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Empfindungen der Beifahrer beim Tempomat 1, 2


Tipsel am 18 Jan 2010 03:31:08

... würden mich mal interessieren, denn ich krieg oft die Krise.

Ich fahre ja auch selbst und kenn das Spiel mit dem Gaspedal. Vor einer Kurve werd ich automatisch langsamer und beim Überholvorgang tret ich drauf. Hinterher schere ich ein und bleib wieder bei 110.

Wenn nun mein Peter seinen Kumpel auf 120 einstellt, werden Kurven mit dieser Geschwindigkeit durchgefahren. Klappt ja auch, aber ich krieg dabei immer Alarmsignale.

Nur mal so als Beispiel, denn da gibts noch andere Situationen, bei denen die 120 eingehalten werden, auch wenn man ohne Tempomat anders fahren würde. Also das jahrelang gewohnte Fahrgefühl wird übern Haufen geworfen.

Ich hab jedenfalls das Gefühl, dass der Tempomat das gewohnte Fahrgefühl stört und die Fahrt nicht mehr so entspannt zu genießen ist -also als Beifahrerin, die selbst ohne Temponat fährt.

Geht es außer mir noch jemandem so?

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Gast am 18 Jan 2010 09:37:02

wo fährt denn der peter mit 120?
auf der autobahn - kein problem.
auf der landstraße wäre es (fast) kriminell?
vg gerald

walter@bibuu am 18 Jan 2010 09:38:25

Ich versteh Deine Ängste eigentlich in keiner Form.

Mit Tempomat ist ein absolut entspanntes Fahren natürlich nur wenn man mit einer Geschwindigkeit unterwegs ist die nicht am Limit liegt und im Extremfall an der nächsten Kurve zum Abbremsen zwingt.

120 sind wohl nur was auf der BAB oder gleiche Strassen und hier sind Kurven mit dem Tempo in der Regel überhaupt kein Problem.

120 auf Landstrassen ist eh völlig daneben und der Tempomat in dem Fall auch nicht angebracht.

Walter

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Molle1 am 18 Jan 2010 09:48:45

Also ich machs ja so!
Wenn uns die Fahrt irgendwann mal zu lange wird mach ich einfach so bei 100 Sachen mal den Tempomat rein und dann gehn wir gemütlich nach hinten und machen uns erst mal Kaffee .......................................................usw.

costacruise am 18 Jan 2010 10:09:08

Hallo Tipsel,

ich kann das schon verstehen. Aber da wirst du wohl deinen Mann erziehen müssen. Hat meine Frau auch geschafft :D
Dreh einfach den Spies mal rum. Fahre genauso wie er. Er wird dich dann verstehen. Wobei ich 120 km/h auch für übertrieben halte.

Viele

Frank

Labrador am 18 Jan 2010 10:11:17

Hallo,

wir nehmen den Tempomat nur auf der Autobahn :)

Gast am 18 Jan 2010 10:34:00

Tempomat ?? SO was hat das Pitmobil nicht. Tempo 120 ???? Bei 98 ist Schluss und selbst die 98 will keiner wirklich fahren.

Aber ich weiß aus dem Jeep was Du meinst. mal lässt die Cause oft mit dem Tempomat durch die Kurven gehen. Es ist zwar fahrdynamisch machbar, aber ein Sch...Gefühl. Wenn ich Beifahrer bin, ist es mir dann voll mulmig im Bauch.

conga am 18 Jan 2010 10:38:22

Autobahn Tempomat 120, Füsse auch mal woanders als auf den Pedalen, für alle entspannend.
Tempomat in Zone 30 auch ok, aber Fuß vor der Bremse!
Tempomat woanders: führt irgendwann zu einer Stressbremsung in einer Kurve, weil die Sachen durchs Womo fliegen. Habe ich mir abgewöhnt.
Ich hoffe, wir sind Peter nicht in den Rücken gefallen :wink:

Maxima am 18 Jan 2010 10:52:55

Tipsel hat geschrieben:... würden mich mal interessieren, denn ich krieg oft die Krise.



Hi Christel,
ich mag grundsätzlich mit dem Reisemobil nicht so schnell fahren, bei 120 in der Kurve würde sich mein Adrenalin auch erhöhen.
Ich benutze den Tempomat überhaupt nicht, irgendwo verunsichert er mich auch und wann sind schon die Straßen so frei, dass man ihn stressfrei einschalten könnte?
LG
Maxima

Lancelot am 18 Jan 2010 11:05:19

Maxima-one hat geschrieben:.. und wann sind schon die Straßen so frei, dass man ihn stressfrei einschalten könnte?


Oft :)

Wir dürfen nur 100 km/h auf der BAB, da wird der Tempomat auf "echte" GPS-100 km/h eingestellt und ab geht´s ...

Zusätzlich nutzen wir ihn bei vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen (auch auf Landstraßen oder manchmal sogar innerorts) als "Limiter" :wink: , natürlich nur da, wo´s auch Sinn macht ...

Übrigens: ausschalten läßt sich der Tempomat auch wieder (falls das aufgrund der Fahrbahn- oder Verkehrssituation nötig sein sollte) :wink:

Von der Beifahrerseite kamen bisher keine Klagen :roll:

Gast am 18 Jan 2010 11:14:53

Der Tempomat wurde zum "mitschwimmen" erfunden, um die Füsse bei konstanter Geschwindigkeit zu entlasten. Auch dient er zum Spritsparen, zumindest bei den moderneren Motoren.
Wenn Stress aufkommt, war er definiiv zu schell eingestellt. oder die Verkehrsverhältnisse lassen durch ihre Wechselhaftigkeit den Einsatz eigentlich nicht zu.
Meißt merkt der Beifahrer eher, den Grenzbereich des Fahrzeuges, weil der Fahrer noch mit seinem "Können" beschäftigt ist.

Ein klärendes Gespräch und evtl eine entsprechende Demonstration hilft beiden. Dem einen den Stress wieder abzubauen, dem anderen von seinem hohen Ross runterzukommen und vor Schaden zu bewahren.

Jörg

revisor123 am 18 Jan 2010 11:18:24

Hallo Wolfgang,

wir haben uns dass auch so angewöhnt.
Auf der BAB möchte ich den Tempomat nicht mehr missen allerdings ist unsere Marschgeschwindigkeit eher bei 90 bis 100 km/h zu sehen.
Überland nutze ich den Tempomat regelmäßig, um innerorts die 50 einzuhalten.

Also seit dem wir den Tempomat nutzen, kommen von rechts eigentlich kaum mehr Kommentare von wegen zu schnell oder so.

Viele

Tipsel am 18 Jan 2010 11:45:02

Ich glaube ich hab mich falsch ausgedrückt, denn ich hab weder Angst noch sonstwas.
Die 120 sind auch nur eine angenommene Geschwindigkeit und beziehen sich natürlich auf die Autobahn. Ich hätte auch 90 oder 100 schreiben können.

Was ich sagen wollte: der Körper ist eine gewisse Art zu fahren gewöhnt - also langsamer werden bei bestimmten Situationen und Beschleunigen.
Und dieses Fahrverhalten kennt mein Körper seit Jahren.

Beim Tempomat stimmt nun das Fahrverhalten nicht mehr mit dem was ich sehe überein. Ist das verständlicher?

Vielleicht sollte ich aber als Beifahrerin auch einfach nur zum Seitenfenster rausgucken :wink:

siggyjc am 18 Jan 2010 12:35:47

Hallo Tipsel,
das gibt sich mit der Zeit noch :roll:
Wenn der noch neu ist neigen einige Benutzer dazu eher nicht auszuschalten vor dem Überholen obwohl Sie sonst etwas defensiver gefahren sind. Soll heißen es wird wesentlich dichter aufgefahren. Ich denke das meinst Du. Der Tempomat hält einfach die Geschwindigkeit, während man ohne wohl schon etwas vorher den Fuß gelüpft hat.
Ich möchte ihn trotzdem nicht missen. Meist muss man sowieso in D die Geschwindigkeit an den Verkehrsfluss anpassen. Das läßt einen selbst und den Beifahrer wesentlich ruhiger ankommen.
Das ist der engere Sinn der meist Reset (so meine Erinnerung) genannte Taste. Also ich bremse um den Schwung rauszunehmen und wenn der schnellere Überholer weg ist kann ich mit der Taste die gleiche Geschwindigkit sofort wieder anpeilen. Das geht zur Not auch ohne Fußbedienung der Bremse. Ist Geschmackssache. Wenn die AB frei ist oder der Verkehrsfluss zur Geschwindigkeit passen ne Super Sache.

SiggyJC

Tipsel am 18 Jan 2010 12:48:34

siggyjc hat geschrieben:.....neigen einige Benutzer dazu eher nicht auszuschalten vor dem Überholen obwohl Sie sonst etwas defensiver gefahren sind. Soll heißen es wird wesentlich dichter aufgefahren. Ich denke das meinst Du. Der Tempomat hält einfach die Geschwindigkeit, während man ohne wohl schon etwas vorher den Fuß gelüpft hat.

SiggyJC


Genau das meinte ich. Ich bekomme dann Zucken im Bremsfuß :D :D

WMÜ am 18 Jan 2010 12:58:05

Ich habe noch nie ein Auto mit Tempomat gefahren oder überhaupt drinn gesessen.

Aber ich kann dem glaube ich nachempfinden!!!!

Gast am 18 Jan 2010 14:07:43

An den Tempomat muss man sich erst gewöhnen!
D.h. einschalten wenn frei, und wegdrücken wenn sich der Verkehr verlangsamt. Ist das in Fleisch un Blut übergegangen, braucht man nur noch zu bremsen, wenn unvorhergesehene Verkehrsituationen auftreten.
Das benutzen des Tempomaten, zwingt den Fahrer ruhiger und vorausschauender zu fahren und damit auch entspannter. Dann ist auch der Beifahrer entspannter, wenn der Fahrer dies kann.

Übrigens die neuen Tempomaten (z.Z. nur Oberklasse PKW) passen die Geschwindigkeiten automatisch dem Verkehr an. Die Technik dazu ist nicht ganz billig. (Radarsensoren, Videotechnik, besserer Bordrechner)
v. P. her, ist es heute möglich Autos auf BAB´s selbstständig fahren zu lassen. Die Technik ist vorhanden, bezahlbar und teilweise in Top-Modellen schon verbaut. Nur Haftungstechnisch traut sich noch keiner so richtig ran! Auch mutiert der Fahrer dann zum Beifahrer. Ob der das wirklich will :?: :D

Jörg

Lancelot am 18 Jan 2010 14:35:59

cojo hat geschrieben:Übrigens die neuen Tempomaten (z.Z. nur Oberklasse PKW) passen die Geschwindigkeiten automatisch dem Verkehr an.


"Distance control" heißen die Dinger, hab sowas ... vom Prinzip her gut, aber richtig geeignet eher im dichten Kolonnenverkehr (wo überholen oder "schneller" keinen Sinn macht). Im Womo könnte ich mir das gut vorstellen ...

cojo hat geschrieben:v. P. her, ist es heute möglich Autos auf BAB´s selbstständig fahren zu lassen.


Hmm ... na ja, rechts/links geht noch nicht .. :D .. Da müssen wir noch auf den Autopilot warten ...

homa am 18 Jan 2010 14:46:24

Der Tempomat ist keine "Zwangsfunktion", er entbindet einen nicht vorasschauend zu fahren und "legt das Bremspedal nicht still".
Wenn ich vorher vor einer entsprechenden Kurve den Fuß vom Gas genommen habe, dann kann ich auch jetzt immer noch kurz die Bremse antippen, um den Tempomat zu deaktivieren. Hierdurch ist der nachfolgende Verkehr gleichzeitig gewarnt. Gilt es wieder zu beschleunigen, drücke ich aufs Gas bis die voreingestellte Geschwindigkeit wieder erreicht ist und schalte den Tempomat wieder ein. Eine entspanntere Fahrweise gibt es nicht!. Ich benutze den Tempomat auch auf Bundesstrassen, wenn die Fahrbedingungen es zulassen.

kintzi am 18 Jan 2010 14:53:17

Hallo, in den 80ern gab es auch pneumat. Tempomaten(U-druck), die ab u. zu bei Vollgas hängen blieben. Hatte damals solch ein Unfallfhrzg. gesehen. Lt. Fahrer: Tempomat blieb bei Automatikfhrzg. hängen, reagierte nicht auf Fussbremse, schaltete Zündung aus, in Panik Schlüssel bis zum Anschlag links gedreht, Lenksäule rastete ein u. Wagen, da unlenkbar, flog aus der Kurve mit halber Rolle. Also: die Furcht v. Christel kann man schon verstehen, obwohl mir sonst keine Zwischenfälle bekannt sind. Richi

Gast am 18 Jan 2010 15:04:10

@homa

bei meinem Tempomat ( MB-Version, Sprinter mit sprintshift ) kann man, wenn man den normalen Schalthebel des Tempomaten nach unten drückt, den Tempomaten reaktivieren. Vor der Kurve also Motorbremse möglich oder normales Bremsen, ohne die Einstellung des T. zu verändern. Nach Kurve einfach Hebel ziehen, wie Lichthupenfunktion, voreingestellte Geschwindigkeit wird automatisch wieder erreicht. Die Möglichkeit, das Tempo zu erhöhen= Hebel, wie Blinker rechts, drücken, Womo beschleunigt; Hebel wie Blinker linksdrücken bedeutet reduzieren der zu haltenden Geschwindigkeit. So ließe sich selbst bei aktiviertem Tempomat in kurvenreichen Passagen das Tempo anpassen. Ist m.E. aber eher schwachsinnig, besser, wie oben beschrieben Tempomat abschalten.

@ Tipsel,

meine Ulla hat mich 2x darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich nicht wohlfühle, wenn ich auf Bundes-, Kreis- oder Landstrassen mit dem Tempomaten fahre. Selbst wenn die Streckeführung und der Verkehr es ohne weiteres zulassen. Als gehorsamer Ehemann lasse ich das natürlich fast immer. :)

Tipsel am 18 Jan 2010 15:07:16

Danke Werner für die Auskunft. Ich bin also nicht die einzige 8)

bw am 18 Jan 2010 16:45:05

Tipsel hat geschrieben:Danke Werner für die Auskunft. Ich bin also nicht die einzige 8)


Das bist Du wahrlich nicht, Christel.

Ich halte den Tempomaten für so ziemlich das überflüssigste Zubehörteil, das man im Auto haben kann. Hier bei unserem Verkehrsaufkommen kann man ihn sowieso kaum nutzen. Wenn, dann nur auf der Autobahn auf der geruhsamen Fahrspur. Und in letzter Zeit scheint es sich stark einzubürgern, relativ dicht vor dem Überholten wieder einzuscheren und sogleich die Geschwindigkeit zu reduzieren. Mir ist es sehr oft passiert, daß ich dann wegen des eingeschalteten Tempomaten abbremsen mußte, weil der/die vor mir nach dem Überholen unverhältnismäßig viel langsamer wurde. Das nervt ungemein.

Wenn schon ein Tempomat, dann nur in Kombination mit einem automatischen Abstandhalter. Dann macht die Sache Sinn, denn der eigene Wagen passt sich der Geschwindigkeit des Vorausfahrenden an, ohne als Fahrer selbst aktiv werden zu müssen. Aber das bedarf einer längeren Gewöhnungsphase. Es ist schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, dem Fahrzeug bzw. dessen Technik (ob das auch alles richtig funktioniert? Herzklopf!!) völlig autark die eigene Sicherheit zu überlassen. Da zuckt man schon mal ganz nett mit dem Bremsfuß ... Und Entspannung kommt da bestimmt nicht auf. Wenn nämlich was passiert, ist man als Fahrer(in) in der Verantwortung und kann die nicht auf die Technik abwimmeln. Moderne Autos verzögern sogar ohne eigenes Zutun bis zum Stillstand - mit Automatikgetriebe natürlich nur.

Es wäre vielleicht sinnvoll für Dich, Christel, mit Deinem Peter ein offenes Wort über Deine Skepsis bzgl. des Tempomaten zu wechseln. Ich benutze das Ding bei keinem unserer Fahrzeuge mehr.

oldie2002 am 18 Jan 2010 16:50:56

ich möchte den tempomaten nicht mehr missen, denn ich lasse mich nicht zu seinem sklaven machen und kann immer noch selbst entscheiden, ob ich langsamer oder schneller fahren möchte

rodiet am 18 Jan 2010 17:30:21

oldie2002 hat geschrieben:ich möchte den tempomaten nicht mehr missen, denn ich lasse mich nicht zu seinem sklaven machen und kann immer noch selbst entscheiden, ob ich langsamer oder schneller fahren möchte

Hi Namensvetter,

danke, du hast das ausgesprochen, was auch mein Standpunkt ist.

reisetiger71 am 18 Jan 2010 18:05:07

Hallo Tipsel,

das Gefühl kenne ich nur zu gut.....

Im Womo haben wir keinen Tempomat, Gott sei Dank, aber im Wagen meines Mannes.

Sollte ich dann den Wagen meines Mannes mal fahren, so ist das erste was an technischem Schnick-Schnack sofort ausgeschaltet wird......

Aber ich bin sowieso ein ganz schlechter Beifahrer, deswegen fahre ich meist das Womo und unser Navi wird dann meist von dem Navi, welches laufen kann,(mein Mann) unterstützt. So ist mein Mann beschäftigt und ich bekomme keine Lebenskrisen.
An die Zeiten mit Urlaubsfahrten ohne Womo mag ich gar nicht mehr denken, da war ich spätestens nach 50km mit den Nerven am Ende.
Wie gesagt, es liegt nicht an Mario, sondern an mir.....

Nichts für ungut, die so etwas benötigen, aber mein rechter Fuß ist auch ohne Tempomat sehr ruhig und ausgeglichen und ich kann auch so das Tempo halten.


LG Petra

oldpiter am 18 Jan 2010 19:18:21

Tipsel hat geschrieben:Ich glaube ich hab mich falsch ausgedrückt, denn ich hab weder Angst noch sonstwas.
Was ich sagen wollte: der Körper ist eine gewisse Art zu fahren gewöhnt - also langsamer werden bei bestimmten Situationen und Beschleunigen.
Und dieses Fahrverhalten kennt mein Körper seit Jahren.

Beim Tempomat stimmt nun das Fahrverhalten nicht mehr mit dem was ich sehe überein. Ist das verständlicher?

Vielleicht sollte ich aber als Beifahrerin auch einfach nur zum Seitenfenster rausgucken :wink:


Ich antworte einmal etwas umfangreicher....
Berufsbedingt hatte ich mal Einblick in die Entwicklung/Nutzung von Fahrsimulatoren für die Fahrschulausbildung auf LKW
Diese Simulatoren (2 Versionen) hatten ein ansprechendes Sichtsysthem, aber KEIN Bewegungssysthem.
Wenn nun ein Fahranfänger darauf fuhr, konnte er stundenlang und mit wachsender Begeisterung fahren und ausgebildet werden.
Wenn ein (mehr oder weniger) "erfahrener" Fahrer den Simulator nutzen wollte, konnte er es meist nur kurz aushalten.
Er fuhr an, das Gehirn "meldete" kurz: hier stimmt was nicht.
Er fuhr eine Kurve, das Gehirn "meldete" kurz: hier stimmt was nicht.
Er bremste ab, das Gehirn.......
Diese "Meldung" des gehirns äußerte sich in wenigen Minuten dahingehend, dass den "Erfahrenen" kotzschlecht wurde, ich pers habe bei einem Versuch keine 15 Min ausgehalten....
Es fehlten die "erwarteten" Einwirkungen auf den Körper (Beschleunigungs-/Verzögerungs-/Fliehkräfte...

Christel ist eine "erfahrene" WoMo-Fahrerin, die (in diesem Fall leider) den Tempomaten NICHT benutzt.

Bei ihr spielt das Unterbewusstsein mit, das in einer bestimmten Fahrsituation eine bestimmte "Erwartungshaltung" hat, die nicht erfüllt wird.

Da hier nicht die Gleichgewichtsorgane/Sinne angesprochen werden, wird ihr nicht schlecht, es bleibt aber ein Gefühl, jenseits von Wohlfühlen.

Meine Empfehlung:
Benutze auch den Tempomaten. Du wirst dich daran gewöhnen.

Hier ist in vielen Beiträgen eine empfehlenswerte Nutzung beschrieben worden.
Für ungeübte: Nur nutzen, wenn konstante Geschwindigkeit möglich ist.
(Wenig Verkehr, keine ernste Kurven)
Wo mit häufig wechselnder Geschwindigkeit gefahren werden muss, hat der Tempomat nichts verloren....
...er sollte RECHTZEITIG abgeschaltet werden.

Ausderasche am 18 Jan 2010 19:23:52

Also, Tempomat im Womo ist prima. (Da wir wegen >3,8t sowieso nicht schneller als 100 km/h fahren dürfen). Kleine Geschwindigkeitskorrekturen hoch und runter werden über den Tempomathebel gemacht und so schwimmen wir meistens entspannt im LKW-Autobahnverkehr mit. Streß für die Mitfahrer? Keiner!


FRank

womo-2 am 18 Jan 2010 21:01:21

Ich werde als Fahrer meines PKW immer nervös wenn ich mitTempomat fahre.
Ich probier's immer mal wieder, aber ich empfinde es stressiger mit Tempomat als ohne zu fahren.
Ich fühle mich dann immer ein bisschen "ausgeliefert" und kann nicht so vorausschauend reagieren.

reisekatze am 19 Jan 2010 04:06:49

Tipsel hat geschrieben:Vielleicht sollte ich aber als Beifahrerin auch einfach nur zum Seitenfenster rausgucken :wink:


Wie ich Dich einschätze, bekommst Du das genauso wenig hin wie ich auch! :D

Wir benutzen den Tempomaten nur auf Autobahnen, mit gemütlichen 100-110 km/h.
Der Reisekater meint, er wäre noch nie so entspannt gefahren und möchte den Tempomaten überhaupt nicht mehr missen.

Das mulmige Gefühl auf Landstrassen und Kurven kannte ich auch ...

alzu am 19 Jan 2010 07:52:49

Hallo,
habe einen Tempomat 2 Jahre nach Womoerwerb eingebaut. Ich jedenfalls würde nicht mehr darauf verzichten wollen. Die exakte Geschwindigkeit zeigt mir das Navi, der TM hilft mir, sie auch einzuhalten, ohne dauernd den Tacho beachten zu müssen. War aber am Anfang schon gewöhnungsbedürftig, speziell beim Überholen auf der Autobahn bin ich da immer wieder zu weit aufgefahren, weil die linke Spur eben voll war. Aber all das waren "Kinderkrankheiten" bei der Bedienung, ein kleines Tippen auf das Kupplungspedal und schon stimmt auch der Sicherheitsabstand wieder. Einen angenehmen Nebeneffekt hats auch noch: Seit Tempomat keine Verkehrsstrafe wg. Schnellfahrens.
aus Linz
Alfred

HaraldF am 02 Feb 2010 19:27:41

Hallo Christel, ich habe bei meinem Tempomaten ( Bedienfeld sitzt links an der Lenksäule ) einen Zusatz druckknopf am Armaturenbrett eingebaut ( rechte Seite ). Durch simplen Tastendruck kann der Beifahrer da den Schub abschalten. Meine Frau ist auch ein kleiner Schisser und fühlt sich damit viel sicherer. Wir fahren einen VW LT 94er Baujahr (erste Version), bei dem sich zwischen Fahrer und Beifahrersitz der Motor befindet. Es wäre im Notfall für den Beifahrer unmöglich Kupplung oder Bremse zu betätigen, um den Tempomaten abzuschalten. Der Druckknopf (Taster) ist parallel zum Kupplungsschalter angeschlossen und sorgt für sofortige Schubabschaltung. Ich wundere mich , daß der Hersteller so etwas nicht vorgesehen hatte.

Beduin am 02 Feb 2010 19:45:31

Genial, lass der dir schnell patentieren :)

batchman99 am 04 Feb 2010 12:40:02

...bei mir sitzt der Tempomat auf dem Beifahrersitz... ;-)
Ich finde so eine Einrichtung prinzipiell eine feine Sache auf Autobahnen, besonders an Sonn- und Feiertagen wenn man weniger Brummies überholen muß. Kleinere Änderungen hab ich gern mit dem Up/Down-Taster vorgenommen. Auf Landstrassen braucht man das kaum.
Bei den Mietmobilen war immer einer dabei, jetzt am eigenen habe ich keinen... Aber ich vermisse ihn auch nicht....

thilo am 04 Feb 2010 17:44:16

batchman99 hat geschrieben:...bei mir sitzt der Tempomat auf dem Beifahrersitz... ;-)
Ich finde so eine Einrichtung prinzipiell eine feine Sache auf Autobahnen, besonders an Sonn- und Feiertagen wenn man weniger Brummies überholen muß. Kleinere Änderungen hab ich gern mit dem Up/Down-Taster vorgenommen. Auf Landstrassen braucht man das kaum.
Bei den Mietmobilen war immer einer dabei, jetzt am eigenen habe ich keinen... Aber ich vermisse ihn auch nicht....


Genau so ist es! Ich war lange auf Montage und bin über 50000 Km im Jahr gefahren- mit Tempomat.
Aber sind wir doch mal ehrlich: Meist ist es eine blödsinnige Spielerei die keiner braucht. Ich erinnere mich an lange Fahrten über 700 Km und ohne Zeitdruck. Da war das ja ganz nett. Autobahn, nach 20 Uhr schönes Wetter und den Automaten bei Tempo 120 rein. Ist unheimlich entspannend und macht Spaß. Funktioniert bei solchen Situationen Stundenlang wunderbar.
Aber: Es sind 95 % der anderen Tage wo es wegen der Strasse, dem Verkehr der Eile eigentlich nicht geht. Rauf auf die Autobahn und Tempomat an. Mach drei Minuten meist nach oben korrigiert weil mich ständig Autos überholen und der Abstand zum Aoto vor mir zunimmt. Also nun passt es! Plötzlich schert einer ein oder ein langsamer LKW taucht vor mir auf! Mist! Nur nicht das Bremspedal berühren sonst muß ich neu programmieren. Also rasch eine Lücke suchen und/oder dicht auffahren nur um die Löschung der Geschw. zu vermeiden. So geht das immer weiter bis ich mich entweder fürs gemütliche dahingleiten mit Tempomat (werde dann aber überholt) oder aber fürs aktive sportliche Fahren ohne entscheide. Dann bin ich zwar schneller am Ziel aber dafür auch schneller müde. Wäre es anders gäbe es keine solchen Beiträge von verzweifelten Beifahrern.

wo20 am 05 Feb 2010 10:37:27

Hallo an alle,
ich fahre mit dem PKW ca. 65.000 km pro Jahr. Habe schon lange ein Fahrzeug mit Automatic und Tempomat.
Fahre auf der BAB sehr viel, wenn es der Verkehr zulässt, mit Tempomat. Zum einen ist es viel entspannteres fahren, zum anderen spare ich Sprit (Diesel).
Habe mir, als ich das WOMO gekauft habe, war ein gebrauchtes, sofort einen Tempomat nachrüsten lassen. Trotzdem dass das WOMO Schaltung hat, benutze ich den Tempomat sehr viel, auch auf der Landstraße. Spart Sprit und unter umständen auch ein Knöllchen, bei Tempolimits unter anderem im Ausland.
Beim fahren mit Tempomat sollte der Verkehr fließen, ansonsten bringt es nichts diesen einzuschalten.



Uli

knownix am 05 Feb 2010 12:51:03

Hi Leude,

jeder wie er mag!

Ich niemals nicht wieder ohne. PKW ca. 40 000 Km/Jahr in Deutschland und Scandinavien. Mit dem Moppedtransporter ca. 20 000 Km/Jahr.

Mittlerweile benutze ich das Teil sogar auf sehr kurzen Strecken und auch Innerorts. Auch und gerade auf der Bahn funzt das super prächtig, oft schaffe ich es mittlerweile das Gaspedal über Hunderte von Km nicht zu benutzen.

Durschnittsverbrauch deutlich minimiert, Ticketaufkommen deutlich minimiert!

Mein Popometer hat sich sehr schnell angepaßt und so langsam gewöhnt sich auch meine Lieblingsbeifahrerin daran das Teil zu nutzen.

Und wenn Du vor der "Kurve" etwas langsamer möchtest - Tempomat aus - nach der "Kurve" die Memotaste und die Fuhre beschleunigt ganz sutsche auf die "Reisegeschwindigkeit"!

Der Begriff "Kurve" wird allerdings bei uns des öfteren kontrovers diskutiert. Was für mein Burgfräulein manchmal schon eine Kurve ist betrachte ich als gebogene Grade.

Immer entspanntes Reisen und Fahren

Knownix

zack am 09 Feb 2010 22:36:21

Hallo zusammen,

eigentlich kann ich Knownix nichts mehr hinzufügen...
...aber ich machs doch.

Also meine Partnerin und ich sind jeder für sich im Lkw unterwegs. Beide haben wir einen Tempomat im Lkw so wie auch in unserem WoMo. Auf Autobahnen und Bundesstraßen ist der Tempom. fast ständig in Betrieb. Auf Landstr. ohne echte Kurven auch, aber nicht beim Durchfahren ernster Kurven, das vermeidet Überraschungen bei zuziehender Kurven. Der Tempm. ist auch gut für den Spritverbrauch bei nervösen Gasfuß. Bei langen Ortsdurchfahrten mit konstanter Geschwindigkeit, sei es mit 60, 50 oder in 30er Zonen hilft der Tempom. Radarkosten sparen.
Als Beifahrer, sei es meine Partnerin oder ich, haben wir mit dem Gebrauch des "elektronischen Fahrgeschwindigkeitregler" kein Problem.

woni am 09 Feb 2010 23:35:34

Ich habe mein jetziges WoMo erst 2 Jahre, auch mit Tempomat.Ich benutze ihn nur auf BAB und Bundesstraßen, aber auch nur, wenn der Verkehr es zulässt. Bei längeren Fahrten hilft es mir, die Beine zu entspannen. Hier gleich noch eine Frage dazu. Er zeigt ca 6-8 km/h weniger an als mein Taro. Ist dies normal. Wenn ja, kann ja bei einer Radarkontrolle nichts passieren. Habe ja auch noch mein Navi bei längeren Fahrten an, auch wenn ich die Strecke kenne, da ja ein Stau immer kommen kann,dann ist das Navi hilfreich.
woni

brix am 09 Feb 2010 23:42:44

Hallo,
ich hab mal ne Frage hab den Tempomaten z. B. auf 100 programmiert,
dann überhole ich einen Laster, geb also Gas, ca. auf 120, wenn ich dann den Fuß wieder vom Gas nehme und nichts weiter mache, rutscht die Geschwindigkeit auf ca 80 runter und dann erst fängt der Tempomat wieder an hochzuziehen auf die ursprünglichen 100. Ist das normal??
Mich nervt es, und ich lass ihn dann gar nicht so weit runter, sonder geb zwischendrin ein bisschen Gas, damit er sich schneller bei 100 wieder einpendelt.
Hab schon bei Fiat gefragt, die meinten das ist so.
Danke für Aufklärung
Brigitte

km99 am 10 Feb 2010 08:08:55

brix hat geschrieben:Ist das normal??

Nein, das ist absolut nicht normal!


Klaus

sula48 am 10 Feb 2010 16:24:13

Hallo brix.

Wie Klaus schon geschrieben hat, ist das nicht normal. Solltest Du mal in der Werkstatt kontrollieren lassen.
Wenn du über die eingestellte Geschwindigkeit gehst, reagiert Dein Tempomat erst bei dem vorher eingestellten Wert.
Wie hier einer geschrieben hat, daß er ständig den Tempo neu regulieren muß, verstehe ich nicht so ganz. So einen hatte ich noch nicht.
Weder im Pkw noch im Womo möchte ich, vor allem auf längeren Autobahnstrecken, auf so ein Ding verzichten. Wobei ich mit dem Pkw ohne spritsparender fahre.

schulgarten1 am 13 Feb 2010 00:16:58

bei unserem Chausson mit Ducato istn der Fahrersitz hoch und meine Holde bekommt nach 2 Stunden Schmerzen in den Oberschenkeln, da Beine kürzer. Daher habe wir uns einen Weco einbauen lassen. Auf geraden Landstrassen und Autobahnen benutzen wir ihn und si ist jetzt glücklich und fährt entspannter.
Auf kurvigen Strecken oder bei unsicheren Untergründen und regen sollte er eh nicht benutzt werden.
Also die Vorstellung Tempomat auf 100 und alles mit Geschrei durchfahren möchte ich nicht haben

wom am 14 Feb 2010 15:20:54

schulgarten1 hat geschrieben:Also die Vorstellung Tempomat auf 100 und alles mit Geschrei durchfahren möchte ich nicht haben



Jetzt hab ich mir das bildlich vorgestellt und Tränen gelacht. Danke!
*augenwisch*

:klatschen:
:D :D :D

schulgarten1 am 17 Feb 2010 00:37:20

Das freut mich aber, dass es Dir gefallen hat!

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