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Unsicher mit Wohnmobilmiete


chadna am 26 Mai 2011 09:34:31

Guten Morgen,

erst einmal oute ich mich als absoluter Neuling was Wohnmobile angeht :D

Gestartet bin ich vor 1 Woche total begeistert von der Idee, hab mir Prospekte schicken lassen und war fest überzeugt - ich fahre im September mit dem Wohnmobil weg.

Inzwischen bin ich sehr verunsichert...
Es tauchen so viele Fragen auf:
- kann ich ein Wohnmobil einfach so fahren? Wie viel Übung brauche ich? Einparken? Anfahren am Berg? usw. Ich fahre einen Kombi, also kein kleines Auto, aber ein Womo ist doch eine andere Klasse.

Ich wäre allein unterwegs ( Frau + Hund) :)) ist das ein Problem? Muss ich auf Campingplätze? Freunde haben mich total wuschig gemacht, ich wäre bis vor 3 Tagen einfach so losgefahren....

Wie kann ich mich in diesem Forum bei den Frauen/ Solisten anmelden?

Was ist ein " Erstland " zum Urlaub machen? Ist es günstiger in Deutschland anzufangen?

So viel Fragen...... :wink:
Ich hoffe Ihr könnt helfen!

Vielen Dank schon mal und aus MUC

Chadna

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

CKgroupie am 26 Mai 2011 10:27:10

Hallo chadna,
ich bin vor 5 Jahren einfach in das Wohnmobil gestiegen und los gefahren. War überhaupt kein Problem! Wir fahren einen Alkoven von 3.00m Höhe und 6.48m Länge. Ich finde das Womo wunderbar zu fahren. Man hat viel Überblick, weil man so hoch sitzt und ansonsten ist es wie ein ganz normales Auto.

Ein paar Punkte muss man (vor allem am Anfang) allerdings beachten:

- Nie die Höhe vergessen (Brückendurchfahrten etc )

- beim Rückwärtsfahren sollte man entweder eine Rückfahrkamera haben, oder einen Beifahrer der aussteigen kann und hinten gucken. Wenn kein Beifahrer da ist, dann frag' jemanden, denn nach hinten sieht man ohne Kamera wirklich überhaupt nichts!



Wir sind damals direkt zwei Wochen nach Frankreich gefahren. Haben nie vorgebucht sondern sind einfach los. Wir sind allerdings in unseren ersten Urlauben immer auf Campingplätze gefahren. Da wir in der Nebensaison fahren konnten haben wir uns die ACSI campingcard besorgt (eine Rabattkarte für Campingplätze) und hatten dadurch jeeeede Menge Campingplätze, die wir für wenig Geld anfahren konnten.

Aber auch ohne ACSI Card findest Du in Frankreich immer etwas. Es gibt fast in jedem Ort einen Campingplatz und auch viele Wohnmobilstellplätze!

Inzwischen fahren wir auch oft nur noch auf Stellplätze. Wir benutzen dafür den "Bordatlas". Da findet man eigentlich in jeder Gegend einen passenden Stellplatz.

Ein Campingführer und einen Stellplatzführer würde ich auf jeden Fall als Grundausstattung mitnehmen. Dann kann Dir eigentlich nichts passieren. Frei stehen kannst Du natürlich auch, aber das ist vielleicht im allerersten Womo-Urlaub ein bisschen mutig. Man muss ja auch zwischendurch immer entsorgen, man hat noch keine Erfahrung damit wie lange das Womo ohne Strom auskommt usw usw. Kannst Du machen, ist aber natürlich mehr Abenteuer.

Hilfreich fand ich die vielen Reiseberichte im Forum. guck' z.B. mal auf meiner Webseite (einfach unten auf das www Kästchen gehen). Da findest Du alle unsere Reiseberichte. Die ersten sind noch hauptsächlich mit Campingplätzen, bei den letzten waren wir fast ausschließlich auf Womo-Stellplätzen unterwegs.

Viel Spaß bei Deiner ersten Reise!

garagenspanner am 26 Mai 2011 10:31:10

moin moin Chadna ,

nun , erst einmal herzlich willkommen bei uns.
Ich empfehle ein kleineres WoMo bis 6Meter , oder aber einen Kastenwagen zu mieten/kaufen.
Die kurzen WoMo`s haben in der Regel ein PkW-Ähnliches Lenk-und Fahrverhalten , also keine Panik.
Stehen kanst Du auf sogenannten Stellplätzen , ein gut ausgebaute Datenbank findest Du hier bei uns im Forum , oder aber auf Campingplätzen. Zur kurzfristigen Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit auch auf`m Parkplatz.


vom See im Regenland
Jan

Anzeige vom Forum


macherknox am 26 Mai 2011 10:37:38

Hallo Chadna,

also wenn Du alleine unterwegs bist, dann reicht Dir ja ein Kastenwagen, der ist doch kaum grösser als ein Kombi, das schaffst Du schon. Einfach nicht ins Parkhaus damit und gut.

Wir haben uns nie unsicher gefühlt, und in vielen europäischen Ländern kannst Du auch frei stehen. Wenn Du dich sicherer fühlst, schau hier die vielen Stellplätze an, die kannst Du Dir aussuchen.

Wenn Dein Hund etwas grösser ist, dann sollte er die meisten bösen Buben schonmal abschrecken, Du solltest Dich nur nicht in die Vorstädte neben die Wohmobile mit den roten Herzen stellen.

Als Reiseland ist Deutschland sicher ok, da kennst Du Dich evtl. am besten aus, hast keine Überraschungen, die nichts mit dem Wohnmobil zu tun haben. Sonst gilt allgemein Frankreich als ein besonders schönes Land für den Einstieg und auch für später. Hier sind die Leute ganz offen, freistehen geht, aber fast jedes Dorf hat auch einen Camping Municipal für wenig Geld. Und wenn Du noch das Buch für France-Passion kaufst (--> Link), dann hast Du gleich hunderte von kostenlosen Stellplätzen in der Natur.

Viele ,
Max

Gast am 26 Mai 2011 10:40:08

hallo Chadna,
nur keine Panik, ist alles einfach! ich fahre unser Wohnmobil am liebsten von unseren Autos und ja, ich bin weiblich! In Freiburg fragte mich der CP- Meister, ob ich gut bin im Rückwärtsfahren, er würde mich einweisen. :eek:
ich dachte mir: auweia... es ging rückwärts, bergauf um eine Baumgruppe rum auf einen schnuckeligen Platz unter Bäumen. Ging echt einfach, ich hab mich selbst gewundert 8) - und erst mein Mann, als der vom Einchecken kam... :D
Wir haben ein Alkovenmobil mit 6,45 Länge und über drei Meter hoch, es fährt sich toll, macht richtig Spaß.
Beim ersten Mal sind wir auch einfach losgefahren (Mietmobil damals) und es gab keinerlei Probleme. CPs gibts wirklich überall, und einen Platz haben wir noch immer gefunden. Dort hast du immer alles, was du brauchst. Unser Hund ist auch immer mit dabei.
Fahr einfach los, es wird schön!

piccolino am 26 Mai 2011 10:44:09

bin zwar keine Frau, sehe aber regelmäßig wie meine Frau mit unserem WoMo. (Alkoven, gute 6 mtr.usw. fährt..und sie fährt ansich nicht gerne Auto). Das klappt ganz gut.
Wenn du dir ein WoMo leihst, sind das ganz neue Fahrzeuge.. mit Servolenkung, usw.. die fahren sich fast wie PKWs. Die Größe wirst du bestenfalls bei parken und auf wirklich kleinen Straßen merken.
So ein Ding zu fahren ist keine Kunst!. Vielleicht am Anfang Kleinststraßen meiden, bei Unterführungen gut auf die Durchfahrthöhe achten.... das ist schon fast alles.
Als ich vor vielen Jahren das erste Mal in einem "richtigen" WoMo gesessen habe, waren für mich so Dinger, wie Toilettenentsorgung, Wasser Ver-und Entsorgung, wie funktioniert die Sat.Anlage usw. ein Problem...und da haben mir andere WoMo-Fahrer immer gut und gerne geholfen. Ich würde deswegen anfangs erstmal in ein Land fahren, desen Landessprache ich einigermassen spreche.. das gibt Sicherheit.
Nach ein paar Tagen kommt die Erfahrung und man weiss, wann das Klo voll ist, das Wasser alle ist und wie lange der Fernseher usw. mit der Bordbatterie läuft....
Stellplätze in Europa sind im Prinzip alle ähnlich ausgestattet.. da denke ich, ist es egal ob Deutschland, Frankreich, Italien usw..

friedhelm28 am 26 Mai 2011 10:57:12

macherknox hat geschrieben:Einfach nicht ins Parkhaus damit und gut.

Du solltest Dich nur nicht in die Vorstädte neben die Wohmobile mit den roten Herzen stellen.
Viele ,
Max


Zu 1.) Oder mit sehr viel Schwung rein-fahren und als Cabrio-Wohnmobil herauskommen. :)

Zu 1.) Mit roten Herzen??? Ich dachte immer das sind Jungverheiratete auf Hochzeitsreise! :oops:

Aber Kopf hoch Max. Was tausende andere geschafft haben, das schaffst Du bestimmt auch. Ein wenig Vorsicht walten lassen und keinen Stress aufkommen lassen.
"Vor allem Zeit lassen, denn Du bist nicht auf der Flucht"
Wirst sehen, das geht besser als/wie man denkt. :wink:

"Viel Spaß beim Fahren und melde Dich mal wie es war"

zeus am 26 Mai 2011 11:28:15

Ich fahre auch unser Womo, da mein Mann eine Epilepsie hat, und ich fahre es richtig gerne. Unser Mobil ist 7,00 m und 2.99 hoch. Langsam und vorsichtig anfangen, an die Größe gewöhnt man sich.
Es ist richtig, sich erst einmal eins zu leihen.

tammy99 am 26 Mai 2011 11:42:00

Moin,

erst mal herzlich Willkommen!
Mach Dir keinen Stress. Erstmal ist es ungewohnt ein Womo zu fahren. Vor Allem beim losfahren an der Vermietstation....nur nichts rammen....peinlich. IMMER beim Rückwärtsfahren den Beifahrer rausschicken, wirklich IMMER! Die Mietmobile haben in der Regel keine Rückfahrkamera. Ich würde auch darauf achten, dass das Fahrzeug einen geteilten Außenspiegel für den toten Winkel hat, das hatte unser erstes Mietmobil (Renault) nicht. Da hab ich mich immer unsicher gefühlt.
Und ganz wichtig: Sollte das Gefährt einen langen Überhang an der Hinterachse haben musst Du beim Ein. und Ausparken aufpassen. Ist uns beimer ersten Mal passiert. Hinten beim Ausparken ausgeschwenkt und Parkuhr gestreift......Kaution futsch!

Zu den Zielen: Da wir selbst große Italien Fans sind, würde ich eine Tour dorthin empfehlen. In Italien gibt es sehr viele Womo-Besitzer und ein entsprechend großes Angebot an Stellplätzen. In der Toskana sind die meisten Stellplätze sogar kostenlos und haben fast immer Ver- und Entsorgung.

Schweden kann ich Dir als Neuling auch empfehlen. Breite Straßen, rücksichtsvolle, übervorsichtige, Autofahrer und herrliche Übernachtungsmöglichkeiten an kleinen Seen.

Kommt halt auch darauf an, wieviel Zeit Du hast und wo die Prioritäten liegen. Für eine 2 Wochen Tour planen wir mit An- und Abreise ca. 3.000-5.000 km, sind dann aber jeden Tag unterwegs. Jede weitere Woche schlägt dann mit ca. 1.000km zu Buche.

Wir waren das erste Mal in der Schweiz. Das war eine einwöchige Probetour. Als Anfänger würde ich da aber nur auf Campingplätze fahren, da offizielle Stellplätze sehr selten sind.
Man muss sich erst mal an das Platzangebot gewöhnen. Die ersten drei Tage haben wir es gehasst....danach aber immer mehr schätzen gelernt und sind kurz darauf fünf Wochen nach Sardinien, Umbrien und in die Toskana. Ab der Mitte der Tour bin im mit dem 7m Womo jede einspurige Schotterpiste gefahren, über die mich das Navi gelotst hat. Manchmal waren da auch Sackgassen dabei. Aber raus kommt man immer. Hab noch nie von jemanden gehört, der sein Fahrzeug zurücklassen musste :D

Achso: Such Dir einen Vermieten, der "nur" 500€ Selbstbeteiligung verlangt. Gerade als Anfänger kann sonst der kleinste Schaden teuer werden!

LG,
Fred

quax1968 am 26 Mai 2011 12:21:13

Auch von mir ein herzliches Hallo.

Bei einer Sache solltest Du besonders Acht geben.
Und zwar wenn neben Dir ein Hindernis in unmittelbarer Nähe ist (Zapfsäule, anderes Wohnmobil...)

Nicht gleich das Lenkrad voll einschlagen, denn sonst bleibst Du unter Umständen an dem Gegenstand hängen. Fahre einen größeren Radius.

Das hat man aber schnell drin, nur muss man eben darauf Acht geben.

jukeles am 26 Mai 2011 13:47:27

Hallo,

mach doch einfach mal vorher ein Schnupperwochenende mit einem Womo.
Du kannst dann immer noch entscheiden, ist es wirklich der Urlaub, den Du Dir wünscht.
Such Dir einen guten Händler, der Dir das Mobil gut erklärt und den Du vielleicht sogar bei Problemen anrufen kannst.
So haben wir uns auch vorgetastet und auch mit dem Vermieter ein gutes Händchen gehabt.

LG jutta

chadna am 26 Mai 2011 15:24:15

Erst mal vielen Dank für die netten Antworten!!!!

Also ist es doch ein Problem alleine zu fahren - zumindest beim Rückwärts fahren :?

Ich seh mich schon auf dem Parkplatz des Supermarktes den Urlaub verbringen. Na wenigstens verhunger ich da nicht.

Und mieten wollte ich einen Hymer Van 512 , der ist nur 1cm länger als der Kastenwagen und hat mehr Wohnmobilgefühl :) und beide sind unter 6 Meter, knapp.....

Ist es üblich bei der Verleihfirma zu fragen, ob man mal ausprobieren kann, das Fahren, bevor man endgültig von Hof fährt?

Oder klingt das blöd?

Liebe

Chadna

Tipsel am 26 Mai 2011 15:30:18

Rückwärtsfahren ist aber auch kein Problem, wenn du dich an die Maße des Autos gewöhnt hast und die Lücke breit genug ist. Du hast nämlich Außenspiegel :wink:
Und das pack sogar ich :D

Ansonsten fährst du vorwärts rein, rückwärts raus ist meist einfacher, weil mehr Platz auf dem Weg/Straße ist.

Du brauchst nicht auf dem Firmenhof üben, sondern fährst einfach los. Die Breite kannst du gut abschätzen, weils vorn übersichtlich ist. Und anfangs kannst du beim Rechtsabbiegen ein wenig auf die Bordsteinkante achten. Aber nach dem ersten Holperer ist auch dieses Problem Geschichte.

chadna am 26 Mai 2011 15:59:59

Noch eine Frage: gibt es hier Frauen, die Erfahrungen teilen können mit: ich bin alleine unterwegs?

Das wäre echt klasse :D

Und ja : der Hund ist sehr eindrucksvoll, schwarzer Schnauzer! Zumindest bis man näher rankommt- er freut sich über alle Leute den Bauch kugelig :))


Chadna

Tipsel am 26 Mai 2011 16:03:04

Ja, es gibt auch alleinreisende Frauen und ich denke, wenn du eine spezielle diesbezügliche Frage stellst, werden dir die Frauen auch antworten, wenn sie es lesen.

Gast am 26 Mai 2011 16:10:37

uiii, ein schwarzer Schnauzi! na dann von der pfeffer-salz-Womo-erfahrenen Ebby mit Womofahrendem Anhang! :D

chadna am 26 Mai 2011 16:25:47

@ Christel

die dementsprechenden Unterforen kann ich noch nicht nutzen, oder?

Chadna

Tipsel am 26 Mai 2011 16:37:25

Wie du dir sicher denken kannst, findet in diesem Subforum teilweise privater Gedankenaustausch statt.
Dies setzt in gewisser Weise ein grundlegendes und gegenseitiges Vertrauensverhältnis der dort aktiven Mitglieder voraus.
Beteilige dich doch ein wenig in den Allgemeinen Foren und ermögliche es uns so, dich ein bisschen besser kennen zu lernen.

Fragen zum Wohnmobilfahren gehören eh in das allgemeine Forum und werden auch hier beantwortet.

iggemigge am 26 Mai 2011 17:26:52

Herzlich Willkommen hier im Forum,

wir hatten uns 2008 das erste mal ein Womo gemietet, knapp 7m lang und 3 m hoch. Wir hatten eine sehr gute Einweisung erhalten und sind dann direkt nach Dänemark. Ein geiles Gefühl das Womo zu fahren. Was ich nur gemerkt hatte auf der Autobahn beim Überholvorgang schön das Lenkrad festhalten. Auf dem CP wurde uns gleich super nett geholfen. Wir hatten unseren Nachbarn nett gegrüßt und fragten ihn, was wir beachten sollten usw. Er hat uns super geholfen und uns dann frische Brötchen zum Frühstück mitgebracht :klatschen:
Was wir heute noch machen, im eigenen Womo, beim Rückwärtsfahren steht immer einer hinten, trotz Kamera

iggemigge

a.miertsch am 26 Mai 2011 20:10:39

Fahr doch einfach auf den Supermarktparkplätzen zunächst nur auf solche Plätze, von denen Du nach vorn wegfahren kannst. Das mit dem rückwärts ausparken kommt langsam dann von selbst. Es gibt nur sehr,sehr wenige, die so ein Mobil nicht bewegen können. Aber es gibt sie, und auf die solltest Du Acht geben. :lenker:
Albert :
.

CKgroupie am 26 Mai 2011 22:53:18

Hallo Chadna,
ich finde auch das Rückwärtsfahren das größte "Problem" beim Womo. Ich habe immer Angst da steht ein Kleinkind hinter und ich fahre es um. Wenn ich aber doch mal allein bin, dann steige ich aus, gucke es mir selbst an und dann fahre ich gaaaaaanz langsam zurück mit Hilfe der Außenspiegel. Das geht schon, aber gerne mache ich es nicht! Beim eigenen Womo ist eine Kamera deshalb absolut Pflicht für mich.

Aber ich kann Dich beruhigen: So oft muss man nicht Rückwärts fahren. Bei Supermärkten etc sehe ich schon zu, dass ich vorwärts wieder rausfahren kann. Da nehme ich dann sicher nicht die Parklücke direkt vorm Eingang, sondern irgendwo am Ende des Parkplatzes, aber dafür mit ordentlich Platzreserven.

Eigentlich fahre ich nur rückwärts, wenn ich auf einem Stell- oder Campingplatz einparke, oder bei der Ver- und Entsorgung. Da muss man fast immer rückwärts ranfahren, aber das geht dann schon mit dem oben beschriebenen Verfahren.

Mach' es nicht wie wir: Wir dachten bei unserer zweiten Fahrt wir wären schon gut, wir guckten nur mal lässig aus der Tür. Dummerweise konnte man von da aus das kleine Mäuerchen hinter dem Womo natürlich nicht sehen... :roll:
Seitdem steigt immer einer aus und guckt noch mal!

speed am 27 Mai 2011 07:57:42

Hallo Chadna!

Angst ist in allen Lebenslagen ein schlechter Begleiter, Zweifel darf frau haben und wissen wirst du es erst, wenn du etwas gemacht hast! :-)

Gibt es bei dir in der Nähe denn einen Wohnmobil-Vermieter, der auch an Personen mit Hunden vermietet? Das dürfte die erste Frage sein.

Rückwärtsfahren kann man auch ohne Beifahrer - bevorzugt mit einer Rückfahrkamera. Wenn eine solche nicht eingebaut ist, findet sich meist eine nette fremde Person, die einem da behilflich ist - außer du stehst mutterseelen alleine in der Pampa und da hast du unendlich Zeit beim Rückwärtsfahren...kannst dich also mm-weise zurücktasten.

Ich persönlich würde ein Kastenwagenmobil für den Anfang bevorzugen. Wenn du auf Stellplätze fährst, an denen Stromanschluss und sanitäre Einrichtungen vorhanden sind, wird dir an nichts fehlen. "Wohnmobilfeeling" hast du auch mit einem Kastenwagen - normalerweise fährt man ja zu dem geplanten Ort, ist tagsüber im Freien und abends vor dem Mobil - geeignetes Wetter vorausgesetzt. Zum Kochen und Schlafen für alleine (mit Hund) reicht das allemal. Und auch bei Regen bleibt für eine Person mit Hund viel Platz innen.

Mein Tipp - leih dir ein Wohnmobil für ein Wochenende aus, fahr damit zu einem schönen (Wohnmobilstell oder Camping)Platz in die nähere Umgebung und dann kannst du dir selber ein Bild davon machen wie gut du mit einem Wohnmobil klar kommst. Bei Problemen bist du nicht ganz aus der Welt und kannst notfalls noch immer Freunde anrufen, damit die kommen und dir helfen können.

Unvorhersehbare Situationen/Probleme können immer auftauchen, aber mit Zuversicht und etwas Improvisation ist (fast) alles machbar!

Ich würd dir übrigens noch ein Navi empfehlen (weiss jetzt nicht, ob die bei Mietmobilen serienmäßig drinnen sind). Als Alleinfahrer hast du ja niemanden an deiner Seite, der dir Weganweisungen gibt bzw. fahren und gleichzeitig Karten lesen ist ein wenig schwierig. ;-)

Das Urlaubsland Deutschland hat sehr schöne Plätze und wenn du dir am Anfang nicht so sicher bist, würde ich erstmal nicht ins Ausland fahren. Aber spezielle Gründe, warum man als Wohnmobilneuling nicht ins Ausland fahren sollte, wüsste ich jetzt nicht. Man sollte sich vielleicht vorher gut informieren über die Gepflogenheiten im Ausland oder was da speziell zu beachten ist (Tollwutimpfung + Chip Hund z.B.). Mach das am Besten von deinem Bauchgefühl abhängig.

Die Entscheidung, ob man auf Campingplätze oder Wohnmobil Stellplätze fährt oder ganz frei steht, ist eine persönliche Entscheidung welche "Vorlieben" man hat, ob man sich besser/sicherer fühlt mit Leuten/Aktion um sich rum oder auch eine Frage des Finanziellen. Campingplätze sind teuerer - dafür bieten sie auch mehr - Preise etc. kannst du auf deren Homepage im Internet recherchieren.

Wohnmobilstellplätze kosten meist bis zu 10,--/Nacht + Wasser + Strom (ca. 0,50 Euro/kWh) und sind die "abgspeckte" Version von einem Campingplatz - sind also (schöne) Plätze zum Übernachten. Von der Ausstattung her manchmal nur ein großer Parkplatz bis hin zu richtiger Campingparzelle mit Strom, WC, Dusche etc., verkehrsgünstig gelegen und meist in der Nähe einer touristischen Attraktion bzw. zentrumsnah.

Hoffe, etwas geholfen zu haben... :-)

LG
Karin

edit: Rechtschreibung

chadna am 27 Mai 2011 08:54:17

Wow, vielen Dank für all die netten Antworten!!!!!!!

Der Vermieter hat nichts gegen Hunde, wenn das Womo sauber wieder kommt.... und jetzt möchte ich ganz mutig 14 Tage im September buchen. Direkt das volle Risiko- entweder ich krieg Schnappatmung und breche frühzeitig ab oder ich möchte nach dem Urlaub eins kaufen. ( Bin sowieso schon stolz auf mich, dass ich erst miete und dann kaufe. Früher hätte ich direkt gekauft.... :D )

Das führt mich zur nächsten Frage: wie gibt man das Womo wieder ab? Natürlich mache ich die Toilette sauber :) und putze innen. Aber muss ich auch durch eine Waschstrasse? Worauf muss ich bei der Anmietung achten? Was muss dabei sein? Es ist ein renommierter Vermieter: Hymer, deswegen denke ich, dass es unproblematisch ist.
Ich habe mich ein wenig hier durchs Forum durchgekämpft und irgendwie haben viele ein Problem mit Mietwohnmobilen: warum?

Einlesen werde ich mich auch vorher. Ich habe mir Reinhard Schulzes : Allgemeines Wohnmobil Handbuch gekauft. Ist zwar noch nicht da ( Amazon) aber nach den Meinungen der anderen Leser soll es hilfreich sein. Kennt es jemand von Euch?

Gibt es noch andere Buchempfehlungen?
Noch mal Danke für Eure Geduld und Mühe bei den Antworten, das hilft sehr!!

Servus aus München
Chadna

BernhardK am 27 Mai 2011 09:24:06

Hallo Chadna !

Die Reinigung des WoMos muss man mit dem Vermieter absprechen, man zahlt dann etwas mehr. Die Außenreinigung würde ich vom Vermieter machen lassen, da es bei einer guten Wäsche 2 Stunden dauern kann. Besonders die Dachreinigung ist dann nur mit einer Leiter möglich. Auf keinen Fall so einfach in eine Waschstraße fahren. Eine normale Waschstraße ist dafür auch nicht geeignet.

macherknox am 27 Mai 2011 09:25:18

Hallo Chadna,

nun, dann viel Spass!

Zum Zurückgeben: Du musst das wohnmobil normalerweise NICHT von aussen reinigen, von innen schon. Da gibt es hier lange Threads zu. Also saugen, wegen der Hundehaare und innen wischen, Herd, Kühlschrank Bad. Aber ist eigentlich wie bei einer Ferienwohnung, die man selbst putzt.

Es gibt auch Vermieter, die ein kleines Zusatzgeschäft damit machen, NIEMALS die Kaution zurück zu geben. Das führt dann zu den genannten Problemen. Andererseits, da ich selbst ein Wohnmobil vermiete, verstehe ich auch, dass man die Selbstbeteiligung der Versicherung über die Kaution abdeckt. Also, wenn Du irgendwas kaputt machst (und das kann halt einfach passieren), dann kostet das die Kaution. Wichtig für Dich ist daher beim abholen alle Mängel schon sorgfältig aufschreiben zu lassen, vor allem natürlich am Aufbau und Fahrzeug von aussen. Bei angesehenen, etablieren Vermietern geht das aber meist in Ordnung. Kannst Dich ja vorher im Forum informieren.

Ich habe das Wohnmobilhandbuch auch und begeistert vor der ersten Fahrt gelesen. Mir hat es viel Vorfreude bereietet. Es hat eine Schwäche, es beschreibt meist deutlich ältere Wohnmobile als Du wohl mieten wirst. Einiges zur Technik ist seit 10 Jahren so nicht mehr verbaut. Aber die Grund-Ideen werden einem schnell klar. Ich finde es eine sehr gute einführende Lektüre.

Also dann: Auf ins Vergnügen!
Max

PS: @Friedhelm28, ich bin schon länger mit dem Wohnmobil unterwegs, danke für die freundliche Ermunterung!

tammy99 am 27 Mai 2011 09:57:41

chadna hat geschrieben:Wow, vielen Dank für all die netten Antworten!!!!!!!

Das führt mich zur nächsten Frage: wie gibt man das Womo wieder ab? Natürlich mache ich die Toilette sauber :) und putze innen. Aber muss ich auch durch eine Waschstrasse? Worauf muss ich bei der Anmietung achten? Was muss dabei sein? Es ist ein renommierter Vermieter: Hymer, deswegen denke ich, dass es unproblematisch ist.
Ich habe mich ein wenig hier durchs Forum durchgekämpft und irgendwie haben viele ein Problem mit Mietwohnmobilen: warum?

Einlesen werde ich mich auch vorher. Ich habe mir Reinhard Schulzes : Allgemeines Wohnmobil Handbuch gekauft. Ist zwar noch nicht da ( Amazon) aber nach den Meinungen der anderen Leser soll es hilfreich sein. Kennt es jemand von Euch?

Gibt es noch andere Buchempfehlungen?
Noch mal Danke für Eure Geduld und Mühe bei den Antworten, das hilft sehr!!

Servus aus München
Chadna


bei manchen Vermietern musst Du außen waschen oder die verlangen was dafür. Würde ich aber in jedem Fall vom Vermieter machen lassen. Denn erstens kostet es Deine Urlaubszeit und zweitens ist eine spezielle Waschanlage auch nicht günstiger. Meine Eltern haben damals 50€ extra bezahlt, die Waschanlage hätte 60€ gekostet.

Zu den Büchern: Ich hab das Buch auch, hilft sehr um einen Überblick über die Technik zu bekommen. Gerade wenn im Urlaub was ausfällt, kann man da mal nachschaun und sich vorübergehend selbst behelfen.
Weitere Bücher: wir halten das so, dass wir für das zu bereisende Land immer einen "normalen" Reiseführer kaufen. Das ist dann fast immer Michael Müller oder Baedecker, für Skandinavien den Velbinger.
Zusätzlich haben wir immer den entsprechenden Womo-Führer aus dem Womo-Verlag dabei. Die helfen sehr bei der Routenplanung und beim Finden von "freien" Stellplätzen. Die anderen Führer von Reise-know-how und Bruckmann habe ich auch schon mehrfach ausprobiert, in der Hoffnung die werden besser.....ich kauf die nicht mehr.
Dann haben wir noch den Bordatlas von RMI an Bord. Auf meinem Rechner habe ich in Autoroute sehr viele importierte Stellplätze und Campingplätze. Daran orientiere ich mich hauptsächlich bei der Vorplanung und bei der Planung während der Reise am Vorabend.

Wir fahren übringens bald nach Norwegen. Aber Du solltest erst mal "kleiner" anfangen, sonst gibts ja keine Steigerung mehr. Kannst ja auch bis 2-3 Tage vorher warten. Wirds im Norden schön da hon, sonst nach Süden. Das ist ja gerade das Schöne am Womo.

LG,
Fred

tammy99 am 27 Mai 2011 10:01:29

mal wieder was vergessen.....

Wir haben noch den Reiseführer "Deutschland" von Baedecker dabei. Das ist ein riesen Wälzer (1300 Seiten). Bei uns fängt der Urlaub an der Haustür an. Wenn wir ins Ausland fahren, suchen wir uns schöne Ziele auf der Strecke aus.
Selbst wenn Du nicht vom Womo-Virus infiziert wirst, könntest Du den Führer auch später noch nutzen.

LG,
Fred

tammy99 am 27 Mai 2011 10:15:25

und zum Dritten:

Du fragtest nach den Erfahrungen mit Mietmobilen: Mach Dir keinen Kopf. Die "negativen" Berichte beziehen sich auf den Kauf von Mietmobilen. Das ist nich jedermanns Sache. Wir haben auch ein Womo aus der Vermietung und sind damit zufrieden. Als Mieter bekommst Du fast immer 1 oder max. 2 Jahre alte Fahrzeuge. Schau Dir das Ding doch einfach mal vor dem Mieten an. Dabei sein sollte: 2 Stromadapter, Stromkabel, Abwasserschlauch, evtl. Frischwasserschlauch (würde ich aber lieber den eigenen mitnehmen). Und GANZ wichtig, geht bei uns immer verloren...1/4" und 1/2" Wasseranschluss. Toilettenchemie ist auch manchmal dabei oder kann bei den Vermietern erworben werden. Manchmal ist eine Gieskanne auch ganz hilfreich. Wenn Du aber immer Cp oder SP mit Ver/Entsorgung anfährst, brauchst Du die nicht.
Campingmöbel fand ich immer zu teuer zu mieten, lieber selbst kaufen.

LG,
Fred

quax1968 am 27 Mai 2011 11:14:04

Noch ein Tipp:
Empfehlenswert ist dieses Tool, damit löst man jedes Problem!!!
Unbedingt die Rezessionen ansehen :-)

--> Link

Tipsel am 27 Mai 2011 11:22:50

Wichtig ist eine gute Einweisung, denn wenn du erst abends unterwegs die Gasabstellhähne suchst, weil sie zu sind, kommste vielleicht ins Schwitzen... so mal als Beispiel.

Aber jeder Womo-Nachbar wird dir helfen, wenn du irgendwas nicht hinbekommst. Und falls du deinen Läppi und nen Internetstick dabei hast, wird dir hier sofort jede Frage beantwortet.
Darin sind wir unschlagbar :wink:

Obelix am 30 Mai 2011 00:24:43

Zu den Kosten noch ein Tipp:

Mein WoMo-Vermieter bietet eine recht umfassende Reisemobil-Versicherung an. Sie umfasst u.a. eine Reiserücktrittskosten-Versicherung, eine Reiseabbruch-Versicherung und eine Reduzierung der Kaution auf 250.- € SB.

Ich halte diese Versicherung für ganz sinnvoll und hab sie für unsere Tour an Pfingsten abgeschlossen. Der Preis ist von der Höhe der Miete abhängig, war für mich akzeptabel.

eisloewe62 am 30 Mai 2011 16:05:35

Bin ein Mann, behaupte aber, ein guter und mittlerweile auch respektvoller Autofahrer zu sein ;)
Habe letztes Jahr erstmalig ein WoMo gemietet und würde dir sozusagen Mietinsidertipps geben. Habe jetzt nicht den gesamtewn Thread gelesen, sorry, falls einiges schon erwähnt wurde:

1. RUHE, keine HEKTIK, NIEMALS, d.h. bevor du losfährst ALLES, wirklich ALLES, was man während der Standzeit so auspackt gut verschließen
(Blumenvase, Kaffeetasse, Badzutensilien, ...), lieber 2x kontrollieren, du glaubst gar nicht, was im WoMo alles in Bewegung geraten kann.
Insbesondere darauf achten, dass aus oberen Ablagen nichts runterfallen kann. Uns hat eine abstürzende Taschenlampe ein kleines Löchlein in die Tischpaltte geschlagen, 300€ Kaution futsch, nur weil ich zu hektisch war.
Das Geschirr verstauen ist für die Profis hier kein Thema, es ist es aber sehr wohl für JEDE(N) auf der 1.Fahrt! Sie denken nur daran nicht mehr.
Also, am besten viele Handtücher oder Lappen mitnehmen, um klapperndes Geschirr gut einzuräumen. Es klappert sowieso, und da du allein fährst, ist das dann ärgerlich.

Überhaupt, das Wohnmobil sollte gleichmäßig beladen werden, insbesondere unter der Sitzgruppe passen schwere Sachen oder sperriges Zeug gut rein.
Achte darauf, dass du nicht zu schwere Lasten hinter der Hinterachse hast, und dass das Fahrzeug nicht einseitig schwer beladen wird.

2. Wurde schon erwähnt, die Höhe des Mobils beachten. Auf Supermärkten stehen meist so komische Einkaufskorbwagen*garagen*. Die haben blöderweise ab und an ein überhängendes Dach, mit PkWs kein Problem. Also, nicht unbedingt direkt neben so ein Häuschen stllen ... Das war mein 2.Schaden zum glück winzigst und kam nicht zur Rechnung ;)

3. Beim Fahren allgemein auf Autobhanen eher so rangehen, als wärst du mit einem LKW unterwegs, also längere Überholzeiten einkalkulieren und nicht unbedingt Spitzentempo vorlegen. Du merkst das auch am Geldbeutel sehr deutlich. Wir waren in Skandinavien, da fahren alle nur 90 und das ist wirklich total entspannend und macht ungeheuer spaß. Keine Raserei, je weiter nordwärts, umso weniger schwerer Güterverkehr, dafür ab und an auch mal Schotterpiste, dann eben -- siehe 1.

4. Lasse dich vom Vermieter in Ruhe einweisen, plane dafür 1-2 h ein, lasse dir von ihm Telefonnummer geben und scheue dich nicht, ihn anzurufen.

5. Vorlegekeile tja, das ist für Alleinfahrer wirklich nicht so einfach, daher solltest du evtl. auf CP dann auch nette Mitmenschen bitten, dir zu helfen.
Ein waagerechter Stand des Mobils hat charme, nicht nur beim Wasserkochen.

Beduin am 30 Mai 2011 16:16:30

eisloewe62 hat geschrieben:5. Vorlegekeile tja, das ist für Alleinfahrer wirklich nicht so einfach,.

Frau gewöhnt sich. wenn holpert wars zu weit :?
Ohne Scherz, ohne Hektik langsam hoch fahren. Das bekommt man ins Gefühl.

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