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Nachdem, was ich letzte Woche in Tönning gesehen hab, hol ich den Tröt nochmal hoch.
Beide Mobile, ein 250er Duc und eine Fronttrieblertranse waren beide quer auf den Stellplatz gefahren, damit sie aus dem Seitenfenster blickend das Wasser vor Augen hatten. Beide mussten zwingend zum Rausfahren das Lenkrad einschlagen, was auf feuchter Wiese fatal ist.
Man sollte sich gerade in dieser durchtränkten Jahreszeit so stellen, daß der Wagen gerade, ohne zu lenken, festen Untergrund mit seinen Antriebsrädern erreicht. Den Wagen so auf Keile zu stellen, daß er ein wenig Schwung schon nehmen kann, hilft meist entscheidend. Dazu sollte man die Keile aber unbedingt in die richtige Richtung unterlegen. Bevor man mit Schwung runterfährt, sollte der Wagen ein wenig warmlaufen und man sollte bei angezogener Bremse und eingelegtem Gang gaaaanz vorsichtig mit der Kupplung spielen, denn bei kalten Wagen rupft sie gern.
Rückwärts fahrend hat ein Fronttriebler mehr Druck auf der Antriebsachse.
nachdem ich hier überall mitgelesen habe, dass es bei einigen doch Probleme mit dem Frontantrieb gab, hab ich mir schon Gedanken gemacht.
Denn es ist ja oft reichlich nass auf den Wiesen.
Danke Wettergott für die viele Flüssigkeit von oben :)
didje am 01 Nov 2012 11:57:49
kitally hat geschrieben:danke für den Tipp
nachdem ich hier überall mitgelesen habe, dass es bei einigen doch Probleme mit dem Frontantrieb gab, hab ich mir schon Gedanken gemacht. Denn es ist ja oft reichlich nass auf den Wiesen. Danke Wettergott für die viele Flüssigkeit von oben :)
Hallo
Dass es bei einigen doch Probleme mit dem Frontantrieb gab,nur es gibt keiner zu,ich bin nun schon einige Jahre ihr im Forum,da höre ich nur, ich habe mit dem Frontantrieb noch nie Probleme. Ich Wohne in einer Seitenstraße.die ich nur über einer große Steigung an fahren kann,wen es Regnet,bin ich mit dem Frontantrieb Fiat WoMo nicht hoch gekommen,und vorher mit dem Mondeo und Wohnwagen auch nicht,dann umgestiegen auf BMW Heckantrieb keine Probleme,dann auf Ford WoMo mit Heckantrieb auch keine Probleme.
Darum soll jeder für sich das beste selber aus suchen,für mich gibt es nur Heck -oder Allradantrieb
didje
Anzeige vom Forum
BadHunter am 01 Nov 2012 12:18:52
didje hat geschrieben:Dass es bei einigen doch Probleme mit dem Frontantrieb gab,nur es gibt keiner zu,ich bin nun schon einige Jahre ihr im Forum,da höre ich nur, ich habe mit dem Frontantrieb noch nie Probleme.
Naja, ich hatte auch noch nie Probleme, in bisher etwas mehr als 20 Womo-Jahren. Zumindest nicht mit Frontantrieb, auch nicht auf nassen Wiesen...
Nur mit dem Heckantrieb meines damaligen VW LT hab ich mich zweimal eingegraben und kam ohne Hilfe nicht mehr raus...
Sind eben so die persönlichen Erfahrungen, auch im direkten Vergleich mit einem Bekannten auf der gleichen nassen Wiese: er mit einem älteren VW LT/Heckantrieb, ich mit unserem Concorde auf Ducato.
Er musste über die gesamte Wiese bis zur Straße geschoben werden, ich brauchte nur einen kleinen Schwung durch 3 Leute die kurz geschoben haben, danach hab ich ohne Gasgeben im 2. Gang laufenlassen und das Womo hat sich bis zur Straße selbst "rausgezogen"...
dieter2 am 01 Nov 2012 12:27:34
Denkt drann,ziehen ist leichter als schieben :wink:
Dieter
rabi am 01 Nov 2012 12:35:56
Nun fangt doch nicht wieder mit dem Glaubenskrieg Frontantrieb - Heckantrieb an. Wenn die Reifen einmal durchgedreht haben in einer matschigen Wiese und das Profil mit der Matsche dicht ist, ist es völlig egal, ob Front- oder Heckantrieb.
Ausserdem...wenn ich mich festgefahren habe nützt mir diese Diskussion auch nix mehr. Kann mir das so richtig vorstellen...man sitzt bis zur Felge im Matsch und der hilfsbereite Nachbar steht daneben mit den Händen in den Taschen und doziert "Siehste...hättest dir mal ein Auto mit Heckantrieb kaufen sollen".
Das ein Frontantrieb bei glatter Fahrbahn bergauf nicht so gut ist wie ein Heckantrieb ist klar. Aber in dem Moment wo man rückwärts fährt, benimmt er sich wiederum wie ein Heckantrieb beim Vorwärtsfahren. (jaja...ich weiss...sieht bestimmt komisch aus, wenn man die ganze Passstraße rückwärts hochfährt :roll: )
Ich selbst habe mich mit meinem alten T2 mit Heckantrieb mehrfach festgefahren, aber auch mit frontgetriebenen Zugfahrzeugen vor dem Wohnwagen. Mit dem Ducato noch nicht *auf Holz klopft*. Das Verdienst schreibe ich aber nicht dem Frontantrieb zu.
OttoWalke am 01 Nov 2012 13:41:19
bernierapido hat geschrieben:ich habe mir die bestellt und bin wirklich zufrieden damit. --> Link Unico 6in1 Die Italieneische Version gefällt mir besonders gut ;-)
Aha, Unico 6in1, sehr vielseitig die Dame ;)
darf man fragen was die kostet?
haballes am 01 Nov 2012 14:29:57
rabi hat geschrieben:.....Wenn die Reifen einmal durchgedreht haben in einer matschigen Wiese und das Profil mit der Matsche dicht ist, ist es völlig egal, ob Front- oder Heckantrieb.....
Wahre Aussage. Es ist auf Nässe in Verbindung mit lockerem Untergrund egal.
Einzig, das der Hecktriebler eher vorwärts besser rauskommt.
Wichtig, das unter allen Umständen der erste Versuch gelingen sollte. Lieber immer wieder in entgegengesetzter Richtung wieder auf die Keile fahren, solange der Boden noch nicht aufgebuddelt ist, durch sinnfreie Rausschaukelversuche. Denn dann ist es fast unmöglich mit eigener Kraft freizukommen. Haben die Reifen durchgedreht und man hat es trotzdem nochmal zurück auf die Keile geschafft, dann macht es Sinn die Rillen frei von Matsch zu machen. Zum Glück hat man im Wohnmobil so einige Hilfsmittel immer an Bord.
Beim Fronttriebler kommt einzig erschwerend dazu, das jedes Einschlagen des Lenkrads die Auflagefläche der Reifen mindert. Meiner Meinung nach der häufigste Fehler.
Seile unbedingt mit großen Schlingen knoten, sonst hilft nur noch ein Brotmesser den Abschlepphaken wieder frei zu bekommen. :D
rabi am 01 Nov 2012 14:35:05
haballes hat geschrieben:Seile unbedingt mit großen Schlingen knoten, sonst hilft nur noch ein Brotmesser den Abschlepphaken wieder frei zu bekommen. :D
Naja...wenn du Seemannsknoten benutzt ersparst du dir das Messer. :razz: Aber ich habe 2 große Schäkel mit 10 Tonnen Bruchlast mit, da brauchst dann auch nicht knoten. Auch mein Bergeseil (8m lang)hat diese Bruchlast und fast keinen Reck. Hab ich mir beim Yachtausrüster anfertigen lassen.
piloteur am 01 Nov 2012 15:54:02
rabi hat geschrieben:...Aber ich habe 2 große Schäkel mit 10 Tonnen Bruchlast mit, ...
Was wiegen die denn und wie groß sind sie und wo kannst Du die an einem normalen Womo festmachen ?
ottomar am 01 Nov 2012 16:25:50
Die gelben Plasteteile taugen als Flugobjekte ... und wenn der Fahrer sich dann mehr zutraut, als er kann:
Mit freundlichen n,
Ottomar
rabi am 01 Nov 2012 16:32:45
piloteur hat geschrieben:
rabi hat geschrieben:...Aber ich habe 2 große Schäkel mit 10 Tonnen Bruchlast mit, ...
Was wiegen die denn und wie groß sind sie und wo kannst Du die an einem normalen Womo festmachen ?
:oops: :oops: :oops: hab mal wieder maßlos übertrieben...die haben nur 7 Tonnen Bruchlast. Sind solche: --> Link
Gewicht kann ich dir jetzt nicht sagen, sind im WoMo und das ist im Winterlager. Steht bei den Angaben im Link leider nicht bei. Aber die passen in die Abschleppöse.
dolata am 01 Nov 2012 17:28:55
Hab's mal mit den gelben Matten probiert, als wir im Dreck (nasse Wiese) festsaßen. Räder rutschten durch (Vorderradantrieb). Kaum Zuhause, habe ich mir vier dicke Gummi-Fußmatten mit beidseitig zahlreichen Löchern und Stegen gekauft. Je zwei davon mit einem stabilen Draht zu einem Stück auf doppelte Länge gebracht. Die lassen sich jetzt für den Transport in der Garage zusammenklappen. Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit nassen Wiesen und weichem Untergrund. Matten raus. Aufklappen, unter die beiden Vorderräder, und los geht's.