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WoMo-Verarbeitungsqualität - welche Baujahre waren gut ?


Der Franzose am 25 Jun 2010 21:12:33

Guten Abend,

in diesem Forum tummeln sich bestimmt WoMo-Eigner der "ersten Stunden". Oder zumindest solche, die aus längeren Erfahrungen und Beoachtungen der Branche berichten können, ab welchem Baujahr die Verarbeitungsqualität zu Gunsten von elektronischem, bzw. anderem Zubehör-Schnickschnack gelitten hat. Oder welche Baujahre, von welchen Herstellern, im Allgemeinen als "schlecht verarbeitet" gelten.

Meine Frage ist natürlich nur sehr komplex zu beantworten. Die Vielfalt unter den Fahrzeugen ist ja riesig groß. Insofern klammert mal die WoMo's des Hochpreissegments aus (Anschaffungspreis >100.000 €).

Mein Beispiel zur Einschätzung: Als ich mich 1998 zum erstenmal mit dem Thema "Wohnmobil" zu beschäftigen begann, galt die Marke "Euramobil" aufgrund ihres "Doppelbodenprinzips" und ihres Verarbeitungsstandarts, sowohl bei den Alkoven- als auch bei teilintegrierten Fahrzeugen als richtungsweisend. Diese Fahrzeuge waren auch nicht "billig" zuhaben. Dieselbe Firma produzierte dann zwischen 2000 - 2004 (?) ihre ersten vollintegrierten Modelle, deren Fertigung allerdings sehr zu wünschen übrig ließen.

Mein zweites Beispiel zu diesem Thema betrifft die Firma Hehn. (Fast) Alle Fahrzeuge kommen sehr "bieder" rüber, sowohl vom äußeren, als auch vom inneren Erscheinungsbild. Aber eins ist mir bis heute immer wieder bei Hehn-WoMo's begegnet: Die Aufbauqualität (sie entspricht nicht dem neuesten Stand) und die -technik (Sanitär, Elektrik) sind verlässliche Reisebegleiter; so scheint es mir jedenfalls.

Über einen bestimmten WoMo-Tipp (ausdrücklich keine Kastenwagen), der als "über die Maßen solide" gilt, würde ich mich an dieser Stelle natürlich sehr freuen...

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2takt tommes am 26 Jun 2010 00:47:32

Ich Denke mal das dies ein sehr heikles Thema ist.
Kann halt nur über meine Erfahrungen berichten.
Das Zuverlässigste was ich jemals hatte war ein Mercedes-Benz 407 (Düsseldorfer ,Ehemaliger Kühlwagen der Firma Hohmann :wink: )mit Selbstausbau :wink:
Im Moment habe ich ein LMC Lord Liberty 6500 Vollintegriert auf Ducato Basis
By 1994 :eek: ..........
Motormäßig OK 95PS und Rollt-Fährt ...ist OK
Getriebemäßig die üblichen Ducatomäßigen Probleme..5Gang :evil:
Was aber mit ein wenig Handwerklichem Geschick recht einfach zu beheben ist :wink:
Laufleistung des Womos jetzt so ca 150.000 Km.
Motormäßig 1 a 0 Problemo!
Zum Aufbau.....
Halt LMC
Alle Geräte,Kühlschrank(Kommpressor)Solaranlage,Druckpumpe,Heizung,
etc sowie alle Schränke usw immer noch in sehr gutem Zustand.
Schranktüren schließen,kein klemmen der hängeschränke usw.
Hubbett immer noch einwandfrei runterzuklappen...hoch genauso..Logo :wink: .
Alles in allem würde ich jederzeit wieder zu einem LMC Greifen!
Bezüglich Qualität des Ausbaus 1 A.
Genauso verhält es sich mit dem äuseren Aufbau.
Bei dem Alter des Womos ist es normal das man mal die Nähte neumacht(Sikaflex) aber war und ist nix undicht oder schlecht verarbeitet gewesen oder so.
Alles in allem bin ich sehr sehr Zufrieden mit dem LMC.
Wenn ja wenn das Getriebe nicht währe :eek:
Das ist aber eigentlich bei den Ducatos schon normal..........
Bezüglich Auf und Ausbau (LMC) jedoch muss ich sagen das ich sehr sehr Angenehm überrascht war und bin.
Da ich ja schon mal einen Selbstausbau hatte...und der war richtig gut :D
Muss ich sagen das ich es selbst nicht besser(eher schlechter :wink: )hätte machen können!
LMC
1A
Meine Erfahrung
:)

andwein am 26 Jun 2010 09:24:02

[quote="Der Franzose"]Guten Abend,
Mein zweites Beispiel zu diesem Thema betrifft die Firma Hehn. (Fast) Alle Fahrzeuge kommen sehr "bieder" rüber, sowohl vom äußeren, als auch vom inneren Erscheinungsbild. Aber eins ist mir bis heute immer wieder bei Hehn-WoMo's begegnet: Die Aufbauqualität (sie entspricht nicht dem neuesten Stand) und die -technik (Sanitär, Elektrik) sind verlässliche Reisebegleiter; so scheint es mir jedenfalls./quote]
Die Fahrzeuge der Fa. Hehn sind absolut verlässlich. Es sind aber Standardteile verbaut. Es quitscht nichts, alles ist passgenau, bloß die vielen heutigen Plastikteile fehlen (auch im Bad)

Wo ist also der Unterschied: Es ist Handarbeit von Mitarbeitern, die ihr Handwerk gelernt haben und wissen, wo eine "Anti-Quitsch-Leiste" reigehört, wie weit der Abstand zwischen Karaosserie und Möbeleinbau sein muss damit nichts reibt und AES habe ich auch keins (hier kann man bewußt sparen und weniger Elektronik geht auch weniger kaputt.)
Ich freue mich jeden Tag wenn ich einsteige über die Verarbeitungsqualität und mein Bad ist genauso funktionell und pflegeleicht wie mit einer Plastikauskleidung, nur gibt es keine Haarrisse und Ersatzteilprobleme.
Vielleicht sollte man bei der Produktauswahl mehr den Langzeiteffekt im Auge behalten als den kurzfristigen Preisvorteil.

Mein Fazit: Auch große Hersteller können gute Womos bauen wenn sie in Ausbildung investieren und nicht jeden modischen Schnickschnack sofort übernehmen. Bleiben die Einzelteile überschaubar, bleibt auch das Ersatzteillager übersichtlich.
Wenn man auf Masse geht, keine Qualitätskontrolle hat, aus Kostengründen kein Ersatzteillager in Deutschland führt (SEA), deshalb auch bei Kleinigkeiten eine Reparaturdauer im Wochenbereich hat darf man sich nicht wundern, wenn der Kunde verärgert ist und von weiteren Käufen Abstand nimmt.

Dies ist meine Meinung aus meiner Erfahrung, keiner muss sie teilen, aber mal drüber nachdenken lohnt sich bestimmt.
Andreas

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friedhelm28 am 26 Jun 2010 09:34:07

Hallo,

ich war mit meinem Hymercamp 55 sehr zufrieden. (Bis auf die Ps.) "Ich Neuling und keine Ahnung"

Nun fahre ich schon 15 Jahre den Hymercamp 64 ohne größere Probleme. :)

camperfrank am 26 Jun 2010 11:38:03

Außer der Firma Arnold habe ich bisher über jeden Hersteller negatives gehört.

Gast am 26 Jun 2010 12:16:02

Also ich bin mit meinem Bürstner, BJ 92 auf J5 sehr zufrieden,bisher
keine Pannen und der Aufbau ist auch dicht.

Arno

Maggie am 26 Jun 2010 14:04:27

Generelle Aussagen kann ich nicht machen, sondern nur unsere Erfahrung mitteilen.
Wir haben noch unser erstes Wohnmobil, das wir 2004 gebraucht gekauft haben.
Es ist ein Riviera, Bj. 1996 oder 1997, und wir sind sehr zufrieden.

Es hieß/heißt immer, dass die Italiener Schönwetter-Mobile bauen und dass der niedrigere Preis ja irgendwo herkommen muss.

Aber das Teil ist dicht (3x auf Holz klopf), wir haben keinerlei Probleme. Es wird auch richtig schnell warm, wenn man die Heizung anschmeißt und hält die Wärme auch gut (OK, wir machen kein Wintercamping; Erfahrung Zeitraum April-Oktober).


Maggie

Der Franzose am 28 Jun 2010 11:47:28

Hallo,
2takt tommes hat geschrieben:Ich Denke mal das dies ein sehr heikles Thema ist... Kann halt nur über meine Erfahrungen berichten... Im Moment habe ich ein LMC Lord Liberty 6500 Vollintegriert auf Ducato Basis
By 1994... Bezüglich Auf und Ausbau (LMC) jedoch muss ich sagen das ich sehr sehr Angenehm überrascht war und bin.
Da ich ja schon mal einen Selbstausbau hatte... und der war richtig gut. Muss ich sagen das ich es selbst nicht besser (eher schlechter :wink: ) hätte machen können!
LMC
1A
Meine Erfahrung
:)

Ich habe da mal einige Fragen. Sind denn die neueren LMC's (ab Baujahr >2000) auch noch so gut verarbeitet? Hat LMC es verstanden, den Preiskrieg gegen die Billiganbieter ohne Qualitätsverlust zu überstehen?

Der Franzose am 28 Jun 2010 21:58:02

Hallo Andreas,

andwein hat geschrieben:Die Fahrzeuge der Fa. Hehn sind absolut verlässlich. Es sind aber Standardteile verbaut. Es quitscht nichts, alles ist passgenau, bloß die vielen heutigen Plastikteile fehlen (auch im Bad)...
Wo ist also der Unterschied: Es ist Handarbeit von Mitarbeitern, die ihr Handwerk gelernt haben und wissen, wo eine "Anti-Quitsch-Leiste" reigehört, wie weit der Abstand zwischen Karaosserie und Möbeleinbau sein muss damit nichts reibt und AES habe ich auch keins (hier kann man bewußt sparen und weniger Elektronik geht auch weniger kaputt.)
Ich freue mich jeden Tag wenn ich einsteige über die Verarbeitungsqualität und mein Bad ist genauso funktionell und pflegeleicht wie mit einer Plastikauskleidung, nur gibt es keine Haarrisse und Ersatzteilprobleme...
Andreas

Ich habe natürlich inzwischen auf Deiner Website mal euren reichhaltigen "WoMo-Erfahrungsschatz" studiert. Sehr interessant, sehr aufschlußreich! Was mich letztlich noch interessiert ist, ob Du dir vor der Anschaffung von Deinem James Cook, Hymer Camp (welches Modell...?), Knaus 520U und Bürstner 532-2 ebensoviel "Gedanken" gemacht hast, wie beim Hehn-Kauf? Und: Ist Deine Endscheidung zu Gunsten dieses Herstellers aufgrund seiner Flexibilität, oder wegen der soliden Verarbeitungsqualität gefallen?

Apropos "Hehn". Ich war auch schon mal zu einer Werksbesichtigung in Rheinhausen (2001); es war ebenfalls sehr aufschlußreich. Letztlich habe ich aber nichts bestellt, weil ein WoMo für mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mein Lebensmittelpunkt und vorallem, ein Buch mit sieben Siegeln war.

Letzteres hat sich Dank dieses Forums und (z.B) Deiner Einlassungen, bzw. Website gottseidank geändert... :) :) :)

BOWO am 30 Jun 2010 13:50:24

Ich glaube die Eingangsfrage kann man so einfach nicht beantworten, sind doch ALLE WoMo-Hersteller von Zulieferern (Truma, Dometic pp.) und Fahrgestellherstellern (Fiat/Ford/MB) abhängig. ALLE verbauen auf den identischen Fahrzeugen, ALLE bauen die identischen Kühlschränke, Heizungen pp. ein.
Bleibt noch als große Unterscheidung der Aufbau / Möbelbau. Aufgrund der Gewichtsprobleme kommen hier fast immer auch die identischen Materialien zum Einsatz. Grundsätzlich hat sich Niesmann& Bischof in den 90er einguten Ruf erworben dank Sandwichbauweise ohne Holzlatten. Eura baut ab Terrestra Baureihe auch so seit 2007.
Dann kommen noch die Unterschiede GFK oder ALUhaut dazu.
Ich persönlich halte daher Fahrzeuge ab Bj.2007 (wegen grüner Plakette, spritsparender und trotzdem leistungsstarekr Motoren) mit Sandwichbauweise und GFK für das zur Zeit optimnale WoMo.
Nimmt dann noch die Möbelverarbeitung hinzu (Scharniere Metallm statt Plastik u.s.w.). Daher würde ich zu Herstellern wie Frankia, Eura, Carthago tendieren.

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