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Hallo,
gibt es eigentlich irgendwelche Erkenntnisse über die Sturmsicherheit von WoMos? Was halten sie aus, wenn z.B. der Sturm voll auf die Breitseite kommt? Wo ist die Kippgrenze? Bei unserem letzten Aufenthalt in Schottland an der Küste hatten wir zweimal ein mulmiges Gefühl bei Windstärken um 10 Bf. Man kann sich auch nicht immer so stellen, dass es nur von vorn oder hinten bläst. Auf der Brennerautobahn (Europabrücke) hat es vergangene Woche einen ganzen LKW Zug (leer) in Zeitlupe umgekippt. Wir haben uns auf St. Peter-Ording mal "in den Wind" gestellt, weil´s uns mit der Breitseite zum Wind auch mulmig wurde ...
Nebeneffekt: Der Sturm hat 2 Erwachsenen, die zusammen ein Surfbrett getragen haben, dieses aus den Händen gerissen und nach 10-20 Metern im freien Flug genau dorthin "geschmettert", wo wir vorher gerade noch gestanden hatten ... Ob man da aber pauschal was sagen kann ... :nixweiss: Habe in Leucate auch schon einen 40 Tonner der anscheinden leer war in einem Kreisel von unten betrachten dürfen. Da war keine Wolke am Himmel, aber wehe wenn man die Autotür nicht beim aussteigen festgehalten hat.
Zur Stumsicherheit von Womos. Na das muss man dann rechnen, fühlen tut man das eh :!: --> Link Ein Wohnmobil wird nicht gleich umgeworfen, aber wehe es hebt irgend was ab und schlägt ein :!: :evil: :twisted: Bei einem Wohnwagen kann das anders aussehen, aber auch dort erst bei Orkanstärken. Da der Wind aber nicht konstant geht sondern rythmisch, kann ein Aufschaukeln stattfinden, was das Wohnmobil von den Keilen drückt, und es kann einem elend werden von der Schaukelei. Mal von der Angst abgesehen. Schlafen ab Windstärke 6 voll im Wind, können dann nur Hartgesottene oder man ist im Stadium des Deliriums. Mit anderen Worten, ein schattiges Plätzschen ist immer gut für die Ruhe, in dem Fall eben Windschatten. Jörg Hallo, bevor ein Womo im sturm umkippt fliegen erst mal die meist
unzureichend gesicherten dachluken oder dachhauben davon, hab es schon selbst erleben müssen,dass der sich öffnende teil eines miniheki nach oben schnellt,das bischen plastikstrebe einfach abreisst und der rest davonfliegt, wenn man glück hat landet das in den büschen und geht nicht kaputt und kann provisorisch mit jeder menge klebeband wieder befestigt werden, habe deshalb alle dachluken zusätzlich sturmsicher verschlossen, mit dem womo ist man ja mobil ,und wenn einem eben wegen sturmschaukeln mulmig wird sollte man den standort wechseln,aber drauf achten,dass dann nicht runterfallende äste,umfallende bäume oder rumfliegende fremdkörper das womo doch äusserlich beschädigen können, sollte man fahren müssen,dann um den schwerpunkt tiefer zu legen einfach die wassertanks auffüllen,grauwasser kann man ja nach dem sturm wieder ablassen
Ein stehendes Womo im Sturm kippt nicht so schnell um als ein fahrendes Womo (z.B. auf einer Brücke) - siehe obigen LKW-Unfall. Wenn das Gogolobil im Sturm steht, dann ist es mir eigentlich egal von welcher Seite der Wind bläst. Lediglich um des lieben Hausfriedens willen (Gogoline bekommt da schnell "Muffe" wenn der Wind das Fahrzeug schaukelt) drehe ich es dann widerwillig mit der Schnauze in den Wind. Am liebsten ist mir allerdings, wenn der Wind von der Fahrerseite her bläst, denn dann lässt sich auch die Aufbautüre auf der rechten Seite problemlos öffnen und sie wird einem nicht gleich aus der Hand gerissen. Habe die Ehre Gogolo Bora auf Pag im Frühsommer, angehalten auf den dem Gipfel des Inselrückens um Fotos zuschießen, war soviel Winddruck auf der Womoseite, das meine Frau nicht die windzugew.Beifahrertüre öffnen konnte. Geschaukelt hat es heftigst, aber umwerfen wird eher bei Fahrbetrieb möglich sein durch Schlingern und aufschaukeln. die brücke über den fehmarnsund wird bei sturm ja nicht umsonst für lkws, wohnmobile und wohnwagengespanne gesperrt. im fahrenden verkehr würde ich da schon etwas vorsichtig sein. wenn ich irgendwo fest stehe, rangiere ichnotfalls die schnautze in den wind, man muss ja kein risiko eingehen :wink: wenn du quer zum Sturmwind stehst haut es dir den Kaffe aus der Tasse, und schlafen kannst du im Schaukelbett
Richtig, aber das liegt zum einen an der Düse die im Sund entsteht und an den Brückenbögen. Die sind so breit, dass der Wind in deren Leeseite kurz weg ist. Sprich man lenkt gegen den Wind, kommt in den Bereich des Brückenbogens, schlagartig ist der Wind weg, man muss schnell korrigieren und damit ist man noch gar nicht fertig, da ist der Wind wieder da. Diese Lenkbewegung hat schon so machen Fahrer große Augen bekommen lassen und div. Hosenwechsel waren anschließend notwendig. Hallo miteinand,
wir sind am 12.9. die Autobahn Richtung Dubrovnik gefahren. Die Bora hat die ganze Strecke gewaltig geblasen. Bei der Abfahrt vom Gebirge ins Tal am Ende der Autobahn wurde es so schlimm, daß die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 kmh herabgesetzt wurde. Das war mir aber auch noch zu viel. Streckenweise mußte ich bis auf 30 herunter. Es war auf jeden Fall ein ganz mulmiges Gefühl. Aber ab wann es wirklich gefährlich wird, ist wohl kaum vorherzusagen. Wolf
Das ist ein heftiges Stück. Da hat es uns im Sommer auch durchgeschüttelt. Das wird da irgendwie kanalisiert. In einem Augenblick ist gar nichts und dann auf einmal wechelt man unfreiwillig die Fahrspur. Wir stehen gerade auf Sylt und der Wind schauckelt uns, trotz
Dünenabdeckung ordentlich durch :-) Aber dafür hören wir das Meer rauschen! Wir haben durch unseren Sport ( früher Windsurfen, jetzt Kitesurfen )
so manchen Sturm hinter uns. In Beaduc in der Camargue kann man sich nicht verstecken. Beim Fahren kommt es auch auf die Geschwindigkeit , Achsabstand und Bodenfreiheit an. Ein Alkoven ist anfälliger als ein Teilintegrierter. Ein stehendes umgekipptes Wohnmobil habe ich noch nie gesehen Danke für die Beiträge auf meine Frage.
Der Link zur Berechnung des Winddrucks ist zwar schön, aber wer weiß schon, wieviel Winddruck erforderlich ist, um ein WoMo umzukippen. Ich habe aber auch noch nicht davon gehört, dass ein WoMo durch Wind umgekippt ist. Also geh ich mal davon, dass das nicht passiert. Mein WoMo ist auch - was das Schaukeln angeht - empfindlicher als andere. Es ist auf Ford Transit gebaut und recht weich gefedert. Das war bei meinem Vorgänger (Fiat-Basis) anders. Übrigens wird die Fehmarnsundbrücke normalerweise nicht für WoMos gesperrt, sondern nur für leere LKW und Gespanne.
.... und Fahrzeugen mit hohen Aufbauten. Entscheide selbst.... Wir sind am gardasee in einen Tornado geraten, und neben einen Wohnwagen ist auch ein Wohnmobil umgekippt.
Doro
Ich glaube offiziell heisst es immer für leere LKW und Wohnwagengespanne. Von Womos habe ich da noch nie was gehört. Es ist aber auch schon mal ein voller LKW (Mit Styropor Platten beladen) umgekippt - der Wind hält sich wohl nicht daran ;-) Moin,
wir haben auch schon windstille Plätze gesucht weil ansonsten Schlaf unmöglich gewesen wäre, zuletzt von 2 Wochen auf Usedom. Leute mit Stützen leben viellleicht bei Sturm ruhiger? Auf der Rückfahrt hat es dann immer noch gestürmt, mit sehr kräftigen Böen und es hat uns während der Fahrt die vordere Dachluke aufgeblasen! Die steht eigentlich sogar leicht schräg nach vorne, dh der normale Fahrtwind übt Druck aus. Wir haben es zufällig bei einem Stop bemerkt dass die Luke vorne offen ist.....wieder zugemacht, ein paar km weiter kamen schon wieder die Lichthupen....dann mit Panzerband von unten zugeklebt, da war Ruhe!
Manfred, Du begibst Dich auf dünnes Eis. Mit Panzerband????? Na, da werden jetzt aber einige Dachlukengestzestreue über Dich herfallen, weil das keine DIN ist und vom Gesetzgeber nicht empfohlen wird :D
:D :D :D :D :D Habe die Ehre Gogolo
Gut dass es nicht geregnet hat - sonst wären auch noch die Spötter wegen Bettnässung dazugekommen :-) Hallo,
wie oben von cojo bzw. Jörg am 14. 10. geschrieben, muss man rechnen. Daher habe ich eine Näherungsformel für die Windgeschwindigkeit hergeleitet, ab der das Wohnmobil zu kippen droht, wenn der Wind seitlich auf das Wohnmobil bläst (drückt): V² = (260 x M x S) / (H² x L) V = Windgeschwindigkeit in km/h M = Masse (Gewicht) des Wohnmobils in kg S = Spurbreite des Wohnmobils in m H = Höhe des Wohnmobils in m L = Länge des Wohnmobils in m Beispiel: M = 3500 kg S = 1,80 m H = 3,00 m L = 5,60 m V² = (260 x 3.500 x 1,80) / (3² x 5,60) = 1.638.000 / 50,4 = 32.500 V = 180 km/h Also immer das Wohnmobil mit der Vorder- oder Rückseite zum Sturm stellen, wenn der Wetterbericht eine entsprechend hohe Windgeschwindigkeit vorhergesagt hat !! , Gizmo Abgesehen davon dass mein Rechner keine Wurzeltaste hatte, weiß ich jetzt das ich voll beladen bei 170 Km/H umkippe :-(
Was allerdings bei Windböen wohl wieder anders sein dürfte, da sich da das Womo aufschaukelt, oder? nein, denn wenn das Fzg am kippen ist, verändert sich der Aufprallwinkel, dh. die Angriffsfläche......also rechnen für die katz gewesen. Lieber zu zweit in die Koje, und die Gunst des schaukeln WoMo nutzen :-):-):-) Aus (traurigem) aktuellen Anlass krame ich den Beitrag mal wieder hervor...
--> Link der deutschen Besatzung soll es soweit gut gehen - ein schreckliches und plötzliches Urlaubsende |
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