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Bürgermeister von Tavira sagt den Womofahrern den Kampf an 1, 2


travelrebell am 18 Feb 2010 14:08:37

das ist doch das Problem...

-die Stellplätze bekommen meist keine Erst-Genehmigung, weil Protektionismus seitens der Campings und Beherbergungsbranche betrieben wird. Beim Blick auf die Alterspyramide, wird man von weiteren Steigerungen ausgehen können. Bin gespannt ob sich (bes.im kor.Portugal) etwas zum besseren wendet, oder ob künftig mit den Griechen Sirtaki getanzt wird. Vielleicht ist die Türkei die Lösung für Überwinterer, die sind flexibel und geschäftstüchtig, das Klima und die Infrastruktur an der Küste stimmt auch...

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Gast am 18 Feb 2010 14:42:49

"...weil Protektionismus seitens der Campings und Beherbergungsbranche betrieben wird"

also bei uns in deutschland gibt es erste beispiele, wo clevere campingplatzbetreiber zusätziche günstige stellplatze anbieten: tennsee in krün, camping kressbronn am bodensee usw.

vielleicht muss den anderen mal etwas auf die sprünge geholfen werden?
vg gerald

kalimera am 18 Feb 2010 16:17:53

Wir verfolgen diese Diskussion schon seit längerem und möchten jetzt auch einmal unseren Senf dazugeben.
Seit November 2009 sind wir nun in Portugal und hatten uns bis Weihnachten im nördlichen Teil des Landes aufgehalten.
Hier ist die Situation so, dass wir schon mehrere offizielle Stellplätze für Wohnmobilen gefunden hatten, z.T. sogar mit kostenlosem Strom. Bedingt durch die Jahreszeit waren wir fast immer allein dort.
Es hat richtig Spaß gemacht.
Campingplätze waren um diese Jahreszeit alle geschlossen.
Und so hatten wir außerhalb der SP immer frei gestanden. Aber immer so, dass wir niemanden belästigten.

Nach Weihnachten fuhren wir dann an die Algarve. Dort waren auch wir ein wenig überrascht vom großen Andrang der Wohnmobilisten.
Seit einiger Zeit reift sowieso bei uns der Gedanke, dass Europa nicht mehr der Ort für Wohnmobilisten ist und wurden hier ein wenig bestätigt.
Im Sommer werden die Vermietflotten immer größer, und auch wir als Womo-Fahrer müssen dann ab und zu den Anwohnern Recht geben, dass wir eine Plage sind.
Und diese Plage sehen wir jetzt verstärkt an der Algarve.
Immer mehr Rentner, dementsprechend auch mehr Wohnmobilisten, wollen im Süden überwintern.
Wir glauben, dass sich mit der Zeit die Gemeinden an der Algarve auch darauf einstellen werden und Stellplätze zur Verfügung stellen.
Dies soll man dann aber nicht als Geldmacherei der Gemeinden, sondern als Vorteil für uns sehen.

Manche schreiben, man sollte doch mehr die Campingplätze aufsuchen. Man wird zum Teil verhöhnt, als könne man sich die 13 EUR für den Campingplatz nicht leisten.
Haben sich diejenigen mal überlegt, was wäre, wenn tatsächlich jeder einen CP anfahren würde? Dann könnten schnell diejenigen in Verlegenheit kommen, wegen Überfüllung vor verschlossener Tür am Eingang zu stehen und es bliebe ihnen dann nichts anderes übrig, als sich in die Reihen der Wildcamper einzureihen, über die jetzt die Nase gerümpft wird.
Oder man muss dann die Algarve ganz verlassen.

Denn letztlich ist die Algarve ein Landstrich von nicht einmal 200km. Und dass es da zu einem zu großen Ansturm kommt, ist verständlich.
Wir haben an der Algarve zu 50% auf Campingplätzen und frei gestanden. Dabei mussten wir zweimal unverrichteterdinge Campingplätze verlassen, weil wir dort keinen Platz mehr fanden.
Dies aber nicht, weil die Campingplätze überfüllt waren, sondern ein Großteil der Camper zwei Plätze für sich belegt hatten.
Es standen das Auto, Fahrräder, Motorräder oder sonstiger Krimskram auf dem zweiten Platz.
Wohnmobile hatten sich aufgrund ihrer Länge einfach quer über zwei Plätze gestellt. Obwohl sie mit ihrer Gesamtlänge auch auf einen einzigen Platz gepasst hätten.
Oder wollte man einfach das Geld für einen größeren Platz sparen?

Den Traum der großen Freiheit, den sich mancher Wohnmobilist vielleicht vorstellt, gibt es in Europa immer weniger. Es sind einfach zu viele Wohnmobile unterwegs und Europa ist einfach zu klein. Die meisten wollen der Sonne wegen in den Süden und ans Meer. Die Sünden wurden vor Jahrzehnten begangen, als gesamte Küstenabschnitte zubetoniert wurden. Wo soll da noch Platz für Wohnmobilisten sein?

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Gast am 18 Feb 2010 20:35:37

Hallo,

kann die Worte von Kalimera nur bestätigen.
Die Algarve hat ihre beste Zeit längst hinter sich.
Wir waren im Mai 2009 auf dem wunderschönen CP in Lagos,wo wir uns sehr wohl gefühlt haben.
Dabei haben wir uns die gesamte Algarve angeschaut.
Es war nur noch grauselig.
Alles verbaut und zugebaut.
In Albufaira vor allen Lokalen halbnackte volltrunkene Überwinterer,hauptsächlich von "der Insel".
Da war die zu dieser Jahreszeit menschenleere Westküste dagegen ein Paradies.

lg
peter

schulgarten1 am 22 Feb 2010 00:03:31

ja die von der Insel treten dort vermehrt in Massen auf, und saufen können die [mod="mauimeyer"] Wortwahl überdenken, Beitrag editiert[/mod], das glaubts Du nicht. Ich für meinen Teil ----> wo zu viele von der Insel fahre ich nicht hin, da keine Ruhe und viel Alk und vile Rücksichtslosigkeit.

Gast am 22 Feb 2010 07:47:01

Hallo,

wobei die halbnackigen "Schluckspechte" keine Camper waren,sondern mit dem Flieger angereiste, denn britische Camper waren auf dem Platz in Albufaira sehr wenige,ebenso wie auf dem Platz in Lagos und die sind wiederum ausgesprochen freundlich,wenn man sie in Ihrer Sprache anspricht. Besonders am späten Nachmittag mit einem freundlichen good Afternoon.

lg
peter

901red am 24 Feb 2010 23:52:57

alvor, als beispiel. wird diese jahr noch einen großen SP bauen!
die haben sich evtl. zur herzen genommen dass hier ebenfalls einige womo`s stehen. was wir verstehen, denn es hat schon was hier.

ansonsten haben wir bzgl. freier stellplätze mit weniger als 2 womo`s keine probleme gehabt.

wenn man hier und dort einfach mal die straßen hinein fährt (nicht den dingen folgt die auf strassen karten stehen oder in den bekannten büchern). dann findet man viele plätze, direkt oder oberhalb des wasser wo KEIN anders Womo steht.
ein ort weiter, das in jedem buch steht, ist es dann schon wieder voll...

grüße
o. - der protugal zu seinem "frei steh land" zu dieser jahreazeit erklärt hat

saelen am 25 Feb 2010 13:43:48

Ola´, also ich fand gerade diesen threat: Bin in den letzten 7 Jahren jeden Winter auch ca. zwei Monate im Süden Portugals( meist frei stehend und nie länger als 2-3 Tage an einer Stelle) und kenne die Situation besonders in Tavira gut.
Generell kann ich nach meinen Beobachtungen sagen, dass die Müllmassen und Umweltverstösse von Einheimischen, besonders den Anglern, Tagesausflüglern, portugiesischen Wochenend-Mobilisten, verursacht werden und die mitteleuropäischen Wohnmobilisten sich in der grossen Mehrheit vorbildlich benehmen; ja, sogar, wie schon oben geschildert, den Dreck wegmachen!
Die Stadt Tavira wird sich umschauen, wenn sie die kaufkräftige Klientel vergrault! Ein Viertel der Fahrzeuge auf den entsprechenden Einkaufsparkplätzen sind Wohnmobile oder Roller, Fahrräder von Wohnmobilisten.
Im übrigen, wie ich aus zahlreichen Gesprächen weiss,wie schon weiter oben mehrfach angesprochen, wäre wohl jeder bereit eine angemessene Gebühr zu zahlen. Und einige mehr aufgestellte Müllkontainer, zu den zahlreichen die eh überall herumstehen, plus die Ausstattung der bereits vorhandenen Entsorgungsstellen(Toiletten) mit Ausgussbecken für Kanister würden bei relativ geringen Investitionskosten, reichlich Geld in das Stadtsäckel spülen.
ABER eben, das müssen sie dort auch erst lernen. Dann aber sind die Wohnmobilisten woanders!
Noch ein Wort zu den CP: Die haben ja kaum noch Kapazität die zunehmende Welle aufzunehmen.
Bis dann, hoffentlich noch lange, in Portugal, Henry

Gast am 25 Feb 2010 14:48:45

saelen hat geschrieben:Ola´, also ich fand gerade diesen threat: Bin in den letzten 7 Jahren jeden Winter auch ca. zwei Monate im Süden Portugals( meist frei stehend und nie länger als 2-3 Tage an einer Stelle) und kenne die Situation besonders in Tavira gut.
Generell kann ich nach meinen Beobachtungen sagen, dass die Müllmassen und Umweltverstösse von Einheimischen, besonders den Anglern, Tagesausflüglern, portugiesischen Wochenend-Mobilisten, verursacht werden und die mitteleuropäischen Wohnmobilisten sich in der grossen Mehrheit vorbildlich benehmen; ja, sogar, wie schon oben geschildert, den Dreck wegmachen!
Die Stadt Tavira wird sich umschauen, wenn sie die kaufkräftige Klientel vergrault! Ein Viertel der Fahrzeuge auf den entsprechenden Einkaufsparkplätzen sind Wohnmobile oder Roller, Fahrräder von Wohnmobilisten.
Im übrigen, wie ich aus zahlreichen Gesprächen weiss,wie schon weiter oben mehrfach angesprochen, wäre wohl jeder bereit eine angemessene Gebühr zu zahlen. Und einige mehr aufgestellte Müllkontainer, zu den zahlreichen die eh überall herumstehen, plus die Ausstattung der bereits vorhandenen Entsorgungsstellen(Toiletten) mit Ausgussbecken für Kanister würden bei relativ geringen Investitionskosten, reichlich Geld in das Stadtsäckel spülen.
ABER eben, das müssen sie dort auch erst lernen. Dann aber sind die Wohnmobilisten woanders!
Noch ein Wort zu den CP: Die haben ja kaum noch Kapazität die zunehmende Welle aufzunehmen.
Bis dann, hoffentlich noch lange, in Portugal, Henry


Hallo,

mit dieser Ansicht wurden auch schon viele Camper in Griechenland eines besseren oder schlechteren,belehrt, je nach dem,wie man es sehen will.
Dort sind die Einheimischen dazu übergegangen, die "Camper" die Wochen oder Monatelang wild in der Gegend an den schönsten Strandabschnitten stehen,mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen, mit gezielten Steinwürfen zu vertreiben.
Wem einmal oder gar mehrmals die Scheiben eingeschlagen wurden, oder andere Schäden zugefügt wurden, ist kuriert.
Von dem vermeintlichen Profit haben nicht einmal eine Handvoll Einheimische einen Vorteil,aber sehr viele der Einheimischen, oft arbeitslos, sehen täglich, wie diese "Touristen" die Preise in den Geschäften versauen und sich ohne zu arbeiten, dort ein schönes Leben machen, da sie nicht wissen können, das die meisten dieser Camper nicht mehr arbeiten müssen oder nicht mehr arbeiten können oder wollen.
Früher oder später wird es deshalb auch an diesen Orten zu ähnlichen Situationen wie in Griechenland kommen.
Aber das Thema hatten wir ja schon weiter oben.

g
p

Ingrid1 am 25 Feb 2010 16:20:28

Hallo diese Pro und Contra kann schon sein und hätten wir in Österreich auch gleich so schnell die Flinte ins Korn geworfen, dann gäbe es bei uns auch gar nichts an Stellplätzen. So haben es doch schon einige der Kommunen begriffen, dass sie Leute touristisch gesehen etwas bringen. Ich denke da an die Stadt Eggenburg im Waldviertel usw.

Da wir gerade auf Südtour sind und soeben in Frankreich am Stellplatz Pallavas les Flots standen, könnte man eben mal besser aufklären, denn diese Kommune hat es erfasst, wie man in die Sache Ordnung bringen kann und dort steht kein Camper herum sondern jeder (oder fast jeder) ist hocherfreut einen ordentlichen Platz zu bekommen, wo man auch beruhigt wegfahren kann, ohne den Camper nachher eingeschlagen oder ausgeräumt vorzufinden.

Ich hab schon weiter oben geschrieben, nur jammern und neidisch sein und verjagen, das ist zu wenig. Und die Camper in diesem Bereich bringen sehr wohl etwas an Umsatz. Wurde auch schon weiter oben geschrieben.

travelrebell am 25 Feb 2010 17:00:47

Freetec 598 hat geschrieben:
saelen hat geschrieben:Ola´, also ich fand gerade diesen threat: Bin in den letzten 7 Jahren jeden Winter auch ca. zwei Monate im Süden Portugals( meist frei stehend und nie länger als 2-3 Tage an einer Stelle) und kenne die Situation besonders in Tavira gut.
Generell kann ich nach meinen Beobachtungen sagen, dass die Müllmassen und Umweltverstösse von Einheimischen, besonders den Anglern, Tagesausflüglern, portugiesischen Wochenend-Mobilisten, verursacht werden und die mitteleuropäischen Wohnmobilisten sich in der grossen Mehrheit vorbildlich benehmen; ja, sogar, wie schon oben geschildert, den Dreck wegmachen!
Die Stadt Tavira wird sich umschauen, wenn sie die kaufkräftige Klientel vergrault! Ein Viertel der Fahrzeuge auf den entsprechenden Einkaufsparkplätzen sind Wohnmobile oder Roller, Fahrräder von Wohnmobilisten.
Im übrigen, wie ich aus zahlreichen Gesprächen weiss,wie schon weiter oben mehrfach angesprochen, wäre wohl jeder bereit eine angemessene Gebühr zu zahlen. Und einige mehr aufgestellte Müllkontainer, zu den zahlreichen die eh überall herumstehen, plus die Ausstattung der bereits vorhandenen Entsorgungsstellen(Toiletten) mit Ausgussbecken für Kanister würden bei relativ geringen Investitionskosten, reichlich Geld in das Stadtsäckel spülen.
ABER eben, das müssen sie dort auch erst lernen. Dann aber sind die Wohnmobilisten woanders!
Noch ein Wort zu den CP: Die haben ja kaum noch Kapazität die zunehmende Welle aufzunehmen.
Bis dann, hoffentlich noch lange, in Portugal, Henry


Hallo,

mit dieser Ansicht wurden auch schon viele Camper in Griechenland eines besseren oder schlechteren,belehrt, je nach dem,wie man es sehen will.
Dort sind die Einheimischen dazu übergegangen, die "Camper" die Wochen oder Monatelang wild in der Gegend an den schönsten Strandabschnitten stehen,mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen, mit gezielten Steinwürfen zu vertreiben.
Wem einmal oder gar mehrmals die Scheiben eingeschlagen wurden, oder andere Schäden zugefügt wurden, ist kuriert.
Von dem vermeintlichen Profit haben nicht einmal eine Handvoll Einheimische einen Vorteil,aber sehr viele der Einheimischen, oft arbeitslos, sehen täglich, wie diese "Touristen" die Preise in den Geschäften versauen und sich ohne zu arbeiten, dort ein schönes Leben machen, da sie nicht wissen können, das die meisten dieser Camper nicht mehr arbeiten müssen oder nicht mehr arbeiten können oder wollen.
Früher oder später wird es deshalb auch an diesen Orten zu ähnlichen Situationen wie in Griechenland kommen.
Aber das Thema hatten wir ja schon weiter oben.

g
p




wer nur etwas Grips im Kopf hat schlägt nicht nach der Hand die Ihn/Sie füttert, der Lernprozeß wird langwierig, erst wenn die EU-Gelder ausbleiben, werden die Betonköpfe umdenken.

saelen am 25 Feb 2010 20:02:53

Hallo Freetec 598, was meinst Du genau mit "dieser Ansicht", also wohl meiner??
1)Ich bin auch schon mehrmals im Frühjahr mit dem Wohnmobil in Nord-Griechenland gewesen und habe nie Schwierigkeiten oder gar Anfeindungen gehabt. Im Gegenteil viele nette "einfache" Leute kennengelernt, mit einer ausufernden Gastfreundschaft und großzügigen Hinweisen auf schöne Plätze. Wenn wir dort dann zusammengesessen haben, flogen keine Steine, sondern es kamen Nachbarn mit Wein und Essen.
In welcher Gegend hast Du denn die Anfeindungen und Steinewerfer erlebt?

2) Wenn Du genau liest, was ich geschrieben habe, siehst Du, dass auch ich nicht für die wochen- und monatelangen Aufenthalte an einer Stelle bin!
DAS empfinde auch ich als Unverschämtheit; diese Camper sollten wirklich auf einen CP gehen. Für lange Auffenthalte gibt es ja sogar sehr großzügige Rabatte.
, Henry

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