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Mobilisten-Alltag 1, 2


Rosine am 17 Aug 2010 10:20:20

Hallo,

eine kleine Geschichte am Rande notiert, nicht erfunden:

Wohnmobilisten-Alltag

Auf der Suche nach einem Stellplatz rollen wir langsam über die große Wiese und werden rasch fündig. Gleich bei der Stromsäule, mit angemessenem Abstand zum Nachbarn. Die üblichen Handgriffe nach Ankunft: Stromkabel einstecken, Fahrräder abladen, Tisch und Stühle raus. Ein Blick zu den Nachbarn und der Reihe hinter uns. Niemand zu sehen. Na ja, bei dem Mobil schräg hinter uns sieht es so aus, als hätte sich einer für längere Zeit dort installiert: Markise mit Seitenteilen, Vorzeltteppich, Grill, gemütliche Sitzgarnitur und sonstige Gegenstände, Motorrad. Fehlt nur noch der Gartenzwerg.

Den lerne ich wenig später kennen, als ich bei der Vorbereitung des Abendessens bin und sich hinter uns in der Reihe eine weitere mobile Hausgemeinschaft niederlässt. „Cindy, komm, bleib hier“, ertönt eine durchdringende weibliche Stimme aus dem Vorzelt, während sie ihre neuen Nachbarn wie alte Bekannte begrüßt. Und dann die Stimme der neu Hinzugekommenen während des normalen Blablas immer wieder: „Willi, komm, Willi, ach du verrückter Kerl“ und dann entschuldigend: „Das ist nur die Freude, er muss erst mal alles erkunden rundum“.
Nein, Cindy und Willi waren keine Kinder. Kinder sind eher selten auf Wohnmobil-Stellplätzen, die überwiegend von der älteren Generation bevölkert werden. Kinder würden vermutlich auch stören. Man würde sich darüber aufregen, wenn Kindergejuchze ertönen würde, wenn sie Unruhe verbreiten würden. Wenn sie spielen, herumlaufen und Spaß haben würden.
Hunde dürfen das. Ja, Cindy war eine wuschelige Pudeldame und bei Willi handelte es sich um einen Schnauzer. Und er schnauzte. Mit Cindy und ohne Cindy. „Wau, wau, wau“
„Er freut sich so!“
Ok, wir haben es mal wieder geschafft, uns als Nicht-Hundebesitzer zu outen. Neben uns erblicke ich ein weiteres, weit größeres Hunde-Exemplar, dessen Rasse ich nicht bezeichnen kann. Ab und zu lässt dieser sich von den kleinen Wuffis provozieren und fällt mit ein ins Hundekonzert. Aber wenn ich eines gelernt habe auf all unseren WOMO-Reisen: Es sind die Kleinen, die am die Schnauze am weitesten aufreißen. Die größeren sind meist friedlicher.
Cindy und Willi jedenfalls bestätigen dies durchaus. Sie wuseln herum, heben hier und dort ein Beinchen, raufen, kugeln, trollen sich unter den entzückten Augen ihrer Besitzer.

Beim Essen tippelt Willi immer wieder mal um uns herum, neugierig schnüffelnd, ob nicht etwas für ihn abfällt. „Willi, komm her“. „Cindy, nun bleib endlich hier“ „Ach, jetzt will sie natürlich auch mit, oh Cindy, mein Schätzchen, du bekommst auch was Gutes.“ „Wow, wow“

Bei unserem Abendspaziergang am Rande der Stellplatzwiese tun wir gut daran, im Halbdunkel bei jedem Schritt darauf zu achten, nicht in irgendwelche braunen Häufchen zu treten. Oh, man stelle sich vor, ein Kind würde sein Bedürfnis auf der Wiese erledigen!
An Wohnmobilreihen vorbei, vor denen die zu 90 Prozent jeweils älteren Ehepaare den lauen Sommerabend und hier und da auch ein paar Gläser Wein genießen, stellen wir wieder einmal fest, dass wir selbst wohl die Exoten sind. So gänzlich ohne die Spezies Canis familiaris. Vor einem Mobil wälzen sich gar drei riesige Exemplare. Ich stelle mir vor, wie es ist, wenn man nachts zur Toilette im Mobil erst einmal über ein paar haarige Körper tapsen muss. Also nichts gegen die Tiere…

Bei der Anfahrt auf einen Stellplatz an der Nordsee lese ich im Stellplatzführer, dass Hunde dort 3,50 € kosten und hege die leise Hoffnung, dort eher keinen Hundetummelplatz zu finden. Denn… na ja, ich lese ja Wohnmobilforen, und… Geiz ist nun mal geil…
Das Verhältnis Hund zu Mensch ist hier etwas ausgeglichener. (Ich habe schon Plätze erlebt, wo man das Verhältnis durchaus als 1:1 oder mindestens als 1:1,5 hätte bezeichnen können). Aber immerhin gibt es Wohnmobilisten, denen ihr Haustier diese Mehrausgabe tatsächlich wert ist.

Als wir bei einer Fahrradtour irgendwo am Nordseestrand Pause machen, schiebt ein Ehepaar seine Fahrräder an uns vorbei. Die ältere Dame, die ihr Schoßhündchen in einem Fahrradkörbchen spazieren fährt, beschwert sich lautstark bitterlich bei ihrem Mann darüber, wie unverschämt es doch sei, dass es hier am Hundestrand doch eine ganze Anzahl Leute gibt, die gar keinen Hund haben! (Zugegeben, wir hatten nicht auf das Schild geschaut) Ich sehe das unterdrückte Grinsen meines Mannes und höre die Laute aus seiner Kehle: „Wow, Wow“
---

Ich weiß, ich weiß, ich bin in der Minderheit und werde jetzt furchtbar böse Antworten bekommen. Ich habe ja auch nichts gegen die lieben Beißerchen, aber manchmal fühlt man sich wirklich "umzingelt".

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LowCostDriver am 17 Aug 2010 10:35:54

Nun liebe Rosi,

auch wir sind ohne Hund unterwegs, haben aber durchaus Verständnis für die vielen Hundebesitzer, die nunmal verstärkt mit dem Wohnmobil unterwegs sind.
Wo sollten sie auch sonst hin? Hundefreundliche Hotels oder Pensionen sind selten, selbst auf CP ist der Hund in der Saison meist verboten und / oder in der Nebensaison mit hohen Gebühren belegt.
Auf dem SP hingegen geht es meist zwangloser zu, entsprechend erklärt sich die Präsenz von allein.

Nun, aus deinem Posting lese ich, dass du dich von Cindy und Willi gestört gefühlt hast.
Du schreibst aber nicht, ob du deinen Nachbarn höflich aber mit Nachdruck mitgeteilt hast, dass du das Herumwedeln seines Hundes um deinen Abendbrottisch nicht möchtest.
Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hätte sich dann darauf entsprechend eingestellt, da bin ich mir sicher.
Aber nix sagen und dann im Nachhinein "blumige Kritik" am Verhalten anbringen finde ich ehrlich gesagt unfair!

Vorschlag: Wir selbst stehen lieber auf CP, statt auf SP. Dort treffen wir deutlich seltener auf Hundebesitzer, deine Chancen auf einen hundefreien Urlaub (den Wunsch hiernach interpretiere ich einfach mal frech aus deinem Posting :wink: ) sind somit größer.
Und unter Einsatz einer der zahlreichen Rabattmöglichkeiten für Campingplätze in der Nebensaison (ADAC- Karte, ACSI- Karte, CampingCheque) ist der Platz auf dem CP meist nicht teurer, als die Übernachtung auf einem SP.

Probiere es doch einfach mal aus!


Björn

@ all (rein vorsorglich :wink: ) : Hundethemen sind allgemein im Forum bekannt...
Und es dürfte allgemein bekannt sein, was daraus für gewöhnlich wird. :roll:
Ich darf daher alle im Sinne aller bitten, auf "schürende" Postings zu verzichten. Auch die allseits beliebten "Ich hol mal Chips"- Beiträge tragen nicht gerade zum sachlichen Austausch bei...

euraklaus am 17 Aug 2010 10:36:27

hallo rosine ....was du jetzt wohl wieder angestossen hast ???

dabei ist es doch so einfach ...es gibt soooo viele campingplätze wo hunde verboten sind , dass du sicher einfacher ein ruhiges plätzchen finden könntest , wenn es dich so stört ...

wobei dir zugutegehalten werden muss , dass du eine unterhaltsame schreibe hast , und nicht so eindeutig polarisierst . fühle mich daher als hundehalter nicht angemacht ... und das ist gut so .

und du hast es doch schon erkannt ...die mehrzahl der womofahrer ist doch mit hund unterwegs ... hol dir doch einfach auch einen :D

freundlichen

klaus

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Cattle-Mobil am 17 Aug 2010 10:37:47

Oh, Getränke kalt stellen, bequeme Sitzfläche,

und jetzt: POPKORN FÜR ALLE

[mod="LowCostDriver"] Genau DAS habe ich gemeint! Muss doch nicht sein, oder? [/mod]

uschi-s am 17 Aug 2010 10:45:56

:D 8) :D Von mir bekommst Du keine böse Antwort. Wir reisen auch ohne Hund und Katze. Auch ich habe nichts gegen Tiere und ihre Besitzer, wohl aber, jedenfalls immer öfter, gegen das Verhalten (meistens der Besitzer), wenn, (wie Du beschrieben hast, plötzlich Gäste an unserem Abendbrottisch stehen (ja ich weiß, es gibt SP, da darf man nur drinnen essen, ist ja auch vernünftig, dann kommen keine Hunde), die auch mitessen möchten und wir doch nur für 2 eingekauft haben). Auch möchte ich gerne mal barfuß über eine Wiese gehen (kann ich zu Hause nicht, wir haben nur einen Balkon, selbst schuld, ich weiß, wir hätten ja auch ein Haus mit Garten mieten können), ohne dass ich immer schauen muss, ob hier vielleicht vor Kurzem so ein kleines Hündchen sein Revier markiert hat oder auch ein Häufchen vergessen hat.
Ja ich weiß, wir sollten beim nächsten SP gucken, ob es nicht doch irgendwo eine Ecke gibt, wo wir, kauzig wie wir sind, ganz alleine stehen können. Dann entgeht uns allerdings auch das schöne Schauspiel sich zerfleischender Hunde (haben wir auch schon erlebt). Aber man kann nicht alles haben.

Wie gesagt (oder geschrieben), auch wir haben nichts, aber auch gar nichts gegen Tiere, möchten aber bitte, bitte auch auf den Stellplätzen nett aufgenommen werden. Wir möchten nicht mehr diskriminiert werden, nur weil wir uns kein Tier leisten können. :D 8) :D

womowitsch am 17 Aug 2010 10:51:35

Hallo Rosine, Du sprichst mir aus der Seele. Nur haben Leute mit Hund überhaupt kein Verständnis dafür, dass manche es einfach nicht mögen, dass zum Beispiel Hunde vor Kindern kommen. ... habt ihr kein Pfefferspray?

Maxima am 17 Aug 2010 10:53:21

Liebe Rosine,

ich verstehe Deine Prosa auch nicht so recht. Ich sehe es wie Björn, Du hättest alles Recht der Welt gehabt Dich bei den Nachbarn über die Belästigung zu beschweren. Man läßt als Hundebesitzer seinen Hund grundsätzlich nicht frei herumlaufen, das ist nicht in Ordnung.

Wenn Deine Nachbarn schon selbst nicht wissen was sich gehört, wie sollen sie ihr Verhalten überdenken, wenn sie kein Feedback bekommen?

camperfrank am 17 Aug 2010 10:57:34

LowCostDriver hat geschrieben:

Nun, aus deinem Posting lese ich, dass du dich von Cindy und Willi gestört gefühlt hast.
Du schreibst aber nicht, ob du deinen Nachbarn höflich aber mit Nachdruck mitgeteilt hast, dass du das Herumwedeln seines Hundes um deinen Abendbrottisch nicht möchtest.
Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hätte sich dann darauf entsprechend eingestellt, da bin ich mir sicher.


Um es sachlich und vernünftig zu schreiben..............
Das ergibt keinen Sinn.
Es gibt überhaupt keinen "Erfolg" einem Platznachbarn was zu sagen.
Egal zu welchem Thema.
Und schon mal gar nicht wenn man "später" anreist.

Um es kurz zu machen,

man sollte versuchen allem was einem Aufstößt aus dem Wege zu gehen.

So mache ich es.

uschi-s am 17 Aug 2010 11:00:34

Ich glaube, Rosine hatte vielleicht Hemmungen. Uns ist es wirklich passiert, dass wir gefragt wurden, warum wir denn ohne Hund reisen. Als ich geantwortet habe (der fremde Hund war zu diesem Zeitpunkt bestimmt schon 6 mal an unserem Abendbrottisch gewesen und wir hatten schon deutlich gesagt, dass wir das nicht möchten), dass wir uns keine Hund leisten könnten und nicht möchten, dass er bei den Nachbarn betteln geht, wurden wir mit von mir nicht wiederholbaren Worten bedacht.

jackolienchen am 17 Aug 2010 11:03:29

Also, wir haben auch einen Hund, der darf sich nur mit uns vom Wohnmobil entfernen, zum Gassi gehen wird der Platz verlassen und eine goße Runde gemacht. Das tut Hund und Besitzer gut :D
Leider beachten sehr viele Hundbesitzer nicht, dass es Menschen(trifft nicht nur auf Womofahrer zu) gibt, die Angst haben vor Hunden oder sich ekeln(wir wissen ja wo Hunde am liebsten Schnuffeln;-) und das ist auch das gute Recht dieser Menschen und wir Hundebesitzer sollten darauf Rücksicht nehmen.
Ich habe schon mehrfach beobachtet, wie Hundebesitzer ihren Hund ganz entspannt auf den Stellplatz nebenan p..... lassen, ABER auf ihrem Platz soll natürlich keiner.
Gerade letzte Woche in der Toskana habe ich sogar beobachtet wie ein Mops auf dem Campingtisch mit gefressen, nein natürlich gespeist hat. Wobei der dann wenigstens die Nachbarn nicht genervt hat.
Bei manchen Hundebesitzerin fragt man sich doch, ist das noch in der Nähe von artgerechter Haltung? Weil wirklich artgerecht hält wohl kaum noch einer seinen Hund.
Wir lieben unseren Hund und laufen natürlich deshalb Gefahr in zu vermenschlichen, aber wir müssen auch akzeptieren, dass andere Menschen sagen ein Hund ist ein schmutziges Tier und darf deshalb natürlich auch nicht den Lärm machen und Nachbarn belästigen, wie das Kindern selbstverständlich zu gestanden wird.
Ich kann deshalb auch jeden verstehen, der ein Pfefferspray mitnimmt und benutzt.
Es ist wie in vielen Bereichen des Leben, Rücksichtnahme und die Fähigkeit sich in die Lage anderer zu versetzen sind oft nur selten vorhanden.
Meine Mutter hat keinen Hund, hat Angst vor jedem Hund, spricht die Nachbarn an und erntet in 9 von 10 Fällen Unverständniss.

Maxima am 17 Aug 2010 11:04:37

womowitsch hat geschrieben:Nur haben Leute mit Hund überhaupt kein Verständnis dafür, dass manche es einfach nicht mögen, dass zum Beispiel Hunde vor Kindern kommen. ... habt ihr kein Pfefferspray?


Ich finde diese Verallgemeinerungen mehr als grenzwertig. :twisted:

camperfrank am 17 Aug 2010 11:10:58

Nach 6 Jahren ohne Hund, habe ich Zeit Nov. 2009 wieder einen Schäferhund.

Es macht viel Spaß, und sehr sehr viel Mühe den Hund artgerecht zu halten, und immerwieder dem Hund seine Grenzen so zeigen, das er mit Spaß an der Sache folgt und nicht auf allen vieren kriechend vor einem winzelt.....

Ich beobachte oft, dass die kleine Lara oder der süße Willi,... nur solange süß sind bis sie mal nicht hören.

Heidewitzka Herr Kapitän, dann geht aber die Post ab.

camperfrank am 17 Aug 2010 11:13:18

Maxima-one hat geschrieben: Man läßt als Hundebesitzer seinen Hund grundsätzlich nicht frei herumlaufen, das ist nicht in Ordnung.



Das bedeutet, das der Hund bei dir 24 Std. am Tage angeleint bezw. in dem relativ (für Hunde) kleinem Reismobil ist.

Ist das artgerecht?

ilonqa am 17 Aug 2010 11:15:36

Rosine hat geschrieben:Hallo,
Ich weiß, ich weiß, ich bin in der Minderheit und werde jetzt furchtbar böse Antworten bekommen. Ich habe ja auch nichts gegen die lieben Beißerchen, aber manchmal fühlt man sich wirklich "umzingelt".


Rosine, mir scheint, Du willst mit Deinen Beitrag eine Diskussion provozieren, wo sich wieder viele aufregen müssen. Das Hundethema lädt dazu ein.

womowitsch am 17 Aug 2010 11:17:03

Hallo, es gibt auch Hunde die werden die ganze Zeit getragen, da stellt sich die Frage nach artgerechter Haltung doch nicht.

jackolienchen am 17 Aug 2010 11:17:35

camperfrank hat geschrieben:
Maxima-one hat geschrieben: Man läßt als Hundebesitzer seinen Hund grundsätzlich nicht frei herumlaufen, das ist nicht in Ordnung.



Das bedeutet, das der Hund bei dir 24 Std. am Tage angeleint bezw. in dem relativ (für Hunde) kleinem Reismobil ist.

Ist das artgerecht?



man kann es natürlich auch nur schwarz oder weiss sehen :wink:

Haikumsai am 17 Aug 2010 11:18:11

LowCostDriver hat geschrieben:Du schreibst aber nicht, ob du deinen Nachbarn höflich aber mit Nachdruck mitgeteilt hast, dass du das Herumwedeln seines Hundes um deinen Abendbrottisch nicht möchtest. Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hätte sich dann darauf entsprechend eingestellt, da bin ich mir sicher.
Aber nix sagen und dann im Nachhinein "blumige Kritik" am Verhalten anbringen finde ich ehrlich gesagt unfair!
.


Björn, hier muß ich dir total widersprechen:

Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hat seinen Hund auf CP oder SP an der Leine und sollte nicht erst darauf aufmerksam gemacht werden.

camperfrank am 17 Aug 2010 11:22:36

Jacko hat geschrieben:
camperfrank hat geschrieben:
Maxima-one hat geschrieben:



man kann es natürlich auch nur schwarz oder weiss sehen :wink:


Da gebe ich dir recht. Ich sehe das mit dem Pfefferspray und die Antwort darauf kompl. schwarz.

Was wäre denn die Mitte?

Man lässt den Hund frei laufen, in der Regel hört der, das wissen aber die anderen Leute nicht, und dann kommt eine Situation wo der Hund auf einen zustürmt. Dies aus der Sicht von Menschen die keinen Hund haben, hatten oder kennen....

Haikumsai am 17 Aug 2010 11:23:29

camperfrank hat geschrieben:
Jacko hat geschrieben:
camperfrank hat geschrieben:
Maxima-one hat geschrieben:



man kann es natürlich auch nur schwarz oder weiss sehen :wink:


Da gebe ich dir recht. Ich sehe das mit dem Pfefferspray und die Antwort darauf kompl. schwarz.

Was wäre denn die Mitte?

Man lässt den Hund frei laufen, in der Regel hört der, das wissen aber die anderen Leute nicht, und dann kommt eine Situation wo der Hund auf einen zustürmt. Dies aus der Sicht von Menschen die keinen Hund haben, hatten oder kennen....


oder mögen.

Gast am 17 Aug 2010 11:23:50

:daumen2: Kompliment Rosine, GsD sind wir meistens frei Steher. Uns reichen die zwei kläffenden Winzlinge unserer Nachbarn zu Hause. Gut erzogene Hunde mag ich, Hundebesitzer die dazu nicht fähig sind eher weniger. Aber dieses Thema hatten wir hier schon zur genüge, es wird sich nichts ändern. Manchmal frage ich mich was ist blos mit unserer Gesellschaft los? Nicht nur wegen der immer mehr werdenden Hunde........aber auch.

Im Mittelalter gab es in vielen Städten die "Bettlergilde" (berufsständische Selbstverwaltung der Bettler). Diese legte selbst fest wie viele und welche Bettler der Stadt/den Bürgern zuzumuten sind. Sowas wäre auf Stell- oder CP mit den Hunden auch nicht schlecht. Nur heute würde das nicht mehr funktionieren, denn man muss ja tolerant sein. :roll:
Dabei wäre es so einfach:
Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.

LowCostDriver am 17 Aug 2010 11:26:32

Haikumsai hat geschrieben:
LowCostDriver hat geschrieben:Du schreibst aber nicht, ob du deinen Nachbarn höflich aber mit Nachdruck mitgeteilt hast, dass du das Herumwedeln seines Hundes um deinen Abendbrottisch nicht möchtest. Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hätte sich dann darauf entsprechend eingestellt, da bin ich mir sicher.
Aber nix sagen und dann im Nachhinein "blumige Kritik" am Verhalten anbringen finde ich ehrlich gesagt unfair!
.


Björn, hier muß ich dir total widersprechen:

Jeder halbwegs normale Hundebesitzer hat seinen Hund auf CP oder SP an der Leine und sollte nicht erst darauf aufmerksam gemacht werden.


Wie gesagt, ich bin kein Hundebesitzer, kenne also die "Norm"- Verhaltensregel nicht.
Für mich persönlich wäre es aber OK, wenn der Hund meines Nachbarn auch unangeleint auf seiner Parzelle im Gras liegt.
Solange er dort bleibt...
Hab ich schon oft gesehen und so ist es ja auch in Ordnung (für mich persönlich).
Der Hundebesitzer ist dann aber natürlich mehr denn je in der Verantwortung, für ein rücksichtsvolles Verhalten seines Hundes zu sorgen.
Steht außer Frage denke ich...

jackolienchen am 17 Aug 2010 11:30:22

Was wäre denn die Mitte?

Man lässt den Hund frei laufen, in der Regel hört der, das wissen aber die anderen Leute nicht, und dann kommt eine Situation wo der Hund auf einen zustürmt. Dies aus der Sicht von Menschen die keinen Hund haben, hatten oder kennen....[/quote]

Dies ist auch aus Sicht der Menschen die enen Hund haben nicht schön,
Die Mitte wäre dass der Hund nicht auf jemanden zustürmt, unserer tut nichts, is aber gerade bei Joggern(da will er trotz seiner 15 Jahre "spielen" ) nicht einzuschätzen, deshalb halte ich ihn da prinzipiell am Halsband um dem Jogger die Sicherheit zu geben.

camperfrank am 17 Aug 2010 11:41:25

,[/quote] is aber gerade bei Joggern(da will er trotz seiner 15 Jahre "spielen" ) nicht einzuschätzen, deshalb halte ich ihn da prinzipiell am Halsband um dem Jogger die Sicherheit zu geben.[/quote]




So das wäre ja mal eine gute Grundlage.

Bei meinem Hund ist es auch der Jogger, Radfahrer, KInder und und und. Der ist erst ein Jahr alt. 30 kg und überrennt Kinder während er versucht spielend die Zöpfe zu fassen...............

Ein Hund gehört im Interesse einer guten NAchbarschaft gesichert oder beaufsichtigt. Beim letzteren wünsche ich allen einen erholsamen Urlaub.

:ironie:
Es gibt Dinge die sind von vorneherein nicht zu ändern. Und das weiss jeder erfahrene Hundehalter.
Und um seine Ruhe zu haben wird der Hund für 35 € Vollkaskoversichert, und Ruhe ist. (nicht alle Halter, aber einige).
Es geht mir nicht um Bisswunden, tot beißen,.. es geht mir darum dass der Nachbar ohne Hundeerfahrung sich verdammt Schei.... fühlen muss wenn da ein Hund egal wie groß frei liegt.

Mein Vater ist jetzt mit seinem neune E - Fahrrad gestürzt, weil eine "Fußhupe" ihm vor Rad lief. Antwort der Hundehalter:" Oh, oh das tut uns leid. Der Hund kennt noch keine E - Fahrräder......
Der Mann ist 70 Jahre alt und teilweise gelähmt.
Muss das sein?

sini2000 am 17 Aug 2010 11:52:06

Vor einem Mobil wälzen sich gar drei riesige Exemplare. Ich stelle mir vor, wie es ist, wenn man nachts zur Toilette im Mobil erst einmal über ein paar haarige Körper tapsen muss.


Du, das ist überhaupt kein Problem, da kauft man sich einfach ein entsprechend großes Wohnmobil und dann stolpert man über nix.

Das war jetzt heftig und überheblich von mir ,das weiss ich. Aber: Ich fand Deine Schreibe gut, ich ärger mich selbst über Cindy und Willies und ich sehe es auch wie einige andere hier, dass niemand sich erst beschweren muss beim Nachbarn sondern der Hundehalter die Pflicht hat, seine Hunde so zu halten, dass sie niemanden belästigen.

Aber - und deshalb meine Antwort - es geht niemanden was an und es sollte auch nicht thematisiert werden mit vieviel Tieren Menschen reisen.

VG

Ingrid

km99 am 17 Aug 2010 11:53:20

Jacko hat geschrieben:...Leider beachten sehr viele Hundbesitzer nicht, dass es Menschen(trifft nicht nur auf Womofahrer zu) gibt, die Angst haben vor Hunden oder sich ekeln(wir wissen ja wo Hunde am liebsten Schnuffeln;-) und das ist auch das gute Recht dieser Menschen und wir Hundebesitzer sollten darauf Rücksicht nehmen...

Wenn alle Hundebesitzer diese Sichtweise hätten und auch für die Beseitigung der Hinterlassenschaften ihrer Tiere sorgen würden, gäbe es wohl kaum Probleme zwischen Hundebesitzern und Nichthundebesitzern. :top:


Klaus

eva b. am 17 Aug 2010 12:41:41

Seht Rosines Posting doch nicht so verbissen. Die Art, wie sie über ihre Erlebnisse schreibt, lässt mich vermuten, dass sie tatsächlich kein (großes) Problem mit der Spezies Hund im Allgemeinen hat.
Ich mag es übrigens auch nicht, wenn "das liebe Beisserchen" vom Nachbarn bei uns in die Töpfe guckt und sein Geschäft nicht wegräumt (hihi, muss ich mal mit unseren Hundis trainieren), deshalb stimme ich Rosines Beitrag in vielen Punkten zu.
:hallo: Rosine, bitte noch mehr solche erfrischend humorvollen Beiträge :)

wolfherm am 17 Aug 2010 12:41:54

Hallo,

ich wiederhole jetzt nicht, was ich in mehreren Beiträgen zum Thema Hund geschrieben habe, wie ein verantwortungsvoller Hundehalter mit seinen Hunden sich zu verhalten hat und was mit den Hinterlassenschaften zu geschehen hat.

Ich kann alle Nicht-Hundehalter verstehen.

Selbst verbitte ich es mir auch - anfangs höflich und später energisch - , wenn andere Hunde frei über die Plätze laufen und meine angeleinten Hunde versuchen anmachen.

Leider ist es mit Hunden genau wie mit dem Thema entsorgen, Moppel usw.: Einige benehmen sich nicht und dafür werden dann alle unter Kollektivverdacht genommen.

Mein Tipp an alle Nicht-Hundehalter: Gebt klar und freundlich zu erkennen, dass ihr ein bestimmtes Verhalten nicht tolerieren wollt. Dann wird in den meisten Fällen der Hundehalter auch vernünftig darauf reagieren.


LG Wolfgang

sportlerpaar am 17 Aug 2010 12:54:05

Es tut mir leid ich kanns echt nimmer hören!!!!!

Ich verstehe den Sinn nicht alle 2 Wo eine Abhandlung pro und contra von Hunden zu lesen, auch wenn es in einem wirklich schönen Schreibstil geschrieben wurde.


Sagt mir lieber ob die CP-Plätze im Oktober auf Kroatien noch auf haben.

WMÜ am 17 Aug 2010 12:58:24

wolfherm hat geschrieben:Hallo,

ich wiederhole jetzt nicht, was ich in mehreren Beiträgen zum Thema Hund geschrieben habe, wie ein verantwortungsvoller Hundehalter mit seinen Hunden sich zu verhalten hat und was mit den Hinterlassenschaften zu geschehen hat.

Ich kann alle Nicht-Hundehalter verstehen.

Selbst verbitte ich es mir auch - anfangs höflich und später energisch - , wenn andere Hunde frei über die Plätze laufen und meine angeleinten Hunde versuchen anmachen.

Leider ist es mit Hunden genau wie mit dem Thema entsorgen, Moppel usw.: Einige benehmen sich nicht und dafür werden dann alle unter Kollektivverdacht genommen.

Mein Tipp an alle Nicht-Hundehalter: Gebt klar und freundlich zu erkennen, dass ihr ein bestimmtes Verhalten nicht tolerieren wollt. Dann wird in den meisten Fällen der Hundehalter auch vernünftig darauf reagieren.


LG Wolfgang



genau so sehe ich das auch. Wir fahren auch mit zwei Hunden und wer spricht..... ist ganz klar im Vorteil!!!!!!!

Bei uns wäre es nur so mit den zwei kleinen Hunden gewesen, das mein Bobby die beiden gefressen hätte. :D

Ob Ihr es glaubt oder nicht..... wir nehmen selbst Pfefferspray mit weil wir uns manchmal nicht vor Hunden ohne Leine retten können.
Schade, schade..... es könnte alles so einfach sein wenn man vorgegebene beachtet.

taps am 17 Aug 2010 15:20:59

wolfherm hat geschrieben:Gebt klar und freundlich zu erkennen, dass ihr ein bestimmtes Verhalten nicht tolerieren wollt. Dann wird in den meisten Fällen der Hundehalter auch vernünftig darauf reagieren.
LG Wolfgang


Hallo Wolfgang,
ich tue es nicht mehr. In der Regel wird man noch beschimpft.

Das zeigt eine gewisse Spannung zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern.
Woran das wohl liegt?

freundliche
Andreas

Rosine am 17 Aug 2010 16:43:07

Ok, kommen wir mal wieder etwas runter.

Sicher habt Ihr gemerkt, dass ich die Sache selbst nicht allzu "verbissen" sehe und - ehrlich gesagt - haben mich die Hundebesitzer hinter uns mehr gestört als ihre Vierbeiner, weil sie sich mehrere Abende bis spät in die Nacht hinein lautstark unterhalten haben. Nicht etwa schön gemütlich beieinander, sondern jedes Pärchen von seinen Stühlen unter seinem eigenen Vordach her. (Einmal, als ich mich schlaflos wälzte, hatte ich den unfrommen Wunsch, dass vielleicht mal eine kleine Regenschauer käme... Als sie tatsächlich kam, hatte ich fast ein schlechtes Gewissen)

Ich selbst bin nicht der Typ Mensch, der andere gerne zurechtweist. Bin eher ziemlich tolerant, was aber nicht heißt, dass ich mich nicht hier und da über Hunde bzw. über ihre Besitzer ärgere. Nun ja, und dann schreibe ich eine kleine Geschichte. Übrigens hätte ich noch mehr davon. Nicht über Hunde, sondern auch über die ach so unterschiedlichen Menschen, die einem bei Reisen so über den Weg laufen. Vielleicht sollte ich ein Buch daraus machen.

Eines noch zum Thema Hunde: Natürlich kann man sich vertragen, kann tolerant sein gegenüber den jeweils Andersdenkenden. Solange mich keiner beißt oder mir ins Fahrrad rennt (ist mir übrigens auch schon passiert). Und solange mir die Tiere nicht Leid tun müssen, wenn man ihnen Mäntelchen anzieht, sie in Fahrradkörbchen oder Kinderanhängern herumfährt, in Taschen herumträgt und sie tagsüber einsperrt. Oder sie dazu benutzt, wenigstens über eine Kreatur den Herrscher zu spielen. Ich glaube aber, dass die meisten Menschen nur das Bedürfnis haben, zu kuscheln und etwas Zuneigung zu erhalten.
Das Ganze - wieso Deutschland so auf den Hund gekommen ist - wäre aber sicher mal ein Thema für soziologische Forschungen. (Haben Menschen zu wenig Liebe, Nähe, Bindungen untereinander?)

Ehrlich gesagt, meinen eigenen Anteil an mütterlicher Fürsorglichkeit habe ich meinen drei Kindern zugute kommen lassen, so dass ich nun überhaupt keinerlei Bedürfnis mehr verspüre, meine Durchschnaufzeit und viel Arbeit einem Tier zu widmen. Es würde mich sehr viel Freiheit kosten.

Also, reißt Euch nicht die Köpfe ab
(Würde mich trotzdem mal interessieren, wie sich die Zahl der Hunde in Deutschland in den letzten 30 Jahren entwickelt hat)
Rosine

euraklaus am 17 Aug 2010 16:58:17

Rosine hat geschrieben:Ok, kommen wir mal wieder etwas runter.


Das Ganze - wieso Deutschland so auf den Hund gekommen ist - wäre aber sicher mal ein Thema für soziologische Forschungen. (Haben Menschen zu wenig Liebe, Nähe, Bindungen untereinander?)

Rosine



na jetzt aber ...

den hundebesitzern den verlust von liebe,Bildung und Nähe zu unterstellen geht dann doch zu weit ...
vieleicht solltest du dir überlegen ob bei dir nicht genügend dieser fähigkeiten verblieben sind , um zu erkennen welche bereicherung ein tier für menschen sein kann ...

CKgroupie am 17 Aug 2010 17:03:09

Ohne die Zahlen zu kennen glaube ich nicht, dass sich die Hundezahlen in Deutschland dramatisch verändert haben in den letzten Jahren.
Ich glaube das kommt einem als Womo-Fahrer nur so vor, weil tatsächlich sehr viele Womo-Fahrer mit Hund unterwegs sind.
Aber das liegt sicher auch daran, dass es für Hunde-Besitzer eine ideale Urlaubsform ist, weil man seinen Hund mitnehmen kann. Und es liegt vielleicht auch daran, dass man so viele Rentner trifft und die haben mehr Zeit für einen Hund, als Paare wo beide berufstätig sind.

CKgroupie am 17 Aug 2010 17:07:56

euraklaus hat geschrieben:na jetzt aber ...

den hundebesitzern den verlust von liebe,Bildung und Nähe zu unterstellen geht dann doch zu weit ...


Hallo Klaus,
sie sprach von "Bindung" nicht von Bildung.

wolfherm am 17 Aug 2010 17:10:22

Hallo,

hier mal eine interessante Arbeit zum Thema Hund in Deutschland: --> Link

Danach ist Deutschland, was die Hundehaltung in Europa angeht, fast Schlusslicht.

LG Wolfgang

jackolienchen am 17 Aug 2010 17:21:43

euraklaus hat geschrieben:
Rosine hat geschrieben:Ok, kommen wir mal wieder etwas runter.


Das Ganze - wieso Deutschland so auf den Hund gekommen ist - wäre aber sicher mal ein Thema für soziologische Forschungen. (Haben Menschen zu wenig Liebe, Nähe, Bindungen untereinander?)

Rosine



na jetzt aber ...

den hundebesitzern den verlust von liebe,Bildung und Nähe zu unterstellen geht dann doch zu weit ...
vieleicht solltest du dir überlegen ob bei dir nicht genügend dieser fähigkeiten verblieben sind , um zu erkennen welche bereicherung ein tier für menschen sein kann ...


Bindung nicht Bildung

Gast am 17 Aug 2010 17:24:39


Maxima am 17 Aug 2010 17:33:50

Rosine hat geschrieben:Eines noch zum Thema Hunde: Natürlich kann man sich vertragen, kann tolerant sein gegenüber den jeweils Andersdenkenden. Solange mich keiner beißt oder mir ins Fahrrad rennt (ist mir übrigens auch schon passiert). Und solange mir die Tiere nicht Leid tun müssen, wenn man ihnen Mäntelchen anzieht, sie in Fahrradkörbchen oder Kinderanhängern herumfährt, in Taschen herumträgt und sie tagsüber einsperrt. Oder sie dazu benutzt, wenigstens über eine Kreatur den Herrscher zu spielen. Ich glaube aber, dass die meisten Menschen nur das Bedürfnis haben, zu kuscheln und etwas Zuneigung zu erhalten.
Das Ganze - wieso Deutschland so auf den Hund gekommen ist - wäre aber sicher mal ein Thema für soziologische Forschungen. (Haben Menschen zu wenig Liebe, Nähe, Bindungen untereinander?)



Hi Rosine,

Du sprichst ganz ungeniert von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und prangerst im gleichen Atemzug Menschen, die ihren Hund im Fahrradkorb oder -anhänger transportieren an. Du unterstellst ihnen, dass sie Herrscher über eine Kreatur sein wollen und dass sie das Bedürfnis nach Kuscheln und etwas Zuneigung über einen Hund befriedigen.
Das alles finde ich sehr merkwürdig.
Wir befördern unseren Sam ab und zu im Fahrradkorb und wenn es stark regnet bekommt er auch ein Regenmäntelchen um und ich hoffe ich muss Dir dann nicht begegnen.

Unsere Tochter ist mit Hunden aufgewachsen und unsere Enkel lieben Hunde über alles.

kassiopeia am 17 Aug 2010 17:36:54

Rosine hat geschrieben:... Vielleicht sollte ich ein Buch daraus machen...

Oh ja bitte, nach dem Threadintro zu urteilen wuerde ich es gleich verschlingen, mir gefaellt deine Art zu schreiben :)
Falls du also mal jemanden zum Korrekturlesen brauchst... :vielposten:

Uebrigens glaube ich schon, dass die meisten Haustierbesitzer ihre Tiere zur Befriedigung eines Beduerfnisses halten, sei es wegen des Kuschelfaktors, um der Einsamkeit zu entfliehen oder auch um jemanden zu haben bei dem man das Sagen hat.
Allerdings werden wohl selten alle Gruende auf einmal zutreffen.

Ich selbst vermisse meine Katzen, ich hab wahnsinnig gern mit ihnen gekuschelt...
Ich habe aber seit vielen Jahren keine mehr, da ich nicht ueber den passenden Wohnort verfuege, und im Womo sind sie ebenfalls fehl am Platze.

Acki am 17 Aug 2010 18:17:53

Rosine hat geschrieben:Vielleicht sollte ich ein Buch daraus machen.

Ich würde schon mal 3 Exemplare bestellen!

Ich finde Deinen Stil sehr Erfrischend. Deine Beobachtungen sehr realitätsnahe und Deine Analysen scharfsinnig.
Dass das nicht allen in den Kram, passt ist auch verständlich.
Mir geht es übrigens oft ähnlich: Ich suche die Konfrontation und Diskussion mit den "Störenden" nicht immer. Die Reaktionen sind bekannt. Und schliesslich bin ich nur 1.77 gross und habe keine Nahkampfausbildung ...

Acki

camperfrank am 17 Aug 2010 18:23:08

Ich bin der Meinung dass wir mehr Hunde haben. In ländlichen Gegenden sind kaum Hunde angemeldet.

Auch bin ich der Meinung das es egal sein kann das der Hund vom Tisch ißt oder Claudia heißt.
Er sollte einfach andere nicht belästigen.

Nordstern am 17 Aug 2010 18:29:04

Hallo Rosine,
leg dich bloß nicht mit den Hundebesitzern an, die sind alle heilig.ALLE!!
Meine Erfahrung dieses Jahr: 6 Wochen Norwegen, einfach toll. Nicht ein Hund lief dort frei herum. Warum : ganz einfach Leinenzwang.Und die Hunde leben auch. Kaum zurück nach Deutschland rennt wieder jeder 2 Köter frei über den Stellplatz, und die Besitzer grölen hinterher.
Als wir letztes Wochenende auf dem Stellplatz in Rotenburg an der Fulda waren, meinte auch ein Wohnmobilist trotz großem Plakat auf der Infotafel:
Hunde sind auf dem Stellplatz anzuleinen, seinen Hund doch lieber frei rumlaufen zu lassen. Nach dem der Hund überall rum lief, hier und da sein kleines Geschäft machte und die Besitzer sich lieber ins Mobil verzogen, ohne zu wissen wo Ihr Hund ist , habe ich mir doch wirklich aus versehen erlaubt ihn auf den Leinenzwang auf dem Stellpatz hinzuweisen, und das er doch seinen Hund mal suchen sollte Ich habe mir darauf die Frage anhören müssen: Hat der Hund Ihnen etwas getan?

Meine Antwort war, dass er mit seinem Verhalten nicht gerade zum Verständnis von nicht Hunde Besitzern beiträgt.Er hat sich darauf beleidigt abgewandt. Wenn ich schon die Standartantwort höre:Mein Hund tut so was nicht.
Ich könnte noch ein paar Geschichten erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen
Ich mag Hunde, aber ich mag die Besitzer nicht die sich über alle Regeln hinwegsetzen.Aber leider wird man immer wieder und leider auch immer mehr mit dieser Art Mensch konfrontiert.
LG
Wolfgang

Maxima am 17 Aug 2010 18:48:14

Nordstern hat geschrieben:leg dich bloß nicht mit den Hundebesitzern an, die sind alle heilig.ALLE!!



Ich weiß nicht warum ich mir das hier antue, aber noch einmal.
Warum pauschalierst Du und stellst ALLE Hundebesitzer an den Pranger?
Kein einziger Hundebesitzer hier findet es gut dass Hunde frei herumlaufen und andere Wohnmobilisten belästigen.
Wir sollten doch eher versuchen Wege zu finden, wie wir alle in Frieden miteinander leben können Hundebesitzer und Nichthundebesitzer.
Ich frage mich wirklich wie das unterwegs möglich sein soll, wenn schon im Forum so offen gehetzt wird.
Mir ist jedenfalls real noch nie ein unfreundlicher Nichthundebesitzer begegnet, komisch, dass ich die immer nur hier im Forum treffe. :roll:

Gast am 17 Aug 2010 18:53:14

Hallo Rosine,

Riesenkompliment !!!

Selten hat hier jemand so treffend die wahre Situation Hundehalter- Nichthundhalter so treffend beschrieben.
Du hast mir aus dem Herzen geschrieben. Danke !!!

lg
peter

frankiafred am 17 Aug 2010 18:56:47

Moin,
natürlich wird man bei einem solchen Thema nicht auf einen Nenner kommen :) .Liegt in der Natur der Sache (weshalb ich mich selten zu Themen wie diesem zu Wort melde).Auch mag ich Vorverurteilungen nicht :!: Beim Thema Hund/Womo jedoch darf ich mal Tacheles reden.Auch wenn die Mehrheit der Hundebesitzer es anders sieht.Meiner Meinung nach gibt es kaum rücksichtslosere Menschen als Hundehalter auf der Welt :!: (user des Wohnmobilforums natürlich ausgenommen :wink: ).Es tut mir leid das sagen zu müssen (speziell für die verantwortungsbewußten Hundebesitzer),aber in der Regel kümmern sich Hundebesitzer einen Dreck um ihre Mitmenschen und die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge.Ob bei uns in der Siedlung (laut Gemeindeverordnung Leinenzwang - 99 von 100 Hunden sind NIE angeleint - darf jefer gern bei mir nachprüfen),auf dem CP (dort ist es je nach Platz etwas besser),oder zum Beispiel in vielen Stadtparks.Sagt man was,wie hier schon vorgeschlagen,bekommt man in 9 von 10 Fällen mehr oder weniger unverschämte Antworten (wie hier auch schon erwähnt).Das geht bis zur Gewaltandrohung.Ich habe absolut nichts gegen Hunde - und ja - es gibt sie die verantwortungsbewußten Hundehalter :!: Nur wenn man ehrlich ist,sind diese in der Minderheit.Klare Worte.
Fred (doch,ich bin entspannt :D )

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