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Unfallsicherheit bei Wohnmobilen


palstek am 04 Aug 2010 08:30:15

Hallo,

wie ich in meiner Vorstellung geschrieben habe, haben wir uns kurzfristig entschlossen, den immer mal wieder aufkeimenden Wunsch nach einem Womo in die Tat umzusetzen. Gedacht haben wir (Familie mit einem Kind) an ein nicht zu teures Alkovenmodell um 6 Meter mit Stockbett hinten. Unseren Favoriten haben wir schon ausgeguckt, er ist gerade mal 1,5 Jahre alt und wartet nur drauf, von uns gekauft zu werden ;-)

So weit, so gut... jetzt habe ich mich mit allen Aspekten dieses Themas beschäftigt, darunter auch mit der Unfallsicherheit. Und was ich da gesehen habe, fande ich so erschreckend, dass ich schon fast kein Womo mehr will. Mir war gar nicht klar, dass diese Aufbauten anscheinend bessere Fachwerkbauten sind, d.h. auf Holz basieren. Aus verwandschaftlichen Gründen kenne ich die Produktion von Kfz-Kofferaufbauten und Sonderfahrzeugen und habe daher stabilere Lösungen erwartet. Wie es scheint, zerlegt sich ein solcher Aufbau selbst bei kleinen Unfällen schnell in seine Einzelteile, von einem Umfaller oder Überschlag ganz zu schweigen. In der Fahrerkabine scheint man noch relativ sicher aufgehoben zu sein, aber das Kind auf dem hinteren Sitz ist wohl sehr gefährdet.

Beim PKW-Kauf achte ich auch auf Sicherheit, die Tochter sitzt in einem hochwertigen Kindersitz und trägt beim Radfahren einen Helm. Da gefällt mir der Gedanke gar nicht, sie während Urlaubs- und Ausflugsfahrten in den Aufbau zu setzen. Klar, Unfälle sind selten, aber wenn es danach geht, müsste ich auch im Auto keinen Gurt tragen, da ich noch nie "gebraucht" habe.

Kastenwagen scheinen mir unter diesem Gesichtspunkt besser zu sein, liegen aber schon wieder außerhalb meines Budgets. Gibt es vielleicht Modelle, die sich von den "Holzkisten" in punkto Sicherheit abheben?

,
Frank

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Gast am 04 Aug 2010 08:37:32

Kein LKW-koffer übersteht einen Überschlag unbeschadet.
Die Erklärung dafür, dass es ist wie es ist, ist einfach:
Welche Alternativen gäbe es bspw. Für Womo bis 3,5 To, in denen dann der Fahrer zumindest auch noch zusteigen könnte?
Die verschiedenen Leichtbauweisen (die sich bei einem schweren Unfall nicht sehr unterscheiden dürften) sind ein Kompromiss , der den Anforderungen Isolierung, halbwegs sicher, Geräumigkeit und GEWICHT gezollt sind.
Ansonsten gäbe es wahrscheinlich nur Kastenwomos oder welche > 7,5 To.

Gast am 04 Aug 2010 09:20:41

Ein Flugzeug zum Urlaubsort ist wesentlich stabiler, Unfälle sind selten aber wenn Sie passieren sieht es auch schlecht aus ;)
Habe auch 2 kleine Mädels, 5 und 8 !!!
Ich fahre mit dem Ding sehr vorausschauend, mehr kann man nicht machen. Zudem sollte man dann auch sehen, das man privat einen Hummer fährt.

Passieren kann immer was, auch wenn meine Mädels mit Helm unterwegs sind. Ich hatte nie Helm auf, bin mit meinem BMX immer aus Kinn oder Knie gefallen ;)

Think Positiv !!!

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rinto am 04 Aug 2010 09:22:50

Hallo Frank,
habe so meine Zweifel, um man die Sicherheit eines WoMos mit der Sicherheit eines PKW vergleichen kann- und darf. Da spielt auf der einen Seite ein anderes Gewicht eine Rolle, auf der anderen Seite aber auch ein anderes Fahrverhalten und eine andere, wesentlich niedrigere Geschwindigkeit.
Um es provokativ zu sagen; ich möchte in einem Womo bei Tempo 100 keinen Überschlag erleben, aber auch nicht bei einem PKW mit Tempo 150.

Und zum Thema Kastenwagen: da hat Du zwar ein "anderes Gehäuse" um Dich herum, aber Einbaumöbel u.a., die bei einem Unfall auch ein Problem sein könnten, hast Du da auch.

Unterm Strich: Wenn Du solche Sicherheitsbedenken hast, dann ist das Thema WoMo für Dich in jedem Fall kritisch.

Viele aus Nürnberg, Edgar

Gast am 04 Aug 2010 09:29:58

Hallo Frank,

wenn Du so auf Sicherheit bedacht bist, wäre einDoppelkabiner- Pick Up von VW,Nissan oder Toyota mit einem WOMO-Aufsatz z.B. von Bimobil was für Dich.

lg
peter

wocaraft am 04 Aug 2010 09:44:48

Einer der Gründe, warum ich einen Kasten fahre.

bw am 04 Aug 2010 09:50:42

Vieles - besser alles - im Leben ist relativ, so natürlich auch das Thema Sicherheit eines Wohnmobils. Wenn man den aktiv beeinflußbaren Teil, nämlich sein Fahrverhalten mit so einem Fahrzeug, entsprechend anpaßt, hat man schon viel für die eigene Sicherheit getan. Äußere Umstände lassen sich nun mal nicht planen oder lenken. Aber die Wahrscheinlichkeit, mit dem Wohnmobil in einen Unfall verwickelt zu werden, ist sicherlich kaum größer, als vom Blitz getroffen zu werden (wobei das jetzt von mir statistisch nicht berechnet ist).

Mein Vorschlag: leiht Euch einfach ein Womo, macht Euch mit so einem Fahrzeug vertraut und hört auf Euer Bauchgefühl. Wenn zu viele Bauchschmerzen, sprich Sicherheitsbedenken bestehen (bleiben), solltet Ihr eine Anschaffung ernsthaft überdenken. Sonst hat man keinen restlosen Spaß am Wohnmobilfahren.

eisloewe62 am 04 Aug 2010 09:54:22

Da die Basis der Alkoven-Modelle meist FIAT oder FORD - Transporter sind, könntest du auch überlegen, eine Doppelsitzbank einzubauen.
wir haben zumindest ältere Modelle gesehen, bei denen 3 Personen im Führerhaus saßen.
Sicherheitsbedenken schiebe ich immer beiseite, muß ich selbstkritisch eingestehen. Nur beim Radfahren setze ich konsequent einen Helm auf und das hat mir bei dem ein oder anderen Übersteiger wahrscheinlich *gerettet*.

Gast am 04 Aug 2010 11:14:42

Sicherheit beim Womo ist auch nur Statistik. Denn absolute Sicherheit giebt es eben nicht. Denn auch mit einem Panzer kann man in einem See ertrinken, wenn man reinfällt.

Durch die Fahrweise, das Gewicht, die höhere Sitzposition sind Wohnmobile sicherer als die meißten PKW´s. Wer es nicht glaubt, sollte sich mal einen Crash mit einem Mittelklassefahrzeug vorstellen. Sicher umkippen oder überschlagen sollte sich ein Wohnmobil nicht, aber das gilt auch für viele PKW und LKW.

Und da halte ich es mit der Statistik: Viele haben Angst im Mittelmeer oder anderen Meeren baden zu gehen, dabei ist die Wahrscheinlichkeit höher von einem Elefanten totgetreten als von einem Hai gefressen zu werden. :D

Jörg

Acki am 04 Aug 2010 11:49:17

Unsere Nachbarn fürchten sich vor Einbrüchen. Sie wurden schon einmal zuhause und 3x (!) im Campingurlaub ausgeraubt.
Mit Unfällen verhält es sich psychologisch wohl ähnlich. Also bei schlechtem Gefühl lieber mit Bahn und Flugzeug in die Ferien!

Acki

Gast am 04 Aug 2010 14:22:00

Hallo Marcus

Kann mich Dir fast vollinhaltlich anschließen, ausser beim Hummer.
In dem Ding möchte ich keinen Unfall erleben, schon gar keinen
Überschlag.

Arno

mueckenstuermer am 04 Aug 2010 14:50:37

Au fden Fahrerhaussitzen im Blechhaus (nicht Integriertem) kann man sich so sicher füheln wie in einem PKW, zumal wenn schon Airbags installiert sein sollten.

Wie jüngste Unfallbilder belegen, sitzt man auch auf der Dinette sicher, wenn man sich anschnallt.

--> Link

Wer sich im PKW nicht anschnallt, sondern "während der Fahrt zum Pinkeln geht", wird sich auch im Crashfalle wundern, dass er anschließend sich nicht mehr im PKW befindet.

Im Integrierten, bei dem die Grundkosntruktion ab Oberhante A-Säule einfach abgesägt und anschließend, ohne Crashtests wieder zusammengebastelt wird, hätte ich ganz andere Bedenken.

Bilder dazu im Internet findet man viele.

Bei dem nachfolgenden Crash hat der Fahrer sogar überlebt, weil er im geschützten Blechhaus sass.

--> Link

Das läßt hoffen....

m.

jachadria am 04 Aug 2010 18:28:11

Moin,
es ist schon komisch, dass bei manchen Herstellern der Beifahrerairbag nur gegen Aufpreis zu ordern ist. Unverständlich auch, dass die meisten Integrierten ohne Beifahrertür verkauft werden. Im Falle eines Unfalls ist der Beifahrer wohl nur aus dem Auto zu schneiden!? Und der TÜV der ansonsten alles erdenkliche regelt nimmt diese "Autobauerei" einfach so hin!?

petermann am 04 Aug 2010 19:30:29

wocaraft hat geschrieben:Einer der Gründe, warum ich einen Kasten fahre.


Haste schon mal einen Kasten gesehen , nach einem Überschlag :?: dann hatteste das nicht geschrieben , ein Kasten ist nichts anderes wie eine Sardinendose , bei unseren Abschleppdienst stehen ein Paar Unfaller Kastenwagen und Transporter , wenn die siehst da stellen sich dir die Nackenhaare hoch, und wenn ich mir dann noch überlege das da noch die einbauten Rumfliegen , dan mal gut Holz .

Peter

Eddy am 04 Aug 2010 22:04:49

Hier auch nochmal einige Links zum Thema

--> Link


--> Link


--> Link

palstek am 05 Aug 2010 00:27:24

Danke für die zahlreichen Meinungen. Ich finde es gut, dass ihr so konstruktiv geantwortet habt, obwohl ich hier mit so einem spaßbremsenden Beitrag reingeplatzt bin. Jetzt müssen wir erst mal alles verdauen...

Mir ist schon klar, dass man in jedem Fahrzeug ab einer gewissen Geschwindigkeit bei einem Crash schlechte Karten hat. Mir geht es vorrangig um die nicht ganz so spektakulären Unfälle, bei denen man in den meisten PKW normalerweise gut davonkommen würde. Wie man ja in dem Crashtest-Video sehen konnte, macht ein Alkoven-Aufbau schon bei Unfällen mit Stadtgeschwindigkeit einen Abflug (das Womo im Film war aber wohl von einem älteren Baujahr).

Ich denke, die Holzbauweise wird mehr aus Kostengründen als aus Gewichtsgründen gemacht. Außerdem ist Holz flexibler zu nutzen, was der Modellvielfalt zu Gute kommt. Leichtmetallprofile sind sicherlich leichter, aber auch teurer und aufwändiger zu verbauen.

Ein Kastenwagen ist wohl auch nicht so sicher wie ein PKW, aber bestimmt besser als eine "Holzkiste". Wir schauen uns mal in diese Richtung um, haben aber neben dem Budgetproblem gleich noch ein weiteres entdeckt: Bei vielen Modellen sind die quer eingebauten Betten für uns (1,84 und 1,76 cm) etwas kurz. Man kann wohl nicht alles haben... Und die Idee, in einen Transit vorne einen Doppelsitz einzubauen, finde ich auch gut. Muss mich mal informieren, ob dies möglich ist.

,
Frank

frankiafred am 05 Aug 2010 01:36:26

Moin palstek,
es gibt eine Lösung für Dich :!: Es gibt einen Wohnmobilhersteller der serienmäßig Überrollbügel in seine Mobile einbaut (sehr stabile übrigens).Der Hersteller wirbt damit,daß angeblich noch nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist in seinen Mobilen.In meinem 6,7m langen Mobil findet man 3 Überrollbügel (ein "halber" noch zusätzlich im Alkoven).Auch die "rustikal" anmutenden Einbauten machen den Eindruck,als würden sie einige läppische Roller auf der Autobahn schadlos überstehen.So weit so gut :) .
Jetzt der Nachteil:Du bekommst das Mobil (recht günstig) nur in Amerika (Hersteller geht nach eigenen Angaben auf jeden Kundenwunsch ein).Die Firma baut seit einigen Jahrzehnten Wohnmobile - nur mal so wegen der Vorurteile :D .
Also,den USA Urlaub mit dem Kauf des Mobils verbinden (nimm nen Dieselmotor).Wieder zuhause auf dein Mobil warten :( .In Deutschland die Gasanlage einbauen lassen (kostet nicht die Welt).Dann das Mobil 30 oder 40 Jahre lang nutzen (doch,Ersatzteile bekommst du garantiert).
Wenn Du eine relativ sichere Kabine als Grundvorraussetzung für Dein Mobil benötigst - ab nach Amerika zu BORN FREE (siehe deren Seite).
Fred

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