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Meine Einschätzung zur Zukunft des Womo Marktes 1, 2, 3


CKgroupie am 27 Dez 2009 14:06:57

Hallo Globi,
ich stimme Dir zu. Ich kann das ewige Gejammer in Deutschland nicht hören. Uns geht es doch immer noch sehr gut. Meine Eltern konnten sich, als wir Kinder waren auch nicht alles leisten. Man musste sich alles hart erarbeiten und dann war das, was man sich leistete umso schöner. Wenn wir früher essen gingen, dann mussten wir uns zu drei Kindern eine Fanta teilen. Ein eigenes Essen gab es auch nicht, sondern wir aßen bei den Eltern mit. Trotzdem war es schön. Ich habe nur wunderschöne Kinder-Urlaubserinnerungen!

Warum sollte es uns jungen Familien jetzt so viel besser gehen?
Ich arbeite übrigens freiberuflich für 19 € die Stunde, muss davon noch Steuern, Kranken- und Sozialversicherung abführen. Okay, Steuern bezahlen wir so gut wie keine, dafür ist das Familieneinkommen zu gering. Wer viel Steuern zahlt, der verdient auch mehr.
Na und? Meine Arbeit ist mein Traumjob. Ich will ihn nicht tauschen, auch wenn ich woanders vielleicht das Doppelte verdienen würde.
Da trag ich doch liebe Klamotten vom Kik und esse Aldi.
Und was Urlaub angeht bin ich natürlich privilegiert, weil meine Eltern uns ihr Womo zur Verfügung stellen. Ob es nun ein billiger Campingplatz ist oder ein Stellplatz. Wir sind zusammen, wir fahren in die Sonne. Was wollen wir mehr??

Einfach mal nur zufrieden sein, ist doch auch eine Möglichkeit. Was morgen ist weiß man eh nicht. Was mal sein wird, wenn ich alt bin ebenfalls nicht, aber das wusste doch die Generation vor uns auch nicht. Man verdirbt sich durch Hadern und Jammern nur die Freude am Leben. Und man darf nie vergessen, man hat nur das eine!

Was den Womo Markt angeht: Es wird immer Reiche geben, die sich ein Womo leisten können. Die Prophezeien der Wirtschafts-Weisen zeichnen sich vor allem immer dadurch aus, dass sie nichts prophezeien können, sondern immer alles anders kommt als sie denken.

Vielleicht wird es im Mittelbereich einen Einbruch geben. Dafür sieht man doch schon in den letzten Jahren, dass der Niedrigpreissektor unheimlich boomt. Wird es halt ein paar mehr Marken geben, die billige Wohnmobile produzieren. Was ist daran schlecht?

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ibaldorello am 27 Dez 2009 16:41:09

@Ckgroupie

Also meine Intension war es nicht Hader, Jammer und Neid auszulösen, sondern einfach eine Diskussion über ein Thema.

Ich habe dieses "Unterstellen" von "Hader Jammer Neid" schon in vielen anderen Foren bemerkt, kaum äußert man irgendwelche Kritik.

In diesem Faden ist ja soweit ich es gelesen habe so gut wie kein Gejammer festzustellen, das man mit 14 € als freier arbeitet keine Reichtümer verdient ist ja klar du verdient 30 % mehr und hast auch zu knappsen.


Es wurde hier in diesem Faden mehrfach darauf hingeweisen das Womos Luxusgüter sind die man niht braucht - also wo hier in diesem Faden ist den Gejammer ?

tobi02 am 27 Dez 2009 18:58:53

CKgroupie hat geschrieben:Hallo Globi,
ich stimme Dir zu. Ich kann das ewige Gejammer in Deutschland nicht hören. Uns geht es doch immer noch sehr gut. ?


Moin,

Die Leute jammern nicht weil es ihnen so schlecht geht sondern weil die meisten Menschen (gerade und auch in Deutschland) auf Zukunftssicherheit gepoolt sind. Das hat sicher auch was mit den Erfahrungen der letzen 100 Jahre zu tun...
Und genau das bricht ihen Stück für Stück weg. Sie möchten gerne ein bischen Zukunftssicherheit haben. Das ist halt eine Folge der Golbalisierung. Ob die Idee wirklich so gut war das Bismarksche System gegen Flachbildschirme in 40'' - Grösse einzutauschen wird man in 20 Jahren beurteilen können.
Ich halte das rückblickend betrachtet für eine absolut fatale Entwicklung. Ich gebe aber auch zu das ich niemals vor 10 oder 15 Jahren eine solche Entwicklung vorausgesehen hätte. - Wie vermutlich fast alle.

Ausserdem sind die Menschen in Deutschland zwar im Laufe der letzten 20 Jahre zwar nicht klüger geworden (was bei unserem Bildungssystem wohl auch an ein Wunder grenzen würde) aber deutlich besser informiert. Das Internet macht es halt möglich. Vielen ist inzwischen klar das sie zwar augenscheinlich in einer Demokratie leben aber absolut von jeglichem Einfluss auf das Geschehen ausgenommen sind. Die Entscheidungen trifft nicht der Wähler mit seiner Stimme sondern autark agrierende Berufspolitiker die von Lobbyisten gesteuert und von der Industrie (Aufsichtsrat- und Vorstandssposten bezahlt werden. Diese Ohnmacht frustriert und lässt die Leute jammern. Mag sein das das vor 20 oder 30 Jahren in der Bonner Republik auch nicht anders war aber heute lassen sich diese Informationen nicht mehr so einfach unter dem Deckel halten.

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puget am 27 Dez 2009 19:41:46

Hallo,

vieles ist gesagt bzw. geschrieben, dem kaum noch etwas zuzufügen ist.

Anmerkung zu den geäußerten Unzufriedenheiten :

Wer hat schon mal gehungert oder leidet noch darunter ?
Wer hat kein wärmendes Dach über seinem Kopf ?
Wer ist/war ernsthaft erkrankt ?
Wer hatte eine schlimme Kindheit, die ihm alles verbaute ?
Wer von uns erlebte/überlebte in einem KRIEG ?
Nichts von dem trifft auf mich zu - deshalb bin ich ZUFRIEDEN !

Aber zum eigentlichen Thema dieses Threads:

Ich vermisse den Denkansatz zum aktuellen Umweltgipfel und den unbedingt erforderlichen allgemein angestrebten (bisher leider nicht erreichten) Zielen zur Verringerung der Erderwärmung.

Müssen wir Wohnmobilisten, wenn wir ein wirklich reines Gewissen haben möchten, uns nicht die wirklich ehrliche Frage stellen, ob wir nicht auch unser Scherflein dazu beitragen können ?
Würde das nicht bedeuten, weniger zu reisen (tue ich bisher sicher auch noch nicht gerne) ?
Wird die technische Entwicklung unserer Fahrzeuge die Erfordernisse der zukünftigen Verbrauchs/Abgaserffordernissen gerecht werden können ?
Wird die Entwicklung neuer Womos eine gewissen Rückentwicklung zugunsten niedrigeren Gewichts, deutlich optimierter Aerodynamik, und/oder m. E. insgesamt kompaktererer Fahrzeuge erzwingen ?

Diesse o. a. Fragen/Themen sollte die Womo-Industrie umgehend, um künftig zu überleben, dringend allen Ernstes zur Erreichung der Ziele, aber auch wegen der Akzeptanz in der gesamten Bevölkerung beantworten und umsetzen. Denn schnell sind Schuldige gesucht, auf die stellvertretend mit den Fingern gezeigt wird. Nicht zuletzt von der imensen Übermacht der PKW-Hersteller - sie haben nämlich blitzschnell den Buhmann gefunden, um ggf. von sich selbst abzulenken !

Ich würde mir wünschen, wenn hierzu ein Gedankenaustausch stattfinden könnte.

Allen noch einen entspannten "dritten Weihnachtstag" :-) :-)
Horst

nager69 am 27 Dez 2009 20:57:16

Wohnmobilfahren ist ein schöner Luxus! Nie war dieser Luxus günstiger als heute!!!!!!

Wer vor 20 Jahren ein Womo mit Fahrerhausklimaanlage, 3,5 to, 140 PS seperater Dusche etc haben wollte musste schon mindestens 100 tDM hinlegen (eher 150tDM) - (gab es eigentlich schon womos damals die mehr als 140 PS Hatten OK die amerikaner und ein par Clous). Heute bekommt man sowas schon für 35-40 Tausend EURO neu!
Das heißt die gleiche Leistung ist preiswerter geworden!!!!!!!!!!!!
siehe auch Butter (1/2 Pfund 1960 2,50 DM heute weniger al 1 euro)
Oder ein Auto mit Klimaanlage, 100 PS, elektrische Fensterheber, 2.er Außenspiegel, Sicherheitsgurte auch hinten hat vor 30 Jahren 25 tausend Mark gekostet - heute zahlst du für so ein auto gerade mal 10-12 tausen Euro!

Die Luxusgüter von damals sind heute Standard!!!! und kosten nicht mehr - auch die Womos!!!!! sind bei GLEICHER Ausstattung nicht teurer geworden - wer würde sich denn noch einen 2,8 tonner mit 70 PS und 50l Frischwaser - und Porta Potti kaufen?????? (sowas gabs doch von RMI dieses Jahr für 20t€)

Wohin fährt die Brache???? wie der Vorredner schon sagte - auch wir werden leichter, weniger verbrauchen und den Raum optimaler nutzen! Das wir dann allerdings auch wieder teurer - weil neu entwickelt!

Aber die Erde wird sich nicht aufhören zu drehen - und auch Chinesen, Brasilianer, Inder und Russen wollen mit dem Womo die Welt erkunden.
Dann können deutsche Firmen mit ihrem Know How Platzoptimierte - verbrauchsoptimierte, qualitativ hochwertige mobile produzieren. Die einfachen und billigen können Chinesen, Brasilianer und Inder selber viel preiswerter produzieren!

Der Export ist die Chance für unsere Womoindustrie - weil die Ideen auch hier schon in Richtung Umwelttechnologie geht - im Gegensatz zu den Amerikanern, die durch ihre Größe wieder alles verschlafen werden!

Liebe

Alexander

Globi am 27 Dez 2009 23:11:31

danke nager69,

du kommst zielsicher auf das ausgangsthema zurück. die zukunft der (deutschen) reisemobilindustrie basiert augenscheinlich auf der generation 60+, die in den nächsten jahrzehnten prozentual weiter zunehmen wird.

die automobilindustrie konzentriert sich auf die schwellenländer china, indien und osteuropa und produziert spezielle günstige, leichte autos für die dortigen märkte (siehe zusammenarbeit vw und suzuki). die wohnmobilindustrie lässt solche entwicklungen vermissen. fast jede produktgestalterische maßnahme zielt auf den "wohlhabenden" rentner in mitteleuropa, der vielleicht mal die enkel mitnimmt.

neue konzepte, wie das rmi-25.000-mobil (oder wie das heißt) werden belächelt und nicht ernst genommen. warum gibt es eigentlich in der gruppe der migranten oder der sogenannten russlanddeutschen keine wohnmobilfahrer? da muss doch irgendeine nachfrage vorhanden sein. wie man weiß, unterscheiden sich die grundrisse typischer französischer, italienischer und deutscher wohnmobile - da muss es doch noch weitere möglichkeiten geben, unter den potentiellen kunden kaufanreize zu geben. wohnwagenhersteller gehen ja auch auf die kundenwünsche von schaustellern, zirkusleuten und dem "fahrenden Volk" ein.

aber die womo-hersteller treten ohnmächtig auf der stelle. mit teilintegrierten mit hubbett unter 3,5 tonnen glauben viele, die nächsten jahre überstehen zu können. richtige ideen, wie der alltagsvan, der bei bedarf zum wohmobil wird, bleiben prototypen.

grüße

peter n (auch 69)

ibaldorello am 27 Dez 2009 23:18:19

Globi hat geschrieben:danke nager69,

du kommst zielsicher auf das ausgangsthema zurück. die zukunft der (deutschen) reisemobilindustrie basiert augenscheinlich auf der generation 60+, die in den nächsten jahrzehnten prozentual weiter zunehmen wird.



Genau das ist der Punkt den ich als Ausgang dieses Fadens zur Diskussion stellte und die Frage lautet : hat die Generation 60 + der nächsten Jahre ähnliche finanzielle Möglichkeiten der heutigen Generation 60+


Und mein Antwort darauf ist NEIN

CKgroupie am 27 Dez 2009 23:26:47

ibaldorello hat geschrieben:@Ckgroupie
also wo hier in diesem Faden ist den Gejammer ?


Na ja, es wurden erwähnt: die Feinstaubplakette, die Politiker die sich an uns bereichern, die ungerechten Steuern für Wohnmobile, eine mögliche Autobahnmaut, die hohen Spritpreise...

Ist in meinen Augen Gejammer. Aber auf hohem Niveau :)

jodimen am 28 Dez 2009 00:51:31

Womofahrer sind in der Regel keine HarzIV Klienten, also jammern wir nicht auf deren NIVEAU ! oder ?
Wir haben nur dieses neue Problem, das selbst qualifizierte Arbeit heute immer schlechter bezahlt wird, bzw. nachträglich Lohnkürzungen durchgeführt werden. Ich selbst bin inzwischen Rentner, aber ich sehe mit Sorge die Entwicklung ins negative voranschreiten, wo endet das?

Tipsel am 28 Dez 2009 01:19:31

Ruckzuck kann jeder heutzutags in Hartz IV rutschen. Sogar Womofahrer :wink:

Wie war der Spruch?
Ich habe schon Pferde vor der Apotheke :ooo: sehen (sogar mit Rezept im Maul)

Also es gibt nix, was es nicht gibt, und im Moment muss sogar die Generation kurz vor der Rente die Luft anhalten, obwohl die fast am Ziel sind. Davor schützen auch 40 Jahre Betriebszugehörigkeit nicht. Die Angst ist da, und nicht unbegründet, denn jüngere verrichten die Arbeit zwar nicht genauso gut, aber billiger.

Wir wollen halt alle unseren schwer erarbeiteten Standard beibehalten und nicht unverschuldet in den sozialen Abstieg rutschen.

Klar, sollte man erst jammern, wenns soweit ist. Vielleicht triffts ja einen anderen und nicht mich.
So quasi: Besser der als ich :ironie:

Wer denkt, dass er auf der sicheren Seite ist, hat heutzutags entweder richtig Kohle und die auch "richtig" angelegt, oder eine rosarote Brille auf.

Meine Meinung.

Gast am 28 Dez 2009 11:14:34

guten Morgen,

finde gerade die Carthago-News in der Post, daraus 2 Zitate:

- Premiumklasse: "die Resonanz seit der Neuvorstellung ist hervorragend. Die Auftragslage hat dazu geführt, daß bereits zum 2. Mal in Folge die Produktionskapazität .. ausgeweitet werden mußte, sodaß dort zwischendurch die vierfache Menge an Fahrzeugen gefertigt wird

- "entgegen dem Markttrend unterstreichen bei Carthago europaweit steigende Zulassungszahlen die Akzeptanz die Carthago Reisemobile bei den Kunden erfahren"

soweit zur Markteinschätzung eines Herstellers

grüße klaus

goldmund46 am 28 Dez 2009 17:20:44

Hallo Gemeinde!

da will ich nach Klaus noch eins oben drauf setzen, denn das Reisen mit dem Wohnmobil ist ein teures Hobby! Wer nur auf's Geld schaut, der ist beim Pauschalurlaub besser aufgehoben...

Wir können also davon ausgehen, dass Wohnmobilisten zu der etwas besser gestellten Klientel innerhalb unserer Gesellschaft zählen. Deswegen kann ich die vielen negativen Einstellungen hier in diesem Tröt nicht nachvollziehen. Besonders deswegen, weil die (nachprüfbare) Realität eine völlig andere Sprache spricht:

1. Klimaveränderung

Diese wird bewirken, dass wir in Mitteleuropa ein Klima bekommen wie vor 30 Jahren auf Mallorca (Zitat Max-Planck-Institut, München). Dies bedeutet einen starken Rückgang der Fernreisen und eine Steigerung der Europa-Urlaube. Die Camping-Branche wetzt heute schon die Messer, um diesen Kuchen unter sich aufzuteilen.

2. Erben

Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte werden große Vermögen vererbt. Genauer: ca. 80 Milliarden EUR/Jahr.

3. Rentner

Den Rentnern ging es im Schnitt gesehen noch nie so gut wie heute. Weil diese in wenigen Jahren die stärkste Wählergruppe stellen werden, wird die Politik sich etwas einfallen lassen müssen, um diese Klientel bei Laune zu halten.

Es ist richtig, die momentane Situation sieht für manche Hersteller und Händler nicht so rosig aus. Wenn ich aber dann in diesem Forum die vielen negativen Stellungnahmen zu den Themen "Produktqualität" oder "Kundenorientierung" lese, dann wird mir übel. So gesehen sind die meisten dieser Probleme hausgemacht und sonst nichts.

Also Leute: carpe diem!

Bergbewohner1 am 28 Dez 2009 17:59:04

Hallo Horst, diese Frage ist doch nicht dein Ernst:
Müssen wir Wohnmobilisten, wenn wir ein wirklich reines Gewissen haben möchten, uns nicht die wirklich ehrliche Frage stellen, ob wir nicht auch unser Scherflein dazu beitragen können

Ehe wir uns deshalb ein schlechtes Gewissen einreden lassen sollten sind erst mal andere dran.

Weißt Du wenn ich ein schlechtes Gewissen bekomme: wenn ein Bekannter von mir in meine Firma kommt und Sägespäne auf seine Tiertransporter läd, damit er Schweine von Nl nach weit hinter Moskau zum Schlachten fährt.
Dann werden die Schlachtkörper von Kühltransportern wieder in die EU transportiert.
Das ist eine riesengroße Schweinerei und ein Grund für alle "Fleisch und Wurstfresser" ein schlechtes Gewissen zu haben, außer denen die es beim direkt Vermarkter erwerben.

svenhedin1 am 28 Dez 2009 18:02:16

Hi
die Carthago-News bestätigen nur, was in diesem Tröt seitenlang steht: nämlich das die wenigen Reichen nun wirklich nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld und da sagt sich halt eine Firma wie Carhtago: dann lass uns denen doch ein teures Woni bauen. Zum einen. Zum anderen: Ob der branchenmäßig parteiliche Zweckoptimismus von so einem Nieschen-Produzenten
(es kann aber auch sein, dass man nur deshalb propagandamäßig im Wald so laut ruft und singt, weil man trotzdem Angst hat - an der Zweck-Propaganda hängt womöglich ein dringend benötigter Bankkredit usw usw - Carthago baut ja überwiegend nun in Slowenien und hat die Deutsche Produkition in Schmalegg glaube ich geschlossen/ zumindest ausgedünnt usw usw)
für den GANZEN Markt steht, ist aber doch wohl sehr fraglich. Zumindest steht dieses Marktsegment nur auf einem Bein des Woniwesens, wenn auch auf dem gesunden.

Auf dem anderen Bein steht der - überwiegende Rest. Und dem geht es gar nicht rosig. Da waren 2009 schon sinkende Absatztzahlen, aber 2010 soll ja sowieso erst die Stunde der Wahrheit werden. Überall, so auch hier. Das es dem, was auf diesem zweiten Normalkundenbein steht, ZWANGSWEISE somit weniger gut geht, beweist schon ein Brecht-Wenigzeiler:

Armer Mann und reicher Mann
standen da und sahn sich an
sagt der arme Mann ganz bleich
wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

Brecht hat in seinen Theaterstücken auch behandelt, dass das ganze Materielle in der Gesellschaft ein (Kinder-)Schaukel-System ist. Weil einige wenige mit aber sehr viel auf der einen Schaukelseite immer höher kommen, sitzt der Rest auf der anderen Schaukelseite halt immer tiefer bzw ist das ganze seit 10/15 Jahren aus der Mittellage nach unten gerutscht für die Mehrheit. (sprich wäre die Merhheit nicht so tief nach unten bugsiert worden, sässen die anderen zwangsläufig nicht so hoch droben) Und da derzeit die Schaukel immer extremer aus der Mitttellage kommt, haben einige wenige halt Geld ohne Ende, das tut den Premium-Woniherstellern gut. Aber vom Gleichgewicht her ist für die da oben der Rest halt auf der Schaukel nach unten abgerutscht und tut es immer mehr. Folglich geht es den Mittekelklasse- Womoherstellern schlecht bzw die Produkte gibt es nicht mehr und stattdessen ballt sich das ganze restliche Marktgeschehen bei den Einsteigermodellen (deren Preise sind zwar nun hoch ins Mittelfeld gerutscht, nicht aber die technisch realisierten Lösungen z.B. bei Art des Kabinenbaues) . Das ist das, was derzeit am Wonimarkt und an den existenen Modellen ablesbar ist. Und das wird sich so noch verschärfen.
Eins aber bleibt dem immer mässiger betuchten ärmeren (relativ) Mann: er kann sich immer noch selber froh was einreden - also singen ist angesagt
(obwohl die Psychologen zu dem Phänomen in Richtung Fischerchöre und Co anmerken/die Erkenntnis beisteuern: die LEIDENDE Seele singt.

goldmund46 am 28 Dez 2009 18:33:02

Lieber svenhedin1,

wenn man sich solch' einen hehren Decknamen zulegt, sollte man wissen, was dieser bedeutet:

Sven Anders Hedin (* 19. Februar 1865 in Stockholm; † 26. November 1952 ebenda) war ein schwedischer Geograph, Topograph, Entdeckungsreisender, Fotograf, Reiseschriftsteller und ein Illustrator eigener Werke. In vier Expeditionen nach Zentralasien entdeckte er den Transhimalaya, die Quellen der Flüsse Brahmaputra, Indus und Sutlej, den See Lop Nor sowie Überreste von Städten, Grabanlagen und der Chinesischen Mauer in den Wüsten des Tarimbeckens. (Zitat wikipedia Ende)

Er war also Visionär, Gentleman, Globetrotter und offensichtlich so wohlhabend, das er sich dies alles leisten konnte. Irgendwe hat das etwas mit uns Reisemobilisten zu tun... Was aber Du hier in diesem Tröt von Dir gibst, entspricht so gar nicht Deinem Namensgeber.

Warum fährst Du nicht ganz einfach mit all' den Anderen für 399,- EUR/Woche in die Türkei, um Dir einen schönen Pauschal-Urlaub zu gönnen? Dort kannst Du dich beim abendlichen Bier mit Deinen Kameraden autauschen, wie billig Du wieder in den Urlaub gefahren bist - toll!

PS: Bertold Brecht ist ein respektabler deutscher Schriftsteller. Wohin uns aber Kommunismus und Sozialismus gebracht haben, darüber brauchen wir uns sicher nicht zu streiten - oder?

svenhedin1 am 28 Dez 2009 18:42:00

Lieber goldmund46,
Du hast den dominanten politischen Hintergrund der Taten dieses Mannes vergessen.
Aber ich will da jetzt nicht näher drauf eingehen und das mit dem Türkeiurlaub. Also ich weiss nicht. Da passt doch auch gar nichts zum Thema. Was willst Du denn damit sagen? Ich weiss schon sehr wohl, warum ich keine Pauschalurlaube mache, das wäre ja das ALLERLETZTE. Da blieben ja alternativ zum Mobil noch sehr sehr viele andere individuelle Urlaubsarten übrig wie so ein Schrott.
Ich bitte Dich also/aber, beim Thema zu bleiben und auch nicht zu mir als Person zu wechseln. Ich befasse mich auch nicht mit Deiner Person (obwohl ich Deine Beiträge ansonsten sehr schätze) Bitte, sei so freundlich. Danke.
Darüber brauchen wir nicht streiten, zumal das alles nur raffinierte Ablenkungthemen sind, während es in Wirklichkdeit nur um OBEN und UNTEN geht. Es geht um nichts anderes: Aber ich weiss nicht, warum Du bei dieser Aufzählung von Extremformen ausgerechnet den Neo-Kapitalismus jetzt mit allen seinen Auswüchsen weg gelassen hast, zumal er derzeit die SOZIALE Martwirtschaft in die Ecke zu drängen scheint ?

goldmund46 am 28 Dez 2009 19:04:21

Lieber svenhedin1,

na also: Wir verstehen uns!

Noch einmal: Das Hobby "Wohnmnobil" ist teuer und bedeutet, dass man mehrere Hundert EUR/Monat allein für die Fixkosten übrig haben muss. Das kann sich naturgemäss nicht jeder leisten.

Dass die Branche im Momnent nicht so recht weiss wohin, das verwundert nicht. Aldi, Lidl und Konsorten haben in der Vergangenheit versucht, sich mit der Preisstrategie einen eigenen Markt aufzubauen. Dass es im Moment allen Discountern nicht so gut geht zeigt, dass wir Konsumenten eben nicht so doof sind, wie manche Manager bei den genannten Firmen gehofft haben. Ich spreche also nicht vom Preis sondern vom Wert einer Sache.

Hymer und sein ehemaliger Vorstand Burkert haben vorgemacht, wie es nicht geht. Schlechte Produktqualität, noch schlechtere Kundenorientierung und gleichzeitg hohe Preise - das geht im Leben nicht! Wir Verbraucher sind eben nicht doof! Mehrere Hersteller stehen noch vor dieser Erkenntnis...

Wenn ich in diesem Forum lese, dass bei der Übernahme eines fabrikneuen Fahrzeugs über 38 grundsätzliche Mängel (z.B. geknickte Abwasserleitungen, Risse in der Duschwanne usw.) festgestellt werden, dann frage ich mich, was diese Herrschaften den ganzen Tag tun!

Was ich damit sagen will: Ein klares, leicht verständliches Konzept, Produktqualität auf dem Niveau wie es vom Markt verlangt wird und eine bedingungslose Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden sind der beste Garant für ein gute Zukunft der Hersteller!

Die Billigheimer-Schiene in der Reisemobil-Branche ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil man damit die falsche Klientel anspricht. Reisemobil heisst: Klientel mit Geld!

Genauere Ausführungen s.o.

Gast am 28 Dez 2009 19:23:36

Jeder der mit offen Augen durch das Land geht / fährt, sieht, daß es so nicht weiter gehen kann.
Die Rentenversprechungen, die gemacht wurden, sind nicht mehr haltbar. Eine entsprechende Wertschöpfung findet schon lange nicht mehr statt.
Das kapitalistische System befindet sich in einer existenziellen Krise.

Deshalb wird es, eher kurzfristig, als mittelfristig, ein Reset geben.
Ob es danach einen Kalt-oderWarm-(Heiß-)start geben wird, kann niemand genau sagen.
Sicher ist, nicht nur das Wirtschafts- und Finanzsystem wird resettet, auch das politische System wird ein anderes sein.
60 Jahre Party gehen zu Ende.

Wir sollten die Zeit bis dahin noch genießen.

camperfrank am 28 Dez 2009 19:33:45

fanni hat geschrieben:

Wir sollten die Zeit bis dahin noch genießen.


Mit einem Zweitprofil??

Was sagt der Esel wenn er in die Stube kommt?

"Guten Tag"! :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :wink:

svenhedin1 am 28 Dez 2009 19:33:55

Hi,
soweit alles ok.
aber so ganz bin ich nicht bei Dir, sorry. Ich denke schon, dass man auch den Volumen-Markt bedienen will und man sehr wohl weiss, wie eng da mittlerweile aus den verschiedensten Verunsicherungen her der Rock sitzt und das da auch nicht mehr gilt: eng aber warm . Aber dieses Marktsegment will man dennoch beackern, nicht aufgeben - kann auch finanziell interessant sein.

Und das mit Hymer kann ich definitiv nicht so bestätigen, wie Du das schreibst. Ich habe mir erst gerade einen I für über 80t€ da gekauft, habe aber keineswegs die Hymerbrille auf. Nur eines ganz klar. Hymer ist das beste, was ein kleiner Mann wie ich gerade noch sich abzweigen kann. Man hat ja auch sonst noch so einige Ausgaben und Hobbys. Motorrad z.B: Und das kann ich Dir sagen. Wer Augen im Kopf hat, wer etwas von Tehnik und Aufbau versteht, der sieht das auch, wenn er vergleichend durch einen modernen Hymer geht. Der kann die Qualität GREIFEN.

Ich stimme Dirk zu, dass Hymer Jahre hinter sich hatte, da wurden schwere Fehler im Management gemacht. Und dafür mussten sie bitter bluten und der Ruf war fast in. Ich weiss von Fällen, wo welche drei Tage in Bad Waldsee auf Hymerkosten im Hotel waren, während am Mobil alles gerichtet wurde. Und das Hotelfrühstück, nicht die Übernachtung, mussten sie selbger bezahlen, so spitzfindig gings zu.

Aber sie haben sich berappelt. Auch ich hatte eine lange Listen an Mängeln. Aber in 2 Terminen ist alles, ich sage alles, grosszügig gerichtet worden. Ich hatte mir auch das Mobil schriftlich mit Wasser- + Elektkroanschlusss zur Abnahme bereit stellen lassen und bin dann, alles und jedes prüfend einmal innen im Mobil rechts herum gegangen und einmal aussen rechts 360 grad rum und habe jede Partie, jede Klappe, jede Technik auf diesem Weg durchgetesten und DANN habe ich den Scheck ausgestellt. Das war der Helbel und das wussten sie und alleine DER Hebel hat viel bewegt. Und ich würde dies nicht schreiben, wenn es anders wäre. Und Burkart war ja ein Kaufmann, ein Pfgennigfuchser, aber der Ewin ist immer noch da.

Dass über den NOCH von Normalsterblichen/UN-REICHEN zu bezahlenden Hymer die Premiums Concord, Phönix, Carthago stehen, ist klar (RMB, von den Franzosen gekauft, haben sie ja dicht gemacht bei Pilote) Aber das sind ja noch eher alles stückzahlenmäßig Exoten, wie Vario z.B., wenngleich wohl auch die Spitzenprodukte.
Und annähernd ansonsten noch wenigstens halbwegs in der Nähe bei Hymer sehe ich bloss noch Frankia und Rapido. Der ganze andere Rest da drunter käme für mich in keinster Weise mehr in Betracht. Das hat aber reine aufbautechnische Gründe.

Sorry, ich bin Normalkunde bei Hymer und hab mit denen nichts am Hut und versuche auch , das ohne Hymerbrille zu sehen, nicht etwa anders, nur weil ich mich jetzt für einen Hymer entschieden habe und deshalb Hymer nicht schlecht sein kann. Nein, ehrlich: Hymer ist sehr respektabel. Für die trifft die von Dir zu Recht angemahnte KUNDENORIENTIERUNG heuer zu. Wenngleich da auch noch lange nicht alles Gold ist, was glänzt. Keineswegs.
Aber irgendeine Kröte muss man immer schlucken, sonst findet man nie was. Jetzt, sorry, sind wir stark vom Thema weg, Entschuldigung.

camperfrank am 28 Dez 2009 19:42:25

svenhedin1 hat geschrieben:
und DANN habe ich den Scheck ausgestellt.


Einen Scheck den du laut Bankrecht noch 4 Wochen später zurückbuchen könntest???

Hier was zum lesen:
--> Link

Wer nimmt denn sowas noch an?? :D

puget am 28 Dez 2009 19:44:57

Waldtroll hat geschrieben:Hallo Horst, diese Frage ist doch nicht dein Ernst:
Müssen wir Wohnmobilisten, wenn wir ein wirklich reines Gewissen haben möchten, uns nicht die wirklich ehrliche Frage stellen, ob wir nicht auch unser Scherflein dazu beitragen können

Ehe wir uns deshalb ein schlechtes Gewissen einreden lassen sollten sind erst mal andere dran.

Weißt Du wenn ich ein schlechtes Gewissen bekomme: wenn ein Bekannter von mir in meine Firma kommt und Sägespäne auf seine Tiertransporter läd, damit er Schweine von Nl nach weit hinter Moskau zum Schlachten fährt.
Dann werden die Schlachtkörper von Kühltransportern wieder in die EU transportiert.
Das ist eine riesengroße Schweinerei und ein Grund für alle "Fleisch und Wurstfresser" ein schlechtes Gewissen zu haben, außer denen die es beim direkt Vermarkter erwerben.


Hallo Waldtroll / Werner,

sicher hast du meine Anmerkung "schlechtes Gewissen" nicht im Gesamtzusammenhang gesehen. Natürlich hat du recht mit deinen Argumenten "Sägespäne, Tiertransport usw." Dort ist natürlich ganz klar auch der Hebel (zu allererst) anzusetzen.
Aber wir alle zusammen, hier auf unserem einzigen Globus, werden ein erforderliches Ziel nicht erreichen, wenn nicht ALLE ihr Scherflein dazu beitragen. Insofern ist das doch mein ERNST !! Es nutzt nichts, wenn alle denken und sagen: Zuerst mal dies oder jenes.
Das "WOMO-Scherflein" sollte eines von vielen sein, hat dazu beizutragen, und muß derart sein, dass VERBRAUCHSOPTIMIERTE Techniken jeglicher Art in die Konstruktionen einfließen !!
Sollte das nicht in absehbarer Zeit stattfinden, wird die Womo-Branche und mit dieser WIR ALLE, einer trüblichen Womo-Reise-Zukunft gegenüber stehen.
Andernfalls wird es der Politik (veranlaßt durch Lobbyisten) ein leichtes sein, unser gemeinsames Hobby populistisch mit hohen Steuern und Abgaben zu belegen, um andere möglicherweise unverhältnismäßig zu schonen.
Denke ruhig mal darüber nach !!
Noch einmal: Ich wünssche mir eine Mehrbelastung wirklich nicht.
Das Thema hier war aber "die Einschätzung des Womo-Marktes" . . .
. . . und nur hierzu nehme ich Stellung . . . und es ist sinnlos, die Augen zu verschließen oder mit dem Finger auf evtl. vorrangigeres zu zeigen.

Beste
Horst

goldmund46 am 28 Dez 2009 19:45:37

Hallo svenhedin1,

bingo - einverstanden!

Jetzt bräuchten wir nur noch ein paar Geldgeber, damit wir RMB bei Piilote auslösen könnten...

Das Ganze à la "Der grosse Bellheim"!

Ich darf gar nicht länger drüber nachdenken....

camperfrank am 28 Dez 2009 19:47:28

goldmund46 hat geschrieben:Hallo svenhedin1,

bingo - einverstanden!

Jetzt bräuchten wir nur noch ein paar Geldgeber, damit wir RMB bei Piilote auslösen könnten...

Das Ganze à la "Der grosse Bellheim"!

Ich darf gar nicht länger drüber nachdenken....


Wenn der genauso lange redet wie er schreibt, braucht ihr einen Cateringpartner...... und viel Zeit. :ironie:

svenhedin1 am 28 Dez 2009 19:48:12

Hi,
mag sein, wenn man jede, aber auch jede Vertrauensbasis, auf der letztlich auch die Wirtschaft beruht, zerstören will, ohne auch nur einen Schritt weiter noch von der Bezahung aus einem Rechtsgeschäft/Kaufvertrag frei zu sein.
Es gibt Dinge, die würden viele Leute nie machen, noch nicht einmal denken

puget am 28 Dez 2009 19:52:20

goldmund46 hat geschrieben:Lieber svenhedin1,

wenn man sich solch' einen hehren Decknamen zulegt, sollte man wissen, was dieser bedeutet:

Sven Anders Hedin (* 19. Februar 1865 in Stockholm; † 26. November 1952 ebenda) war ein schwedischer Geograph, Topograph, Entdeckungsreisender, Fotograf, Reiseschriftsteller und ein Illustrator eigener Werke. In vier Expeditionen nach Zentralasien entdeckte er den Transhimalaya, die Quellen der Flüsse Brahmaputra, Indus und Sutlej, den See Lop Nor sowie Überreste von Städten, Grabanlagen und der Chinesischen Mauer in den Wüsten des Tarimbeckens. (Zitat wikipedia Ende)

Er war also Visionär, Gentleman, Globetrotter und offensichtlich so wohlhabend, das er sich dies alles leisten konnte. Irgendwe hat das etwas mit uns Reisemobilisten zu tun... Was aber Du hier in diesem Tröt von Dir gibst, entspricht so gar nicht Deinem Namensgeber.

Warum fährst Du nicht ganz einfach mit all' den Anderen für 399,- EUR/Woche in die Türkei, um Dir einen schönen Pauschal-Urlaub zu gönnen? Dort kannst Du dich beim abendlichen Bier mit Deinen Kameraden autauschen, wie billig Du wieder in den Urlaub gefahren bist - toll!

PS: Bertold Brecht ist ein respektabler deutscher Schriftsteller. Wohin uns aber Kommunismus und Sozialismus gebracht haben, darüber brauchen wir uns sicher nicht zu streiten - oder?


Mit Verlaub,

hier klingt's schon wieder mal arg von obern herab . . . immer schön die Nase unten behalten !!
. . . warum immer wieder solches ?? Ist es dir etwa nicht anders möglich ?

Horst

goldmund46 am 28 Dez 2009 20:00:52

Hallo Horst!

Interessant, dass dies bei Dir so ankommt!

Aber ich wehre mich halt mit aller Kraft gegen alles, was mit "Kostnix" oder "Isbillisch" zu tun haben könnte. Leider erlebe ich zu oft Menschen auf den Stellplätzen, die da eigentlich nichts zu suchen hätten....

Das sind die, die ihre Toilette im nächsten Fluss entleeren oder den Generator die ganze Nacht laufen lassen oder mit 92 db ihre Lieblingsmusik hören usw. Soll ich weiter machen?

Sorry!

CKgroupie am 28 Dez 2009 20:18:32

goldmund46 hat geschrieben:Aber ich wehre mich halt mit aller Kraft gegen alles, was mit "Kostnix" oder "Isbillisch" zu tun haben könnte. Leider erlebe ich zu oft Menschen auf den Stellplätzen, die da eigentlich nichts zu suchen hätten....

Das sind die, die ihre Toilette im nächsten Fluss entleeren oder den Generator die ganze Nacht laufen lassen oder mit 92 db ihre Lieblingsmusik hören usw. Soll ich weiter machen?


Es gibt aber Leute, die können sich nichts anderes leisten als den 399€ Pauschalurlaub in der Türkei. Was sollen die denn Deiner Meinung nach tun? Zuhause bleiben?

Ich finde es schön, wenn jemand sich über seinen Urlaub freuen kann. Egal ob es der 399€ Pauschalurlaub ist, oder die Weltreise auf eigene Faust mit dem Wohnmobil.

Und die, die kein Geld haben sind die, die auf dem Stellplatz ihre Toilette im Gebüsch entleeren oder laute Musik hören? Gewagte These.

goldmund46 am 28 Dez 2009 20:36:22

@ ckgroupie,

naja, zu diesem posting sage ich jetzt lieber nichts!

:frown:

Savoyarde am 28 Dez 2009 20:41:10

goldmund46 hat geschrieben:@ ckgroupie,

naja, zu diesem posting sage ich jetzt lieber nichts!

:frown:

Warum nicht? Die Aussage ist doch nicht daneben, zumindest nicht für mich :D

svenhedin1 am 28 Dez 2009 20:42:21

Hi,
natürlich wird es einen Reset geben in naher Zukunft: Heutige Ausgabe von DER SPIEGEL, Seite 92 unter Griechenland: ...(von letzte Woche passiertem) wörtlich ---"und dann empfahl der Chef-Währung?perte der Schweizer Großbank UBS den Kunden auch noch, Euro zu verkaufen - die Währung könnte verlieren, unter anderem wegen Griechenland. Das drücke den Euro hinunter, weil ausländische Zentralbanker das Risiko eines möglichen Auseinanderbrechens der Euro-Zone kalkulieren müssten -----.

Und da der Dollar auch ständig an Wert verliert und die chinesische Währung auch ein politisch schräges Konstrukt ist, werden über kurz oder lang alle Weltwährungen gleichzeitg resettet- sprich wir fangen bei irgendeinem Null neu an.

Weil sie sind ja finazmarktmäßig eh dabei, der Finanzfriese mit billigstem Geld, der Ursache der ersten Kriese, unwiederruflich in die nächste Kriese zu befeuern, es werden wieder Miliarden-Boni an die Bankenzocker bezahlt und die Miese für die Allgemeinheit (den Staat) angesammtelt - weil angeblich sind iese Banken ja systemrelevant ---dürfen nicht untergehen, weil sonst alles stürzt.

Nur, wo wir gerade beim Kapitalismus sind. Warum macht dann die Politik unserer sozialen Marktwirtschaft keine gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Größer dieser Banken so reduziert, dass sie grössenmäßig erst gar nicht systemrelevant werden können. Denn dann könnten sie doch ruhig als Misswirkschaftler auch Pleite gehen wegen zu hoher eingegangener Risiken wie jeder andere Unternehmer auch und wir als Staatenbürger bräuchen dann nicht wieder die Schuldden anderer buckeln. Warum ist das wohl so in unserer GERECHTEN kapitalistischen Marktkwirtschaft.
Geht es etwa genau darum, die Privite aus Hochrisiko lzu privatisieren und die Miese, wenns schief geht, dann an die Allgemeinheit zu reichen?

Ob es aber dann noch einen Woni-Markt gibt bzw ob es möglich ist, mit einer resetteten Währung noch ein Woni kaufen zu können, das - ist die nächste Frage in Bezug auf den Wohnmobilmarkt in ein paar Jahren. Alles wird gut. Hurra, wir leben noch.

Bergbewohner1 am 28 Dez 2009 20:45:11

Noch mal Horst, habe drüber nachgedacht@Andernfalls wird es der Politik (veranlaßt durch Lobbyisten) ein leichtes sein, unser gemeinsames Hobby populistisch mit hohen Steuern und Abgaben zu belegen, um andere möglicherweise unverhältnismäßig zu schonen
Das haben die schon :!:

rotrunner am 28 Dez 2009 20:51:12

Hi Foris,
ich habe schon 100.000-Euro-Womoeigner erlebt, die extra um 06:00 Uhr vom Stellplatz abgehauen sind, da um 09:30 Uhr kassiert wurde. Wir Armen haben anschließend brav gelöhnt.

aus dem Norden
Ingo :D :D :D

goldmund46 am 28 Dez 2009 21:00:57

Hallo Gemeinde!

...bingo - genau diese Klientel brauchen wir nicht Wer den Unterschied zwischen Preis und Wert nicht kennt, der hat auf einem Stellpatz nichts verloren!
:ooo:

puget am 28 Dez 2009 21:19:21

goldmund46 hat geschrieben:Hallo Horst!

Interessant, dass dies bei Dir so ankommt!

Aber ich wehre mich halt mit aller Kraft gegen alles, was mit "Kostnix" oder "Isbillisch" zu tun haben könnte. Leider erlebe ich zu oft Menschen auf den Stellplätzen, die da eigentlich nichts zu suchen hätten....

Das sind die, die ihre Toilette im nächsten Fluss entleeren oder den Generator die ganze Nacht laufen lassen oder mit 92 db ihre Lieblingsmusik hören usw. Soll ich weiter machen?

Sorry!


Wenn du mit solchen "Schablonen" weiter machen möchtest - bitteschön.
Wir hatten hier meines Wissens noch keinen Oberlehrer . . .
. . . deinem Mitteilungsbedürfnis nach zu urteilen, wirst du uns sicher nicht im Unklaren darüber lassen, wie laut 92 db sind. Solltest du dkiese Luatstärke schon mal ausgehalten haben, wirst du sie sicher (wegen deiner Schädigung) kaum noch einmal genießen können.

ibaldorello am 28 Dez 2009 23:53:40

goldmund46 hat geschrieben:Reisemobil heisst: Klientel mit Geld


Das ist es auf de Punkt gebracht und die entscheidente Frage hier ist doch, gibt es in der Zukunft auch noch die Klientel des Mittelstandes die das Geld hat ?

canter am 29 Dez 2009 01:21:15

Das mit dem Mittelstand ist echt die entscheidende Frage. Ich, um die vierzig arbeite seit ca. 20 Jahren, hatte Traumjobs mit hohem Verdienst, verdiene auch heute noch sehr ordentlich und werde vorr. bis ich mit dann wohl mit 73 in Rente gehe weiter arbeiten.

Also ich stelle mir ( und der Generation bis 1970 aus den Geburtenstarken Jahrgängen ) mal ein paar Fragen:

- Ist nicht seit den 70ern absehbar gewesen das der Generationenvertrag nich mehr funktioniert? Seit dieser Zeit stagniert die Bevölkerung bzw. das Durchschnittalter nimmt zu
- War denn nicht absehbar das wenn jede Familie 2 Autos, 3 Fernseher, 2 Waschmaschinen,... hat, der Bedarf gedeckt ist? Seit Gründung der BRD waren Wirtschaft-Politik-Gewerkschaften darauf ausgelegt das der Bedarf ( also auch die Bevölkerung ) jährlich um 3-5% wachsen muss. Das ist aber seit den 70ern nicht mehr so
- Wurde durch Gewerkschaften erwirkt das die Arbeiter immer weniger ( teils nur 28 Wochenstunden ) für das weiterhin volle Gehalt arbeiten mussten. Leider wurde das deutsche Produkt dann so teuer das genau diese Arbeiter das gleiche Produkt des asiatischen Mitbewerbers für weniger Geld kauften ( egal ob Auto, Elektronik.... )
-Wurden in der Zeit als die Geburtenstarken Jahrgänge gearbeitet und eingezahlt haben ( Rente ) die Gelder von genau dieser Generation in tote Industrien wie den Bergbau subventioniert statt Rücklagen zu bilden. Heute können schon kaum noch Rücklagen gebildet werden und 2040 wird ein Arbeiter 1,5 Rentner "zahlen".

Für meine Generation heißt das also das die Rente eine Minimalabsicherung wird, die mit Glück ein Wohnklo und Aldi Food ermöglicht. Also muss privat vorgesorgt werden, Kinder sind (zu) teurer Luxus ( auch da kein Vermieter gerne an Familien vermietet ). Damit drehen wir leider die Alterpyramide gerade weiter, vernichten durch sparen ( oder Darlehen abstottern ) statt deutsche Produkte zu kaufen nach und nach die letzten Produktionsjobs bei uns.

Dann kam aktuell die Abwrackprämie und da wurden dann VW`s ohne Ende verkauft ( Motoren kommen aus Ungarn, montiert wird in Portugal, Spanien,.. ) und die restlichen Subventionen gingen an Hersteller aus Italien, Rumänien, Frankreich,.. . Hat also unserem Rentensack wieder nicht viel gebracht.

Und ganz ehrlich, diese Themen hatte ich schon in den End-80ern mit anderen Schulabgängern. Und da kam schon öfter oben beschriebene Erkenntnis verbunden mit der Aussage das man genau deshalb Beamter wird. Unkündbar, regelmäßig mehr Geld, Zulagen, sichere Pension

Daher mal die freundlich gemeinte Frage an die aktuelle Rentnergeneration ( die für Ihre Rente sicher auch gearbeitet hat ):
Was hat diese Generation dazu gebracht so kurzsichtig mit der Zukunft meiner Generation umzugehen das ich heute -obwohl seit fast 40 Jahren klar ist das der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert- vor einer leeren Rentenkasse stehe, unser Land Familienfeindlich wie noch nie zuvor ist und ich hier lese meine Generation sei geprägt von Schmarotzern und Faulpelzen.

Und genau das ist aus meiner Sicht auch der Grund warum nach und nach der Mittelstand wegbricht und damit auch der Markt für Mittelstandsmobile. Es wird nur noch Discounter oder Edelmobile geben. Oder halt Aldi Urlaub contra Golf Club am Comer See.

Gerade bei der heute arbeitenden Genaration unter 50 ist das Realeinkommen durch zwingend nötige Altersrücklagen die vorherige Generationen nicht bilden brauchten deutlich rückläufig. Dies rührt auch daher das u.a. zur SIcherung der aktuellen Renten/Rentner von der aktuell arbeitenden Generation das Einkommen teils doppelt versteuert werden muss ( z.B. Kapital LV bei Auszahlung bei Abschluss nach 200? steuerpflichtig )

Gast am 29 Dez 2009 09:23:45

Hallo Jens,

da hast Du ein paar spannende Fragen und Ansichten eingestellt.

Für mich zumindest so interessant, daß ich mir dafür einen eigenen Thread
wünschte. Einen eigenen Thread, bevor es bei diesem Thema richtig losgeht....



Peter

oldie2002 am 29 Dez 2009 09:40:45

danke jens für deinen beitrag, aber leider fehlt mir dein lösungsvorschlag oder sollen wir rentner uns alle den goldenen schuss verpassen, damit die rentenkassen wieder gefüllt werden ? deine argumente sind alle richtig, aber wer sind die hauptkonsumenten, die produkte aus fernost kaufen, die billiger sind, weil die gewerkschaften bei vollem lohnausgleich die arbeitszeit immer weiter verkürzt haben ? wir haben noch 40 stunden und mehr pro woche gearbeitet und erhielten dafür wesentlich weniger geld. irgendwo liegt doch die ursache in unserem heutigen dilemma, das jetzt alles auf die rentner zu schieben, ist die einfachste lösung, aber nicht die richtige.

wolfherm am 29 Dez 2009 09:57:55

Hallo,

ich glaube, die Antwort zu den Renten und der Untätigkeit der Politiker ist recht simpel: Wir sind schuld. Jede richtige Rentenreform schadet den einzelnen Gruppen: Rentner würden weniger bekommen, die Jüngeren müssten mehr privat vorsorgen usw. Das verprellt ganze Wählergruppen. Und da Politiker nur von einer Wahl zur nächsten Wahl, also sehr kurzfristig denken, wird keine einschneidende Reform gemacht, da man dann Gefahr läuft, vom Wähler, der auch nur kurzfristig denkt, abgestraft zu werden. Siehe doch die SPD und Agenda 2010, da waren sehr viele langfristig angelegte Reformen, die erst nach der nächsten oder übernächsten Wahl wirken. Da war auch was zur Rente, doch vor der letzten Wahl hatten alle mal wieder Angst und haben eine "Garantie" gegeben, die wir uns langfristig gar nicht leisten können.

LG Wolfgang

Savoyarde am 29 Dez 2009 10:11:25

:klatschen: Ja Wolfgang, ich denke auch das das ein wichtiger Grund ist. Wir Menschlein haben Angst vor Veränderung und reagieren erst, wenn es oft schon zu spät ist. Jeder Politiker der wirkliche Veränderungen durchführt wird von den Betroffenen abgestraft....und damit ist seine Kariere zu ende. Was bleibt sind wortgewandte Oportunisten die für jede Situation eine andere Meinung haben. Aber damit ist uns eben nicht gedient....

Stefan-Claudia am 29 Dez 2009 11:30:33

ich sage nur : ............................... 4 4 3 9


das ist der Betrag, den wir alle in j e d e r S e k u n d e ! ! !
mehr an Schulden haben
.

Die Staatsverschuldung liegt heute am 29.12.2009 bei

1.654.000.400.000[i]€uro !!!

Wer soll das denn alles zurückzahlen, die heutigen Rentner vielleicht ?
Wie schon gesagt bekommt jeder Politiker, der die Wahrheit sagt und sich an Tatsachen hält bei der nächsten Wahl vom doofen Stimmvieh eins drüber und viele laufen den Pappnasen hinterher, die einem die sorgenfreie strahlende Zukunft versprechen, dann mal eben nochmals 100 Milliarden neue Schulden machen um ihre eigene Klientel zu entlasten und die Kommunen und Gemeinden im Schuldenberg verrecken zu lassen.

Und eines möchte ich noch sagen: der Weg in Harz4 ist verdammt kurz !

canter am 29 Dez 2009 11:49:58

Hallo,

na das mit dem "goldenen Schuss" ist ja ein theoretischer ANsatz, wär aber doch irgendwie nicht so ganz fair. Schließlich brauch ich meinen (Rentner-) Schwiegerdrachen doch auch noch um immer mal wieder auf meine 4 Kids aufzupassen.
Einen richtigen Lösungsvorschlag hab ich leider auch keinen, sonst wär ich damit schon Bundeskanzler geworden. Ich hab mich hier beim lesen nur über ein paar Beiträge doch recht geärgert und musste mir a bissserl Luft verschaffen.
Aktuell sehe ich es halt so das meine Generation wohl noch voll in die Rentenkassen einzahlen muss, allerdings im besten Fall noch eine Grundversorgung bekommen kann. Ich hoffe das ich es so hinbekomme mich im Alter auf etwa meinem aktuellen Lebensstandard zu halten ohne meinen Kindern auf der Tasche zu liegen.
Lösungsvorschläge ( allerdings ehr langfristig ) wären nachdem wir diesem Problem in den 90ern durch die Osterweiterung noch mal von der Schippe gesprungen sind unser Land für Familien und Kinder wieder attraktiv zu machen. Das heist dann aber auch das die älteren Generationen toleranter sein müssen, gerade in den wirtschaftszentren genug für Familien bezahlbarer Wohnraum vorhanden sein muss und unser Bildungssystem deutlich verbessert werden muss. EIne Kombination aus gesetzl. Rente ( Pflicht für jeden ohne Ausstiegsmöglichkeit als Grundversorgung für einen bezahlbearen Beitrag ) und privater Vorsorge in beliebiger Form ( immobilien, Fonds,... ). Aber auch das funktioniert nur wenn die Rentenbeiträge ( oder die Überschüsse ) angelegt werden und genug Kinder / Rentennachwuchs vorhanden ist.
Auch die Förderung ländlicher Gebiete wäre hier ein Ansatz. Die sind familienfreundlich , Mieten sind günstig ( wobei das durch das nötige zweite AUto teils aufgefressen wird ) und langsam entwickelt sich auch ein in ländlichen Gebieten annehmbares Schulsystem das mehr als nur Hauptschulen bietet. Aber da muss halt dann auch weiter in Schulen und vorallem um die Unternehmen zu locken in das deutsche Sorgenkind IT Anbindung investiert werden.

Nicht zuletzt muss aber auch die heutige Generation aufwachen und verstehen das Kinder nicht nur Last sondern etwas schönes sind. Und das man dafür auch auf den dritten Urlaub im Jahr verzichten kann oder halt mal ein paar Jahre nach Balkonien an den Baggersee reisen kann.

Kinder und Familie muss halt wieder "in Mode" kommen und dafür müssen unsere heutigen Politiker endlich etwas tun.

Gerade in Ballungszentren wird man heute ( passiert uns öfter ) mit 4 Kids schon komisch angeschaut als ob jeder mit mehr als einem Kind von der STütze lebt. Das ändert sich dann immer ganz "spontan" wenn wir in den Familienliner meiner Frau steigen. Aber genau das ist das Maß mit dem Familien aktuell in der Gesellschaft gemessen werden. Kinder soll nur der "reiche" haben und das die Gesellschaft in Kinder, Familien, Bildung und damit die eigene zukunft investieren muss will kaum einer sehen.

Natürlich bekommt jeder Kindergeld ( das dann als EInkommen versteuert wird ) aber z.B. bei uns fallen wir aufgrund eines guten Einkommens aus allen anderen Förderungen heraus. Wäre in Hof, Fulda,.. auch kein Problem. Da hätte ich aber das EInkommen nicht. Und z.B. in München sind die Fördergrenzen dann ein Witz. Da kostet halt das Haus das groß genug ist nicht 180.000,-€ sondern 650.000,-. Und da geht einem auch bei gutem EInkommen die Puste aus. Also muss genug familientauglicher preiswerter Mietwohnraum her. Sonst werden sich unsere Ballungszentren weiter um den Titel der deutschen Singlehauptstadt streiten.

ibaldorello am 29 Dez 2009 13:15:25

Ich bin jetzt 50, komme also noch so mit einem blauen Auge davon, die Genration der 30-40jährigen hat die A-karte gezogen, das ist klar.

Und wer ist daran schuld ?

Nun das Umlagesystem das wir haben, war in den Zeiten nach dem Krieg mit Bevölkerungswachstum das richtige Mittel, und mit diesem Umlagesystem stimmt auch der Satz "Die Renten sind sicher" ja sind sie sicher, solange es noch Menschen gibt die Arbeiten, nur die Höhe, die ist nicht sicher.


M. E. hätte man in den 70er Jahren, in den fetten Jahren anfangen sollen das Umlagesystem langsam in ein Rücklagesystem umzuwandeln oder zu unterfüttern, d. h. zusätzlich wird Geld in einen Fond gezahlt der dann zur Rente ausgeschüttet werden kan.

Gast am 29 Dez 2009 14:14:20

der zukünftige Womo-Markt wird meiner Ansicht nach von 2 Faktoren beeinflußt:

1. mobile Freiheit ist wohl ein menschliches Grundbedürfnis und wird immer versucht ausgelebt zu werden

2. der Mittelstand wird durch weitere Belastungen ausgedünnt ("...nur die Masse kanns bringen..., die Armen haben eh nichts...")

daraus folgere ich

- die Luxusklasse wird nach wie vor ihren Markt finden, es wird von diesen Herstellern kein Billigmobil geben, das würde die Marke verwässern und den Wert mindern

- die Discounter werden zunehmen, auch neue Marken oder weitere Ableger der Mittelklasse kommen hinzu

- die Mittelklasse wird Probleme bekommen, weil es zunehmend weniger Kunden gibt die bereit sind für ein Markenmobil wie z.B Hymer 30 T€ zusätzlich hinzulegen ohne dafür den entsprechenden Gegenwert (sei es real oder ideell im Sinne von Freiheit) zu bekommen.

für die Mittelklasse wird auch ein Ausweichen in die Oberklasse extrem schwierig sein, weil sich die Ferigungsprinzipien Fabrik und Manufaktur schlecht verzahnen lassen und der Markt bereits bedient wird

soweit meine unprofessionelle Meinung
klaus

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