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VA ablasten und HA auflasten


konni23 am 14 Sep 2010 13:48:25

Hallo Leute

Ich habe das typische Problem, ein kleines Alkovenmobil und 4 Personen inkl. Gepäck zu befördern.

Vor Reiseantritt habe ich das Wohnmobil fertig gepackt und mit ALLEM auf die Wage.
1. Versuch
soll GG : 3400 kg ist GG : etwa 3200 kg ...... alles im Lot ! denkste Puppe !
VA soll : 1690 kg ist GG : 1360 kg
HA soll : 1710 kg ist GG : 1840 kg

2. Versuch
soll GG : 3400 kg ist GG : etwa 3200 kg
VA soll : 1690 kg ist nicht ganz 1500 kg
HA soll : 1710 kg ist GG : 1700 kg

Diese Gewichtsverteilung habe ich nur hinbekommen, indem ich alle Fahrphysik außer acht gelassen habe und alles nach vorne geschleppt habe was nur irgendwie geht !
Auch der Alkoven wurde als Gepäckablage genutzt !
Was das für die Fahrphysik bedeutet kann sich ja wohl jeder vorstellen.


Jetzt habe ich meine Papiere vernünftig studiert und festgestellt, dass bei meinem Fahrzeug eine 1,9 to Hinterachse verbaut ist.
Stellt sich also die Frage, warum nicht die Hinerachse auf 1,9 Tonnen umschreiben lassen und die Vorderachse auf 1,5 to.
Bzw, noch besser wäre, die 3,5 to voll auszureizen.
Also hinten 1,9 to und vorne 1,6 !

Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler ?

, Michael

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konni23 am 14 Sep 2010 14:45:11

Tragfähigkeitsindex der Reifen passen !
Habe ich gerade überprüft.
950 kg pro Rad Index 106

Nur für die Felgen habe ich noch nichts gefunden.

Beduin am 14 Sep 2010 15:01:51

konni23 hat geschrieben:Stellt sich also die Frage, warum nicht die Hinerachse auf 1,9 Tonnen umschreiben lassen und die Vorderachse auf 1,5 to.
Bzw, noch besser wäre, die 3,5 to voll auszureizen.
Also hinten 1,9 to und vorne 1,6 !

Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler ?

, Michael


Nö, das scheint mir plausibel, denke auch das du die vordere auf 1,7 lassen kannst und trotzdem deine 3,5 bekommst.
Meine Achlasten sind ja auch höher als mein Gesamtgewicht.
Fahr zum nächsten TÜV o DEKRA und lass das machen :)

Hoffe nur das ich jetzt nicht (auch) einem Denkfehler unterliege :?

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Knuffel am 14 Sep 2010 15:53:20

Wenn in Deinen Papieren doch steht Hinterachse 1,9t, woher hast du dann die 1710 KG her?

dieter2 am 14 Sep 2010 16:08:53

Die Vorderachse ablasten würde ich natürlich nicht machen,warum eigendlich?

Mach Dich schlau wie Du das Womo auf 3,5 to bekommst,gibt schon Möglichkeiten.
Hier im Katalog auf Seite 42 alle Möglichkeiten.
--> Link

Unsers war auch mal 3,4 to,wurde ohne jegliche Veränderung auf 3,5 to geschrieben.

Da wurde nur die ungebremste Anhängelast von 750kg auf 650kg reduziert.
Damit die Gesammt Bremslast nicht erhöht wird.

Dieter

konni23 am 14 Sep 2010 16:19:04

Die 1710 kg stehen im Fahrzeugschein.

Aber in der CE-Bescheinigung werden ja die tatsächlich verbauten Teile aufgelistet.
Dort steht 1900kg !

duc23 am 14 Sep 2010 16:39:53

Hallo Dieter
Wollte auch mein WoMo von 3300Kg auf 3500 Kg GG umschreiben lassen wie du
Habe bei uns ca. 10 - 15 TÜV stellen besucht od. angerufen !!! keiner machts ohne eine Bescheinigung von Hersteller.
Welcher TÜV hat es bei dir gemacht?? Stadt od. Tel. Nr.??
Wäre auch bereit bis zu 500 Km zu Fahren für die Sache
Rudi aus Ludwigshafen/ Rh

konni23 am 14 Sep 2010 16:53:20

duc23 hat geschrieben:Hallo Dieter
keiner machts ohne eine Bescheinigung von Hersteller.


Das ist doch wohl klar, oder ?
Du musst schon die Tragfähigkeit nachweisen können.

Oder von welchen Papieren redest du ?

duc23 am 14 Sep 2010 17:03:33

Hallo
Eine Bescheinigung Von Fiat od. Aufbau Hersteller das mein Fahrzeug auf 3500 Kg GG Auflastbar ist.
Habe den neuen Ducato 250
VA 1750 Kg
HA 1900 Kg
GG 3300Kg

konni23 am 14 Sep 2010 17:05:07

Schenk denen nen Taschenrechner !

konni23 am 14 Sep 2010 17:08:31

Lach mich kaputt !

Die selben Daten hab ich in der
CE-Bescheinigung bei meinem 244er auch !

dieter2 am 14 Sep 2010 17:09:32

konni23 hat geschrieben:
duc23 hat geschrieben:Hallo Dieter
keiner machts ohne eine Bescheinigung von Hersteller.


Das ist doch wohl klar, oder ?
Du musst schon die Tragfähigkeit nachweisen können.

Oder von welchen Papieren redest du ?


Bei unseren ging es um 100kg.

Unsere Achlasten sind laut Zulassung vorne 1700kg,hinten 1900 kg von Haus aus.
Das Chasis hat das Campingpaket mit 2 Federblätter hinten.
Steht sogar drinn:bei Hängerbetrieb HA 2000kg

Dieter

duc23 am 14 Sep 2010 17:13:28

Hallo
Sie meinten man kann VA + HA nicht zusammenzählen = 3650 Kg
das man die auch so Beladen kann es zählt immer noch das GG von 3300 Kg
Mit Zusatzluftfederung ist es aber möglich auf 3500 Kg Aufzulasten

konni23 am 14 Sep 2010 17:20:41

Wenn ich die VA mit 1700 kg belasten darf und die HA mit 1900 kg,
ergibt sich eine theoretische Nutzlast von 3600 kg !

Wenn ich nun im Fahrzeugschein eine zul GG von 3300 kg eingetragen habe und es auf 3500 kg geändert haben möchte, frage ich mich allen Ernstes, was ich dann bitte noch beweisen muss ?

Wozu brauche ich denn dann noch andere Federn ?

Die Fahrwerkskomponenten HA und VA hängen da ja eh völlig unterfordert herum ?

Michael

duc23 am 14 Sep 2010 17:22:34

Hallo Dieter
Meiner hat auch hinten das Camping Komfort Paket mit zwei Federn
und ohne Bestätigung von Rapido schreiben die nichts um aber das selbe Fahrzeug mit 3 ltr. Motor und 16"Bereifung hat 3500 Kg GG

duc23 am 14 Sep 2010 17:32:23

konni23 hat geschrieben:Wenn ich die VA mit 1700 kg belasten darf und die HA mit 1900 kg,
ergibt sich eine theoretische Nutzlast von 3600 kg !

Wenn ich nun im Fahrzeugschein eine zul GG von 3300 kg eingetragen habe und es auf 3500 kg geändert haben möchte, frage ich mich allen Ernstes, was ich dann bitte noch beweisen muss ?

Wozu brauche ich denn dann noch andere Federn ?

Die Fahrwerkskomponenten HA und VA hängen da ja eh völlig unterfordert herum ?

Michael


Hallo Michael
Ja das ist zum Mäuse melken man steht beim TÜV wie ein Depp vor einer Mauer und nichts geht

Bergbewohner1 am 14 Sep 2010 18:36:42

Beim Lt und Sprinter ist eine Auflastung auf 3800 kg ohne Bescheinigung möglich, kauft euch doch ordentliche WoMos mit einem dafür ausgelegten Fahrgestell. :D

viszlat am 14 Sep 2010 20:35:46

duc23 hat geschrieben:
konni23 hat geschrieben:Wenn ich die VA mit 1700 kg belasten darf und die HA mit 1900 kg,
ergibt sich eine theoretische Nutzlast von 3600 kg !

Wenn ich nun im Fahrzeugschein eine zul GG von 3300 kg eingetragen habe und es auf 3500 kg geändert haben möchte, frage ich mich allen Ernstes, was ich dann bitte noch beweisen muss ?

Wozu brauche ich denn dann noch andere Federn ?

Die Fahrwerkskomponenten HA und VA hängen da ja eh völlig unterfordert herum ?

Michael


Hallo Michael
Ja das ist zum Mäuse melken man steht beim TÜV wie ein Depp vor einer Mauer und nichts geht


ich habe den sprinter 216.
va 1600 kg
ha 1800 kg
theoretisch 3400 kg
in den papieren stand aber drinne, blabla ungleiche lastverteilung.
das sind die ganz normalen reserven der achsen.und nicht das maximale gesamtgewicht in der summe der achslasten.
so einfach.

kintzi am 14 Sep 2010 20:50:09

Hallo, das ganze hat mit "Weight and Balance" zu tun. Und zwar geht es dabei um den Schwerpunkt. Wenn die zulässigen Achslasten(links/rechts symmetrisch angenommen) geladen werden, hat der Wagen neben dem Ges.Masse. einen genau definierten statischen Schwerpunkt in der Längsachse, aber keinen Bereich mehr, in dem er sich verschieben kann. Beim Beschleunigen (bei unseren Gefährten mit schwachen Motoren weniger) wird die HA, beim Bremsen wird die VA dynamisch stärker belastet. Der Schwerpunkt muss aufgrund solcher Zusammenhänge u. praktischen beladungstech. Gründen aus Sicherheitsgr. einen zulässigen Bereich haben, in dem er wandern kann. Und das wird durch angemessene Reduktion der zul. Gesamt-Masse gemacht, die meist 150- 300kg unter der Summe der Achslasten liegt. Beispiel:Bei starken Hecküberhängen u. Belastung rutscht der Schwerpkt. nach hinten, im Ergebnis wird die VA zu leicht, was sich bei Vorderradantrieb durch Antriebs- u. Lenkungsschlupf auswirkt. (Schwanzlastigkeit). Bei SP zu weit vorn (Statische. Überldg.) kommen beim Bremsen (dyn. SP-Verschiebung) irgendwann die unterdimensionierten Bremsen nicht mehr mit. Beispiel: mein Womo VA 1850kg HA 2300kg, theoret. 4150, G.-Masse 4000kg. Lt. Goldschmitt kann VA auf 2000kg aufgelastet werden, G.-Masse bleibt jedoch bei 4000kg. Richi

marmarq am 15 Sep 2010 09:03:29

Waldtroll hat geschrieben:Beim Lt und Sprinter ist eine Auflastung auf 3800 kg ohne Bescheinigung möglich, kauft euch doch ordentliche WoMos mit einem dafür ausgelegten Fahrgestell. :D




Konni will nicht über die 3500kg hinaus, sondern die Hinterachslast aufstocken. Mehr nicht!

Sehr Aufschlußreich Dein Beitrag! Hilft zwar Konni keinen Meter weiter, dafür hast Du ne Frage beantwortet die keiner gestellt hat.


Gr mani

PS: So wie es aussieht hast Du den Ducato 10/11 mit dem 1,9er , die einzige Möglichkeit die Du hast auf 1900 b.z.w. 2000kg für die
Hi -Achse (o h n e - t e ch n. U m b a u t e n ) zu kommen, wird der Aufbauhersteller sein. Nur wenn er sein OK ( Unbedenklichkeit) signalisiert, klapp es mit der Umschreibung.

pluspetit am 15 Sep 2010 10:02:50

[quote="marmarqPS: So wie es aussieht hast Du den Ducato 10/11 mit dem 1,9er , die einzige Möglichkeit die Du hast auf 1900 b.z.w. 2000kg für die
Hi -Achse (o h n e - t e ch n. U m b a u t e n ) zu kommen, wird der Aufbauhersteller sein. Nur wenn er sein OK ( Unbedenklichkeit) signalisiert, klapp es mit der Umschreibung.[/quote]



Wir hatten ja ein ähnliches Problem mit unserem Transit, siehe den Treat "Transit auflasten>3,85t" und daher kann ich folgendes beitragen.

Vor Jahren machten manche TÜV Auflastungen bis zu Addition des Gesamtgewichtes beider Achslasten. Das wird heute nicht mehr gemacht.(Eine Erhöhung einzelner Achslasten wurde da auch schon nicht gemacht) Eine Änderung der zulässigen Achslasten bzw des Gesamtgewichtes ist mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugsherstellers möglich. Zumindest Ford mauert da total und hat uns überhaupt nicht geholfen. Dem TÜV gegenüber haben sie auf Trigano verwiesen als Womoaufbauer. Aber die Franzosen werden uns wohl auch kaum helfen wollen - wir haben gar nicht dort angefragt.
Ein 2. Weg ist der einer sog. Einzelabnahme. Entweder durch ein Auflastungsgutachten (wie z.B. von Sawiko, Goldschmitt etc) oder auf dem 2. Weg:
Hilfreich ist es, wenn es technisch baugleiche Modelle gibt, die höhere Achslasten / zG eingetragen haben. Wenn man deren Daten beschafft und den Nachweis führt, dass das eigene Fahrzeug diese Ausführung hat (z.B. Reifentragfähigkeit, Bremsanlage, Federn etc) dann kann man einen TÜV Prüfer finden, der im Wege der Einzelabnahme höhere Achslasten und oder Gesamtgewicht einträgt. Ein dornenreicher Weg. Wir brauchten 8 Jahre bis wir diese Infos hatten und weitere 4 Monate bis wir alle Nachweise führen konnten. - Zunächst wurde uns nämlich immer erzählt eine Auflastung ginge NUR mit Unbedenklichkeitsbescheinigung oder Gutachten.
Also such mal nach einem baugleichen Fiat der höhere Achslasten hat- falls es das gibt.

Viel Erfolg

@ waldtroll

im Prinzip hast Du recht, nur welches Womo von der Stange findest Du, das diese Reserven hat? Ich würde mir in 8-10 Jahren, wenn die Kinder nicht mehr mitfahren und ich das "Rentnermobil" kaufe gerne einen 3,5t mit einem 5t-Fahrgestell (Iveco, Sprinter) kaufen, nur das wirds wohl kaum von der Stange geben, sondern wenn überhaupt nur von den Individualausbauern auf Bestellung im 6-stelligen Eurobereich und das gibt mein Geldbeutel nicht her. Abgesehen davon, dass ein 5Tonnen Fahrgestell unter einem 3,5t Womo "unnötig" schwer wäre. Meines Erachtens müssten die Womohersteller zur Ehrlichkeit gesetzlich gezwungen werden und kein Wohnmobil eine 4 Personenzulassung bekommen, das nicht "echte" 700- 1000 kg Zuladung bietet.
Beispiel sei unser 7 m Alkoven. Der wird als 6 Personenmobil auch als 3,5t verkauft. Laut Prospekt hat er dann eine Zuladung von 400kg. Steigen in diesen Wagen die 6 Personen ein, ist diese Grenze schon ohne Zubehör erreicht bzw überschritten. Auch als 3,85 t wird es eng!
Unser Wagen hat mit der Grundausstattung (Kabel, 2x Gas, Töpfe, ein paar Essensvorräte und Kleidung, etwas Werkzeug etc und dem Zubehör, Markise etc) ohne Wasser bereits fast 3,4t. Diese Problematik kannte ich vor 8 Jahren schon, nur gab es keine bezahlbaren 6-Personen Wohnmobile mit einer Zuladung von 1000kg oder mehr!

pluspetit

marmarq am 15 Sep 2010 10:40:11

Konnis Problematik kenn ich nur zu gut. Unser altes 3,5 t Alk-Womo hatte mit allem Furz und Feuerstein 2200kg auf der Hi-Achse, bei 2000kg Zulassung dieser. Wobei die 3,5t Grenze eingehalten wurde. Knaus direkt hatte damals ohne gr. Hickhack die Hi-Achslast v. 1,9 auf 2,0t veranlasst.
Ford/Fiat/Merc. etc. sind was Auflastungen angeht in aller Rgel außen vor, da die Hersteller für die einzelnen Aufbauten nicht so gerne haften.

Unser jetztiger ist ein 4t Mobil mit Luft nach oben und ner vernünftigen Achslastverteilung, dafür gerade mal 6,0 Meter lang und noch in der 3,5t Klasse.
Hab mich damals beim Kauf des Knaus auch blenden lassen, von angeblich 500kg Zuladung! Habe auf alles andere mehr Wert gelegt, als auf die Gewichtsverteilung der einzelnen Achsen zu achten.

Abhaken, Lehrgeld bezahlt!!!

Gr mani

dieter2 am 15 Sep 2010 11:30:08

Ich denk ein 3,5 to 6 Meter Alkoven hat nicht solche Schwierigkeiten mit der Achlastverteilung wie ein TI.

Beim TI wandert alles weiter nach hinten,beim Alkoven ist alles mehr nach vorne orientiert.

Unser 6 Meter Alkoven ist bei normaler Beladung immer im grünen Bereich in den Achlasten.

Dieter

viszlat am 15 Sep 2010 12:24:02

es heist doch ,
es prüfe was sich bindet.
rechnen kann jeder selbst.
wenn die zuladung für ein z.b. 4 personen Womo ungenügend ist,kauft mann es nicht. warum den hersteller verantwortlich machen wollen?
der k u n d e entscheidet,niemand anderes,dieser zahlt ja dann auch.

marmarq am 15 Sep 2010 12:42:45

dieter2 hat geschrieben:Ich denk ein 3,5 to 6 Meter Alkoven hat nicht solche Schwierigkeiten mit der Achlastverteilung wie ein TI.
Beim TI wandert alles weiter nach hinten,beim Alkoven ist alles mehr nach vorne orientiert.
Dieter


Na ja, (war KNAUS Alkoven) und ist bei uns mit dem 6m TI total anders.

Letzte Wägung des aktuellen Womos, Reisefertig mit 120 Liter D und 100% FriWa / Abwasser leer.
VA soll : 2000 kg ist GG : 1710 kg
HA soll : 2400 kg ist GG : 1660 kg

=3370 kg

So gesehen, dürften 2 zus. Fahrräder/ u. eine weitere 100Ah BleiGel nicht zum Problem werden

Gr mani

dieter2 am 15 Sep 2010 13:00:31

viszlat hat geschrieben:es heist doch ,
es prüfe was sich bindet.
rechnen kann jeder selbst.
wenn die zuladung für ein z.b. 4 personen womo ungenügend ist,kauft mann es nicht. warum den hersteller verantwortlich machen wollen?
der k u n d e entscheidet,niemand anderes,dieser zahlt ja dann auch.


Das sagt sich so leicht.

Unser erstes Womo,6 Meter Alkoven,3.1 to, haben wir gekauft ohne zu wissen was es wiegt,was es für eine Zuladung hatte.

Wir haben nur die schöne Einrichtung gesehen und was man alles mit einen Womo machen kann.
Wir sind im Urlaub gewesen mit 3 Erwachgsenen und ein Kind.
4 Fahräder ,ein 5 Meter Schlauchboot mir 15 PS Außenborden,Vorzelt und reichlich Proviant.

Wenn ich drüber nachdenke kräuseln sich mir Heute noch die Nackenhaare :)

Da gab es keine Foren über Wohnmobile,da gab es noch nicht mal öffendliches Internet.

Und solch Leute die absolut keine Ahnung haben wie wir damals gibt es noch Heute.

Dieter

homa am 15 Sep 2010 13:00:52

Hallo Michael,
gehe auf die Goldschmitt-Seite (...goldschmitt.de) und lade Dir den Katalog 2010 herunter. Auf Seite 42 findest Du eine Aufstellung, mit welchem Fahrzeug und welcher Ausstattung Achslasten und Gesamtgewichte erreichbar sind.
Wenn Du identifizieren kannst, wie Dein 244er (Typ15?) ausgerüstet ist, kommst Du vielleicht weiter.
Eine Bescheinigung von FIAT zu bekommen, ist quasi ausgeschlossen.
Aus dem Typenschild ist aber in Verbindung mit der Komplett ABE herauszufinden, wie Dein Fahrzeug ausgerüstet wurde.
Es verbirgt sich in der Zeile "Versione".

reinoldus am 15 Sep 2010 14:16:26

Hallo,
wo ist das Problem??
Es gibt einige Werkstätten wie Goldschmitt,Sawiko usw die bieten entweder Luftfederung oder Zusatzblattfedern die hinten eingebaut werden mit Gutachten für fast alle Womo,s ,einbauen zum TÜV und fertig ist die laube.
Das wurde von mir seinerzeit selber gemacht Zusatzblattfeder bestellt eingebaut zur LKW Werkstatt freundlich gefragt ob die mir das Lastabhängige Bremsventil auf dem Prüfstand einstellen können gegen ein gutes Trinkgeld gemacht zum TüV und aufgelastet.
Lg
Reinhold

konni23 am 15 Sep 2010 15:56:15

Erst einmal danke für eure schnellen Antworten.
Weiter möchte ich mich für einige gute Tipps bedanken !

Aber einige sind leider völlig am Thema vorbei !

Ich habe bereits eine 1.9 Tonnen Hinterachse !
Diese soll auch nur auf diese 1,9 Tonnen freigeschrieben werden.
die Erhöhung vom zul GG wäre nur ein Nebeneffekt und kein wirkliches Anliegen, denn ich bleibe immer noch weit unter meinem zui GG.

Was mich echt verärgert sind solche Schlaumeiersprüche wie
,,Das kann man sich doch alles vorher ausrechnen ! Dann kauft man so ein Mobil erst gar nicht !

Ich nenne jetzt extra nicht den Namen !
Wer nicht einmal richtig lesen kann, geschweige denn rechnen, sollte nicht so große Sprüche machen !

1. Versuch
soll GG : 3400 kg ist GG : etwa 3200 kg ...... alles im Lot !

Oder möchtest du mir erzählen das du mir vorrechnen kannst, wie stark ein 18,3 kg Fahrrad auf die Hinterachse drück und in welchem Ausmaß sich dadurch die Gesamtmasse verschiebt ?
Oder etwa, wie sich 4 unterschiedlich schwere Räder mit unterschiedlichen Abständen zur HA auf das Gewicht auf der VA auswirkt ?
Übrigens habe ich eine diff. von 800 kg zw. Leer- und zul GG !
6 Personenmobil mit Alkoven - sollte aber nie mehr als 4 Personen tragen.

Das sieht nämlich auch ein Schlaumeier erst auf der Waage.
Dann ist das Womo aber schon bezahlt.

Egal, die meisten waren nett und durchaus hilfreich.
Ich werde mich jetzt mal an die Goldschmitt Seite machen.
Mal sehen wie weit ich komme.

Danke euch,
, Michael

chrisk am 15 Sep 2010 16:30:29

Fahr doch erst mal zum TÜV mit all Deinen Papieren und frag nach ob und was er für Dich machen kann.
Luftfeder, etc. kannst dann immer noch kaufen, falls benötigt (mein Tip: SMV, top Teile, super Preis).

konni23 am 15 Sep 2010 22:34:18

@ chrisk

Habe zu SMV nichts gefunden im Netz.
Hast du da nen Link für mich ?

Habe unterm Womo mal nachgesehen,dort ist schon die Ausfertigung mit 2 Blattfedern verbaut.

Werde mich in den nächsten Tagen mal ganz frech auf den Weg zum TÜV machen. Mehr aus ,,Nein" sagen können sie ja nicht !

Michael

procol am 15 Sep 2010 23:32:46


brainless am 16 Sep 2010 03:09:55

konni23 hat geschrieben:@ chrisk

Habe zu SMV nichts gefunden im Netz.
Hast du da nen Link für mich ?

Habe unterm Womo mal nachgesehen,dort ist schon die Ausfertigung mit 2 Blattfedern verbaut.

Werde mich in den nächsten Tagen mal ganz frech auf den Weg zum TÜV machen. Mehr aus ,,Nein" sagen können sie ja nicht !

Michael




Schau aber auch mal bei Beeken nach - gewaltige Preisdifferenz,


brainless :wink:

konni23 am 01 Nov 2010 23:15:56

Also kurze Zusammenfassung zu dem Thema.

Ich war vor etwa 2 Wochen beim ortsansässigen TÜV.
Habe dort mit nem Techniker gesprochen und ihm mein Problem geschildert.
Er sieht eigentlich kein Problem darin die Hinterachslast zu erhöhen.
Muss sich aber noch weiter Infos einholen.

Leider hat der arme Mann anscheinend sehr viel zu tun.
Bis jetzt ist es ihm nicht gelungen, die Infos zusammen zu bekommen.
Aber, was solls, der Sommer ist ja auch noch weit weg.

Ich halte euch auf dem Laufenden !

, Michael

konni23 am 08 Nov 2010 14:37:59

Jetzt ist es amtlich !

VA 1750 kg
HA 1900 kg
gesamt 3400 kg

;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

Alles ohne technische Veränderungen.

Allerdings habe ich sehr lange im Internet recherchiert für die Tragfähigkeiten der Felgen ( Sommer-/Winterräder ).

Michael

azrael am 22 Apr 2013 12:21:33

Hallo!
Ich habe was ähnliches vor... :D

Aktuell sind bei unserem RIMOR Europeo NG1 folgende Werte eingetragen:
Zulässiges Gesamtgewicht: 3290 kg
Zulässiges Gesamtgewicht des Zuges: 4290 kg
Achslast vorne: 1555 kg
Achslast hinten: 1735 kg

Laut dem Certificato Di Conformita CE sind die "massa massima tecnicamente ammessa su asse":
Technisch maximal zulässige Achslast vorne: 1600 kg
Technisch maximal zulässige Achslast hinten: 2100 kg

Laut unserem TÜV brauche ich von RIMOR nur eine Offizielle Bestätigung, dass folgende Werte umgeschrieben werden dürfen und auch zulässig sind:
Achslast vorne: 1555 kg (Distribuzione di tale massa tra gli assi 1°)
Achslast hinten: 1935 kg (Distribuzione di tale massa tra gli assi 2°)
Zulässiges Gesamtgewicht: 3490 kg (Massa technicamente ammissibile a pieno carico)
Zulässiges Gesamtgewicht des Zuges: 4490 kg (Massa massima del complesso)

Ich hoffe die Italiener sehen das das genauso und schicken mir den Schrieb. Mir ist dann echt wohler, gerade mit unserem geplanten Heck-Fahrradträger...!

pegasus1955 am 24 Apr 2013 21:41:11

Ich hatte kürzlich ein ähnliches Problem mit meinem Alkovenmobil auf Basis Ducato 230, das sehr ähnliche Achslasten hatte: Leergewicht laut Einzelabnahme (vermutlich mit Vakuum im Aufbau und ohne alle Betriebsstoffe): 2550 kg. Zulässiges Gesamtgewicht: 3200 kg. Ich glaubte, nur allein mit Frau und Dackel keinen Gedanken an eine Auflastung verschwenden zu müssen, hatte inzwischen allerdings eine Anhängerkupplung, Fahrerhausklimaanlage und drei Solarpaneele nachgerüstet. Gewicht mit vollem Dieseltank, leeren Wassertanks und ohne jedes Wochenendgepäck: 2920 kg!
Ich habe inzwischen zusätzliche Federn nachrüsten und auf 3500 kg zul. Gesamtgewicht auflasten lassen. Die Federn kosteten knapp 300,- € incl. der Papiere, die die Auflastung beim TÜV ermöglichen. Der Einbau ist in wesentlich kürzerer Zeit gemacht als eine Luftfederung, die außerdem noch einige technische Tücken hat (Druckverluste, die man dann irgendwo im System aufspüren muss, Altern der Gummibälge etc.).
Die Anhänger der Luftfederung sprechen von komfortablerem Fahrverhalten. Ich kann nur sagen, dass mein WoMo jetzt nicht bretthart gefedert ist, sich aber allgemein und besonders bei Kurvenfahrt stabiler fährt.

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