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Wohn-mobil im Alter


bobergj am 27 Mai 2010 15:10:33

Hallo allerseits,

da ist mir vor einigen Tagen ein ganz ungewöhnlicher Artikel zum Thema "Wohnmobil" vor die Augen gekommen.

Wie lange/ bis zu welchem Alter können wir wohl unsere Touren mit dem Wohnmobil machen? Wie können wir Haus und Garten oder die (zu große) Wohnung mit unseren Reisewünschen verbinden? Wie können wir die Kosten für das Wohnen möglichst gering halten?

Was passiert, wenn uns das Reisen schwerer fällt? Wo und wie können wir rechtzeitig neue Kontakte knüpfen für die Zeit, wenn wir nicht mehr so wohn-mobil leben können wie bisher? Was passiert, wenn bei einem von uns Schlaganfall, Demenz, Parkinson, ... auftreten?

Man kann diese Fragen verdrängen bzw. vor sich herschieben - und wird dann vielleicht irgendwann geschoben: Durch den Zwang der Verhältnisse oder von wem oder was und wohin auch immer.

Man kann sich diese Fragen aber auch rechtzeitig stellen und versuchen, die eigene Zukunft möglichst optimal und sicher für das Leben im Alter zu gestalten, so wie die beiden Ehepaare mit Wohnmobil, um die es in dem Artikel geht.

Den Artikel habe ich als pdf-Datei auf dieser Seite eingebaut:

--> Link

Wetten, dass einigen von Euch die Camper mit jahrzehntelanger Erfahrung schon mal begegnet sind? Vielleicht gibt es auch eine Begegnung in Norwegen in den nächsten Wochen?

Tolle Geschichte mit Vorbildcharakter für die Campingbus-Rocker!

Viele

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al am 27 Mai 2010 15:25:45

genau über dieses thema "altwerden" denken wir sehr oft nach.

deshalb kein alkoven, das heckbett nicht zu hoch, viel kopffreiheit dabei, damit man sich auch aufrecht setzen kann. schiebetür zur toilette, damit nichts im weg steht. etc. elektr. eintrittstufe, bequemste sessel, bedienluken seitlich am fahrzeug in ergonomischer höhe.

der andere aspekt. je länger wir reisen, desto kleiner die wohnung. zum glück wohnen wir nicht allein. da kann man teilen und einteilen, auch die aufgaben etc.

vier jahre lang haben wir deshalb alle möglichen modelle durchgetestet und sind jetzt (wahrscheinlich) zum finalen ergebnis gelangt.

bärnd am 27 Mai 2010 15:44:30

@Al
vier jahre lang haben wir deshalb alle möglichen modelle durchgetestet und sind jetzt (wahrscheinlich) zum finalen ergebnis gelangt.


Hallo Nachbar,
wie sieht das Ergebnis denn aus?

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al am 27 Mai 2010 16:06:51

klein und kuschelig.
ein kastenwagen, wenn nix dazwischen kommt.
à la adria twin.

allein schon der super-einstieg.... einfach schön breit und nicht so ´ne schmale aufbautür.

mk9 am 27 Mai 2010 16:23:45

Glücklich können sich Diejenigen freuen, die im Alter noch zusammen
Reisen unternehmen. Wenn auch nicht im WOMO, sondern im Wohnwagen monatelang ihren Urlaub in südlichen Gefilden verbringen.

Wir haben 1995, 96 und 1997 eine schöne Bekanntschaft in Maussanne (F) machen können. Davon habe ich seinerzeit berichtet.
Ilse aus Stuttgart ( 80 J., verwitwet ) fuhr jedes Jahr mit ihrem PKW nach Südfrankreich. Dort stand ihr Wohnwagen. Auch nach dem Tod ihres Mannes blieb stets der Stellplatz reserviert.

Mit Ilse haben wir in den 3 Jahren abwechslungsreichen Urlaub mit vielen Ausflügen in der Provence unternommen.

Wenn man also geistig und körperlich gesund ist, sollte das überhaupt kein Problem sein.

Schöne

Manfred ( mk9 )

camperfrank am 27 Mai 2010 18:49:23

bärnd hat geschrieben:@Al

wie sieht das Ergebnis denn aus?


Altenheim mit SP und Außensteckdose...... :sauf:

Gast am 27 Mai 2010 19:05:32

Ich mache mir hierzu weniger Gedanken :!: :!:
"Panungssicherheit" hat man heute nicht mehr.
Ich habe auch Ziele und Wünsche für mein Rentendasein -> aber komme ich dahin oder erlebe ich es überhaupt noch :?: Ich mache mir hier weniger Gedanken ,da es noch eine sehr lange Zeit für mich ist . Wenn was passiert kann man es so wieso nicht beeinflussen ,deshalb akzeptiere ich es so wie es kommt :!:
Wenn ich mir dann mit 65 ein Wohnmobil zulege was endlich meinen Wünschen entspricht und vielleicht nicht ganz billig war -> kann ich auch nichts mehr ändern ,wenn ich körperlich nicht mehr in der Lage bin ein Wohnmobil zu führen ---> diese Erfahrung werden wir "Alle" mal machen müssen :!: (Ich denke sogar das es gar nicht selten vorkommt ,das ein Schicksalschlag -> das Wohnmobilreisen beendet
:( )

Gast am 27 Mai 2010 20:09:53

Oma & Opa unseres Patenkindes sind seit ca. 1998 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. Zuerst mit einen nagelneuen WoMo über viele jahre kreuz und Quer durch die Gegend. Maximale Verweildauer in Deutschland zusammengezählt, ca. 3 Monate im Jahr. Die beiden haben echt was von der Welt gesehen, sind geistig fitt und vor allem der Jugend und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Jetzt mit über 70, wo die Frau nicht mehr so kann wie sie will, haben sie das WoMo verkauft und haben einen niegelnagelneuen Wohnwagen mit Mover, elektrischen Stützen und dem ganzen sonstigen Luxus Pillefitz gekauft. Mit dem Wohnwagen verbringen sie jetzt den größten Teil des Jahres in Spanien, dort aber auch nicht auf einer Stelle, sondern an allen Ecken des Landes. Ab und zu kommen sie mal wieder nach Deutschland um Kind und Enkel zu besuchen. Nächsten Monat haben wir wieder ein größeres Familienfest wo die Beiden dann mit ihrem Wohnwagen im Hof des Sohnes, neben unserem PitMobil stehen werden.

Es geht auch im Alter (relative Gesundheit vorrausgesetzt) noch vieles. Vor den beiden habe ich die größte Hochachtung.

Grundsätzlich ist es gut alles genau zu überdenken und zu planen, aber nicht zu viel, nicht zu vorsichtig, nicht zu ängstlich. Man hat schnell so viele Gründe gefunden es nur ja nicht zu tun, nur ja nicht seinen Lebenstraum umzusetzen, man schiebt und schiebt und nachher ist der Tod oder die Krankheit schneller.
Zum Gedanken, wie finde ich wieder Anschluss NACH dem Leben im WoMo, wie sicht den die Realität meist aus ? Die älteren Menschen leben allein in ihren Buden vor sich hin. Die Kontakte schlafen ein, es wird ganz hart gesagt, vor den TV nur noch auf den Bestatter gewartet. Darauf kann man auch irgendwo auf der Welt in seinem Mobil warten.
Dann hat man wenigstens vorher noch was vom Leben gehabt, von der Welt gesehen.

Ich habe dieses jahr schon 4 Mandanten aus meinem System löschen müssen. Bei denen war der Tod auch schneller, der Krebs flotter. Einer war noch jünger wie ich selbst. Die Menschen haben durch die Bank auch geplant, auch noch vieles " Später" vorgehabt, so lange geschoben, bis es zu spät war. Diese Erfahrungen mache ich und erlebe ich berufsbedingt leider Jahr für Jahr.

Daher nutzen WIR selbst die wenige Freizeit die wir haben, schon heute und fahren mit unserem alten PitMobil schon jetzt durch die Welt statt für Überübermorgen auf ein neues Fahrzeug zu sparen und es ggf. nicht mehr zu erleben.
Wie ich schon schrieb, ich habe große Hochachtung vor Menschen die Ihr Leben anpacken, sich aufraffen und ihren Traum, wie immer er auch sein mag, ausleben.

Anfang nächsten Monat fährt mein eigener Patenonkel mit seinen fast 70 Jahren, samt Frau mit seinem 11,80Meter Stahlschiff wieder auf Tour. Letztes jahr dauerte diese jährliche Tour von Mai bis Oktober. Ich bin stolz auf den alten Knaben wie "Oskar" und hoffe, dass ich von den Genen genug abbekommen haben um es ebenso zu machen, so Gott will und mich mit meinem Weibi gesund sein lässt.

Dies sind meine persönlichen Gedanken dazu.


Gedanke des Tages ( fiel mir gerade so nebenbei ein):
Es zerplatzen mehr Träume an dem Gedanken an die Gefahren oder Risiken, als an den Gefahren und Risiken selber.

Ingrid1 am 27 Mai 2010 20:42:26

Hier schliesse ich mich dem Vorschreiber wirklich an.

Es ist schön die Droge Reisen in sich zu haben und so oft wie möglich unterwegs sein zu können. Wir kennen ein Dame, die ist weit in die 80 und verbringt den Winter in Oliva in ihrem Wohnwagen. Bewundert von allen Campern am Platz und wenn sie was braucht ist jeder bereit ihr zu helfen.

Sie meinte einmal: in Hamburg in ihrer Wohnung, da hat sie niemanden und hier ist jeden Tag wer unterwegs, der mit ihr plaudert. Im heurigen Winter war sie auch wieder dort und vielleicht kennt der eine oder andere die Hanni vom Euro Camping. Eine wirklich tolle Frau.

Ja es stimmt, nicht warten bis es zu spät ist. Meine Mutter sagte immer: Das Leben ist eine Kette von versäumten Gelegenheiten.

und hier hab ich dazu noch einen chinesischen Spruch:
Dass die Vögel des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Doch du kannst verhindern, dass sie Nester bauen.

Das ist auch unsere Motto, wenn es auch momentan etwas fuxt.

Tipsel am 27 Mai 2010 20:50:02

Über die Zeit nach dem Womo mach ich mir noch keine Gedanken, es kommt eh anders.

Wir haben schon unser Rentnermobil, also ohne Alkoven und mit Treppe zum Heckbett :D :P

Leser am 28 Mai 2010 00:54:35

Tipsel hat geschrieben:Über die Zeit nach dem Womo mach ich mir noch keine Gedanken, es kommt eh anders.

Wir haben schon unser Rentnermobil, also ohne Alkoven und mit Treppe zum Heckbett :D :P


So wird´s sein.

Haben wir auch, mit Alkoven und Treppe zum Heckbett.

Leser

aldie am 28 Mai 2010 07:30:01

Ich habe mit einem Schmunzeln die vorstehenden Beiträge gelesen.
Bitte macht euch keine Gedanken über das Alter, hier gibt es noch eine Gerechtigkeit, denn es ist jeder einmal drann, der eine früher, der andere später.

Bis jetzt fahren wir mit unserem Container jedes Jahr ca. 150 Tage in Europa umher und suchen uns die Rosinen der Landschaften als Aufenthalt.
Wenn wir einmal älter sind, dann können wir immer noch in Deutschland fahren wenn uns die langen Strecken zu schwer werden, übrigens leben nach langen Untersuchungen die älteren reisenden Mobilisten wesentlich gesünder und länger als die im Sessel zu Hause sitzenden Fernsehbetrachter.

Anmerkung: Wir werden jetzt 80 Jahrer alt.

km99 am 28 Mai 2010 07:49:10

aldie hat geschrieben:Wenn wir einmal älter sind...
:D :zustimm:


Klaus

hoelle1 am 28 Mai 2010 08:09:50

All denen die sich Gedanken über das älter werden und das Reisen machen kann ich nur raten.

Reisen, reisen; und zu Hause wartet eine behindertengerechte Wohnstätte für die Zeit danach.

Ich glaube nicht das es das Reisen mit Womo oder WoWa ist über das wir uns Gedanken machen müssen, eher darum wie geht es weiter wenn wir hilfebedürftig werden und/ oder pflegetechnisch betreut werden müssen.
Geht das zu Hause?
Müssen wir möglicherweise zu zweit ins Pflegeheim obwohl nur einer gepflegt werden muss?

Ich erlebe zur Zeit genau diese Situation mit meinen Eltern, bis vor 5 Jahren nur unterwegs, jetzt sitzen sie in der Wohnung (nicht behindertengerecht) mit Treppen und ................
Nein aus der Wohnung in der sie wohnen leben sie schon über 50 Jahre irgendwie gehts weiter, daher s.o.


Wolfgang

Gipe am 28 Mai 2010 09:04:54

aldie hat geschrieben:Ich habe mit einem Schmunzeln die vorstehenden Beiträge gelesen.
Bitte macht euch keine Gedanken über das Alter, hier gibt es noch eine Gerechtigkeit, denn es ist jeder einmal drann, der eine früher, der andere später.

Bis jetzt fahren wir mit unserem Container jedes Jahr ca. 150 Tage in Europa umher und suchen uns die Rosinen der Landschaften als Aufenthalt.
Wenn wir einmal älter sind, dann können wir immer noch in Deutschland fahren wenn uns die langen Strecken zu schwer werden, übrigens leben nach langen Untersuchungen die älteren reisenden Mobilisten wesentlich gesünder und länger als die im Sessel zu Hause sitzenden Fernsehbetrachter.

Anmerkung: Wir werden jetzt 80 Jahrer alt.


Möge Euch --- die Natur noch viele Rosinen schenken. :gut:
und mir so ähnliche Zukunft.

veltliner37 am 28 Mai 2010 09:45:44

Grüß euch !
Da kann ich auch ein bisserl mitreden, haben wir beide - meine Frau und ich - doch schon über 140 J. am "Buckel"!
Wir geniessen unser Dasein, denken schon hie und da an's "später" lassen uns jedoch nicht verunsichern. Man kann planen was man will, es kommt immer anders.
Fahren mit dem RM durch die Gegend und vor allem habe ich mit unserem neuen Hobby "Geocaching" etwas gefunden, das mich um Jahre jünger macht!!!! Auf der Jagd nach den "Schätzen" erlebt man Sachen und Abenteuer die ich vor 20/30 Jahren noch mit "Nein Danke" abgelehnt hätte!
Und das RM ist da die richtige Basis dafür. Abgestellt, die Bikes heraus und auf geht's!!!!

veltliner37

rena am 28 Mai 2010 09:47:12

Ein Thema, welches auch bei uns im Moment ganz akut ist.
Auch wir bereiten uns auf die Jahre in der Rentenzeit vor.
Wir fahren begeistert mit unserem 10 Jahre alten Womo herum, sobald wir es zeitlich können (und das klappt ganz gut).

Aber....... wenn ich in 4-5 Jahren ins Rentenalter komme, dann werden wir uns ein neues, großes und bequemes Womo anschaffen - als Rentnermobil sozusagen.
Dafür werden wir dann unsere Wohnung "reduzieren", also in eine kleinere Wohnung umziehen. Behindertengerecht und vielleicht sogar in einer Wohnanlage mit betreutem Wohnen auf Wunsch.
Unser Traum: reisen, reisen, reisen - solange es geht und so oft es geht. Die kleine Wohnung nur ab und zu "auf der Durchreise" nutzen - oder eben, wenn einer von uns krank ist oder sogar alleine übrigbleibt.

Nur dauert es noch soooooooo lange. Bei mir eben 4-5 Jahre aber bei meinem Mann noch 10 Jahre!!! Die Zeit, in der ich auf sein Rentenalter warten muss, werde ich nutzen, mich fit zu halten.

Ich denke, Träume muss man haben. Schön ist es doch, wenn man es herbeisehnt, endlich Rentner zu werden - nur um viel Zeit zum Reisen zu haben.

Hoffentlich bleibt uns die Gesundheit erhalten und hoffentlich macht uns die Finanzwirtschaft keinen Strich durch die Rechnung!!

LG Rena

Gast am 28 Mai 2010 10:05:27

Warum sich heute soviele Gedanken machen....wir bekommen jedes Jahr genug Beispiele von niederländischen Rentnern die zwischen dem warmen Süden und der Heimat pendeln..den Tag leben und geniessen.

Die sind in der Beziehung viel entspannter wie wir...ob mit großem Hymer oder mit kleinem Gespann und sebstgeklebtem Vorzelt, wir haben soviele rüstige Leute getroffen und gesprochen.

Gedanken darüber wie das Leben weiter geht wenn ich mal nicht mehr kann mache ich mir wenn ich tatsächlich nicht mehr kann. Bis dahin mache ich mir nur Gedanken darüber wer unsere Pflanzen versorgt und den Kater füttert.

Gast am 28 Mai 2010 10:05:51

Ich habe mir gerade mal meinen Hut aufgesetzt damit selbigen vor den hier schreibenden, älteren Semestern (Aldie & Gipe) ziehen kann.
IHR geht mit dem bestmöglichen Beispiel voran und es macht mir immer wieder Freude Euch zu lesen, zumal ich von Euch bisher noch keine Hetze, nichts böses, oder hämisches gelesen habe.
Mögen Euch noch viele viele tausende, Zehntausende, hunderttausende Reisekilometer gegönnt sein.
Ich hoffe, dass wir es Euch nach machen können / dürfen.
Wieterhin hoffe ich, dass Ihr unterwegs auf Euren Fahrten mal dem PitMobil begegnet.
Sprecht mich an, ich würde mich freuen, mit Euch eine gute Flasche AhrRotwein zu trinken.

Damit Ihr das PitMobil auch blos nicht überseht, unten nochmal das Bildchen.

bobergj am 28 Mai 2010 10:48:28

Man kann sich aus Angst vor Krankheit, Alter, Tod selbst die Freude am Leben nehmen - ganz schlecht!

Man kann denken: "Ich lebe jetzt, was kommt, das kommt" und wird so alt und glücklich bis zum plötzlichen Herztod - schön, aber sehr selten.

Wohl jeder kennt Menschen, die in relativ jungen Jahren Krebs oder sonstiges dahingerafft hat und neigt deshalb vielleicht zu der zweiten Denkweise. Aber wer kennt die vielen, die irgendwann nicht mehr reisen und außer Haus aktiv seien können und einsam viele Jahre in ihrer Wohnung vor sich hin vegetieren, weil sie sich nicht rechtzeitig ein neues soziales Umfeld geschaffen haben?

Deshalb sind die Paare in dem Bericht unser Vorbild und unser Plan ist klar: Wenn uns nicht vorher der Schlag welcher Art auch immer trifft, mit "um die 70" in eine günstige Seniorenwohnung in solch einem Umfeld, wo man neue Kontakte auch für die Zeit nach dem wohnmobilen Reisen aufbauen kann und bei Bedarf auf Hilfen im Haushalt, Essen oder Pflege, wenn es seien muss, zurückgreifen kann ohne nochmal umzuziehen.

Günstige Wohnungen mit Wohnmobil-Parkplatz, bei Bedarf zusätzliche Leistungen, neue Bekanntschaften/ Freundschaften, im schlimmsten Fall das Pflegeheim und das alles benachbart in einem parkartigen Gelände, damit man auf keinen Fall noch mal den Wohnort wechseln muss und die sozialen Konatkte wieder abbrechen - das isses! Und das haben die beiden Paare in dem Artikel gefunden, weil sie sich rechtzeitig mit dem Thema beschäftigt haben.

Solche Angebote mit "Rundum-sorglos"-Paket gibt es sicher nicht viele in Deutschland.

huewer am 28 Mai 2010 12:04:11

Einige Sätze zu diesem Thema aus meiner Sicht:
In jungen Jahren haben wir einen VW-Bus selbst ausgebaut und sind bis zum Nordkap gefahren.
Im mittleren Alter haben wir die Welt bereist und auch viele WoMo Touren durch Nordamerika und dem südlichen Afrika unternommen.
Das Schicksal hat uns nicht verschont und uns ein Kind genommen.
Dennoch schauen wir mit Optimismus in die Zukunft und haben uns jetzt ein WoMo für die Entdeckung Europas zugelegt, bereits ausgelegt für das Rentenalter in 3 Jahren. Das Haus beabsichtigen wir zu verkaufen, zu Gunsten einer altersgerechten Eigentumswohnung und so vielen Touren als möglich.
Die weitere Planung überlassen wir dem Schicksal.

Bernd

antonio48 am 28 Mai 2010 15:46:51

huewer hat geschrieben:Die weitere Planung überlassen wir dem Schicksal.


...so ist es. Wir hatten auch von gemeinsamen unbegrenzten Reisen geträumt. Dann ist meine Frau 2004 mit 55 Jahren verstorben. Aus der Traum. Planen tue ich garnichts mehr. Wenn ich Lust habe irgendwo hinzufahren oder zu fliegen, mache ich das ganz spontan. Danach fühle ich mich immer richtig gut.

svenhedin1 am 28 Mai 2010 15:59:15

Hi,
die Frage ist ganz unkompliziert, ganz einfach auf den Punkt zu beantworten.

Sie stellt sich nämlich gar nicht. Und zwar für den nicht, der gesund ist. Das heisst, ohne Gesundheit können wir mit dem ganzen Hobby einpacken, mag der Womoviruzs auch noch so tief sitzen. So einfach, so brutal ist das auch.

Mit Gesundheit meine ich nicht alt werden. Das kann man womöglich auch noch abhängig und kkrank im Altenheim.

Ich meine gesund, d.h. von Ärzten unabhängig bleiben und ""so"" alt werden. ich meine damit, gerade in den jahrehnten ab 60, wo sich reisemobilmäßig die Spreu von dem Weizen trennt, was die Fitness anbelangt, gesund, insbesondere aber nicht in Abhängigkeit von Ärzten zu kommen, die man womöglich auf Knieen anbetteln müsste, für die geplante Reisezeit von 3 bis 6 Monaten im Ausland/warmer Süden z.B. (also Zeiten, zu denen sie mit einem wegen Abwesenheit keine "Kasse machen können) im voraus die täglich benötigten rRezeptpflichtigen Arzeneien zu verschreiben.

Wehe dem, der gesundheitlich darauf angewiesen wäre und dennoch so lange weg vom Herr #Doktor bzw seinem Portmonai reisen wollte (man darf sowieso nicht darauf hoffen, dass andere all die gesundheitlichen Defizite, die man selber an sich versaubeutelt hat, irgendwann einmal auch nur annähernd reparieren werden) .

Aber Gesundheit fällt nicht vom Himmel. Man kann nicht drauf hoffen, man bekäme sie, ohne dafür -- tagtäglich - auch etwas zu tun.

Lassen wir mal den Anteil, den die Gene, so bis zu 50 %, bedingen, weg, weil eh nicht änderbar. Dann bleibt ein entscheidender Rest über. Und hier kann mann serh gut ansetzten.

Die Schlüssel zum Erfolg sind nur 2 Dinge: Gesundes, mäßiges Essen und aussreichend Bewegung - zu letzterem zähle ich nicht nur joggen sondern auch mit dem Gehirn joggen (was ein Reisemobilist aber eh tut druch all die vielen neuen täglichen Anforderungen, die sein Womo einschlieesslich der Reparaturen an ihn stellt - es sei denn, er sitzt nur saufend davor und zählt die Grashalme oder Ameisen und sonst nichts für ein paar Wochen an ein und demselben Stellplatz - was es auch gibt).

Zum gesunden Essen zählt wenig, aber gutes essen, kein Fastfood, praktisch nichts essen, was schon mal in einer Fabrik über ein Fliessband gelaufen ist. Das sind alles Nahrungs- aber keine Lebensmittel. Dann rauchen soweiso out, keine Suchtmittel, auch keine Arbeitswut/Geldgier, wenig bis keinen Alkohol, weil Alkohol ein Zellgift ist. Na das übliche halt, wenig Zucker (auch keine Fertiggetränke gleich welcher Art), weniger Fleich, viel Gemüse, Balststoffe, Vollkornmehle, oder andersherum ganz kurz:

kein Übergewicht. Ich hab noch keinen ärzte-UNABHÄNGIGEN, Camper jehnseits sagen wir der 70 gesehen, der mehr wie nur mässig übergewichtig war. Die waren nämlich vorher schon weg gestorben oder lagen auf irgendeiner Sichtumsstation.

Ich kenne weche, und es sind nicht nur einige wenige, die hab ich z.B. jetzt im Frühjahr wieder in Spanien Portugal getroffen mit ihren Wonis, die sind schon einige Jahre über den 80. Fahren die Karre noch selbst da runter quer druch Europa, fahren mit dem Rad jeden Tag Touren, Wasser holen usw, Aber zumindest die Männer von denen sind alle schlank !! mit nur serh wenig Übergewicht. Die fetten sind alle schon tot.

So einfach ist das ganze. So Lust auf das Hobby da ist, ist die ganze Fagestellung völlig unnötig und deplaziert- da kann man alles machen, bis man umfällt (der Übergang zum Tod wird sich dann eh auch nicht endlos hin ziehen). Der Schlüssel für die ganze Fragestellung ist die eigene körperlich (und seelische) Gesundheit und die der Ehefrau (was aber zusammenhängt, weil sie ja beide das gleiche essen und sich gleich bewegen - wenn er übergewichtig ist, ist sie es meist auch, weil der Tod steht ja am gleichen Herd).

Also Gesundheit. Sonst zählt aktuell höchtens noch, dass das hobby bezahlbar bleibt, sprich wir nicht mal morgens "urplötzlich" im Radio hören( und sie werden es zur Verhinderung unserer Gegenwehr ohne jede Vorwarnung Knall auf Fall wenn dann genau so und nicht anders machen), dass der Euro 1 zu 10 abgewertet ist und es in den nächsten 4 Wochen an keinem Geldautomaten merh Bargeld gibt und das Brot künftig 10 Euro kostet - und das bei solchen Spielchen Friede in Europa bleibt. Der Rest, den macht ein Gesunder mit links, auch mit 85 noch - zumal wenn er im Alter so ein super Hobby wie das Reisemobilhobby hat.

Gipe am 28 Mai 2010 18:02:04

Hi Sven,
Für -die Frage ist ganz unkompliziert, ganz auf den Punkt zu beantworten-
hast Du einen längeren Psalm verfasst als vermuten liese.

Aber Deine Beobachtungen und Überlegungen treffen hoch%ig zu.

Dann habe ich als Schmalkostler, Naturliebhaber mit 184cm / 85 kg gute Aussichten.
Du baust mich richtig auf :D

Zum Teidelanfang: Diese animierten Betreungsanstalten können sich maximal 20% der Rentner leisten und ist wie für mich nur ein schöner Werbeaufhänger.
Also dann immer schön gesund bleiben.

bobergj am 28 Mai 2010 19:28:03

Hallo Gipe,

weshalb sich eine Mietwohnung für ca. 550 Euro Warmmiete wie sie die im Artikel genannten Ehepaare bewohnen nur 20 % der Deutschen leisten können, verstehe ich nicht so ganz.

Genau das zahlen wir auch jetzt für unsere 2-Zimmer-Altbau-Wohnung in Bad Salzuflen ohne Notfallpauschale und es soll teurere Wohnlagen in Deutschland als diesen Ort in Lippe geben - und superteure Neubauwohnungen in sogenannten Seniorenresidenzen.

Hier der Link zur Beschreibung und Preisliste des Objekts:

--> Link

Viele und viel Spaß am langen und mobilen Leben

aldie am 29 Mai 2010 06:59:12

Das RM PitMobilKlein habe ich schon einmal irgendwo gesehen aber es fällt mir nicht mehr ein.

An Alzheimer kann es bei mir nicht liegen, denn dass ist doch eine Gehirnerkrankung und was nicht vorhanden ist, kann auch nicht krank werden ?.

dieter2 am 29 Mai 2010 09:41:18

Ehrlich gesagt,da verschwende ich überhaupt keinen Gedanken drüber.

Wir sind auch schon an die 70,der Rest kommt ganz alleine :)

Dieter

christine w am 29 Mai 2010 10:34:10

Geplant hab ich immer. WoMo gekauft vor 3 Jahren, war schon als Kind mein Traum. 30 Jahre nicht in Urlaub gefahren, gespart .....
Wir hattens halt nicht so dicke. Haben aber nichts vermisst, immer unseren Traum vor Auge.
Das WoMo im Nov, gekauft, ab Jan. war ich für 2 Jahre wg. Krankheit aus dem Verkehr. Jetzt gings wieder, jetzt ist meine Mutter zu pflegen.
Aber unsere Zeit wird noch kommen... Freu mich drauf.
Trotzdem gehts mir gut.
An alle Kranken, gute Besserung, es wird schon wieder

Gast am 29 Mai 2010 11:25:47

Aldie, der Erbauer und Konstrukteur des PitMobil hatte das Mobil über 23 Jahre und hat damit die Sahara, Tunesien, Marokko, Portugal, Spanien, Irland, Norwegen, und den großen rest von Europa kreuz und quer in allen Richtungen und Varianten befahren. das Pitmobil stand schon am Bosporus, an der Wolga, mitten in der Wüste und was weiß ich nicht alles.
Ich stehe noch im Kontakt mit dem Mann, der sich jetzt aus Altersgründen (irgendwas um die 65 Jahre) ein Mobil gekauft hat wo er von vorne nach hinten GEHEN kann. Im PitMobil muss man krabbeln. Damit ist er (grübel), oder will er jetzt nun auf dem Landwege nach China.
Also ist es durchaus möglich das Du das PitMobil schon mal irgendwo gesehen hast.

Wir haben es seit August letzten Jahres und waren damit im Belgien (Brügge), Frankreich (le Touqet Paris Plage und Umgebung), mehrmals in Holland Rennesse, 2x in Roermont sowie hier im Umkreis von 300km an Rhein, Mosel, Lahn, der Eifel, dem Westerwald und dem Taunus. Zwischen November und April war es aber abgemeldet, was zum Teil an meinem mehrfachen Handgelenksbruch lag.

Mich würde es auch mal interessieren wo Du das PitMobil hast stehen sehen.

Viele aus der Eifel

Mover am 29 Mai 2010 23:36:52

Die Mediziner und Medizin-Statistiker, welchen Übergewichtigen keine schlechteren Chancen als "Normalos" (wer bestimmt überhaupt die "Normen") einräumen, das Alter relativ gesund zu erleben, müssen wohl alle irren.
Wohl nur Legenden leben noch länger...

Schönen

Mover

km99 am 29 Mai 2010 23:46:55

bigpit hat geschrieben:Im PitMobil muss man krabbeln.

:eek: So winzig sieht das Teil eigentlich wirklich nicht aus! ;)

Hruß
Klaus

Gast am 30 Mai 2010 12:43:17

Das "Krabbeln" bezog sich auf den Weg vom Führerhaus in den Wohnbereich :lach:

Man muss erst das Rückenploster umklappen oder wegschieben, den Beifahrersitz drehen und dann "könnte" man nach hinten krabbeln, was ich aber mit meinen 196m Größe noch nicht versucht habe.

Auf dem Bild sieht man die geöffnete Schiebetüre.

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