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Womo- Dach mit Alu- Riffelblech verkleben


Weinsberger am 25 Nov 2009 19:00:22

Hallo Zusammen,

auf meinem Weinsberg Orbiter 501 möchte ich auf dem Dach Alu- Riffelblech verkleben. Da ich einen Dachkoffer auf der Reyling montiert habe. Der Hersteller sagt zwar , dass man bis 75 kg auf dem Dach laufen könnte, aber mir ist das zu heiß.
Meine Fragen:
1. Hat jemand Erfahrung mit solcherlei Dingen?
2. Welchen Kleber würdet Ihr empfehlen?
3. Was ist außerdem noch zu beachten?

Danke

Jörg

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friedhelm28 am 25 Nov 2009 19:06:07

Hallo Jörg

Erst einmal herzlich Willkommen im Forum. :wink:

:sky: :kette: :sky:

Ich kann Dir nur zum Kleber etwas sagen. "Sikaflex" heißt das Zeug. Ist ein super Karosserie Kleber. Die anderen Antworten bekommst Du bestimmt auch noch von den Spezialisten hier im Forum. :)

enduro am 25 Nov 2009 19:24:13

Hallo Jörg,

zur Dachlast Deines Weinsberg kann ich nichts sagen, die erhöht sich aber auch nicht durch Aluplatten.
Hab aber selber schon Riffelblech aufs Dach geklebt wegen der großen Rutschgefahr bei Nässe.
Geht ganz einfach mit Sikaflex. 221iger reicht m.E. aus. Alles reinigen, entfetten und das Sika auf der Rückseite der Bleche auftragen. Immer schön im Zick-Zack und zum Schluss einmal komplett ca. 1cm von der Kante entfernt (dann läuft kein Wasser darunter), aufs Dach auflegen und anpressen. Aushärten lassen und fertig.

Damit das Wasser weiter gut vom Dach abläuft, würde ich aufpassen, dass keine geschlossen Bereiche entstehen. Also zwischen zwei Blechen immer ein paar Zentimeter frei lassen und auch Dachfenster, SAT, Solar nicht rundum verblechen.

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Rainers1869 am 25 Nov 2009 19:33:53

Ich kann Dir nur empfehlen, tue es nicht. Der Schwerpunkt des Fahrzeugs wird extrem nach oben verlagert. Beim Verkauf des Fahrzeuges tust Du Dir schwer. Fast jeder denkt, das das Riffelblech (Warzenblech) auf gut schwäbisch a gschmäckle hat.

Weinsberger am 25 Nov 2009 20:41:06

Danke für Eure Tipps.
Da scheint es ja echt Pro und Kontra zu geben.
Das dass Womo schwerer wird leuchtet mir ein, aber gerade bei Reinigungsarbeiten auf dem Dach ist es eben auch glatt. Ich hate mir erhofft dadurch die Stabilität an gewissen Stellen zu erhöhen. Nun werde ich es aber wohl sein lassen, es sei denn es kommt noch ein ganz sicheres Argument.

Viele
Jörg

a.miertsch am 25 Nov 2009 20:50:09

@ jörg,
wenn Du ohnehin bis 75kg auf das Dach könntest, brauchts ja auch nur ein dünnes(2mm) Riffelblech. die Schwerpunktveränderung kannst Du vergessen. Mußt halt nur schauen, dass die Kleberraupen nicht zu dick auftragen, damit das Blech satt aufliegt.
Willkommen im Forum
LG
Albert

homa am 25 Nov 2009 20:54:18

Wir hatten auf unserem vorherigen Mobil solche selbstklebenden Streifen.

--> Link

Die verteilen nicht die Last verhindern ab das Rutschen


Gast am 25 Nov 2009 20:58:05

a.miertsch hat geschrieben:... die Schwerpunktveränderung kannst Du vergessen.

richtig, 1 m2 Alu-Riffel mit 2 mm wiegt 5,4 kg, mit Kleber mögen es 6 kg sein

da hauen Markisen, SAT, Solaranlagen etc ganz anders rein

grüße klaus

frank04 am 25 Nov 2009 21:08:40

meine Bedenken:
6 kg mal ca. 16 qm sind auch summa summarum 96 kg. und die ganz oben auf. ich überlasse es jedem weiterrechner, den fortschritt an fahrstabilität selbst zu berechnen. aber als lauffläche, fachgerecht und schlüssig verklebt,
wäre das wohl ne lösung.
grüße
frank04

pekufa am 25 Nov 2009 21:12:57

Hallo und Herzlich Willkommen an Bord

Die Dachlast erhöhst du mit Riffelblech nicht.Du verhinderst nur das Verbeulen und senkst die Rutschgefahr!

Du musst die Klebeflächen nur richtig entfetten ( Citrusreiniger )
und dann machst du am rand vom Blech nur ein paar Klekse gutes Silikon.
Wenn es dir nicht mehr gefällt kannst du es jederzeit mit einem dünnen Spachtel wieder lösen .


mfg Peter

homa am 25 Nov 2009 21:25:31

pekufa hat geschrieben:...am rand vom Blech nur ein paar Klekse gutes Silikon.....


Dann solltest du aber auch hoffen, dass in diesem Bereich oder unterhalb niemals etwas lackiert werden muss. Das wird dann ein großer Spaß, kann sicher jeder bestätigen, der schon einmal unbeabsichtigte Silikonreste auf einer zu lackierenden Fläche hatte. Silikon hat am Fahrzeug nichts zu suchen. Dafür gibt es Sika.

Aber jedem das seine. Ich würde es nicht machen.


Rumbuddel am 26 Nov 2009 01:44:26

Hm,

mit Silikonentferner aus der Tube stellt das Zeug auch kein Problem dar. Möglicherweise im Nachhinein sogar besser zu entfernen als Sikaflex ... damit klebt unsere Solaranlage ... und die klebt.
Was den Fahrzeugschwerpunkt angeht, das ist Bullshit, kannst Du absolut vernachlässigen. Da fällt unsere Dachbox stärker ins Gewicht. Theoretisch, vielleicht, irgendwie, aber in der Praxis völlig unrelevant.

Aber zu Deiner Frage.
Wir haben nen Hymer Camp 55 und auch eine Dachbox. Die Dachlast ist ähnlich angegeben.
Ich geh da mit meinen 80Kg einfach drauf.
Vorne ist nen Solarpanel montiert und um das zu Reinigen latsche ich auch über das Dach.
Da tut sich nix.
Aber wenn Du unsicher bist, was die Dachlast angeht, kleb halt Riffelblech drauf. Schaden tut es sicher nicht und wenn es ordentlich aussieht, wird es einem späteren Weiterverkauf ganz sicher nicht im Weg stehen.
Aber ich denke, so lange Du auf dem Dach nicht Trampolin springst, wird es auch so gehen.

canter am 26 Nov 2009 01:48:35

Bei Silikon zum verkleben der Bleche möchte ich nicht in der Nähe sein falls du mal nen Unfall hast. Da fliegen die Platten schön weiter während das Mobil schon lange steht. Oder auch schön: Das Silikon härtet aus, klebt dann gar nicht mehr und die Platten fliegen auf der Autobahn dem Hintermann wie ein Rasiermesser durch die Scheibe.

Kleb mal lieber mit Sika!!

Auf unserem alten Womo ( auch mit Holzlatten-Styro ) hatten wir auch einen "Weg" vom Heck bis zum Alkoven mit Riffelblech. Hat die Last deutlich besser verteilt als ohne.

Rumbuddel am 26 Nov 2009 02:25:13

Also, dass Silikon aushärtet und dann gar nicht mehr klebt, halte ich mal für ein absolutes Gerücht.
Grundsätzlich gehört Silikon natürlich in den Sanitärbereich. Und ist natürlich auch nicht der predästinierte Kleber für solche Geschichten.
Klebt aber trotzdem wie die Pest. Wenn wir mal von der normalen Kartusche ausgehen. Ansonsten gibt es natürlich Silikonkleber -1 - oder 2 Komponenten - für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.
Silikonkleber sind Temperaturbeständig, kälteflexibel, und konsistent gegenüber einer Vielzahl von chemikalischen Einflüssen.
Das Übliche ist wohl das Essigsäure vernetzende Silikon.
Schau Dir einfach mal selber die Produkteigenschaften an ... da fliegt nix durch die Gegend.
Die Frage ist, wie flächig ich verklebe. Wenn ich nen Riffelblech nur punktuell verklebe, nützt mir der beste Kleber nix, wenn die physikalische Krafteinwirkung größer ist als die Klebkraft ...
Wenn ich flächig verklebe, da sind Ko- und Adhäsion so stark, da passiert gar nix.
Kann man auch Pattex nehmen ... ist nur zu teuer. Oder PU-Leim ...

Ok, wenn man es richtig haben will, muss man halt die Krafteinwirkung bei einer Vollbremsung auf den Quadratmeter Riffelblech ausrechnen und mit den technischen Werten des Klebers vergleichen ... quasi die Mechanikerkartoffel ...

Oder man hat so plane Flächen wie Röntgenspiegel, dann benötigt man überhaupt keinen Kleber ...

Delphin659 am 26 Nov 2009 04:15:01

Dann lasse mal ein zwei Jahre mit regelmäßigen Abständen die Sonne auf dein Sanitärsilikon scheinen und dann weißt du bescheid wie normales Silikon hält.
Zwei Komponentenkleber ist ein ähnlich guter Vorschlag wie Sanitärsilikon.
Bleibt vor allem sehr elastisch ?????????????????
Nein wie schon mehrfach geschrieben ist Sikaflex 221 nicht am schlechtesten zum Riffelblech aufkleben.
Es gibt schwarz und weiß. Sinnvollerweise weiß nehmen.
Wenn du Riffelblechplatten aufklebst, darauf achten, daß die Fugen zwischen den Platten mit Kleber zu sind, damit im Winter kein Wasser in die Fugen reinlaufen kann und eventuel aufgefriert. Sikaflex ziemlich außen an der Platte eine Raute ziehen und ein Kreuz. Auflegen und es kommt in der Fuge zum Vorschein und somit kann kein Wasser unter die Platten gelangen. Sauber das ausgetretene Sikaflex abreiben und fertig.
Ich habe damit schon mehrfache Erfahrungen gesammelt in unserer Werkstatt beim Aufkleben von Riffelblechplatten auf Wohnwagen und Mobile.
Wird doch immer wieder gewünscht.
Wir nehemen Platten 50x50 cm und die Dicke 1, 1.5, und 2 mm.
Habe auch alle Halter von meiner 6m langen Dachreeling damit aufgeklebt. Hält tadellos.
Das mit schlechter Fahreigenschaft wegen Schwerpunktverlegung halte ich für ein an den Haaren berbeigezogenes Gerücht, welches nur in der Fantasie besteht.
In der Praxis testen und wenn es sich dann bestätigt, hier preis geben.
Aber Verdachtsäußerungen sind nicht so dienlich.


a.miertsch am 26 Nov 2009 10:32:52

@ Silikonfraeks,
schaut mal in euren Bädern an den Stellen nach, wo Fugen mit Silikon abgedichtet wurden und zupft mal vorsichtig daran. Das Zeug hält auf Kunststoff überhaupt nur durchVerklammerung, von kleben keine Spur.
Genauso geht es mit der Dachverklebung und wehe ,man hat ein GFK-Dach. Also davon würde ich nicht nur zehn Finger lassen.
Albert

piccolino am 26 Nov 2009 10:41:40

Rutscht man auf Riffelblech wirklich weniger? Meine Erfahrungen sind nein..
Ich hatte mal - allerdings nur einige Tage - in meinen Kneipen diese Bleche hinter der Theke velegt.. wo es auch immer ein bisschen nass ist... das war für die Mitarbeiter lebensgefährlich..
Ich glaube so Antirutschgummimatten sind besser.
Ich glaube aber auch, dass bei Wiedervekauf jeder potentielle Käufer unter den Blechen oder Matten irgendwas vermutete, das verborgen bleiben soll. Ich würde das Verkleben mit Fotos dokumentieren, um später nicht in Erklärungsnot zu geraten.

Rastenschleifer am 26 Nov 2009 11:31:59

Am besten nimmst du um die Flächen vorzubereiten den Reiniger Betaclean 3000. Danach zur Vorbehandlung der Flächen Sicka Aktivator. Den Aktivator schön im Wipe on Wipe off Verfahren auftragen. Wenn du nicht vorher aktivierst kann es dir passieren das der Klebstoff mit dem Lack deiner Außenhaut keine Verbindung eingeht. Als Klebstoff empfehle ich dir SICKA TACK plus oder SICKA 250 PC. Solltest du dich beim aufkleben verschmieren kannst du bis zur Hautbildung der Kleberaupen den überschüssigen Kleber mit SICKA SENSE entfernen. Sobald du den Klebstoff aufgetragen hast solltest du die Kleberoffenzeit beachten! Das sind ca. 10 Minuten. Danach hat sich eine Haut auf dem klebstoff gebildet die verhindert das sich der Klebstoff mit dem zu klebenden Material verbindet.

andwein am 26 Nov 2009 11:47:20

Hallo @Weinsberger,
um kurz und prägnant wieder zum Thema zu kommen:
Riffelblech erhöht deine Dachlast nicht
Verkleben mit Sikaflex oder ähnlichem, keinesfalls Silikon

Die Rutschgefahr kannst du aber auch mit "Antirutschfolie" (Safety Walk) von 3M in Griff bekommen.
Andreas

a.miertsch am 26 Nov 2009 12:01:31

@ piccolino,
na ja, Kölsch ist ja auch ein Schmiermittel :prosit:: :D :D
Albert

marmarq am 26 Nov 2009 12:06:04

Rumbuddel hat geschrieben:Hm,
mit Silikonentferner aus der Tube stellt das Zeug auch kein Problem dar. Möglicherweise im Nachhinein sogar besser zu entfernen als Sikaflex ... damit klebt unsere Solaranlage ... und die klebt.



Auch wenn das jetzt aus dem Ruder läuft!
Kann Deine Erfahrungen nur bestätigen, die Solar klebt nun schon im 10ten Jahr mit Transparentsilikon auf unserem Womo GFK Dach.

Draufgekommen bin ich, als vor 20jahren unser damaliger Treppenbauer die losen Außen- Treppenstufen mit Billigsilikon transparent verklebt hatte.
Von leicht entfernen kann allerdings keine Rede sein, selbst nach 20Jahren hält das Zeug wie der Teufel.

ingemaus am 26 Nov 2009 15:05:33

Hallo Weinsberger!

Die 75 kg Gewicht dürften sich nicht auf das komplette Dach beziehen, sondern aus den Druckbelastung- Punkt.
Mache vor dem Aufkleben doch ein paar Fotos vom Dach. So kannst Du bei einem ev. Wiederverkauf alles belegen.

und tschüss ingemaus

ingemaus am 26 Nov 2009 15:12:17

Hallo Weinsberger!

Eins habe ich noch etwas vergessen. Dies ist das Regen-Trommelgeräusch.
Nach meiner Meiung wird es sich, da das Blech zum Teil zwangsläufig hohl liegt, stark verstärken.
Vieleicht hat hierzu jemand Erfahrung. Sonst würde ich es ganz lassn.
ES SEI DANN, MAN IST SCHWERHÖRIG!

und tschüss ingemaus

Delphin659 am 26 Nov 2009 15:15:36

Man sollte nicht glauben was es für mißtrauische Menschen gibt.
Das Riffelblech ist ja nicht unbedingt wegen dem rutschen gedacht, sondern wegen des 0.8mm dünnen Alubleches vom Dach, das eventuell Dellen bekommt und wegen des rumlaufens auf dem Dach.
Habe letzten Sommer Solar auf ein Bürstneraludach geklebt, und dort wo ich mit den Knien kniete, sah man danach kleine runde Dellen von den Knien. Sollte man nicht glauben ist aber wahr.
Wären da schon Riffelblechplatten oben gewesen, wären keine Dellen da.
Natürlich gibt es Leute bei denen nichts passiert wenn sie auf dem Dach herumspazieren, denn die haben dann wahrscheinlich eine extra Stärke vom Aludach. Vielleicht 2 cm ?
Bekannt ist, daß fast alle Hersteller soweit ein Aludach angeboten wird mir t 0,8mm Blechen arbeiten und die drückt man mit denm Daumen durch oder ?


woslomo am 26 Nov 2009 16:11:58

Hallo,
bei dem gängigen Silikon gibt es zwei Varianten. Das neuere, allgemein erhältliche, härtet mit Feuchtigkeit aus. Ich habe mal als Versuch damit 2 Bleche verklebt und nach 3 Wochen das Ganze zersägt. Innen war das Silikon noch so flüssig wie es aus der Kartusche kam.
Das Essigsäure venetzte Silikon, erkennt am am starken Geruch, klebt recht gut und härtet auch unter Verschluß aus. Damit klebe ich fast alles was ich an Fliesen befestigen will ohne Löcher zu bohren.

Am Wohnmobil würde ich beides nicht verwenden. Beim ersten weiß man nicht wie weit es durchhärtet. Beim Essigsäure vernetzten hätte ich Bedenken, daß die Säure das Alu angreift, weil mam vor dem Kleben sinnvollerweise den Lack bis zum Alu abschleifen sollte um eine gute Verbindung zu erreichen.

Ich kann aus guter Erfahrung nur zum Sika raten. Ich hatte 2 U-Profilschienen auf dem Womo-Dach verklebt und darauf Surfbretträger montiert. Das hat 4 Surfbretter mit Zubehör mehr als ein Jahrzehnt ohne die geringsten Ablösungserscheinungen ausgehalten.

taps am 26 Nov 2009 19:17:51

Hallo Jörg,
hatte früher einen Selbstausbau Kastenwagen und habe zur Gewichtsverteilung Alu-Riffelblech verklebt. Ansonsten hatte ich immer Dellen im Dach die ich von unten wieder rausdrücken konnte.
In meinem jetzigen Dethleffs werde ich das genauso tun.
nicht die Dellen rausdrücken sondern Riffelblech aufkleben :-)))
Alu-Riffelblech als Gewichtsverteilung auf der doch recht dünnen Außenhaut. Ich habe nämlich schon Spuren von der Erstbesteigung...
Ein Hinweis zum Kauf der Bleche: Die Dicke misst sich immer ohne die auftragenden Riffel, also die eigentliche Blechstärke wird hier angegeben. Zur Lastverteilung und um Dellen zu vermeiden reicht 2,5 mm, es sei denn, Du wiegst 120kg:-)))

Mich wundert eigentlich bei den ganzen Beiträgen, dass Dir Kleberempfehlungen ausgesprochen werden, ohne den Aufbau Deiner Außenhaut zu kennen. Oder haben die alle die komplette Fahrzeugdatenbank im Kopf?

Ich habe seinerzeit im OBI nach dem Klebstoffexperten gefragt und ihm die zu verklebenden Materialien benannt. Wenn Alublech nämlich schlecht lackiert ist, kannst Du den Kleber mit Lack abziehen. Falls Du absolut sicher gehen willst, Klebe ein 10x10 cm großes Stück mit einer angenieteten Öse auf und versuch es nach 3 Tagen zu lösen. Die Öse kann man ja wenns hält immer mal gebrauchen.

Das mit dem vorher Fotos machen finde ich schon ziemlich abgefahren und schlitzohrig. aber es sind halt Erfahrungen.

Ich wundere mich nur immer, dass Viele immer schon an Wiederverkauf denken, wenn sie greade erst gekauft haben...

wir sehen uns beim Kleben
freundliche
Andreas

Rainers1869 am 26 Nov 2009 21:16:02

Ich selbst habe gebrauchte Wohnmobile in ganz Europa für ein renomiertes Haus gekauft. Wenn ein Fahrzeug mit Warzenblech beklebt war, lies ich es meist stehen. Außer es war dermaßen billig, dass man es kaufen musste.

Weinsberger am 26 Nov 2009 21:33:42

Hallo Freunde,

ich hätte im Traum nicht daran gedacht, dass sich so viele Leute hier im Forum an der Diskussion beteiligen. Ich werde jetzt genau überlegen , welche der von Euch angebotenen Variante die Günstigste und langlebigste ist. Das Dach ist natürlich aus Alu und hat eben schon an gewissen Stellen Druckpunkte, was offensichtlich durch die Stärke der Dachhaut, beim Betreten nicht zu vermeiden ist.
Im Moment favorisiere ich die Variante mit zwei schmalen Blechen als Weg zum Alkoven. Vielleicht reichen ja dafür auch die Antirutschbeläge.
Müsste man die dann mit dem selben Kleber ( wohl Sika 221) verkleben?

Jörg

Delphin659 am 26 Nov 2009 21:40:07

@ ainers 1896


So denkt man auf der Schwäbischen Alb.

Schwabe wie ich einer bin.

Der Schwabe kauft sich keinen Kühlschrank, weil er nicht glaubt, daß das Licht ausgeht wenn er die Türe zumacht.

Wenn ein Schwabe stirbt, dann läßt er sich stehend bererdigen und zwar so, daß die Arme noch aus dem Grab rauskucken, damit er mit seinen Händen noch sein eigenes Grab richten kann, da der Gärtner Geld kostet.

War nur mal was lustiges zwischendurch.

Ich bin letzte Woche bei zwei verschiedenen Womo-händler zwecks eventuellem Womo-Neukauf vorstellig geworden.
Habe dort in beiden Fälle betont, daß ich auf dem Dach Riffelblech aufgeklebt habe und beide Händler haben das sogar positiv bewertet und deswegen keinerlei Abstriche am Gebrauchtwagenpreis gemacht.

@ ingemaus

Das Regengeräusch ist leiser mit beklebtem Dach als auf dem nichtbeklebten.
Nur zur Info



homa am 27 Nov 2009 15:45:06

Weinsberger hat geschrieben:...Vielleicht reichen ja dafür auch die Antirutschbeläge.
Müsste man die dann mit dem selben Kleber ( wohl Sika 221) verkleben?
.....


bei dem von mir geposteten Link gab es auch selbstklebende Antirutschstreifen. Einfach mal stöbern.


aldie am 27 Nov 2009 17:17:59

Das Mobildach mit dünnem Alu Blech zu bekleben ist auf einem normalen Dach, auch GFK Dach kein Problem und kann durchaus mit transparentem Silikon gemacht werden, nur sollte der Untergrund sauber sein. Es ist jedoch eines zu beachten, den Kleber nicht aus der Tube einfach aufbringen, sondern mit einem feinen Zahnspatel auf der ganzen Fläche sauber flächendeckend verteilen und anschließend die genau aufgelegte Alu Platte mit einer Rolle ( kann eine Malerrolle sein ) von innen nach außen abrollen damit keine Blasen unter dem Blech entstehen.

Wenn diese Arbeit gewissenhaft gemacht wird, so ist die Alu Platte noch wie neu, wenn das Mobil schon zusammenbricht.
Wenn eine Platte sich vom Dach löst, so ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Fehler gemacht worden.

svenhedin1 am 27 Nov 2009 18:46:13

Hi,
wenn man Alublech aufs Dach klebt, (am besten natürlich mit Sikaflex), ist zumindest bei Aludächern etwas sehr zu beachten, dass hier noch nicht erwähnt wurde.

Es geht um unterschiedliche Wärmeausdehnungen (alleine schon wegen unterschiedlich angenommener Temperaturen) der ursprünglich vorhandenen Womodachhaut, (meist so um die 0,8 mm stark) in Bezug auf die Ausdehnung beklebter Dachbereiche, die eine andere Dicke, womöglich auch eine andere Farbe, gar ""nicht"" ebenfalls auch geweisst, sondern bloss Aluriffel-naturfarben sind.

In letzterem Fall dehnt sich der beklebte Dach-Bereich anders aus wie die nicht beklebten ursprünglichen Bereiche, wenn z.B. die Sonne drauf knallt. Gemeint sind auch die unbeklebten Dach-Randbereiche und/oderBlech-Zwischenstückbereiche des Ursprung-Daches. Wenn dass passiert, können im schwächeren ursrünglichen unbeklebten 0,8mm-Aludachbereich mikroskopisch feine Haarrisse entstehen (an den Rändern der aufgeklebten Platten), durch die Feuchtigkeit ins Dach kommt. Dann prost Mahlzeit.

Gleiches kann vorkommen unter den aufgeklebten Platten, wenn sie etwa vollflächig mit Kleber versehen würden. Das darf man nicht. Man darf nur Kleberaupenspuren auftragen und muss Zwischenbereiche ohne Kleber lassen, damit sich alles ausdehnen kann. Wie gross die Felder ohne Kleber sein müssen, damit es sich dehnen kann, andererseits aber auch grosse Haftflächen zum Kleben bleiben, das ist die grosse Kunst dabei, das zu wissen.

@ willi-chick bzw Delphin659 :
Was ist denn die auf dem Makt erhältlich geringstmögliche Aluriffelblechstärke: Geht es auch unter 1 mm? Danke vorab

aldie am 27 Nov 2009 19:41:34

svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
wenn man Alublech aufs Dach klebt, (am besten natürlich mit Sikaflex), ist zumindest bei Aludächern etwas sehr zu beachten, dass hier noch nicht erwähnt wurde.

Es geht um unterschiedliche Wärmeausdehnungen (alleine schon wegen unterschiedlich angenommener Temperaturen) der ursprünglich vorhandenen Womodachhaut, (meist so um die 0,8 mm stark) in Bezug auf die Ausdehnung beklebter Dachbereiche, die eine andere Dicke, womöglich auch eine andere Farbe, gar ""nicht"" ebenfalls auch geweisst, sondern bloss Aluriffel-naturfarben sind.

In letzterem Fall dehnt sich der beklebte Dach-Bereich anders aus wie die nicht beklebten ursprünglichen Bereiche, wenn z.B. die Sonne drauf knallt. Gemeint sind auch die unbeklebten Dach-Randbereiche und/oderBlech-Zwischenstückbereiche des Ursprung-Daches. Wenn dass passiert, können im schwächeren ursrünglichen unbeklebten 0,8mm-Aludachbereich mikroskopisch feine Haarrisse entstehen (an den Rändern der aufgeklebten Platten), durch die Feuchtigkeit ins Dach kommt. Dann prost Mahlzeit.

Gleiches kann vorkommen unter den aufgeklebten Platten, wenn sie etwa vollflächig mit Kleber versehen würden. Das darf man nicht. Man darf nur Kleberaupenspuren auftragen und muss Zwischenbereiche ohne Kleber lassen, damit sich alles ausdehnen kann. Wie gross die Felder ohne Kleber sein müssen, damit es sich dehnen kann, andererseits aber auch grosse Haftflächen zum Kleben bleiben, das ist die grosse Kunst dabei, das zu wissen.

@ willi-chick bzw Delphin659 :
Was ist denn die auf dem Makt erhältlich geringstmögliche Aluriffelblechstärke: Geht es auch unter 1 mm? Danke vorab
Alufolie von der Rolle ( dünn wie Grillfolie abermit Riffelung.)

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