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Hallo,
seit über einem Jahr lese ich sehr interessiert in diesem Forum. Im vergangenen August habe ich dann meine bisher einzige Reise mit einem gemieteten Wohnmobil nach Norwegen gemeinsam mit meiner Frau unternommen. Zuvor waren wir schon einige Male in norwegischen Ferienhäusern. Das Land fasziniert uns wohl so wie alle in diesem Forum. Der Grund für diesen Beitrag ist die Vorfreude auf unseren nächsten Urlaub im Norden. Beim stöbern in den vielen Fotos vom letzten Jahr kam mir die Idee für einen kleinen Reisebericht, weil wie ich finde z.Z. nicht viel los ist im Forum. Ich habe so etwas bisher noch nicht gemacht, aber Andere haben das ja bisher auch hinbekommen. Wir waren vom 8. bis 30. August 2010 in Norwegen unterwegs und unser Ziel war es die Lofoten zu erreichen und ein paar Highlights in Südnorwegen zu besuchen. Wollt Ihr mehr davon hören und sehen ? Ich stelle mir so vor jeden oder jeden zweiten Tag über einen Reisetag zu berichten. Wenn ich dann mit dem Bricht zu Hause angekommen bin, kann ich meine diesjährige Tour gut gelaunt und in Norwegenstimmung antreten. Ja klar doch...!
Berichte über Norwegen sind immer gut :ja: Wo geht es dann dieses Jahr hin? Wieder mit einem gemieteten Wohnmobil? Besonders, wenn man (also wir) dieses Jahr nicht selbst dorthin können :( Ja mach mal. :ja:
Heute in 14 Tagen geht unsere Fähre nach Norge. :jump: :autofahren: Am Samstag den 7. August holten wir unser WoMo vom Vermieter unseres Vertrauens ab.
In den Tagen davor haben wir schon so die eine oder andere Sache, von der wir glaubten sie in den kommenden Wochen gebrauchen zu können, in der Garage verstaut. Kurz gesagt es ist ein riesen Berg Gepäck geworden, der nun verstaut werden muste. Ich muß gestehen, daß ich sehr erstaunt war, als am Sonntag Vormittag alles im Auto war und sogar ziehmlich aufgeräumt aussah. Punkt 12 Uhr war dann Verabschiebung von unserem Sohn (der war wie ich glaube froh uns los zu werden und nicht mit zu müssen) und die Reise gen Norden ging los. Die Fahrt an diesem Tag ging weitestgehend über die Autobahn bis kurz vor Hamburg, dann durch Kiel, Eckernförde, Kappeln bis zu unserem ersten Tagesziel an der Ostseeküste nahe Masholm. Knapp 600 km sind wir an diesem Tag unterwegs. Das Fahren des Wohnmobils macht mir keine Probleme. Die ersten Mahlzeiten und die erste Nacht waren auch o.k. 9. August 2010
Ein herrlicher Morgen auf dem kleinen Campingplatz an der Ostsee. Da das Wetter recht schön ist gehe ich vor dem Frühstück noch kurz Schwimmen. Nach dem Frühstück noch ein Spaziergang und dann geht es weiter nach Flensburg. Noch ein paar Einkäufe und das erste mal an die Tanke. Etwa 60 l, na ja die hatte mein Kombi auch fast gebraucht. Die Fahrt geht nun durch Dänemark bis nach Hirtshals. Dort soll am nächsten Morgen unsere Fähre nach Kristiansand abfahren. Hitshals empfängt uns wie fast immer mit stürmischenm Wetter und wir haben keine Lust bis zum kommenden Morgen zu warten. Die Tanke an diesem Tag das zweite mal. 35 l passen schon wieder rein, bei etwa 400 km Strecke. Für ein paar Euro buchen wir bei Fjordline um und nehmen die Abendfähre. Das hätten wir uns allerdings schenken können, weil erstens erheblich verspätet und zweitens aus der geplanten recht kurzen Überfahrt über 4 Stunden Wellenreiten geworden sind. Um 3 Uhr liefen wir in Kristiansand ein. 10. August
Wo soll man um 3 Uhr Morgens in Kristiansand hin. Keine Ahnung, also weiterfahren. Nach einer Stunde Fahrt bei Mandal ist Schluß mit lustig, mir fallen die Augen zu. Meine Frau schläft schon lange. An vielen Parkplätzen stehen häßliche Schilder - WoMo`s ab 22 Uhr verboten. An einem kleinen Yachthafen Nahe des Campingplatzes von Mandal finde ich einen ruhigen Platz für eine kurze Nacht und ein Verbotsschild steht auch nicht da. Das ist die erste Nacht freistehend und ich schlafe trotz Müdigkeit sehr unruhig und auch nicht so lange. Wir benutzen das erste mal unsere Dusche im Wohnmobil. Schon toll, was man so auf ein paar Quadratmetern an Luxus hat. Im Yachhafen kommt langsam Leben auf, doch an uns stört sich niemand. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang über den Campingplatz und am Strand von Mandal. Das Wetter ist Klasse, Sonne, Wolken und fast 20 Grad. Für den ersten Tag doch nicht schlecht. So ganz nebenbei finden wir auch noch ein paar Hände voll Pfingerlinge auf dem Weg zurück zum Yachthafen. Von wegen, daß Lebensmittel in Norwegen teuer sind. Wir fahren weiter nach Lyngdal. Dort waren wir 2002 das erste Mal in Norwegen. Da wir damals schon am Südcap waren, fahren wir diemal bis zum Leuchtturm von Borhaug. Von dort geht es dann weiter nach Lysebotn, unserem ersten Reisehöhepunkt, der Wanderung zum Kjerag. Auf dem schönen Wanderparkplatz ist das Parken für Wohnmobile ab 22 Uhr natürlich wieder verboten, also runter die halbrecherische Straße bis nach Lysebotn zum Campingplatz. Den engen Tunnel wollte ich eigentlich vermeiden. Zum Glück hatte ich keinen Gegenverkehr. Auf dem Campingplatz löhnen wir 250 Kronen und haben eine ruhige Nacht. 260 km stehen an diesem Abend auf dem Tacho. 11. August
Heute soll unsere Wanderung zum Kjerag stattfinden. Als wir 2002 das erste mal in Norwegen waren sind wir schon auf den Prekestolen gewesen. Um es vorwegzunehmen, die Wanderung dorthin ist ein Spaziergang. Zum Kjerag geht es mehrfach hoch und wieder runter über nackten glatten Fels, teils mit Ketten gesichert. Aber das habe ich ja beim Frühstück noch nicht gewußt. Laßt euch aber bloß nicht abschrecken, jeder Meter und besonders das Ziel ist jeden Scheißtropfen Wert. Um 11 Uhr etwa sind wir los und gegen 18 Uhr waren wir zurück. Was dazwischen liegt, kriegt es wenn irgend möglich selber raus. Schön das du dir die Mühe machst, nur, es fehlen ab und an Bilder? :( die vom 7. u 10. August sehe ich nicht :( Hallo,
auch bei mir fehlen einige Bilder. Schade! Trotzdem bitte weiter!!!!!! Das mit den fehlenden Bildern verstehe ich erst eimal nicht. Wenn ich meinen Betrag aufrufe, sehe ich auch die Bilder die ich hochgeladen habe.
Ich werde das Forum am Montag mal von einem anderen Rechner aufrufen. Mal sehen, ob dort die Bilder zu sehen sind. Heute komme ich nicht zum weitermachen. Mein Junge und meine Frau gehen zum Eröffnungsspiel nach Berlin und ich muß sie hinfahren. Ich wünsche allen einen schönen Sonntag Meld dich mal ab und dann wieder an oder lösche die Cookies..
Ansonsten das was an Bilder da ist, ist gigantisch :!: :!: :!: :wink: Ich lade die fehlenden Bilder nochmal hoch. Alles klar zu sehen. :wink:
Vielen Dank fürs Zeigen und Teilnehmen lassen. :) Norwegen ist einfach wunderschön. Und jetzt freue ich mich schon auf die nächsten Bilder. :) Schöööööööööööööööööööööööööne Bilder.. :D Danke, jetzt kann ich alle sehen :) Schön, daß die Bilder jetzt sichtbar sind.
Wir waren also wieder zurück am Wanderparkplatz. Der Rückweg war mindestens so anstrengend wie der Hinweg. Für 10 Kronen konnte man noch die Dusche benutzen und nach einem guten Abendbrot ging die Fahrt weiter. Auf kleinen Straßen ging es durch das Setesdal in Richtung E9. Über Hovden erreichten wir dann bei Haukeli die E134. Es war schon dunkel geworden, als wir uns auf einem Parkplatz direkt an der Straße zur Nacht aufstellten. 165 km sind wir noch gefahren. Am nächsten Morgen setze ich mich gleich wieder ans Steuer und gebe noch 100 km dazu. Unser Frühstück nehmen wir am Latefoss ein. 12. August
Durch Odda geht die Reise weiter auf der E13 entlang des Sorfjordes. An der Tankstelle in Kinsarvik entsorgen wir unser Abwasser und die Toilette. Das Wetter ist herrlich geworden. Eidfjord ist der nächste größere Ort auf dem Weg zum Foringfoss. Kurz vor dem Wasserfall durchfahren wir einen Tunnel, der sich 360 Grad durch den Berg schraubt. Der Foringfossen sah im August recht dünne aus. Das schöne Wetter hat uns dann noch zu einem ausgiebiegen Spaziergang zum Fosslihotel und an den Rand der Hardangervidda verleitet. Danach geht es zurück nach Eidfjord. Dort ist ein sehr schönes Nationalparkzentrum. Der Tag ist viel zu schnell vergangen und das Tagesziel soll Flam sein. Den Fjord überqueren wir mit der Fähre von Brimnes nach Bruravik. Von der Fähre konnte man die Brückenbaustelle über den Hardanger sehen. Recht schnell erreichen wir Voss. Dort muß ich das erste mal in Norwegen an die Tanke. 72 Liter gehen schon wieder in den Tank. Da tränen einem an der Kasse fast die Augen. Frischwasser gab es aber gratis. Auf dem Weg nach Flam machen wir noch einen Abstecher nach Undredal. Dort ist ein beschaulicher kleiner Campingplatz, aber wir wollten ja nach Flam und am kommenden Tag mit der Bahn nach Myrdal fahren. Da wir erst nach 20:00 in Flam waren, konnten wir leider keine Tickets mehr für die Bahn kaufen. Der CP ist top modern und sehr gepflegt. Für 250 Kronen wurde einem hier allerdings mehr geboten, als in Lyssebotn. In der Nacht hat es dann angefangen zu regnen. Nachts ist das ja auch o.k. 13. August
Leider regnete es am Vormittag immer noch etwas, aber die Aussichten ab Mittag waren nicht schlecht. Wir wechselten also nach einem ausgedehnten Frühstück den Stellplatz und fuhren auf den großen Parkplatz am Bahnhof. Optmistisch wie wir sind, kauften wir 2 Tickets einfache Fahrt bis Myrdal. Für den Rückweg haben wir unsere Räder mitgenommen. Unser Optimismus wurde nach einigen hundert Höhenmetern belohnt. Wir kamen mit der Bahn durch die Wolkendecke. In Myrdal selbst schien dann hin und wieder sogar die Sonne und man konnte auf die Wolken im Tal schauen. Die Talfahrt mit den Rädern hat einen riesen Spaß gemacht, wenn auch die ersten paar Kilometer recht geröllig waren. Schneller als erwartet sind wir wieder am Bahnhof in Flam angekommen. Da auf dem Parkplatz mächtig Trubel war, suchten wir schnell das Weite und fuhren weiter in Richtung Aurdal. Den langen Tunnel nach Laerdal wollte ich mir diesmal schenken. Die Fahrt ging über den Auerlandvegen und dem Navi nach kreuzten wir einige Male den Tunnel. Die Auffahrt bis zum tollen Aussichtspunkt empfand ich als furchtbar schmal. Die Fahrt über die Hochebene nach Laerdal war sehr abwechslungsreich und wesentlich schöner als durch 20 km Tunnel. Die Abfahrt war weniger aufregend und wir erreichten schnell die Fähre über den Sognefjord. Nach der Fähre gings es noch bis Kaupanger und ein paar Kilometer weiter checkten wir auf einem Campingplatz ein. (Umschlag, 100 Kronen, Autonummer) Der Platz liegt traumhaft und man kann von Kaupanger mit der Fähre sicher eine schöne Fjordtour nach Gudvangen unternehmen. Nach den 250 km vom Vortag war das wohl die kürzeste Tagesstrecke mit 90 km. Guten Morgen,
sehr schöne Bilder! Wie heißt denn der CP bei Kaupanger? Hast Du eventuell auch die Koordinaten? Danke schön. LG, Fred Zum Voringfossen:
Vor 2 Jahren machten wir den Fehler , die Wasserfälle nur von dem großen Parkplatz, an dem Du auch das Bild gemacht hast, zu "bestaunen". Waren enttäuscht! Letztes Jahr haben wir die Wasserfälle vom Hotel Fossli angeschaut und waren dann doch recht beeindruckt. Nur so als Tipp..obwohl ihr wohl auch am Fossli-Hotel wart!? Den Auerlandvegen sind wir auch gefahren...allerdings empfanden wir die Auffahrt auch als "Nervenkitzel", zum Glück kam uns kein Fahrzeug entgegen. Aber tolle Straße!!! Hallo Tammy99
Zu dem bei Kaupanger beschriebenen Campingplatz fährt man einfach am Fähranleger von Kaupanger vorbei. Die Straße führt am Fjord entlang. Vom Anleger sind es vielleicht 2 km. Genauer hab ich es nicht in Erinnerung. Die GPS-Daten habe ich von meinem Navi abgeschrieben E7.2643N61.17729 fsfranky 14. August
Der Tag fängt mit einem herrlichen Frühstück auf unserer Fjordterasse an. Wir überlegen, hier noch etwas zu bleiben. Aber man hat ja einen Reiseplan und heute steht der Nigardsbreen drauf. Also Abfahrt nach Sogndal und weiter bis Gaupne. Dann eine kurze Fahrt durch das Jostedal und wir stehen auf dem Parkplatz am Breheimcenter. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Gletscherzunge. Bis zum Gletschersee nehmen wir unsere Räder. Nach einer kleinen Wanderung erreichen wir den Rand der Gletscherzunge. Das Wetter hat gehalten, es ist strahlend blauer Himmel und ich wünsche jedem von Euch den Gletscher so blau leuchtend sehen zu können. Über 20 Grad und so viel Eis, einfach beeindruckend. Nachdem wir uns satt gesehen haben, gings zurück zum Parklatz und wieder den gleichen Weg zurück bis Gaupne. Über die Sognefjellstraße ging die Fahrt weiter in Richtung Lom. Auf dem Fjell selbst war richtig was los. Halb Norwegen war wohl am Wandern und Bergsteigen.Schließlich war Wochenende und Heldenwetter. Mit so einigen Stopps passierten wir Lom und fuhren weiter auf der E15. Einen Parkplatz auf dem Strynfjell kurz hinter Grotli nutzten wir und auch einige andere Wohnmobilisten zum Übernachten, schließlich graute "dem" Abend schon. 280 km sind wir von Kaupanger bis hierher gefahren. Moin und danke für die schönen Bilder! So habe ich einige Strecken betrachtet, die wir auch fahren und wandern werden!
Heute abend geht´s bei uns endlich nach 19 Jahren wieder los nach Norge :) Andreas
:D :kuller: :D sorry, aber Dein Bericht absolut klasse, ich will mehr 15.August
Wie sollte es Anders auch sein, der Morgen verspricht wieder einen schönen Tag. Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Geiranger. Bevor wir talwärts zum Fjord fahren, machen wir einen Abstecher hoch zum Dalsnibba. Leider ist die Sicht zum Fjord durch den Morgendunst versperrt. Die Sicht nach oben und rundherum war aber nahezu grenzenlos. Da wir schon mal 2008 hier waren, schiebe ich mal ein altes Foto in den Anhang. In Geiranger angekommen, hatte sich die Sonne schon durchgekämpft. Einen Parkplatz am Hafen gabes es in erster Reihe. Park-und Stellplatzprobleme gab es aber eigentlich nie. Wie ist das eigentlich, wenn man mal eine Wohnmobiltour im Juni macht ? Nach einem Spaziergang durch Geiranger fuhren wir weiter in Richtung Trollstiegen. An der Fähre von Eidsdal nach Linge gab es wieder herrliche Erdbeeren und auch riesige Himbeeren. Sch...egal was die Dinger kosten, die schmecken so lecker und ich freu mich schon, denn in dieser Gegend werde ich so ziemlich zur selben Zeit in diesem Jahr wieder sein. Der Trollstiegen war im vergangenem Jahr eine riesige Baustelle, aber nicht minder begeisternd. Die Abfahrt war recht entspannt, aber der Verkehr war es schließlich auch. Andalsnes ließen wir "links" liegen und fuhren durch das Romsdal in Richtung E6 weiter. Bei Dombas bogen wir auf die E6 ein. In Oppdal war dann der 2. Tankstopp in Norwegen fällig. 75 l waren schon wieder verheizt. Schnell noch an Trondheim vorbei und als es dunkel wurde, fuhren wir auf einen Campingpaltz direkt an der E6 zwischen Levanger und Stordal. Auf dem Platz waren wir die einzigen Gäste. Straße und Bahnstrecke waren ganz schön laut. 475 km stehen an diesem Abend auf dem Tacho. Es war Sonntag Abend. Eine Woche sind wir nun schon mit dem Wohnmobil unterwegs. Für Südnorwegen soll es das nun gewesen sein. Viele unserer Etappen waren es sicher Wert mit etwas mehr Zeit bedacht zu werden. Für den kommenden Tag habe ich eine richtige Gewalttour geplant. Wenn möglich möchte ich den Saltstraumen kurz vor Bodö erreichen. Noch'n Bild :) Will nur kurz einen aus Norwegen da lassen.
Mach deinen Bericht bitte so weiter. Danke für die und ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit in Norwegen.
Heute am 16. August geht es also auf die Gewaltetape. Eigentlich sollte man zeitig losfahren, hat aber nicht geklappt. Frühstücken, Duschen, Wäschewaschen.....Da kann es schon mal fast Mittag werden, ehe man wieder auf Strecke ist. In Steinkjer gab es nochmal Erdbeeren. Kurz hinter Grong begeben wir uns auf "Neuland", da unser bisher nördlichster Norwegenurlaub so in der Gegend von Rorvik und Bronnoysund war. Die E6 zeigt sich uns an diesem Tag sehr vielseitig. Einsam, lebendig, schön, häßlich, gut ausgebaut, schmal und mit riesigen Baustellen. Das Tor nach Nordnorge ist schnell erreicht, dann zieht es sich doch ganz schön ehe wir den Polarzirkel erreichen. Der Riesenparkplatz ist ziemlich leer. Lange halten wir uns nicht auf. Ettliche Rentiere kreuzen im weiteren Verlauf der E6 unseren Weg. Kurz vor Rognan verlassen wir die große Straße und biegen ab in Richtung Bodö. Es dämmert schon kräftig, da sehe ich plötzlich zwei Elche auf einer Wiese. Es sollten die einzigen in diesem Urlaub bleiben. Bei Misvaer finde ich wieder einen schönen Rastplatz, wieder so mit Tischen, Sitzbänken, Toilette und wie sich am nächsten Morgen herausstellt auch mit schöner Aussicht. Eigentlich war der Tag viel zu schade zum verfahren. Ich habe wohl den ganzen Tag kaum eine Wolke gesehen und an so manchen Stellen hätte man wohl gerne etwas länger bleiben wollen, aber das wird wohl jeder von Euch kennen. 615 km sind es an diesem Tag geworden. 17. August
Mit dem Frühstück halten wir uns heute nicht lange auf. Anschließend legen wir noch die fehlenden 50 km bis zum Saltstraumen zurück. Vor der Brücke machen wir noch ein paar Einkäufe und tanken unser Wohnmobil wieder voll. 70 l passen wieder hinein. Direkt an der Brücke führt ein Weg auf so eine Art Halbinsel. Dort verbringen wir einen herrliche Tag. Mir gelingt es sogar ein paar kleine Seelachse zu angeln, die dann gleich die Hauptrolle beim Mittagessen spielen dürfen. Frisch auf den Grill, einfach nur lecker. Da wir die Fähre nach Moskenes nicht vorgebucht hatten, machen wir uns am späten Nachmittag auf den Weg nach Bodö und reihen uns in die Schlange der Wartenden ein. Wir bekommen problemlos einen Platz auf der Fähre und erleben eine atemberaubende Passage in den Sonnenuntergang auf die Lofoten zu. In Moskenes angekommen fahren wir nur noch die paar Meter bis auf den CP und genießen die schöne Aussicht über das Meer. 18. August
Da waren wir nun angekommen, auf den Lofoten. Wir genossen den Morgen auf dem Campingplatz und fuhren dann zur Südspitze nach A. Nach einem kurzen Besuch im Stockfischmuseum ging es auf der E10 nordwärts, aber irgendwie sind wir nicht groß vorwärts gekommen. Wir machten so viele Pausen und Abstecher, daß der Tag wie im Flug vergangen ist. Reine, Badestop in Ramberg, ein Abstecher nach Nyksund und als Tagesziel Eggum für die Nacht. 115 km sind trotz der vielen Unterbrechungen immernoch geworden. Wir sind als zweites Auto in Eggum angekommen doch im Laufe des Abends gesellten sich noch einige weitere Camper dazu. Es war recht windig, aber die Sonne verwöhnte uns mit einem fantastischem Untergang. Schade, daß wir nicht einige Wochen eher hier sein konnten. !!!Wie ich hier gerade so schön meine Urlaubserinnerungen aufschreibe, läuft ein Brennpunkt zu den Terroranschlägen in Oslo. Die Welt ist doch echt verrückt. Ich wünsche Allen die z.Z. in Norwegen sind, daß Ihr so wenig wie möglich Beeinträchtigungen habt und gesund zurück kommt.!!! Hallo,
dieser Reisebericht ist unbedingt lesenswert. Die Bilder sind einfach Klasse (man sollte aber draufklicken). Vielen Dank dafür. Ich wurde an unsere Nordkap-Tour erinnert, die uns 2005 auch durch Süd-Norwegen und zu den Lofoten führte. Die Landschaft dort ist grandios. Norwegen ist für mich eines der landschaftlich schönsten Länder. Ich würde gern einmal wieder hinfahren, nur das hohe Preisniveau (bei einer 6 bis 7-wöchigen WoMo-Tour fällt es schon ins Gewicht) hält uns ab. Irgendwo habe ich gelesen, dass der DIesel 1,77 Euro pro Liter kostet. Stimmt das wirklich ? Gerd Hallo Gerd,
es freut mich, daß Dir mein Bericht gefällt. Der Dieselpreis im vergangenem August lag bei heutigem Kurs so um 1,55 Euro. Ich bin in den 3 Wochen 7000 km gefahren. Klar geht da einiges von der Urlaubskasse für Diesel weg. Wenn ich 6 oder 7 Wochen Zeit hätte für eine Norwegentour, würde ich wohl kaum mehr Kilometer fahren. Man könnte sich einfach viel ,viel mehr Zeit nehmen. Bei der Größe Deines Wohnmobils solltest Du aber einen großen Bogen um Fähren machen. Wo machst Du denn Fahrten mit dem WoMo hin ? Diesel kostet doch eigentlich überall nicht gerade wenig. Wenn ich mir mal wieder Eines miete, geht es bestimmt wieder nach Norden. In diesem Jahr ist mir der Dieselpreis egal, mein Kombi fährt mit Benzin. Ich fürchte aber, daß wird wohl auch nicht weniger teuer sein. Was soll`s, ich freu mich schon riesig. Am 12. August geht es wieder los. Von Warnemünde geht es nach Schweden und weiter für 1 Woche an den Romdalfjord in die Nähe von Molde und dann noch 1 Woche etwas weiter in die Nähe von Rorvik. fsfranky Hallo
Der Dieselpreis lag im Juli bei 13-13,5 Kronen. Das sind so ca. 1,75 Euro. LongJohn
Hallo Gerd, am 19.06. habe ich in NO an einer Statoil TS umgerechnet 1,792 € (13,48 NOK) und am 22.06. ebenfalls an einer Statoil TS 1,809 € (13,18 NOK) bezahlt. Dagegen war die Betankung in Schweden zum Preis von 1,438 € (13,18 SEK) fast ein richtiges Schnäppchen. Die Preisdifferenzen entstanden durch die unterschiedlichen Wechselkurse! Benzin war in Schweden etwas billiger. :( MfG Paule2 Hallo,
vielen Dank für die Dieselpreis-Auskunft. Bei einer Fahrt von 7.000 Kilometern (in Südnorwegen und zu den Lofoten) komme ich bei einem Verbrauch von 13 bis 14 Litern je 100 km auf rund 1600 bis 1700 Euro Kraftstoffkosten. Das finde ich ganz schön happig. Gerd
Wir waren im Juni 2005 in Norwegen. Sind von Kristianssand über Stavanger, Bergen, Trondheim, den Lofoten, Narvik bis hoch zum Nordkap gefahren. Sehr häufig haben wir Fähren benutzt (man kommt eigentlich auch nicht darumherum). Probleme haben wir dabei nicht gehabt. Der Dieselpreis ist sicher überall relativ hoch. Im Mai//Juni d.J. waren wir in Frankreich und haben bei den Supermarkt-Tankstellen ca. 1,25 bis 1,33 Euro bezahlt. An Normal-Tankstellen bezahlt man 7 Cent mehr. Man sollte sich den Urlaub aber nicht von den Dieselpreisen vermiesen lassen. Wenn man sich für ein Ziel entschieden hat, soll man besser die Landschaften und Sehenswürdigkeiten geniessen. Gerd
Genau so sollte es sein. Nach der Reise stell ich mir die Frage: Wars das Wert ? und die Frage kann ich für Norwegen immer mit JA beantworten. LongJohn Hallo,
ja, Wert war es das allemal! Bis auf eins, 500 Kronen (64,47 €), plus Parkgebühren für zwei Stunden Parkzeit 61,50 Kronen (8,65 €), plus 17,50 € Gebühr für eine Auslandsüberweisung, auf diesem Parkplatz habe ich nur widerwillg bezahlt! :twisted: (Ja, ich weiß es, ich hätte das überhaupt nicht bezahlen brauchen!) Eingabe für Google Street View: voss 36 Vangsgata norwegen MfG Paule2 Ja Leute, nun ist mein schöner Reisebericht fast in eine Dieselpreisdiskussion abgerutscht. Der Spritpreis hat doch nichts mit Norwegen oder mit irgend einem anderen Urlaubsland zu tun. Man ärgert sich halt einfach, wo auch immer man an eine Zapfsäule fährt über den Preis. Für Gerd`s Rechnung für meine Tour sei nur gesagt, mein Mietmobil blieb zum Glück unter 10 l für 100 km und so war die Summe am Ende noch 3-stellig. Im übrigen schließe ich mich Long John`s letztem Beitrag voll und ganz an.
Jetzt kommen ich zum 19. August Kaum war die Sonne untergegangen erscheint irgendwie auch gleich wieder das Morgenrot. Einige Stunden finden wir doch noch Schlaf. Die Nacht ist recht kühl und der Wind läst kaum nach. Nach dem Frühstück geht die Fahrt in Richtung Svolvaer. Die E10 verlassen wir kurz für einen Abstecher nach Henningsvaer, dem sogenannten Venedig des Nordens. Der Ort wirkt am Vormittag recht verschlafen, nur einige Autos auf dem Parplatz, jedoch kein einziger Bus. Der Größe des Parkplatzes nach, wir das wohl manchmal ganz anders aussehen. Anschließend fahren wir direkt nach Svolvaer, weil wir noch ein Boot zum Trollfjord bekommen wollen. Erstaunlicherweise gelingt uns das auch auf Anhieb und Wartezeit haben nur die schon auf dem Ausflugsschiff versammelten Leute. Wir dürfen noch mal schnell zum WoMo zurück , um uns ein paar warme Sachen zu holen. Der Ausflug bei dem tollen Wetter war wirklich schön. Schaut auf die Fotos. Wieder in Svolvaer zurück gönnen wir uns einen kleinen Einkaufsbummel. Es gibt echt schicke Fummel in dem Einkaufszentrum.(meint zumindest meine Frau, und die wird das schon wissen) Dann noch ein kurzer Blick auf die einlaufende Hurtigrute(schade, daß die uns nicht im Trollfjord begegnet ist) und schon geht die Fahrt weiter. Mit der Fähre von Melbu nach Fiskebol verlassen wir die Lofoten und fahren in die Nacht bis nach Hovden. Dort verbringen wir die Nacht nach einer Tagesstrecke von 230 km. 20. August
Nach einer kurzen Nacht machen wir vor dem Frühstück erst mal einen kleinen Rundgang. Der Strand lädt mal wieder zum Baden ein. Das Wasser ist aber s... kalt. In einer Lagerhalle konnten wir uns reichlich Stockfisch ansehen. Das Frühstück konnte dann sogar nach draußen verlegt werden. Anschließend ging die Fahrt zum nächsten Traumstrand in die Nähe von Soberg. Es war völlig windstill und 25 Grad. Den Strand hatten wir für uns ganz allein. Keine Ahnung wo sich die Norweger bei so schönem Wetter aufhalten. Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Sto. Für die Nacht fuhren wir auf den CP. 21. August
Für Heute ist eine Walsafari von Sto aus gebucht. Das Wetter läßt sich gut an, Sonne, Wolken und wenig Wind. Gegen 14:00 geht die Fahrt los. An der vorgelagerten Insel kann ich noch einige schöne Fotos von Seehunden und Seeadlern schießen. Danach geht die Fahrt in zügiger Geschwindigkeit nordwärts bis auf die Höhe von Andenes und für mich beginnt eine schwere Zeit. Mich erwischt die Seekrankheit mit voller Wucht und zu allem Überfluß sind wir auf einer der wenigen Fahrten ohne Walkontakt. Einzig positiv an diesem Ausflug sei erwähnt, daß es den halben Fahrpreis erstattet gab. Echt Pech gehabt, aber das war auch das einzige Mißgeschick auf meiner 3 wöchigen Tour. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, machten wir uns los in Richtung Fähre zum Festland. Wir hatten den Wendepunkt unserer Reise erreicht und die Fahrt ging nun wieder südwärts. Die Nacht mußten wir am Anleger von Lodingen verbringen, weil wir die letzte Fähre am Samstag verpaßt hatten. Nach 180 km vom Vortag, sind es heute nur etwa 100 km geworden. Der morgige Sonntag soll wieder ein ausgesprochener Fahrtag werden. Am Abend habe ich mich bei Bekannten in der Nähe von Rorvik angesagt. Laut Navi bedeutet das ca. 750 km. Ab Montag soll dann eine Woche Angelurlaub beginnen. Moin,
wir sind ja mittlerweile auch aus Norge zurück. Bin noch am Überlegen, ob ich einen eigenen Reisebericht schreibe..... Auf jeden Fall war es super. Bis auf extrem dichten Nebel auf der "Abfahrt" nach Lysebotn (Ihr scheint ja Glück gehabt zu haben...), am Geiranger und Trollstigen :( Aber ein Grund mehr, wieder hinzufahren! Wen genug Interssenten JAA schreien, kann ich ja was schreiben..... LG, Fred Nun verging die Zeit bis zur nächsten Norgereise doch schneller als gedacht. Ich hatte noch 2 stressige Wochen im Job, aber morgen geht es los. Diesmal ist zwar "nur" Ferienhaus angesagt. Wir fahren Freitag Nacht mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg und dann knapp 1100 km an den Romsdalfjord. Eine Woche später dann noch etwas weiter in die Nähe von Rorvik. Diesmal ist hauptsächlich Angeln angesagt.
Tammy99 wir haben im vergangenem Jahr wirklich echt Glück gehabt mit dem Wetter. Es gab kaum einen Tag, an dem nicht etwas blauer Himmel zu fotografieren war. Den Kjerakwanderweg im Nebel möchte ich nicht erleben. Über Reiseberichte freuen sich sicher viele, also lass Dich nicht lange bitten. Ich werde meinen Bericht auch noch vervollständigen, versprochen. In diesem Jahre erwarte ich nicht so viel vom Wetter, also kann ich auch nicht sonderlich enttäuscht werden. Die Hoffnung stirbt jedoch zu letzt. In diesem Sinne wünsche ich allen Reisenden alles Gute bis in 3 Wochen fsfranky |
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