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Hallo
Ich komme gerade mit meiner Freundin von einer längeren Tramptour aus Skandinavien zurück. Die Route war Augsburg - Dänemark - Schweden - Lofoten - Nordkap - Varanger Halbinsel - Finnland - Baltikum - Polen -Augsburg. In 5 Wochen sind wir 9.500 Kilometer getrampt und wurden von insgesamt 98 zumeist freundlichen und Hilfsbereiten Leuten mitgenommen. Jetzt aber zu meiner Frage: Warum war unter diesen 98 Autos kein einziges deutsches Wohnmobil? Nur ein Schwede, eine Norwegerin, ein finnisches und ein deutsches Ehepaar haben uns mitgenommen. Von den deutschen (und die stellen den Großteil aller) Womos hielt kein einziges, obwohl fast nie mehr als zwei Personen drin sitzen. Andere Tramper, die wir trafen, berichteten das Gleiche. Diese Frage soll kein Angiff sein, sondern lediglich etwas Licht in´s Dunkel bringen. Mehr Infos zum Trampen: www .abgefahren-ev. de (für Links bin ich noch nicht lange genug Mitglied) moin moin
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Aus meiner Tramperzeit kann ich mich erinnern dass ich meist von jüngeren Leuten mitgenommen wurde..fast nie von Autofahrern die im oder nahe des Rentenalters waren. Eine Grund könnte also sein dass das Alter bei Reisemobilisten eine große Rolle spielt. Die wenigsten sind jüngeren Baujahres. Ein weiterer könnte sein dass die Zahl Sitzplätze in einem Reisemobil beschränkt ist. Meistens sind nur 4 Gurte vorhanden so dass auch nur 4 Personen mitfahren dürfen. Sind schon 3 Personen drin hält niemand für ein trampendes Paar. Natürlich spielt die Angst ausgeraubt zu werden eine große Rolle außerdem ist ein Reisemobil quasi wie die eigenen vier Wände..da tut sich mancher sicher schwer Fremde in seine Wohnung zu lassen. Jürgen Ich betrachte mein WOMO als Haus und da bitte ich auch nicht jeden hinein.
Bei einem PKW sieht das anders aus. Hier nehme ich sehr oft Anhalter mit. Wenn ich längere Strecken fahre schaue ich bei der Mitfahrzentrale rein und nehme Leute mit. Meine Antwort:
Ich nehme selten jemand mit, die Gründe dafür sind: Unbehagen, Angst, Vorsicht... also Gefühle dieser Qualität. Waschbaer Hallo meine persönliche Meinung dazu ist: Den Deutschen sitzt die Angst im Nacken. Wenn man so hört was alles passiert (Autoraub, Todschlag in öffentlichen Verkehrsmitteln u.s.w.) kann ich das sogar nachvollziehen.
In einem Wohnmobil habe ich die mitfahrenden Personen nicht so im Auge wie in einem PKW. Im Fahrzeug befinden sich meistens auch viele Wertgegenstände, darum die übertriebenen Vorsicht. Ich denke da etwas anders, bin selbt in meiner Jugend viel getrampt. Aber in der heutigen Zeit sehe ich mir die Leute auch genauer an die ich mitneheme. strassenfuchs
sehe ich genauso ich denke, die meisten haben zuerst angst um leib und leben und dann um hab und gut.
nachdem reihenweise in den medien schlechte stimmung gegen reisende mit daumen und rucksack gemacht wird, wundert mich das nicht. wenn ich mitm Womo unterwegs bin, kann ich mangels sitzplätzen niemand mitnehmen (perfekte ausrede - oder...), mitm pkw fahre ich meistens die tramperlastigen rasthöfe ab - ganz selten finde ich mal einen tramper - die spezies stirbt definitiv aus! vor ungefähr hundert jahren war ich mit dem daumen in: maroko, türkei, nordkap, irland, griechenland... grusz hartmut Auch wir nehmen keine Tramper mit, und es hat ähnliche Gründe wie bereits beschrieben. Außerdem liegt Bruno unterm Tisch und da wäre eh kein Platz mehr für fremde Füße.
Uns ists auch nicht recht, wenn Rucksäcke und Taschen frei im Womo rumstehen und in Kurven gegen Möbel rutschen usw. Eigentlich sind wir nicht pingelig, aber unsre Schrammen wollen wir selbst ins Möbel machen. Das mit den älteren Menschen, die nicht mitnehmen, stimmt zumindest für Skandinavien (dem Land der aktiven Rentner) nicht.
Da kaommt es öfter mal vor, dass die 80+ jährige Fahrerin einen nach dem Facebook Account fragt, oder bei der vorbeifahrt an einem Berg erwähnt, dass sie vor ein paar Jahren noch eine Ski-Tour dahin gemacht hat. es ist eine frage der mentalität.
genügend gründe sind beschrieben worden. wenn wir jemanden mitnehmen, dann bieten wir den beifahrerplatz an. meine frau und der hund sind hinten im womo. da geht dann auch nix kaputt, falls ne tasche rutscht :wink: , weil alles weggestellt wird. Ich kann überhaupt keinen mitnehmen, bin ja so schon an der Gwichtsgrenze.
Mani Mit dem PKW nehme ich auch gelegentlich Tramper mit, wenn mein Bauchgefühl stimmt.
Beim Wohnmobil machen wir das jedoch ebenfalls nicht, oder nur sehr ungern, weil wir in unserem Wohnmobil keine Gurte in der Sitzgruppe haben. Personen könnten dort zwar auch "so" sitzen (das Fahrzeug genießt Bestandsschutz), aber ich möchte es niemandem zumuten, bei einem Unfall vielleicht ohne Gurt im Fahrzeug sein zu müssen. Viele ältere Wohnmobile haben übrigens dieses Problem mit den nicht vorhandenen Gurten, daher könnte dies (neben den m.E. durchaus bereits korrekt genannten Gründen) ebenfalls auch ein Grund sein. Ach ja: Wir waren neulich in Norwegen unterwegs und haben eben aus dem oben genannten Grund ein Tramper- Pärchen am Fahrbahnrand stehen gelassen. Kann ja sein, dass du das warst... Damit du also nicht schlecht von uns denkst, an dieser Stelle (stellvertretend) die Erklärung hierfür. Björn Wir nehmen auch keine Tramper mit.
Wie aus oben genannten Gründen. - eigene Sicherheit - es liegen zu viele Wertgegenstände rum. - und, wir wollen das einfach nicht mit unserem Ducki. Mit dem PKW, nehmen wir, falls überhaupt, nur die "Zimmermänner auf Wanderschaft" mit. Selten habe ich über eine Thread solange nachgedacht wie über diesen.
Es ist bei uns in der Tat so, dass wir mit dem Auto manchmal jemanden mitnehmen, mit dem Womo eigentlich nie ohne dass wir uns darüber große Gedanken gemacht haben. Ich denke ein Womo ist nicht mit einem normalen Auto vergleichbar. Viele persönliche Gegenstände, auch Wertgegenstände befinden sich im hinteren Teil, bzw im Aufbau. Wenn wir jetzt 2 Personen mitnehmen würden, wären "die" ja hinten ganz allein. Da hätten wir so glaube ich ein schlechtes Gefühl und das will man ja bekanntlich nicht im Urlaub. Mit Fremden quatsch ich ganz gerne und habe sie im Blick, sowie es im Auto möglich ist. Ich glaube das ist wohl der Hauptgrund, warum kein Womofahrer hält obwohl ja wie du richtig gesagt hast schon viel Platz da ist. Hallo,
unser WOMO ist nur für 2 Personen zugelassen und an der erlaubten Belastungsgrenze von 3,5 t. Sicherheitsgurte nur im Fahrerhaus. Und was passieren kann, wenn Mitfahrer unangeschnallt im Aufbau sitzen, konnte man vor einigen Monaten sehen bei einem schweren WOMO-Unfall, da war es die Frau, die ums Leben kam. Andere Gründe wurden oben schon erwähnt. Anderseits haben wir schon mal vor einigen Jahren in den Masuren Zeltler in unserem WOMO verköstigt und beherbergt, als es an mehreren Tagen regnete und die nichts trockenes mehr zum Anziehen hatten. lg peter Tramper mitnehmen : :nein:
Aus den genannten Gründen, wie schon in den anderen Postings vorher. Anführen möchte ich allerdings auch noch ein evtl. Versicherungsproblem im Schadensfall (Unfall). Ausserdem, nur weil ein großes Auto nur mit 2 Personen an dir vorbeifährt und dich nicht mitnimmt, da kannst du gleich alle Busunternehmen anschreiben. Kenne ich noch aus meiner Bw-Zeit, wer irgendwo mitfahren will zahlt seinen Anteil oder bleibt in der Kaserne, der Hinweis ihr fahrt da sowieso hin, zählt nicht. Seit dem ich Zivilist bin, nehme ich allerdings Soldaten in Uniform immer umsonst mit. Was ich auch mache, das ich aus Mitfahrzentralen Leute mitnehme, ich kriege einen kleinen Anteil, ich habe jemanden zum quatschen und die Leute sind versichert, gegen Unfall Panne usw. Ich trampe selber allerdings auch nicht..... Eddy
Genau so ist es bei uns. Als ich "Alleinfahrer" war habe ich auch Tramper mitgenommen, allerdings NUR Einzelpersonen. In der Sitzgruppe nehme ich nur im äußersten Notfall Leute mit, und sorry, aber Tramper sind für mich kein Notfall. Ich würde auch keine fremden Personen mitnehmen, wäre mir unangenehm sie im Rücken sitzen zu haben.
Den einzigen Fremden, den ich in unser Auto gelassen habe war am tief verschneiten Berninapass einen an der Schulter verletzten Motorradfahrer, der bekam eine warme Decke und einen heißen Tee. :) Ich nehme auch keine Tramper mit,das Womo ist am Gewichtslimit.
Zudem mag ich keine Fremden in meiner Wohnung. Carlos Das ein Wohnmobil kein normales Auto ist, ist mir schon klar. Notfall isses auch keiner, das ist ebenfalls klar, denn ich mach das ja zum Spass
Wenn ich auf Rasten stehe, frage ich Womos eigentlich gar nicht, und es macht ja auch nix aus, da es genug andere Autos gibt. Auf der Nordkaproute sieht das ganze jedoch etwas anders aus, denn ab Alta fahren praktisch gar keine anderen Autos mehr... PS: Wer gerade da einen mitnimmt, kriegt auch extra viel Dankbarkeit, denn er steht evtl schon lange da... :) Ich bin in meiner Jungend oft und gerne getrampt, manchmal wurde ich von wohlmeinenden Frauen bis nach Hause gefahren obwohl sie eigentlich ein ganz anderes Fahrziel hatten. Heute nehme ich, wenn ich als Frau alleine unterwegs bin niemand mit. Sind wir zu zweit unterwegs halten wir am liebsten für Handwerksgesellen auf der Walz. Deren Leben finden wir faszinierend und es macht Spaß die mitzunehmen.
Im Wohnmobil gibt es eher Hemmungen jemand mitzunehmen, das liegt vor allem daran, dass man ja auch in die Wohnung nicht einfach jeden reinlässt und das Wohnmobil ist nun mal die meiste Zeit mehr Wohnung als Fahrzeug. In Irland haben wir allerdings auch schon mal Tramper mitgenommen. Einmal eine ältere Frau die im strömenden Regen nach Hause wollte. Und ein junges, holländisches Paar welches laut Aufschrift auf seiner Tafel genau in den Ort wollte der auch unser Reiseziel für den Tag war. Es nieselte mal wieder und die beiden taten mir auf der einsamen Straße in Donegal leid. Ich nehme Tramper gern mit, gerade letzte Woche noch 3 Jugendliche.
Gruende gibt es viele: Ich bin frueher selbst viel getrampt, fahre oft allein, habe Mitgefuehl mit den manchmal schon lange Wartenden, finde es schoen mit Menschen zu Quatschen die ich sonst vielleicht nicht kennenlernen wuerde, habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht und lasse mich nicht von den wenigen Horrormeldungen verunsichern (es gibt viele Dinge die weitaus gefaehrlicher sind), bin noch weit vom Rentenalter entfernt :P ... Allerdings sehe ich heutzutage relativ selten Tramper. Ich glaube, ich habe alle Beiträge gelesen und ich kann mich im Allgemeinen anschließen. Ein Argument war aber m.E. noch nicht dabei:
Ich bin kein Kilometerfresser und wenn ich dann das Bedürfnis habe, an irgendeiner Stelle Pause zu machen und möglicherwise auch mal einige Minuten zu schlafen, was mache ich dann mit meinem Tramper? Warum zumindest ich keinen mitnehme kann ich dir genau sagen.
Ich fahre alleine. Ich habe keinen blassen Schimmer wen ich mir da einlade. Wenn der anfängt rumzuspinnen oder mich von hinten angeht und mir uU nen Messer an den Hals setzt habe ich absolut keine Chance. Selbst wenn ich eine Frau dabei hätte (die durchschnittsfrau wird so um die 168 gross sein und um die 60Kg auf die Waage bringen) würde das wohl kum helfen. OK bei mir würde das wohl noch gehen da mein Begleiter ein Hund ist der so viel wiegt wie die von mir oben beschriebene Durchschnittsfrau...da kommt i.d.R eh keine auf die Idee Blödsinn zu machen. Aber man muss sein Glück nicht unbedingt herausvordern. Deutschland ist eben nicht Dänemark oder Schweden. Dort wird in den meisten Regionen ein völlig anderes Sicherheitsverständniss vorherrschen als in Deutschland. Und das wohl nicht zu unrecht. hallo an alle Vorposter,
warum müssen wir uns eigentlich rechtfertigen, weil ein Tramper in Nord-Skandinavien nicht von deutschen Wohnmobilisten zur Mitfahrt eingeladen wurde. Jeder wird tausend Gründe für sich finden, ob, und wenn ja, warum er Tramper mitreisen lässt, oder eben nicht. Dem Themenstarter sei gesagt, auch in Skandinavien gibt es "so´ne und solche", es steht niemandem, auch keinem Paar, auf die Stirn geschrieben, ob sie sich ruhig verhalten, mich und meine Mitfahrer gut und interessant unterhält usw. . Ich sehe mich nicht in der Verpflichtung, Tramper schon allein deshalb in mein Womo einzuladen, weil in der entsprechenden Region fast ausschließlich Womos unterwegs sind, die dann auch sich noch erdreisten, die Tramper stehen zu lassen. Mit dieser Erscheinung hätte der Themenstarter bei der bekannten Bevölkerungsdichte rechnen können. Ich will ihm nicht seine Art des Reisens untersagen, nur lasse ich mir nicht gern ein schlechtes Gewissen einreden. Wie schon in einem der vorherigen Postings gesagt, über die Mitfahrzentrale jemanden zu einem abgesprochenen Ziel gegen eine geringe Kostenbeteiligung mitzunehmen, ist eine Sache. Nur weil ich zufällig den Weg eines Trampers kreuze, diesen unentgeldlich mit zu nehmen, eine andere. Weil er zufällig in meine Richtung will, dies auch noch mit der Begründung, im Womo sei ja genug Platz und außerdem nur zwei Leute unterwegs, ist aus meiner Sicht einfach nicht hinnehmbar. Menschen und Mentalitäten sind verschieden, Gott sei Dank. Sich für die seine eigene quasi noch entschuldigen müssen, käme mir nicht in den Sinn. eine interessante Diskussion ...
alle sprechen im prinzip von Angst. Ich bin selber kreuz und quer durch die USA sowie Europa & Türkei mit 19/20 (ca 18 Jahre her) getrampt. Ich hatte selbst als alleintramper mindestens genauso viel Respekt bzw. Angst von irgendein schwuler ?ualtäter oder Axtmörder abgeholt zu werden. Weibliche ?ualtäter waren mir damals nicht so eine Dorn im Auge gewesen :D Trotzdem, in all den hunderten von Fahrten bei den ich mitgenommen würde, über die ich sicherlich ein Buch schreiben konnte, ist mir noch nie einmal irgendetwas Böses passiert. Klar gab es komische Kautze dazwischen (z.B ein französischer Arzt der kurz vor dem Nervenzusammenbruch war und mich durch Frankreich drei Tage lang "gefolgt" ist, oder der stolzer Türkischer Rennfahrer, der mir auf Klippenstrassen zeigen wollte, was der für ein toller Autofahrer war. Oder, oder ...... Aber zu 99% habe ich tolle Leute kennengelernt und sehr viel dabei gesehen und gelernt. Ich möchte diese Erfahrungen alle nicht missen. Es war für mich die schönste Zeit, genau deshalb, weil mann nie gewusst hat, an wen man als nächstes gerät. Also habe ich mich dazu überwunden. Angst hin oder her - Risiko eingehen und das Leben geniessen. No risk No fun !! Und noch was... wer hat denn je selbst eine schlechte Erfahrung mit Tramper tatsächlich gemacht? Oder jemand kennt der erste Hand eine gemacht hat? Genau. Alles Märchen. Alle die, die sich aus Angst abschotten, wissen gar nicht was sie alles im Leben verpassen. Nicht jeden mitnehmen, der am Strassenrand steht. Nein. Aber gesunden Menschenkenntnisse und Bauchgefühl blitzschnell einsetzen. Vielleicht Macht es ja spass. Life is too short to be lonely. In diesem Sinne. :wink: Wir haben z.B. außer dem Fahrer- und Beifahrersitz nur einen Notsitz für eine 3. Person und wenn ich(Frau) alleine unterwegs bin, nehme ich schon aus Angst niemanden mit.
Werner, keine Panik, du musst niemanden mitnehmen und du musst dich dafuer auch nicht rechtfertigen. Das hat doch der TS extra im Eingangsposting betont... Nachdem wir schon mindestens dreimal unter Zuhilfenahme von Betäubungsgas ausgeraubt wurden, nehmen wir keine Anhalter mehr mit:
Wer weiß, was die alles im Rucksack haben?? :eek: :ironie: Suum cuique, brainless :wink:
na na na kommt jetzt wieder das Thema oder gibt es tatsächlich jemanden dem sowas passiert ist,denn in den bisherigen Diskussionen über das Theme wars nur so,dass einer gehört vom anderen oder ein Bekannter hat erzählt :?
Ist dein gesamtes posting ironisch gemeint? Oder bist du endlich das tatsächlich persönlich betroffene Gasopfer auf welches wir hier seit Jahren hoffen, um die nicht nachprüfbaren Behauptungen endlich verifizieren zu können?? In meiner Studi-Zeit (lang ist's her) habe ich oft und gerne Tramper mitgenommen. War damals so üblich und schliesslich bin ich- weil ohne Auto und nur mit "Neckermann Bonanza Moped" auch öfters getrampt. Damit war endgültig Schluss, nachdem ich ein Pärchen mitnahm und mein 2CV trotz bester Lüftung plötzlich roch wie ein Puma-Käfig :D. Beide weigerten sich dann auch noch beharrlich an der nächstbesten Raststätte auszusteigen. Die hatten meine "Ente" einfach so besetzt :twisted:.
Conny Jo... ich hatte am warmen Frühsommertag letztens ein Zimmermann auf Wanderschaft bei mir im Dienstwagen (Cremefarbige Ledersitze!) kurz mitgenommen. Das Auto stank mindestens drei Tage danach nach würzige Unterhose! Errrghhh! :irre:
Na ja - was solls. Kann passieren :? Das sie übel riechen sieht man doch nicht vorher !!! @guenterp_de:
@Aretousa: Natürlich ist alles unter der Headline "Ironie" zu sehen. Mein permanenter "Zwinker" an der Unterschrift soll zudem zeigen, daß ich "wirklich alles" nicht so verbissen seh', brainless :wink: Das die "Zimmermänner auf Wanderschaft" Ihre eigene Duftnote mitbringen kann ich 100%tig bestätigen.
Aber die, nehme ich trotzdem öfters mit, die haben meist auch was nettes von Ihrer Wanderschaft zu erzählen. In meiner Lehrzeit MUSSTE ich trampen, weil ich ohne nicht nach Hause gekommen wäre. In den ersten Urlaub bin ich mit meinem Mofa, immerhin über 1000km ! Da musste ich um Ersatzteile zu kaufen, ebenfalls trampen.
Im Jeep nehme ich wenn ich gut gelaunt bin Tramper mit. Allerdings mache ich das vom äusseren Erscheinungsbild abhängig. Bunte Gestalten, die einen erfolgreichen Paarungsversuch zw. Mensch und Huhn, oder Comadovaranen vermuten lassen bleiben stehen ( auch wenn es jetzt wegen der Vorurteile Haue hagelt). Auch halte ich im strömenden Regen an, wenn ich PannenFZG oder Motorräder sehe. Schon so manchen Sozius habe ich (auch mal mit Umweg) ins trockenen gefahren. Ins PitMobil kommt mir allerdings nach hinten niemand. Da sind unsere persönlichen geenstämde und bauartbedingt hätte man keine Kontrolle über die Mitreisenden. Gurte gibt es übrigens auch nicht. Eine Ausnahme würde ich natürlich für verletzte Mopedfahrer machen. Das versteht sich für mich von selbst. @homa: Kein Problem...wenn du ne Pause machst, mach ich sie auch. Meist hab ich´s auch nicht allzu eilig. Und wenn du pennen willst, suche ich mir jemand Anderen. Ich habe noch NIE (auch nicht unterschwellig a la "wär schon cool wenn...") jemanden dazu gedrängt, weiter zu fahren als er/sie will. Nach doch einiger Erfahrung im Autostopp weiss ich, dass es immer noch einen Anderen gibt, der kommt. Auch alle anderen Tramper, die ich kenne, machen sowas in aller Regel nicht. Umwege (und das oft nicht zu knapp) wurden natürlich trotzdem schon oft für mich gefahren, jedoch immer durch die Initiative des Fahrers. Leuten, wie vorhin beschrieben, die ein Auto "besetzen", gehören rausgeworfen (oder von der Polizei abgeholt).
@rudefan: Ich habe nie gesagt, dass jeder anhalten muss, ab und an wär´s nur nett gewesen. Geringe Bevölkerungsdichten sind auch kein Problem, ich stand schon mal 18 Stunden ohne ein einziges Auto zu sehen, wohlgemerkt an einer Strasse höchster Kategorie :wink: . Frustrierend ist nur, wenn es massig Verkehr gibt, der einen jedoch nicht mitnimmt. Eine Auffälligkeit, auf die bislang kaum eingegangen wurde, ist der Umstand, dass es v.a. deutsche Womos waren, die ohne Zeichen zu geben und ohne Blickkontakt vorbeifuhren, warum? PS: Deutschland wird (auch von ausländischen Trampern) oftmals als das beste Autostop-Land Europas bezeichnet...
Aber sicherlich nicht auf WOMOs bezogen :wink: @rundefan,
Ich will ihm nicht seine Art des Reisens untersagen, nur lasse ich mir nicht gern ein schlechtes Gewissen einreden Dem ist absolut nichts hinzuzufügen :daumen2: Albert
Das erstaunt mich. Ich weiß nicht, ob das auf die ganze BRD umschlagbar ist, aber bei uns hier sind Tramper nahezu ausgestorben. Hier sieht man so gut wie nie jemanden trampen. Ich könnte gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal einen gesichtet habe. Wenn wir im einsamen isländischen Hochland unterwegs sind und es in strömen regnet oder schneit, dann nehmen wir Anhalter selbstverständlich mit und machen gleich noch einen frischen, heißen Tee um sie wiederaufzuwärmen. Ansonsten haben wir aber ein Problem, da unser Gogolobil nur eine Zulassung für zwei (2) Personen hat und ich mir nicht sicher bin, ob im Falle eines Unfalles dann eine Haftung für mich entsteht (aber das ist ja hier nicht gefragt und sicher einen anderen Thread wert). Darum wird ein "normaler" Anhalter auch nicht ins Fahrzeug gelassen. Angst haben wir keine....
Habe die Ehre Gogolo
@ seee, sei versichert, das ich mich ähnlich wie die von Dir beschriebenen Mobilisten verhalten würde. Blickkontakt wird oft schon als Mitnahmebereitschaft interpretiert. Die wäre bei mir nicht vorhanden, siehe mein Posting. Warum also die Tramper mit Handzeichen o.ä. grüßen, sie dann aber nicht mitnehmen,d.h., wieder einmal Hoffnung auf ein Fortkommen zerstören. Blickkontakt würde es nur geben, wenn ich sicherstellen will, dass der entsprechende Tramper nicht durch mich und mein Fahrzeug gefährdet werden kann. ich habe noch einen wunsch an tramper (früher war das selbstverständlich):
bitte zeigt bei rasthöfen vor autobahnkreuzen bzw. -dreiecken wieder ein schild vor, wohin ihr eigentlich wollt (und wenns die himmelsrichtung ist)! so erspar ich mir 50% halten, wenn die route nicht passt! grusz hartmut Hallo
wir nehmen aus den besagten Gründen auch keine Tramper mit...das Wohnmobil ist unser 2. Zuhause wo alle unsere privaten Dinge verstaut sind.. und Tramper sind nicht mehr Tramper wie sie früher mal waren...deshalb werden sie nicht mehr so oft mitgenommen.... liebe |
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