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2 Monatige Tour


Gerd88 am 13 Aug 2010 13:47:05

Hallo.

Wir planen nächstes Jahr eine 2 Monatige Tour durch Norwegen. Ich war zwar bereits mehrmals dort, jedoch noch nie mit einem Wohnmobil. Bisher war es immer ein Angel Urlaub. Dieses mal soll's aber anders werden. Wir möchten mehr von Norwegen sehen.

Da ich mich gern schon mal damit beschäftigen will, wie die Tour aussehen könnte, bin ich dabei verschiedene Reiseführer zu lesen.

Was mir leider nicht ganz klar ist, wie schnell kommt man mit einem Wohnmobil in Norwegen vorwärts? Die Strassen sind ja recht kurvig und eng.
Hat jemand in ähnlicher Zeit eine bestimmte Route befahren?
Habe keine Gefühl dafür.

Gerd.

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womo-klaus am 13 Aug 2010 13:55:16



Mensch Gerd... zwei Monate... toll


da kann man wirklich etwas von Norwegen sehen :D

In der Zeit kommst du stressfrei bis ans Nordkapp, wenn Du willst.

Wir sind zuletzt vier Wochen in Fjordnorwegen rumgetingelt.

--> Link


2007 sind wir in vier Wochen bis zu den --> Link gefahren.


Aber man muss sich im klaren sein, dass man in Norwegen mit dem

Wohnmobil - mit Ausnahme einiger "E" (Europa)straßen - mit einem

Durchschnitt von 40-50 km/h rechnen sollte :!: :!: :!:

901red am 13 Aug 2010 17:44:39

hängt von der art der strasse ab. die E`s sind wir abends zum teil mit 120-130gefahren (ich weiss, darf man nicht...)um "strecke zu machen". die nebenstrecken, können gerne auch einspurig sein, dauert dann entsprechend länger.
letztlich hängt es dann auch noch vom eigenen fahrstil ab.
evtl. kann man besser helfen wenn man die route kennt...?!

grüße
o. - ebenfalls im juni einige zeit dort gewesen
--> Link

Anzeige vom Forum


Gast am 13 Aug 2010 18:39:15

hallo,

schau mal hier --> Link mein Beitrag vom 27.01. entlang dieser Strecke haben wir uns 9 Wochen rumgetrieben. Da wir uns vom Nordkap außer "dortgewesen zu sein" keine Höhepunkte erwarteten, haben wir bewußt drauf verzichtet (dürfen uns jetzt halt nicht "Nordkapfahrer" nennen)

grüße klaus

Gerd88 am 16 Aug 2010 17:12:32

@901red: Ich bin im Moment dabei die Route zu planen.

@willi_chic: Danke. Seid ihr damals eher gemütlich unterwegs gewesen, umd diese Route in 9 Wochen zu schaffen?

, Gerd.

nordmax am 20 Aug 2010 17:45:12

Hallo Gerd,

wir sind gerade von unserer 5wöchigen Tour zurück. Wir haben in der Zeit über 10.000km zurückgelegt und haben, außer ganz im Süden, so ziemlich alles abgeklappert, wo man noch mit einem Womo fahren kann - incl. auf den Lofoten und Vesteralen. Nordkapp und Mehamn - Slettnes Fyr waren auch dabei und im Nord-Osten bis auf die Insel Vardö. Nur Kirkenes haben wir ausgelassen, weil ich blöderweise bei unserem Mietwomo eine Kilometerbegrenzung angegeben hatte, anstatt einfach zu sagen: "Unbegrenzt" - was gar kein Problem gewesen wäre, bei der Mietdauer von 5 Wochen. Tja, selber schuld.

Ich habe innerhalb Norwegens von Anfang an mit 30 - 40 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit gerechnet. Was sich im Nachhinein als durchaus realistisch und sogar teilweise noch als zu optimistisch herausgestellt hatte. Aber im Schnitt hat das ziemlich genau hingehauen.
Die zuvor veranschlagte niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit habe ich einfach deshalb genommen, da man ja auch mal anhält. Zu bestaunen gibt es quasi hinter jeder Kurve etwas. Die Flam-Bahn sollte man z.B. unbedingt mal bis Myrdal und zurück gefahren sein. Oder zum Gletscher Nigardsbreen wandern, etc. Solche Aktionen kosten natürlich ebenfalls Zeit.

Du kannst auf den Europastraßen durchaus auch 100 oder schneller fahren - 80 ist erlaubt. Auch auf anderen Straßen ist das durchaus machbar. Aber es gibt besonders im Hohen Norden auch Straßen, auf denen man auf 100 km nur mit max. 30km/h fahren kann und das waren ganz normale Landstraßen - und ich rede hier nicht von Durchschnittsgeschwindigkeit, sondern von Höchstgeschwindigkeit!
Der Zustand der Straßen ließ einfach nichts anderes zu, wenn man das Womo nicht komplett zerlegen wollte. :)

Die Europastraßen habe ich weitestgehend vermieden. Lieber sind wir parallele Landstraßen gefahren, soweit dies möglich war. Auch sind wir viel kreuz und quer gefahren. Das hat einfach mehr Spaß gemacht und der Verkehr auf diesen Straßen beschränkt sich im Wesentlichen auf Anliegerverkehr und ist als nicht erwähnenswert einzustufen. So kamen wir auch dort gut und schnell voran.

Eines muss man bei solch einer Tour in 5 Wochen allerdings berücksichtigen: Man verbringt die meiste Zeit mit Fahren.
Das muss man wollen. Da wir aber von Anfang an auf dem Standpunkt standen: "Im Liegestuhl können wir auch zuhause liegen", war das kein Thema. Ein Erholungsurlaub im eigentlichen Sinne war das natürlich nicht. Hier war eindeutig der Weg das Ziel.
Die Eindrücke, die wir dabei erlangten, waren allerdings bombastisch und ich würde die gleiche Tour jederzeit nochmal machen.
Da ihr aber 2 Monate Zeit habt, könnt ihr es ja ein bisschen lockerer angehen lassen.

Nur die Rückfahrt durch Finnland und Schweden war dermaßen langweilig und ermüdend, dass ich beinahe 2 Mal beim Fahren wirklich eingeschlafen wäre. Nur ein ausgiebiges Essen und viel Koffein konnten mich wieder aufrichten. Ich war mehrmals drauf und dran wieder gen Norge abzubiegen. Nur diese dämliche Kilometerbegrenzung konnte mich davon abhalten. Das würde ich nicht nochmal machen. Lieber würde ich die E6 in Norwegen zurückfahren. Schon alleine wegen der unschlagbaren Infrastruktur für Womos und der interessanteren Strecke.

Wir sind ab Inari in Finnland rechts weg Richtung Kittilä und dann den Inlandsveien, die E45 und später dann die 26 und die E4 bis Helsingborg gefahren - was meiner Meinung nach noch immer die interessantere Strecke ist, als nur die E4 runterzubrettern - und trotzdem, nee nicht nochmal. Was man dort Landschaftlich zu sehen bekommt, kann man in Deutschland auch haben, nur billiger und mit weniger Kilometern und vor allem: weniger Mücken. Einzig Südschweden, um Jönköping rum, abseits der Hauptstraßen, könnte mich nochmal zu einem kurzen Abstecher reizen.

Aber sonst war das eine fantastische Reise. Norwegen ist so vielfältig. Von lieblich bis Mondlandschaft ist wirklich alles dabei. Das muss man einfach mal gesehen haben. Wir werden sicherlich wiederkommen.

Viel Spaß bei der Planung und noch mehr Spaß bei eurer Tour wünscht euch
Der Nordmax

tomm777 am 20 Aug 2010 19:50:19

Hallo Gerd,

WOW - 2 Monate davon träume ich nach unserer diesjährigen 3-Wochen-Tour auch!!
Leider wird das unser Arbeitsleben noch lange nicht zulassen ;-)

Wir waren ja als absolute Womo-Anfänger 3 Wochen unterwegs und sind dabei bis zum Nordkapp gekommen. Das war natürlich sehr viel Fahrerei ... aber wir mögen das und waren auch entspannt! Aber mehr Zeit zu haben und vieles abseits der Strassen sehen zu können reizt natürlich auch uns.

Die Geschichte mit den ca. 40km/h Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Planung kann ich absolut bestätigen. Das kommt gut hin und entspricht den Strassenbedingungen gerade im Norden.

Du kannst ja gerne mal in unseren Bericht hier:
--> Link
oder auf unserer Homepage
--> Link
reinschauen.

Viele und viel Spaß bei der Planung
Tom

robbe am 20 Aug 2010 21:14:55

Hallo Nordmax

wir waren auch im Mai am Nordkapp über Schweden und Finnland..kann mich nicht erinnern das eine Straße mal langweilig gewesen ist... war schon eine klasse Strecke wenn man durch Naturschutzgebiete fährt und man Elche Adler und andere Exoten zu sehen bekommt...unsere Erwartungen sind mehr als erfüllt worden..so das wir im Februar wieder in Nordnorge sein werden...liebe

Gogolo am 20 Aug 2010 23:25:00

Wir sind aktuell 7 (sieben) Wochen in Norwegen unterwegs und stehen gerade in Tromsö (offenes WLAN), haben uns somit viel Zeit gelassen für die gesamte Strecke vom Süden bis zum Norden. Die obige Durchschnittsgeschwindigkeit kann ich bestätigen. Auch haben wir oftmals mehrere Tage an einer schönen Stelle gestanden und die Gegend genossen bzw. sind wandern gegangen.

Für den Rückweg über Finnalnd und das Baltikum stehen uns wieder 6 Wochen zur Verfügung.


Habe die Ehre

Gogolo

nordmax am 23 Aug 2010 01:20:03

Hallo robbe,

wenn man vorher wochenlang in Norge unterwegs war, ist man natürlich verwöhnt (das kleine Wortspiel sei mir erlaubt :D )
Wenn man dann durch Finnland und Schweden fährt, sieht man nur noch Wald, Wald und nochmals Wald. Ach ja, und Sumpf. Das ist spätestens nach den ersten 100 km langweilig und auf die Dauer durch die Eintönigkeit sehr ermüdend - so haben wir das jedenfalls empfunden. Stellplätze waren nur schwer zu finden. Campingplätze (jedenfalls solche die man als solche auch bezeichnen kann) gab es so gut wie keine. Ver -und Entsorgung äußerst schwierig bis unmöglich. Bis wir wieder einen richtigen Campingplatz fanden, wo das möglich war, mussten wir erst mal 1500 km fahren.

Aber das sind sicherlich subjektive Eindrücke; andere Menschen werden das sicherlich anders empfinden. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich keine 10 km fahren muss, um gefühlt in Finnland zu sein, denn wenn man durch die Mark Brandenburg fährt, ist die Landschaft sehr ähnlich - nur die Sümpfe wurden in den letzten Jahrhunderten trockengelegt. Und manche Straßen in Nord-Finnland, in Kombination mit der Landschaft, erinnern stark an die ehemaligen Transitstrecken durch die DDR. :D
Aber wie gesagt, das ist alles äußerst subjektiv. Vielleicht nimmt man das auch anders war, wenn das große Ziel noch vor einem liegt. Dann überwiegt natürlich die Vorfreude.

Trotzdem möchte ich diese Erfahrung (im wahrsten Sinne :)) nicht missen. Allerdings werde ich mir fürs nächste Mal eine andere Strecke aussuchen; vielleicht auch mal die E4 komplett hochfahren und dann durch Norge wieder runter; das hat halt eine andere Dramaturgie, mhh - schaunmamal.

Gast am 23 Aug 2010 09:20:44

Hallo Gerd,

ich hab mal einige Details zu meinem obigen Beitrag rausgerechnet:

Anreise bis Kiruna 3000 km, 9 Tage, davon 6 Fahrtage: macht 500 km/Tag
Rückreise ab Oslo: 1500 km, 3 Tage -> 500 km/Tag

damit Fahrtzeit ca 8h/Tag, -> Schnitt 60 km/h

"Rest": 5500 km in 49 Tagen, macht 110 km/Tag

Navi sagt Gesamtschnitt über die Reise 35,4 km/h, daraus folgt für den "Rest" ca 200 h Fahrtzeit mit durchschnittlich 27 km/h, also im Schnitt täglich 4 Std Fahrtzeit

grüße klaus

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