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Kennt ihr das (besonders die Fahrer von Fahrzeugen in unserer Leistungsklasse, also 75 PS :D )?:
Ihr packt früh morgens eure Klamotten, während der Nachbar noch schläft. Als ihr die Schranke des CP passiert, ist er gerade mal aufgestanden und genießt noch sein Frühstück im Freien. Den halben Tag wird dann gefahren, ohne nenneswerte Pause. Abends kommt ihr dann auf dem Zielplatz an und fangt müde und mühsam an, euer Häuslein wieder auzurichten, während der Nachbar von heute früh schon draußen sitzt und mit einem Glas Rotwein zuprotest -vor einem bereits komplett eingerichteten Wohnmobil. Irgendwann am heutigen Fahrtag muss der euch also überholt haben. :? Worauf will ich hinaus: Man liest es oft, dass man ja mit dem Mobil nicht so schnell fahren sollte. 90 statt 100 oder 100 statt 120, da die Geschwindigkeitsausbeute doch eher marginal ist. Stimmt ja auch auf den ersten Blick. Aber rechne ich mal unsere 90 km/h gegen die 120 km/h die so ein modernes Womo heute problemlos zurücklegt, sind das doch immerhin (bei konstanter Geschwindigkeit) 30 km in der Stunde. Bei 3 Stunden reiner Fahrtzeit ist mein Nachbar somit sogar schon 90 Kilometer weiter, als ich es zum gleichen Zeitpunkt bin. Kein Wunder, dass er mich irgendwann unterwegs überholt, ob ich nun früh aufstehe und die mögliche Unterwegsziele unterwegs liegen lasse, oder nicht. Wie haltet ihr sowas? Nutzt ihr eure Reserven in Punkto Geschwindigkeit vollumfänglich aus, um größere Distanzen besser zurückzulegen? Übrigens, die oben genannte Geschichte ist nicht erfunden oder sowas. Sowas ist uns schon passiert. Nicht nur mit Wohnmobilen, auch ein Wohnwagengespann war abends schon da, obwohl wir mittags vor ihm los gefahren sind. :eek: Dieses Phänomen erleben wir besonders auf längeren Reisen, wenn zwischen 2 CampingCard- Plätzen öfters mal eine größere Distanz oder ein bestimmter markanter Wegpunkt / Reiseziel anzutreffen ist. Wer hat denn sowas auch schon erlebt und sich gefragt, wie die anderen das nur machen? :D Björn tja björn,
es gibt 2 grundregeln der racing - scene: 1. wer später bremst ist länger schnell! 2. wer ganz spät bremst muss auch ganz früh gasgeben! versuchs doch einfach mal damit.... :D grusz hartmut Guten Morgen, ein Trost soll dir bleiben....so entspannt wie diese Fahrer da sitzen sind es mit Sicherheit nicht. Der Weg ist das Ziel.....
Um solche Vorsprünge zu erzielen fährst du ständig in allen Belangen am Limit, also Streß pur. 140-150 km/h solche Rennhasen sieht man nur selten. mfg Hotte
:ja: Wir dürfen (in D, auf BAB) 100 km/h, die wir auch nutzen ... Reserven sind da immer noch vorhanden 8) Ausnahme: die LKW-Überholerei wird mir zu stressig und/oder macht keinen Sinn ... dann klemmen wir uns hinter einen schnellen LKW und "schwimmen mit". Aber Deine Beobachtung gibt´s umgekehrt ja auch: wenn Du mit dem PKW unterwegs bist und mußt mal tanken/Kaffee tinken/strullern, dann dauerts "ewig" bis Du einen bestimmten LKW (oder noch schlimmer: Bus) wieder eingeholt hast ... und wir sind sehr flott mit dem PKW unterwegs :D Das "Erfolgsgeheimnis" der Langstrecken-LKW´s ist simpel: nicht anhalten :) , die fahren Ihre zulässige Zeit "am Stück" und erreichen damit einen Stundenschnitt, der sehr nahe der Höchstgeschwindigkeit liegt. Ich vermute daher mal: Du machst zuviele Pausen :wink:
Mach ich ja schon Hartmut, aber mit späterem Anbremsen vor Kurven, frühem Beschleunigen aus der Kurve und vielleicht noch höheren Kurvengeschwindigkeiten auf der Ideallinie holen wir einfach nicht das raus, was wir mangels Motorleistung auf der langen Geraden wieder verlieren :D Vielleicht muss ich mir mal den Flavio ausleihen, der hat ja jetzt Zeit :kuller: Wolfgang: Hmm, das mit den Pausen hab ich noch gar nicht so sehr in Betracht gezogen. Längere Pausen sind es bei uns eigentlich nicht, aber mal anhalten zum strullern (sowas wie mit den optisch einer Limo- Flasche ähnlich aussehenden Flaschen im Straßengraben machen wir nicht :wink: ) oder mal fix nach hinten was schnücklen machen wir schon manchmal. Muss man ja aber auch. :gruebel: Ich fahre gerne schnell bis zum erlaubten Limit und manchmal auch etwas darüber, in der Toleranzgrenze. Das ist für mich entspannender. als so langsam rumzuckeln.
"Abends kommt ihr dann auf dem Zielplatz an und fangt müde und mühsam an, euer Häuslein wieder auzurichten" was ist daran so mühsam? Die Kiste hinstellen, Trom anschliessen, Stühle und Tisch raus, das ist eine Sache von 5 Minuten, dann steht das Bier oder der Wein auf dem Tisch. "beam me up, scotti"
wäre auch eine möglichkeit. aber denke einfach, nein das ist kein rotwein, mit dem mir da zugeprostet wird, das ist "doppelherz", der arme, der musste wieder rasen, hat nix gesehen, ausser asphalt, arme sau, soll ich ihn aufbauen und ihm erzählen von den schönen dörfern und landschaften, den kleinen buchten und schöne waldlichtungen. nein das will man nicht. leiden soll er, leiden. sein motor wird nie so alt, wie deiner schon lange ist. :twisted:
Muß man :?: Kann man ... aber dabei verlierst Du halt Zeit (auch wenn´s momentan nicht die große Rolle zu spielen scheint) :) Überhaupt: im Urlaub ist MIR das piepegal ... :)
:kuller: :kuller: DER ist gut ... :D Servus,
wo ist das Problem?????? Der Hauptgrund für den (Womo)-Urlaub ist doch unterwegs zu sein und was zu erleben...und nicht möglichst lange auf dem CP zu stehen weil man möglichst kurz auf der Strecke ist.......... mir bisher gar nicht nicht aufgefallen, daß der Urlaub eigentlich ein Rennen von CP zu CP ist......mach ich da was falsch? ;-) Wir gondeln rum, fahren spontan, schauen spontan, bleiben spontan....wenns abend wird findet sich schon ein CP oder ein freier Platz.....wir haben bisher noch niemanden gehabt, der genau den gleichen Tagestourablauf hatte wie wir....so viel Zickzack wie wir fährt wohl keiner..... Na ja, ist na nun zu Ende..... günter Hallo Björn...
nicht alles negativ sehen.... du solltest dich mit denen absprechen und wenn du ankommst, hat der das Bierchen für dich schon kaltgestellt :razz: nein ernsthaft: ich seh eigentlich 100 bis 110 als optimale Reisegeschwindigkeit..ok, schafft meiner auch nicht konstant...aber ist mir egal wie hier schon jemand geschrieben hat: DER WEG IST DAS ZIEL !!!!!! Spielt doch keine Rolle ob ich irgendwo um 18.00 Uhr gestresst (weil ständig mit 140 oder noch schneller durchgefahren) oder relativ entspannt um 19.00 Uhr ankomme...... wobei ja schon zu sagen ist, dass mit einem 75 PS Mobil eine längere Strecke eben wegen der fehlenden Motorisierung nicht immmer entspannendes Fahren ist.... Eine Möglichkeit gibt es noch: Lass ihm vor deiner Abfahrt die Luft aus den Reifen.... :D . Dann hast du einen Vorsprung.
LG Wolfgang Natürlich ist das Jumpen zwischen mehreren CP nicht nur das reine Zurücklegen der Strecke. :D
Auch ist mir das mit den "schnelleren Campern" erst aufgefallen, als wir CPs angesteuert haben, die im gleichen CampingCard- Verbund stehen. Vom Wechsel von CP zu SP oder "regulären" CP haben wir noch nie gesehen, dass wir ein Fahrzeug 2x angetroffen haben. Daher fand ich das schonmal als erstes ungewöhnlich und hat mich zum grübeln gebracht, warum der, wenn er später los fährt, vor mir auf dem neuen CP ankommt. Aber ich will es mal anders herum formulieren: Du hast 2 Wochen Urlaub, brauchst aber, bei gemütlicher Fahrweise, schon 3 Tage, bis du von Kerpen aus an der französischen Südküste angekommen bist. Macht hin und zurück schon 6 Tage. Es bleiben also nur 8 Tage, um die Zielregion (welches ja das eigentliche Ziel ist) zu bereisen und zu bestaunen. Klar ist die Region unterwegs schön, aber dort wollte ich ja eigentlich nicht hin... Rechne ich das jetzt mal hoch, werden weiter entfernt liegende Ziele wie Spanien oder Griechenland nie unser Wohnmobil zu Gesicht bekommen, weil uns die Anreise / Abreise einfach schon zu lange dauert. :( Dies zeigt uns das erste Mal die "echten Grenzen" unseres Fahrzeugs auf, was in gewisser Weise auch für uns eine völlig neue Erkenntnis darstellt. Während andere mit dem Hymer B 120 PS in 2 Tagen an die Costa del Sol abrauschen, wären wir gerade mal noch irgendwo in Mittelfrankreich unterwegs. Gerechnet sieht dass dann so aus: 2000 km bei 8 Stunden Fahrtzeit und 80 km/h = 3,1 Tage 2000 km bei 8 Stunden Fahrtzeit und 110 km/h = 2,3 Tage Das ist bei begrenztem Urlaubsbudget schon ein Unterschied. Unstrittig dürfte dies sicherlich auf Kurz- oder Mittelstrecken sein, aber auf Langstrecken machen sich 120 km/h gegen 90 km/h doch erheblich bemerkbar denke ich.
*hüstel* :kuller: Hallo,
vielleicht fällt denen weniger der Auspuff ab oder haben weniger Unfälle. :biggthumpup: Ich sach datt jettz mal wie ich das so seehee: Wenn der liebe Gott mit den "Rasern" ist, dann fahren die keine 5 min in der Std. heraus. Aufgefallen ist mir das noch nicht, dass da ein "Igel" früher auf dem Platz steht. Das liegt aber auch daran dass ich zum Spaß fahre und der Weg mein Ziel ist. Aus Berlin wird schon mal Bremerhaven bei mir. Bei mir ist auch die Grundeinstellung anders. Wenn ich 130 PS brauchte, würde ich mir die kaufen. 75 PS sind ein Kompromiss, aber wenn mich dieser zu sehr quält, sollte ich was dran ändern. Man sollte sich auch überlegen ob das Tagesziel für das 75 PS Mobil nicht zu weit gesteckt ist, nur weil man ein paar Euronen mit der Card spart. Trotzdem bin ich der Meinung, dass am Ende der Saison 75 oder 130 PS sich nichts tun bezügl FAHRZEIT/KM! Ein Freund hat jetzt von Heidelberg - Gardasee 14 Std. gebraucht. Audi Q 5 240 PS. Sei mir nicht böse., was du da rechnest hat mit Urlaub nichts mehr zu tun. Siegen - Ankona 1250km. Fahrzeit 12 - 14 Std. mit Pausen 16 Std. Fähre Ancona - Patras ca. 24 Std. Wo willste da jetzt noch einen halben Tag herausfahren? also wir schaffen mit unserem Oldie fast genausohohe Reisedurchschnitte wie mit dem PKW. Normalerweise fahren wir so 90 bis 100, beim LKW Überholen auch mal 120.
Der erzielbare Durchschnitt liegt nur nachts mit dem PKW höher, da er dann dauerhaft schneller fahren kann - tagsüber geht das wegen des Verkehrs gar nicht! Ich habe mal mit dem PKW auf einer Fahrt nach Kroatien die Probe gemacht, runter mit so 90, rauf ab Salzburg/Freising was das Zeug hät. Ergebnis: minimale Zeitersparnis, unglaublich höherer Stress, und 50% mehr Spritverbrauch. Wenn man stundenlang Pause macht drückt das natürlich den Durchschnitt. Übrigens muss der Schnellfahrer auch öfters zur Tanke. Bei uns ist der Verbrauch bei 90 9l, bei Bleifuss 12 bis 15l. Dh die Reichweite ist um mindestens 30% verkürzt, die Durchschnittsgeschwindigkeit höchstens 20% höher. Ein Tankinhalt reicht also normalerweise so 500km, mit Reserve, bei der Hatz nur 350km oder so. Schnell fahren lohnt sich einfach nicht.
Glaube ich nicht (na ja, ein bissl schon, aber nicht sooo merklich) Die "Weitfahrer" haben dazu folgende Möglichkeiten: - länger Urlaub (ich weiß, geht manchmal nicht) - langer "fahren" (wieso nur 8 Stunden ?? Ihr seid doch 2 Fahrer :) ) - weniger und/oder kürzere Pausen (muß ja nicht mittags ein 3 Gänge Menue im Restaurant sein, eine Stulle von nicht aktiven Beifahrer unterwegs und ein Kaffee reichen auch) - den Abend/Nacht nutzen (ob Du jetzt am Abend ein Glas Wein trinkst oder noch 3 Stunden fährst, macht enorm was aus) Moin,
eine erhöhte Fahrtgeschwindigkeit kann schon Reisezeit sparen. Ich merke das mit meinem T4, den ich ruhig mal 140 laufen lassen kann, nachdem ich früher nie über 110 fahren konnte. Aber der Tempomat steht meist auf 115, denn der Urlaub beginnt beim Verlassen der Haustür, die Fahrt gehört dazu. Dann ist die Fahrtzeit nicht vom Urlaub abzuziehen! Und es kann noch andere Vorteile haben, spät anzukommen: Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir abends um 19:30 in Levanto am voll belegten CP an, die Besitzerin sagte gerade einem Anrufer für den nächsten Tag ab. Sie sah uns und sagte: "für Sie habe ich noch was. Ein Platz war für heute reserviert, aber da die Gäste bis jetzt nicht angereist sind, können Sie ihn haben". Es war der letzte freie Platz, natürlich wunderschön, weil vorher reserviert. Wenn wir früher gekommen wären, hätten wir weiterfahren müssen. Mal ohne Witz.
Die Fahrtzeit wird doch nicht von der Höchstgeschwindigkeit beeinflusst sondern von der Durchschnittsgeschwindigkeit. Und diese ist abhängig vom Drehmoment und Anspruchsverhalten des Fahrzeuges und der Leistungsfähigkeit des Fahrers. Also mit Tempomat, Klima, ordentlichem Drehmoment und auch Kühlung des Motors, besserem Fahrwerk (nicht so hohe Windanfälligkeit) bessere Lärmdämmung, bereitet das Fahren dem Fahrer, den Mitfahrern und dem Fahrzeug weniger Stress. Das bedeutet man kann im flüssigen Verkehr bei ca. 90-95 km/h (im Süden sogar noch schneller, da scheinen die Tachos der LKW anders zu gehen) mit schwimmen, an Bergen die schweren LKW´s überholen und Pausen braucht man auch nicht so oft. Und das Ganze bei relativ geringem Verbrauch. Mit einem TI oder I sind sogar 110 bis 115 km/h noch relativ wirtschaftlich und entspannend zu fahren. Wer im Sommer mit offenem Fenster fahren muss, am Berg in das Lenkrad beißt, bei Überholmanövern durch das schlechter Fahrwerk und die schwache Leistung, ins Schwitzen kommt, braucht eben leider länger. Und ist durch den Lärm und der Adrenalinausschüttung mehr gestresst,(und sieht deswegen auch nicht mehr von der Landschaft). Und an der Tanke muss er sogar noch mehr bezahlen. :( Aber so ist das Leben: Hart aber ungerecht! Ich bewundere jeden ärmeren Enthusiasten und hoffe, dass ich nicht irgendwann dazu zählen werde. Aber es gibt auch noch heute Leute die mit den Zelt in den Urlaub fahren (müssen!?). Von denen die gleich zu Hause bleiben, nicht zu reden. :) Jörg
90-100 mit dem PKW auf der AB?
In diesem Fall war das Womo gemeint - aber mit dem PKW fahre ich manchmal auch nur so schnell. Die Crux ist dass man auf der linken Spur gleich 160 fahren muss und einfach keine Ruhe hat, während man bei 90 bis 100 auf der echten Spur gemütlich bei den LKW mitschwimmt und keinen Stress hat, und das Auto ist viel eliser usw. Wer schonmal in den USA auf dem Highway gefahren ist kennt das, da fahren alle gleich schnell, sehr entspannt.
Da gebe ich dir recht, was mich aber immer wieder aufregt sind die langsam (90-100 kmh) schleichenden PKW. Ich fahre wenn möglcih mit dem WoMo zwischen 100 und 130 kmh, treffe ich dann auf die PKW schleicher geben die meisten immer wenn ich zum überholen ansetze neben mir Gas, warum? Hallo,
wenn wir unterwegs sind kalkulieren wir für die Fahrtstrecke durchschnittlich 75 km, die wir in der Stunde bewältigen. So läßt sich alles locker planen. Kommt auch meisten hin. In den USA macht Fahren, wie Manfred es beschrieben hat, überhaupt keinen Stress. einfach mal zum tempo. bei meiner letten fahrt an die ostsee mit meinem pkw habe ich mal je 100 km strecke mit unterschiedlichen tempi gefahren. mit tempo 90 lag ich unter 5 liter und bei höchsttempo hatte ich dann 14 liter.
ich mag es wenn geld in meiner tasche bleibt. also mit dem pkw max. 120 km/h und mit dem Womo 90 - max 100 km/h. wer rasen muss, dem winke ich dann von der strasse aus zu, wenn er an einer wand oder einem baum klebt. :twisted: Also Björn
Ich habe auch so`n "Alten Kasten " wie du nur mit Turbo :D ... 2,5 l , 92 Ps ... auf der Autobahn fahre ich immer 95-100 kmh ( die er auch meistens durchhält auf der Autobahn)auch Berghoch :!: Beim Überholen werden es auch mal mehr ... kurzzeitig 115-120 kmh ( ja die schafft er :!: ) falls mal wirklich einer mit 85-90 vor mir rumfährt ! Ansonsten ist es mir ziemlich egal wie schnell andere Fahren denn es ist ja mein Diesel der da durch den Tank geht und schon ein Unterschied ob er bei 100 kmh um die 10 Liter nimmt oder bei 120 = 13 Liter und noch mehr ! Planen mach ich auch : ich rechne immer nur 70 km in der Stunde... komme damit auch gut hin und eine Tagestour ist in etwa immer bei 350 Km Gesamt beendet .( mit Pausen natürlich ) so sind meine Erfahrungen ...
Lieber Björn, hast du ernsthaft ein Problem damit unterwegs zu sein??? Dann solltest du vieleicht doch lieber Urlaub im Hotel machen und per Flugzeug anreisen. So und nun zurück zu deiner Rechnung: Kurz vor Sylfester 1995/1996 war ich mit einem LKW (der hatte frisch einen Vmax Begrenzer drin auf exakt 90kmh) in Spanien Valenzia, da ich und ein Kollege aber Sylvester nicht auf einem Rastplatz in Spanien verbringen wollten sind wir durchgefahren, und waren so in exakt 24h im Raum Pforzheim, ok, das war weder erlaubt noch könnte ich es vermutlich heute machen, aber in den 24 Stunden machten wir genau 3 Pausen, essen und trinken geht auch beim fahren, nur wie gesagt zum strullern halte auch ich an. Wenn du also in einem Tag nach SFrankreich kommen magst, dann solltest du dir über 2 Dinge Gedanken machen: 1. Pausen 2. deine Fahrzeit am Tag Und nochwas, rechne nicht dass du nur 80 Fahren kannst, ein anderer 110, denn deine 80 sind auf langen Strecken viel näher am Durchschnitt als die 110, das beginnt schon bei Pausen, MAutstationen, BAustellen und so weiter, also die 30km/Stunde mehr hast du nicht mit einem Fahrzeug dass 30km schneller fahren kann. Und 110 Durchschnitt mit dem Wohmo auf 2000km bedeutet einen V max von weit über 150kmh Dieses "Phänomen" haben wir immer wieder zur Urlaubszeit gesehen.
Beispiel: Wir sind Abends ca. 22.00 Uhr in Rüsselsheim losgefahren... waren dann ca. 2.00 Uhr auf der Raststätte Baume-les-Dames... dann 8 Stunden geschlafen und waren abends, ganz entspannt ca. 21.30 - 22.00 in La Jonquera. Und es ist wirklich so... wir waren manchmal schneller oder zur gleichen Zeit dort wie die Urlauber. Warum? Nun... da wird losgefahren bis man müde ist... dann auf einen Parkplatz... ne stunde im Auto ausgeruht... dann geht es weiter... und plötzlich merkt man nach ner weiteren Stunde wieder das man Müde ist. Also.. wieder eine Pause. Da hat @Lancelot vollkommen recht. Das "Geheimnis" ist: nicht anhalten. Viele Andreas Das Problem ist nicht die Höchstgeschwindigkeit, die Zeit wird verloren, wenn die Hügel kommen. Ich hatte auch 75 PS, jetzt das Doppelte. An Steigungen (Kassler Berge) fährt der "Neue" locker noch mit 85 hoch. Es ist nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern sind die langen Beschleunigungszeiten wo die Zeit verloren geht. Ich habe zwar mehr als genügend PS im Gogolobil und schaffe spielend 130 kmh, die fahre ich aber nicht,
1. weil ich das mit 5,5 to nicht darf 2. weil wir von der Fahrt auch etwas "haben" wollen. Unsere Fahrtstrecke richtet sich ausschließlich nach den auf/an der Strecke befindlichen Sehenswürdigkeiten und demzufolge dauert die Fahrt von Übernachtungsplatz A zum Platz B auch viel, viel länger. Irgendwo auf der Strecke sehen wir dann vielleicht auch noch einen schönen Bauernmarkt, ein nettes Cafe, ein sehenswertes Museum, einen wunderschönen Aussichtsplatz, einen ..... - und da halten wir dann natürlich an. Dabei ist es mir völlig egal, ob der Nachbar vom Frühstück schon am nächsten CP beim Bier sitzt und schon früher angekommen ist. Habe die Ehre Gogolo Nein Ralph,
kein Problem. Wenn dem so wäre, hätte ich in der Tat die falsche Urlaubsform gewählt :D Der Vergleich mit der Maut und den Pausen und der Maut "hinkt" aber auch ein wenig. Denn Anhalten und bezahlen muss jeder, ob man nun 90 oder 120 fährt. Beide bringen damit ihren "Schnitt" durcheinander. Das Beispiel Frankreich war und ist natürlich dadurch stark beeinflusst, dass wir eben zu 9/10 "mautfrei" nach Frankreich gefahren sind. Dies ist somit kein Vergleich. Mir geht es aber nicht darum, ein mögliches "Problem zu beheben", sondern nur um den einfachen Gedankenaustausch mit anderen Usern und ihren Erfahrungen in Bezug auf Geschwindigkeit auf Reisen. Wie schon geschrieben liest man oft, dass der Weg das Ziel ist. Und bei Rundreisen gebe ich denjenigen auch uneingeschränkt recht. Aber es kann nicht das Ziel sein eine Strecke von über 1000 Kilometer zurückzulegen, denn der Wunsch besteht ja für gewöhnlich darin, dass ich mir eine Zielregion ausgesucht habe und dort auch ankommen und vor Ort möglichst viel Zeit verbringen will. So sehe ich uns eher vom Reisetyp her. Autobahn ist nunmal wenig attraktiv und besonders an einem Freitag nachmittag auch stressig. Das hat für mich persönlich nicht allzu viel mit Urlaub gemein, auch wenn ich bislang noch nicht "ins Lenkrad gebissen" hab :D Wenn man dann fahrzeugbedingt nicht so schnell vorwärts kommt und der Nachbar später abfährt, dich unterwegs überholt und vor dir eintrifft, macht man aber schon mitunter schonmal ein langes Gesicht. Ergo muss es aber auch diese Reisenden geben, die (auch ohne Doppelherz :D ) sich genau den Wunsch eines Urlaubs erfüllen. Und wenn dies bedeutet, dass man z.B. 140 mit dem Kastenwagen fährt, dann ist das doch nur legitim. Carsten: Ja, so in etwa rechnen wir auch, obgleich sich unser Sauger bei knapp über 90 seine 12 Liter reinsaugt :? Die Herausforderung ist doch dabei, dass du weiter entfernte Ziele so nur ungleich schwerer erreichen kannst und wie Wolfgang schon schrieb, ist das mit dem zur Verfügung stehenden Urlaub doch eher schwierig. Da macht es schon Sinn, wenn man ein leistungsstarkes Fahrzeug auch entsprechend nutzen kann. Sonst verschenkt man doch zu viel Zeit auf der Autobahn. Und das wäre doch schade.
Na das ist eben der Unterschied, Du siehst eben den schönen Bauernmarkt und mit einem 75 PS Mobil sieht man eher den Baumarkt! Du fährst gern mit Deinem (jugendlch ausgedrückt) geilen Teil. Mit 75 PS steht man doch lieber auf dem SP oder CP als dahin zu fahren. Und Du kannst stolz zeigen dein tolles Teil (Womo) und der andere kann nur stolz sein was für ein toller Kerl er ist. Aber zusammen ein kühles Bier zu trinken ist für beide das größte und hilft dem einen wie dem anderen beim träumen und schwärmen. Jörg Hallo Björn,
der Vergleich hinkt nicht, sihe da: Womo A 80kmh = 1,3 km in der Minute Womo B 110km/h = 1,83km in der Minute Auf einer Strecke von 88 km nehemn wir mal 2 Mautstellen (jeweils 1 Minuten Standzeit, das Bremsen und beschleunigen lassen wir mal ausser acht) an und 1 Baustelle mit Tempo 80 und 5km länge Womo A (1,1h) 88km Strecke + 2,6km Mautverlust = 1,1325h Womo B (0,8h) 88km Strecke + 3,66km Mautverlust + Baustelle = 0,99 Theoretisch bräuchte Womo B 0,3h weniger für die Strecke, aber rechnerisch sind es nur 0,14h Und wenn ich eben am Zielort Urlaub machen mag, dann gibt es nur eine Möglichkeit, so viel und lange wie öglich durchzufahren, Auch mit Womo und Boot ist es machbar von Rastatt nach Krk in 12h zu kommen Außerdem Björn ...
(fehlende) PS sind kein Hinderungsgrund für weite Strecken und super schöne Urlaube ... hatten allerdings (viel) mehr Zeit als Geld ... war toll :!: FIAT Arca Noe 350, 1200 ccm, 44 PS Benzin, Topspeed als Kasten 100 km/h, mit Aufbau so um die 90 km/h max Einer der ersten TI´s, seinerzeit :D :D (ca. 1978) @ lancelot beneide Euch um die Urlaube + die Erinnerungen.
Wie Du schon bemerktest: eine schöne Zeit. Zum fahren in den Urlaub: Da wir die Strecke nach Südfrankreich / Spanien bereits oft gefahren sind (über die verschiedensten Routen) ziehen wir es vor, möglichst schnell Richtung Mar Menor oder Almeria zu kommen. Daher fahren wir auch schon mal abwechselnd und machen nur eine Frühstücks- und Mittagspause. Die Geschwindigkeit auf der AB liegt so bei 120, bei Rückenwind oder leichtem Gefälle auch mal 130. Wir finden das wesentlich entspannter, als hinter den LKW's herzufahren. Der Verbrauch liegt dann bei 13 - 14 ltr., dank 135 ltr. Tank nur ein Tankstopp pro Tag. Wir haben nur 3 Wochen Uraub im Oktober und verbringen die Zeit lieber am Strand als auf der Reise. Wenn wir später mal mehr Zeit haben, wird sich das sicher ändern.
Hallo Jörg, das mit dem vielfachen anhalten haben wir schon gemacht, als ich noch einen alten Hanomag AL28 mit 4,9to und nur 68PS als Wohngefährt hatte. Allerdings war das öftere anhalten damals aus der Not geboren, denn 4,9to ohne Servolenkung, mit 2x kuppeln und Zwischengas bei jedem Schaltvorgang, da waren Pausen dringend notwendig (V-Max=75kmh) :D Aber ich gebe dir recht: ein gemeinsames Bier ist das allerhöchste! Habe die Ehre Gogolo wir haben dieses problem absolut nicht, wir können zwar so schnell, wie wir gar nicht dürfen, aber bis wir irgendwo ankommen, sind die meisten schon wieder zu hause, weil deren urlaub vorbei ist :wink:
Also ich gehöre da nicht zu - fahre mit Tempomat. Die die das machen mögen eben Womos nicht - wobei viele Transporter noch viel schneller fahren......
Das halte ich eher für ein Gerücht - gerade die schnellen Jungs düsen direkt von A anch B und verpassen alles Schöne dazwischen!
Das mit derm Bier trinken ist wohl richtig. Der Rest?? Jeder muss eben mit seinem Gefährt zurechtkommen. Man liegt wie man sich bettet. Hallo,
das Problem stellt sich doch eigentlich gar nicht wenn man pro Tag nur max 150-250 km fährt. So versuchen wir es zu handhaben, evt. mal eine etwas längere Strecke bei der An-/Abfahrt, aber ansonsten ist doch der Weg das Ziel ?? :D :wink: Alf @ Lancelot
Schickes Gefährt!
:D ... war damals - gebraucht gekauft - (nochmal: ca. 1975 - 1980) auch so ziemlich das "Nonplusultra" in unserer Einkommensklasse :cry: ... sind trotzdem überall hingekommen ... :) ... und wurden entweder (von den Kennern) beneidet oder von den anderen mitleidig belächelt ... "Wohnmobil, was´n das :?: " Moin,
Alles schnick, schnack, Morgen früh um 09:00 wird meine Frau aus der Kur entlassen :cry: Malente. Fakt ist, wenn ich mit meinem Pösslchen wie die meisten hier propagieren zwischen 90 und 100 km/h fahren, wann müsste ich hier in Stuttgart los fahren. Hm. :?: Nö meine Herren, um 19:00 geht das hier los, Tempomat auf 130-140 km/h eingestellt und ab geht die luzie. Was will ich mir heute Nacht so alles anschauen ? Baustellen? Staus? Autobahnfahren ist Überbrückungsstrecke, da wird nicht rumgezockelt. Ich will kurz vor Hamburg noch ne Mütze Schlaf nehmen, damit ich ausgeruht in Malente ankomme. Mit sonnigen n Jeder wie er halt mag :D
Ich bin oft schon in den Urlaub gefahren mit meinem Alten und oft nie am Zeilort angekommen :D nicht weil er kaputt war ... nein ... uns gefiehl ein Teilabschnitt so sehr das wir unsere Zeit eben Unterwegs vertrödelten .... DAS IST DAS SCHÖNE AM WOHNMOBIL.... :!: Man(n) hat immer sein zu Hause dabei :P Leute,
das hört sich alles an, als ob Ihr Angst hättet, das Leben zu verpassen! Interessant wäre ja mal ne Aussage von Gleichgesinnten, die nur ihre normalen Urlaubstage haben und vorher ein 75 PS Mobil fuhren und nun ein modernes Zeitnahes mit 110 - 130 PS.
Björn hat ja auch sein Eingansposting umgemodelt. Sollte man beachten. Hase und Igel ist auch nicht mehr inn, sondern weitere Ziele in realistischer Zeit zu errreichen. Da ich auch mal so gedacht habe mir was schnelles zu kaufen, würde mich dass auch Interessieren. Für einen Latte Macchiato mal gerade Abends an den Gardasee ist aber sicherlich nur mit dem Privatjet möglich.... Mein Ergebniss damals war das der Zeitpunkt der Reise wichtiger wie PS - Leistung ist. |
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