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Gasprüfung: Druck fällt minimal ab, problematisch?


untertouri am 11 Sep 2009 15:53:29

Hallo,

heute habe ich die in unseren VW T3 neu eingebaute Westfalia-Küche (aus einem anderen Bus übernommen, Betriebsdruck 50mbar) bei einer Gasprüfung abnehmen lassen. Eingebaut sind: Ein Doppelkocher, ein Electrolux-Kühli, eine Trumatic E1800.

Der Prüfdruck (150mbar) fiel nach einiger Zeit minimal ab, genauer gesagt um 2 Striche. Der Prüfer hat dann alle Verbraucher einzeln abgeschaltet, mit Suchspray das Leck gesucht, nix gefunden. Das Komische war, dass jeder Verbraucher einzeln keinen Druckverlust hatte, das System als Ganzes aber schon. Er meinte, das sei aber im Rahmen des Normalen und läge daran, dass das System so kurz sei, bei einem 2 Meter längeren System wäre sicher nichts mehr zu sehen. Ergebnis: Plakette erteilt. Kennt jemand dieses Phänomen und kann es erklären, auch für die nächste Prüfung in zwei Jahren?

Danke!

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Gast am 11 Sep 2009 16:03:48

untertouri hat geschrieben:...mit Suchspray das Leck gesucht...

Wenn der Gasprüfer das sagt, OK. Gefallen würde es mir trotzdem nicht. Wie mir scheint dir auch nicht denn sonst hättest du die Frage nicht in's Forum gestellt. Ich weiß das manche gleich aufschreien aber ich suche ein Gasleck mit dem Feuerzeug. Vor allem geringen Gasverlust sieht man mit dem Spray überhaupt nicht.

RaiWo am 11 Sep 2009 16:10:03

Guude!
Was heißt "nach einiger Zeit"? Truma sagt z. B., daß der Prüfdruck für ca. 5 Min. gleichbleibend sein muß, dann sei die Anlage dicht!
CU
Wolf

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Gast am 11 Sep 2009 16:12:29

RaiWo hat geschrieben:Truma sagt z. B., daß der Prüfdruck für ca. 5 Min. gleichbleibend sein muß, dann sei die Anlage dicht!

Warum sollte dann der Prüfer noch lang mit dem Leckspray herumsuchen? Vielleicht hatte der Kerl auch schlicht keine Ahnung?

untertouri am 11 Sep 2009 16:25:54

Mir gefiel das insofern nicht, als ich am Tag zuvor deswegen bei einem anderen Abnehmer durchgefallen bin. Da der aber für jede Prüfung - egal ob bestanden oder nicht - 35 Euro berechnet hat, bin ich am nächsten Tag zu diesem besagten Prüfer, am Abend zuvor habe ich alles mit Spüliwasser getestet und teilweise nochmal festgedreht. Manche Schneidringverschraubungen wurden sicher schon fünf, sechs Mal gelockert (zB beim Kühlschrankausbau) und nun bin ich unsicher. Die Plakette will ich ja nicht einfach so haben, Dichtigkeit ist mir natürlich wichtig, daher bin ich nun etwas unsicher. Feuerzeug ranhalten?

untertouri am 11 Sep 2009 16:27:05

Achso, der Prüfer meinte, er habe das System 5 Minuten abgedrückt, danach jeden Verbraucher einzeln auch nochmal 5 Minuten.

pluspetit am 11 Sep 2009 16:50:12

Hi untertouri,

kommt mir seltsam vor. Wir haben unseren t 3 auch selbst aus- und die Gasanlage selbst eingebaut, da war kein Druckverlust während der 10 Minuten. Hast Du für die Gasverschraubungen die Dichtpaste von Truma benutzt? Wenn benutzte Schneidringverschraubungen wieder verschraubt werden, ist das Zeug echt hilfreich. (Nur sparsam verwenden) Evtl. ist auch der Gasschlauch porös? Vlt. da mal einen neuen probieren, das wäre zunächst das einfachtste. Dass das System über einen ganzen Tag etwas Druck verliert ist normal, aber bei 10 Minuten? Bei unserem T 3 war der Gasdruck nach ca 1 Woche weg, bei unserem heutigen Yoghurtbecher von der Stange schon nach 3 Tagen.
Als wir damals den Selbstausbau vom Luftgekühlten in den Wassergekühlten T 3 umbauten, wollten einige alte Verschraubungen auch nicht so recht, diese Trumapaste hat da echt gut geholfen.
Viel Erfolg

Pluspetit

untertouri am 11 Sep 2009 20:54:12

Danke euch! Empfiehlt sich dazu der Kauf eines Druckminderers mit angebautem Manometer?

moppel11 am 12 Sep 2009 09:07:59

Hi
Habe mal mit einem Installateur gesprochen er meint das der Druckabfall auch durch Temperaturunterschiede kommen kann .Zb wenn der Wind während der messung die leitung bzw das Fahrzeug kühlt.Genausogut kann Sonne auch bei einer leichten Undichtigkeit den Eindruck vermitteln es ist alles dicht, da kein Druckabfall.

Christian

untertouri am 12 Sep 2009 10:47:57

Danke euch allen. Trumapaste werde ich an den fraglichen Stellen nochmal verwenden. Kann ich denn wirklich - wenn ich alles mit Spüliwasser getestet habe und keine Blasen erschienen - mit einem Feuerzeug auf Lecksuche gehen, um sicher zu sein? Das Gas in den Leitungen kann sich doch aufgrund fehlender Sauerstoffzufuhr nicht entzünden, oder?

Wegen dem leichten Druckabfall abhängig von der Außentemperatur: So ähnlich hat es mir der Gasprüfer ja auch erklärt, aber mich wundert halt, dass es bei zwei Prüfungen an zwei verschiedenen Tagen zum gleichen Phänomen kam. Kann das dennoch damit zu erklären sein?

Gast am 12 Sep 2009 11:08:48

peter-held hat geschrieben:Ich weiß das manche gleich aufschreien aber ich suche ein Gasleck mit dem Feuerzeug. Vor allem geringen Gasverlust sieht man mit dem Spray überhaupt nicht.

Hallo,
sag mal, wenn das Leck so klein ist daß es mit Spüli oder so keine Bläschen gibt, was siehst Du dann mit dem Feuerzeug?

grüße klaus

turbokurtla am 13 Sep 2009 08:53:36

So ein Schmarrn, was da einige erzählen !

Fakt ist, die Anlage ist undicht, da die Anzeige nach kurzer Zeit um 2 Striche abfällt.
Und das darf nicht sein !
1. Prüfer ein Depp
2. Prüfer ein Depp
Suche mit Feuerzeug ! Auch Depp.
Temperatursturz in 5 Minuten ! Schmarrn !

Nimm einen Regler mit Manometer und schraub ihn dran. Zuerst alle Absperrhähne schließen und dann die Flasche aufdrehen. Jetzt ist Druck ( also 50 mb ) auf der Anlage, aber nur auf der Zuleitung, bis zu den Absperrungen. Musst halt 3 x solange warten wie mit einem Prüfgerät ( 150 mb ).
Wenn der Druck abfällt, ist an der Zuleitung ( ab Regler ist das nur ein Rohr ) was undicht.
Hält der Druck, dann Gleiches nochmal. Aber zuerst alle Absperrhähne aufmachen, Flasche aufdrehen und dann die Hähne schließen. So ist gleicher Druck zuerst auf der kompletten Anlage und dann mit geschlossenen Hähnen.
Der Druck wird ja wieder abfallen, allerdings unsichtbar, nach den Hähnen. Jetzt muss ein Helfer einen Absperrhahn nach dem anderen öffnen. Hierbei das Manometer ganz genau beobachten.
Bei einem undichten Strang, also z.B. beim Kocher, wird das Manometer beim Öffnen des jeweiligen Absperrhahnes, noch weiter abfallen, da dort in der Wartezeit der Druck abgefallen ist.
Somit hat man die undichte Stelle eingegrenzt und kann mit einem Lecksuchspray die genaue Stelle finden.
Und die findet man mit einem solchen, ganz egal wie klein das Leck ist !
Keinesfalls mit einem Feuerzeug !

So würde ein Prüfer, der Ahnung hat, vorgehen, und innerhalb kürzester Zeit das Leck finden.

Kurt

Gast am 13 Sep 2009 09:05:16

Hallo

Schlichtweg hast Du einen Dummen gefunden der die Marke hinten Draufgeklebt hat ... dein Druckverlust ist eindeutig zu hoch ohne wenn und aber :!: :!: :!:
Guude!
Was heißt "nach einiger Zeit"? Truma sagt z. B., daß der Prüfdruck für ca. 5 Min. gleichbleibend sein muß, dann sei die Anlage dicht!
CU
Wolf
...

@ Kurt :daumen2: genau :!: :!:
mehr gibts eigentlich nicht mehr zu sagen ....

NaviGer am 13 Sep 2009 09:40:16

Hallo,
zum 'Temperatursturz' möchte ich ein bischen was sagen:
Es ist schon so, dass beim Pumpen mit Luft diese erwärmt wird (Kompression) und dann die Luft in der Gas-Leitung abkühlt.
Prüft man mit Gas aus der Flasche ist das Gas im Regelfall kälter als die Umgebungstemperatur (Expansion).

Im ersten Fall sinkt der Druck erst einmal etwas, im zweiten Fall steigt er etwas.

Deshalb, um alle Fehlermöglicheiten auszuschließen, nach dem Pumpen ca. 5 Minuten warten, bis man mit dem Ablesen beginnt.

Gast am 13 Sep 2009 09:53:24

turbokurtla hat geschrieben:Suche mit Feuerzeug ! Auch Depp.

Tja, es können ja nicht alle so schlau sein wie du. Ich weiß nur das es in der Vergangenheit funktioniert hat. Aber wer bin ich schon? Ein Depp halt.

turbokurtla am 13 Sep 2009 10:49:13

Nimms nicht persönlich,
aber wenn man in einem Forum so einen Tipp gibt, darf man nix anderes erwarten.
Stell Dir mal vor, da ist bei einem Laien ein größeres Leck in einem geschlossenen Bereich. Das Gas tritt schon ne Weile aus, bis bei einer Suche einer diesen Tipp befolgt und mit nem Feuerzeug rangeht.
Dann

:explodieren:

Ich bin übrigens nicht schlauer, als die meisten anderen auch. :D
Allerdings hab ich den Lehrgang zur G 607, zur Abnahme von Gasprüfungen, in Frankfurt erfolgreich abgelegt und kenn mich "ein kleines bischen" aus. Hab auch schon so einige Hundert Prüfungen gemacht.

Und ich möchte ganz einfach nur unbedarfte User vor solchen dummen Tipps warnen.

Mehr nicht.

Gast am 13 Sep 2009 11:47:15

Da der User von einem minimalen Druckabfall sprach, gehe ich nicht von einem größeren Leck in einem geschlossenen Bereich aus. Jeder weiß das Feuer in Verbindung mit Gas gefährlich ist. Ich habe in meinem Beitrag auch gleich darauf hingewiesen das einige Aufschreien werden. Wie erwartet. Dein Aufschrei wurde gehört.

AlfredTezlaf am 22 Mai 2019 14:38:47

Auch wenn es ein wenig aufgewärmt wirkt.....

Fakt: Druckabfall von 5mbar ist zulässig
weil: die meisten Anlagen so klein sind das geringste Temperaturschwankungen einen Einfluß haben können.
Deswegen: gibt es ein "Zusatzvolumen" das an die Pumpe angeschlossen wird, hier wirken sich dann Temperaturschwankungen wesentlich geringer aus.
Aber es ist richtig, bei den meisten Anlagen steht der Druck. Ein Gasspürgerät gehört in jeden Prüfkoffer.

Fakt: das "ableuchten" von Gasleitungen ist einfach mal verboten,
der geneigte Hobbybastler kann das auf seinem weiträumigem Grundstück tun, auf dem Campingplatz eher uncool.
weil: durch regelmäßige 2-jährige Prüfungen sollten auch einem "Plakettenkleber"-Prüfer undichte Anlagen auffallen. Wozu dann selber rumfummeln ??

Fakt: Gaswarner sind in der Regel so empfindlich das sie kleinste Gasmengen sicher melden

Fakt: kleinste Gasmengen sind im Wohnwagen eher unkritisch, da nach unten offen und die Verdünnung in Luft so stark ist das es nicht zu einem zündfähigem Gemisch kommen kann. Die untere Explosionsgrenze liegt bei 2% Gas in Luft.

Fakt: das prüfen mit geringerem Druck mit Verlängerung der Wartezeit, ist Unsinn, es soll ja gerade mit dem höchsten zulässigen Druck geprüft werden um Stellen zu finden die gerade noch dicht sind, demnächst aber auseinanderfliegen können.

Fakt: das benutzen von Lecksuchspray in einem Wohnwagen ist eher Wunschdenken, da alle Leitungen ja so schön sichtbar verlegt sind.....
Die Verwendung von Lecksuchspray möchte ich gerne mal hinter dem Kühlschrank oder unter dem Kocher sehen.....

Fakt: es gibt "Plakettenkleber" die wenig bis gar keine Ahnung haben, oder kein Interesse, es passiert ja sowieso nix
Wenn ich in einer 30mbar Anlage einen 50mbar Regler finde hat mindestens ein Prüfer gepennt, mal abgesehen von den seit 3 Prüfungen abgelaufenen Schläuchen und dem Regler, der übrigens auch nicht für die Verwendung im Wohnwagen zugelassen ist.

Fakt: Verschraubungen, Schneidringverschraubungen müssen beim Zusammenbau mit Gleitmittel, säurefreies Öl oder Fett, gesetzt werden. Macht auch keiner.
Dann passiert es das der Schneidring sich festfrisst, man kann nicht weiterdrehen, es ist fest aber evtl noch undicht. Nebenbei bekommt man diese nach Jahren auch kaum auseinander weil alles festgegammlt ist.

"Trumapaste" ist nix exotisches, das ist ganz normal NeoFermit vom Installateur.
Ein Regler mit Manometer ist sicherlich nicht verkehrt, man kann selber prüfen.
Seife oder Lecksuchspray funktionieren an Stellen wo man rankommt, man muß manchmal nur etwas länger warten.
Abgasrohre, sollten auch fest verschraubt und dicht zum Innenraum sein, prüft auch kaum einer.
Dafür benutzen dann warscheinlich dieselben die mit Feuerzeug auf Dichtigkeit prüfen diese zum verlegen der Kabel für
die Solarpaneele. (gab es wirklich)
Wer hat von seinem Prüfer gesehen das der die Verkleidung der Heizung abnimmt und die Heizung auf Dichtigkeit mit einem Spiegel prüft ???

Das einfache "ABDRÜCKEN" ist nett, aber keine vollständige Prüfung. Auch wenn die Anlage dicht ist können einige Fehler vorhanden sein.
Wer nur auf die Dichtigkeit achtet hat den Sinn der Prüfung nicht verstanden.

andwein am 22 Mai 2019 15:36:23

Was es nicht alles gibt! Gaslecksuche mit dem Feuerzeug???, Da legs di nieder. Aber vielleicht ist das der Sinn der Übung??
Gruß Andreas

MountainBiker am 22 Mai 2019 15:43:49

Gaslecksuche mit dem Feuerzeug?


Das erinnert irgendwie and Slapstick - Komödien in Schwarz/Weiß mit Buster Keaton und Kollegen :)

Trashy am 22 Mai 2019 15:58:00

Ich würde einen Bunsenbrenner nehmen, da findet man auch kleine Lecks schneller :D :D :D

Mal im Ernst:
Wir haben auch leichtes Gasgeruch im Gaskasten.
Der Hymertechniker hat daraufhin die Anlage an der Duo Control CS abgedrückt und den Druck gut 20 Minuten stehen lassen. Nebenbei war er mit dem Lecksuchspray zu Gange.
Sein Fazit: Anlage dicht.

Aber woher kommt nun der Geruch?? Von den Flaschen??

Elgeba am 22 Mai 2019 16:11:47

andwein hat geschrieben:Was es nicht alles gibt! Gaslecksuche mit dem Feuerzeug???, Da legs di nieder. Aber vielleicht ist das der Sinn der Übung??
Gruß Andreas


Das habe ich bei mir zu hause bei einem Handwerker gesehen der eine neue Umschaltarmatur in meinem Gasflaschenschrank montiert hat,darauf angesprochen kam die Antwort: Das mache ich schon seit 20 Jahren so,kann nichts passieren.


Gruß Bernd

wolfherm am 22 Mai 2019 17:07:56

Der Geruch im Flaschenkasten kommt vom Wechseln der Flaschen. Da entweicht minimal Gas und du riechst dann den zugesetzten Duftstoff.

Acki am 22 Mai 2019 17:09:57

wolfherm hat geschrieben:Der Geruch im Flaschenkasten kommt vom Wechseln der Flaschen. Da entweicht minimal Gas und du riechst dann den zugesetzten Duftstoff.

Für wie lange?

wolfherm am 22 Mai 2019 17:15:14

Ich hab das nicht wissenschaftlich untersucht. Keine Ahnung.

Rockerbox am 22 Mai 2019 17:18:41

Selbst wenn ich nur die Gasfilter der DuoControl bei lange geschlossenen Gasflaschen öffne ist deutlicher Gasgeruch zu bemerken. Das zugesetzte Geruchsmittel ist sehr intensiv.

tomderbully am 22 Mai 2019 21:07:18

Hallo
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Lecksuchspray auch nicht immer den gewünschten Effekt der Blasenbildung zeigt. Oftmals wird der rückwärtige Teil des Rohres nur unzureichend Benetzt . Wir hatten bei der Installation einer großen Druckluftverteileranlage in unserer Halle immer einen Druckverlust. Sämtliche Verschraubungen wurden mit Spray als dicht eingestuft. Waren sie aber nicht. Erst die Überprüfung mit einem Ultraschalldetektor brachte die nicht dichten Verschraubungen ans Tageslicht. deshalb würde ich einen Druckverlust vielleicht über einen längeren Zeitraum machen.
Grüsse
Klaus

malefiz am 22 Mai 2019 21:58:42

turbokurtla hat geschrieben: ...Temperatursturz in 5 Minuten ! Schmarrn ! ...


NaviGer hat geschrieben: ...Es ist schon so, dass beim Pumpen mit Luft diese erwärmt wird (Kompression) und dann die Luft in der Gas-Leitung abkühlt.
...
Deshalb, um alle Fehlermöglicheiten auszuschließen, nach dem Pumpen ca. 5 Minuten warten, bis man mit dem Ablesen beginnt.


Bei einem Druck von 150 mbar führt eine Temperaturänderung von 3 °C zu einer Druckänderung von etwa 1,5 mbar.
Also bis zum ersten Ablesen 5 Minuten warten ist sinnvoll. Das erklärt auch warum bei der Prüfung der Einzelstränge alles dicht war.
Gruss aus dem kühlen Norden
Manfred

malefiz am 22 Mai 2019 23:46:03

AlfredTezlaf hat geschrieben:... Fakt: das prüfen mit geringerem Druck mit Verlängerung der Wartezeit, ist Unsinn, es soll ja gerade mit dem höchsten zulässigen Druck geprüft werden um Stellen zu finden die gerade noch dicht sind, demnächst aber auseinanderfliegen können.


Der höchst zulässige Druck von Schlauchleitungen ist 10 oder 16 bar.
Da ist es egal ob man mit 0,05 oder 0,15 bar abdrückt.
Eine Sicherheit gegen Bersten wird man so nicht prüfen können.

Gruss
Manfred

wiesner85 am 25 Mai 2019 18:43:01

Der Gasgeruch kann auch vom Überdruckventil kommen...

dieter2 am 25 Mai 2019 19:20:19

wiesner85 hat geschrieben:Der Gasgeruch kann auch vom Überdruckventil kommen...

Das Überdruckventil ist der Plastikstopfen am Flaschenventil.

Wenn der Anspricht/rausfliegt ist ruck zuck die Flasche leer :ja:

Stocki333 am 26 Mai 2019 07:12:07

AlfredTezlaf hat geschrieben:Wer hat von seinem Prüfer gesehen das der die Verkleidung der Heizung abnimmt und die Heizung auf Dichtigkeit mit einem Spiegel prüft ???
Das einfache "ABDRÜCKEN" ist nett, aber keine vollständige Prüfung. Auch wenn die Anlage dicht ist können einige Fehler vorhanden sein.

Dann warst du beim verkehrten Prüfer. Vor 1 Jahr die Prüfung das erste mal gemacht. Verbindungsschlauch Gasflasche 2008 abgelaufen.Der Regler war ein 50 mbar. die Anlage aber 30 mbar. Der Prüfer hat ein Digitales Messgerät mit Drucker dann 30 min angeschlossen. Ebenso die Teile Erneuert. Das ganze hat 96 Euro gekostet. Vom Vorbesitzer waren 3 Protokole vorhanden.Waren wohl gef... Gutachten. Als dann die grosse Hitze kam, wuste ich warum der Regler ein 50 mbar war. Der Kühli hatte eine 50 mbar Düse. Seither kenn ich diesen Kühli in und auswendig, das war nämlich das letzte was ich gesucht hatte.
Also gibt es sehr wohl Prüfer die korrekt arbeiten. Das ist mir meine Sicherheit wert.
Gruß Franz

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