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Hallo Zusammen.
Wir kommen gerade vom Wintercamping zurück, waren ein paar Tage in Winterberg zum Rodeln. Nachts war es so ca. -3 Grad, tagsüber dann um 0. Wir hatten natürlich nasse Sachen, die wir in der Dusche getrocknet haben. So nach 3 Tagen ist unserem Sohn aufgefallen, daß die Alkovenspitze innen nass ist. Vor allen Dingen an der Ecke vom Kopfende. Konnte man wegwischen, war aber nach 5 Minuten wieder da. Kältebrücke? Gestern nach Hause gekommen, alles ausgeräumt. Mal Feuchtigkeit gemessen, siehe da GMI zeigt 25. Heute morgen nochmal gemessen, Wert so auf 6,5 gefallen. Sollte also Kondenswasser sein, zumal es die ganze Nacht geregnet hat. Nun die Frage - was tun? Könnte man den Alkoven besser isolieren? Die Matratze liegt heute auf so einem Abstandsgewirke. Sollte ich direkt auf den Alkovenboden und in die Spitze so etwas wie Extremisolator kleben. Würde das reichen? Oder sollte ich verschen in den Alkoven ein Heizung zu legen? Elektrisch oder besser doch als Strang von der Heizung? Ich fürchte nur auf Grund des langen Weges (Heizung ist im Heck) kommt da nix mehr an? Was meint ihr? Danke und und guten Rutsch. Oliver Tag Oliver
Das ist eindeutig Kondenswasser. Ist natürlich beim Wintercaming schon auch extrem. Man nimmt ja alle nassen Sachen mit rein zum Trocknen, und dieses Wasser schlägt dann irgendwo an. Hier, in Deinem Fall, eben im unbeheizten und dadurch auch unbelüfteten Alkoven. Immer gut lüften da oben ist mal das allererste, und dann würde ich als Wintercamper einen Heizungsstrang rauflegen, unbedingt. Es muss ja nicht gleich heiß werden, aber alleine der Luftzug hilft schon sehr gut. Kurt Hallo Oliver!
Wenn im Alkoven keine Lüftungsmöglichkeit besteht, Dachluke einbauen und lüften, lüften....lüften. Ist vermutlich schwer zu machen. So ein Alkoven ohne Luke ist strömungstechnisch ein totes Eck. Es gibt aber bestimmt mehrere tote Ecken, z.B. hinter Schränken, an den man das Kondenswasser eben nicht sieht und wo man es auch nicht wegwischen kann Mit Warmluft dem entgegenwirken finde ich keine gute Lösung. Damit verringert man nicht die Feuchtigkeit im Womo und in den toten Ecken bleibt es kalt und nass. Die feuchte Luft muss raus, das geht mal nur übers Lüften. Wolfgang Ist schon klar Wolfgang,
die Feuchtigkeit verringern tut man damit nicht. Die muss irgendwie raus. Nur, durch den erwärmten Luftzug im Alkoven vermeidet man schon auch dieses Anlegen von Wasser in dessen Ecken. Klar, die Feuchtigkeit wird verwirbelt und sucht sich neue Stellen, wenns nicht raus kann. Na ja, und etwas heizen kann dort auch nicht schaden. Halloundso,
auch wenns kontraproduktiv ist, wir Heizen UND Lüften, weil kalte Luft einfach keine Feuchtigkeit tranportieren kann. Also: Alkofenster einen Spalt auf und Heizung (wir haben einen Strang im Alko) zumindest so auf 15-17° laufen lassen. Wenn wir das Fenster schließen ist es morgens von innen nass, ist es offen (und da reicht ein kleiner Spalt) bleibt es trocken. , Olaf Hallo Oliver,
wir hatten dieses Problem auch, vor allem früh (da wir Nachts die Heizung immer runter drehen). Ich habe den Alkoven von unten mit Extremisolator isoliert. Eine Alkovenheizung ist vorhanden, wirkt aber keine Wunder, da meine Heizung am anderen Ende des Mobils ist. Zusätzlich habe ich 2 kleine PC-Lüfter (12V) je einen in ein Stück Armaflex gesteckt und in die Ecken zwischen Matraze und Wand geklemmt. Den Schalter habe ich am Kopfende (verdeckt durch die Matraze) montiert. Schalte ich dann bei Bedarf einfach ein, dadurch habe ich keine feuchten Ecken mehr. Bernd
deswegen habe ich einen zweiten Trum-Vent mit extra Schalter auf halbem Weg eingebaut. Das bringt was. So weht wenigstens ein leichtes Lüftchen im Alkoven. m. Hallo Zusammen,
danke für die schnellen Antworten. Ich denke ich werde eine Kombination von Isolieren, mehr Lüften und beheizen anwenden. Hab ich bis nächste Woche was zum nachdenken...dann wirds angegangen. Die Sache mit dem Lüften ist die... ich habe im Alkoven nur ein Fenster, am Fußende. Die Dachluke ist nicht regendicht, sobald die etwas auf ist regnets auch schon rein. Machen wir also immer nur so ca. einen Zentimeter weit auf. Mit dem Isolieren tue ich mich im Moment etwas schwer, ich habe Angst dem Holzunterbau die Atmungsaktivität zu nehmen. Da wo jetzt blankes Holz trocknen kann wäre dann eine wasserdichte Schicht drauf. @ Bernd. Wie hast Du das genau gemacht mit dem Extremisolator? Einfach aufgeklebt? Und in den Ecken etwas hochgezogen? Denn da beschlägts bei mir am meisten. Die Idee mit dem PC lüfter ist gut, ist zwar keine warme Luft, dürfte aber die Ecken trotzdem etwas anwärmen. Wie viel Strom zieht so ein Teil? , Oliver
Das ist doch besser als gar nix. Ich würde an Deiner Stelle immer, wenn es in der Bude schön warm ist, das Fenster im Alkoven und möglichst diagonal gegenüber eine andere Öffnung für 1-3 Minuten aufmachen (je nach Wind), da Stoßlüften nicht so viel Energie verbraucht wie das Dauerlüften. Wenn das in der nicht befensterten Ecke des Alkovens nicht zum Erfolg führt, weil dort kein Luftzug ankommt, kannst Du Dir noch aus einem einfachen PC-Lüfter einen Ventilator basteln. Der verbraucht nicht viel Strom, erzeugt aber eine für diesen Zweck sicher ausreichende Luftströmung. ;) Klaus
Die Idee ist gut :wink: Und gleich noch eine Erfahrung: Um Kondenswasserbildung in Hohlräumen zu reduzieren habe ich einen dünnwandigen klaren Kunststoffschlauch auf Länge geschnitten, die Enden mit einer Flamme erwärmt, zusammengefügt/verschweisst und anschließend in Zwischenräum gedrückt. Die eingeschlossene Luft wirkt wie eine Isoscheibe. :)
Biste dir da sicher!? Luft ist ein guter Wärmeleiter, nur ein Vakuum nicht. Deshalb haben Doppelglasscheiben und Thermoskannen ein Vakuum und nicht etwa Luft in den Zwischenräumen. Dein Prinzip hätte was, wenn man die Luft aus den Schläuchen entfernen und dann die Schläuche versiegeln könnte. m. Ich kann dir mit Sicherheit schreiben, das im Zwischenraum von Isoglas weder ein Vakuum noch ein Überdruck vorhanden ist. Wenn, wird die Luft im Zwischenraum per Vakuum abgesaugt und durch Edelgas ersetzt um die Isowerte zu verbessern. :)
Das mit dem Edelgas kann sein, jedenfalls ist da keine Luft drin. Thermokannen funken mit Vakuum. --> Link Also müßte man in Deine Schläuche Edelgas einfüllen oder ein Vakuum herstellen. Mit Luft ist nicht viel gewonnen. m.
Ja Moin.... ...hatte selbiges Problem auch. Trotz lüften & offenem Fenster schlug sich Feuchtigkeit an der Alko.-innenseite nieder. Habe dann einen Heizungsstrang in den Alko gelegt, seitdem ist Ruhe :wink: Trotz der grossen Entfernung bis zur Truma (ca. 6m) kommt oben noch warme Luft raus. Zumindest reicht sie, um ein Beschlagen der Innenseite zu verhindern. Den Alko.-boden mit Isolator zu bekleben kam mir auch schon in den Sinn, bin mir aber auch nicht sicher ob es der Platte gut tut :( >>>Biste dir da sicher!? Luft ist ein guter Wärmeleiter, nur ein Vakuum nicht.
Hallo mueckenstuermer, richtig, bei der Thermoskanne ist Vakuum ein optimaler Isolator. Es kann die Wärmeenergie neben Wärmeleitung nur durch Wärmestrahlung und Konvektion übertragen werden und darum sind die Glaskolben auch noch verspiegelt. falsch ist jedoch zu sagen Luft ist ein schlechter Isolator. Luft hat eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit, daher bestehen die Dämmstoffe zu >90% aus Luft. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung der Leitzahlen. λ W / (m · K) Stahl - ca. 15 Beton - 2,1 Holz - ca. 0,15 Gummi - 0,16 Dämmstoffe - ca.0,03 Luft - 0,0261 Xenon - 0,0051 Vakuum ~ 0,0 Hallo!
Betrachtet man Luft als Isolator muss man folgendes beachten. Wärmeleitung und Wärmeströmung. Bei der Wärmeleitung wird die Wärme von Molekül zu Molekül weitergegeben, wie in festen Körpern. Wobei, wie oben schon erwähnt, die Wärmeleitfähigkeit von Luft 0,026 W/(m*K) ist. Diese Betrachtungsweise gilt aber nur für ruhende Luft. Ruhende Luft liegt dann vor, wenn sie in Poren, also kleinen Räumen eingeschlossen ist. Wie z.B. bei Isoliermaterialien. Ist die Luft in größeren Räumen eingeschlossen, z.B. im Zwischenraum einer Isolierglasscheibe, so wird die Wärme nicht durch Wärmeleitung, sondern durch Wärmeströmung (Konvektion) übertragen. Hier strömt die erwärmte Luft nach oben kühlt sich ab, fällt nach unten und strömt wieder zur Wärmequelle, erwärmt sich …usw. Durch Wärmeströmung (Konvektion) erfolgt bei Luft eine gute Wärmeübertragung, obwohl sie ein schlechter Wärmeleiter ist. Wolfgang Hallo,
bei meinem ersten Womo hatte ich ähnliche Probleme. Die Alkovenwände waren immer feucht und neigten trotz intensiver Belüftung und vorhandener Alkovenbeheizung zum Schimmeln. Das war aber noch zu der Zeit, als da zwischen den Holzlatten bestenfalls 20mm Styropor verbaut waren. Abhilfe hat letztlich ganz einfach die Vergrößerung der Wand- und Deckenoberfläche durch das Aufkleben einer dünnen Velourtapete gebracht. Vorher hing das Wasser in Tropfen von der Decke. Danach war Ruhe.
Zwischen Isolierglasscheiben KANN kein Vakuum sein, denn sonst würden die vom Aussenluftdruck zusammengepresst (was zu einer konkaven Wölbung führen würde). Man muss sogar bei Bestellung von Isolierglas angeben, wenn es auf höherer Meereshöhe eingebaut werden soll, weil dann der Innendruck GERINGER sein muss als normal, sonst würde es zu einer konvexen Wölbung führen. (weiß ich, weil mein Vater einen Fensterbaubetrieb hatte) MA Habe nicht alles gelesen.
Es reicht wenn man das Womo gut durchheizt, zumindest am Tage. Ab und zu trocken wischen. Um Null Grad sollte ein Fenster (am besten im Alkoven immer offen bleiben. Normalen Lüfter rein damit die warme Luft in den Alkoven transportiert wird. Ein zusätzlicher Heizstrang wird nicht viel nützen, da bestimmt das gleich Problem vorherrscht wie bei uns. Die Heizung ist im Heck, die vorderen Heizstränke gehen aussen am Unterboden entlang. Da kommt eben vorne nur lauwarme Luft raus wenn man hinten schon mit Badehose sitzt. Man kan zwar den Luftstrom erhöhen in dem man die Auströmer hinten verschließt, hilft aber nicht allzu viel. Daher Feuchtigkeit vermeiden, denn diese bekommt man nur durch Heizen und Lüften wieder raus. alternativ kann man dann bei Sonnenschein die Alkovennase in die Sonne stellen und oben mit Aluklebeband eine schwarze Folie (Müllsack) befestigen. Aber wintertauglich ist halt nicht winterfest. Und wintertauglich ist auch ein Zelt! :D Jörg Ergänzung:
wir haben noch eine Heizdecke (bei 220 V-Anschluss!!) unter den Alkoven-Matrazen. Damit sind die dann nicht so klamm. wir hatten jetzt Temperaturen nachts von bis zu -15 Grad, da war dann früh nichts mit wischen, eher kratzen! :D Jörg Hallo,
wir haben einen Weinsberg Orbiter. Feucht oder mit Raureif belegt sind bei uns die Fensterscheiben wenn die Rolos zu sind. Weinsberg hat den Alkovenhimmel mit Teppich bezogen. Da ist nichts feucht. Der Heizungsschlauch geht 2/3 rum. D.h. am Fußende und an der Längsseite. An der Längsseite hat er 2 Öffnungen. Es kommt aber auch nur ein laues Lüftchen raus...Die Bettwäsche ist übrigens nicht klamm. Man gab uns den Tipp einen zusätzlichen Lüfter in die Leitung zu bauen, dann kommt oben auch mehr warme Luft an. Derzeit haben wir aber keinen Bedarf. So wie es ist ist es i.O. Anscheinend reicht die warme Luft die oben ankommt. Hy,
bei vielen Alko-Heizungen wird nur ein Luftrohr mit geringen Durchmesser verbaut. Daher auch das 'laue Lüftchen' :wink: Bei meiner Nachrüstung verlegte ich das gängige 'Braune' mit 60mm. Und da kommt aus allen Öffnungen (ca. alle 15-20cm) vernünftig was raus, wenn auch nicht so heiss wie aus den Bodendüsen. Therme sitzt bei mir auch im Heck. Hallo Zusammen.
So, nun ist es also vollbracht, ich habe jetzt eine Alkovenheizung nachgerüstet. Angefangen habe ich folgendermaßen. Die Heizung ist hinten rechts. Der Lüftungsschlauch der am weitesten nach vorne reicht ist vorne links. Der sitzt in einem Holzkasten. Holzkasten also abgebaut, Adapter für Luftschlauch eingesetzt und Luftschlauch an der Wand nach oben (da wo der Fender ist) dann U-förmig an der Außenseite der Matratze entlang. Gesamtlänge ca. 6,50m. Heizung eingeschaltet und ... nix. Habe die Temperatur dann mit dem Außensender des Funkthermometers gemessen, innen an der Alkovenecke. Heizung auf 1; -3Grad gemessen, bei 8 Grad Innenraumtemp. und -5 Grad draußen. Mit Heizung auf Stufe 3 mit Mühe so ca. 1 Grad plus gemesen. Inneraum Temp. steigt dabei auf 18 Grad an. Liegt vielleicht daran, daß ich nur den 22mm Luftschlauch genommen habe (der paßt aber besser unter die Matratze...). Nächster Schritt. Mehr Luft her. Also nach einem zusätzlichen Lüfter gesucht. PC Lüfter 25x25x10mm genommen, soll 5,1 m³ schaffen. Eingebaut am Anfang der 22mm Leitung. Angeschaltet und noch immer nicht gut. Subjektiv mehr Luft, aber immer noch nicht warm, Meßwert in der Alkovenecke jetzt max 2 Grad plus. Zu wenig. Heute dann der nächste Versuch. Luftschlauch 35mm. Eingebaut (ohne Lüfer). Messung läuft im Moment noch. Temperatur in der Alkovenecke jetzt 14 Grad (steigt noch...) nach ca. 1 Stunde Heizung. Außentemp 2 Grad Minus. Innen momentan 18 Grad. Fazit: 22mm Luftschlauch ist nicht geeignet. PC Lüfter (zugegeben ein sehr kleiner) hat nicht geholfen. 35mm Luftschlauch funktioniert. Danke an alle für die Tips, hat mir Spaß gemacht. , Oliver @olihe
Du brauchst schnellstens für Deine Versuche: --> Link Ich habe übrigens den dünnen Luftschlauch nachgerüstet und einen zusätzlichen Trumavent eingebaut. Das bringt viel. Der dickere Schlauch hätte kaum Platz gehabt. m. Hall Oliver
Du musst der Heizung schon etwas mehr Zeit geben. In einer Stunde tut sich da freilich nix. Lass sie auf Dauer laufen, genau wie im Wohnbetrieb, dann ist es ein sehr großer Unterschied. Kurt
Super Dein Bericht :top: Kannst Dir jetzt ja vorstellen, was aus dem 60mm Rohr kommt. Das Teil passte grade so, musste nur li. & re. solch dusslige Blenden etwas höher setzen. Viel Spass noch m. sein Thermometer tu ich mir auch noch holen :D Hallo,
mal etwas Grundsätzliches: Der Alkoven ist ein extremer Außenbereich und bei Kälte exponiert für Kältebrücken. INNENBELÜFTUNG mag (bei zwingender Belüftung) etwas für Trocknung sorgen . . . INNENDÄMMUNG führt dazu, den sogen. Taupunkt innerhalb der Wand unweigerlich weiter nach innen zu verlagern. Irgendwo zwischen Außenblech und Innendämmung ist er trotzdem noch vorhanden - Die Kondensierung wird dadurch nur nicht so drastisch wahrgenommen wie auf einer kalten (glatten Innenverkleidung). Bis hier hin sind es also nur die SYMPTHOME, an denen man experimentiert . . . mehr oder weniger erfolgreich. Bleibt eigentlich nur, die URSACHEN anzugehen: Wie wär's mit einer AUSSENDÄMMUNG in Form einer Husse um den ALKOVEN z. B. mit dem Material gängiger Isoliermatten für Winschutzscheiben bzw. Fahrerhaus (oder dicker, aber nicht saugend !). Auf diese Weise wird der Taupunkt deutlich weiter nach AUSSEN verlegt !! Das wollen wir doch erreichen !!! Am Günstigsten: Wenn man sich einige der überall z. B. für PKW's billigst angebotenen Windschutzscheiben-Isoliermatten in Form eines "Überziehers" passend näht (Neopranmatten o. ä. sind sogar noch besser) ist das Problem sicher (tragbarer) gelöst und die aufwändige Innenverlegung von Lüftungsschläuchen erübrigen sich ganz nebenbei. Und . . . - - - Im Winterurlaub wird das Womo doch ohnehin nicht/kaum bewegt - - - |
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