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Hallo !
Wer kann mir bei meiner Frage weiterhelfen. Ich habe mir ein 4,5 t Wohnmobil zugelegt. Gehört habe ich schon, dass ich damit in Deutschland, auf Autobahnen, 100 km/h fahren darf/ kann. Wer kann mir eine Quelle nennen, oder einen STVG- Auszug zeigen, oder einen Hinweis geben, wo ich das Schwarz auf Weiss lesen kann. Am liebsten einen Hinweis, der auch für die EU auch zählt. Das ich fürs Ausland, ( Holland, Belgien, Italien etc.) mich auch schlau machen kann. Mfg falk6700 Hallo,
Zunächst gilt einmal §18 (5) der StVO, demnach dürfen Fahrzeuge größer 3,5 to nur 80 km/h fahren. (Diverse Ausnahmen sind dort aufgeführt und zu beachten). Für Wohnmobile von Bedeutung ist die "Erste Verordnung zur Änderung der 12. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 26. Oktober 2009", das ist sozusagen die Verlängerung der Ausnahmegenehmigung auf 100 km/h. --> Link Roland Was aber nur dann gilt wenn es keine STreckengebote (Geschwindiglkeit, Überholverbot etc gibt) den die Schilder die den LKW Symbolisieren gelten nach wie vor für Wohnmobile über 3,5tZGG, es sei denn es gibt Gewichtseinschränkungen (z.B.ab 7,5t)
In einer der letzten Ausgaben der Pm oder RMI gabs ne schöne Tabelle auch zum Ausland Wer von der Polizei nach einer Geschwindigkeitsübertretung angehalten wird..................................ist zu langsam gefahren!
Wäre er schneller als die Polizei gewesen, hätte sie ihn nicht anhalten können, brainless :wink: Hab mal eben geschaut, die spinnen die Österreicher. (Regierung!!)
> 3,5 to auf Landstrassen 70 km/h auf Autobahnen 80 km/h. Mich wundert es, nur daß sie überhaupt noch Womos reinlassen ?!? Hatte ich bisher nicht so auf dem Schirm, bin immer schön durchgebrettert, ohne Verluste. Allerdings meist nachts... Muß mir mal Gedanken machen... Didier wer über 3,5 to hat, kann Österreich als Urlabsland aus dem Kalender streichen 8) Oder die Urlaubskasse pimpen ... :D :D wollte aber keinen hundertachtundfuffzigsten Austria-Fred aufmachen 8) ...
Haste aber :D Ich warte jeden Tag bis auch der letzte begreift:
je grösser und schwerer das Wohnmobil ist desto grösser die Einschränkungen im Verkehr. Manche glauben immer noch jedes Wohnmobil wird wie ein PKW betrachtet, aber dass ist in D, A, F usw. nicht so, Faustregel: grösser und schwerer = langsamer und teurer. Aber im Forum scheint die Fausregel zu lauten je grösser und schwerer = je wird mehr gejammert. Solche Leute sollen sich vorher kundig machen und sich ein anderes Hobby suchen. - Henry wenn man sich an alles halten würde, dann wäre ein Womo über 3,5t mit erheblichen einschränkungen verbunden. wie gesagt, wenn... ;)
finanziell ist es recht überschaubar. sicher, die maut- und fähr-kosten sind höher, aber wie oft wird man damit im jahr schon konfrontiert. und wie hoch ist dann wirklich die differenz zum 3,5t. das hält sich nach unserer meinung sehr in grenzen. bleibt noch der jährliche tüv bei älteren mobilen, auch das ist zu verschmerzen. einzig österreich ist auch für uns kein thema mehr (betroffen sind ihr im übrigen nicht nur autobahnen sondern auch einige schnellstraßen). wir halten diesen weg der österreicher für völlig überzogen. die schweiz zeigt, dass es auch anders geht mit gerade mal 25euro schwerverkehrsabgabe (gültig für 10tage die innerhalb eines jahres ablaufen). anonsten, kann ich zum thema noch beisteuern, immer wenn du ein LKW schild siehst, bist auch du mit deinem über 3,5t womo gemeint. ob du dich allerdings daran hälst ist deine sache ;) unsere erfahrung ist, dass die polizei keinen unterschied zwischen den wohnmobilen macht. womo scheint womo zu sein, zu mindest bis jetzt, egal in welchem der ca. 25 von uns bisher bereisten europäischen länder. grüße o.
Genau so sehe ich das auch.
seit je her mache ich möglichst einen bogen um diese republik. scheinbar warst du noch nie in ungarn,die hatten mal über 2,5 to 70 auf landstrassen.nu? wer gehöhrt da alles dazu,was meinst.
Über 3,5 t ist die Gobox fällig(?) Alfred
Hallo Henry, kann es sein, dass du da was verwechselst? In den meisten Beiträgen geht es doch um zu geringe Nutzlast, weil eben die 3,5 to Grenze nicht überschritten werden soll/darf. Da wird überlegt, ob für normale Stahl - Gasflaschen, für die Rückfahrkamera, oder die 2.te Kassette fürs Klo überhaupt noch Gewichtsreserve da ist. Auch soll es Leute geben, die aus diesem Grund mit fast leerem Frischwassertank losfahren, und erst am Urlaubsort den Tank kompl. füllen :eek: Die Liste könnte man mit Sicherheit noch erweitern! :) Und da ich auf solche Überlegungen keinen Bock habe, fahre ich eben ein Womo über 3,5 to GGW. Mit den oben geschilderten Einschränkungen kann ich gut leben, denn ich kann, bzw. darf, auch mit vollem Wassertank losfahren. Und mein Moped und das andere Geraffl kommen selbstverständlich auch noch mit 8) Gerd Peter So richtig verstehe ich eure Probleme nicht.
Dies ist ein Wohnmobilforum und kein Formel 1 Forum. Wenn ich 200 fahren will dann fahr ich BMW oder Porsche aber kein Wohnmobil. Wenn ich in Östereich auf Landstr. 70km fahren darf, dann fahr ich halt 70 km, bei uns darf man auch nur 80 km fahren. Auf der Autobahn fahr ich halt so schnell wie die schnellsten LKW´s das ist am gemütlichsten und entspannensten. Ich bin vorgestern die B 12 von Kempten in Richtung München gefahren, die ganzen verrückten Drängler und Überhohler hab ich bei gemütlichen 70-80 km am nächsten LKW wiedergesehen. Der Weg ist das Ziel Der letzte Kommentar von Jürgen ist sehr treffend. Wir zuckeln auch gerne mit den LKWs. Das ist ohne Stress und die linke Spur interessiert nur selten. Ausser zur Unterhaltung, was die Deppen da anstellen. :D
Aber wir haben auch nicht den Anspruch, pro Tag 1.000 km weit zu kommen. Es reichen auch 300 km. Und wenn nur 70 km/h erlaubt sind, dann ist das eben so. Nur die hohen Mautkosten nerven etwas. Aber dafür haben wir eben auch mehr Platz zum Wohnen. Und bei manchen Womos, die mit 120 km/h an uns vorbeibrettern, möchte ich nicht drinsitzen, wenn die in eine brenzelige Situation kommen. :? Wir fahren mit gut 80 völlig entspannt 500 km, sind nach 6 Stunden am Ziel (theoretisch) und immer noch entspannt. Dann setzen wir uns hin, geniessen den Abend, ein gutes Essen und ein oder zwei Bier.
Der Kollege fährt links mit 120, unter Stress und Hektik (vorne sind ja immer ein paar im Weg) die 500 km in 4 1/2 Stunden (viel theoretischer, er schafft es idealerweise in gut 5 Stunden). Dann ist er geschafft und müde. Whs freut er sich auf den Schlaf. Essen und Bier wird er kaum mehr geniessen! Tja, die V - MAx -----
sind wir "ON Tour" also in der Freizeit unterwegs wird gemütlich dahingezoggelt, kaum Autobahn und auch auf der Landstraße immer schön gemütlich. Bin ich alleine unterwegs und auf dem "täglichen" Weg in den Betrieb dann auf der Autobahn so um die 120 (ist immer noch entspannt) Und nun zu den Zeitrechnungen, entscheident ist nie die V-Max, entscheident ist immer das fahren, eine Pause macht mehr Zeit "kaputt" als 20km/h langsamer fahren! Und denoch wird Pause gemacht! Zu den theoretischen Werten von Acki .... (die absolut ok ist, hier nur etwas bildlicher) du fährst 6h mit max von 80km/h ab und an mal im günstigsten Fall nach jeder h must du an einer Ampel (z.B.) 2min warten somit sieht die Rechnung so aus 6 x 2 min x 1,33km sind ca 16 km die du weniger als die 480 theoretischen fährst der ander fährt die gleich Strecke, auch jede Stund 2 min Zwangsstopp 6 X 2min x 1,67km sind 20,04km die er unter den zu erwartetnden 600 bleibt. jetzt weiß jeder dass man in der Praxis viel öfter bremsen und anhalten muss, und wird der Verkehr mal durch einen LKW (Tempo 70) langsamer so "verliert" der 80er auch weniger von seiner Durchschnitts V als der 100er. :D scheinbar hat hier jeder so sein tempo und sein empfingen für stress.
bei mir fängt der stress unter 100km/h an, weil ich das gefühl habe, dann stehen zu bleiben. und über 125km/h, weil mich das auto lenken dann anstrengt. ansonsten musst man unterscheiden zwischen: ich habe nur eine woche urlaub und will fix in den süden. und ich habe alle zeit der welt (und dazu zählen für mich schon 2 wochen) und tingel gemütlich runter. nicht immer und für jeden ist der weg das ziel. grüße o. Ja, dann bist Du eben genauso ein verrückter Drängler und Überholer........................wie ich. :oops:
Bei mir setzt der Stress bei geringem Tempo ein, wegen Unterforderung. Allerdings kann ich auch verstehen, daß andere gerne langsam fahren, weil sie sonst überfordert wären: Jeder nach seinen Möglichkeiten und seinem persönlichen Geschmack. Darüber hinaus wäre es noch schön, andere Fahrtemperamente nicht schulmeisterhaft abbügeln zu wollen, brainless :wink: Sorry, aber das sehe ich völlig anders. Es geht hier eben nicht mehr nur um "persönlichen Geschmack" oder "andere Fahrtemperamente". Wenn ich Platz habe, dann fahre ich mit dem PKW auch über 200. Aber wenn ich mir den täglichen Krieg auf den Autobahnen ansehe, dann kann ich nur sagen, dass ein generelles Tempolimit von 100 km/h längst überfällig ist. In anderen Ländern ist das Fahren auf der Autobahn erheblich entspannter, weil 95% der Autofahrer das Tempolimit einhalten.
Ich will damit absolut niemanden angreifen. Aber das Fahren auf öffentlichen Straßen ist eben eine Sache der Öffentlichkeit und nicht der eigenen Persönlichkeit. Mit Tempo 80 durch die Schweiz -Autobahn ausgenommen-, das wäre ein Traum. Dann auch noch mehrere Stunden am Stück-unvergleichlich!
Ich bin in der vergangenen Woche von Martigny nach Oberwald gefahren(ca.150Km), gebraucht habe ich knapp 5 Std. 90% Waldstrecke, davon das meiste Schilderwald mit Kreisverkehr, der Rest Baustelle. wollte eigentlich noch bis Sedrun, habe aber dann doch am Einstieg zum Furka übernachtet. Welch Glück, Sedrun ist Vergangenheit, der Platz ist dicht, die Entsorgung nur noch ein schäbiger Betonsockel. Es geht aufwärts mit dem Wonmobiltourismus in der Schweiz! Wenn man die Nächtigungsverbotsschilder allenthalben übersieht. Da schneiden selbst die Alpenrepublikaner vergleichsweise günstig ab. Albert
Ja, die Sedruner haben die Porta Alpina nicht bekommen. Da wollen sie nun wohl auch sonst keine Touristen mehr - wenigstens keine in Wohnmobilen. Vielleicht breitet sich die Engadiner Einstellung zum WoMo-Tourismus jetzt weiter im Grischuna aus. P.S.: Die weiter oben von mir erwähnte Reise mit 80 km/h habe ich natürlich rein autobahnmässig gemeint. So richtig überland erreicht man wohl nirgens einen höheren Schnitt als 35 km/h.
Na ja, Schnitt von 35 km/h ist ja nun auch nicht gerade die Welt. Sicher gibt es Strecken, wo nur ein solcher Schnitt erreicht wird, aber wenn ich von den europäischen Fernstraßen in der Art der deutschen Bundesstraßen ausgehe, so dürfte bei entspannter Fahrweise von etwa 80 - 90 km/h schon ein Schnitt zwischen 50 und 60 km/h erreicht werden können.
Versuch das mal in der Schweiz! Ein paar hundert Meter nach der Orts-End-Tafel folgt die nächst Ortstafel. Dazwischen noch eine Baustelle und eine im Dorf selbst! Wir haben hier nicht so viel Platz! Wir haben halt keine Fernstrassen / Bundesstrassen. Dafür sind die Autobahngebühren noch gut zahlbar!
ne, überholen schon, aber drängeln nicht. leben und leben lassen. im zweifel dauert es dann etwas länger bis man am langsameren vorbei ist. grüße o. - der zügig aber immer entspant unterwegs ist
nach ca. 25 bereisten ländern in europa fällt mir aus dänemark kein weiteres ein in dem sich 95% (oder gerne auch deutlich weniger) an das tempolimit halten... aber länder wie spanien zeigen, dass man sich durchaus auch nicht an das tempolimit halten kann und dennoch alles ganz entspannt zugeht auf der straße :) grüße o. - der seit 1 stunde auf der a1 kurz vor bremen auf der gesperrten autobahn steht :D
So sehe ich das auch. Ich fühle mich bei 120km/h in meinem Wohnmobil sehr wohl. Das ist für uns die optimale Reisegeschwindigkeit. Ich sehe wenige Mobile mit 80km/h auf der Autobahn, da wird man ja von den LKW`s gejagt. Die haben nämlich den wirklichen Stress. Mal ausgenommen die älteren Mobile die nicht viel mehr Tempo schaffen. bert bert Ich habe einen Bekannten, der seit Jahren behauptet, wenn er mit 200 km/h fährt, sei er hoch konzentriert und entsprechend weniger unfallgefährdet, als wenn er mit 120 fahre (PKW selbstverständlich).
Bis heute habe ich dies noch nicht geglaubt ... ich glaube, er ist ganz sicher wesentlich konzentrierter bei 200km/h als jemand mit kontinuierlichen 120km/h, aber eben so sicher einem höheren risiko und ganz sicher schlimmeren folgen ausgesetzt.
grüße o.
Eben! Und wie steht es bei einem Camper mit 130 km/h, anstelle von 90 km/h? :D ein, sagen wir es vorsichtig, zweifelhafter vergleich 90/130 vs. 120/200 ;)
aber ein erhöhtes risiko bleibt, keine frage. das fängt schon an, wenn man sich entschliesst am straßenverkehr teilzunehmen ;) grüße o.
Meinst Du? Sportliches Auto mit 200 / Wohnmöbel mit 130, sind die nicht beide an gewissen, vergleichbaren Limiten? So physikalisches wie Schwerpunkt, Bremswegverlängerung, etc. Wie sieht es z.B. mit einem Reifenplatzer bei 90 aus und wie bei 130? bisher ist mir in meinem autofahrerleben noch kein reifen geplatzt. wie hoch ist die wahrschinlichkeit eines reifenplatzers im ganzen autofahrleben??
ürbigens: häufigster grund für platzer ist ungenügender reifendruck (ich habe mal für michelin gearbeitet). dem kann man selbst entgegen treten. man könnte auch studien suche, die sich mit auffahrunfällen bzw provozierten unfällen aufgrund (zu) langsam fahrender fahrzeuge beschäftigt. im ernst, diese diskussion führt zu nichts. ob jemand 90km/h oder 130km/h fährt ist mir ehrlich gesagt völlig egal. im rahmen des rechts sollte jeder "seine" geschwindkeit freiwählen dürfen. ausserhalb dessen muss sich jeder über pot. konsequenzen bewusst sein. grüße o.
Vielleicht hast du Glück, dass du deinen ersten Reifenplatzer auch überlebst! @Oliver: heißt Deine Aussage, dass ein Reifenplatzer nicht passieren kann, weil es Dir noch nicht passiert ist?
Ich hatte in meinem Leben bereits 2 Reifenplatzer. 1 x am Wohnmobil (selbst schuld, Reifen über 6 Jahre alt) und 1 x am PKW (ich bin im Aussendienst) Reifen waren etwa 2 Jahre alt. Beide Male ist nichts passiert. Beim Womo hatte ich mich an die Geschwindigkeit gehalten und beim PKW war gerade Tempo 120 Zone. Übrigens zum Thema. Ich bin auch schon mal die exakt gleiche Strecke zu einem Kunden von Quickborn nach Braunschweig gefahren. Wo es ging, bin ich mit dem PKW "sehr schenll" gefahren. Mit dem Wohnmobil bin ich nur ca. 15 min länger unterwegs gewesen. Und ich muss auch noch ehrlich erwähnen, dass ich nach einem Aussendienst Tag, an dem ich mit 200+ unterwegs war , abends restlos geschafft war. Inzwischen benutze ich Tempomat und fahre mit 160 über die Bahn und bin abends noch gut zu gebrauchen. lg aus Quickborn Papko Ein Reifenplatzer ist nicht so tragisch wie er in den Filmen gezeigt wird. Ich habe jetzt schon 3 erlebt. 2 mit Pkw (auf der BAB), 1 x Wohnmobil (Stadt).
Meist mekt man etwas bevor der Reifen platzt. Die Straße ist dann vorher etwas hopelig, meint man. Bei mir war aber das Problem der Reifenwechsel (Gastank statt Reserverad in der Mulde) (Wohnmobil hatte Zwillingsbereifung) Hallo migula,
bitte entschuldige, aber deine Aussage ist vollkommener Blödsinn. Ein Reifenplatzer kommt plötzlich, unerwartet und bedeuted nicht nur für den Fahrer eine absolute Gefahr. Reifenplatzer passieren nunmal auch in Kurven, bei schlechter Wegstrecke und manchmal auch bei höheren Geschwindigkeiten. :-o Nichts für ungut.... bertel :) na, hier ist ja was los :)
meine aussage bedeutet, was ich sagte: es ist der häufigste grund, ergo nicht der einzige. grüße o. - der auf einen platzer ebenfalls gerne verzichten kann ps: irgendwie sind wir vom ursprungsthema jetzt ziemlich weit weg... und ich nicht ganz unschuldig daran.... :( Also es gibt ja außer mir hier im Forum einige, die auch LKW gefahren sind oder noch aktiv fahren.
Vielleicht erinnern die sich auch noch daran, was sie im technischen Teil des Unterrichtes, zum Erwerb der entsprechenden Fahrlizenz, der einen ganz anderen Stellenwert, als im Unterricht für den PKW-Führerschein einnimmt, gelernt haben. Bei uns , jedenfalls, ging es auch tiefgründig um Reifen. Wir wurden verstärkt darauf hingewiesen (u.A. unterlegt von schriftlichen Statements eines Reifenherstellers), dass ein Reifen THEORETISCH gar nicht platzt. Er tut es natürlich trotzdem, aber anhand einer Studie, wohl zu über 90 % weil der Reifendruck nicht stimmt. Im seltensten Fall platzt er, weil man sich etwas reinfährt (dann ist er undicht, aber sollte nicht platzen) oder weil ein Materialfehler vorliegt. Wir hatten früher eine Firma, für die ich auch gefahren bin, mit mehreren Lastzügen, die oft gewichtsmäßig am Limit waren. Ich wüßte nicht, dass einer unserer LKWs oder Transporter je einen Reifenplatzer hatte. Unser Fahrdienstleiter hat sich penibelst um den Reifendruck gekümmert. So, um das Them jetzt nicht ganz abgleiten zu lassen, komme ich jetzt zu den Womos zurück. Wenn ich über den CP laufe, fällt mir öfters mal auf (schräges Stehen des Vehikels berücksichtigt), dass die Reifen oftmals nicht aussehen, als hätte der Fahrer in letzter Zeit mal etwas Luft nachgepumpt - betrifft vorzugsweise Wowas. Ich bin da leider auch nicht sooo penibel, wie man es sein solte. dennoch: ich glaube auch, dass es wesentlich riskanter ist, angepaßt mit schlechten Reifen oder ungenügendem Reifendruck oder überladen zu fahren, als wenn alles in Ordnung ist, mal aufs Gas zu gehen. Übrigens: Das mit dem Reifendruck wirkt sich u.U. ebenfalls auf den Bremsweg und auch auf den Bremsvorgang an sich aus - nicht nur die Geschwindigkeit.
[]Ich habe von meinen tatsächlichen Erlebnissen in den letzten 3 Jahren berichtet :D Beim 1. Plattfuß rechts hinten am PKW gab es einen Schlag im Radkasten und dann ist die Luft schnell entwichen. Ich weiß dass bei hoher Geschwindigkeit ein Fremdkörper aus dem Reifen herausgeschleudert wurde. Es war problemlos möglich, das Fahrzeug auf dem Seitenstrefen der BAB anzuhalten. Beim Wohnmobil war es tatsächlich ein Reifenplatzer. Wie bereits erwähnt hat es zunächst gehoppelt, dann gab es einen Knall, anschließend war das Hoppeln weg. Als ich nach ca. 800 m (Zwillingsbereifung) anhalten konnte, war etwa 1/3 des Reifens seitlich aufgerissen. Auch beim "Reifenplatzer" vor 14 Tagen mit dem PKW (215/45x17) habe ich bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h gedacht, so schlecht kann die BAB doch nicht sein. Auf dem Seitenstreifen musste ich dann feststellen, dass der Reifen seitlich zu 2/3 aufgerissen war, qualmte und schwarze Kugeln verteilte. Kurz danach kam im Fernsehen ein Bericht, dass ein Pkw auch in Kurven die Richtung beibehält, wenn der Fahrer nicht überreagiert. Bei einem Opel Corsa wurde jeweils ein Reifen währen der Fahrt durch eine Sprengladung zerstört.
Zwillingsreifen hinten, das dürfte ja wohl nicht das Risiko darstellen! Hast Du schon einmal mit jemandem gesprochen, der beim Wohnmobil vorne links bei 120 km/h einen Platzer hatte? Ich schon! Es könnte hier aber auch sehr gut der Fall sein, dass er nicht mehr mit Dir spricht ... Jemand der sein Fahrzeug kennt merkt vorher dass etwas nicht stimmt! Insbes. vorn, wo die Unwucht auf das Lenkrad übertragen wird! |
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