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anhaengerkupplung
hallo
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Turbolader bei Ford Transit defekt ? 1, 2


Gast am 22 Feb 2014 13:57:58

Hallo,

Ja, der Motorsystemfehler wird meisten an Steigungen aktiviert. Auf jeden Fall, wenn der Motor warm ist, so nach 200-250 km, und bei Belastung (Überholvorgang). Es gehört dann etwas Mut dazu, die Zündung kurz abzustellen und neu zu starten. Abenteuerurlaub bekommt durch Ford eine ganz neue Bedeutung.
Ich werde demnächst das AGR-Ventil reinigen und den Abgassensor tauschen und dann hoffe ich auf ruhige Urlaubsfahrten.

an alle Leidensgenossen

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Engis am 22 Feb 2014 15:22:05

Mut braucht man keinen.
Auf der Fahrt nach Norwegen erwischte es mich in den Kasseler Bergen an jeder Steigung.
Einfach schnell den Schlüssel gedreht (einmal auf aus und sofort wieder auf ein - also nicht den Schlüssel herausziehen :-))
und man fährt problemlos weiter. Geht in voller Fahrt.

Und der Fehler kommt nicht, wenn man bei Steigungen mit dem Gaspedal wippt (Ich hab immer den Takt der Musik genommen, die gerade lief)

Aber wie schon geschrieben: Seit dem neusten Update nie mehr einen Motor-System Fehler!


Jürgen

viking92 am 23 Feb 2014 16:35:46

Eule7777 hat geschrieben:Ich werde demnächst das AGR-Ventil reinigen und den Abgassensor tauschen und dann hoffe ich auf ruhige Urlaubsfahrten.

an alle Leidensgenossen

Moin,

reinige mal einfach nur den MAP Sensor (misst den Ladedruck).
Wundere dich nicht, wenn du da 'n stück Brikett in der Hand hälst.
Er befindet sich im Ansaugrohr, zwischen LLK & Ansaugbrücke. Ist mit nur einer Schraube befestigt. Sieht man eigentlich ganz gut.

AGR zu reinigen macht auch Sinn. Ist hier im Board auch irgendwo ganz gut beschrieben.

Sollte alles nichts helfen, dann sind's
a:) Kontaktprobleme in der VTG Steuerung oder
b:) VTG ist schwergängig.
Lösung ist hier auch beschrieben.

Hatte bei unserem (2,4 l) längere Zeit damit zu kämpfen. Aber nu is gut :D

Viel Erfolg.

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karlknall am 24 Feb 2014 11:15:59

Hallo !

Habe einen 2,0 TDCI mit 125 PS Bj. 2006, der vor etwa 2 - 2,5 Jahren denselben Fehler hatte. Damaliger Km-Stand ca. 55.000 . Jetzt ca. 68.000 km

1. Starker Leistungsabfall bei voller Fahrt. Motorfehler-Leuchte an.
2. Anhalten auf dem Seitenstreifen ==> Motor aus, Motor an ==> Weiterfahren !
Zum Teil alle 50 bis 100 km das selbe Spiel....

Nach dieser Fahrt ist in der Saison kein Fehler mehr aufgetaucht. Zwischenzeitlich hatte ich mir das EGR / AGR (Abgar-Rückführungsventil) preiswert über Ebay besorgt. Bei Ford sollte es 300,-- Euro kosten + Einbau.... ( die üblichen Schweinepreise! )

Altes EGR /AGR raus, neues rein, anschließend die kaputten Finger vom Schrauben wieder in Ordnung gebracht.

==> Danach keine Fehler mehr ! Die Kiste läuft seither tadellos !

ÜBRIGENS : Mein EGR / AGR war eines mit der Unterdruckdose / Unterdruckschlauch zur Ansteuerung. Da konnte man am Unterdruckschlauch mal kräftig saugen : Altes Ventil ==> Keine Reaktion ; Neues Ventil ==> Plopp, plopp, plopp usw.
Ausserdem konnte man sehen, wieviel Ruß da drin saß und dass dieser das Ventil praktisch nicht mehr brauchbar gemacht hat. Auch durch Reinigen hat sich leider nix am Verhalten des ausgebauten AGR-Ventil geändert. Ich dachte, man könnte es nach der Reinigung als Ersatzteil für die nächste "Klemme" des eingebauten Ventils nochmal verwenden.
(Bei mir kommt der nächste Fehler hoffentlich erst bei km 110.000)

TIPP FÜR DEN VERWEGENEN BASTLER :

Bei ebay in England gibt es fast für jeden Ford-Motor Metallplättchen, die man vor das EGR-Ventil einbaut. Da scheinen die EGR / AGR-Ventil-Klemmer wohl ein weit verbreitetes Phänomen zu sein.
Der Fehler tritt dann angeblich nicht mehr auf, da das EGR/AGR dann vermutlich ziemlich ausser Betrieb ist ! ACHTUNG : Die deutschen Abgasregeln werden dadurch vermutlich bösartig beeinflusst !!!


Karl mit dem Knall

viking92 am 19 Mär 2014 12:55:33

Moin,

nachdem ich nun seit ca. 15 tsd km mit einer zeitweiligen Fehlfunktion des Turboladers zu kämpfen hatte, ging ich der Sache auf den Grund.
Der Fehler zeigt sich so, wie Engis es sehr gut beschrieben hat. Sobald Leistung benötigt wird, kam die Motorwarnleuchte und der Wagen ging in den Notlaufmodus (max. 80 km/h & 3000 rpm).

In den letzten Monaten erfolgte Folgendes: MAP Sensor ersetzt, Stellmotor für Turbo erneuert, kpl. Ansaugung vom Lufi bis Ansaugbrücke gereinigt, AGR demontiert & gereinigt und öfters die VTG per Hand frei gerüttelt. Gebracht hat es immer nur zeitweise was.
Dank OBD konnte ich sehr gut sehen, das der Ladedruck nach voller Leistung nicht zurückgeregelt wird. Im mittleren Drehzahlbereich & nur mässiger Last lief alles völlig problemlos. Also blieb nur noch die VTG (variable Turbinengeometrie) als Fehlerursache übrig.
Mithilfe der VTG wird der Abgasstrom auf die Laderschaufeln gelenkt & damit die Drehzahl des Turbos geregelt. Arbeitet diese nicht 100%-ig, entspricht der SOLL nicht dem IST Wert...ergo: Notlauf.
Beim 2.4 l Transit lässt sich der Turbo sehr gut ausbauen, Auf alle Fälle hat WD 40 ganz gut geholfen.
Nach dem Abgasseite vom Rest getrennt wurde, zeigte sich das Übel.

Der Stellring war sehr knapp eingepasst. Im normalen Regelbereich lief er auch sehr leichtgängig. Bei Last jedoch dreht er um einige Grad weiter nach rechts & bleibt an der angesammelten Rußschicht hängen (rot eingekreist). War ganz gut zu spüren, wenn man ihn mit der Hand drehte.
Also alles gereinigt, die Rußschicht entfernt und dem Stellring ein paar 1/10 mm mehr an Spiel gegeben.

Das Ganze wieder zusammengebaut und mit etwas hochtemperaturbeständiger Cu-Paste versehen.


Die Schwergängigkeit der VTG ist m.E. nach auch ursächlich für den Ausfall der Turboelektronik. Da sie gegen einen unüberwindbaren Widerstand regeln muss, was ihr nicht gelingt, überhitzen die Kontaktstellen und es führt zum Totalausfall. Einige Firmen haben sich darauf spezialisiert, diese Elektroniken aufzuarbeiten, indem sie die diversen Drahtbrücken neu verlöten & ausgefallene Bauteile ersetzen.

Eine 500 km lange Probefahrt verlief absolut problemlos.
Da Womos ja zum grossen Teil über eine relativ konstante Motorlast verfügen (viel BAB, gleichmässiges Fahren usw.), tritt dieser Fehler dort wohl vermehrt auf. "Handwerkerwagen", die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, haben sehr häufig wechselnde Lastzustände, so das die Rußschicht dort gar nicht erst soweit "anwachsen" kann. ...meine Theorie :D ...und die gefällt mir

FORD bot mir nur den Austausch des kpl. Laders an, welches mit ca. 1,8 tsd Eur zu Buche schlagen würde.
Für die Summe mache ich mir gerne mal 5 Std. lang die Pfoten dreckig :wink:


Gast am 19 Mär 2014 13:17:44

Birger,
ich ziehe meinen virtuellen Hut vor Deinem breiten technischen Wissen und Können ! :respekt: :sky: :daumen2:

viking92 am 19 Mär 2014 14:23:45

Ach komm schon :wink: ....es gab im Netz genug Anleitungen, wie man dem GARRETT Lader wieder auf die Sprünge hilft.
War trotzdem `ne S*****-Arbeit.

Was mich nur wundert, unser Diesel PKW läuft seit 150 tkm absolut problemlos. Weder AGR, noch der Turbo machen dort Probleme.
Ist allerdings auch kein "Stehzeug".

Bei wem der Fehlercode P0299 und/oder P2563 hinterlegt sein sollte, kann sich einen neuen Turbo einbauen lassen.....muss es aber nicht :wink:


Gast am 19 Mär 2014 17:02:13

Ich hoffe, unser Transit steht die nächsten 4 Wochen noch ohne Mängel durch :D
Im Nachhinein betrachtet kann ich meine Frau verstehen, die ihm jetzt schon nachweint.
Bis auf die damalige Anfahrschwäche, mit deren Beseitigung sich die Ford Händler
im Raum Regensburg damals nicht mit Ruhm bekleckert haben, :eek:
das teure auswechseln des AGR sowie einem Fensterheber rechts hatten wir keinerlei Probleme
und waren sehr zufrieden.
Anderseits hat man sich doch lange Zeit Sorgen gemacht, wann denn nun unseren Transit ein
Motorschaden ereilt.
Die Misere begann ja schon hier bekannt zu werden: --> Link
GsD scheinen die 2,4 l Motoren von der Misere nicht betroffen zu sein
was sich ja erst in letzter Zeit herauschristalisiert hat. ;D

Gast am 19 Mär 2014 17:20:11

Die Misere begann ja schon in 12.2011 hier bekannt zu werden.
In einem Nachbarforum begann das Elend sogar schon in 11.2010
also noch ein Jahr früher wie hier. :eek:

viking92 am 19 Mär 2014 19:06:09

Hy Peter,

also von verreckten 2.4 l Motoren habe ich auch noch nichts gehört. :wink:
Nur ist dieses Problem mit dem Turbo schon desöfteren aufgetreten. Nicht nur hier, sondern auch in anderen Foren. Recht interessant ist das engl.-sprachige Transit-Forum.

Und wie weiter oben zu lesen ist, sind auch die 2.2 l betroffen.


bert am 19 Mär 2014 20:03:55

Respekt für deine Arbeit und Anleitung.
Laut meiner Fordwerkstatt ist die Turboelektronik mit einer Drehmomentüberwachung ausgestattet, wahrscheinlich eher über die Stromaufnahme.
Somit sollte die Elektronik nicht sterben, die Praxis zeigt was anderes.

Ich hatte vor 2 Jahren Probleme mit der VTG Verstellung, hab es aber durch ordentliches rütteln
bei abgehebeltem Stellantrieb in den Griff bekommen.
Unser Mobil, ist bedingt durch Hausbau, nur 1x im Jahr eine weitere Strecke bewegt worden.
Alles andere waren eher schlechte Kurzstarts um es aus der Garage oder wieder rein zu bewegen.

Wenn es wieder auftreten sollte werde ich auch den Lader zerlegen.
Falls es wer selber nicht kann gibt es auch --> Link .
Soll auch längerfristig ein neues verkoken verhindern.

bert

EriMann am 27 Mär 2014 03:13:37

Ich habe damals schon einen Turbo zerlegt. Bei mir lag tatsächlich einen Schaden vor.
Materialermüdung ist nie gut. Der Druck konnte nicht aufgebaut werden. Zudem waren die Silikonschläuche auch falsch gesetzt.
Ich kann dir nur wünschen, dass dein Lader technisch i.O. ist, denn neue vom Händler sind teuer.
Normalerweise kaufe ich gerne Gebrauchtware auf, aber in dem Bereich findet man aktuell nicht viel.
Wenn du meinen Tipp hören möchtest, dann empfehle ich dir einen günstigen Kauf bei --> Link. Dort solltest du alle GTX und GT Lader finden und dass zu bezahlbaren Preisen.

Viel Erfolg, ich freue mich auf deine Rückmeldung.

viking92 am 27 Mär 2014 10:14:41

EriMann hat geschrieben:Ich kann dir nur wünschen, dass dein Lader technisch i.O. ist, denn neue vom Händler sind teuer.

Hy EriMann,

soweit wie ich das beurteilen kann, ist der Lader ansonsten techn. vollkommen in Ordnung.
Schaufelräder alle i.O. ....Lager hat absolut kein Spiel...Welle dreht sich leicht & im Betrieb gibt es keine Geräusche.
Ich hatte mich vor einiger Zeit schon mit einem AT-Lader beschäftigt, da mich dieser Fehler einfach nur noch nervte.
Hätte ich eher gewusst, dass es so ein bescheuerter Fehler ist, hätte ich den schon längst auseinander genommen. Das Problem ist, beim manuellen "freirütteln" der VTG war absolut nichts zu spüren. Es ging leichtgängig, von Anschlag bis Anschlag. Erst nach Ausbau konnte man sehen, das es der gefühlte "Anschlag" nicht der Endanschlag war. ...was für ein doller Satz grade :D
Mit ganz viel Glück bekommt man auf Ebay mal `nen Neuen OVP, für knapp die Hälfte des Normalpreises. Ist immer noch günstiger als es bei FORD richten zu lassen.
Es gibt auch etliche TRRANSIT Nutzer, die mit einem aufgearbeiteten Lader absolut zufrieden sind, obwohl GARRETT dieses in keinster Weise unterstützt bzw. freigibt.

& Danke für Deinen Tipp

karlknall am 28 Apr 2014 19:35:47

Nachtrag zu meinem Eintrag vom 24.02.2014 :
Habe zwar zum Glück keinen Turboschaden, hatte aber erneut den schon vielfach hier beschriebenen Leistungsverlust auf der Autobahn bzw. an Steigungen.

Fahrzeug : Transit 2.0 TDCI , 125 PS , Bj. 2005, Motor : FIFA

Auf der gerade beendeten Osterfahrt in den Süden hat nach 2 Jahren wieder mal die Motorkontrolleuchte geblinkt und die Elektronik hat den Motor ins Notlaufprogramm geschickt ! ( max. 80 km/h usw. )

Der Fehler trat auf, als es stark regnete und auf der Autobahn die Gicht den Blick fast vernebelte ! Rückblickend gesehen, war das vor 2 Jahren ähnlich......

Der ADAC bzw. ein echter Gelber Engel hat in Freiburg den Fehlerspeicher ausgelesen und sich dann abends um 22.00 h kurz unters Auto gelegt und den Ladedrucksensor ausgebaut.

==> DER LADEDRUCKSENSOR WAR LEICHT VERÖLT UND DER DAZUGEHÖRENDE STECKER WAR FEUCHT !!!

Nach Reinigung des Ladedrucksensors mit Bremsenreiniger und nach Wiedereinbau des Sensors war die Fehlermeldung weg, die Motorkontrolleuchte aus und die Fahrt Richtung Lago Maggiore lief problemlos (WAR JA AUCH KEIN REGEN DORT!)

2 x über den Simplonpass und insgesamt ca. 800 - 1.000 km lang trat bei optimaler Leistung des Motors kein Fehler auf, bis wir wieder auf der Autobahn in starken Regen kamen ! Motorkontrolleuchte blinkt und keine Leistung mehr (Notlaufprogramm)

==> Da hab ich mich mal an der nächsten Raststätte selbst unters Auto gelegt. Nach Abziehen des Steckers vom Ladedrucksensor , Trockenpusten , Abtupfen der Feuchtigkeit und wieder Aufstecken lief alles wieder problemlos für die nächsten 300 km. Dann wieder starker Regen und alles lief wieder genauso ab.
Danach wars trocken und die Fahrt ging problemlos mit voller Leistung nach Hause.

Ich glaube da muss ich mal sehen, dass dieser "Sch***"-Stecker irgendwie wasserdicht werden muss !!! Er liegt ja ziemlich weit unten direkt hinter der Stoßstange. Da muss die Steckerverbindung ja zwangsläufig bei starkem Regen nass werden.


Karli

Jambo45 am 08 Mai 2014 18:36:38

Moin zusammen,
jetzt hat es mich auch erwischt. Dauernd Rote Leuchte, überwiegend bei Vollast, Motorelektronikfehler, Notbetrieb.
Ach so, Transit Bj. 2010 2,2l 140 PS 46000 km.
Bin eben zum Fordhändler. Der hat einen Fehler am Turbo ausgelesen und meinte dann:
Ist der Stellmotor für den Ladedruck, gibts nicht einzeln, Turbo muss neu, 2000,- Ocken tutto completto.
Dann hab ich im Forum geguckt und siehe da, es gibt einen Haufen möglicher Ursachen, die mit relativ geringem Aufwand beseitigt werden können.
Ich hab ne andere Werkstatt an der Hand, zu dem Fordheini geh ich auf jeden Fall nicht mehr hin.
Der Lader selbst kanns nicht sein. Nach dem Neustart rennt die Kiste wie ne 1.
Zur Not hats in der Nachbarschaft nen Betrieb, der Turbos instand setzt.

Schönen Dank an alle für die tollen Infos hier. Echt nützlich.

Der Jambo

berny2 am 08 Mai 2014 19:51:55

karlknall hat geschrieben:Ich glaube da muss ich mal sehen, dass dieser "Sch***"-Stecker irgendwie wasserdicht werden muss !!! Er liegt ja ziemlich weit unten direkt hinter der Stoßstange. Da muss die Steckerverbindung ja zwangsläufig bei starkem Regen nass werden.

Und als Erste Hilfe die Steckverbindung lösen, trocknen, Kontakte säubern und evtl. etwas nachbiegen und mit dick Vaseline dazwischen wieder zusammenstecken. :idea:

viking92 am 09 Mai 2014 09:06:18

Jambo45 hat geschrieben:..... es gibt einen Haufen möglicher Ursachen, die mit relativ geringem Aufwand beseitigt werden können.

Moin,

würde erstmal die Stange vom Stellmotor lösen & ein paar Minuten lang kräftig dran rütteln. Keine Bange.....da kann nichts kaputt gehen.
Zusätzlich noch den MAP Sensor reinigen & dann weiter schauen.
Kostet bis hierher erstmal keinen Cent :wink:

Update: nach meiner Turbo-Rep. rennt das Ding wie neu. Seit 3 tkm absolut keine Probleme mehr :top:


Jambo45 am 13 Mai 2014 17:45:58

Moin MOin,

danke für die Tipps, genau so mache ich's. Aber als erstes werde ich der Fordwerkstatt mitteilen, dass sie sich als kundenorientierter Service-Betrieb leider disqualifiziert hat.

Ich bin mittlerweile weitere 400 km gefahren ohne eine Störung. Für mich ist klar: Da spielt irgend ein Sensor verrückt. Das Gestänge hat man angeblich geprüft, das sei gängig. Ich befolge fleißig die Tipps von euch, schaue dann, wie die Kiste rennt. Wenn der Fehler hartnäckig bleibt, lass ich ggf. den Lader ausbauen und den Stellantrieb reparieren, hier hat's wie gesagt ne Spezuialfirma dafür. ´
Weiß jemand, wie der Turbolader auszubauen geht? Ist das schwierig?


Jambo

Engis am 13 Mai 2014 18:34:30

Ich hatte es schon an anderer Stelle geschrieben:
Seit dem neusten Update der Ford-Software haben wir keinen Motor-Systemfehler mehr gehabt.
Egal wie ich es provoziert habe. Kein Fehler.
Egal ob Volllast, Steigung hoch, Tempomat an.
Und das nun schon seit 3000km


Jürgen

berny2 am 13 Mai 2014 20:10:31

Hallo Jambo,

dies ist die beste Werkstatt, die ich kenne: --> Link

Jambo45 am 15 Mai 2014 10:08:39

Ah, im schönen Kölle, da war ich grad am Wochenende. Prima Stellplatz direkt am Rhein, Linus Talentprobe, Radtour am Rhein und abends schön Himmel un Ääd mit Kölsch.

Für nen Werkstattbesuch aber leider zu weit von GT.

Jambo45 am 15 Mai 2014 10:10:43

Hi Engis,
welches Modell fährst du genau? Ich hab nen Tranist Bl. 2010, 2,2 l 140 ps.

Jambo

Laika695 am 22 Mai 2014 21:47:01

hallo....
hatte auch probleme mit dem eltr. Turbolader Steuergerät....war in der Werkstatt, fehlerauslesen und auch dort wurde mir schon gesagt, dass es dieses Steuergerät nur in Verbindung mit einem neuen Turbo gibt. Ich wurde aber auch darauf hingewiesen, dass es im Netz Firmen gibt, die sich auf die Instandsetzung der Steuergeräte spezialisiert haben. Etwas gesucht und dann bei eBay fündig geworden. kurz geklärt ob das Tausch Teil bei meiner Transe passt und bestellt. Der Aus bzw. Einbau ist bei dem 2.4-140PS kinderleicht. Gleich noch den MAP Sensor neu bestellt und auch getauscht. Gerade ne Probefahrt gemacht und er läuft wieder super gut...ich glaube, dass er jetzt etwas weniger Drehzahl fährt....kann mich aber auch täuschen. Mal schauen was die Langzeiterfahrung bringt. Sollte es sich verschlechtern (was ich nicht hoffe) werde ich es hier schreiben...!!!!

Kosten: Steuergerät Turbolader: 170,-€, MAP Sensor: 29,90€....gespart: ca. 1.400,-€
Ausbau Steuergerät: ca. 15min.......Einbau: ca. 5min...
Ausbau MAP Sensor: ca. 3min.....Einbau: ca. 3min
Wie schon geschrieben, das kann auch jeder "Schreibtischhengst" wie ich :D
ohne große technische Kenntnisse...


marcus

Jambo45 am 23 Mai 2014 17:23:35

Cool, Markus.

Ich hab den 2,2-l-Motor mit 140 PS. Weiß jemand, ob das da genauso leicht geht?
Ach so, wegen dem MAP-Sensor, wo sitzt der genau? Hatz jemand ein Foto?



Jan

Gast am 18 Jun 2014 08:22:38

Hallo, das AGR an meinem Ford Transit 2,2 TDCI (140 PS) scheint tatsächlich ursächlich für die Fehleranzeige des Motorsymbols gewesen zu sein. Jedenfalls hat es auf der Spanientour von 6500 km keine Probleme mehr gegeben. Das Reinigen des AGR hat sich gelohnt. Danke für die gute Anleitung an anderer Stelle. Noch ein Hinweis: Das Zerlegen des AGR war nicht ganz einfach, denn die 3 Schrauben sitzen sehr fest und sind schwergängig. Habe 2 Köpfe abgedreht und musste sogar eine Schraube ausbohren. Also Vorsicht!

Ich wünsche allen Leidensgenossen viel Erfolg und allzeit Gute Fahrt

TechnikZentrum am 28 Nov 2016 17:49:36

Hi Sunnie,

wie ich sehe ist der Post zwar schon etwas älter, aber ich denke mit 1.800 € wollte deine Werkstatt dich ganz schön reinlegen. Da ich denke, dass das Thema mehrere betrifft, lasse ich es trotzdem mal aufleben und empfehle Euch meine Seite --> Link, schaut gerne vorbei wenn ihr Hilfe benötigt.

Viele Grüße
Miguel

gespeert am 28 Nov 2016 21:12:02

Jambo45 hat geschrieben:Moin MOin,

danke für die Tipps, genau so mache ich's. Aber als erstes ...ngeblich geprüft, das sei gängig. Ich befolge fleißig die Tipps von euch, näckig bleibt, lass ich ggf. den Lader ausbauen und den Stellantrieb reparieren, hier hat's wie gesagt ne Spezuialfirma dafür. ´
Weiß jemand, wie der Turbolader auszubauen geht? Ist das schwierig?


Jambo


Wie viele Turbos hast Du schon gewechselt? Du kannst mit einer Unterdruckpistole probieren ob die Geometrieverstellung funktioniert, haengt die fest wird es lustig.
Dann brauchst Du detaillierte Kenntnisse des verbauten Motors und der verwendeten Technologie.
Nur mal als Anhaltspunkt, die Laderwelle kann 100000 U/min erreichen, da ist alleine deren Lagerung schon problematisch. Entsprechend musst Du einiges Wissen erwerben, jeder Fehler bei der Turbomontage wird sofort sehr teuer. Nicht jeder tauscht alle Teile nach Vorschrift aus. Teils macht das aus Sicherheitsgruenden Sinn weil Folgeschaeden drohen, teils gibt es Aenderungen aufgrund von Erfahrungen aus der Praxis. Dann muessen Komponenten des Turbosystems mit gereinigt oder ausgetauscht werden.
Einige Motoren haben div. Eigenheiten, ein Turboschaden kann da ein Anzeichen fuer einen bevorstehenden Ausfall des Motors sein!
Erfahrene Schrauber wissen auch aus Erfahrung worauf sie achten muessen.

Du kannst theoretisch einen Turbo zwar selbst wechseln, aber ob dieser dann lange lebt ist eine andere Frage. Oft muss die Anlage abgestimmt werden.
Wenn man Zugriff auf Diagnosesysteme hat, ist das weniger das Problem (auch ich ging da den Meistern auf den Wecker trotz Ankuendigung)

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