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Hilfe, mein Womo verliert Strom !


Varadero_BW am 31 Jul 2009 16:08:44

Hallo Forums Kollegen,

Nun habe ich mal wieder eine Strom Frage an die Experten.

Mein Wohnmobil verliert Strom.
Zur Erklärung:
Ich habe das Womo 48 Stunden am Strom hängen. Damit sind die 220AH der Batterien auch voll geladen. (Lader steht auf Erhaltungsladen bei 13,8 Volt) Die Batterien sind 2 Stück AGM Fliess Batterien von MT Büttner gekauft im Sommer 2008. Die beiden Batterien stehen direkt nebeneinander unterm Beifahrersitz und sind mit Klein-Finger dicken Kabeln auf kürzestem Wege miteinander verbunden.
Als Lader habe ich auch einen von MT Büttner der die 14,8V für die AGM Batterien macht, paralell zum Schaudt EBL. Also kann ich davon aus gehen dass die Batterien richtig gut voll geladen werden mit genug Strom (maximal 26 Ampere zusammen) und Spannung.

Ich stecke nun den Landstrom Stecker aus. Der Batteriecomputer zeigt 220AH an.
Am nächsten Tag (etwa 24 Stunden später) schau ich mal meinen Batteriecomputer an. Und oh wunder er zeigt nur noch etwa 216AH an.
nen Tag später nur noch 213AH. Und so weiter. Jeden Tag etwa 3-4AH weniger.

Nun wollte ich mal im Ausschlussverfahren schauen was den Strom verbraucht und habe angefangen ein Kabel nach dem Anderen ab zu klemmen.
Der "billige" 3000W Wechselrichter wars nicht.
Der MT Lader wars auch nicht.
Der Batteriecomputer selbst braucht nur etwa 6 Milli Ampere. Also in 24 Stunden wären das 0,144AH. also in etwa 7 Tagen eine AH.
Dann habe ich das Kabel zum Aufbau abgemacht und schwupp lief der Boiler leer.
Nun habe ich da mal gemessen und es fliessen etwa 2 Milli Ampere. hmm, das kanns also auch nicht sein.
Dann habe ich einfach mal das Sicherheitsventil vom Boiler hoch gezogen und siehe da er verbraucht etwa 66 milli Ampere.
Hmmm, das wären in 24 Stunden 1,6 AH.
Kanns eigentlich auch nicht ganz sein.
Aber ich werde das jetzt mal beobachten.
Heute hat die Anzeige 164AH angezeigt. Das Sicherheitsventil ist auf
und ich schau mal wie es morgen ist.

Meine Fragen nun dazu:
Ist das normal?
Was kann es sonst noch sein?

Denn ausser den genannten Kabeln (MT Lader, Wechselrichter, Batteriecomputer und Kabel zum Aufbau) ist nichts dran.


Frank

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vadda am 31 Jul 2009 16:22:26

Hallo Frank,

dein Batteriecomputer wird doch sicherlich anzeigen, ob gerade ge-/ oder entladen wird.

Die einzelnen Sicherungen für den Aufbau ziehen und schauen, bei welcher Sicherung der Computer nicht "entladen" anzeigt. So hast du die Quelle sicherlich schon eingegrenzt.

Klaus

charly49 am 31 Jul 2009 16:26:03

Hallo Frank,
Du darfst auch nicht vergessen, dass das Bedienpanel evtl. auch selbst Strom verbraucht. In der Summe sind die stillen Verbraucher nicht zu verachten.
Ich habe bei meinem WoMo eine Solarzelle auf dem Dach, das gleicht diese Verluste allemal aus.

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Varadero_BW am 31 Jul 2009 17:02:01

Also, das Bedienpanel des Womos habe ich aus geschaltet mit dem Schalter der sich daran befindet.
Der Batteriecomputer zeigt keine entladung an. also null komma null.
So ab und an mal kurz ein 0,1 Ampere entladung.

Aber mal grundsätzlich: Wer lasst den Boiler ab (Sicherheitsventil auf) wenn sie/er das Womo mal ein paar Tage oder Wochen stehen lasst?


Frank

Lancelot am 31 Jul 2009 17:31:56

Varadero_BW hat geschrieben:Aber mal grundsätzlich: Wer lasst den Boiler ab (Sicherheitsventil auf) wenn sie/er das Womo mal ein paar Tage oder Wochen stehen lasst?


WIR :)

... zwar weniger wegen der Stromersparnis, sondern vielmehr um das Wasser komplett aus dem System zu haben bei Nichtbenutzung ...

charly49 am 31 Jul 2009 17:49:21

Sag mal Frank,
Du schreibst, Du hast das Ladegerät von Büttner parallel zum EBL von Schaud angeschlossen.
Ist sichergestellt, dass Dir dadurch nicht auch Strom über den EBL abfließt?

Varadero_BW am 31 Jul 2009 17:54:55

Hallo Charly,

Zunächst mal habe ich mich vor Kauf des Büttner Laders bei Denen sowie auch bei Schaudt erkundigt ob das geht oder Probleme macht.
Von beiden Seiten habe ich dabei Grünes Licht bekommen.

Und wenn ich den MT Lader abklemme, habe ich auch den Stromverlust.

ich warte jetzt mal ab was es aus macht wenn das Sicherheitsventil des Boilers "auf" ist.
Ists das nicht (oder nicht alleine) dann klemme ich mal das Kabel zum Aufbau ab. Das geht ja hinten zum Bedienpanel aber auch zum EBL.


Frank

Trockentaucher am 31 Jul 2009 18:22:26

Hallo Frank,

wir hatten ein ähnliches Problem. Nach langer Suche wurden wir fündig. Der Hersteller hat ein direktes Kabel von der Aufbaubatterie zum Autoradio gelegt. Dieses zieht natürlich im Standby-Modus eine Menge Strom, so dass innerhalb weniger Wochen unsere Aufbaubatterie leergelutscht war, obwohl ich immer den Strom über den Schalter am EBL ausgeschaltet habe.
Vielleicht hilft dir meine Erfahrung etwas weiter.


Gregor

Varadero_BW am 01 Aug 2009 09:47:12

Hallo Gregor,

Danke für den Hinweis, aber eher nicht.
Denn ich habe die gesammte Verkabelung bei dem "upgrade" von 1 mal 80AH GEL auf 2 mal 110AH AGM, dem Einbau des Batteriecomputers, des Wechselrichters und des neuen MT Laders, mehr oder weniger selbst komplett neu gemacht. Da wäre mir ein Kabel wie dick oder dünn auch immer an die batterie angeklemmt schon aufgefallen.

Da sind am Minus Pol nur 3 Kabel dran. Die wurden alle erst hinter dem Shunt des Batteriecomputers angeschlossen.
Das ist:
die Masse richtung Aufbau (EBL)
Das Masse Kabel vom MT Lader
und das Masse Kabel vom Wechselrichter.

Bei Plus siehts genauso aus. Kommt nur noch ein dünnes Kabel zum Batteriecomputer dazu.

Da müsste ich dann aber den Strom im roten Kabel zum Aufbau messen können. Ist aber nicht.


Frank

peter32 am 01 Aug 2009 09:59:31

Hallo Gregor,

mach dich mal schlau wieviel Selbstentladung deine AMG`s Haben :lupe:

Peter

moppel11 am 01 Aug 2009 10:02:51

Hi
Da dein Batteriecomputer dir die nachlassende Kapazität anzeigt bekommt er also auch etwas vom Verbrauch mit. So wie ich das Verstehe mißt so ein Computer doch wieviel geladen wurde und wieviel entnommen wird und Berechnet so die Kapazität die noch vorhanden ist. Evt ist der Wert der Selbstentladung zu hoch angegeben.
Bitte berichtigt mich fals ich falsch liege.

Christian

Varadero_BW am 01 Aug 2009 15:53:23

Also ich glaube ich habs.

Ich vermute jetzt mal stark dass mein Sicherheitsventil vom Boiler den Strom abgezogen hat.
Denn von gestern auf heute habe ich nichts mehr verloren.
Er hat eben 165AH angezeigt. Aber gut, wenn der Batteriecomputer abgeklemmt wird, dann muss er erst mal durch ein vollständiges Laden neu synchronisiert werden. Dazu habe ich das Womo nun mal an Landstrom gehängt.
Und morgen Abend dürfte es wieder voll sein.
Dann bin ich ne Woche weg.
Wenn ich dann nächstes WE wieder komme, dann werde ich es ja sehen.


Kann es wirklich sein dass das Sicherheitsventil des Boilers (ist ne etwa 8 Jahre alte Trume C3402) so viel zieht? Also da drin ist ja ein kleiner Elektromagnet. Der hält das Ventil zu. Dazu braucht er auch Strom. klar.
aber wieviel denn? Muss mal Truma Service fragen. Eventuell müsste man das Tel austauschen. Oder zu Hause einfach das Ventil auf machen. :-)


Frank

charly49 am 01 Aug 2009 16:12:23

Eine andere Möglichkeit wäre, das Ventil mechanisch festklemmen ( Büroklammer) dann kann der Stromanschluss entfallen.
Geht aber nur im Sommer wenn´s warm ist. :!:

Trockentaucher am 01 Aug 2009 21:40:35

@Peter:
Wo finde ich denn Informationen über die Selbstentladung? Habe mein kleines Heft von der Gelbatterie zur Hand genommen, dort steht aber nichts drin oder ich verstehe das Fachchinesisch nicht. - Bin absoluter Dummi in bezug auf Elektrizität.


Gregor

fuzzy am 01 Aug 2009 22:13:29

Hi Gregor, der Batteriehersteller wird kaum ein Interesse dran haben Dir das zu erklären, aber Google bzw. Wikipedia sagt : --> Link

Gast am 01 Aug 2009 22:19:46

Könnte der Batterie-Computer die Selbstentladung überhaupt erfassen???

Er zählt ja meines Wissens "nur" die gemessenen Ströme in Abhängigkeit von der Zeit zusammen und errechnet die Differenz zur hinterlegten Gesamtkapazität.
Von daher tippe ich schon auf einen tatsächlichen Stromfluß durch einen stillen Verbraucher.

Viele ,
westy75

Varadero_BW am 02 Aug 2009 11:43:52

Nein. Der Batteriecomputer ist ja in der Minus Anschlussleitung der Batterie eingebaut. Daher kann er nur erfassen was an Strom zur Batterie geht oder von ihr abgezogen wird. Mit der Zeit verrechnet ergibt sich die Entladung in AH welche von der eingestellten Kapazität abgezogen wird bzw. bei einer Ladung wieder hinzuaddiert wird.

Die Selbstentladung der Batterie ist ein Strom der innerhalb der Batterie fliesst und damit nicht über die Anschlussleitung gelangt. Damit kann der Batteriecomputer diese auch nicht erfassen.

So, meine Batterien sind nun voll. Habe den Landstrom abgemacht.
Zeigt jetzt 220 AH und eine Spannung von 13,6V an.
Die Volt Zahl wird sicher noch runter gehen. aber die 220AH müssten jetzt ein paar Tage so bleiben.
Dann bin ich schon zufrieden.



Frank

andwein am 02 Aug 2009 16:35:40

Hallo @Varadero_BW,
nach meinen Messungen braucht das Frostschutzventil 0,02A, in 24 Stunden also ca. 0,5Ah.
Die Selbstentladung einer AGM Batterie liegt bei ca. 3% im Monat.
Irgendwo ist vielleicht doch noch ein unbeobachteter Verbraucher ???


Andreas

moppel11 am 02 Aug 2009 16:50:12

Hi
Den Stillen Verbraucher erfasst aber dein Computer sonst würde er es ja nicht anzeigen. Hast du am Kühlschrank ein Ventilator über Temperaturschalter . Es könnte ja ein verbraucher sein der nur Zeitweise in Betrieb ist ( Pumpe,Lüfter....)

Christian

peter32 am 02 Aug 2009 18:42:41

Hallo Christian,

Ich hab mal in Netz gewusselt und folgendes gefunden.

Der Bat.Comp.

"Das Gerät steht ständig mit „seiner Batterie“ in Kontakt und registriert und bewertet somit alle Batterieaktionen. Alle
Lade- und Entladeströme werden penibel mitgezählt, Batteriegröße, Selbstentladung, Batteriebelastung etc. anhand einprogrammierter
Kennlinienfelder berücksichtigt. Selbst kleinste Leckströme werden erfasst und registriert. Das Ergebnis ist die
korrekte Anzeige des Ladezustandes (der noch entnehmbaren Kapazität, Restladung) der Bordbatterie in Amperestunden."

Bei meinem Bat.Comp wird die Selbstentladung berücksichtigt.
Es sind alles zu sammen ca. 2,5 AH die pro Tag zusammen kommen
Ich weiss nicht mehr ob das über den CEF oder den Peukert eingestellt wird.

Peter :roll:

Varadero_BW am 03 Aug 2009 16:13:30

Hallo Andreas,

Dann kann es sein, dass mein Frostschuts Ventil nicht mehr auf Höhe der aktuellen Entwicklung ist. Denn es braucht etwa 0,066A. Mehr als drei mal so viel wie Deins.

Peter, der Tip ist gut. Da muss ich wohl doch nochmal Büttner anrufen.
Bei 110AH mal 2 = 220AH und dann 3% im Monat wären 6,6AH. Aber das wären auch nur 0,2 AH pro Tag.
Muss ich aber mal kontrollieren.
Alles in allem komme ich immer noch nicht ganz auf die etwa 3,5AH Verlust pro Tag.


Frank

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