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Bilanz einer Rundreise !
Liebe Womo Gemeinde nun ist Ostern auch schon wieder vorbei und wir sind gesund von unseren ersten großen Tour mit Hauptziel Cote d' Azur angekommen. Reiseberichte mit Bildern gibt es ja zur Genüge, deshalb hier mal nur meine Gedanken zu dieser Reise. Zu Beginn haben wir uns natürlich versucht zu informieren um Tipps zu bekommen. Gerade als Neueinsteiger ist es schwer abzuschätzen was alles zu beachten ist, viele nützliche Tipps gab es auch hier im Forum dafür an dieser Stelle herzlichen Dank! Was waren unsere Vorstellungen: - schönes Wetter, nach einem harten Winter etwas Wärme, - etwas Erholung für uns und unsere Kinder, - Land und Leute kennen lernen. Der erste Tag begann mit 630 km Autobahn bei schönem Wetter bis an den Bodensee mit Übernachtung bei einem guten Freund für 0 Euro auf seinem Hof. Einige lustige Gespräche beim kühlen Bier beendeten die erste Etappe. Tag zwei heute soll es bis Annecy gehen die Strecke in die Schweiz führt mit der Fähre über den See bis Konstanz. Fahrpreis für 6,30 Mobil zwei große und zwei kleine Leute 18,80€. In der Schweiz angekommen schnell mal tanken Schock 1,24 der Liter. Wir armen deutschen sind die einzigen die einen Wucherpreis für Diesel zahlen, Irrtum die hier auch. Weiter geht es Richtung Genfer See ich lies es mir nicht nehmen einmal schnell bei Michael Schumacher in Gland vorbei zu schauen. Ich stand zwar vor dem verschlossenen Hoftor war ja auch klar aber als Schumi-Fan war ich trotzdem stolz einmal hier zu stehen. Nach dem kurzen Boxenstopp ging es auch gleich weiter Richtung Annecy. Hier angekommen trat genau das ein was der Stellplatzkatalog vorher sah, Platz voll. Auf der Suche fanden wir dann einen privaten Patz außerhalb der Stadt auf Wiese an der Hauptstr. Für ca. 12€ plus Kinder Klasse Hauptsache Hunde sind kostenlos. Wir boykotierten den und fanden einen Übernachtungsplatz für 0€ im Nachbarort Sevriere am Hafen gegenüber MC Donald sehr zur Freude unserer Kinder. Am nächsten Tag fahren wir wieder zurück auf den Stadtparkplatz bekamen nette Hilfe am Parkautomaten von zwei Politessen und machten einen Rundgang durch die alten Gassen.( ist sehenswert wie auch schon im Forum beschrieben) Nach 3 Stunden reichte es dann den Kindern und man hat eigentlich alles gesehen. Weiter geht’s Richtung Treffort laut Stellplatzkatalog. Guter Platz am Stausee gut auch für Kinder schön ruhig, schöne Aussicht und Natur. Eigentlich 6€ wir sind aber wohl zu zeitig und stehen für 0€, Entsorgung war möglich Versorgung noch nicht. Die Umgebung ist sicher mal was für zwei, drei Tage im Sommer. Haben gut geschlafen heute geht es über die Bergstrassen Richtung Verdon- Schlucht wir haben uns den Stellplatz Trigance ausgesucht. Von der Natur haben wir nichts gesehen es hat die ganze Fahrt geregnet wie Sau. In Trigance angekommen schrieb meine Frau ins Tagebuch „ geiler Platz im Bergdorf absolute Ruhe“ leider hatten die beiden Damen den Wunsch zu duschen und Wasser war noch nicht verfügbar der Tank fast leer also mussten wir zurück nach Castellane Stellplatz mit Wasser auf einem Parkplatz in der Stadt neben einer Baustelle, ging gerade so aber die Damen konnten duschen 5,50€. Nächster Tag: ab in die Schlucht was ziemlich harmlos anfängt steigert sich mit zunehmender Fahrstrecke. Unser Alkoven ist 3,20m hoch und ich bin mir nicht sicher ob ich überall durchkomme. Dazu haben wir festgestellt das Franzosen einige Fähigkeiten besitzen die wir nicht haben. Sie können um die Ecken schauen, haben irgendwie eine andere Schwerkraft und 90 km/ sind den 40 Tonnern auch noch zu langsam. Ich überlege wie tief es wohl neben uns abwärts geht schätze ca. 200m wir sind uns einig, die Kreuze mit den Blumen liegen alle im Verdon. Wie es auch sei wir verlassen die Schlucht ohne Beulen und Kratzer wieder heil auch wenn es manchmal ganz schön aufregend war. Nächster Übernachtungsplatz St.-Croix-du- Verdon auch Klasse genau wie Tregance schöner Platz und Einkaufs- Möglichkeit im Ort mit allem was man braucht. Normal 6€ aber wie schon mal sind wir zu zeitig und stehen für 0€. Diese Nacht hat es wieder mal gegossen. Heute am 1.4. wollen wir bis St. Tropez die Strecke ist nicht all zu weit und wir erreichen gegen Mittag den privaten Stellplatz am Rande der Stadt. Wer hier nicht reich ist, ist selber Schuld, Stellplatz 11€ mit Ver- und Entsorgung, Wasser 2€, Strom 2,50€. Der Platz ist ca. 3km vom Zentrum entfernt über eine stark mit Franzosen befahrene Straße zu erreichen lebensgefährlich für Kinder. Die Stadt voller Menschen einige etwas überdreht muss man mal gesehen haben. Meine Suche nach der Gandarmerie Nationale musste ich zu Gunsten meiner Kinder leider abbrechen, schade hätte gern gewusst ob die da wirklich Öl saufen. 2.4. auf geht es nach Ramatuelle auf den Stellplatz direkt am Strand den angeblich jeder kennt. Wir fahren 1,5 km vor dem Platz an einem Einkaufsmarkt vorbei hier kann man das Womo auffüllen für die nächsten Tage. Der Platz ist in Ordnung finden wir, die Toiletten verstehen wir nicht keinen weiteren Kommentar dazu. Haben hier zwei schöne Tage verbracht, jeden Früh kam das Bäckerauto laut hupend über den Platz der Tag kostete7,30€, und im Gegensatz zum Katalog mit max. 48 Stunden Parkdauer bot man uns sogar an zwei Tage bezahlen und drei bleiben. Den Strand fanden wir etwas unaufgeräumt und ein Essen an der Strandbar für nur 26€ auch ein bisschen teuer. Als Ostsee-Urlauber fanden wir das Wasser mit ca. 18 Grad zum Baden möglich was meine Kinder auch unter verständnislosen Blicken der Mitmenschen taten. Der Ort Ramatuelle gleicht einer Rad-Tour mit Bergwertungen da oben könnte man auch gut das rot gepunktete Trikot im Souvenirshop verkaufen aber der Weg lohnt sich. Wir verlassen am 4.4. Ramatuelle mittlerweile stehen hier 82 Wohnmobile und wollen bis Monaco. Die Strecke war etwas unüberlegt so das wir fast die ganze Cote d' Azur entlang an einem Tage abfahren und demzufolge erst am späten Nachmittag in Monaco bei Regen ankommen und das berüchtigte Parkhaus für Wohnmobile auch voll ist. Ja das Parkhaus gibt es wirklich und der Weg da hin durch die Stadt ist sogar ausgeschildert. Plan B wir übernachte in San Remo und fahren morgen mit dem Zug hier her. Weiter geht’s San Remo ist restlos voll die stehen hier übereinander was nun? Weiterfahren Unruhe macht sich breit Oasiland los hin. Auch total voll wir bekommen für 15€ einen Platz im Schlamm strömender Regen die Womos stehen fast übereinander Stimmung: Sch…….e. 5.4. Wir haben uns noch mal Monaco vorgenommen nach dem heute auch noch blauer Himmel ist. Fahren über die Autobahn pfeifen auf die Maut wollen zeitig da sein. Wir erreichen das Parkhaus gegen 10 Uhr nach dem unser Navi in der Stadt total verrückt gespielt hat und wir kreuz und quer fuhren noch 9 Plätze frei. Rein los oh das ist eng Durchfahrtshöhe 3,50m wir werden einwiesen, sau eng aber hinter mir steht Ein LKW und wartet meine Rangierkünste ab. Ein Tag Stadt-Bummel in einer anderen Welt den man nicht beschreiben kann muss man erleben. Parkgebühr 12€ egal macht man nicht jeden Tag. Anschließend übernachteten wir in San Remo die Massen sind weg heute haben wir einen Platz in der ersten Reihe mit Meerblick. 6.4. Wir müssen langsam Richtung Heimat wollen heute noch bis an den Lago Magiore haben im Forum gelesen das die Italienische Seite schöner sein soll was die Stellplätze an geht. Maut für ca. 300km Autobahn 27€ erreichen 18,00 Oggebio. Ein gigantisch angelegter Stellplatz der Luxusklasse für 15€ mit WC und Duschen. Mein Sohn zerstörte irgendwie die Ruhe auf dem Platz wir wurden auch von Mitcampern darauf hingewiesen das dieser Platz völlig ungeeignet für Kinder ist. ( Hauptsache Hunde willkommen) Egal verbrachten hier zwei schöne Tage mit Sonnenbrand. Im Ort kleiner Laden nicht gerade billig aber alles da. 8.4. Wollen heute nach Chur mit der Bernina-Bahn fahren, haben schöne Fahrt durch herrliche Natur und über den Pass sogar Schnee. In Chur angekommen wollen wir Fahrkarten für die Bahn kaufen von Chur nach Filisur und zurück 2 Stunden Zugfahrt sind genug. Schock zwei Erwachsene und zwei Kinder 100€ Meine Frau Angestellt bei der deutschen Bahn möchte ich hier nicht kommentieren ich merke nur mal wieder wir deutschen jammern auf hohem Niveau. Wir lassen die Zugfahrt ausfallen und beschließen lieber für das Geld unseren Kindern etwas Gutes zu tun. Stellplatzkatalog und Kinder entscheiden weiter auf dem Heimweg Erlebnis-Bauernhof Rot an der Rot. Super Platz in herrlicher Natur mit Spielplatz Grillecke sogar Lagerfeuer möglich eine Menge Getier was Kinder lieben, herzliche Bauern , Brötchenservice und vieles mehr. Zum ersten Mal mussten wir 21.00 Uhr unsere Kinder zur Nachtruhe einfangen. Mit WC, Dusche V+E 15€ leider konnten wir nur eine Nacht bleiben aber unser Kinder stellten fest das wir für den Rest der 100€ Zuggeld noch ein paar Tage hier her können. Wir erreichten alle gesund am 10. 4 unsere Heimat. Was ich noch so feststellte: - dass ich 3400 km gefahren bin und dabei 450€ Diesel verballert hab - dass Tanken überall sau teuer ist - dass Franzosen im Gegensatz zum allgemeinen Reden nette und liebevolle Mensche sind, auch wenn man die Sprache nicht kann - dass man süchtig nach frischem Baguette werden kann - dass man sehr wohl mit dem Womo nach Monaco rein kommt und da auch Runden durch die unmöglichsten Gassen drehen kann ohne von der Polizei verjagt zu werden - und hier sogar Lebensmittel kaufen kann ohne dabei teurer zu kommen wie wo anders - dass man nach ca. 200km Serbentien-Strassen die man mit anderen teilen muss völlig fertig ist. - dass bei den Italienern die Männer kochen - dass wir wahrscheinlich mit 38 Jahren zu jung für Wohnmobiltouren sind weil uns Markttage überhaupt nicht interessieren - dass Hunde wichtiger sind wie Kinder - dass Bauernhöfe öfters in unsere Touren geplant werden müssen - das der Ostseestrand immer noch der schönste ist und dass man mit dem Wohnmobil die schönsten Urlaube hat. Eule 8) Hallo,
wir waren auch über Ostern in der Provence und der Cote Bleu. Das mit dem Ostseestrand würde ich voll unterschreiben. Kleiner Kommentar zum SP St. Croix de Verdon: wir hätten da auch noch draufgepasst, aber unten im CP kostete es nur 5 Euro mehr, es waren nur 3 Fahrzeuge da im ganzen CP, und wir haben unter einem blühenden Baum im Freien gefrühstückt, mit Blick auf den See. Was mich auf der Rückfahrt am Meisten geärgert hat ist dass wir auf der teuren französichen Autobahn in Chambery im Stau sassen, der überwiegend durch ......eine Mautstelle verursacht war!!!! Das ist Verarsche hoch drei! Das nächste Mal werden wir noch mehr Landstrasse fahren. Was die Schweiz und Bahnfahren angeht: es gibt unglaublich viele Rabatte und Angebote, man sollte sich vorher schlau machen. Bahnfahren in der Schweiz macht Spass, aber es hilft sich vorher zu informieren. hallo Eule, vielen Dank für diesen schönen, humorvollen Bericht. Auch wenn ihr euch für den Womobilurlaub zu jung deucht, hat euch der Virus scheints doch echt befallen. Mit Kindern macht das Ganze auf Bauernhöfen und CP mehr Spaß, dabei gibt es wirklich schöne und auch nicht teure kleinere CP die auf die Kleinen eingestellt sind.
Noch viele schöne Touren wünsch ich euch. Hallo Eule,
prima unkonventioneller Reisebericht - emotionell gespickt, Erkenntnisse mitgenommen und ohne auf einen teilweise sartirischen "Abgang" zu verzichten. Wünsche eurer jungen Familie noch viele wunderschöne, Womo-Urlaube auf nicht nur hundefreundlichen Plätzen, vielleicht nicht unbedingt allzuoft an die bekannte Ostsee oder die überlaufenen Ziele, denn es gibt soooo viele tolle (süd)europäische Ziele . . . . . . und in Frankreich gibts "France Passion" (googlen), das sicher nicht nur für eure Kleinen eins ums andere Mal neue ländliche Erlebnisse bereit halten dürfte. P.S.: Ähnlich Budget-freundliches in Spanien und Italien. Ich fand Euren Artikel auch herzerfrischend. Toll erzählt.
Bei uns wurde früher immer an die Ostsee gefahren(tun wir heute noch gern), aber irgendwann wollten unsere Kinder zu Ostern auch mal nach Frankreich, wie angeblich alle ihre Mitschüler. Wir sind damals mehrere Jahre in Le Lavandou auf Camp du Domaine gewesen. Erzählen die Kinder heute noch davon. Vor allem, weil einer der Kinder immer einen seiner Lehrer dort traf. Heute ersparen wir mittlerweile "alten Leute" uns den Stress mit den Osterferien. Liebe Hildegunde So, wir haben auch den Versuch gemacht den Frühling, bzw die Sonne zu finden und waren auch in Südfrankreich.
Hier könnt ihr schauen, wo wir waren und was wir für Erfahrungen gemacht haben. --> Link LG aus Freudenberg Super Bericht
Dankeschön :) Könnt grad wieder los Hallo Eule
Da wir so in etwa den gleichen Jahrgang haben und ich auch mit meinen Kindern immer in diese Region fahre (inzwischen auch mit dem Wissen des Ortskundigen :wink: )kann ich deine Reise Nachvollziehen . Deine Erfahrungen kann ich absolut nachvollziehen und sind auch meine ersten Eindrücke damals gewesen ! Inzwischen kann ich sagen das es für uns kein schöneres Reisen wie mit dem Wohnmobil gibt und grade die "verstopfte" Cote d Azur in der Nebenzeit fantastisch zu geniessen ist ! und wenn man(n) ein wenig gegen den Strom der allgemeinen Wohnmobilfahrer rudert :D bist Du auch in dieser Region sehr sehr gut aufgehoben Wenn Du das Nächste Mal da runter fährst wirst du sehen, das es immer einfacher wird bestimmte Sachen zu finden oder sich überhaupt zurecht zu finden -> versteckte Plätze zum Übernachten oder einfach nur V/E :!: .. Ich könnte Dir viele Plätze nennen wo Kinder erlaubt bzw Willkommen sind (keiner davon auf einem SP),denn die Franzosen sind eigentlich sehr Kinderlieb ,meiner Erfahrung nach. Mich freut dein Fazit : völlig korrekt Hallo Eule,
vor ein paar Jahren (Es war genau gesagt das erste Euro Jahr), waren wir auch dort unten. Allerdings mit dem Wohnwagen und auf dem Camping und haben die Touren mit dem Auto gemacht. Unsere Kids fanden Monaco damals Super und Papa mußte mit dem Kombi an der Roten Ampel Schumacher spielen....außerdem wurde die Rennstrecke zu Fuß abgelaufen und das Capi aus dem FErarri Shop ist heute noch heilig.... und das Eis, das haben wir im Supermarkt gekauft...war genauso teuer wie woanders auch..... Dein Bericht ist einfach super....bin auf eure nächste Reise gespannt. Wir kommen auch gerade zurück aus der St. Tropez Ecke.
Trotz meiner anfänglichen Bedenken, muß ich sagen, dass Südfrankreich einen Fan mehr hat. Mir hat es auch super gefallen und ich kann bestätigen, dass die Franzosen dort wirklich, ausnahmslos kann man fast sagen, sehr sehr nett waren. Null probleme - auch in puncto Hund oder sprachlicher Barrieren. War echt toll und der nächste Besuch ist in Planung. Allerdings, was ich überhaupt nicht bestätigen kann ist das Ding mit den Preisen. Das fand ich waaaahnsinnig teuer. Ist natürlich relativ, aber für mich ist - 1 portion Monacco - Softeis, in der Größe einer deutschen Normeiskugel für 4,90 EUR oder - 1 GLAS (nicht Fass) Bier in einem der günstigeren Lokale außerhalb der Touristädte, für 6,90 EUR oder - 1 normales Essen (1 Gang) für 3 Personen im gleichen, soliden, aber eher günstigeren Restaurant für 73 EUR (beinhaltet 1 Wasser, 2 Cola und besagtes Glas Bier) oberschweinemegahammerteuer ! zuerst dachte ich "Okay - wir kennen uns nicht aus und haben halt trotz oberflächlicher Speisekartenvergleiche, die falsch Lokation gewählt", aber das ist nicht richtig. Auf unserem Platz arbeitet seit 30 jahren eine Deutsche, die ich deswegen ansprach und sie meinte, wir hätten alles richtig gemacht - das ist eben die Preislage. Es gibt wohl ein paar günstigere Tips der Ansässigen Bevölkerung , aber das sei halt ein paar Kilometer im Hinterland. Direkt an der Küste käme man um solche Preise nicht herum (sie hatte selber am Vortag in einem Nachbarort von St. Tropez für 2 Gläser Fusel, wie sie ihn bezeichnete, und ein Wasser 18 EUr liegen lassen). Merkwürdigerweise muß ich aber anfügen, dass der Campingplatzpreis, wie auch so die Preise an den Touri-Snack-Futterbuden human waren. Ein Crepes bespw hat dort 50 CT mehr gekostet als hier, ein belegtes Baguette ungefähr das Gleiche wie hier - also zu verschmerzen. Hi,
Bier in Frankreich war schon immer teuer, besonders wenn man eine bekannte Flaschen Marke bestellt. Billiger ist es wenn man ein Fassbier " Pression" bestellt. Am besten eine Karaffe mit " Vin de table " zu den Mahlzeiten bestellen. Auch mit Wein in der Flasche sollte man sich auskennen, eine Flasche " Vin du Pays " kann manchmal mehr kosten wie 2 Menüs. Was die Preise an der Côte d´Azur betrifft: sind übertrieben hoch ... aber man muss bedenken, dass das Geschäft dort nur in der Saison " brummt ". Im Winter haben viele Lokale zu. Man kann auch preiswert essen, am besten nicht an einer Promenade, aber es lohnt sich manchmal einige Gassen " hintendran " abzuklappern. , gary32
Stimme soweit zu ! Gary. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht ,das es in der "tiefsten" Nebensaison(Oktober /November ) an bestimmten Orten -> nehmen wir zB. mal Monaco nicht sehr wesentlich teurer ist wie in unseren Gaststätten ,es kommt naürlich auch auf die Essgewohnheiten an ! .... So haben wir zB. mit 4 Personen und einem Kleinkind, in der Seitengasse gegenüber der "Boxengasse "(kenne den Namen nicht :D ) auch nur 75€ bezahlt mit Kaffe /Vorspeise /Hauptgericht /Salat :!: :!: und nach vergleichen der Preise musste ich Nachher festellen , das es im berühmten La Rascasse --> Link F1 Fans kennen es -> nicht teurer war .(obwohl es sich zum Rennen niemand leisten kann )!
Ja, das mit dem Bier wurde mir auch schon zugetragen. Werde einfach nächstes Mal was anderes trinken. Aber mit der Seitengasse wars da halt nichts. Wie gesagt, da hätten wir noch weiter ins Hinterland müssen und das wollten wir nicht. Das tut der Liebe ja auch keinen Abbruch - wollte eben nur sagen, dass man das mit den Preisen nicht uneingeschränkt so stehen lassen kann. Aber, übrigends: Wo wir echt massiv geschockt waren, war die Maut. Diese dämlichen Automaten haben ALLE, ohne Ausnahme, mein Wohnmobil Stufe 4 (Schwerlastverkehr über 12 To) zugeordnet. Leider war auf dem Weg von und nach Itlaien kein Kassenhäuschen, an das wir direkt hinfahren konnten und anhalten und quer über allen Bahnen rennen, wollte ich auch nicht. Letztlich haben wir auf den ca 150 KM fast soviel bezahlt wie wir für die komplette Schweiz (in der wir ja auch als LKW durchrauschen) und die Strecke durch Italien bezahlt haben. Aber ich habe mich ehrlich gesagt, gerade weil es nur so wenige KMs sind, auch nicht näher mit den Bedinungen der einzelnen LKW-Einstufungen beschäftigt. Werde ich nachholen, aber mir war unverständlich, wieso ich mit meinen 4,5 To nicht den kleineren LKW oder zumindest den 7,5 To zugeordnet wurde.
Wegen Deinen 3 Achsen ... :troest: Vermutlich hängt es aber auch an der Höhe. Bin beim suchen auf einen Verweis von Gary auf eine entsprechende Seite gestossen.
Puuh, ich will gar nicht genau ausrechnen, was die Maut für die geplante Spanienreise dann in Frankreich kosten wird. Also ich, kann sein, dass ich das etwas naiv betrachte, wäre echt interessiert, mit welcher Begründung man einem Womofahrer wie mir die gleiche Kosten wie einem gewerblichen, mit der Durchfahrt auch noch Geld verdienenden 48 To-Lastzug abverlangt. Das ist echt nicht in Ordnung und kann eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders sein. Ist aber in allen europäischen Autobahn-Mautsystemen (die ich kenne) so ... 3-Achser haben da - mal mehr, mal weniger - die A-Karte :(
Warum´s so ist ... :nixweiss: hallo pit
ich nehme in frankreich immer das menue ...meist irgendwo zwischen 15 und 25 euro .. dazu einen hauswein in der karaffe der meist so um die 10 euro / liter liegt . dafür bekommt man in der regel einen ordentlichen gegenwert . wählst du einzelne portionen wird es in der regel viel teurer , und überhaupt , kann man , wenn man will , in frankreich für essen und trinken ein vermögen anlegen ..muss man aber nicht ansonsten wird in den bars meist der preis für pastis, cafe, pression , pichet vin und wasser am eingang ausgezeichnet ...und diese getränke sind meist günstig im übrigen habe ich festgestellt , dass auch das hinterland touristisch sehr stark frequentiert ist , da die provence für franzosen und engländer eine der beliebtesten destinationen darstellt , sodass die immobilienpreise , und somit auch das restliche niveau auch im weiten hinterland erstaunlich hoch ist , sodass man dort nicht zwingend günstiger speisst . schon verwunderlich , wenn man feststellt , dass in einer gegend , in der fuchs und hase sich gute nacht sagen , und wirklich nichts geboten wird , ausser viel gegend die villenpreise weit über dem deutscher nobelorte liegen . wie dem auch sei ...schön ist das da ...haben mal wieder einige der schönsten dörfer frankreichs gesichtet , und entgegen der ansätze des TS viel spass am bummeln durch die vielfalt der regionalen märkte, vinotheken und altstädte gehabt ...ok ...wir sind etwas älter , hab im urlaub die 50 geknackt :eek: und unser 14 jähriger war öfter am motzen ... klaus
Das stimmt nicht. Die Achsenzahl spielt , soweit ich das bisher erfahren mußte, nur in Österreich und in Frankreich (falls es dort tatsächlich davon abhängt) eine Rolle.
Na dann mal herzlichen Glückwunsch. Das mit dem Motzen liegt übrigends nicht an Deinem Alter, sondern an seinem :) Italien:
Maut in Italien nach Fahrzeugklassen: •Kat. A: Motorräder, Fahrzeuge mit nicht mehr als 2 Achsen bis 1,3m Höhe, zu messen bei der Vorderachse. •Kat. B: Fahrzeuge mit nicht mehr als 2 Achsen über 1,3m Höhe, zu messen bei der Vorderachse (z.B. Campingbusse, Wohnmobile, Lkw, Reisebusse). •Kat. 3: Fahrzeuge mit nicht mehr als 3 Achsen (z.B. Reisebusse, Lkw) sowie Fahrzeuge mit nicht mehr als 2 Achsen mit einachsigem Anhänger. •Kat. 4: Fahrzeuge mit mehr als 3 Achsen (z.B. Lkw-Züge, Pkw mit 2-achsigem Anhänger). •Kat. 5: Fahrzeuge mit mehr als 3 Achsen (z.B. Lkw-Züge, Pkw mit 3-achsigem Anhänger).
Das mag schon sein - scheint aber niemanden zu interessieren. ich zahle in Italien ca 6 EUR/100km. Von daher hat mich das auch noch nie groß interessiert. Bei unserer jetzigen Heimfahrt kam ich einmal an eine personell besetzte Mautstelle und der freundliche Herr lehnte sich aus dem Fenster und meinte " Ah - grande" ich sagte "no, no, piccolo", er wieder "No - grande" dann ich, wer häts gedacht: "no, piccolo", dann er mich angegrinst und gesagt "si, piccolo". Er hatte also die Einstellung der Automaten :) Ob er nach meinen Achsen geschaut hat, weiß ich nicht.
(nehme an in Italien sind die "Achs-Pömmel" mal weniger von Interesse :D ) ... aber vorgesehen wär´s schon :!: Die französischen Autobahnen werden von unterschiedlichen Gesellschaften betrieben, die auch unerschiedliche Tarife haben.
Generell sind die Autobahnen in Südfrankreich teurer als im Norden. Ursprünglich wurde zwischen der Regierung und den Gesellschaften, die die Autobahnen bauten, vereinbart, dass die Rechte und das Eigentum der Autobahnen nach 20 Jahren (ab Inbetriebnahme) wieder an den Staat zurück fallt. Dieser Zeitraum ist bei den meisten Strecken inzwischen lange vorüber - der Staat fordert bisher die Rechte an den Autobahnen immer noch nicht zurück. Man kann nur über die Gründe spekulieren. Anscheinend scheut man die riesigen Kosten für die Instandhaltung, die bekanntermaßen staatlicherseits immer wesentlich höher sind als durch privatwirtschaftliche Betreibergesellschaften. hallo,
es ist auch der Grund, dass der französische Staat die hohen Bau und Unterhaltungskosten der Routes Nationales, an die einzelnen Départements übertragen hat. Dadurch wurde der Begriff RN.. in D... umbenannt, aber für die meisten Franzosen bleibt es bei der " Nationale ..." , gary32 So nun wisst ihr warum ich Zwillingsbereifung fahre, habe quasi die zweite Achse versteckt hat keiner mitbekommen das ich mit sechs Reifen unterwegs bin.
Gast: ich meinte eigentlich nur das ich in Monaco im Supermarkt war und mit Erstaunen recht günstig Lebensmittel kaufen konnte, die Gaststätten haben wir nicht besucht das habe ich gesehen das die teuer sind. Das Softeis in St. Tropez kam 2,50€ die Kugel Eis gegenüber 3€ ratet was wir genommen haben! Zum Bier kann ich als Sachse nur sagen: das sind Schlucke in Flaschen 0,25 cl. Werden die Kölner sicher nicht verstehen, die Bayern schon. Übrigens lerne ich hier schon wieder eine ganze Menge dazu für die nächste Frankreichreise. Eule |
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