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Thema Narkosegas gesperrt? 1, 2


Gast am 27 Jul 2011 08:31:11

ferienfahrer hat geschrieben:Ich darf nochmal daran erinnern, was passiert wenn man so etwas wirklich einsetzt

--> Link

Zitat aus o.g. Artikel:
"Im Oktober 2002 hielt eine Geiselnahme die Welt in Atem: Tschetschenische Terroristen hatten mitten während einer Vorführung ein Moskauer Musical-Theater gekapert und über 1.000 Zuschauer als Geiseln genommen. Die Lage schien aussichtslos - ein Blutbad nahezu unvermeidlich. Doch dann setzte die russische Regierung eine Geheimwaffe ein. Was danach passierte schockierte die Weltöffentlichkeit ...

Drei Tage nach der spektakulären Geiselnahme stürmten Spezialeinheiten das Theater, nachdem sie ein geheimnisvolles KO-Gas eingesetzt hatten. 129 Geiseln starben durch das Gas,"


Scheint wohl nicht ganz das gleiche Gas gewesen zu sein wie das bei den
Campern angeblich eingesetzte Gas, denn von Toten habe ich in dem Zusammenhang noch nichts gelesen, die Camper sind offenbar doch hart im nehmen.....

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germandude am 27 Jul 2011 08:39:18

Sehr schön geschrieben Pit :D
und wenn sich bei über 46000 registrierten Usern in diesem Forum keiner finden lässt der auch nur einigermassen beweisbar einen solchen Überfall erlebt hat sehe ich die Gefahr als nicht gegeben an.

Gast am 27 Jul 2011 08:45:13

germandude hat geschrieben:Sehr schön geschrieben Pit :D
und wenn sich bei über 46000 registrierten Usern in diesem Forum keiner finden lässt der auch nur einigermassen beweisbar einen solchen Überfall erlebt hat sehe ich die Gefahr als nicht gegeben an.


Dankeschön :tach:

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Gast am 27 Jul 2011 09:10:26

Ja gut schreiben kann unser Pit :D

Etwas muss er ja schließlich auch gut können :D ( ausser Bier trinken) :D

Aber wie fast immer .....eh oft....eh ab und zu .....hat er Recht, ich fahre auch seit ich 10 Jahre alt bin, jedes Jahr nach Spanien und habe da noch nichts konkret mitgekriegt. Trickdiebstahl und Aufbruch ja, aber ansonsten nichts.

Hier in Deutschland werden auch Fahrzeuge gestohlen usw. aber man sollte überall vorsichtig und wachsam sein. Das Problem ist, dass natürlich immer grßere Werte im Wohnwagen und WOMO spazieren gefahren werden.

Und mal ehrlich, die sind leichter zu knacken als ein Haus aufzubrechen.

helle am 27 Jul 2011 11:59:19

wenn nicht mal die russische Armee ein vernünftiges KO-Gas hat...................wer dann???? :D :D :D :D


Helmut

jennergruhle am 27 Jul 2011 12:57:16

Es geistert eben immer noch der Irrglaube herum, man könnte mit einem unsichtbaren und geruchslosen Gas einfach mal so Leute bewusstlos machen. Die wenigsten Leute haben eben bisher eine Narkose komplett mit angesehen (wenn man *selbst* der Patient ist, geht das prinzipiell nicht).

Aus meiner Zeit im OP-Trakt kenne ich noch diesen Ablauf im Narkoseraum vor dem OP:
- Intravenösen Zugang legen (falls der Patient nicht schon damit kommt)
- evtl. Infusion dort anschließen mit T-Stück
- Die eigentliche Narkotisierung erfolgt meist mit --> Link o.ä. (intravenös in das freie Ende des T-Stücks per Spritze), nicht per Gas
- Wenn der Patient dann bewusstlos ist, wird --> Link und künstlich beatmet
- Dann erst erfolgt die Gabe von Narkosemitteln wie --> Link, diese Flüssigkeiten werden durch spezielle Verdampfer der Atemluft beigemischt
- außerdem Mitteln zur Muskelentspannung (daher auch die künstliche Beatmung)
- Sobald die Narkose tief genug ist (Überprüfung bestimmter Reize des Patienten), geht's ab in den OP (mit Umstöpseln an das dortige Beatmungsgerät)

Es gibt auch die inhalative Narkoseeinleitung (also wird der Patient mit Einatmen von Narkosegas narkotisiert), aber das wird seltener gemacht - z.B. bei Kindern, die haben davor meist nicht so viel Angst wie vor dem "Anpieken".
Anwesende Anästhesisten und Anästhesieschwestern/-pfleger mögen mich bitte korrigieren, falls mein Erinnerungsvermögen jetzt Unfug wiedergegeben hat. Aber so war es zumindest vor 15 Jahren.

Und falls noch jemand an Lachgas denkt: Das muss mit mehr als 70% Konzentration in der Luft vorliegen und wird daher mit reinem Sauerstoff vermischt gegeben.

scholko1 am 27 Jul 2011 13:22:56

Wer einmal in Polen war und grochówka gegessen hat setzt automatisch Narkosegase frei wo bei den "Mitbewohnern" ein gewisses Mass an Betäubung einsetzt.

Hans :D

Gast am 27 Jul 2011 14:18:49

scholko1 hat geschrieben:Wer einmal in Polen war und grochówka gegessen hat setzt automatisch Narkosegase frei wo bei den "Mitbewohnern" ein gewisses Mass an Betäubung einsetzt.

Hans :D


Also das mit dem "Betäuben"ist mir diesbezüglich neu - ich weiß nur von Fluch- und Fluchtreflexen :)

womowitsch am 27 Jul 2011 17:08:31

Hallo, ich habe gestern gehört, es gibt ein Narkosespray für Patienten, die man nicht anders als durch Inhalation betäuben kann.

jennergruhle am 27 Jul 2011 18:29:36

Dann gib doch mal einen Namen an, oder woher die Info stammt. Ein einfaches Spray kann ich mir irgendwie nicht vorstellen - schließlich wäre dann ja noch Propan/Butan als Treibgas dabei. Und Narkosegas muss man ja unter fachgerechter Aufsicht anwenden - nicht umsonst gibt es dafür ja Anästhesisten.

bertel am 27 Jul 2011 18:40:49

..... was die Leutcher alles so gehört haben?

So langsam wird es tierisch langweilig mit diesen immerwährenden Geschichten.

Ach so: Ich habe gehört dass das Wohnmobilforum wegen ständigen Wiederholungen geschlossen werden muß......... 8)



bertel

Bergbewohner1 am 27 Jul 2011 19:15:16

Kam heute im TV, WoMo Fahrer seien durch Übermüdung sehr anfällig und deshalb besonders leicht mit Gummihammer zu betäuben. :bindagegen:

tober am 27 Jul 2011 19:42:21

bertel hat geschrieben:..... was die Leutcher alles so gehört haben?

So langsam wird es tierisch langweilig mit diesen immerwährenden Geschichten.

Ach so: Ich habe gehört dass das Wohnmobilforum wegen ständigen Wiederholungen geschlossen werden muß......... 8)



bertel


:yau: Da hast Du nicht ganz unrecht :D Eigentlich ist alles gesagt worden. Ab jetzt reicht die suchfunktion. :wink:

tober

LowCostDriver am 27 Jul 2011 19:47:38

Ich werde ja nicht müde unsere Geschichte dazu zu erzählen:
Es war im Sommer 2006, als wir uns die allererste Nacht in einem Wohnmobil zur Nachtruhe gebettet hatten.

Am nächsten Morgen dann der Shock!
Man hat uns ausgeraubt!
Wir haben im Wohnmobil geschlafen und davon NICHTS bemerkt!

Unser Sachen waren durchwühlt, die Beifahrertür der Fahrerkabine aufgebrochen.
Der Inhalt meines Rucksacks lag verteilt auf dem Beifahrersitz, Handy und Geldbörse leer gemacht.
Die Diebe hatten aber genügend Zeit, die Sachen nicht einfach mitzunehmen, sondern nur das Geld aus der Börse zu entnehmen, Fährticktes und Kreditkarten hat man uns aber gelassen!

Der Schock saß tief, sofort waren wir körperlich angeschlagen.
Daraus resultierend: Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein.
Gas?
Warum haben wir denn nichts bemerkt?
Vielleicht wirklich Gas?
Und schon steigert man sich rein...

Die Polizei kam dazu, ebenfalls weitere Opfer der Nacht, die neben uns standen und auch beraubt wurden.
Gleiches Schema: Beifahrertüre auf, Wertsachen durchwühlt, das wichtigste mitgenommen.
Insgesamt 3 Fahrzeuge.
Und bei keinem ist jemand wach geworden!
Gas, oder?

Nix!
Ein italienischer Wohnmobilfahrer gab zu Protokoll, am frühen Morgen auf dem Rastplatz angekommen zu sein.
War um 3 oder um 4.
Er habe im Lichtkegel seiner Scheinwerfer 4 Leute auf 2 Motocross- Maschinen wegfahren sehen, als er auf das Areal aufgefahren kam.
Wenn die Diebe 3 Mobile leer gemacht haben, muss doch bestimmt eine größere Menge Gas im Einsatz gewesen sein.
2 Flaschen? Drei Flaschen?
Und die auf den Motocross- Maschinen HIN UND WEG geschafft???
Da die Diebe fluchtartig aufgebrochen sind, hätten sie ja auch Spuren von Schläuchen zum Einlassen oder vielleicht sogar die Flaschen selbst zurücklassen können.
Gefunden wurde aber nichts!

Was ich eher vermute:
Die Diebe sind darauf trainiert, sehr leise zu agieren. Logisch!
Die Beifahrertüre ist eine absolute Schwachstelle, weil diese bei den allermeisten Basisfahrzeugen gleich ist.
Kann man ein Schloss öffnen, kann man alle öffnen.
Dazu kommt der freie Weg, in den Aufbau, auf der Fahrerseite wäre das Lenkrad im Weg.
ABER: Die Diebe betreten das Fahrzeug gar nicht!
Denn ich hab mir immer den Vorwurf gemacht, warum ich die Bewegung des Fahrzeugs nicht bemerkt habe.
Ein Kerl steigt ein, das merkt man doch!
Stattdessen schaut ein Dieb vorne durch die Scheibe ins Innere, leuchtet herein.
Der zweite Dieb hat eine Art Greifer und Hubstange am Start, mit denen er im Fahrzeug Schubladen öffnet, Rucksäcke, Taschen, Hosen und Klamotten angelt, die dann auf dem Beifahrersitz durchsucht werden.
Er selbst steht dabei aber (auch für den schnellen Fluchtweg) nur an der Türe, lässt sich vom "Spanner" vorne dirigieren.
Feste Wertgegenstände werden mit dem Greifer genommen, direkt nach hinten durchgereicht und dann eingesteckt.
Das alles funktioniert nahezu lautlos und ohne Bewegungen am Fahrzeug.

Der ausgebraubte Mensch im Mobil kann sich am nächsten Tag keinen Reim drauf machen, warum er nichts bemerkt hat.
Dazu der Schock, das löst entsprechende körperliche Reaktionen aus.

Soweit meine Meinung auf Basis unserer Erfahrungswerte dazu.

Prävention: Mit Kenntnis um diese Schwachstelle haben wir die Türen des Fahrzeugs immer mit Gurten gesichert. Ketten wären aber noch besser, da diese nicht durchgeschnitten werden können, wenn man z.B. die Gummis der Dreiecksfenster aufschneidet und dann die Gurte kaputt macht.
Und noch was: Thermomatten davor! Diese halten nicht nur warm oder kühl, sondern sind auch blickdicht!
So kann der potentielle Dieb nicht ins Innere schauen und die Sicherungsmaßnahmen auskundschaften, darüber hinaus sieht er nicht, wie eine Türe gesichert ist, wenn er diese doch aufbrechen sollte.
Er muss also deutlich mehr Arbeit investieren, um das Ziel lautlos zu knacken.
Seit wir unser Mobil nach diesem Model gesichert haben, haben wir nie wieder einen Einbruch oder einen Versuch hierzu zu vermelden gehabt.


Björn

Verratnix am 27 Jul 2011 20:06:27

LowCostDriver hat geschrieben:So kann der potentielle Dieb nicht ins Innere schauen und die Sicherungsmaßnahmen auskundschaften, darüber hinaus sieht er nicht, wie eine Türe gesichert ist, wenn er diese doch aufbrechen sollte.


Ich hätte eher gedacht der Dieb SOLL sehen daß Kette o.ä. den Einbruch nicht leicht machen.Vielleicht sieht er dann von dem Plan ab und widmet sich dem Nächsten.
Sieht er keine Sicherheitsmaßnahmen wird er es probieren und vielleicht nicht einbrechen können, aber auf jeden Fall Schaden am Fahrzeug anrichten.

Gast am 27 Jul 2011 20:06:36

Jeder Anästhesist hat eine aufwendige Spezialausbildung, jede Narkose wird speziell auf den Patienten abgestimmt und überwacht. Trotzdem geht sogar dabei ab und an was schief.

Ich habe in meinem Berufsleben noch von keinem einzigen Autodieb gehört, der das Risiko eingehen würde, beim Fehlschlagen einer Betäubung nicht nur wegen Einbruchs u. Diebstahls, sondern wegen Mordes angeklagt zu werden!

Der weitaus größte Teil aller Einbrecher und Diebe riskiert niemals eine Konfrontation; wenn das Licht angeht, rennen die was das Zeug hält. Auch führt nur eine verschwindend geringe Minderheit eine Waffe mit sich, weil bereits das Mitführen strafschärfend wirkt .. braucht man nicht mal rausholen.

Aber ich freue mich nächsten Sommer wieder auf die Geschichten von Gas-Überfällen! Klingt dann fast so spannend wie: jeden Monat werden in Spanien TAUSENDE Urlauber ausge"raubt".

:-)))

baerti am 27 Jul 2011 20:22:11

Björn
Das war der erste glaubwürdige (Augen)Zeugenbericht. :daumen2:

Gast am 28 Jul 2011 10:41:52

womowitsch hat geschrieben:Hallo, ich habe gestern gehört, es gibt ein Narkosespray für Patienten, die man nicht anders als durch Inhalation betäuben kann.


so zu betäuben, wäre das gleiche wie einen Gummihammer nehmen!
Ab und zu überlebt das dann einer :!: :wink:

Jörg

Gast am 28 Jul 2011 11:20:43

@ LowCostDriver

Eine durchaus vernünftige Erklärung, die ich so auch nie irgendwo gelesen habe.
Da wäre dann als einzige Abwehr ein wachsamer Hund, aber da hat man dann wieder andere Sorgen.... --> Link :D

spaetaufsteher am 29 Jul 2011 19:52:17

Guten Tag, es wiederholt sich vieles. Aber doch noch eine Frage: Gibt es eigentlich Häufungen von nächtlichen Einbrüchen bei bestimmten Basisfahrzeugen, Gas hin oder her, oder anders herumgefragt: Wie ist es mit Einbrüchen beim Transit mit dieser Schließmöglichkeit für das Fahrerhaus, bei der man die Türen auch von Innen nicht mehr öffnen kann, nur mit der Fernbedienung?
Gute Nacht weiterhin

Jost

Sina1 am 29 Jul 2011 19:55:40

spaetaufsteher hat geschrieben:Wie ist es mit Einbrüchen beim Transit mit dieser Schließmöglichkeit für das Fahrerhaus, bei der man die Türen auch von Innen nicht mehr öffnen kann, nur mit der Fernbedienung?
Gute Nacht weiterhin Jost


Also bei meinem Transit haben sie 2007 einfach die Seitenscheibe eingeschlagen und mitgenommen, was erreichbar war.

LG

brainless am 29 Jul 2011 19:56:34

Also ich glaube mittlerweile auch nicht mehr an die Gasüberfälle.
Aber da hat einer was ganz Neues geschrieben: Erdstrahlen.....
Gibt es dafür denn wenigstens Warngeräte?
Wäre doch schlimm, so einfach mal falsch geparkt zu haben auf der ERDE und morgens aufzuwachen und man ist voll mit den Strahlen verseucht!! :eek: :eek:

Vielleicht sollten wir dafür 'nen neuen Tröt aufmachen, damit dieser nicht verga..., eh, nicht verwässert wird.


brainless :wink:

schnarchi am 30 Jul 2011 12:06:59

andreas24106 hat geschrieben:
Aber ich freue mich nächsten Sommer wieder auf die Geschichten von Gas-Überfällen! Klingt dann fast so spannend wie: jeden Monat werden in Spanien TAUSENDE Urlauber ausge"raubt".

:-)))
:D Aber nur auf der Autobahn bei Barcelona :D

wolfherm am 30 Jul 2011 12:10:42

spaetaufsteher hat geschrieben:Guten Tag, es wiederholt sich vieles. Aber doch noch eine Frage: Gibt es eigentlich Häufungen von nächtlichen Einbrüchen bei bestimmten Basisfahrzeugen, Gas hin oder her, oder anders herumgefragt: Wie ist es mit Einbrüchen beim Transit mit dieser Schließmöglichkeit für das Fahrerhaus, bei der man die Türen auch von Innen nicht mehr öffnen kann, nur mit der Fernbedienung?
Gute Nacht weiterhin

Jost


Nicht ernst gemeint: Ja, am meisten ist der Ducato betroffen. :D
Davon gibt es halt so viele.

Gast am 18 Aug 2011 08:20:13

Also das Gasmärchen haftet an unserem Forum wie ein Klette.

Vorschlag : Alle die ans Märchen vom Gasmännchen glauben, leiten einfach selber, vor dem Schlafengehen Gas ein - dann wäre nachher sichergestellt, warum sie nicht wach wurden.

baerti am 18 Aug 2011 08:59:02

Jetzt hast du es aber selber wieder aufgewärmt :roll:

Schönen Urlaub noch!

Gast am 18 Aug 2011 10:31:26

Ja, Baerti, ich weiß, aber wenn man sich so durch den Haufen als "neu" gekennzeichneter Beiträge liest, kann man ja auch mal ein Datum übersehen.

Danke für die Urlaubswünsche - bin aber leider seit gestern abend wieder zurück. :(

baerti am 18 Aug 2011 11:00:54

Hoffe, ihr hattet einen schönen Urlaub!

Aktuell:Gasts in Südfrankreich


Nach deiner Signatur bist du nämlich noch in Südfrankreich - na ja, vielleicht noch im Herzen :wink:

macaco am 18 Aug 2011 11:10:13

Ich habe mir nicht alle Beiträge des Threads durchgelesen, aber ich frage mich, welche Dosis nötig wäre um ein Womo so zu vergasen, dass die Insassen pennen. Das sind immerhin ein paar m³, inkl Zwangsbelüftung. Das Zeug müsste also sau stark sein, oder der Täter müsste unmengen an Gas reinpumpen.

Gast am 18 Aug 2011 12:06:49

Ich denke, es macht Sinn, dass ich nochmal meinen Beitrag aus dem anderen "Gas-thread" hier rein stelle....


Hallo,

bevor weiter ein "Glaubenskrieg" um die "Gas-Überfälle" geführt wird, hier zwei Stellungnahmen von einem Arzt, zu diesem Thema.
Die Beiträge sind aus dem Allrad-Forum, und ich hoffe, er darf hier rein. Den Autor kenne ich, und er hätte mit Sicherheit nix gegen eine Veröffentlichung

1.Beitrag:

Zitat:
...bin zwar kein "Gasmann" (Anästhesist im "Fachjargon"), aber eines weiss ich sicher: mit NO (Lachgas) bekomme ich niemanden in Narkose, da die Konzentrationen für eine vernünftige Anästesie über 50 Vol% liegen müssen ... da bleibt keine Luft zum atmen ... darum nimmt man es nur als Beigas, nicht als Hauptanästesiegas ...


Andere Gase eignen sich schon einigermassen: Wichtig ist, dass der Siedepunkt niedrig genug ist (viele, v.a. der neueren Gase brauchen einen beheizten Verdampfer, da der Siedepunkt bei 100°C und höher liegt) und man eine vernünftige Konzentration hinbekommt ...


Das altmodische Halothan würde sich z.B. schon eignen ... vernünftige Narkose bei etwa 2 Vol% ... Siedepunkt bei etwa 50 °C ... riecht süsslich ... im Gegensatz zu Äther oder Chloroform toleriert man das auch beim Einschlafen ... nimmt man deswegen immer noch in der Kinderanästhesie.


Nur: für ein Wohnmobil (5x2x2m=20 cbm) braucht man dann 0,4 cbm ... und da sind noch keine Verluste wegen offenem Fenster etc. eingerechnet ... ich glaube das wird ganz schön teuer ...

Insgesamt will ich nicht so recht dran glauben ...


Wenn Du neben der A9 auf einem Rastplatz schläfst gibt es nur Tiefschlaf oder gar nicht ... erholsam ist es wahrscheinlich auch nicht ... wenn nebenan der 40 Tonner brummelt und dauernd Autos vorbeifahren ... da kommt es auf einen Einbrecher auch nimmer an.


Im Übrigen, wie stellt Ihr Euch das praktisch vor: Geht der Einbrecher dann unter Vollschutz in das Auto? Die übliche Aktivkohle Gasmaske holt das nämlich nicht zu 100% raus ... Am Schluss schlummert der Einbrecher selig neben den zu beraubenden )))

...


2. Beitrag

Zitat:
.....1. ausser NO (Lachgas) kommen alle Narkosegase nicht in Flaschen, sondern in flüssiger Form ... die müssen irgendwie verdampfen ...

2. An die medizinisch gebräuchlichen Gase kommt man sehr schlecht dran ... einzig Äther bekommt man über Umwege (Startpilot) ...

3. Wer schon mal Äthernarkose gemacht hat (musste das für meine Promotion mit Ratten machen) weiss, dass man denjenigen sehr gut festhalten muss ... die Chloroformnarkosen aus dem Film sind sehr gekürzt, das dauert länger ... wenn ich schlafe, und jemand hält mir Chloroform oder Äther unter die Nase ... bin ich sofort hellwach ... jeder andere auch ... das reizt sehr ...
Wenn man nicht aufpasst und zulange mit an dem Tuch schnüffelt kotzt man ... eigene Erfahrung )) keine Angst, nicht schön! Gasmaske hilft gar nichts ... man bräuchte Vollschutz, also eine Taucherausrüstung (natürlich ohne Flossen;-))))

4. Die inhalativen Narkotika sind in der Regel sehr "fettliebend" sonst würden sie nicht so schön ins Hirn gehen ... das führt dazu, dass sie lange nach der Narkose noch ausgeschieden werden und nachweisbar sind.

5. wenn man jemanden ungefährlich und sicher schlafen schicken will, würde ich als Gangster eher zu einem Benzodiazepin greifen ... das muss das Opfer aber schlucken ... Flunitrazepam (Markenname Rohypnol) bekommen Junkies erstaunlicherweise immer irgendwo her, obgleich es die Medizin nicht mehr benutzt, da es als sog. "Date-rape" (Vergewaltigung nach Drink) - Droge einen schlechten Ruf bekommen hat. klass. Nebenwirkung: Amnesie, also vergessen der Geschehnisse ...

6. Auch bei dem Augenzeugenbericht oben habe ich den Eindruck, dass man nach einer Erklärung sucht, warum man die Einbrecher nicht gehört hat .... Dass ein Joghurtbecher in den Schränken nach Giftgas riecht, halte ich auch für normal ))

7. Bernd muss ich zu 100% Recht geben: Wo bleiben die Toten? Es gibt immer mal wieder einen NO-Schnüffler, der auf der Strecke bleibt ... Auch ein guter Anästhesist hat mindestens einmal in der Woche einen kleinen Zwischenfall, der ohne Beatmungsgerät und/oder Medikamente böse ausgehen würde ... wacht nicht auf, schläft zu tief, hört nochmal zu atmen auf, obwohl schon wach etc...

8. Was passiert eigentlich in einem Äther-Sauerstoff gefülltem Auto, wenn man das Licht anmacht? Richtig, es kracht gewaltig!!! Darum nimmt man es in der Medizin bei uns nicht mehr her (wegen der Elektrokauter!) ...

Weiter zweifelnde ... ...
(Quelle: Allrad-Forum)





Peter

macaco am 18 Aug 2011 15:47:33

eins oben drüber: "gefällt mir"

frank41542 am 20 Aug 2011 00:19:45

Ob es das nun gibt oder nicht lasse ich unbeachtet, möge die Freiheit des Reisens alle inspiriern den Anderen auch die Freiheit den ggfs. sinnfreien Kaufs zu belassen :razz:

Ich halte - aus rein technischer Sicht - Gaswarngeräte für sehr sinnvoll. Sie spüren nämlich auch austretendes Propan- oder Butan-Gas und Kohlenmonoxid (wichtig für die Feinde des nächtlichen Zulüftens) auf und warnen bevor diese eine gefährliche Konzentration erreichen. Das wird kaum mal passieren ... ist aber wesentlich weniger fiktiv als der Besuch vom bösen Gasmann. Wer von uns dreht den die Zuleitung seiner Gasflaschen jeden Abend ab? Ich meine das hier, durchaus ein Risiko vorhanden ist was den Kauf ratsam erscheinen lässt.

kintzi am 20 Aug 2011 04:32:11

Und bei Nachbarn mit Dieselheizungen anstatt Gas. Richi

Gast am 21 Aug 2011 01:35:35

Und wenn wir mit dem Thema Gas mal irgend wann durch sein sollten
erscheint Nessi auf dem SP..... :D

Arno

Administrator am 21 Aug 2011 01:46:09

aber mit ner Flasche Starthilfespray im Rucksack

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