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Unterschied zwischen 3,6 KW und 3,6 KVA?


mueckenstuermer am 20 Mär 2010 16:30:42

Ich brauche mal Eure fachkundige Hilfe. Wen soll man denn sonst fragen!?

Bestellt wurde für ein Wohnmobil der Luxusklasse ein Generator mit 3,6 KW. Geliefert wurde ein Generator mit 3,6 KVA. Ist das jetzt der richtige Generator oder ein falscher? Was hat mehr Leistung oder ist "höherwertiger"?

Laut Wikipedia ist 1 VA gleich 1V mal 1A gleich 1 Watt. Dann sind aber doch 3,6 KW gleich 3,6 KVA!? Oder bringe ich da was durcheinander?

Was ist also der Unterschied und wieso gibt es diese beiden Bezeichnungen?

Von der Antwort wird abhängen, ob ein mangelhafter Generator geliefert wurde oder nur eine andere Bezeichnung für ein und dasselbe vorliegt.

Ich raffs halt nett. :confused:

m.

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Rallamann am 20 Mär 2010 17:01:21

mueckenstuermer hat geschrieben:Ich brauche mal Eure fachkundige Hilfe. Wen soll man denn sonst fragen!?

Bestellt wurde für ein Wohnmobil der Luxusklasse ein Generator mit 3,6 KW. Geliefert wurde ein Generator mit 3,6 KVA. Ist das jetzt der richtige Generator oder ein falscher? Was hat mehr Leistung oder ist "höherwertiger"?

Laut Wikipedia ist 1 VA gleich 1V mal 1A gleich 1 Watt. Dann sind aber doch 3,6 KW gleich 3,6 KVA!? Oder bringe ich da was durcheinander?

Was ist also der Unterschied und wieso gibt es diese beiden Bezeichnungen?

Von der Antwort wird abhängen, ob ein mangelhafter Generator geliefert wurde oder nur eine andere Bezeichnung für ein und dasselbe vorliegt.

Ich raffs halt nett. :confused:

m.


Hallo Mückenstürmer,

also für mich sind 3,6 KW auch 3,6 KVA. Die Einheit VA ist nur älter und nicht so gebräuchlich.

pluspetit am 20 Mär 2010 17:02:55

Hallo Kollege,

3,6 KW sind 3600 Watt. Volt mal Ampere ist gleich Watt. Also 3,6 (3,6 x 1000x Volt x Ampere) meint das gleiche. Ergo Generatorleistung passt.

LG

pluspetit

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homa am 20 Mär 2010 17:16:53

Bei Generatoren spricht man im Fachdeutsch nicht von KW, sondern von KVA. Der Generator ist also richtig geliefert.

Georg350 am 20 Mär 2010 17:47:06

VA ist die Maßeinheit der Scheinleistung. Wird bei Trafos, Generatoren usw. angegeben. W ist die Maßeinheit der Leistung. Die sich aus dem Prudukt von Strom und Spannung bei einer reinen Belastung durch einen ohmschen Widerstand ergibt.
Siehe auch Wiki unter Voltampere und Leistung.

Georg350

macagi am 20 Mär 2010 17:48:59

Hallo Leute,

hier die unverbindliche und öffentliche Version - die verbindliche kostet Geld (ich bin Berater für solche Sachen).

Der Unterschied zwischen kVA und kW liegt in dem Unterschied zwischen Wirk- und Scheinleistung, in anderen Worten dem Phasenwinkel zwiwchen Strom und Spannung. Bei rein ohmscher Belastung ist dieser Winkel =null und Wirk = Scheinleistung. Bei induktiver Belastung (zB ein Motor) ist dies nicht mehr der Fall. Generatoren werden übicherweise in kVA spezifiziert. Worum dreht es sich denn genau?

andwein am 20 Mär 2010 18:58:28

Hallo @mueckenstuermer,
die Antwort von @macagi ist absolut richtig und toll ausgedrückt.
Was er bestimmt auch sagen wollte ist:
Der Generator ist richtig, die Lieferbeschreibung ist richtig, die Bestellung ist ungenau da falsche Einheit.
War es das was du wissen wolltest ??
Andreas

Gast am 20 Mär 2010 19:06:28

macagi hat geschrieben:Hallo Leute,

hier die unverbindliche und öffentliche Version - die verbindliche kostet Geld (ich bin Berater für solche Sachen).

Der Unterschied zwischen kVA und kW liegt in dem Unterschied zwischen Wirk- und Scheinleistung, in anderen Worten dem Phasenwinkel zwiwchen Strom und Spannung. Bei rein ohmscher Belastung ist dieser Winkel =null und Wirk = Scheinleistung. Bei induktiver Belastung (zB ein Motor) ist dies nicht mehr der Fall. Generatoren werden übicherweise in kVA spezifiziert. Worum dreht es sich denn genau?
:bahnhof:
3,6 KW sind 3600 Watt. Volt mal Ampere ist gleich Watt. Also 3,6 (3,6 x 1000x Volt x Ampere) meint das gleiche. Ergo Generatorleistung passt.

so kenn ich es auch :D

macagi am 20 Mär 2010 19:33:44

andwein hat geschrieben:Was er bestimmt auch sagen wollte ist:
Der Generator ist richtig, die Lieferbeschreibung ist richtig, die Bestellung ist ungenau da falsche Einheit.


Hallochen,

so weit wollte ich nicht gehen - wir kennen ja die jeweiligen Schriftstücke nicht, oder warum sich der Disput überhaupt bis auf Anwaltsniveau hochgeschaukelt hat.......

Ich vermute mal: irgendwas läuft nicht das irgendwie so um die 3 kW Nominalleistung hat?

Schbechalist am 20 Mär 2010 19:55:13

Hallo Mückenstürmer,

da ist so nicht richtig:

es gibt ohmsche, kapazitive und induktive verbraucher und die mischung der dreien und genau darum geht es,
technisch gesprochen ist 1KW dann ein 1KVA, wenn der cos phi 1 ist, also zwischen strom und spannung keine phasenverschiebung besteht,

in der elektrotechnik spricht man von Scheinleistung (kVA), Wirkleistung (kW) und Blindleistung (kVar)
die Scheinleistung setzt sich also aus Wirk- und Blindleistung zusammen...

--> Link

jedes Netzteil, welches aus einer AC Quelle eine Gleichspannung erzeugt benötigt beispielsweise Blindleistung, um eine geglättete gleichspannung zu erzeugen

in deinem fall würde die bilanz nur stimmen wenn du rein ohmsche verbraucher hättest, in jedem anderen fall könnte der generator im grenzfall in den überlastschutz gehen und sich abschalten

mfg

martin

mueckenstuermer am 20 Mär 2010 22:07:47

macagi hat geschrieben:Ich vermute mal: irgendwas läuft nicht das irgendwie so um die 3 kW Nominalleistung hat?


Genauuuuuu!

Die Haushaltswaschmaschine (!!) läuft einwandfrei bei Aussenstrom, nicht aber, wenn der Generator den Strom liefert. Verdacht: Leistung zu gering, weil statt 3,6 kw nur 3,6 kva geliefert wurde.

Jedenfalls schaltet sich die Waschmaschine immer wieder ab und fängt dann von vorne an. Also scheint Spitzenstrom zu fehlen, z.B. wenn die Heizstäbe aufheizen sollen.

Wenn aber 3,6 kw gleich 3,6 kva sein sollte, muss es eine andere Fehlerquelle geben. Oder ist der Blind- Schein- oder Wasauchimmerstrom eben geringer als 3,6 kw?

Und ich versteh nur Bahnhof.

m.

viking92 am 20 Mär 2010 22:33:05

Moin m. :D

...mal den Verbrauch der WM ermittelt?
Evtl. zieht sie auch mehr, als der Generator liefern kann.



macagi am 20 Mär 2010 22:59:03

mueckenstuermer hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:Ich vermute mal: irgendwas läuft nicht das irgendwie so um die 3 kW Nominalleistung hat?


Genauuuuuu!

Die Haushaltswaschmaschine (!!) läuft einwandfrei bei Aussenstrom, nicht aber, wenn der Generator den Strom liefert. Verdacht: Leistung zu gering, weil statt 3,6 kw nur 3,6 kva geliefert wurde.



Natürlich, ziemlich klar.

Du kennst meine Daten, wir hatten mal Kontakt wegen was Anderem - hast du den Eura verkauft? Allerdings wird dir jeder Elektromaschinenbauer dasselbe erzählen, weswegen sich der Trip für mich glaube ich nicht lohnen wird.

ciao.

singlefreiheit am 20 Mär 2010 23:55:51

ohne Worte

kassiopeia am 21 Mär 2010 02:29:32

mueckenstuermer hat geschrieben:Die Haushaltswaschmaschine (!!) läuft einwandfrei bei Aussenstrom, nicht aber, wenn der Generator den Strom liefert. Verdacht: Leistung zu gering, weil statt 3,6 kw nur 3,6 kva geliefert wurde.

Jedenfalls schaltet sich die Waschmaschine immer wieder ab und fängt dann von vorne an. Also scheint Spitzenstrom zu fehlen, z.B. wenn die Heizstäbe aufheizen sollen.

Wenn aber 3,6 kw gleich 3,6 kva sein sollte, muss es eine andere Fehlerquelle geben. Oder ist der Blind- Schein- oder Wasauchimmerstrom eben geringer als 3,6 kw?

Und ich versteh nur Bahnhof.


Ich versuchs mal so zu erklaeren, bitte korrigiert mich wenns so nicht stimmt:

Bei einem Generator kann man nicht generell eine Leistung in kW angeben, die der Verbraucher fordern darf, da dies ja wie oben beschrieben von der Art des Verbrauchers abhaengt.
Daher stellt vereinfacht gesagt ein Wert von 3,6 kVA eine theoretische Obergrenze dar, die versorgt werden koennte.

Es gibt also zwei Moeglichkeiten, warum sich die Waschmaschine abschaltet:
entweder sind die Leistungsspitzen hoeher als angegeben, oder - was wahrscheinlicher ist - liegt die Blindleistung zu hoch...

mueckenstuermer am 21 Mär 2010 09:34:38

Aha!

Nur wieso ist dann 1VA = 1V • 1A = 1W ?

Nach dem Bierglasbeispiel wäre dann zumindest die Gleichung falsch.

Was die Waschmaschine angeht dürfte Spitzenstrom fehlen. Das wird jedenfalls wahrscheinlicher.

Ich hab meinen Eura noch. Keine Sorge. Es geht um ein anderes Womo.

Dank schon mal an alle, denen ich Mühe gemacht habe.

m.

donalfredo2 am 21 Mär 2010 10:04:01

Hallo zusammen,

ich möchte vorausschicken, daß ich Laie bin.
Nun stellt unser allseits geschätzter Jurist eine Frage, und braucht auch mal Hilfe.
Wenn die Fakten, wie von ihm beschrieben, feststehen, müßte doch einer der hier lesenden Experten wissen, ob die Gesamtstromaufnahme einer Waschmaschine während des Anlaufens und Anheizens nicht deutlich über den genannten 3 Kw liegt.
Ich habe so etwas von älteren Klimaanlagen in Erinnerung, den sogenannten Anlaufstrom, wenn auch nur im Millisekundenbereich.
Ebenso weiß ich, daß es bei Händlern wie Conrad sogenannte Anlaufstrombegrenzer gibt, die die Leistungsaufnahme in der Spitze kappen.
Überlegt doch mal in der Richtung, ob es hier eine sinnvolle Lösung gibt.

pluspetit am 21 Mär 2010 10:17:23

Hi,

vor kurzem habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen. Es ging um die Frage inwieweit die modernen Elektrogeräte die gemachten Verbrauchsangaben einhalten. Ihr ahnt es schon, das war nur bei ganz wenigen Ausnahmen der Fall. Die größten Ausreißer hatten fast den doppelten Energie- und Wasserverbrauch, wie angegeben. Ich vermute, die Waschmaschine zieht auch mehr Strom als die 3600 Watt.
Als Grund für die Abweichungen wurde das Testverfahren genannt, u.a. bekommen die Geräte da 20 Grad C warmes Wasser, satt der 4-8 Grad C die in der Kaltwasserleitung normal sind.
Sind für mich genauso unwahrscheinliche Angaben wie der Spritverbrauch bei den Autos. Unser T 5 soll im Drittelmix unter 10l / 100km kommen, in der Praxis braucht er 12 bis 13,5.

LG

pluspetit

homa am 21 Mär 2010 11:02:30

Das Problem wird auftreten, wenn die Heizung einschaltet. Im aller ersten Moment wird die Spannung für ein paar Milli-Sekunden zusammenbrechen und damit die erforderliche Mindestspannung für die Elektronische Steuerung unterschreiten. In diesem Fall reagiert die Steuerung offenbar mit einem Neustart des Programms. Es ist eine Sache der Softwareprogrammierung, wie auf Unterspannung = Fehlerfall reagiert werden soll.
Eine Möglichkeit wäre, in die Waschmaschine einen kleineren Heizkörper einzubauen. Da in den verschiedenen Ländern Europas sowieso unterschiedliche Heizleistungen angeschlossen werden können (am normalen Stromnetz), da die Absicherungen zum Teil nur 10 A sind, müsste es wahrscheinlich einen anderen Heizkörper beim Waschmaschinenhersteller geben. Dies dürfte auf jeden Fall preiswerter sein, als einen noch größeren Generator zu kaufen, der in dieser Größe nur für die Waschmaschine gebraucht wird. Ich nehme mal an, dass auch eine Geschirrspülmaschine eingebaut ist, die wird wahrscheinlich nur 2,2 kW haben und einwandfrei laufen.

mueckenstuermer am 21 Mär 2010 11:18:07

Nach mal bitte zurück zur Ausgangsfrage, die zunächst geklärt sein muss, weil ich sonst nicht weiss, ob ein Mangel vorliegt oder nicht.

Ist ein Generator, der mit 3,6 KW bestellt wurde aber dann "nur" 3,6 KVA hat schlechter in der Leistung als ein Generator mit "echten" 3,6 KW?

Wenn KVA auch "Blindstrom" enthält, KW aber nicht, (siehe Biergalsmodell) müßte die Antwort wohl "Ja" sein. Nimmt man die Gleichung, die ich gefunden habe, sollte die Antwort "Nein" sein, weil da 1 VA gleich 1W sein soll.

Scheint doch nicht so einfach zu sein...

m.

lahmeente am 21 Mär 2010 11:34:36

Hallo,

auch ich bin Laie, aber wenn in der Bestellung steht "3,6 KW mit induktiver Last" dann hätte der Liferant sicher ein Problem. Mit einem großen Ohmschen Widerstand (der 3,6 KW aushält) wird der 3,6 KVA Generator auch 3,6 KW liefern. Und damit wäre der Liferant aus dem Schneider.

Ich würde an deiner Stelle mal beim VDI nachfragen, ob es eine Norm gibt für die Lieferung von Generatoren in Bezugnahme auf Watt Angaben, sprich wird dann immer von einer induktiven Last ausgegangen oder ist das wahlfrei.

Grundsätzlich sollte man aber vor der Bestellung das Rechnen anfangen, denn selbst wenn der Generator 3600 W mit induktiver Last liefern kann, sind dies geteilt durch 230 V deutlich weniger als 16A und dies benötigen Waschmaschinen in der Regel als Absicherung.


LahmeEnte

lahmeente am 21 Mär 2010 11:36:52

lahmeente hat geschrieben:Ich würde an deiner Stelle mal beim VDI nachfragen,...


Sorry, ich meinte VDE

singlefreiheit am 21 Mär 2010 11:52:23

Hier liegt eindeutig kein "Mangel" am Generator vor.
Ob der nämlich reine Wirkleistung oder Scheinleistung produziert hängt nur von deinem Verbraucher ab.
Verbraucher, die nur Wirkleistung aufnehmen (z.B. Heizgeräte) können bis 3.6kW angeschlossen werden.
Bei Verbrauchern, die sowohl Wirkleistung als auch Blindleistung aufnehmen (z.B. Elektromotore) darf die Summe aus Wirkleistung und Blindleistung 3.6kVA betragen.
Blindleistung ist die Leistung, die dem Generator entnommen wird und eine Sinushalbwelle später wieder zurückgeliefert wird. Dadurch erwärmt sich der Generator, ohne dass man aus Blindleistung etwas wirksames (Wärme oder mechanische Leistung) gewinnen kann.
Wenn du einen reinen Blindleistungsverbraucher (z.B. einen riesigen Kondensator) an den Generator anklemmst, dann wird dieser Kondensator mit der einen Halbwelle aufgeladen und mit der nächsten Halbwelle wieder entladen. Da man mit dieser hin- und herfliessenden Leistung nicht nützliche anfangen kann, heisst sie Blindleistung. Sie belastet aber den Generator, er erwärmt sich durch den hin-und herfliessenden Strom. Dadurch ist diese Leistung begrenzt.
Somit ist die Leistungsangabe 3.6KVA einfach nur korrekt.

jakeomat am 21 Mär 2010 12:00:33

Hallo,

mich hat das ganze jetzt neugierig gemacht und ich habe mal die technischen Daten zu meiner Waschmaschine rausgekramt, die sehr detailliert ist:

Gesamtanschlußwert: 2200 W (ist ja ein richtiges Sparmodell :D )
Davon:

Heizung: 1950 W
Laugenpumpe: 30 W
Hauptmotor Waschen: 250 W
Schleudern: 350 W

Korrigiert mich, falls ich falsch liege, aber so ein Heizstab ist doch das perfekte Beispiel für einen ohm'schen Verbraucher, oder nicht? Und der hat auch keine Spitze beim Anlaufen, die dürfte höchstens der Motor haben. Wenn die aber so immens wäre, würde sich zu Hause am Landstrom auch die 16A-Sicherung verabschieden, das kanns also eigentlich nicht sein. Außerdem: normalerweise können doch Generatoren neben der konstant lieferbaren Leistung auch kurzfristig Spitzen liefern ohne die Grätsche zu machen!

Deshalb habe mal wahlfrei im I-net irgendeinen Generator in einem Online-SHop rausgesucht, da lesen sich die technischen Daten wie folgt:

TECHNISCHE DATEN:

- Dauerausgangsleistung von 6KVA / 4.8 KW 230/400V

- Maximale Ausgangsleistung von 7.5 KVA / 6KW 230/400V

Damit ist doch bewiesen: Die Leistungsangabe in KVA ist definitiv nicht gleich der in kW! Im obigen Fall ist das Verhältnis 1: 1,25
Das würde also für den 3,5 KVA-Generator bedeuten, dass er nur 2,8 kW leistet! Wenn man ihm dann unterstellt, er hat im Verhältnis zu dem genannten Generator denselben Spitzenleistungswert, wäre man bei 3,5 kW. Zieht jetzt die Waschmaschine auch nur geringfügig mehr (z.B. Anlaufstrom des Motors bei gleichzeitig laufender Heizung) sind alle Reserven aufgebraucht. Klarer Fall.

Ich hoffe, hilfreich gewesen zu sein.



Jake

mueckenstuermer am 21 Mär 2010 12:04:18

singlefreiheit hat geschrieben:Hier liegt eindeutig kein "Mangel" am Generator vor.
Ob der nämlich reine Wirkleistung oder Scheinleistung produziert hängt nur von deinem Verbraucher ab.
Verbraucher, die nur Wirkleistung aufnehmen (z.B. Heizgeräte) können bis 3.6kW angeschlossen werden.
Bei Verbrauchern, die sowohl Wirkleistung als auch Blindleistung aufnehmen (z.B. Elektromotore) darf die Summe aus Wirkleistung und Blindleistung 3.6kVA betragen.
Blindleistung ist die Leistung, die dem Generator entnommen wird und eine Sinushalbwelle später wieder zurückgeliefert wird. Dadurch erwärmt sich der Generator, ohne dass man aus Blindleistung etwas wirksames (Wärme oder mechanische Leistung) gewinnen kann.
Wenn du einen reinen Blindleistungsverbraucher (z.B. einen riesigen Kondensator) an den Generator anklemmst, dann wird der mit der einen Halbwelle aufgeladen und mit der nächsten Halbwelle entladen. Da man mit dieser hin- und herfliessenden Leistung nicht nützliche anfangen kann, heisst sie Blindleistung. Sie belastet aber den Generator, er erwärmt sich durch den hin-und herfliessenden Strom. Dadurch ist diese Leistung begrenzt.
Somit ist die Leistungsangabe 3.6KVA einfach nur korrekt.



:daumen2:

OK. Ich habe eine Ahnung, dass ich das verstanden haben könnte. Ich gehe also jetzt mal davon aus, dass kein Mangel am Generator vorliegt.


:dankeschoen:

Jetzt gilt es eine Abhilfe zu schaffen. Spitzenstrombegrenzer!? Gibt es so etwas? Die Idee mit dem kleineren Heizstab finde ich gut. Werde ich mal weitergeben.

m.

mueckenstuermer am 21 Mär 2010 12:16:17

jakeomat hat geschrieben:Hallo,

mich hat das ganze jetzt neugierig gemacht und ich habe mal die technischen Daten zu meiner Waschmaschine rausgekramt, die sehr detailliert ist:

Gesamtanschlußwert: 2200 W (ist ja ein richtiges Sparmodell :D )
Davon:

Heizung: 1950 W
Laugenpumpe: 30 W
Hauptmotor Waschen: 250 W
Schleudern: 350 W

Korrigiert mich, falls ich falsch liege, aber so ein Heizstab ist doch das perfekte Beispiel für einen ohm'schen Verbraucher, oder nicht? Und der hat auch keine Spitze beim Anlaufen, die dürfte höchstens der Motor haben. Wenn die aber so immens wäre, würde sich zu Hause am Landstrom auch die 16A-Sicherung verabschieden, das kanns also eigentlich nicht sein. Außerdem: normalerweise können doch Generatoren neben der konstant lieferbaren Leistung auch kurzfristig Spitzen liefern ohne die Grätsche zu machen!

Deshalb habe mal wahlfrei im I-net irgendeinen Generator in einem Online-SHop rausgesucht, da lesen sich die technischen Daten wie folgt:

TECHNISCHE DATEN:

- Dauerausgangsleistung von 6KVA / 4.8 KW 230/400V

- Maximale Ausgangsleistung von 7.5 KVA / 6KW 230/400V

Damit ist doch bewiesen: Die Leistungsangabe in KVA ist definitiv nicht gleich der in kW! Im obigen Fall ist das Verhältnis 1: 1,25
Das würde also für den 3,5 KVA-Generator bedeuten, dass er nur 2,8 kW leistet! Wenn man ihm dann unterstellt, er hat im Verhältnis zu dem genannten Generator denselben Spitzenleistungswert, wäre man bei 3,5 kW. Zieht jetzt die Waschmaschine auch nur geringfügig mehr (z.B. Anlaufstrom des Motors bei gleichzeitig laufender Heizung) sind alle Reserven aufgebraucht. Klarer Fall.

Ich hoffe, hilfreich gewesen zu sein.



Jake


:respekt:

Auch das hilft weiter!

m.

kassiopeia am 21 Mär 2010 12:20:34

Jake, wie oben schon mehrfach geschrieben haengt das Verhaeltnis von der Art des Verbrauchers ab.
1:1,25 ist hier einfach ein auf magische Art gemittelter Wert, das kann im konkreten Fall ganz anders aussehen...

homa am 21 Mär 2010 12:40:39

mueckenstuermer hat geschrieben:
singlefreiheit hat geschrieben:Hier liegt eindeutig kein "Mangel" am Generator vor.
...............
:dankeschoen:

Jetzt gilt es eine Abhilfe zu schaffen. Spitzenstrombegrenzer!? Gibt es so etwas? Die Idee mit dem kleineren Heizstab finde ich gut. Werde ich mal weitergeben.

m.


Noch eine Anmerkung: Wenn es nicht eine moderne Waschmaschine mit elektronischer Steuerung wäre, sondern ein altes Modell mit herkömmlichem, mechanischem Programmschaltwerk, würde sich Problem vermutlich garnicht zeigen. Aber was soll's, die Zeiten haben sich halt geändert.

andwein am 21 Mär 2010 13:03:19

Hallo @macagi
andwein hat geschrieben:Hallo @mueckenstuermer,
die Antwort von @macagi ist absolut richtig und toll ausgedrückt.
Was er bestimmt auch sagen wollte ist:
Der Generator ist richtig, die Lieferbeschreibung ist richtig, die Bestellung ist ungenau da falsche Einheit.
War es das was du wissen wolltest ??
Andreas

Du hattest Recht mit deiner vorsichtigen Antwort.
Die Diskussion war toll, das Ergebnis ist offen und die Waschmaschine wird umgebaut.
Andreas

ingemaus am 21 Mär 2010 14:07:57

Hallo Mücke!
Gerade fertig und abgestürzt!
Versuche etwas Ordnung in die Debatte zu bringen.
So weit aus meiner Lehrzeit noch vorhanden.
Ein Tauchsieder, Foen usw sind reine ohmsche Verbraucher.
Leistungsaufnahme und Abgabe sind gleich ( Wirkleistung).
Bei Motoren und Trafos und Generatoren ist die aufgenomme Leistung und die abgegebene an der Welle oder Trafoausgang nicht gleich. Hier wird durch Reibung oder Wärme ein Verlust entstehen.
Einfacher gesagt aufgenommene Energie und wirklich abgegebene Energie können nié gleich sein, etwas geht verloren leider leider!!.
Die aufgenomme Leistung ist also eine Scheinleistung!
Müsste eigentlich als KVA Leistung bezeichnet werden?
Dieser Verlust kann durch den cos der im Typenschild angegeben ist berechnet werden.
Der cos oder Wirkungsfaktor liegt immer unter 1!
Deshalb stimmt die Berechnung V x A hier nicht ( Motore, Trfos, Generatoren).
V 1 X A 1 x cos ergeben die richtigen Werte jeweils für den Ausgang!!
Ein Motor mit einer angegebenen Leistung von 2 KW und einem cos von 0,8 bringt an der Welle nur 1,6 KW.
Ob in Deinem Fall der cos zu hoch ist und hätte entsprechend berechnet werden müssen, kann nur ein Fachmann unter mit Einberechnung des Wirkungsgrades feststellen aber nicht die arme kleine ingemaus.
Hoffentlich stimmt alles so in etwa, es ist schon alles ca 50 Jahre her!

schönen sonntag und tschüss ingemaus

papagei am 21 Mär 2010 15:01:31

Hallo,

ich vermute das Problem liegt mehr bei der Elektronik als bei der Leistung. Kann es sein das die Steuerung der Waschmaschine reinen Sinus benötigt die der Generator nicht liefern kann?


Roland

PH_X am 21 Mär 2010 15:36:43

jakeomat hat geschrieben:Hallo,

mich hat das ganze jetzt neugierig gemacht und ich habe mal die technischen Daten zu meiner Waschmaschine rausgekramt, die sehr detailliert ist:

Gesamtanschlußwert: 2200 W (ist ja ein richtiges Sparmodell :D )
Davon:

Heizung: 1950 W
Laugenpumpe: 30 W
Hauptmotor Waschen: 250 W
Schleudern: 350 W

Korrigiert mich, falls ich falsch liege, aber so ein Heizstab ist doch das perfekte Beispiel für einen ohm'schen Verbraucher, oder nicht? Und der hat auch keine Spitze beim Anlaufen, die dürfte höchstens der Motor haben. Wenn die aber so immens wäre, würde sich zu Hause am Landstrom auch die 16A-Sicherung verabschieden, das kanns also eigentlich nicht sein. Außerdem: normalerweise können doch Generatoren neben der konstant lieferbaren Leistung auch kurzfristig Spitzen liefern ohne die Grätsche zu machen!

Deshalb habe mal wahlfrei im I-net irgendeinen Generator in einem Online-SHop rausgesucht, da lesen sich die technischen Daten wie folgt:

TECHNISCHE DATEN:

- Dauerausgangsleistung von 6KVA / 4.8 KW 230/400V

- Maximale Ausgangsleistung von 7.5 KVA / 6KW 230/400V

Damit ist doch bewiesen: Die Leistungsangabe in KVA ist definitiv nicht gleich der in kW! Im obigen Fall ist das Verhältnis 1: 1,25
Das würde also für den 3,5 KVA-Generator bedeuten, dass er nur 2,8 kW leistet! Wenn man ihm dann unterstellt, er hat im Verhältnis zu dem genannten Generator denselben Spitzenleistungswert, wäre man bei 3,5 kW. Zieht jetzt die Waschmaschine auch nur geringfügig mehr (z.B. Anlaufstrom des Motors bei gleichzeitig laufender Heizung) sind alle Reserven aufgebraucht. Klarer Fall.

Ich hoffe, hilfreich gewesen zu sein.



Jake


Hallo,

da Jake gut recherchiert und die Informationen übersichtlich dargestellt hat, nehme seinen Beitrag, um ein paar weitere Aspekte beizusteuern.

Zuerst einmal ist die Beschreibung von singlefreiheit genau richtig.

Im Beispiel von Jake wird das Problem klar, die Waschmaschine heizt mit 1950W auf und der Motor läuft an. Unabhängig davon, dass der Motor ein induktiver Verbraucher ist, hat er einen Einschaltstrom der 4-12 mal und einen Anlaufstrom der 4-8 mal so hoch ist wie der Nennstrom. Also wird der Generator überlastet und das unabhängig von kW oder kVA.

Zu Hause ist das kein Problem, da Leistungsschutzautomaten verzögert auslösen, z.B. lösen sie, je nach Kennlienie, bei doppeltem Strom erst nach ca. 30 Sekunden aus.

schönen
Peter

merten am 21 Mär 2010 16:13:22

Wie schon mehrfach weiter oben bemerkt, sollte man bei der Dimensionierung von Generatoren sehr genau wissen, was man damit betreiben möchte. Der Faktor 1:1,25 gilt als Richtwert für den "Durchschnittsverbraucher".
Wenn wir Stromaggregate für Events bestellen, mit denen z.B. große Lichtanlagen betrieben werden, dimensionieren wir 1:1,9!!

Eine nette kleine Tabelle dazu unter: --> Link

Beste
Merten

singlefreiheit am 21 Mär 2010 18:35:39

@ ingemaus

nach hunderten von deinen hochinteressanten Beiträgen hast du heute und hier im Thread - mit Verlaub -

kuriosen Unsinn geschrieben.

Der Wirkungsgrad eines Verbrauchers hat mit dessen cos(phi) absolut nichts zu tun!

Der cos(phi) beschreibt lediglich die Verhältnisse der vom Verbraucher aufgenommenen elektrischen

Leistung zu der Leistung die zusätzlich (nutzlos aber unvermeidbar) zwischen Generator und Verbraucher hin- und herpendelt (der Blindleistung).

Ein Motor mit einem cos(phi) von 0.8 kann also einen ganz anderen, beliebigen Wirkungsgrad haben, der mit

dem cos(phi) von 0.8 überhaupt garnix zu tun hat.

Das war auch vor 50 Jahren nicht anders.

Zur Strafe erwarte ich, dass du
--> Link
2 mal abschreibst und auch die darin enthaltenen Grafiken bunt abmalst!

Beste ,
Thomas :lol:

P.S.
Ich korrigiere mich:
Blindleistung ist natürlich vermeidbar. Sie lässt sich wegkompensieren.
Aber das bitte hier nicht diskutieren, das würde diesen Thread sprengen.
Mir gings nur um die Grundlagen.

frankiafred am 22 Mär 2010 03:41:23

Moin,
es freut mich,daß sich in diesem Thread mal Leute zu Wort gemeldet haben die wissen wovon sie schreiben.Es hat mich schon oft gewundert mit welcher selbstverständlichkeit hier im Forum völlig falsch z.B. die Wirkleistung berechnet wurde (man will ja nicht als Klugscheißer dastehn :oops: ).Deshalb Dank an kassiopeia,macgi,schbechalist und natürlich singlefreiheit und andere.
Die Formel nach der die Wirkleistung (P) berechnet wird,lautet (Einphasenwechselstrom) P=U * I * cos (phi)
Beispiel:P=230VAC * 5A * 1 =1150W (1,15KW) diesem Beispiel liegt ein ohmscher Verbraucher (z.B. Glühlampe) zugrunde.
Ganz anders verhält sich die Sache bei induktiven oder kapazitiven Lasten (also alles wo z.B. eine Spule oder ein Kondensator verbaut ist).
Beispiel:P=230VAC * 5A * o,8 =920W
Der bei diesem Beispiel angenommene Leistungsfaktor (cos) könnte z.B. dem Typenschild eines E-Motors entnommen sein.Wie die anderen schon schrieben sollte man bei der Bestellung eines Generators schon wissen wofür man ihn braucht.Kenne ich den cos (phi) der angeschlossenen Geräte? Welcher Art sind die Verbraucher (induktiv/kapazitiv/ohmsch)?Muß ich mit hohen Einschaltströmen rechnen (z.B.durch E-Motore)? usw. Ich finde kassiopeia hat es toll ausgedrückt .....1:1,25 ist hier einfach ein auf magische Art gemittelter Wert...... Um den cos zu ermitteln (ohne das man selber rechen muß) gibt es reichlich Messgeräte.Wer Rechnen möchte im Netz gibt es die Formeln zuhauf und auch weitreichende Erklärungen zur Scheinleistung(VA),Wirkleistung(W),Blindleistung(var),Phasenverschiebung usw.usw.Was bedeutet das alles für den gemeinen Generatorkäufer? Entweder bescheid wissen oder die Verantwortung durch eine genaue (schriftlich fixierte) Bestellung auf den Verkäufer abwälzen.Die Leistungsangabe in VA (KVA)ist aus meiner Sicht die richtige für Generatoren.
Fred

ingemaus am 22 Mär 2010 12:43:04

Hallo singlefreiheit!

So gelernt oder verwechselt!?
Könnte man meinen, nein, weit gefehlt, wollte nur einmal testen wer hier im Forum aufpasst
Habe versucht meinen damaligen Lehrer zu erreichen. Gelingt aber hier unten nicht mehr.
War immer der Meinung. dass der cos gleichzeitig auch die Leistungsverluste angibt (Motortypenschild).
Langsam dämmert es wieder, dass hier die Phasenverschiebung im Spiel ist.
Aber zur meiner Ehrenrettung, die Formel stimmt dann aber wenigstens doch.
Trotzdem Asche über meine Locken!
Das abschreiben Deines angegebenen Links, bitte ich mir zu erlassen, da ich Probleme mit der neuen Rechtsschreibung habe.

und tschüss ingemaus

singlefreiheit am 22 Mär 2010 19:11:03

Hallo ingemaus,
nachdem du die Schuld eingestanden und Reue gezeigt hast, sowie Besserung gelobst, wird die Strafe auf 1 Jahr zur Bewährung ausgesetzt.
Auf eine Bestrafung ganz verzichten kann ich wegen der Schwere der Schuld nicht.
:D
Beste
Thomas

ingemaus am 23 Mär 2010 14:18:34

Hallo singlefreiheit!!

Danke Danke!

So langsam hat es dann auch gedäämmert das ich cos und Wrkungsgrat ich meine Beta, verwechselt habe.

und tschüss ingemaus

singlefreiheit am 23 Mär 2010 20:11:39

Hallo ingemaus,
das Formelzeichen für den Wirkungsgrad ist nicht Beta, sondern Eta.
Die Bewährungszeit bleibt bei 12 Monaten. :D
Beste ,
Thomas

ingemaus am 24 Mär 2010 11:34:32

Hallo singlefreiheit!

Du passt aber auch auf!
So eijn kleines B macht doch nicht viel aus!
War ein Tippfehler. würde jetzt ein Lehrer sagen!
Danke für Deine Nachsicht und die zweijährigen Bewährungszeit!

und tschüss ingemaus

Kabby10 am 25 Jul 2016 04:16:00

Hallo um das Thema etwas zu erleuchten, Laut Wikipedia Begrif: Wirkleistung (elektrische Leistung an den Abgangsklemmen)
unter Komplexe Darstellung ist folgendes zu finden, um es mal zu Zitieren

"Die Scheinleistung S[VA], also der Betrag der komplexen Scheinleistung S, ist die pythagoreische Summe aus Wirk- und Blindleistung. Die Wirkleistung P[W] ist der Realteil, die Blindleistung Q [var] der Imaginärteil der komplexen Scheinleistung.

S² = P² + Q² "

DA: P = U*I bei einem 1-Phasen-Generator ist, ergibt sich folgende Formel: P[W] = Wurzel aus S² [VA] - Q²[var]

Ergibt sich somit bei Q = Null ---> P = Wurzel aus S², dann Wäre 12960000 VA = 12960000 W = 3600 W

Ist Jedoch Q > Null dann ist P < S Bsp. Q = 0,75 var dann ist P = Wurzel aus 12960000 VA - 0,5625var = 12959999,44 W = 3599,999922 W
Wenn man dann die Formel P = U*I nach I umstellt ergibt sich ein Max. Strom bei 230 V von 15,65 A

Auf der Homepage der Schweizer Firma "Maurer Elektromaschinen GmbH" gibt es noch folgen Ergänzung zum 3-Phasen-Generator

P = U*I* Wurzel aus 3 = U*I*1,732 Ergo ein 2-Phasen-Generator: P = U*I* Wurzel aus 3 = U*I*1,414
Geht mann Obige Berechnung mit der P-Formel für den 3-Phasen-Generator durch und stellt dann Nach I um, beträgt der Max. Strom bei 230 V und auch wieder Q = 0,75 von gerade mal 9,04 A und beim 2-Phasen-Generator sind es 11,07 A

Ich hoffe ich konnte noch etwas weiter helfen

Gruß Kabby

kintzi am 25 Jul 2016 08:32:25

Für 2 Phasen : "P = U*I* Wurzel aus 3 = U*I*1,414 ? Vertippt ! muß "Wurzel aus 2" heißen !
Sonst ok,Wissen der höheren Elektrophysik, bei uns schon 1962 Prüfungsstoff im Physikabitur.
Das meiste vergessen, aber Wiedersehen macht Freude , danke. Gr. Richi
PS: 2-Phasen-Maschinen wohl selten, jedenfalls ich habe noch keine gesehen.

hypermotard am 25 Jul 2016 09:07:57

Kabby10 hat geschrieben:Hallo um das Thema etwas zu erleuchten, Laut Wikipedia Begrif: Wirkleistung (elektrische Leistung an den Abgangsklemmen)
unter Komplexe Darstellung ist folgendes zu finden, um es mal zu Zitieren...

"Die Scheinleistung... 2-Phasen-Generator sind es 11,07 A"

Ich hoffe ich konnte noch etwas weiter helfen

Gruß Kabby


Vielen Dank für die tollen Ausführungen, aber ob der TE sie nach über 6 Jahren (!) noch braucht...

Kabby10 am 25 Jul 2016 09:56:42

Ich denke mal nicht, hatte auch erst nach dem Posten gesehen das hier seid 6 Jahren Funkstille ist. Aber vielleicht ist es für andere nützlich.

Gruß Kabby

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