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Hallo, liebe Womo-Gemeinde.
Ich habe so viele ältere Diskussionen und Beschreibungen zum Thema "Ausblasen der Wasserleitungen" hier durchwühlt, bin aber einfach nicht fündig geworden. Mich interessiert: Wie funktioniert es richtig? Habe gestern den Küchenhahn geöffnet und dann in die Wasserleitung im Bad gepustet (vorher natürlich den Duschkopf abgenommen, ist gleichzeitig auch der Hahn fürs Badezimmer-Waschbecken). Diesen Hahn habe ich vorher selbstverständlich auch geöffnet. Hinterher hatte ich mehr Schmerzen in der Lunge als alles andere. Zwar ist in der Küche Wasser rausgekommen. Aber wirklich richtig reinblasen konnte ich nicht. Der Widerstand war zu groß. Nun habe ich gelesen, dass ich eine Pumpe nutzen könnte (über einen Fahrradschlauch beispielsweise). Die große Frage ist: Bekomme ich so tatsächlich das Wasser aus allen Leitungen und auch aus dem Boiler? Trotz des großen Widerstandes (was auch immer das sein mag). Das glaube ich nämlich nicht. Das Wassersystem ist bei mir (Hymer 544 Swing, Bj. 2003) folgendermaßen verlegt: Hinter dem Beifahrersitz sitzt der Frischwassertank. Von dort läuft eine Leitung unter der Sitzgruppe und hinter dem Kühlschrank entlang unter den Küchenschrank. Dort lässt sich im Boden eine Klappe öffnen, darunter sind sämtliche Schlauchverbindungen: Also transparente Kaltwasserschläuche in die Küche (direkt darüber liegend), ins Bad und zum Boiler, rote Schläuche, die anscheinend vom Boiler zurückkommen und wiederum das Warmwasser in Küche und Bad führen. Wenn ich nun im Bad in den Hahn puste, werde ich wohl kaum das Wasser aus dem Boiler kriegen, oder? Oder reicht es dem Boiler, wenn ich einfach das dazugehörige Ablassventil öffne und dann im Bad noch mal reinpuste? Es tut mir leid: Zwei kurze Fragen habe ich zusätzlich noch, damit in meinem Womo jetzt im Winter nix falsch läuft: 1.: Füllt sich der Boiler im Hymer Swing 544 (Truma) automatisch, wenn ich nach dem Wassertanken das Wasser anstelle? Beim meinem ersten Womo (ein Italiener) war es so, dass nach dem Wassertanken die Pumpe automatisch so lange von selbst lief, bis der Boiler voll war. Das passiert jetzt aber nicht. Habe die Befürchtung, dass ich den Boiler irgendwann mal anmache, aber kein Wasser drin ist. Wäre ja auch nicht gut. Muss ich also das Wasser vorher ein paar Minuten laufen lassen? Dann weiß ich ja gar nicht, wann der Boiler voll ist ... Außerdem läuft das Wasser ja aus dem Hahn, da bleibt es wohl kaum im Boiler :? 2.: Trotz des speziellen Frostschutzmittels für Frischwassertanks ist in meinen Leitungen das Wasser gefroren (habe draus gelernt: nur noch ausblasen, nie wieder Frostschutzmittel!!! Wieder eine Erfahrung mehr). Habe gestern nun das Womo aufgeheizt und das Wasser aus Leitungen und Tank gelassen, das Ablassventil des Boilers aufgemacht, kam aber nix, usw. Dabei habe ich gemerkt, dass das Wasser in der Küche mit normalem Druck kam, im Bad aber weniger Druck war als sonst. Habe daraufhin alle Leitungen untersucht, soweit ich eben dran kam. Aber keinen Wasseraustritt bemerkt. Kann es trotzdem sein, dass irgendwo ein Schlauch, eine Verbindung oder sonst was geplatzt ist? Sorry, so viele Fragen, aber ich will jetzt alles richtig machen und habe einfach keine älteren Diskussionen gefunden, die mir geholfen haben. :( Vielen, vielen Dank im Voraus und liebe , Andreas Ahoi Captain :wink:
(das "Wasserproblem" hat Dich aber richtig gepackt ... :D ) Viele Fragen, die zum Teil nur bedingt was mit "ausblasen" zu tun haben. Vielleicht erst mal ein paar allgemeine Tipps : Regel Nr. 1 : Wasser ablassen möglichst nur bei Temp > 0°C (also VOR einer Frostnacht) oder bei beheiztem, gleichmäßig durchgewärmtem Fahrzeug. 2 : Du solltest 3 Ablaßhähne im Auto finden: 1 x Tank, 1 x Boiler, 1 x Wasserleitungen ... zusätzlich (so vorhanden) 1 x Abwassertank 3 : Diese Ablaßhähne alle "AUF" und Wasser ablaufen lassen ... die bleiben "AUF" bis zum nächsten Befüllen (nicht vergessen, dann zu schließen :) ). Beim ablassen auch die Wasserhähne (in Mittelstellung zwischen "warm" und "kalt" offen lassen, damit auch das Wasser aus den Zuleitungen raus kann. 4 : Erst jetzt macht "ausblasen" Sinn ... damit soll ja nur erreicht werden, daß evtl. "Wassersäcke" (Du erinnerst Dich) in den Leitungen entfernt werden. Nochmal: es muß nicht staubtrocken sein, sondern lediglich vermieden werden, daß irgendwo die Leitung noch vollständig gefüllt ist. 5 : zum "ausblasen" (sofern nötig) machst Du alle Wasserhähne "zu" und nimmst Dir der Reihe nach einen nach dem anderen vor: Hahn "auf" und in Richtung Tank reinblasen/reinpumpen ... dann der Hahn wieder "zu" und der nächste ... 6 : Wenn alles "leer" ist, machst Du die Wasserhähne wieder "auf" (die Ablaßhähne sind ja noch offen, siehe oben) und stellst das Auto ab. 7 : Noch besser: dreh eine Runde mit dem Auto durchs Dorf, damit "schüttelst" Du evtl. Restwasser auch noch raus ... Da Du offensichtlich irgendwo gegen Widerstand bläst, vermute ich mal einen geschlossenen Ablaßhahn ... oder halt tatsächlich bereits einen Eispfropfen :( . Das könntest Du überprüfen, indem Du wieder Wasser einfüllst (Heizung AN) und mal testest, ob alle Wasseranschlüsse richtig funktionieren ... dann halt wieder ablassen. Uff ... noch Fragen :?: Hallo, Wolfgang. Danke für die ausführliche Antwort!
Zu Nr. 1: Leider stand tatsächlich bereits das Eis in den Wasserhähnen. Den Kopf in der Küche hat es abgesprengt (ich weiß: das passiert mir nie wieder :x ) Also habe ich das Womo auf 17 Grad aufgeheizt (über einige Stunden hinweg). Dann habe ich die Fluten losgelassen. Zu 2.: Das Ablassventil für den Boiler sitzt im beschriebenen Schrankboden, daneben sitzt ein Ventil, das ich aufdrehen muss, als ich das draußen hatte, konnte ich durch den Boden nach draußen schauen. Ich nehme an, das ist die Öffnung für die Wasserleitungen. Der Frischwassertank selbst hat einen Stöpsel. Zu 5.: Das heißt, wenn die Ventile und der Abwassertank auf sind und ich oben in einen der Hähne blase, läuft das Wasser entweder aus einem der Ventile oder eben in den Abwassertank, je nachdem, wo das Wasser gerade ist? Dann kann es vielleicht sein, dass der Widerstand so groß war, weil ich das Wasser ja wieder hoch Richtung Küche aus den anderen Wasserhahn rausgeblasen habe. Wie ist es bei Dir: Wenn Du in Deine Leitung pustest oder Luft reinpumpst, hast Du da überhaupt keinen Widerstand? Noch mal Danke und , Andreas Ps.: Ja :) Weil ich keine Lust habe, dass mein geliebtes Womo etwas abbekommt :!:
Menno Andreas ... das ist aber echt blöd, kann schon sein, daß da noch was eingefroren ist/war ...
:?: Sorry, kann ich mir jetzt garnix drunter vorstellen ... heißt das Du mußt die Leitung aufmachen ??
Nicht wenn Du die anderen Wasserhähne (die Du nicht gerade ausbläst) schließt ... sag ich ja: alle anderen Wasserhähne "zu".
Ich muß (eigentlich) garnix ausblasen, bei uns läuft das Wasser problemlos ab, auch aus den Leitungen (Ausnahme: Duschschlauch) ... lediglich "sicherheitshalber" puste ich da kurz mal rein, nahezu ohne Widerstand, da kommen nur noch Tröpfchen. Puhhh ... :wink:
Erstmal :daumen2: an Wolfgang -> mach es genau so ->nichts zuzufügen :!: und
Bei mir mache ich immer die Wasserhähne auf ,damit die Luft aus dem Boiler kann, wenn die Pumpe sie befüllt :!: Ein nichtgefüllter Boiler "brennt "Dir durch(kann passieren!).....das passiert durch die Luft im Boiler ,die bei nicht geöffneten Wasserhähnen nicht entweichen kann und das Wasser zurückhält. Ich kenne es nur so -> kann sein das neuere Mobile ein Entlüftungsventil haben ,dann trifft dies hier nicht zu -> aber Luft ist trotzdem in den Leitungen beim Nichtöffnen der Hähne ...(ich kann mir vorstellen das dein Mobil schon eins hat , würde aber Sicherheitshalber mit laufendem Hahn befüllen .... Der Boiler ist voll , wenn es aus dem Warmwasserhahn nicht mehr "blubbert" -> dann hat er sich gefüllt und es ist keine Luft mehr drin . nur so viel zum Boiler ,alles andere hat Wolfgang schon beschrieben :wink:
Nein. Das Ventil muss ein paar Drehungen raus- (nach oben) gedreht werden. Ich habe es aber mal ganz rausgezogen. Das steckt in einem Verbindungsstück von zwei Schläuchen. Als ich es draußen hatte, konnte ich den Boden sehen - also den Scheunenboden. Heißt also: Wenn ich das aufdrehe, läuft das Wasser aus den Leitungen raus. Nehme ich mal an. Ich hoffe nur, dass durch den Frost keine Leitung abgesprengt worden ist. Den Wasserhahn kann ich verkrafen. Ich wollte sowieso einen neuen kaufen, weil mir der alte nicht gefallen hat. Aber Wasser, das aus Leitungen läuft, dann im Aufbau wieder gefriert und dann den Wänden oder dem Boden zusetzt, das muss wirklich nicht sein. Ich bräuchte ein Endoskop, wie es für Magen-, Darm-, Nasen- und sonstige Spiegelungen genutzt wird. Damit könnte ich den Schläuchen unter die Duschwanne folgen und schauen, ob was abgeplatzt ist. Aber wer hat schon so ein Endoskop...
wenn die Sicherheitsabschaltung nicht funktioniert :oops: Hallo, Carsten. Danke auch für Deine Antwort. Das heißt also, dass sich der Boiler automatisch dann befüllt, wenn ich irgendwo den Wasserhahn aufdrehe? Das würde vielleicht den verminderten Druck gestern im Bad erklären. Der war nicht so hoch wie sonst, weil die Pumpe gleichzeitig auch den Boiler befüllt hat ... ? Und das Ablassventil des Boilers hatte ich ja zuvor bereits geöffnet.
Doofe Frage: Das gilt auch dann, wenn nur kaltes Wasser über die Warmstellung der Mischbatterie kommt, gell? Denn der Boiler läuft ja zu Beginn nicht, ich muss ihn ja erst füllen. Das heißt nur, dass kaltes Wasser in den Boiler läuft und über die Warmwasserleitung wieder ins System zurückgeführt wird. Oder?
gibt keine doofen Fragen ... genau so ist es :!:
nicht ganz -> der Boiler füllt sich komplett mit kaltem Wasser (würde er auch tun ,wenn Du nur "Kalt" aufdrehst :!: aber das Wasser soll ja komplett in den Kreislauf und deshalb -> Warmwasserhahn öffnen (So steht es auch in meiner Beschreibung meines Boilers .. war beim 1. und 2. Mobil jeweils die gleiche Vorgehensweise.)
kannst Du leicht überprüfen -> Du müsstest dann eine Pfütze unterm WoMo haben -> wär nicht schlecht ,dann wüsstest Du das diese Leitungen wenigstens "Durchgang "haben . :!: Danke, Carsten. Dann ist die Boiler-Sache schon mal geklärt. Da war ich wirklich ratlos. Und die Sache mit der Pfütze wäre dann ja auch eindeutig. Hätte ich gestern mal drauf achten sollen :? Als ich vom Stellplatz losgefahren bin, waren da mehrere Pfützen. Eine vom Frischwassertank, eine wohl vom Ablassventil (keine Angst: war ja nur Frischwasser). Da waren aber glaube ich noch mehr. Habe ich nicht wirklich drauf geachtet, nur aus dem Augenwinkel gesehen. Oh, oh. Das wäre überhaupt nicht gut.
Ich werde das morgen testen. Alles von vorn: Womo aufheizen, Wasser tanken, Hähne laufen lassen, abwarten. Wenn dann was tröpfelt, habe ich wohl ein Problem. Dann müssen Küche und Bad auseinandergenommen werden, um nach dem Leck zu suchen, oder? Hi
Du musst den Wagen aber schon min. einen Tag lang kräftig durchheizen. Wenn Schläuche an versteckten Stellen eingefroren sind dauert es oft lange bis sie frei sind. Dann wie beschrieben über Stellung "Warm" den Boiler füllen. Hierbei den Füllstand des Tankes beobachten, es müssen mehr als 10 l weg sein, dass der Boiler voll ist.Dann Boiler volle Pulle hochheizen und alle Leitungen testen. Wenn alles O.K. ablassen. Und hierbei ganz, ganz wichtig, einen 10 l Eimer unter das Ablassventil des Boilers stellen. Erst wenn der voll ist, ist der Boiler wirklich leer !Zum Schluss, wie beschrieben, alles durchblasen. Kurt Ach so, noch was.
Ich glaube nicht, dass der Wagen schon son Automatik Ablassventil hat. Nach der Beschreibung ist es ein weißes Ablassventil aus Kunststoff. Dieses kann man aufschrauben. Es muss aber nicht völlig rausgedreht werden, es genügen einige Umdrehungen. Sonst läuft das Wasser vielleicht nach innen. Und unten immer schön beobachten dabei. So. Hier jetzt die Bilder des Faches unter dem Küchenschrank. Bin mir jetzt nicht mehr so sicher, welches Ventil für was ist. Das mit der blauen Kappe müsste ja eigentlich vom Boiler sein, da es am roten Schlauch hängt, über den das warme Wasser vom Boiler kommt. Dann wäre das gelbe Ventil für die Leitungen. Allerdings sieht die Bedienungsanleitung es andersrum vor. Seltsam. Schaut mal: Das gelbe ist für den Boiler -- so sieht meins auch aus :!:
Das blaue :?: :?: kann mir nur Vorstellen das es für die KaltWasserLeitung ,zur Entleerung dient :!: @Carsten: Okay - gelb ist Boiler. Dann muss das andere tatsächlich für die Leitung sein. So hört es sich auch bei Kurt an.
@Kurt: Okay, das könnte auch den Widerstand beim Pusten in der Bad-Leitung erklären: Da steckte irgendwo noch Eis drin. Vermutete Wolfgang auch. Aber dabei läuft ja auch Wasser aus dem Hahn. Ist das normal oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, den Boiler zu füllen?
Habe ich mir auch gedacht, als ich das Ventil ganz draußen hatte, denn das Loch nach oben ist größer als zum Boden raus. Hätte da Wasser in der Leitung gestanden, wäre es eher oben rausgesprudelt als unten raus. Lieber , Andreas
Hmmm ... glaub ich jetzt so nicht ... Normalerweise ist - Kaltwasser .... weißer Schlauch - Warmwasser .... roter Schlauch Demnach müßte "gelb" das Leitungsventil sein, das blaue kenn ich nicht ... Probiers halt aus : wenn Du morgen eh füllst und hochheizt - welche Leitung wird "warm" :?: Außerdem: Kurt hat schon Recht - Du mußt richtig heizen, damit das Auto gleichmäßig warm ist ... @Wolfgang: Ah, Du sprichst doch noch mit mir. Danke! :) Werde es morgen testen. Habe mich vorhin noch mal in den Katakomben meines Womos rumgedrückt. Alle Stellen, an die ich rangekommen bin und an denen Schläuche verlegt sind, sind trocken. Ich denke, wenn es irgendwo ein Leck geben würde, wäre da gestern schon was rausgelaufen - und eben auch an diesen neuralgischen Stellen mit all den Verbindungen, Schellen und Ventilen zu sehen. Und dann hätte ich heute noch das Eis entdeckt. Aber da ist nix. Selten, dass ich mal so positiv denke, aber in diesem Falle glaube ich, dass alles gut ist.
Dennoch: Kontrolle ist besser.
Tipp: nimm morgen da mal eine Heißluftpistole oder einen Föhn mit und blase ganz gezielt - VORSICHTIG - evtl. Kaltstellen an ... @Wolfgang: Sehr gute Idee. Zum Beispiel unter der Toilette neben der Kassette, da war es trotz Heizung ziemlich frisch. Schwierig mit den beiden Auslässen.
Eins könnte zum "Luft holen" sein. Dieser Schlauch wäre dann am Boiler oben angeschlossen. Fakt ist aber eins, zum Ablassen müssen beide auf. Kurt @ Andreas;
Ich bräuchte ein Endoskop, Sowas gibts im Baumarkt, in der Elektroabteilung Kostet unter 50€. Nur operieren dürfen die noch nicht :D :oops: Albert Hallo, Albert. Die gibt es tatsächlich im Baumarkt? Hallo, das gelbe Ventil ist Boiler, wie beschrieben. Das Blaue ist ein so genanntes Dreiwegeventil und sitzt in der warmwasserleitung ( roter schlauch) Im geschlossenen zustand läßt dieses ventil das Wasser von einer Seite zur anderen Seite durch, wenn du das ventil aufdrehst öffnet sich nach unten ein dünner Ausgang( daher kannst Du auch den Scheunenboden sehen ! So war es bei meinem alten Hymer! @Albert: Dein Tipp war super! Habe mir von einem Bekannten ein Endoskop geliehen (habe nicht gewusst, dass solche Teile für den Kfz- und Werkstattbereich tatsächlich so verbreitet sind). Habe es auch bereits im Womo eingesetzt (unter und hinter dem Küchenschrank, wo ein Hauptteil der Wasserleitungsverbindungen liegt inkl. die beiden Ablassventile). Bis jetzt habe ich nichts gefunden. Also kein Wasser auf dem Boden und an den Wänden.
Habe die beiden Tage in der vergangenen Woche genutzt, an denen die Temperaturen über null Grad lagen. Dann habe ich die Wasserleitungen - wie ihr beschrieben habt - ausgeblasen. Also einen Wasserhahn auf, die Ablassventile auf - und los ging es. Erstaunen: Da kamen aus einem der Ablassventile locker noch mal 2 bis 3 Liter Wasser. Das hätte ich nicht gedacht, dass noch so viel in den Leitungen steckt. Ein großer Aufwand ist das Ausblasen tatsächlich nicht - muss meine Meinung revidieren. Das werde ich jetzt immer so machen. Und ich hoffe, dass durch den Frost tatsächlich nichts zerstört wurde. Falls es den Boiler getroffen hat: Woran merke ich, dass er kaputt ist? Läuft Wasser aus, wärmt er das Wasser nicht mehr, macht er Geräusche ect.? Danke noch mal für eure guten Tipps! Haben mir sehr geholfen. Lieber , Andreas[/b] Hallo captain,
schau mal hier: --> Link zu meinem Beitrag vom 7.11.2009 ich machs folgendermaßen: - Ablaßventile aller Tanks öffnen, Wasser rauslaufen lassen - Wasserpumpe einschalten, einen Wasserhahn öffnen, laufen lassen bis Pumpe röchelt - Wasserhahn wieder schließen - Leitung auf der Druckseite der Wasserpumpe abschrauben, mit Schwamm/Tuch Restwasser auffangen, dabei Pumpe nochmals kurz einschalten - Schlauch mit der Tankverschraubung in die Leitung der Druckseite reinschrauben - am anderen Ende 12V-Kompressor anstöpseln, Kompressor einschalten und Druck aufbauen - nacheinander alle Wasserhähne warm/kalt öffnen, bis nur noch Luft kommt - Wasserhähne wieder schließen, Boilerablaßventil öffnen, warten bis nur noch Luft kommt - Filter auf der Saugseite der Wasserpumpe abschrauben und trockenlegen - alles wieder zusammenbauen nach spätestens 10 min ist alles erledigt grüße klaus Hallo!
Ist der Aufwand, der hier teilweise beschrieben wird, denn wirklich notwendig? Ich schalte 12V aus, damit die Tauchpumpe stromlos wird. Hänge den Duschkopf hoch. Öffne die Wasserhähne. Öffne Elasi am Boiler. Öffne die beiden Entleerungsventile von Warm- und Warmwassersystem. Ziehe den Stöpsel im Tank. Das war’s dann auch. Wolfgang Moin Wolfgang,
dann blase die Leitungen mal nur einmal durch :wink: Du wirst erstaunt sein, wieviel Wasser in den Leitungen verbleibt. u.U. ist Dein System doch so optimal, das das "normale" Entleeren reicht. Dann meinen Glückwunsch.....hat der Hersteller mitgedacht. :wink: Also ich mache es genauso wie Wolfgang. Allerdings lasse ich dann alles offen und fahre zum Unterstand. Während der Fahrt läuft dann meistens noch ein wenig Wasser aus. Alle Hähne bleiben dann auf der offen Stellung. Nur Abwasserablauf wird geschlossen, will ja den Scheunenboden nicht versauen.
Bisher hatte ich damit nie Probleme und wir fahren immer wieder im Winter mal los. Bevor is dann an der Wasseranlage etwas mache, wird erst mal ein paar Stunden aufgeheitzt, dann ganz vorsichtig die Wasserhahnen schliessen. Ich blase immer einen großen Luftballon auf und Stulpe ihn über den Wasserhahn. Danach drücke ich die Luft raus. Dann blubbert es immer ordentlich Holger
Servus Ich hab ca 15Jahre Wintercamping, mit bis zu 22Grad Minus, hinter mir. Mein Fendt WW hatte auch einen Boiler. Direkt an dem Boiler waren die Ablassventile von beiden Richtungen, warm und kalt, und es waren wie immer Kunsstoff oder besser gesagt Gummileitungen verbaut, wie auch in meinem Hymer. Ich hab immer nur die Ablassventile geöffnet, obwohl die Leitungen stellenweise waagerecht verlegt waren. Das Wasser floß von den höher liegenden Hähnen nach außen, und was in den Leitungen blieb, oder bleibt, hat ja Platz nach hinten, vorne, oben unten....und selbst wenn nicht, dann können sich die Gummischläuche auch noch etwas dehnen. Mir ist noch nie etwas geplatzt, auch im Garten, wo einige Schläuche an Haken an Schuppen oder wintergarten hängen, die nie Jemand ausbläst, war noch nie ein Schlauch im Frühjahr undicht. Aber Jeder wie er mag, ausblasen schadet nicht....muß aber meiner Meinung nach, wenn der Ablasshahn offen, und das Wasser bereits abgelaufen ist, nicht sein. ...werd bei großer Kälte, hab Klarsichtschlauch iwo rumliegen, mal Test machen...ob sich das Wasser im Schlauch nur nach hinten oder vorne ausdehnt, oder sich der Schlauch auch im Durchmesser ändert. Hoff ich vergess es nicht, denn dann ist ja Eisstockschießen angesagt.... :razz: :razz: Schaun ma moi!!
Da hattest Du ja bisher immer Glück gehabt. Und trotzdem gibt es Stellen im Wohnmobil wo es zu Frostschäden kommen kann : --> Link --> Link Hallo, ich mache es genau so wie Wolfgang es in seinem Beitrag beschrieben hat. Trotzdem hatte ich in meinem alten Womo 2x jeweils nach den ersten beiden Wintern Frostschäden an dem Wasserverteiler. Der war allerdings auch nicht so besonders gut angebracht. Es blieb immer ein wenig Wasser darin, dass ich scheinbar auch durch ausblasen nicht komplett herausbrachte. --> Link Ich habe dann den Verteiler durch T-Stücke (es waren nur 3 Abgänge am 4-fach Verteiler belegt) ersetzt. Danach war das Problem beseitigt - keinen Frostschaden mehr. Ausblasen mache ich mit der Pumpe: ![]() An die Ausblasöffnung der Pumpe habe ich ein Stück dünnen Fahrradschlauch befestigt. Der lässt sich einfach über die Wasserhähne stülpen. Damit geht das Ausblasen recht einfach. Noch ein Hinweis: Ich betätige nach dem Ausblasen noch einmal die Toilettenspülung. Da bleibt eventuell sonst auch ein Wasserrest drin. Gruß Gerald ...und einmal durchs Dorf rumpeln..... Bei mir läufts auch gut ab....allerdings hatte ich Eis im Syphon.....also auch hier kucken Ich öffne alle Hähne und die Absperrventile am Boiler,dann ein kurzer Sprühstoß aus dem Kompressor und das war es. Gruß Bernd nachdem nach dem vorletzten Winter bei mir Wasser unter der Küchenzeile sichtbar wurde hab ich mich auf die suche nach der Leckstelle gemacht und entdeckt das bei der Küchen Armatur unten zwischen den warm / kalt Anschlussnippeln ein Riss war. Vermutlich befand sich nach dem entleeren der Leitungen in Herbst noch etwas Wasser im Bereich Kartusche und ließ dann im Winter den Hahnkorpus auffrieren. Seit dem blase ich alle Leitungen einschließlich Syphons mit (< 1Bar wegen gesteckten Abwasserleitungen ) aus und bin sicher kein Restwasser in den Leitungen zu haben
Glück kann ein eingefrieren nicht verhindern, nur vernünftig verlegte Leitungen. Bei unserem Womo sind in der beheizten Garage am tiefsten Punkt des Rohrleitunssystems zwei Entleerungsventile angebracht. Je eines für den Warmwasser- und Kaltwasserstrang. Die letzten 17 Jahre ist da noch nichts eingefroren, ohne zusätzliche Entleerungs- oder Ausblasemaßnahmen. Gruß Scout
Mit dem Kompressor vom Reparaturset blase ich die Leitungen durch. Ganz wichtig ist es, vorher alle Hähne und Ventile zu öffnen. Dann steigt der Druck nie über 0,5 bar. Im Wechsel schließe und öffne (wechseln zwischen "warm"- "kalt") ich alle Hähne und Ventile, besonders wichtig das Boilerventil, sonst entweicht die meiste Luft darüber. Und die Toilette nicht vergessen. Außerdem hat mein Tank einen Kontrollüberlauf (bei ca. 50% Tankinhalt) mit Ventil. Diesen Strang hätte ich beinahe mal vergessen. Den Luftschlauch vom Kompressor verbinde ich mit dem Schlauch direkt im Tank. Zusätzlich trenne ich im Anschluss den Zu- und Abgangsschlauch von der Druckpumpe und klopfe oder rüttele auch dort den letzten Tropfen Wasser raus.
Servus, genau das ist der springende Punkt. Und beim Fendt wars mit Sicherheit so. Weiß Jemand wie Hymer die Leitungen verlegt, bei Modell 2018?? Nach der Frost-Sicherheitsanleitung liegen sie auch gut, denn es heißt nur ,,Alles öffen,, Wenn ich das vor Zeugen mache, hätten sie ja schlechte Karten....und bei mir ist es so, .....und ich hab zum Glück, einen Anwalt für Vertragsrecht als Schwager. Schaun ma moi!! Und nochwas.....a guads neis Jahr....an Alle, und Gsundheit dazua.....alles Andere kaff ma uns Gruß Franzl
Servus Aus diesem Grund, und weil ich an der Toilette die Pumpe nicht laufen ließ, bin ich Heute zur Halle gegangen, und hab all das was hier geschrieben wird, gemacht. Ist ja der erste Winter mit dem Womo, und bevor ich schlechte, oder evtl teure Erfahrung sammle, geh ich auf Nr. sicher. Alsooo....Duschhahn abgeschraubt, reingeblasen (inkl Bakterien :roll: )....konnte ohne Wiederstand und ohne Gurgeln sofort durchblasen. An den Hahn in der Küche kam ich mit dem Mund gerade so ran....reingeblasen, ohne Gurgeln oder Widerstand sofort durchgeblasen. Pumpe von Toilette laufen gelassen....es kam nur Luft. Ich habe im Okt. das Womo, in der Halle, nur genau ins Lot gestellt....dann alles so gemacht wie vorgeschrieben. Glaub ich hab mit meinem neuen Teil genauso wenig Glück, wie damals mit Fendt...sondern wenn die Leitungen optimal verlegt sind, Alles für die Überwinterung Nötige geöffnet ist, funktioniert das Ablaufsystem zu 100%. Denk es macht sich immer wieder mal bemerkbar, wenn man bei den Preisen die Wohnmobile kosten, nicht unbedingt auf das Billigste zugreift. (Evtl halt ein Jahr länger sparen) Spätestens beim Wiederverkaufswert kommt es richtig zur Geltung. Ich hab meinen Fendt Topas letztes Jahr, er war sehr gepflegt, viel gefahren, und sah aber, bis auf 3 leichte Schäden, aus wie neu, nach 11 Jahren mit einem Verlust von 5000€ verkauft. Des is do ned schlecht, oda? Ich weiß natürlich, das der Preis auch den extremen Preissteigerungen der letzten Jahre geschuldet ist, doch wenn Preis-Leistung beim Kauf stimmt, tritt er auch beim Wiederverkauf zu Tage....sofern das Teil weiterhin als hochwertig gilt, und mit den Jahren keine gravierenden Mängel auftreten. In diesem Sinn, meine Meinung, Erfahrung muss ich noch sammeln ..... und nix für unguad Franzl |
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