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Frage zu Steuern


ashbury am 14 Nov 2010 13:10:09

Hallo zusammen, ich fahre einen Ford Transit Diesel 2,5 Liter (Selbstausbau (eher minimalistisch), Baujahr 1997, z.Zt. als So.KFZ Wohnm ü. 2,8 T zugelassen). Die Wohnmobilsteuer ist jetzt auf 450 Euro pro Jahr gestiegen.
Besteht die Möglichkeit das Auto als Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen zuzulassen? Damit würde zumindest die Steuer sinken.
Gleichzeitig müsste ich allerdings die Kfz Versicherung wechseln, da ich z.Zt. einen Wohnmobil-Tarif habe (ca. 250 Euro/Jahr). Würde diese dann (also bei einem Nutzfahrzeug bis 3,5 T) tendenziell teurer oder gar billiger?
Last not least habe ich dank des Wohnmobil-Status eine Ausnahmegenehmigung von der Stadt für die grüne Umweltzone. Fällt diese dann ggf. weg?

Danke und , Ashley

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willsonne am 14 Nov 2010 13:22:07

Hallo,

das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Würde ich mal detalliert durchrechnen, unter Verwndung von Versicherungsanbietern, denn da lässt sich immer mal was machen.

Sicher ist jedoch, dass die Sondergenehmigung Umweltplakette wegfällt. Diese Sondergenehmigung gilt auch nicht für jede Umweltzone!
Allerdings fällt diese Sondergenehmigung sowieso bald weg - und dann ist das Womo weg...

LG

ashbury am 14 Nov 2010 14:48:47

Hi Willsonne, danke für Deine Antwort. Zunächst sollte ich wissen, ob ich dieses Fahrzeug überhaupt als Nutzfahrzeug ummelden kann. Ob also die technischen Vorraussetzungen gegeben sind. Ist da etwas bekannt? , Ashley

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ashbury am 16 Nov 2010 10:12:13

Hat jemand noch Ahnung zum Thema ummelden von Wohnmobil auf Nutzfahrzeug/LKW?

fantom am 16 Nov 2010 13:38:31

Du musst als erstes alles ausbauen, was den Eindruck machen würde, dass es ein Womo, Bus, Pkw oder sonstwas anderes außer ein Lkw ist. Sitze, Möbel, Küche und was sonst noch so drin ist. Wenn Du Fenster drin hast, kann's zusätzlich Probleme geben. Dann brauchst Du eine klare Trennung von Transport-/Ladefläche zu Personenbeförderungsfläche, am Besten mit einer Trennwand. Diese ist bei FICiPeu geschraubt, früher bei VW geschweißt - Ford weiß ich nicht. In einigen alten Traffic's von Renault gab's Gitter hinter den Fahrersitzen. Wasser-/Abwassertanks machen die Sache auch nicht glaubwürdig. Mit den ganzen Um- oder Rückbauten wirst Du beim TÜV, DEKRA oder einer geeigneten Prüfstelle vorstellig(oder warst schon vorher dort und hast gefragt, was Du alles machen mußt) und lässt die ganze Sache abnehmen. Mit den neuen Papieren gehst Du nun zur Zulassungsstelle mit neuer Deckungszusage der Versicherung, früher Doppelkarte und lässt umschreiben. Wenn Du jetzt guter Dinge aber die Sondergenehmigung für die Umweltzone los bist, täuschst Du Dich, denn die eigentliche Umstellung macht aber das Finanzamt. Und weil die auch nicht auf den Kopf gefallen sind, laden die Dich ein, dass Du denen Deinen Lkw zeigst. Die Kriterien, nach denen die prüfen sind andere als als die vom TÜV. Hier brauchst Du Überzeugungskraft, von wegen Gewerbe in Planung oder so. Weil die aber absolut nicht dumm sind, können sie Dich immer mal wieder einladen, nur eben nicht zum Kaffee. Du hast automatisch schlechte Karten, wenn Deine Kiste früher mal ein Womo war.
Solltest Du nach erfolgter Umschlüsselung nun Deine Möbel wieder einbauen, sorge dafür, dass sie leicht und schnell mit herkömmlichen Werkzeug entfernt werden können, dies ist eine Voraussetzung für die Zulassung als Wohnmobil, was Du aber nicht mehr sein willst. Wenn Dich dann unterwegs einer kontrolliert, egal wer, fährst Du grad einen Umzug und hast die Ladungssicherung übertrieben :wink:
Wenn Du nun einen Haufen Zeit, Geld und Nerven gelassen hast, wirst Du sehen, dass Du nun ca. 250€ Steuern sparst, das Gleiche für die Versicherung ohne TK bezahlst und die TK irrsinnig viel kosten würde, weil jeder ungelernte Pkw-Führerscheinbesitzende Mittzwanziger bei irgendeinem Paketdienst seine Schumachergene auslebt. Von VK ganz zu schweigen.
Das Ergebnis kannst Du für Dich selbst ausrechnen.
Frank

walter@bibuu am 16 Nov 2010 14:47:43

:respekt: das ja mal ein Text der recht umfassend alles um das Thema umschreibt.

:daumen2: Walter

ashbury am 16 Nov 2010 15:08:47

Frank, Chapeau! Danke für die Darstellung. Wenn ich Dich richtig verstehe, ist die Umweltplakette auch weg?

In jedem Falle lohnt sich der ganze Aufwand für mich dann nicht.

Danke Ashley

fantom am 16 Nov 2010 16:25:09

Wenn der Handwerksbetrieb um die Ecke, der der Stadt Steuereinnahmen bringt, keine Ausnahmegenehmigung für seinen Transporter bekommt, denke ich, kannst Du Deine vergessen. Aber Versuch macht kluch...

Das ganze Rechenspiel geht erst auf, wenn Du in ein paar Jahren rund 900€ Steuer zahlst und als Lkw immer noch nach Gewicht besteuert werden würdest.

Ich hab einen Transporter, mit dem ich gelegentlich Umzüge fahre und den ich brauche, um Hausbesuche abzuhalten. In diesen kann ich Selbstbaumodule einsetzen, wie Bett, Küchenblock, Schrank oder Sitzbank und Kühlschrank. Innerhalb einer Stunde ist alles ein- bzw. ausgebaut incl. Trennwand. Die Bordnetzinstallation bleibt für die Beleuchtung.
Wichtig für's Finanzamt ist die vorwiegende Nutzung und das ist bei mir der Transport.
Frank

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