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heiß Wasser Boiler - was ist wirtschaftlicher


Administrator am 19 Jul 2011 02:13:11

Angenommen, man hat die Auswahl zwischen einem 15 und einem 25 Liter Boiler.
Was wäre wirtschaftlicher im Energieverbrauch: im 15 Liter Boiler das Wasser
mit 70 Grad °C Temperatur vorhalten und beim Duschen entsprechend Kaltwasser
zuzumischen - oder im 25 Liter Boiler das Wasser mit geringerer Temperatur vorzuhalten
(dafür ist dann ja auch mehr drin zum Duschen)
Die benötigte Energie wäre prinzipiell wohl erstmal die Gleiche - aber der Wärmeverlust
beim höher aufgeheizten Wasser würde progressiv zur Temperatur steigen, oder? :nixweiss:

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MDDIO am 19 Jul 2011 03:18:46

Hallo Dirk.

Der Wärmeverlust steigt in etwa linear mit der Temperaturdifferenz an. Somit ist der größere Behälter immer die bessere Lösung weil er, im Verhältnis zu Inhalt gesehen, die kleinere Oberfläche hat.

Das gilt natürlich nur unter Annahme das die Behälter aus identischen Werkstoffen bestehen, genau gleich isoliert sind und bei jedem Duschen voll ausgenutzt werden.

Viele
MDDIO

Hundekruemel am 19 Jul 2011 06:21:55

aber beim grösseren boiler fährt man dann immer 10 kg mehr durch die gegend :roll:

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alzu am 19 Jul 2011 06:44:01

Hallo,
ich denke, dass sich bei 40 - 45 Grad Wassertemperatur auch Keime und Bakteren wohler fühlen, als bei 70 Grad. Auch die Aufheizzeit ist kürzer, ich würde daher zum kleineren Boiler tendieren.
aus Oberösterreich
Alfred

jukeles am 19 Jul 2011 07:20:02

Kommt es nicht vielleicht auch darauf an, wieviel Personen im Womo duschen?
Eine erneute Erwärmung des Boilers in kurzer Zeit frisst sicher auch eine Menge Energie und es dauert auch von der Zeit.
Vielleicht denke ich da zu laienhaft.

LG jutta

bduehl am 19 Jul 2011 09:15:04

Guten Morgen,

Heißeres Wasser ist auch meiner Meinung nach besser, was bestimmte Bakterien betrifft(ich denke da nur so an die Legionellen-Geschichten).
Aber schnell ist beim Aufheizen auch relativ, wenn man für eine Komplettaufheizung des Standard-Truma Boilers von bis zu 20 Minuten rechnen muss, bei Heizungsbetrieb ja noch länger.

Den Ärger meiner Frau konnte ich nachvollziehen, als ich mich geduscht hatte(ich wollte zur Arbeit, es gibt tatsächlich Menschen, die Ihr Wohnmobil auch mal dienstlich nutzen können) und Sie dann nach kurzer Zeit unter relativ kaltem Wasser dann eine Schnelldusche machen musste.
Ach ja, während ich geduscht habe, hatte meine Frau auch noch gespült.

Aus Kälte wird man klug, sowas machen wir jetzt strategischer, aber ein kleiner Boiler kann schneller leer sein, als man erwartet, vor allen Dingen, wenn man sich nicht abspricht.

Gut gelaunte
Bernhard

Gast am 19 Jul 2011 09:45:13

Eine Problematik ist auch die Statik, des Boilers die sich ändert.
Das Material muss stabiler gebaut werden je größer das Volumen ist, was es umschließt.
Also wird der Boiler nicht nur wegend des Inhaltes schwerer, auch wegen der aufwendigeren Konstruktion.

Ansonsten ist ein großer Boiler immer besser als ein kleiner, weil auch die Tempertur an der Mischbatterie nicht so große Schwankeungen aufweisen würde, da der Zulauf von Kaltwasser im Verhältnis zum Warmwasser geringer.

Aber ein Wohnmobil bleibt immer ein Kompromiss! Denn es giebt nie Vorteile ohne Nachteile. Und Immobilität geht zu Lasten der Mobilität!

Jörg

palstek am 19 Jul 2011 10:03:56

Ab etwa 60° fällt der im Wasser gelöste Kalk aus. Mit anderen Worten, der Boiler verkalkt schnell und verliert dann an Wirkungsgrad (es wird mehr Gas zum Aufheizen benötigt). Daher sollte auf Dauer die Temperatur nicht auf 70° gehalten werden, sondern auf 50°. Zum Abtöten der Legionellen reicht es aus, ein Mal pro Woche auf 70° aufzuheizen. Außerdem ist bei 70° der Wärmeverlust höher, was die Wirtschaftlichkeit verringert.

,
Frank

Gast am 19 Jul 2011 10:06:53

alzu hat geschrieben:Hallo,
ich denke, dass sich bei 40 - 45 Grad Wassertemperatur auch Keime und Bakteren wohler fühlen, als bei 70 Grad. Auch die Aufheizzeit ist kürzer, ich würde daher zum kleineren Boiler tendieren.
aus Oberösterreich
Alfred


Da hast Du recht.
Wenige Legionellen, meist <1KBE/Liter (- KBE: Kolonienbildende Einheit - ) sind auch im kalten Grundwasser vorhanden. Bis zu Temperaturen von etwa 20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam, so dass in diesem Bereich schon wegen der zu erwarteten geringen Konzentration das Erkrankungsrisiko als gering einzuschätzen ist. Erst über 20 °C steigt die Vermehrungsrate allmählich an und ist etwa zwischen 30 und 45°C optimal. Ab etwa 50 °C erfolgt meist kaum noch Vermehrung und bei etwa 55 °C ist diese nicht mehr möglich und es kommt langsam zum Absterben. Eine sichere und mit steigenden Temperaturen zunehmend raschere Abtötung findet erst knapp oberhalb von 60 °C statt.

Scout am 19 Jul 2011 10:14:38

Hallo!
Großer Behälter mit niedriger Temperatur ist günstiger.
Die Gründe hat schon MDDIO genannt.

Zu den Legionellen möchte ich etwas bemerken.

Günstig für die Entwicklung sind Temperaturen zwischen 25°C und 45 °C und langen Aufenthaltszeiten.
Das ist in erster Linie in Wasserleitungen oder Behältern durch die über längere Zeit (Wochen) kein Wasser fließt.

Beide Bedingungen, Temperatur und lange Verweilzeit sind wichtig.
Nur Temperatur, ohne lange Verweilzeit ist keine günstige Bedingungen für Legionellen.

Man kann davon ausgehen, dass im Trinkwassersystem eines Wohnmobiles keine Bedingungen herrschen, die die Entwicklung von Legionellen begünstigt.


Wolfgang

jukeles am 19 Jul 2011 11:01:39

Nun bin ich ganz verwirrt als Womoneuling.
Unser Boiler kann nur entweder 40 ° oder 60 °
Wir nehmen tendenziell immer die 60 °, also müsste da alles im grünen Bereich liegen!?
Das lange Anheizen hat mich auch gewundert, wird aber ja hier bestätigt.

LG Jutta

thilo am 19 Jul 2011 12:22:26

Sorgen habt ihr! Spätrömische Dekadenz sagt Wester....

mafrige am 19 Jul 2011 13:17:03

Dirk hat geschrieben:Angenommen, man hat die Auswahl zwischen einem 15 und einem 25 Liter Boiler.
Was wäre wirtschaftlicher im Energieverbrauch: im 15 Liter Boiler das Wasser
mit 70 Grad °C Temperatur vorhalten und beim Duschen entsprechend Kaltwasser
zuzumischen - oder im 25 Liter Boiler das Wasser mit geringerer Temperatur vorzuhalten
(dafür ist dann ja auch mehr drin zum Duschen)
Die benötigte Energie wäre prinzipiell wohl erstmal die Gleiche - aber der Wärmeverlust
beim höher aufgeheizten Wasser würde progressiv zur Temperatur steigen, oder? :nixweiss:


- Der 25 l Boiler ist der wirtschaftlichste Boiler. (würde ich auch nehmen)
- 55 °C sind wegen Legionellenbildung vorgeschrieben!
- außerdem wird der Wasservorrat um 15 l vergrößert! :D

singlefreiheit am 19 Jul 2011 13:30:27

robeal hat geschrieben:aber beim grösseren boiler fährt man dann immer 10 kg mehr durch die gegend :roll:


Man fährt 10kg Warmwasser mehr und 10kg Kaltwasser weniger durch die Gegend.

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