aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Meine Einschätzung zur Zukunft des Womo Marktes 1, 2, 3


ibaldorello am 24 Dez 2009 19:44:36

So, ich will hier mal aus meiner Meerschweinchenperspektive eine Einschätzung des Womo Marktes in der Zukunft abgeben, alles ist rein Subjektiv und erhebt nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit, ich mache das aus reiner Freude an der Spekulation und am Diskutieren.

Als erstes stellt sich ja die Frage, wer kauft den eigentlich hauptsächlich Womos, Womos sind ja schon sehr hochpreisig vom Durchschnittsdeutschen gesehen, man bewegt sich locker in den Regionen von 50k €, nun das ist ja kein großes Geheimnis, man betrachte den Altersschnitt hier im Forum oder schaut einfach mal auf der Autobahn die Wohnmobilkutscher an, meistens ist es die Genration 50 + .

Weshalb die ? Ist ja auch kein großes Geheimnis, in diesem goldenen Alter sind in der Regel die Kinder aus dem Haus oder in Ausbildung, das Haus oder die Wohnung ist fast oder zum großen Teil abbezahlt, die Ehefrau kann, da die Kinder groß sind zum Verdienst beitragen. Vieleicht hat man Karriere Gemacht, oder ist aufgrund der langjährigen Betriebszugehörigkeit in eine hohe Gehaltsstufe aufgestiegen.

Auch der Faktor "Erben" ist nicht zu unterschätzen, es werden zur Zeit gewaltige Summen vererbt.

Und nun zu den Rentnern, ich meine das es dem Großteil der Rentner so gut geht wie nie zuvor, ich will jetzt keine Neidiskussion auslösen, die Renter haben ihr Rente hart erarbeitet und verdient, Zusatzrenten in Form von Betriebsrenten oder Zusatzleistungen wie im öffentlichen Dienst erhöhen die Summe. Es gab Zeiten, da hat mein Schwiegervater mehr Rente gekriegt als ich als Hochschulabsolvent Brutto Verdient habe.


Und wie sieht das in der Zukunft aus:

Die Rente ist sicher, stimmt, aber nicht die Höhe. Es wird schon aufgrund des demoskopischen Wandels die Renten nicht mehr steigen, Betriebsrenten werden gekürzt oder müssen versteuert werden. Wenn ich, der ich auch im öffentlicen Dienst bin meine Rentenaussichten mit denen meines Schwiegervaters vergleiche, dann kriege ich erheblich weniger.

Die Einkommen in der Zukunft stagnieren, Billgjobs sind angesagt, wenn ich sehe das in meinem Laden freie Mitarbeiter für 14 € die Stunde arbeiten und damit alles abgegolten ist, dann frage ich mich wie die im Alter leben wollen.

Ein Faktor wird auch die 3,5 To Grenze sein, für uns, die älteren kein Problem, aber für die jüngeren schon wegen dem Führerschein.


Ich denke das die goldene Genration der 50+ sich dem Ende zuneigt, und das werden die Womo Hersteller zu spüren bekommen.

Meine Meinung ist das das große Wachstum in der Womo Branche vorbei sind und mit sinkenden Zahlen zu rechnen ist-

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

angler01 am 24 Dez 2009 19:56:50

Find ich im großen und ganzen gut gesagt. Bin ja auch noch Neuling auf dem WOMO-Gebiet und zähle zu der Altersklasse 49+, grins. Wenn man sich auf den SPs umschaut...junge Leute sind äußerst selten zu sehen.
Auf die 14 € pro Stunde werden einige neidisch blicken, Lohnniveau hier bei uns in der Gegend: <10€/Std. Da musste schon lange sparen um ein neues Womo dir anzulachen.


Schöne Feiertage wünscht
Dietmar

Holger F. am 24 Dez 2009 21:11:35

Moin Dietmar,

die 14 Euro/Std. sind freie Mitarbeiter gemeint.
Das ist was anderes wie z.B. 10 € als angestellter Handwerker.

In den 14 Euro ist alles abgegolten.
Bei Krankheit kein Geld.
Bei Urlaub kein Geld.
Steuern, Versicherungen und Rente muss davon
auch noch bezahlt werden.

Das es Menschen gibt, die für so etwas arbeiten,
ist wirklich schon traurig.

Unter 28 bis 30 Euro/Std. sollte man als freier Mitarbeiter
nicht arbeiten.

Zum Wohnmobilmark kann ich sowieso nicht verstehen,
wieso so viele neue Wagen die letzten Jahre verkauft wurden.

Aber solange es noch Leute gibt, die sich ein neues WoMo kaufen,
nur weil Ihr "alter " keine grüne Pakete bekommt,
kann es dehnen ja noch nicht schlecht gehen.

Anzeige vom Forum


ibaldorello am 24 Dez 2009 23:01:38

Holger F. hat geschrieben:
Zum Wohnmobilmark kann ich sowieso nicht verstehen,
wieso so viele neue Wagen die letzten Jahre verkauft wurden.




Es wird gekauft weil das Geld da ist, aus den obig genannten Gründen, und diese Gründe brechen in der Generation 50+ in der Zukunft weg.
Nur als Beispiel meine Situation, öffentlicher Dienst, durch die Umstellung von BAT auf TVÖD müßte ich eigentlich 300 Euro im Monat weniger bekommen, kriege ich natürlich nicht, ich habe auf meinem Gehaltszettel einen Posten Besitzstandwarung, aber mein Nachfolger wird deutlich weniger verdienen.

Weiter zu meiner Rente, die VBL wird umgestellt auf eine Betriebsrente, mit einem Punktsystem das alte system mit dem z.B. mein
Schwiegervater seine fette Rente gekriegt hat gibt es nicht mehr.


Und das werden die Womohersteller nicht gleich sondern in ein paar Jahren zu spüren bekommen.

tobi02 am 25 Dez 2009 03:51:48

Die Zeiten werden überall härter werden und das Geld wird nicht mehr so locker sitzen wie bisher.
Ich denke der Trend wird wesentlich stärker in Richtung Discounter gehen.
Ich könnte mir sogar vorstellen das es eine Art WOMO-Ikea geben wird. Die Hülle gibt's fertig. Dazu bekommt man die vorgefertigte Inneneinrichtung nach Wunsch und den berühmten Ikea-Schlüssel (Achtung der Ikea-Schlüssel war jetzt ein Gag :wink: ). Der komplette Innenausbau wird dann nach Anleitung selbst zusammen gebaut. Fänd ich nicht mal schlecht. Den Kühlschrank kauf ich dann schon mal und den Herd nebst Heizung gibt es erst nächstes Jahr wenn das Geld wieder da ist. Solange reicht dann de Campingkocher.

Zum angesprochenen "Rentnerthema"
Ich bin jetzt gerade mal knapp unter 40 und wohl, nach dem Thread hier, noch einer der Jüngeren.

Die Versorgung der Renter geht zwar nach unten aber dafür nimmt ihre Anzahl dramatisch zu. Das sollte man nicht ausser Acht lassen. Stichwort Alterspyraimde.

Ich für meinen Teil bin Realist und habe mich vollständig von meiner Alersvorsorge verabschiedet. Ich verfüge zwar über eine Zwangszusatzversicherung. Aber das wars auch schon. Zum einen kann ich übermorgen schon ins Grass beissen (wer weiss da schon vorher); dann hab ich eifrig geknausert damit der Staat erbt :stupid:
Zum anderen erwartet mich vermutlich ab 2011 Elternunterhalt das ich dann die nächsten 15 Jahre zahlen darf. Um den zu umgehen muss ich Arbeitsstunden reduzieren. Zwar veringert sich dann der zu zahlende Betrag nicht aber ich muss wenigstens nicht umsonst arbeiten.

Und wer sich die Folgen von Harz4 anschaut das zur Enteignung ganzer Bevölkerungsschichten geführt hat kann sich sehr einfach vorstellen was auf meine Generation zukommt wenn ich denn dereinst mal in Rente gehen sollte. Dann kommt "Müller3" oder "Westerwelle6". Das ist dann die Anpassung der Rente an die Sozialhilfe...
Dann könnte uns durchaus in den nächsten 2 oder 3 Jahren noch eine Hyperinflation mit angeschlossener Währungsreform bevorstehen (Wir sind immerhin zum letzten Jahreswechsel gleich mehrfach am totalen Crash vorbeigeschrammt. Die Probleme von damals sind ja nicht weg. Die hat man mit Inflation auf Raten - also Bürgschaften nur in die Zukunft geschoben.

Eine sichere Vorsorge gibt es ohnehin nicht. Selbst Riester ist eine riesen grosse Verlade. Genau die die man damit vor Altersarmut schützen wollte nimmt man das Geld weg wenn genau der Fall eintritt. Rutschen sie unter den Sozisatz und bekommen Beihilfe wird Riester voll als Einkommen angerechnet und die ganze Kohle für die sich sie armen Schweine uU Jahrzehnte krumm gemacht haben ist pfutsch!

Ne ne.
Ich geb' mein Erspartes bis auf ein Polster jetzt aus. Ich lebe dann lieber jetzt als später auf bessere Zeiten zu warten. Zeit werde ich wohl demnächst dann eh mehr haben wenn ich Stunden reduzieren muss.

Tipsel am 25 Dez 2009 04:26:03

Wir leben jetzt und hier und heute. Mit der Kurzarbeit haben wir nicht gerechnet, aber Leben geht weiter...irgendwie klappts immer, wenn auch mit Einbußen. Sparen haben wir in den letzten Jahren ja schon gelernt.

Aber ich denke, dass es die nächsten Jahre nicht mehr so rosig aussieht, denn die Rente ist zwar sicher, aber sicher nicht so hoch, wie mancher dachte.

Die Rentner kurz vor uns hatten noch Lebensversicherungen, weil die Gehälter recht stabil waren und Gelder angespart werden konnten. Davon haben diese Leute sich ihren Womo-Traum erfüllt.

Damit ists wohl vorbei, weil die Gehälter im Moment gerade zum Überleben reichen, und der Einbruch in der Womo-Branche kommt mit Sicherheit.

Dadurch werden auch die Erbschaften demnächst geringer ausfallen, weil die nächste zu beerbende Generation schon weniger zu vererben hat.

ibaldorello am 25 Dez 2009 09:56:34

Tipsel hat geschrieben: Die Rentner kurz vor uns hatten noch Lebensversicherungen, weil die Gehälter recht stabil waren und Gelder angespart werden konnten. Davon haben diese Leute sich ihren Womo-Traum erfüllt.

Damit ists wohl vorbei, weil die Gehälter im Moment gerade zum Überleben reichen, und der Einbruch in der Womo-Branche kommt mit Sicherheit.


yepp Christel, das ist m. E. ein wichtiger Punkt, ich konnte mir noch eine Kapitallebensversicherung leisten, einen Teil davon will ich für ein Womo investieren, aber die Generationen nach uns , Stichwort "Working poor" da wird es schwierig werden.

svenhedin1 am 25 Dez 2009 10:34:45

Hi, gut, dann lass uns mal ganz --locker -- diskutieren:
jetzt will ich mal nur kurz eine Lanze für die Rentner brechen, ohne das Thema verkennend wechseln zu wollen, aber es ist ja immer wieder penetrant vor irgendwelchen fetten Renten die Rede. Das sagt ja für sich schon verdächtig genug aus.
Deshalb also: die Renter bekommen nicht nur schon mal hier und da etwas gute Renten. Nein, sie übergeben der neuen Generation, die diese Renten ja letztlich erarbeiten muss ( da der Staat keine Rücklagen aus den Rentenbeiträgen gebildet, diese nicht am Kapitalmarkt seinerzeit verzinst zurück gelegt hat, dann müsste das gar nicht sein !!!! - hat stattdessen mit dem Beitragsgeld politischer Stimmenkauf kreiert, so muss man es nennen, an Aussiedler und andere und jehnseits der Mauer verschenkt) - also wir übergeben an die Jugend auch ein blitzsauber mit viel viel Schweiss aufgebautes Land mit einer vermögensmäßig gigantischen Infrastruktur. Und diese heutige Rentnergeneration hat in der Regel eine knüppelhartem arme, entbehrungsreiche Jugend gehabt, die sogar das Wort Hunger kannte und es ging nur ganz langsam, ganz langsam und nur mit viel viel Entbehrungen in der Jugend bis zum frühen Erwachsenensein, bis in die Ehe hinein mit den Kindern, aufwärts - und mit spätestens 18 hat man sich von zu Hause abgeseilt, auf eigene Fusse gestellt.

Und ich will jetzt keinesfalls irgendeinen Generalverdacht aussprechen, weil es gibt auch viel fixe, strebsame, kluge, fleissige.
Aber von wegen hohe Rente (nur, so hört man es da raus) wegen langer Betriebszugehörigkeit. Von wegen, da ist auch viel Fleiss, Können, vor allem aber Anstrengungsbereitschaft hinter. Das heuer meistgehasst Wort bei der jetzigen Generation scheint mir ist oft ja Schweiss/Anstrenungsbereitschaft. Die hängen mit 40 immer noch bei Pension Mama rum, haben mit 18 ihr Auto, ihre Wohnung, die auch noch tapeziert, alles per Puderzucker geschenkt, in den Hintern hinein gesteckt bekommen - haben schon die ganze Welt bereits, da waren sie noch nicht aus der Schule. Und jetzt suchen sie in dieser Verlängerung jemand, der ihnen ein Luxusmobil für 80t€ schenkt natürlich - und der fehlt plötzlich. Da macht man sich natürlich so seine Gedanken.

Das letzte war jetzt bisschen provokativ. Aber ich kann nur sagen, arbeiten, arbeiten - nicht dauernd paty paty. Meinetwegen auch durch den Selbstausbau einer Kabine usw.

Andererseits ist natürlich ein globaleres Umfeld/Wettbewerb entstanden, wenn wir hier in Europa, Amerika sowieso , gegen das aufstrebende Asien komplett abfallen, zu einer armen, unterentwickellten Region fwerden (und diese Länder werden sich noch daran aerinnern, wer sie erst kürzlich im Gefolge von Amerika mit Bombem belegt hat und wenig Mitleid haben). Die ganzen hier in Europa gewachsenen langamtmigen, umständlichen Strukturen machen all unser Handeln ja im Vergleich völlig unproduktiv, obwohl sich bei dem ganzen Umstandkram eh letztlich doch nur die Lobbyyisten druchgesetzt haben bei allen wirtschaftspolitischen und geschallaftspolitischen aufgestellten Speilregeln.

Und auch mit der Chancenverteilung stimtm heuer etwas von der Gerechtigkeit her nicht mehr in unserem Land. Unten nur noch kürzen, oben aber nichts weg nehmen. Das sogar von den Soz....aten( was haben sie schon vor hundert Jahren gesungen: wer hat uns veraten - Soz......aten)
Der Mittelstand bricht weg. Es kommt so, wie es früher auch war. Die reichen Leute hatten ein Auto (ich rede/beschränke mich jetzt absichtlich nicht nur aus Womobil **)), die armen ein Fahrrad oder gingen zu Fuss. Fertig.(** dieser Trend/Entwicklung ist doch derzeit, ja seit einigen Jahren schon glasklar in Düsseldorf ersichtlich: es gibt die Luxusmobile, die in Preisregionen entschwinden, die nur noch von denen bezahlt werden können, die in dieser aus meiner Sicht gerechtigkeitsentfremdeten Wirtschaftsentwicklung extrem begünstigt sind - und die wird es in einigen Jahren noch viel vermerhter geben. Da spielt halt Geld gar keine Rolle.

Und es gibt vermehrt oft grosse, aber allerbilligst gefertigte sogenannte Einsteigerwomos, die längst Normalkundenwonis sind - mit Fertigungstechniken von anno dunnemals, Holzlatten-Styropor-Wonis mit Kantgendichtleisten aus der Techni9k der 50/6045 Jahre - als Ramsch zum schnellen Verbrauch über die Kabinenundichtigkeiten in wenigen Jahren, mit Blattfederfahrgestellen usw usw. Von etablierten Firmen werden dazu ganz neue Produktionsstätten und Marken kreiert und so ist, wenn diese Womos bald zum Normal-Standard geworden sind, das ganze Niveau qualitäts- und fertigugnstechnisch nach unten gerutscht.
Und die, die sich diese Karren leisten können, werden bald von vielen vielen anderen, vor dem Zaun sensuchtvoll guckenden, schon als reiche gelten. Totaler gesellschaftlicvher Niveauverfall haltl allenthalben, auf jedem Gebiet. Privatfernsehen (manche Entertainer haben es Unterschichtenfernsehen genannt) voran.

Und was das Womo angeht, kann man da ja auch verschiedenen Neben-Aspekten bei was abgewinnen, wenn man an dem Hobby hängt. Ich will jetzt nicht behaupten, dass auch der Umkehrschluss - das Geld immer Niveau hat - stimmt. Aber es hat auch Vorteile, wenn so mache aus der Szene, die mit dem letzten Groschen untgrwegs sind, vom ganzen Stil her, mit dem sie das Hobby ja nun mal in der Öffentlichkeit betreiben, sprich als biertrinkende Unterhemden hinterm Steuer endlich sich so aus der Öffentlichkeit verabschieden müsssen. Da sind doch einige unterwegs, die man insgesamt und in ihrem gesamten stillosen Verhalten eigentlich unter die (primitiv motorisierten) Nichtseßhaften zählen muss - also keine Hobbyisten mehr, sondern Landstreicher - wobei der Übergang fliessend ist. Sprich, das Hobby hat sich in Teilen zum Unterschichtenhobby von Pennern entwickelt. So ist ja auch oft das Verhalten dann auf den Stellplätzen, dass aber auf uns alle zurückfällt, nach der Latte wir alle dann gemessen werden von den Verantwortlichen in der Gesellschaft.
Zum größten Spisserhobby aller Zeiten ist das Womoistentum ja eh schon im Volk verschrieen.
Wenn da also etwas engere Gürtel insofern etwas auskehren, ists hernach deutlich sauberer, sprich das kann auch was positives für den Rest haben.

Also, ich sag mal, alle Hersteller werden sich der gesellschafltichen Entwicloung gemäß zwei teilen. Für den Gewinn aus dem ganzen unternehmermäßigen Engagement werden sie ein Luxusmobil-Segment betreiben (müssen) - und die Unkosten/Allgbemeinkosten und der ganze notwenigige gesallschaftliche Anstrich/Mäntelchen da drum, damit ist nicht gar so grass wird, den hoffen sie sich über Stückzahlen mit immer primitiver und billiger gefertigen Massenmobilen herein zu holen.

Bei den PKW ist diese Entwicklung ja auch. Es kommen allerkleisnte, aber nichgt schlecht gemachte Winzlinge als vollwertige Alltagsmobile auf den Markt, die aber fahrende Schuhkkartons al la Fiat 500 aus den 50er Jahren sind - nur bisschen geschickt aufgepeppt. Und obren werdeen Autos gebaut, die es so noch nie gegeben hat. Immer teurer, gewaltige PS-Zahlen - und Preise. da kann man locker ein Qualitätsmobil von 90 bis 120 t€ von kaufen, was so manche audi oder sonstige Limosine heuer kosten.
Frohe Weihnachten

Gast am 25 Dez 2009 10:44:11

Jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben :!:
In Zukunft wird wie erkannt vieles Zurückgehen ..... aber der Wohnmobilmarkt wird sich auch nach zwischenzeitlichem Rückgang irgendwo stabilisieren :!:
aus folgendem Grund :
Wie erkannt ist ein Wohnmobil sehr teuer , und da sich Leute wie in meinem Alter ( um die 40) keinen Neuen leisten können oder wollen fahren sie eben ältere Modelle zum großteil jedenfalls :!: Und das sind die Mobile der Leute die sich ein Neues kaufen weil es eben bestimmte Kriterien nicht mehr erfüllt und dafür sind wir auch dankbar sonst würden wir "Jungen " nicht von profitieren ...
Aber -->> auch viele sparen eben gerade auf diese Ziel hin sich vielleicht mal einen besseren kaufen zu können und das wird mit erlaub auch so bleiben .Ich spare sicher auf mein Traummobil "das noch in sehr weiter Ferne liegt und einiges über die 100000 liegt " ob ich es erreichen werde weiss ich nicht aber ein Neues Mobil wird es sicher, weil eben noch Lebensversicherungen und Wohneigentum,etc. vorhanden ist :!:

Man sollte auch keinesfalls vergessen das der Wohnmobilmarkt nicht sooooo relevant ist auf die Gesellschaftliche Entwicklung ....Es ist ein sehr geringer Anteil von Leuten an der Gesamtmasse der Gesellschaft gesehen .
Ich denke das die goldene Genration der 50+ sich dem Ende zuneigt, und das werden die Womo Hersteller zu spüren bekommen.
-->> ich rücke doch nach wie viele andere auch :wink:



die 14 Euro/Std. sind freie Mitarbeiter gemeint.
Das ist was anderes wie z.B. 10 € als angestellter Handwerker.
das ist traurige Realität ...und ich hoffe hier hier kommen jetzt keine Kommentare wie : der hätt sich ja was anderes suchen können :!:

Ich könnte hier jetzt 10 Seiten aufstellen mit Gründen wo sich normale Leute die aus einem Gebiet ,mit 17 % Arbeitslosigkeit sich eher ein WoMo zulegen werden als Leute die aus einem Gebiet kommen wo es nur 7 % sind ... das Geheimnis liegt hier im 1. und 2. Arbeitsmarkt der in Zukunft mit entscheiden wird .... Die Arbeitmarkt Politik wird sich ändern und auch viele andere Sachen ... aber das Kaufverhalten beim WoMo -->> unwahrscheinlich .....

frankjasper8 am 25 Dez 2009 11:17:49

Dazu möchte ich auch mal ein wenig schreiben:

Wenn man sich die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen anschaut, dann ist da doch immer ein Aufwärtstrend zu verspüren, sprich: die Arbeitslosen werden mehr. Die "Hartz4"-Empfänger werden auch stetig mehr.
Und vom Einkommen der Arbeiter, die noch Arbeit haben, kann immer weniger gespart werden weil die laufenden Kosten meist noch steigen.
Bei mir persönlich hat sich im Sommer auch etwas im Arbeitsleben geändert. Ich hatte bis Ende Juni noch eine Arbeitsstelle in acht Kilometern Entfernung vom Wohnort, aber nachdem zwei Betriebe zusammen gelegt wurden, muß ich nun täglich 120 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fahren (morgens 60 Km Hinweg - abends 60 Km Rückweg). Es kann sich ja jeder ausrechnen, welche Summe da an Spritgeld alleine auf mich zukommt.
Das sind pro Woche schon 50,-- Euro nur für Sprit, entspricht rund 2250,-- Euro Spritkosten pro Jahr (nur für Fahrten zur Arbeit und zurück)
Dazu kommen noch die Ausgaben für Verschleißreparaturen, Inspektionen, Ölwechsel und natürlich die Steuern.
Bei so um 22000 gefahrene Kilometer im Jahr, muß man auch alle vier Jahre ein neues Auto haben, wenn das alte noch einigermassen gut in Zahlung gegeben werden soll. Dafür muß dann aber auch immer gespart werden.
Also arbeitet man schon fast nur für das Auto - und ohne das Auto kann man nicht zur Arbeit kommen, denn die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist so gut, dass ich um 22.00 Uhr losfahren müßte, um um 8.00 Uhr an der Arbeitsstelle zu sein.
Kurzum, das zur Verfügung stehende Geld wird weniger, an Sparen ist im Moment gar nicht zu denken, eher spiele ich mit dem Gedanken, das im Jahr 2008 gekaufte Wohnmobil wieder zu verkaufen, um ein paar Euros als Rücklage zu haben.
Auf der anderen Seite sage ich: Wozu braucht man die Rücklagen, darauf kann man keinen Urlaub machen - im Wohnmobil dagegen kann man wunderbar entspannen und abschalten.
Ich bin nun gerade 42 Jahre alt und muß noch einige Jahre zur Arbeit fahren (wenn es noch Arbeit gibt).
Na, mal sehen wie sich die Sache entwickelt!

Euch Allen jedenfalls noch schöne Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr 2010

wünscht aus dem Leinetal in Niedersachsen

Frank

Stefan-Claudia am 25 Dez 2009 12:44:47

@svenhedin1

Während ich mir Deinen Beitrag durchgelesen habe ist mir so einiges durch den Kopf gegangen, dafür gibt es hier das kotzende Smilie.
Dieser Beitrag ist an Arroranz wohl nicht zu überbieten.

Vor allen Deine Bemerkung :

"Aber es hat auch Vorteile, wenn so mache aus der Szene, die mit dem letzten Groschen untgrwegs sind, vom ganzen Stil her, mit dem sie das Hobby ja nun mal in der Öffentlichkeit betreiben, sprich als biertrinkende Unterhemden hinterm Steuer endlich sich so aus der Öffentlichkeit verabschieden müsssen. Da sind doch einige unterwegs, die man insgesamt und in ihrem gesamten stillosen Verhalten eigentlich unter die (primitiv motorisierten) Nichtseßhaften zählen muss - also keine Hobbyisten mehr, sondern Landstreicher - wobei der Übergang fliessend ist. Sprich, das Hobby hat sich in Teilen zum Unterschichtenhobby von Pennern entwickelt

Und es gibt vermehrt oft grosse, aber allerbilligst gefertigte sogenannte Einsteigerwomos, die längst Normalkundenwonis sind - mit Fertigungstechniken von anno dunnemals, Holzlatten-Styropor-Wonis mit Kantgendichtleisten aus der Techni9k der 50/6045 Jahre - als Ramsch zum schnellen Verbrauch über die Kabinenundichtigkeiten in wenigen Jahren, mit Blattfederfahrgestellen usw usw. Von etablierten Firmen werden dazu ganz neue Produktionsstätten und Marken kreiert und so ist, wenn diese Womos bald zum Normal-Standard geworden sind, das ganze Niveau qualitäts- und fertigugnstechnisch nach unten gerutscht."

.......................................................................................

Ich glaub das sich auch hier im Forum viele finden, die sich nicht jedes Jahr ein neues vollintegiertes luftgefedertes vollklimatisiertes Womo kaufen können und mit ihrem 2o jahre alten Fiat unterwegs sind.
Auch mein 14 jahre alter Rimor ist aus Latte/Styropor zusammengenagelt und hat sicher seine schönsten Tage schon hinter sich, aber das eine möchte ich mir und meiner Maschine schon noch ersparen, nämlich einmal neben so einem arroganten xxxxxx zu stehen.

Du scheibst allen ernstes über " Stil " und " Unterschichtenhobby" und " Niveau" ....na ja, Dein Niveau kenne ich ja jetzt !

ein frohe Fest , obwohl ich nicht glauben kann, das Du ein christlicher Mensch bist

dieter2 am 25 Dez 2009 13:14:26

svenhedin1 hat geschrieben:
Dummfug entsorgt.

Frohe Weihnachten



Lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen.

Dieter

pilote600 am 25 Dez 2009 14:11:24

@ svenhedin1

du hast recht.
die rentner von heite waren die Arbeiter von gestern, und die mussten hart und schwer arbeiten.

Aber man hatte es auch sehr viel leichter, aus einem ganz einfachen grund ....

alle Menschen wollten Autos, und so konnten die Firmen produzieren ohne ende und es wurde alles abgekauft. Heute hat jeder 1,5 Autos, und somit kauft man eben weniger Autos ....

und das ist in fast allen bereichen genauso, Waschmaschienen, Telefone, Ztockner, Herde und und und ....

Folge heute wird nur noch ersetzt, und somit wird der MArkt enger!

Ich produziere heute noch zu Preisen die vor 10 Jahren gemacht worden sind, beim Preisaufschlag ist der Auftrag weg!!! So sieht die Wirklichkeit aus, aber die sieht man aus einem Luftgeferdertem Warmwasserbeheitztem Vollintigrietrten sehr schwer!!!

Capella1 am 25 Dez 2009 14:20:40

@svenhedin1

Über soviel Aroganz und Unsinn kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich wünsche mir auch, nie neben Dir stehen zu müssen.


@ Alle
Das sind meistens die Leute, die Stellplätze reservieren oder Ihre eigenen regeln aufstellen wollen.
Das sind so neureiche Allüren.

Willi

fuchsbau am 25 Dez 2009 14:47:42

Kleine Anmerkung zu diesem Thread: Im Großen und Ganzen schätze ich dieses Forum sehr, da die Beiträge in aller Regel sachlich und informativ sind. Den Stil der Auseinandersetzung finde ich hier aber gerade ziemlich niveaulos! PS zu Svenhedin1: Niveau zeigt sich u.a. auch an der sprachlichen Darstellung...

fuzzy am 25 Dez 2009 16:11:37

Ihr Lieben es ist Weihnachten :!: :!:

rolf51 am 25 Dez 2009 16:19:10

Hallo..wer hat um die Zukunft angst?

Unsere Eltern haben auch sparen müssen und wussten manchmal nicht wie sie über die Runden kommen.
Heute kann man doch mit fug und recht behaupten uns geht's gut!
Jeder auch die Harz 4'ler haben eine Wohnung die Warm ist und etwas zum Essen, unser Sozialsystem ist eines der Besten auf der Welt!
Und jetzt kommt eine Zeit auf uns zu (nicht überraschend), wo wir wieder unseren Gürtel enger schnallen müssen und nicht mehr nur " geiz ist geil " was kostet die welt Gedanken haben.
Auch die Jüngeren müssen zuerst sich hocharbeiten und Sparen und danach das Vergnügen lernen.
Aber bitte nicht gleich ein Weltuntergangszenario herbei reden wollen! Klar die fetten Jahre sind vorbei, der Staat hat Schulden die Wir gemacht haben und nun wieder zurückgezahlt werden müssen!
Meine Meinung ist, jeder muss dazu sein Beitrag leisten dann schaffen wir es und unsere Jugend sieht wieder licht am Horizont. Dann kommen wieder Positivere Kommentare.

und noch ein schönes Weihnachtsfest

Savoyarde am 25 Dez 2009 17:11:00

Na, das scheint für svenhedin nicht gerade sein geistreichster Tag zu sein..... :D

Aber wenn schon von/gegen Jung und Alt aneinandervorbei diskutiert wird solte man folgenden Fakt nicht außer Acht lassen:

auch in den besten Jahren der Bundesrepublik hat deren Bevölkerung über die Verhältnisse gelebt. Schon die ersten Italien/Malle Urlaube waren nicht verdient sondern der Zukunft entliehen.

Da jetzt die Zukunft nicht mehr beleihbar zu sein scheint (nix anderes sind Schulden) sollte man nicht mit dem Finger auf Andere zeigen sondern solidarisch versuchen das Ding zu retten.

Egal wie es weitergeht, es besteht kein Zweifel daran, dass WoMos als Luxusgüter anzusehen sind, die für das Überleben wirklich nicht notwenig sind (außer bei ein paar Randgruppen). Je schwieriger die Lebens- und event. Überlebenssituation für breite Bevölkerungsschichten wird, umso schwieriger wird der Absatz all jener hübschen Nice to have und easy to Verzicht Produkte. Es könnte sogar so weit gehen, dass das Besitzen eines Mega Mobils lebensgefährlich wird, weil sie entsprechenden Neid auslösen.

reinoldus am 25 Dez 2009 18:07:13

Hallo rolf51,
wieso haben wir die Schulden gemacht oder lese,verstehe ich das falsch.
Die schulden haben doch unsere Politiker gemacht wenn wir so handeln würden müssten wir unter Brücken schlafen.
Wir können nur das ausgeben was wir verdienen.
Warum müssen wir (Regierung) Steuergeschenke an die Hotels,Bauern wohlverdienenden Mitbürgen machen.
Wenn die Kohle für wenigverdiener alleinerziehende Mütter und Väter und für kostenlose Bildung für alle Kinder ausgegeben würde könnte ich das noch verstehen.
Schöne weihnachtliche grüße
reinoldus

WomoKindi am 25 Dez 2009 18:38:03

dieter2 hat geschrieben:
svenhedin1 hat geschrieben:Dummfug entsorgt.
Frohe Weihnachten


Lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen.

Dieter


:daumen2: :daumen2: :daumen2:

Dieter, man muß hier leider einige User einfach überlesen, sonst könnte man wirklich die Lust an diesem Forum verlieren.
Sind aber zum Glück nicht sehr viele Namen die man sich merken muß,
da es leider die Ausblendfunktion ja hier nicht mehr gibt.


Zum Thema,
die WM Branche ist doch deutlich zu klein um wirklich relevant im Sinne der Volkswirtschaft zu sein.
Schwankungen in diesem Markt wird es geben, wirklich wichtig im Sinne Zukunft/Leben sind die aber sicher nicht.

tobi02 am 25 Dez 2009 19:12:41

@Rolf,

Aber bitte nicht gleich ein Weltuntergangszenario herbei reden wollen! Klar die fetten Jahre sind vorbei, der Staat hat Schulden die Wir gemacht haben und nun wieder zurückgezahlt werden müssen!


Genau das ist ein fataler Irrtum. Die Schulden die "wir", genauer gesagt unsere gewählten Volksvertreter, in den letzten Jahrzehnten gemacht haben werden nicht mehr zurück gezahlt. Jedenfalls nicht auf herkömmlichem Wege. Das ist auf Grund Höhe der schlichtweg unmöglich. Gleiches gilt auch für fast alle anderen Industriestaaten. Die Summen sind nur noch abtragbar indem man Geld druckt. - Also Hyperinflation. Schau mal nach Island! Wäre Griechenland nicht in der EU und hätte den Euro waren die bereits ebenfalls abgesoffen. Die grosse Geldvernichtung muss kommen. Wenn sie nicht durch einen Kollaps ala Lehmann ausgelöst wird spätestens dann wenn die Zinsen das ein Land zu zahlen hat die Steuereinnahmen plus seine Neuverschuldungsmöglichkeit überschreitet.

travelrebell am 25 Dez 2009 19:42:46

jammert weiter auf hohem Niveau, und versaut euch nicht die Weihnachtsstimmung....

svenhedin1 am 25 Dez 2009 20:03:55

Hallo Ihr Lieben,
eigentlich wollte ich ja nichts mehr schreiben, weil jeder ein Recht auf seine Ansichten hier hat, damit es nicht langweilig wird – doch nun doch noch ein Satz zu von mir – weil’s auch so lustig ist - wie: sich vornehmen, Beiträge zu überlesen, es aber dann offensichtlich doch nicht zu tun (köstlich !, selten so gelacht)

wer sich hier also über den sprachlichen Ausdruck beschwert, hat – Recht; ich war auch an einer textlichen Ergänzung dran und hatte den Beitrag schon überarbeitet, aber als ich es einstellen wollte, ging die ‚Änderungsfunktion nicht mehr (das geht zu schnell weg);

aber ich habe dazu dennoch eine kleine Einschränkung zu - mir geht Inhalt nämlich zunächst über Verpackung – ich hab es von da her nicht so mit der Orthograhpie bzw will Kleinlichkeitenbeachtung hier nur in Grenzen und das hat damit zu tun, dass wir unter anderem in einem NICHT-technischen Zeitalter leben. Während die Technik-Abteilungen immer mehr zusammen gestrichen werden zugunsten primitiver Lösungen, werden um so marktschreierischer die Marketing-Werbe-Abteilungen finanziell gewaltig aufgebaut/unterstützt – nicht für technische Verbesserungen, gute aufwendige Lösungen, nein für Marketing/die Verpackung schmeißen die Firmen das ganze Geld raus - unsere Altvorderen kannten das auch schon mit der Erkenntnis: außen hui, innen pfui – aber in dem Ausmaß wie heuer gab es das früher nicht –

war da sonst noch was, das erachtenswert gewesen wäre – es gab gute Beiträge und es gab Beleidigungen, die nicht der Rede wert sind – nur so viel: wer ein 15 Jahre altes Womo hat oder eines mit Holzlatten und Styropor, brauchte sich ja nicht beschweren – er war nirgends gemeint noch genannt – zumal ist er seriös, sein Mobil gepflegt, was ist dagegen denn zu sagen – auch gegen Holzlatten/Styropor doch an sich nichts – sie entstammen aber aus einer Zeit, wo es noch keine besseren Lösungen/Materialien gab – aber man kann, so man nur dafür das Geld hat, damit schön Urlaub machen und sie können uralt werden, so man sie halt viel laufwendiger unterhält z.B. bei zeitgerechter Erneuerung der Kantendichtleisten, der Schrauben unter den Kedern usw (was aber die wenigsten tun noch können) – dagegen gab es gar nichts zu sagen und hab ich auch gar nicht (die Wiedergabe speziell nur weniger Sätze hat eh den Zusammenhang entstellt und damit bewusst falsch rum manipuliert) – mir ging es um die in der Szene, die z.B. der Leiter des VW-Nutzfahrzeugcenters Hannover lt Reisemobil International 12/2009 glaub ich bei Schließung seines SP genannt hat: die die Toilette in seine Papierkörbe entleert haben – die an Begrenzungssteinen vorbei über seine Rasen- und Zierpflanzenflächen mit dem Woni alles kaputt machend gefahren sind, um die Übernachtungsgebühr zu sparen – die ihren Hund auf dem Rasen und den Gehwegen seiner Kundschaft genau vor dem Verkaufsladen hin haben machen lassen, ohne es zu entfernen – diejenigen Verwahrlosten der Szene, die hab ich für jeden klar erkennbar gemeint – warum also die Entrüstung und Beleidigungen meiner Person darauf ? - bellen da etwa getroffene Hunde? Der Volksmund sagt, nur wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an -

es ging darum, dass die Marktentwicklung bei den Womos zu der Entwicklungen in der Gesellschaft parallel verläuft -Henry Ford hat seinerzeit bei der Tin Lizy-Produktion schon erkannt, dass es für seine Autos zu wenig ist, wenn er die nur den Reichen, den Unternehmern verkaufen kann – er sagte, nein, seine Arbeiter müssen sein Produkt, also auf einem Massenmarkt, kaufen können – und danach hat er dann auch seine Löhne ausgerichtet, sprich ordentlich bezahlt, so klug war der Mann- das ist heuer aber nicht mehr so - wir haben hier 5-10 Jahre OlavHenkelisierung hinter uns – erst wurde hier ein Feiertag gestrichen, dann da, dann die Wochenarbeitszeit rauf gesetzt oder der Lohn direkt gekürzt, die Arbeitgeberbeteiligungen an Sozialkosten gekürzt usw usw – in der anderen Richtung: nun, es heisst, während unten die Reallohne nettomäßig gefallen sind, haben hier die Gewinne/Vermögen in den letzten 10-15 Jahren unverhältnismäßig zugenommen – nur 30% des Volkes sollen aber 70% des vorhandenen Volksvermögens gehören - kein Wunder, dass der Markt für Womos das derzeit alles wieder spiegelt – wie in Messe Düsseldorf seit Jahenzu beobachten – oben die extrem teuren Mobile und der Rest Billigstmobile, die aber möglichst auch noch relativ teuer verkauft – in den 60er bis 90er Jahre konnte dagegen auch ein normaler Arbeitnehmer noch ein Mobil mit guter bis gehobener Qualität von seinem Gehalt kaufen- heute ist das Lohn-Preisverhältnis dafür schlechter – das zu erwähnen, darum ging es – so, ich hatte ja nur einen Satz versprochen und nach der Orthographie und Zeichenlehre muss ich glaube ich nun an der Stelle jetzt einen Punkt machen (hoffentlich stimmt das auch) (wer Feler findet, darfv sie behalden)

a.miertsch am 25 Dez 2009 20:30:10

@ svenhedin,
1.Hallo Ihr Lieben,
2.eigentlich wollte ich ja nichts mehr schreiben,
Zu 1, : Wen meinst Du?
Zu 2. : dann lass es doch auch. :time: ist Geld
Albert

dongel am 25 Dez 2009 20:44:25

a.miertsch hat geschrieben:@ svenhedin,
1.Hallo Ihr Lieben,
2.eigentlich wollte ich ja nichts mehr schreiben,
Zu 1, : Wen meinst Du?
Zu 2. : dann lass es doch auch. :time: ist Geld
Albert



:daumen2:

bert am 25 Dez 2009 21:00:16

Im Prinzip ist campen ein Hobby.
Hobbys kosten je nach Auslebung mehr oder weniger Geld.
Kommt immer auf die Ansprüche der jeweiligen Leute an.
In Deutschland ist die Lobby der Camper doch noch um ein vielfaches größer als in Österreich, trotzdem aber eine Minderheit.
Mit den Mobilen ist es ähnlich wie mit den Pkw- siehe Dacia oder ähnlichen Fahrzeugen-geht von BILLIG bis SAUTEUER.
Nach meiner Führerscheinprüfung hatte ich einen VW Bulli, im Prinzip war ich auf den mehr Stolz als auf mein jetziges Mobil. Ich gehöre auch nicht zu der 50+ Generation, und selbst diese Leute überlegen sich den Kauf eines Mobiles genau.
Einsteiger und Luxusfahrzeuge wird es immer geben, ich selbst sehe mir die "Großen" auf Messen auch immer wieder gerne an.
Der Händler in meiner Nähe sagt ohne Kredit/ Lesingkäufer sehe die Welt für ihn schlecht aus.
Muß jeder selbst entscheiden, ich würde mir niemals mein "Hobby" auf Kredit finanzieren.

Ob ein Mobil aus Styropor/ Holz ist macht für Einsteiger oder unerfahrene Leute keinen Unterschied.
Hübsch sind sie ja fast Alle.
Technisch könnten sicher viele Mobile besser hergestellt werden.
Aber dies sind Sachen die ein Laie wohl kaum versteht.

Für mich zählen die schönen Tage die ich mit meiner Familie in unserem rollenden Zuhause verbringen kann.

Die Generation 50+ hat in der Regel auch mehr Zeit, darum sind die Leute öfters zu sehen. Wahrscheinlich ist auch die Geldbörse besser gefüllt als bei einer Jungfamilie und das terere Mobil wird nicht mehr von den Kidis als Spielplatz benutzt.



bert

Globi am 25 Dez 2009 21:34:56

Hallo,

Tatsache ist: Wohnmobilfahren ist ein Hobby für Menschen, die nicht am finanziellen Abgrund stehen. Das kann man, ohne arrogant zu erscheinen, bei aller Bescheidenheit sagen. Hier über Hartz IV und Niedriglöhne zu schreiben ist müßig.
Es gibt viele Hobbies für finanziell ausreichend bis besser gestellte. Golfen, Reiten, Sportwagen, Luxusreisen, Kreuzfahrten, Skiurlaub usw.
Täusche ich mich, oder sind das alles Branchen, die in letzter Zeit boomen? Überall entstehen Golfplätze, wo früher Kühe weideten stehen heute Pferde und an den Skiliften steht man stundenlang in der Schlange. Beim Blick auf beliebte Womo-Stellplätze hat man auch nicht das Gefühl, dass Armut herrscht. Schwarzmalen ist also nicht angesagt.
Trotzdem wird der Markt schrumpfen, das hat in erster Linie demografische Gründe. Auch in Zukunft wird es eine Nachfrage nach Wohnmobilen geben. In private Hände werden schwerpunktmäßig hochpreisige Zwei-Personen-Mobile verkauft werden, während Familienmobile an Bedeutung weiter verlieren und vorwiegen in die Vermietung gehen.
Diesen Trend beobachten wir alle aber schon seit einigen Jahren.

Fröhliche Restweihnacht

Peter N

rotrunner am 25 Dez 2009 22:28:36

:daumen2: yupp, auf den Punkt gebracht ...

aus dem Norden
Ingo :D :D :D

svenhedin1 am 26 Dez 2009 10:12:33

Hi,
@ miertsch: ja was denn jetzt? soll ich Deine nach 1. gestellte Frage beantworten oder soll ich sie nach Deinem Punkt 2 gar nicht beantworten. Das ist doch wiedersprüchlich. Und warum hast Du die Frage gestellt? Hast Du Angst, nicht dazu gehörig gemeint gewesen zu sein? Und zum eigentlichen Thema schreibst Du kein einziges Wort, kein einziges. Ich bitte Dich: lasse solche Spielchen.

Also der Themenstarter, offentlichtlich dem Metier verbunden, hat ja aus einem guten Gefühl heraus eine wirklich gute Frage gestellt.

Denn normalerweise weitet sich eine über alle Grenzen ja als gut und schön eingestufte Sache ja immer weiter aus. Nun aber scheint ja das Wohnmobilwesen an gewisse Grenzen gestossen zu sein und es kann sogar fraglich sein, ob sich das das heutige Niveau überhaupt halten lässt oder ob es zu einem Rückgang der Bestandszahlen bei den Womos kommt. Ich meine, der Rückgang ist längst da. Es hat sich eine Schere aufgetan zwischen dem heutigen Preis eines ehemals normalguten Mobils und der Höhe der Einkommen finanziell normalguter Arbeitnehmer dergestalt, das letztere sich ein solch normalgutes Mobil nicht mehr leisten können im Gegensatz noch zu den 80er/90er Jahre (das ist aber in anderen Bereichen, z.B. beim Hausbau genau dasselbe) . Und diese Schere geht immer weiter auf, diese Entwicklung ist noch lange nicht an ihrem Ende. Und die Einführung des Euro vor fast einem Jahrzehnt, man kann ja fast sagen 1:1 bei aber halbierten Löhnen hat ein übriges dazu getan.

Und in Zeiten knapperer sitzendem Geldgürtel werden sich Händler wie Hersteller vermehrt fragen, wenn ein Mobil über die Theke geht: ist es ein Geschäft oder ist es keines - sonst und nur vom Volumen her gesehen lassen wir es lieber. Und bei den hochpreisigem Mobilen ist diese Frage längst beantwortet. Dort werden sich also vermehrt ja fast alle tummeln - sogar Einsteigermarken wie Dettlefs zum Beispiel driften anteilmäßig mit grossen Integrierten plötzlich da mit Gewalt hin - bei entsprechenden Preisen.

In diesem oberen Marktsegment werden auch alle die technischen Lösungen umgesetzt, die mittlerweise jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet und materialmäßiger und konstruktiv-technischer Frotschritt bis dato gebracht haben. Dieser Frotschritt schlägt sich insbesondere in der Lebensdauer einer Womokabine nieder, hohe Preise können sich insofern sogar rechnen (normalbetuchte tüchtige Leute haben schon immer, schon in den 70er Jahren gesagt, wir fahren so einen 200er Diesel von Daimler, weil für ein billigeres Auto haben wir kein Geld).

Und es kann große Freude bereiten, wenn man sich die heutigen technischen Lösungen z.B. im Kabinenbau en Detail mal näher ansieht. Das sind wirklich langlebige, qualitätsmäßig hochwertige, in der Regel auch langfristig wasserdichte , sprich ärgerfreie Lösungen - es kann sehr viel Freude machen, ein solches Mobil schon von da her zu kaufen und zu besitzen. Allerdings muss einem dass auch was wer sein, man blutet in gewisser Weise ja dafür ud hier sollte auch nicht so getan werden, als würde alle, denen das was wert ist, das mal so eben aus der Portokasse bezahlen. So ist es ja gar nicht.

Wenn man so begeistert an der Umsetzung von guten technischen Lösunge ist, dann trifft das auf die Wonis in dem anderen, unteren, mehr und mehr ansonsten wegen dem Wegbruch der Womomittelklasse nur noch existenten Preissegment weniger zu. Es gibt Leute, denen geht es jedenfalls so. Die können sich für diese Wonis eher weniger begeistern. Die retten aber - derzeit noch - den Gesamtmarkt stückzahlenmässig. Aber man könnte zu der Einschätzung kommen, es geht troztdem mit dem Womomarkt stark rückwärts. Aber äußerlich sehen sie ja alle gleich aus, das stimmt. Vor allem, wenn man meint, Düsseldorf sei eine Möbel- und Gardinenmesse.

Und wenn man diese gesellschaftlichen Camping-Trends aufmerksam verfolgt, stellt man ja fest, dass längst Ausbauten von kleinen Handwerker-Kastenwagen-PKW wie z.B. beim Renault Kangoo auftauchen.

Und viele sind ja auch schon längst aus diesen betrachteten Gründen längst vom Womo weg zum Wohnwagen übergegangen, die sich hier erst gar nicht mehr äußern. Na und. Es gibt welche, wenn die kein Geld mehr für das Womoreisen hätten, würde sie sich einen Golf mit einem kleinen Eriba-Wowa dran hängen und europaweit so verreisen. Und wenn sie dafür kein Geld mehr hätte, dann würden sie mit dem Zelt verreisen. Und diese Zeiten sind für mache gar nicht mehr so fern. Das reisen werden sie jedenfalls nicht sein lassen. Im übrigen, Zelte, Steilwandzelte sollen wieder stark im kommen sein. Na und. So hat nach dem Kriege eh alles angefangen beim Thema Campinghobby, so man dem verfallen war.

rolf51 am 26 Dez 2009 10:17:04

Hallo Tobi,

ja die Schulden haben wir gemacht..

Immer den Politiker die Schuld geben ist doch zu einfach.
Wer hat den die Politiker gewählt?
Wir können doch alle lesen und hören was die Parteien von sich geben!
Was haben wir dagegen unternommen?
Fast jeder hat gewusst, dass die Schulden, Renten, Pensionen, Arbeitslosigkeit usw. Problem zw. 2010 -2020 auf uns zu kommt.
Aber was haben die Wähler getan, die Parteinen gewählt die Steuergeschenke versprochen haben.
Wir haben es doch in der Hand beim nächsten Mal für die Zukunft zu wählen, wenn es auch dann für jeden hart wird! Nur so geht es oder die Pessimisten bekommen recht.

Hallo Globi,

stimme ich voll zu

ingemaus am 26 Dez 2009 13:39:54

Hallo!

Alles kein Problem!
Laut Herstellerangaben ist das Minus -Tal bereits durchschritten PM 12).
Zum Jahresende sind die Verkäufe wieder im Plus-Bereich.
Im nächsten Jahr wird wieder ein Plus von 6 % erwartet.
Schön wäre es, alleine mir fehlt der Glaube!
Bei der Prozentrechnung stimmt aber auch immer alles!

schönen 2. Feiertag und tschüss ingemaus

ibaldorello am 26 Dez 2009 15:16:59

svenhedin1 hat geschrieben:Denn normalerweise weitet sich eine über alle Grenzen ja als gut und schön eingestufte Sache ja immer weiter aus. Nun aber scheint ja das Wohnmobilwesen an gewisse Grenzen gestossen zu sein und es kann sogar fraglich sein, ob sich das das heutige Niveau überhaupt halten lässt oder ob es zu einem Rückgang der Bestandszahlen bei den Womos kommt. Ich meine, der Rückgang ist längst da. Es hat sich eine Schere aufgetan zwischen dem heutigen Preis eines ehemals normalguten Mobils und der Höhe der Einkommen finanziell normalguter Arbeitnehmer dergestalt, das letztere sich ein solch normalgutes Mobil nicht mehr leisten können im Gegensatz noch zu den 80er/90er Jahre (das ist aber in anderen Bereichen, z.B. beim Hausbau genau dasselbe) . Und diese Schere geht immer weiter auf, diese Entwicklung ist noch lange nicht an ihrem Ende. Und die Einführung des Euro vor fast einem Jahrzehnt, man kann ja fast sagen 1:1 bei aber halbierten Löhnen hat ein übriges dazu getan.

Und in Zeiten knapperer sitzendem Geldgürtel werden sich Händler wie Hersteller vermehrt fragen, wenn ein Mobil über die Theke geht: ist es ein Geschäft oder ist es keines - sonst und nur vom Volumen her gesehen lassen wir es lieber. Und bei den hochpreisigem Mobilen ist diese Frage längst beantwortet. Dort werden sich also vermehrt ja fast alle tummeln - sogar Einsteigermarken wie Dettlefs zum Beispiel driften anteilmäßig mit grossen Integrierten plötzlich da mit Gewalt hin - bei entsprechenden Preisen.



sehe ich genauso, irgendwer muss ja die Womos bezahlen, im Highend-Bereich wird sich m. E. nicht viel ändern, Reiche gibts immer und wirds immer geben.

Aber der Speckgürtel des Mittelstandes wird in den nächsten Jahren wegbrechen, und ich male nicht schwarz sonder sehe die Tatsachen, beispielsweise meine Situation im öffentlichen Dienst, der nächste auf meiner Position mit gleicher Ausbildung hat einfach 300 € weniger im Monat, das ist eine Tastsache und das geht allen Millionen im ÖD genauso. Mit der Zusatzrente siehts genauso aus.

Womos sind einfach "schön zu haben" Dinge und da wird am ehesten eingespart. Die 6 % Wachstum sind vieleicht dieses Jahr zu erreichen, aber mittelfristig haben wir den Höhepunkt des Womo Marktes erreicht.

WMÜ am 26 Dez 2009 15:33:34

Tatsache ist: Wohnmobilfahren ist ein Hobby für Menschen, die nicht am finanziellen Abgrund stehen. Das kann man, ohne arrogant zu erscheinen, bei aller Bescheidenheit sagen. Hier über Hartz IV und Niedriglöhne zu schreiben ist müßig.


Hallo, das stimmt schon, aber man bekommt es ja nicht nur mit den einbrechenden Löhnen zu tun. Man will ja immer mehr Steuern und Versicherung von uns. Vieleicht lassen sich unsere hohen Damen und Herren auch noch eine neue Abgabe wie z.B. die Autobahnmaut einfallen.

Da wird dann auch ein 20 Jahre altes Wohnmobil zum teuren Hobby. Wobei Du dann auch damit gar nicht mehr überall hinfahren darfst.

Frau Merkel und Konsorten fliegen lieber auf unsere Kosten in Urlaub, das ist billiger und man kann sich einen eigenen Wagen sparen!!!!

opa-peter am 26 Dez 2009 16:07:15

WMÜ hat geschrieben:Da wird dann auch ein 20 Jahre altes Wohnmobil zum teuren Hobby. Wobei Du dann auch damit gar nicht mehr überall hinfahren darfst.


Dann geht man halt noch einen Schritt weiter und legt sich ein Womo zu
welches über 30 Jahre alt ist und meldet es auf H-Kennzeichen an.

Fixkosten pro Jahr:
Steuern, Versicherung und Teilkasko zusammen ca. 375Euro

Und man darf auch in jede Dummweltzohne rein.


Peter

dieter2 am 26 Dez 2009 17:09:45

WMÜ hat geschrieben:Frau Merkel und Konsorten fliegen lieber auf unsere Kosten in Urlaub...,


Wenn Du das genau weist kannst Du die wegen Untreue anzeigen :roll:

Dieter

Bergbewohner1 am 26 Dez 2009 17:39:20

dieter2 hat geschrieben:
WMÜ hat geschrieben:Frau Merkel und Konsorten fliegen lieber auf unsere Kosten in Urlaub...,


Wenn Du das genau weist kannst Du die wegen Untreue anzeigen :roll:

Dieter

Mensch seit ihr zu Weihnachten nett zu einander.

svenhedin1 am 26 Dez 2009 20:38:45

Hi,
Pessimisten sind oft nur die besser informieten Optimisten.

Jedenfalls sind wir irgenwie an einer Epochewende angelangt, zwar nicht nur beim Womo, weil alles hängt ja mit allem zusammen - aber es schlägt halt auch beim Womomarkt voll durch. Sprich die Verunsicherung ist allenthalben für den, der da z.B. vor einem Kauf steht.

Sie ist für den Wonikauf bei den Einkommen, die real nicht mehr steigen. Sie ist beim Arbeitsplatz, der kaum noch sicher ist. Sie ist energiemäßig, weil, obwohl genug Öl da ist, die Resourcenverfügbarkeit von Spekulanten ständig in Frage gestellt wird beim Erdöl (und da brauchen jetzt nur noch gewisse Staaten anfangen, den Iran zu bombardieren, und da werden wir ja schon ständig pressemäßig drauf vorbereitet, dann fehlt deren Ölmenge längerfristig auf dem Weltmarkt, dann brennt die ganze Region und der Dieselpreis geht auf 3 €/Liter - wer kauft/denkt dann noch an Wonis). Und die Unsicherheit ist nicht zuletzt hausgemacht, sprich der politischen Willkür bei den Umweltauflagen unterworfen. Sprich, wer jetzt ein neues Womo kauft und vom finanziellen her dabei gezwungen ist, zu versuchen, zumindest einen Womo-Lebenszeitraum von nur 10 Jahren zu überblicken (die schnell um sind), der stellt beim Nachdenken fest: Die alleine schon politischen Unwängbarkeiten sind dergestalt riesig, wie sie noch nie waren und er muss damit rechnen, dass er diesen seinen jetzt gekauften Womomotor in 10 Jahren vielleicht noch nicht mal mehr in seiner Garage starten darf.

Denn eines haben wir ja nicht nur bei der Womosteuer, nein insbesondere bei der Umweltplakette gelernt. Wenn, dann gehen sie ja rigoros vor, unsere Politiker (von Lobby-Interessengruppen gelenkt). Es hat ja niemand was gegen schrittweise Verbesserungen (wenn China und Amerika auch mitmacht und das riesige Indien). Aber es müsste Bestandsschutz geben für schon auf dem Markt vorhandene Fahrzeuge. Es kann nicht sein, dass vorhandene Fahrzeuge plötzlich in Deutschland bestimmte Regionen nicht mehr befahren dürfen, während gleichzeitg z.B. in Frankreich keinerlei Fahrzeug mit irgendwelchen Windschutzscheibenplaketten unterwegs sind. Oder das wie ab 01.01.10 irgendwelche bestehenden Dieselmotore extreme Strafsteuern bezahlen müssen von Leuten, die die vor Jahren mal im guten Glauben erworben haben. Es kann ganz einfach nicht sein, dass irgendwelche Fachgremien in Brüssel, von Lobbyisten gelenkt und nur von denen, sich hinsetzen und irgendwelche aus der Luft gegriffene Grenzwerte zu Gesetzt erklären und wir alle dadurch plötzlich bezüglich unserer Altfahrzeuge in Zugzwang kommen dergestalt, dass wir viel viel Geld in die Hand nehmen müssen oder die Karre nach Polen verkaufen (dort darf sie noch 10 Jahre oder bis sie kaputt ist weiter fahren). Und es ist eh alles fast nonsens. Man hat Messungen in Großregionen gemacht, an denn z.B. auf hunderte km Autosperre war entlag von Flüssen wegen Rad-Tag. Die Staub-Emmisionen haben nicht nachweisbar reagiert. Usw, usw. Das kann also alles gar nicht sein, ist aber so.

Und dann werden dauernd die Gebühren/Sozialabgaben/Krankenkassenkosten/Abwasser/Strom und Co erhöht über die letzen Jahre geht das ja schon ununterbrochen so. Und die Autobahnmaut, und zwar km-abhängig (dabei sind gerade wir Lust-Fahrer, die ausgerechnet auf diesem Kostengebiet dann ihr Hobby haben, entscheidend besonders getroffen). Denn der Staat ist pleite bzw es gibt politische Interessengruppen, die als reine Klientelpolitik ihn Pleite reden (und machen). Es gibt eine Partei, ich will sie mal nicht nennen, politisch interessierte wissen eh Bescheid, die über die Mautgebühren der Verkehrsstrassen-Bauindustrie massenhaft Auftäge von unserem Geld beschaffen will. Um nichts anderes geht es und die bohrt so lange, bis sie am Ziel ist. Das ist nur noch eine Frage von kurzer Zeit.

Und wie das mit neuen Steuern geht, hat diese Politik ja schon vorgemacht. Nicht nur mit der Merhwertstreuer, zumal sie bald auf 25 % steigt. Nein, nehmen wir nur die Autobahnmaut. Als das damals das Chasos bei Einführung gab, weil die Technik nicht funktionierte, hiess es laufend, die und die wenigen Monate nur haben wegen der Mängel jetzt Mindereinnahmen von zig Milliarden bedeutet. Nur, Naivlinge meinen ja glatt, die LKW-Speditionsbranche würde diese Zusatz-Milliarden-Steuer bezahlen. Die bezahlen gar nichts. Die wälzen diese Kosten auf ihre Frachtraten um und reichen sie schön weiter an uns Endverbraucher. Und da jeder Konsumartikel, jeder Aldijougourt , jedes Womo-Blechteil per LKW über unsere Strassen transportiert wird, sind diese Milliarden an Zusatzmaut längt bei jedem Jougourt per dortigem Aufschlag an uns weiter gereicht und von uns bezahlt. Als neue Zusatzsteuer, genannt aber LKW-Maut. Raffiniert. Es ist noch sie so geräuschlos eine zusätzliche Steuer eingeführt worden für die gesamte Bevölkerung. Und das wird man sich merken müssen.

Alles das sind Sargnägel, die am Wohnmobil-Marktwesen hämmern. Wenn heute das alles einfliessend einer vor einem Womokauf steht, kann ich seine hier mal nur anskizzierte Verunsicherung gut verstehen. Und das alles spiegelt der Womomarkt wieder. Jedenfalls von der Massenseite her gesehen. Schaun mer mal. Nur, Kopf in den Sand stecken derob hilft auch nicht wirklich weiter, schönmalen, verniedlichen auch nicht. Man muss die Dinge in der Geldbörse sehen, wie sie sind.

Stefan-Claudia am 26 Dez 2009 20:50:17

@svenhedin1

Deinen letzten Ausführungen kann ich mich (fast) vollständig anschließen, sie sind nun auch deutlich präzieser und nicht so abfällig gehalten wie Dein erster Beitrag.

Stefan

zwazl am 26 Dez 2009 22:52:09

Der WoMo-Markt muss sich, wie übrigens *jeder* andere Markt auch, mit Änderungen der
- Bevölkerungsstruktur,
- Einkommenstruktur,
- Vorlieben der Verbraucher
auseinandersetzen.

Der eine oder andere Hersteller wird auf der Strecke bleiben, einige (wenige) Neue werden hinzukommen.

Nichts was uns beunruhigen sollte.

Globi am 27 Dez 2009 00:10:39

hallo nochmal,

dass alles nun teurer wird ist ja keine neue erscheinung. in einer marktwirtschaft wird immer alles ein bisschen teurer (lohn-preis-spirale), aber seit zwanzig jahren (es gibt geschichtliche hintergründe) ist diese entwicklung für uns richtig (!) spürbar. die euro-einführung hat das sicherlich noch deutlich verstärkt.
aber ich möchte mal behaupten, dass die leute seit 2000 jahren meinen, dass alles teurer wird, ebenso wie sie glauben, dass die jugend früher besser war und das wetter sowieso. die krankenkassenbeiträge sind in den letzten jahren um 2% gestiegen, wie viele anderen abgaben auch. gleichzeitig sind z. b. die arbeitslosenbeiträge deutlich gesunken. franzosen, italiener und österreicher wundern sich immer wieder über die niedrigen lebensmittelkosten in deutschland. auch restaurantbesuche, mieten, campingplätze usw. sind in deutschland relativ niedrig. oder warum nehmen wir proviant für 3 wochen mit in die skandinavischen länder mit ihrem "tollen sozialsystem"?
auf der kehrseite wird vieles billiger. nicht wenige von uns werden jetzt an notebooks sitzen, die einmal weit über 1.000 € gekostet haben, aber weniger leisten als mein netbook für 250 €. vor ein paar jahren haben wir digicams für über 2.000 € gekauft, die es heute für 150 € gibt. die fotos drucken wir an einem drucker für 80 € in fotoqualität aus, versenden sie übers internet, die 30 €-flatrate machts möglich.
ich will mich nicht als vertreter der bundesregierung aufspielen, aber wer sich vor fünf jahren ein wohnmobil leisten konnte, kann das heute auch noch (es sei denn, er hat seinen job verloren, mit immobilien spekuliert, mit zweifelhaften wertpapieren gehandelt, scheidung, fünflinge, oder, oder, oder - es ist doch kompliziert...)

grüße

peter n

driver01 am 27 Dez 2009 11:11:23

Hi,
wer sich vor 20 Jahren ein neues WoMo leisten konnte, weil beide Ehepartner gearbeitet haben, der kann es jetzt als Rentner nicht mehr.

Max

WMÜ am 27 Dez 2009 11:22:13

dieter2 hat geschrieben:
WMÜ hat geschrieben:Frau Merkel und Konsorten fliegen lieber auf unsere Kosten in Urlaub...,


Wenn Du das genau weist kannst Du die wegen Untreue anzeigen :roll:

Dieter



--> Link


--> Link


Frohe Weihnacht lieber Dieter!! :D Ulla ist zwar gefahren und nicht geflogen .......

Ich hoffe auch das mein WoMo 30 Jahre alt wird, das sind ja nur noch 10 Jahre bis zum H-Kennzeichen!!! Wenn wir die Dinger aber alle sooo lange fahren, kommt unsere Wohnmobilindustrie auch nicht wieder auf die Beine.
Wie man macht ist es falsch!!!!!!! :(

rolf51 am 27 Dez 2009 11:23:01

Hallo Globi,

kann dir da auch voll zustimmen. Aber wir Deutschen sehen z. teil nur das Negative das Positive ist normal (mal über den tellerand schauen).

Nur ein Beispiel: Wir fliegen für 30€ durch hab Europa fragen uns nicht wie ist das möglich von der Umwelt ganz zu schweigen. Aber wehe auf das Flugbenzin würde Steuer erhoben...die bösen Politiker dann.

Wir leben halt in einer " Ich " Gesellschaft, erst danach kommen die Anderen, aber wehe von meinem Wohlstand bröckelt was ab.

Noch einen schönen Sonntag

Gast am 27 Dez 2009 11:44:24

WMÜ hat geschrieben:...Ich hoffe auch das mein WoMo 30 Jahre alt wird, das sind ja nur noch 10 Jahre bis zum H-Kennzeichen!!! Wenn wir die Dinger aber alle sooo lange fahren, kommt unsere Wohnmobilindustrie auch nicht wieder auf die Beine.... :(


O.K., ich geb es zu. Ich habe schwere Schuld auf mich geladen :D

Das Dahinsiechen der WoMo-Industrie ist z.T. auch meine Schuld :sorry:

Ich habe mir eben Qualtiät zugelegt :wink: und kann das Teil bestimmt noch viele Jahre weiter fahren, da es erst 31 Jahre auf dem Buckel hat.



Peter

rotrunner am 27 Dez 2009 11:56:59

rolf51 hat geschrieben:Wir leben halt in einer " Ich " Gesellschaft, erst danach kommen die Anderen


Nee, ich denke wir (zumindest die meisten von uns Womobilisten) leben in einer "Spaß-Gesellschaft". Wird der Wind von vorn rauher, ist vielen der Spaß schnell versaut.

Ansonsten kann ich Globi auch voll zustimmen. Die Dinge des täglichen Bedarfs werden immer teurer. Luxus wird zum Teil günstiger. Es trifft die Menschen am heftigsten, die sich den Luxus, den angeblich alle haben müssen, nicht mehr leisten können. Wir heulen immer rum, wenn das Glas "halbleer" ist. Bei den meisten von uns ist es aber noch gut voll !?!

aus dem Norden
Ingo :D :D :D

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Carthago Mondial
Was älteres gebrauchtes,bin nicht sicher welches
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt