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Schlimmer Unfall am CP Edersee


pipo am 06 Jun 2011 19:18:35

Der 46-jährige Familienvater, der am Wochenende bei einer Gas-Verpuffung
auf dem Campingplatz am Edersee schwer verletzt wurde, ist weiter in einem
sehr kritischen Zustand. Das teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.

Siehe --> Link

--> Link :(

Das sieht nicht gut aus.
Ich wünsche unserem Mitcamper, dass er shcnell wieder Fit wird!


peter

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fuzzy am 06 Jun 2011 19:27:55

das ist ja furchtbar, schaut man sich das Vorzelt und den Gasherd an, drängt sich mir leider der Verdacht von unsachgemäßen Umgang mit der Gasanlage auf.

Also Leute Pfoten weg von der Gasanlage !!!!

Ich drücke dem Mann alle Daumen !

petermann am 06 Jun 2011 19:30:19

Habs heute im HR Text gelesen ,echt übel kann nur für den Kollegen die Daumen drücken .

Peter

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raribay am 06 Jun 2011 19:33:04

da kann man nur hoffen das er durchkommt und keine bleibenden Schäden davon trägt.

leikaxy am 06 Jun 2011 19:52:01

Ist ja schrecklich.Ich war am WE am Edersee.Nichts bemerkt.
Ich drücke ganz arg die Daumen.

Gast am 06 Jun 2011 20:15:53

Ich nehme mal an, dass ein Gasanschluss locker war oder der Gasschlauch porös oder beschädigt war. Dies sehe ich leider immer wieder, habe auch schön öfter den einen oder anderen angesprochen ( Gasschlauch 20 Jahre alt usw. )

Gast am 06 Jun 2011 20:17:46

Mal abgesehen von dem erlittenen Schaden frage ich mich, wieso ein Buscamper bei dem begrenztren Stauraum noch eine komplette Küche für das Vorzelt mit sich herumschleppen muss. Und wo lässt der das alles während der Fahrt?

Gast am 06 Jun 2011 20:24:07

Das habe ich schön öfter gesehen, dass ein Vorzelt und oft noch kleinere Zelte für die Kinder etc. mitgenommen werden und das WOMO total überladen ist.

kintzi am 06 Jun 2011 20:54:52

Hallo, da uns alle trotz 2-jährlicher Prüfung ein Gasleck erwischen kann, fragt sich doch, wie kann man solch eine Katastrophe verhindern?
Mein Vorgehen: Vor jeder Fahrt gebe ich Gasdruck auf das in der Umschaltanlage integrierte Truma-Manometer,dabei Ventil auf u. wieder zu. Dieser Druck muss nach meiner Vorgabe mindestens 2h gehalten werden, dabei sind die Absperrventile zu den Gasgeräten (4 einschl. Backofen) offen . Danach lasse ich den Gasdruck über einen Kocher ab, um zu sehen, ob d. Manom. wieder auf 0 läuft (Fkt.-Kontr. des Manom.) Ansonsten ist an der Werksalarmanlage über dem Boden ein Gassensor integriert, ein weiteres mobiles unabh. Gerät oberhalb des Herdes. Letzterer wird jeden Morgen autom. durch mein Eau de T. überprüft, hupt nämlich bei Givenchy fürchterlich. Richi

baschwe am 06 Jun 2011 21:10:05

sieht schlimm aus und ich drücke dem gleichgesinnten feste die daumen,
dass er alles überstehen wird.

die hinweise auf mögliche überladung kann man zwar gelten lassen, aber eine überladung hat bestimmt nichts mit der ursache zu tun, gelle

ich denke, dass es viele möglichkeiten für die ursache gibt und spekulationen keinem helfen.

aber das ist nur meine meinung.

daher bleibt mir nur das daumen drücken !

knieschleifermo am 07 Jun 2011 06:32:32

--> Link

Hoffen wir mal mit ihm....

fetzi am 07 Jun 2011 07:48:01

Leichtsinn vermute ich bei zwei Kindern an Bord nicht. Ich wünsche ihm und der Familie alles Gute. Hoffentlich kommt er durch und wird wieder gesund!

pipo am 07 Jun 2011 07:49:52

kintzi hat geschrieben:Hallo, da uns alle trotz 2-jährlicher Prüfung ein Gasleck erwischen kann, fragt sich doch, wie kann man solch eine Katastrophe verhindern?

Ich nehme einfach mal an, da das Zelt vollkommen abgebrannt ist und die
Küche sich in diesem Befand, dass die Anschlüsse zum Herd hin nicht richtig
dicht waren. So konnte sich im Zelt Gas sammeln und sich auch entzünden.

Hier sollte es wohl eher heissen:
Beim Anschluss externer Gasverbraucher Anschlüsse richtig fest ziehen :!:

Unfassbare
peter

JEFF und GITTE am 23 Okt 2011 10:34:32

Moin,
ich lese gerade zufällig diesen Thread.
Ich wohne ja am Edersee und von daher ist mir auch bekannt, dass der Verunglückte wenige Tage nach der Verpuffung verstorben ist.

womowitsch am 23 Okt 2011 11:01:56

longo hat geschrieben:Mal abgesehen von dem erlittenen Schaden frage ich mich, wieso ein Buscamper bei dem begrenztren Stauraum noch eine komplette Küche für das Vorzelt mit sich herumschleppen muss. Und wo lässt der das alles während der Fahrt?

Hallo, das sieht aus, als würde man die Küche aus dem Bus herrausnehmen können. Vieleicht liegt auch da der Fehler. Wie es im Freien zu einer Verpuffung kommen kann ist mir ein Rätsel. Da muss jede Menge Gas ausgeströmt sein, das sich dann gesammelt hat. Vermutlich Schlauchbruch oder Kocher ohne Zündsicherung.

Gast am 23 Okt 2011 20:31:40

Hallo
flüßiggas ist gefährlich, es hat einen rel. großen explosiblen bereich kombiniert mit der unangenehmen eigenschaft einer großen relativen dichte, die ein erschnüffeln des gasaustrittes erst möglich macht, wenn es meist zu spät ist. ich bin normalerweise ein tanks -ahead-typ, aber beim thema gas gilt vorsicht ist die mutter der porzelankiste, seit ich die bilder bei den dvgw/dvfg-schulungen gesehen habe. schockierend die fehler und die auswirkungen der selbigen.
daher meine forderung in jedes Womo müssen gaswarner eingebaut werden, alle externen verbraucher sind grundsätzlich bei verwendung in vorzelten oder ähnl. räumen, über gassteckdosen mit tae anzuschließen und normale gasschläuche gehören verboten zur verwendung in zelten etc
lg
olly

Land-Rover109 am 23 Okt 2011 20:38:46

dodo66 hat geschrieben:... über gassteckdosen mit tae anzuschließen und normale gasschläuche gehören verboten zur verwendung in zelten etc
lg
olly


Hi Olly,

Gaststeckdosen kenne ich aber tae sagt mir nichts, kannst du das erklären?
Und welche Gasschläuche sollten denn sonst verwendet werden?


Roland

ferienfahrer am 23 Okt 2011 21:19:27

Müsste man ein zündfähiges Gemisch in der Atemluft nicht riechen? Dem Stadtgas werden doch extra "Duftstoffe" beigemischt. Ist das beim Propangas nicht so?

Gast am 23 Okt 2011 21:21:31

TAE= thermische abperreinrichtung, unterbicht bei erwärmung über 80 grad die gaszufuhr, panzerschläuche = mit edelstahlschutzarmierung verwenden zu erkennen an der edelstahlummantelung

grundsätzlich sollten alle verbraucher über gassteckdosen mit zulassung innenbereich anschloßen werden, falls nicht sollten zumindest gasdruckregler mit zulassung für den innenbereich verwendet werden, sowie ggf auf eine gasmangelsicherung, bzw einen strömungswächter bzw auf eine funktionierende thermoelektrische zündsicherung geachtet werden viele dieser basics sind bei geräten mit dvgw-zeichen und zulassung für den innenbereich schon längst standart
lg
olly

Gast am 24 Okt 2011 09:18:44

Also das Flüssiggas gefährlich ist bekannt, weil es ja eine hohe Energiedichte haben muss! Das ist auch gut so, ansonsten müsste man ja noch mehr mitschleppen!

Aber das man ein unkontrolliertes Austreten überhaupt nicht riecht, kann nur zwei Gründe haben: 1. einen fehlenden Geruchssinn oder 2. man hat sich an den Gestank des Penetriemittels gewöhnt.
Jeder der es nicht gleubt, sollte mal kurz (1sec und nicht gerade wenn was brennedes oder funkendes in der Nähe steht) seine Gasflasche unangeschlossen aufdrehen, das stinkt so stark, das man die Flucht ergreifen möchte!

Das sich Flüssiggas in Kellerraumen und Gruben ansammeln kann ohne das man dies wahrnimmt ist schon auf Grund eben des stinkenden Peetriermittels schwierig, aber in einem wenn auch geschlossenen Zelt, eigentlich nicht. Da ein Zelt ja nicht luftdicht ist, und die Konzentration sofort absinken würde, wenn nichts neues hinzukommt.

Klar reichen 4 cl Flüssiggas aus, wenn es im perfektem Mischungsverhältnis mit Luft angereichert ist, ein Einfamilienhaus schlagartig abzureißen, aber das man das nicht riecht, ist nur aus den 2 oben genannten Gründen möglich.

Gefährlich sind aber Campinggaskartuschen, wo das Flüssiggas noch als Flüssigkeit vor der Vergasung auslaufen kann, wenn man sich deppern anstellt! Diese sollten nur draußen und nie in Zelten oder anderen Raumlichkeiten unter besondere Vorsicht gewechselt werden.

Daher ist der Vorfall tragisch aber nicht ohne Schuld und wäre vermeidbar gewesen!

Jörg

Gast am 25 Okt 2011 22:07:23

thema flüßiggas:
man riecht es erst wenns zuspät ist, zumindest ich bei kleinen aber dennoch gefährlichen leckagen. aufgrund seiner dichte größer als die dichte von luft sammelt es sich am boden, nur mein hund schnuffelt in bodennähe, ich bei 1,8m
die lagerung von flüssigas ist daher gem trf grundsätzlich in räumen unter erdgleiche zb keller verboten.
gasmedlder für flüßiggas sind daher ca 5cm vom boden entfernt zu montieren! im gegensatz zu den erdgaswarnmeldern die im deckenbereich montiert werden.
ich bin halt zugegeben fast übervorsichtig beim umgang mit gas
@jörg
0,4l flüßiggas langen nicht aus um ein einfamilienhaus in die luft zu jagen, schätze es braucht min 4-6 ltr

lg
olly

felix52 am 25 Okt 2011 22:22:58

pipo hat geschrieben:
kintzi hat geschrieben:Hallo, da uns alle trotz 2-jährlicher Prüfung ein Gasleck erwischen kann, fragt sich doch, wie kann man solch eine Katastrophe verhindern?

Ich nehme einfach mal an, da das Zelt vollkommen abgebrannt ist und die
Küche sich in diesem Befand, dass die Anschlüsse zum Herd hin nicht richtig
dicht waren. So konnte sich im Zelt Gas sammeln und sich auch entzünden.

Hier sollte es wohl eher heissen:
Beim Anschluss externer Gasverbraucher Anschlüsse richtig fest ziehen :!:

Unfassbare
peter


Also, ich kann es mir nicht vorstellen, dass ein Zelt, gerade ein Vorzelt, nach unten soooo dicht ist, dass das Gas net entweichen kann. Es sei denn, da war ein Gasanschluss voll defekt oder überhaupt nicht richtig über Stunden angeschlossen. Aber dann hätte es die Anderen im Bus schon längst erwischt, oder? :roll:


Alles Gute dem Opfer
Felix52

Gast am 26 Okt 2011 22:23:34

die dichtigkeit des vorzelts langt wenn es richtig windstill ist, weil das flüßigas aufgrund seiner physikalischen eigenschaften eine zeit lang im prinzip dort bleibt wo es ist, nicht umsondt gibt es die sicherheitsvorschriften
lg
olly

Gast am 27 Okt 2011 16:25:13

felix52 hat geschrieben:Alles Gute dem Opfer
Wie meinst Du das denn ? Das Opfer ist doch verstorben.

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