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Oh nein, jetzt habe auch ich Torf und eine Undichtigkeit 1, 2


Schatzsucher am 05 Mai 2010 18:27:17

Liebe Leute,
eigentlich hatte ich das Womo, welches wir vor einem Jahr von Privat gekauft haben recht gut untersucht. Dabei ist uns diese Ecke wohl verborgen geblieben. Jetzt ist der Boden durch.
Ich vermute sehr stark, dass die Feuchtigkeit durch die Einfassung der langen Seitenklappe gekommen ist. Die wurde offenbar schon mal "repariert". Wie man bei den gelben Pfeilen sehen kann, ist hier wohl Heisskleber verwendet worden.
Die Klappe ist für mich allerdings recht entbehrlich, da ich an diesen Stauraum auch von innen (Seitensitzbank) heran komme.
Daher halte ich es für am sichersten, wenn ich die Öffnung ganz dicht verschließe.

Nun bin ich auf die Idee gekommen, aus der Not eine Tugend zu machen und ein Blech dort anzubringen und eine Halterung für Sandbleche.

Habt Ihr eine Idee, wie man das machen kann? Klebe ich einfach das Blech mit Sika auf? Ist es vielleicht besser es zu nieten?


Anbei ein paar Bilder des traurige Anblicks.

Viele aus der Nordheide
Bernd

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turbokurtla am 05 Mai 2010 19:52:31

Schatzsucher hat geschrieben:Ich vermute sehr stark, dass die Feuchtigkeit durch die Einfassung der langen Seitenklappe gekommen ist.

Das glaube ich nicht.

Tag Bernd
Das ist bestimmt ein hinteres Eck des Womos, da wo die Klappe sitzt. Vermutlich kommt das Wasser über das Eck und läuft unter die Klappe.
Da brauch ich aber mehr Bilder.
Von außen die Seite mit dem Ende des Womos und das Heck komplett, immer von oben bis unten.
Innen die Eckkante einmal von oben bis unten im Ganzen, und ein paar Detailbilder des Eckes. Besonders im unteren Bereich möglichst nah ran.
Dann sag ich mehr.
Kurt

Schatzsucher am 05 Mai 2010 20:29:39

Hallo Kurt,

danke für deine schnelle Reaktion. Anbei noch zwei Bilder.
Hier kann man ganz gut sehen, wo die Stelle liegt.
Dort wo der Pfeil hinzeigt ist das Alublech noch in Ordnung, auch wenn es nicht so aussieht. War ein Reflektor angeklebt.


Das Womo ist ein Dethleffs A532 Jahrgang 1993.

Viele
Bernd

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ahd250 am 05 Mai 2010 20:33:08

Hallo Schatzsucher ,

mein Beileid habt Ihr. :cry:
Viel Erfolg bei der Reparatur :!:

viking92 am 05 Mai 2010 21:05:31

Die Klappe sieht aber nich original aus :?
Schaut so aus, als wenn die ausgesägte Öffnung etwas zu gross geraten ist.

Wünsch Dir viel Erfolg :top:

Schatzsucher am 05 Mai 2010 21:16:21

viking92 hat geschrieben:Die Klappe sieht aber nich original aus :?
Schaut so aus, als wenn die ausgesägte Öffnung etwas zu gross geraten ist.


Ja, hab ich auch schon gedacht. Aber von außen sieht alles recht dicht aus.
Viele
Bernd

Chris_62 am 05 Mai 2010 21:28:22

Hallo Schatzsucher :troest:

könnte gut sein , dass die Klappe nicht original ist .....

siehe unser Foto vor dem " unfreiwilligem Verlängern " unten....

Da fehlen die Streifen !

Turbokurtlas Einstand war das :klatschen: --> Link Dank ihm ohne Heißkleber :wink:

Mit seiner Hilfe bekommt ihr das hin :daumen2:

Gipe am 06 Mai 2010 10:51:55

Hi Bernd,
hats Euch auch erwischt. :cry:
Finds besonders Traurig weil Ihr so schön lächelt. :wink:
Wenn Du das selbermachen kannst ist prima,
habe zwar auch zwei rechte Daumen, aber bammel vor so einen Schaden.
Also dann gutes Gelingen

turbokurtla am 06 Mai 2010 12:21:45

Ah ja,
also rechts vorne, nicht hinten.
Wenn, wie Du sagst, die Klappe eigentlich dicht ausschaut ( das innen ist wurscht ), dann vermute ich was anderes.
Hab mal 2 Bilder bearbeitet.
Bild 1 : Da wo meine Pfeile hinzeigen, brauche ich Detailbilder der Wand.
Bild 2 : Meine Vermutung; check das alles ganz genau, ev. Bilder von innen, bis vor in die Spitze des Alkovens.

Unbedingt auch das vordere, senkrechte und das obere Rahmenholz des darüberliegenden Fensters checken. Hierzu den schwarzen Gummi von innen hochklappen bis man das Holz sieht.

Am besten wäre natürlich eine Messung aller vakanten Stellen.

Kurt

Beduin am 06 Mai 2010 12:53:45

Ich habe jetzt das dringende Bedürfnis Kurt mal wieder meine Bewunderung zum Ausdruck zu bringen :)
Immer da, immer Zeit und Ruhe und Geduld :)
Echt Klasse du :)

Danke

Schatzsucher am 06 Mai 2010 16:40:35

Hallo Kurt,

ich finde das absolut Spitze, wie du hier ehrenamtlich so viel hilfst.
Hiermit sende ich noch weitere Bilder.
Inzwischen habe ich die Fenster untersucht. Hier handelt es sich um zwei im Alkoven, weil an der Front noch Eines ist. Wenn ich die Dichtungen von innen anhebe, dann sieht alles wie neu aus. Auch das Seitenfenster über der Klappe macht einen genau so ordentlichen Eindruck.
Die ganze Wand (Trennwand zwischen Wohnraum und Kabine) hoch kann ich schwer fotografieren, weil ich dann den Stoff kaputtreißen müsste. Es sieht aber nach oben hin zunehmend besser aus.
Die etwas spakigen Flecken, die du auf dem Bild WOMO-Ecke-2 auf dieser Wand siehst, stammen wohl durch die Feuchtigkeit, die sich mit dem Stoff hochgezogen hat. Die Gammelecke von außen fühlt sich natürlich weich an. Aber eine andere weiche Stelle habe ich nichts weiches gefunden. Auch entdecke ich keinen Alufraß, was zwar ganz schön ist, aber die Suche wohl erschwert.

Soll ich einfach mal einen Gartenschlauch auf die Klappe und deren Dichtungen halten und sehen, ob da Nässe ankommt?

Viele und Dank für dein Engagement

Bernd

rena am 06 Mai 2010 16:43:00

Da möchte ich mich jetzt dem Dank an Kurt auch anschließen.

Dank Kurt's Sachverständnis, mit dem er uns vor einem Jahr geholfen und uns angeleitet hat unseren "Torf" selber in den Griff zu bekommen ist unser CI seitdem knochentrocken.

Nochmals - herzlichen Dank Kurt!! Und Glück den anderen "Torfstechern".

LG Rena

turbokurtla am 06 Mai 2010 19:12:03

Ja ja, nu hört schon auf damit. :oops:
Das nächste Mal wieder 2 Kaffee Ina, ist eh klar, gell.

So, Bernd
Du musst Dir bei der Spurensuche, da im Alkoven schon sicher sein, gell. Manchmal sieht und spürt man nix im oberen Bereich, obwohl trotzdem Feuchtigkeit, und damit auch eine Undichtheit, da ist.

Fakt ist auf jeden Fall, zu 100 %, das es von oben kommt.
Es könnte auch vom Eck des Fenders kommen, da würde mich ein Außenbild, schräg von oben, interessieren. Habs auf Bild 2 rot angekreuzt. Das Grüne ist ja gut, wie Du sagst. Hoffentlich.

Von oben auf jeden Fall, da es bei einem Leck an der Klappe laufen würde wies der rote Pfeil auf Bild 1 anzeigt. Da die Wand daneben und sogar die Steherwand, die ins Innere geht, deutliche Wasserflecken aufweisen. Da müsste das Wasser dann, wie blau, wieder nach oben laufen. Niemals !
Deine Tackerklammern sind schon klar, nur dürften sie keinesfalls solche Wasserflecken haben.
Such weiter,
am besten mit einem Messgerät.
Live vor Ort hätte man/ich es mit einem Messgerät in 10 min. lokalisiert.
Viel Glück
Kurt

Beduin am 06 Mai 2010 19:14:40

War mal wieder nötig :!:
Wann kommst du ;D Dann gibts auch die 2 Kaffee :)

Chris_62 am 06 Mai 2010 20:45:26

Schade , dass HH so weit ist ! Ich würde mein Meßgerät gerne zur Verfügung stellen !

Der Schaden könnte theoretisch auch von der Markisenhalterung kommen , oder ?

Hat den im Hamburger Raum niemand ein Meßgerät ????????

Schatzsucher am 06 Mai 2010 21:02:06

Ihr seid einfach prima,
so wie ihr euch engagiert empfinde ich die Sache nur noch halb so schlimm.

Aber es gibt etwas Neues, es regnet hier gerade und ich habe mir gerade die Sache angeschaut. Das Wasser läuft genau dort runter, wo ich es grün markiert habe. Also warscheinlich so, wie Kurt es rot angezeichnet hat.
Es läuft sogar recht stetig tropfend. Somit kann die "Quelle" schon etwas besser lokalisiert werden.
Ich hoffe, dass es doch die Einfassung der Klappe ist. Ihr hattet ja auch schon geschrieben, dass die nicht original ist.
Gerade habe ich noch etwas Verkleidung beim Wasserlauf abgeknabbert und gesehen, dass der Rahmen der Klappe wohl von außen mit Blechschrauben angebracht ist. Die sieht man von außen nicht.
Also werde ich am Wochenende die innere Verkleidung mit einem Cuttermesser Stück für Stück abschneiden.

Ich denke, dass das Wasser an der Trennwand zwischen Wohnraum und Kabine tatsächlich etwas aufgestiegen ist, weil dort ein recht dicker Stoff mit Schaumstoff angebracht war. Das Holz ist aber in geringer Höhe schon noch ganz O.K. Es ist wohl nur oberflächlich wegen der Stoffnässe betroffen gewesen.

Ich bin aber nun recht zuversichtlich, das Problem in den Griff bekommen zu können.

Sobald ich Genaueres entdecke schreibe ich sofort wieder.

Liebe aus der Nordheide
Bernd

Chris_62 am 06 Mai 2010 21:19:38

Bernd , wenn das wirklich so ist , hatte der Vorbesitzer das gleiche Problem und mit Heißkleber bissle drübergeschmiert :twisted:

Und die Pfütze wurde vom Stoff mit Schaumstoff aufgesogen...........!

Unsere alte und neue ( Skitür) hatte die Schrauben nur im Rahmen innen , also die schmale Schnittstelle ! Mit dick Dekalin -Wurst um Rahmen dann neu einschrauben :gut:

Stimmt doch Kurt , gell ?

Chris_62 am 06 Mai 2010 21:28:41

Doch sehe gerade , da waren Schrauben von aussen........

Dethleffsfahrer am 07 Mai 2010 06:58:20

Moin , ich habe ein Messgerät. Wenn Schatzsucher mir ne KN schickt sage ich ihm wo ich wohne.

turbokurtla am 07 Mai 2010 08:10:28

Moin
Wenns von der Markisenhalterung käme, wäre das darunterliegende Fensterholz betroffen.
Und Bernd, wenns wirklich, was ich nicht glaube, nur von der Klappe käme,
könnte es nur durch ein Querholz in der Wand "umgeleitet" werden. Auf meinem Bild grün = Holzlatte, rot = Wasserverlauf.
Nach oben zieht das Wasser nicht. Auch nicht im Stoff, denn der trocknet schneller ab, als es in die Wand ziehen kann. Außerdem geht von außen, also durch die innere Dekorplatte ( z.B. bei nassem Stoff ) nix in die Wand innen rein. Niemals.
O.K., Bernd, Du musst die Wand ja sowieso von innen öffnen. Fang doch mit dem Stück links neben der Klappe an. Schneid mit einem Cuttermesser die 3 mm Dekorplatte rechtwinklig ein und nimm nur diese Platte ab. Mit nem Stemmeisen ist die in 10 min raus.
Dann sieht man die Rahmenhölzer und dadurch den Wasserverlauf.
Und nach einem weiteren Bild wissen wir mehr.
Gleiches könntest Du auch mit dem Boden machen. Lass die Klappe aber hierbei vorerst mal so drin, wie sie ist.
Zusammen werden wir das Kind schon schaukeln. Ist ja nur Wasser. :evil:
Und das Angebot des Messgerätes unbedingt annehmen.
Kurt

turbokurtla am 07 Mai 2010 08:17:50

Beduin hat geschrieben:Wann kommst du ;D Dann gibts auch die 2 Kaffee :)


Kannst ja auch mal bei mir vorbeikommen.
Hab Pfingsten 2 Wochen Urlaub und bin zuhause oder WE Haus in der Fränkischen Schweiz.
Dann gib ich nen Kaffee aus. :D

Schatzsucher am 07 Mai 2010 09:26:38

Dethleffsfahrer hat geschrieben:Moin , ich habe ein Messgerät. Wenn Schatzsucher mir ne KN schickt sage ich ihm wo ich wohne.


Das ist super, danke. Habe mir gestern Abend aber schon ein Messgerät bestellt. Ist sicher gut, so etwas zu haben.
Viele und Dank für das Angebot.
Bernd

Schatzsucher am 07 Mai 2010 09:29:12

Prima Kurt,
so werde ich es machen. Bis zum oberen Abschluss der Klappe hole ich alles raus. Ist ja sowieso noch im inneren der Eckbank.
Wenn ich dann noch nichts Konkretes finde, warte ich, bis das Messgerät geliefert wird. Rechne Mitte nächster Woche damit.
Vielen Dank und
Bernd

Schatzsucher am 08 Mai 2010 13:03:18

So, gerade haben wir die Platte ausgebaut.
Wir haben dann einfach einmal einen Gartenschlauch genommen und oberhalb der Klappe das Wasser am WOMO runterlaufen lassen (also nicht dagegen gespritzt). Siehe da, das Wasser tröpfelte innen ganz ordentlich.
Dann habe ich einfach noch etwas mehr Deckplatte entfernt und den gesamten Heißkleber herausgerissen. War schon interessant, jetzt tröpfelte es schon weniger. Der Heißkleber hatte offenbar die Dichtung eingedrückt und das Problem verschlimmert.
Das Querholz über der Klappe ist noch ganz in Ordnung, bis auf des Ende links-unten, weil sich das Wasser wohl hier (durche den Heißkleber) gestaut hatte.
Ich vermute, dass die Feuchtigkeit sich durch den Heißkleber, Caravankleber und Styropor so gestaut hat, dass er auch ein Stück in die Ecke seitlich ausgewichen ist. Da das Tropfen relativ heftig war, staute sich das Wasser sicher entsprechend.
Da ich aber schon eine Feuchtigkeitsmessgerät bestellt habe, werde ich das Teil natürlich für die Stehwand zum Beifahrersitz benutzen.

Viele
Bernd

turbokurtla am 08 Mai 2010 20:11:55

Veto !
Niemals ! Ich nehme jede Wette an!
Diese Undichtheit der Klappe ist nur nebensächlich ! 100 % !

Mach mal den Rest der Platte, auf dem ersten Bild ganz links , weg. Also genau senkrecht an der Steherwand entlang runter, schneiden. Und da, so hoch wie möglich, ein Bild.
Man sieht jetzt schon, am Bild ganz oben, einen deutlichen Wasserfleck.
Und genau da kommt das Wasser her.

Schatzsucher am 08 Mai 2010 21:34:04

turbokurtla hat geschrieben:Veto !
Niemals ! Ich nehme jede Wette an!
Diese Undichtheit der Klappe ist nur nebensächlich ! 100 % !

Mach mal den Rest der Platte, auf dem ersten Bild ganz links , weg. Also genau senkrecht an der Steherwand entlang runter, schneiden. Und da, so hoch wie möglich, ein Bild.
Man sieht jetzt schon, am Bild ganz oben, einen deutlichen Wasserfleck.
Und genau da kommt das Wasser her.


Hallo Kurt,
jetzt habe ich noch etwas mehr frei gemacht und fotografiert. Die dünne schwarze Linie, die ich mit den gelben Pfeilen gekennzeichnet habe, ist eine Art Dichtungsmasse. Die kann ich leicht abkratzen und darunter ist sauberes Holz.
Die Nässe geht, meiner Meinmung nach, etwas tiefer als die Oberkante der Klappe (roter Pfeil). Was du dort siehst, ist ein Kantholz.

In dieser Ecke führt normalerweise auch ein Kabel hoch. Dort liegt dann der dicke, mit Schaumstoff unterlegte, Stoff doppelt. Ich denke/hoffe schon, dass der sie Nässe ziemlich gehalten hat und darum an die Stehwand abgab. Es kam ja auch recht viel Nässe rein.
Wenn du das Wetter in unserer Gegend bedenkst, dann trocknet das nicht wirklich schnell. Unser Womo steht immer draussen auf einen Kiesplatz neben der Garage.


Noch ein Hinweis, die Steherwand ist massiv.

Viele aus dem Norden und ganz herzlichen Dank für Deine Mühe

Bernd

turbokurtla am 09 Mai 2010 07:32:17

Na ja, warten wir auf Messergebnisse.
Ich hoffe, Du verstehst mich schon richtig. Ich will Dir nix Schlimmeres reinreden, sondern einfach nur alle Eventualitäten durchchecken. Es ist nämlich oft so, dass es nicht das Naheliegendste ist.
Was kann man eigentlich von der anderen Seite der Steherwand sehen ?
Kurt

Schatzsucher am 09 Mai 2010 18:50:04

Hallo Kurt,
ich versteht Dich natürlich und hoffe auch, dass es bei mir kein Zweckoptimismus ist. Aber bei der Live-Ansicht sieht es tatsächlich so aus, als ob es nur die Klappe war.
An dieser Seite steht normalerweise die lange Sitzbank. Die ist aus Spanplatten gefertigt. Die Seite, die parallel zur Stehwand (dicht dran) montiert war, ist deutlich von der Nässe geschädigt. Dort kann man auch sehen, dass der Schaden von innen (also aus Richtung Klappe) deutlich größer ist als auf der anderen Seite. Da kam sicher das Wasser aus Richtung Klappe.
Nunja, ich werde natürlich die Messung machen und dann berichten.
Hier noch zwei Bilder der Stehwand. Von der anderen Seite gibt es nur Plastik und Blech. Eigentlich ist da noch eine Verkleidung vor - siehe zweites Bild der gegenüberliegenden Seite.
Inzwischen habe ich die Klappe großzügig mit Folie und starkem Tape abgeklebt.
Dank Deiner diversen Hilfen hier im Forum habe ich mir schon einige Sachen bestellt, auch den Caravankleber von Ruderer.

Sollte die Klappe die einzige Nässequelle gewesen sein, so komme ich noch mit einem blauen Auge davon. Ist zwar Arbeit, aber ich brauchte nicht viel ausbauen und auf Schönheit muss ich nicht besonders achten, da das Ganze innerhalb der Seitensitzbank liegt und das WoMo schon alt ist.
So, jetzt werde ich neugierig auf die Messung. Mal sehen, wann das Gerät kommt. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, dass hier an der Stehwand ein alter, reparierter Wasserschaden vorlag. Aber auch dann müsste es nun trocken sein.

Viele und tausend Dank für deine Mühe
Bernd

turbokurtla am 10 Mai 2010 08:14:14

Nein Bernd,
ich meinte nicht die Fahrerseite.
Das hinter dem Beifahrersitz wollte ich sehen. Wie die Steherwand dort unten aussieht. Oder wie weit der Fußboden noch nach vorne durchgeht.
Also das auf dem ersten Bild, nur die Wand eben deutlicher und mit dem Boden. Den Abschluss des Bodens, Aluleiste, oder so auch.

Den betroffenen Boden bei der Klappe könntest Du derweil öffnen. Da ist bestimmt alles patschnass und es braucht viel Zeit bis dies austrocknet.
Kurt

Schatzsucher am 11 Mai 2010 15:02:05

Also anbei nun zwei Bilder von der Steherwand von der Kabine aus. Wegen des Beifahrersitzes ist das etwas schwierig zu fotografieren.
Dort kannst du aber sehen, dass es hinter der Steherwand direkt gut 20cm nach unten geht. Da ist der Wassertank.
Dort unten ist es nach meinem Handgefühl trocken. Von da könnte eigentlich auch keine Nässe kommen.

Schatzsucher am 11 Mai 2010 16:08:33

So, jetzt hat gerade der Postbote das Feuchtigkeits-Messgerät gebracht.
Habe gleich die Steherwand gemessen. Ganz unten, wo sie etwas vergammelt ist, misst das Gerät 18,5 Prozent. Je höher ich messe, umso niedriger wird dieser Wert. Oben, direkt vor Beginn des angetackerten Stoffes habe ich knapp 12 Prozent Feuchtigkeit. Das ist, glaube ich, ein Wert der normal ist.
Kurt, ich denke inzwischen, wir haben bezüglich der Steherwand beide Recht, denn es kann gut sein, dass dort früher einmal ein Wasserschaden war, der über das seitliche Alkovenfenster kam und die Wasserflecken verursacht hatte.

Wie dem auch sei, am Wochenende werde ich mit der Reparatur beginnen. Die Seitenklappe habe ich schon raus.

Gut, dass wir nun ein Messgerät haben. Können wir für unsere Enkelin zum Windeltest brauchen :D

Viele
Bernd

puget am 11 Mai 2010 16:18:25

Hallo Bernd,

ich drücke dir die Daumen, dass du das alles möglichst in Eigenregie rückstandsfrei und zufriedenstellend geregelt bekommst.

Was wären viele hier ohne Kurt . . . große Bewunderung an dieser Stelle für ihn !!!!

turbokurtla am 11 Mai 2010 18:22:08

Schatzsucher hat geschrieben: ... denn es kann gut sein, dass dort früher einmal ein Wasserschaden war, der über das seitliche Alkovenfenster kam und die Wasserflecken verursacht hatte.

Gut, dass wir nun ein Messgerät haben.



Das schaut schon anders aus, wenn da mal was war, denn die Flecken kommen bestimmt nicht von unten.

Welches Meßgerät hast Du denn ?

Ja, und ich gehe schon davon aus, dass Du auch oben alles peinlichst durchmisst.
Kurt

Schatzsucher am 16 Mai 2010 15:04:57

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Anteilnahme und Hilfe.
Zur Zeit war und bin ich etwas aus dem Zeitplan gekommen, was die WoMo-Reparatur betrifft.
Wir hatten gerade einen Todesfall in der Familie, wo wir alles organisieren mussten und noch müssen. Dann ist unsere kleine Tochter (23) dabei ihre erste Wohnung zu beziehen und Papa muss natürlich mitrenovieren.
Da auch ich noch arbeiten muss, komme ich kaum zum WoMo.
Aber ich habe schon den Boden geöffnet und für die weitere Reparatur vorbereitet.
Dabei möchte ich so vorgehen, dass ich von unten eine Multiplex-Siebdruck-Platte anbringe, die 15 cm über den jetzigen Bodenrand hinausragt und darum mit stabilisiert. Die gibt es in den Dicken 9, 12, 15, 18 und 21 mm. Solch eine Platte findet man zum Beipiel auch als Boden in PKW-Anhängern.
Darauf sollen dann die Rahmenhölzer und Styropor. Darauf dann wieder eine Multiplex-Platte.
Die Überlappungen stören mich nicht, weil das dann komplett in der Sitzbank verschwindet und Stabilität bringt.
Ich denke, als obere Platte werde ich 15 mm, und als Untere 12mm nehmen.
Anbei noch ein Foto des Messgerätes. Es hat recht gute Bewertungen bekommen und es kam von einem großen Internetshop, der als Buchvers4ender angefangen hat.

Schatzsucher am 16 Mai 2010 15:09:43

Ach so, hier nun meine Frage, mit der dieser Tröth begann:
Habt Ihr einen Tipp, wie ich die Öffnung optimal verschließe?
Da war ja die Klappe drin, die den Wasserschaden erst möglich machte. Sie war nicht original und wurde von irgendeinem Vorbesitzer hineingebastelt.
Inzwischen ist sie komplett raus.
Den Wandaufbau bekomme ich sicher hin. Aber wie ich von außen ein Alublech wasserdicht aufbringe, ist mir noch nicht klar.
Viele aus der Nordheide
Bernd

fuzzy am 16 Mai 2010 15:17:31

oh wei ! ein Piekser Meßgerät :wink:

Mondmann am 16 Mai 2010 15:41:17

Hallo Bernd,-

was meinst Du mit " Oh wei " , super oder doch nicht :?: :?:

Möchte mir auch so ein Gerät anschaffen.

Liebe

Mondmann

turbokurtla am 16 Mai 2010 16:47:18

Also ich will ja nicht motzen,
aber das Messgerät taugt nix und Dein Vorhaben der Bodenreparatur auch nicht.
Mach es, wie ichs in der Hobby PDF beschrieben hab.
Warum fragst Du denn nicht wegen dem Messgerät ?
Kurt

fuzzy am 16 Mai 2010 17:33:29

Mondmann hat geschrieben:Hallo Bernd,-

was meinst Du mit " Oh wei " , super oder doch nicht :?: :?:

Möchte mir auch so ein Gerät anschaffen.

Liebe

Mondmann


so wie es gesagt habe, Piekser Meßgeräte sind für Womos nicht geeignet.
siehe auch : --> Link

siehe auch Kurts Kommentar oben.

Schatzsucher am 16 Mai 2010 18:59:48

turbokurtla hat geschrieben:Also ich will ja nicht motzen,
aber das Messgerät taugt nix und Dein Vorhaben der Bodenreparatur auch nicht.
Mach es, wie ichs in der Hobby PDF beschrieben hab.
Warum fragst Du denn nicht wegen dem Messgerät ?
Kurt


Hallo Kurt,
habe deine hobby pdf gerade runtergeladen. Super Bericht.
Da kann ich Einiges von brauchen. Ein wenig eigenwillig bin ich zwar auch, aber auf das Ergebnis kommt es an :wink:

Die Sache mit dem Messgerät ist dann wohl eher etwas für Brennholz (dafür kann ich es aber wenigstens brauchen). Nunja, ich habe in der Nähe eine echte Wohnmobilwerkstatt. Die leihen mir ein besseres Messgerät. Hätte ich eigentlich auch gleich drauf kommen können.

Aber hast du vielleicht eine Idee mit dem Schließen des Klappenloches? Wie würdest du das machen?

turbokurtla am 17 Mai 2010 09:17:16

Moin
Also ich würde die Klappe drin lassen.
Wenn die anständig abgedichtet wird, ist sie doch dauerhaft dicht.
Bau sie erstmal aus und schau wie groß der Überstand, also die Auflage, der Klappe am Blech ist.
Wenn der Ausschnitt verschnitten, also viel zu groß wäre, müsste man überlegen.
Kurt

Schatzsucher am 17 Mai 2010 10:32:47

turbokurtla hat geschrieben:Moin
Also ich würde die Klappe drin lassen.
Wenn die anständig abgedichtet wird, ist sie doch dauerhaft dicht.
Bau sie erstmal aus und schau wie groß der Überstand, also die Auflage, der Klappe am Blech ist.
Wenn der Ausschnitt verschnitten, also viel zu groß wäre, müsste man überlegen.
Kurt


Hallo Kurt,
inzwischen habe ich sie schon rausgenommen. Der Ausschnitt ist auch nicht wirklich sauber herausgearbeitet worden. Zu dem Teil hatte ich absolut kein Vertrauen mehr.
Was meinst Du ist der beste Kleber um da ein Alublech drauf zu kleben?

Ja und Glückwunsch noch für das Verbleiben in der ersten Liga.
Da hat der Club es nun mit zwei Hamburger Mannschaften zu tun

Viele
Bernd

turbokurtla am 17 Mai 2010 16:16:08

Danke, war ein anstrengender Abend gestern. :D
Na, vielleicht holen wir gegen die kleinen Hamburger mal Punkte. :D

Die Klappe !
Ich sags Dir nochmal, wenn die einen halben cm Auflage ringsrum hat, dann lass sie drin. Mach einen Holzrahmen rein, dann kannst Du sie anständig festschrauben.

Ein Verschließen würde ich nur so machen :
Die 4 runden Ecken eckig ausschneiden, so das ein rechteckiges Loch entsteht.
Zuerst eine isolierte Wand aufbauen. Also entweder ringsrum Styropor rauskratzen und einen Holzrahmen einkleben oder auf vorhandenes Holz einen zusätzlichen Rahmen schrauben und kleben. So ein Holzrahmen muss bündig zur restlichen Wand ringsrum in die vorhandene Öffnung, so 3-4 cm hineinragen. Von innen, also die Dekorplatte, um einige cm größer als der Ausschnitt rechteckig ausschneiden und entfernen. Durch ein einkleben einer neuen Platte entsteht eine Überplattung und damit ein guter Halt. Jetzt kannst von außen Styropor in die Füllung einkleben.
So, jetzt hast Du außen die geschlossene Wand, die um ca. 1-2 mm tiefer sitzt als das danebenliegende Blech.
Ein neues Stück Blech keinesfalls überlappend zum Alten aufkleben, sondern ganz genau reinschneiden. Lieber entstehen 2- 3 mm Spalt zum alten Blech, aber es sitzt bündig und trägt nicht auf.
Überlappend aufgeklebt, wirst Du es nie dicht bringen !
Nach dem Kleben mit einem Cuttermesser die Stöße auskratzen, beidseitig abkleben und mit Sika bündig zuschmieren. Glattstreichen, Klebeband ab und nochmal glattstreichen.
Jetzt könnte man das neues Blech, also die Streifen, lackieren.
Über diese, bündigen und eigendlich schon dichten Sikanähte könnte man sicherheitshalber noch flache Aluleisten draufschrauben. Ist ja Holz drunter. Natürlich mit Dekalin abgedichtet.

Ein großes Problem werden hierbei die gefalzten Kanten des Originalbleches sein. Die stehen ja einige mm höher und müssten glattgedengelt werden.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund des Wassereinbruches.

Allerdings könnte man beim Einbau der Klappe diese Vertiefungen mit Dekalin ausfüllen.
Kurt

Schatzsucher am 17 Mai 2010 21:08:42

Hallo Kurt,
puhhh, recht herzlichen Dank für deine umfangreiche Anleitung.
Also Blech auf Blech ist wohl Mist. Wohl erst Recht bei Hammerschlagblech.
Dann werde ich mal zusehen, gute Maßarbeit zu leisten.
Viele
Bernd

Schatzsucher am 03 Jun 2010 17:58:29

So, nun bin ich endlich fertig. Habe Kurts Ratschlag befolgt und die Klappe wieder eingebaut. Das war gut so. Dick Dekalin rein und rostfreie Schrauben Zug um Zug abwechselnd angezogen. Inzwischen hat es wie aus Eimern geschüttet. Wir waren gespannt, es ist dicht.
Den Boden habe ich dann ausgefacht (siehe Bild). Habe die Leisten vom Tischler geholt. Dort bekommt man nicht nur das genaue Maß, sondern die waren auch noch deutlich billiger als im Baumarkt.
Von unten habe ich eine Siebruck-Sperrholzplatte 9mm mit vielen rostfreien Schrauben befestigt. Von oben die gleiche Platte in 15mm Stärke. Beide Platten lappen deutlich über das freigesägte Loch hinaus. Somit ist alles sicher miteinander verbunden. Die Kanten sind mit Holzlack versiegelt. Die obere Platte habe ich so stark gewählt, weil dort demnächst ein Doppelpack Versorgerbatterien rein soll und da kann ich sie dann sicher verankern. Da dies innerhalb der Seitensitzbank ist, stört es nicht.
Kurt, nochmals vielen Dank für Deine geduldige Hilfe.
Jetzt können wir am Wochenende an die Ostsee auf unseren Lieblingsplatz.


Viele aus der Nordheide
Bernd

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