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Korrosionsschutz für Bremsscheiben 1, 2


Bergbewohner1 am 29 Jul 2011 20:34:33

Mein TÜV -Mensch riet mir heute, da ich die Bremsen neu gemacht habe, bei längerer Standzeit, die Scheiben zu versiegeln. Autohändler würden dieses bei längerer Standzeit seit einiger Zeit auch verwenden.
Ich habe nun diese Mittel in der Bucht gefunden.
Es ist auf alle Fälle ratsam, die Scheiben vor Rost zuschützen.

Hier Artikelnummer: 380354510436

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rodiet am 29 Jul 2011 21:14:31

Interessant!

Frage: Wie lang ist eine längere Standzeit?

Randyandy01 am 29 Jul 2011 21:47:13

soviel zu den Artikeln, die kein Mensch braucht.............
:? schade, das ich das nicht erfunden habe.........

und wenn es dann noch vom freundlichen Tüv Prüfer empfohlen wird, was will man mehr..........

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Gast am 29 Jul 2011 21:55:44

Also vor jeder längeren Standzeit Räder demontieren und die Scheiben einsprühen?? :bindagegen:
Und verträgt sich das Zeug mit deiner reichlich verwendeten Kupferpaste?

Bergbewohner1 am 30 Jul 2011 18:42:39

[quote="Hans S"]:
Und verträgt sich das Zeug mit deiner reichlich verwendeten Kupferpaste?[/quote]
Blödheiten kannste stecken lassen.
Als hätte ich Kupferspray auf die Bremsscheiben gesprüht.

Es ging einzig alleine darum, daß nach der Winterstandzeit die Bremssscheiben korrodiert sind und deshalb es dann zum Festfressen der Klötze und zu einem erhöhten Verschleiß kommt. Ich hatte bei 110Tkm die Scheiben rausmachen müssen. weil sie zu stark korrodiert waren. Wenn einem ein Prüfingeneur einen Tipp gibt, ist es jedem selbst überlassen, ob er es tun will oder nicht.
Es war auch nur als Tipp gemeint, wenn im Winterhalbjahr ein WoMo ungefahren steht, dann sollte man sich schon überlegen, ob es die 9 Euro für das Spray wert sind oder ob man alle paar Jahre für 100derte von Euros die Bremsanlage überholen muß.

Gast am 30 Jul 2011 18:50:38

nur mal so an die Ungläubigen und Ablehnenden: ich habe hier einen Karton mit Bremsscheiben für meinen V70 liegen. Die sind mit Korrosionsschutz behandelt, obwohl die bis zum ersten Einsatz ja nicht ein einziges Mal Licht, Luft, Salz und Hundepipi sehen werden.

Jetzt meine Frage: wieso schützt ein Hersteller von Bremsen schon seine Ersatzteile ab Werk bis zum Kunden, wenn der Einsatz von Korrosionsschutzmittel "draußen" schon sowas von überflüssig sein soll?

Vergammelte Bremsanlagen gibt es nun mal. Auch durch "nur lang Rumstehen". Ich kann da mal den Corsa B meiner Tochter als Demoobjekt anbieten. Zwei Wochen stehen, und es knirscht hinten gewaltig, trotz "ohne Bremse mit Gang" geparkt.

Andreas

kintzi am 30 Jul 2011 19:06:35

Ist doch klar: neue Bremsscheiben sind angerostet nicht verkäuflich.
Bei Montage muss der Korr.-Schutz zumindest auf der Bremsfläche entfernt werden.
Im Übrigen kannst Du ja mal nach "Edelstahlbremsscheiben" suchen.
Richi

Randyandy01 am 30 Jul 2011 19:15:33

@andreas 24106 die neuen Bremsscheiben für deinen V 70 sind deshalb mit Korrisonschutzwachs behandelt um jegliche Beinflussung auf den Transportwegen vor dem Einbau und der Verwendung in Bezug auf Korrision aus dem Weg zu gehen.

den erstens weist du nicht wo deine Bremsscheiben hergestellt sind und zweitens weiss der Hersteller nicht wo die Scheiben irgentwan mal hingehen

und dieserhalb dieser Schutz.

Deiner Tochter Ihr Corsa B hat meines Wissens hinten Trommelbremsen, das hat dann ein paar spezifisch andere Gründe.

und ich frage mich den auch, wie geht das Korissionsschutzmittel dann wieder ab....

Gast am 30 Jul 2011 19:36:46

Randyandy01 hat geschrieben:
und ich frage mich den auch, wie geht das Korissionsschutzmittel dann wieder ab....


Das wird abgebremst, genauso wie Flugrost nach längerem Stehen oder Heißwachs nach der Wagenwäsche.

macagi am 30 Jul 2011 20:32:55

also unsere Scheiben müssen jetzt auch gelitten habe, wir waren nun fast 2 Monate nicht mehr unterwegs.....zu viel zu tun!

Beim Losfahren gab es ein kleines "Plonk", und die Bremsen haben ein bisschen gequietscht für ein Weilchen.

Das trotz Trockenbremsen vor dem letzten Abstellen.

Gibt es tatsächlich Edelstahlscheiben?

kintzi am 31 Jul 2011 01:02:38

Hallo mac, natürlich(für Bikes)Auch Carbon ! Google "Bremsscheiben Edelstahl". Weiter gibt es Keramikscheiben, früher Rennsport, heute auch in schnellen Serienfhrzg.
Schutzschichten werden mit Fettlöser ( Nitro, Tri, Waschbenzin o.ä.) vor dem Einbau entfernt. Sollten nicht mit den neuen Belägen weggebremst werden. Richi

andwein am 31 Jul 2011 15:27:12

andreas24106 hat geschrieben:nur mal so an die Ungläubigen und Ablehnenden: ich habe hier einen Karton mit Bremsscheiben für meinen V70 liegen. Die sind mit Korrosionsschutz behandelt, obwohl die bis zum ersten Einsatz ja nicht ein einziges Mal Licht, Luft, Salz und Hundepipi sehen werden.

Jetzt meine Frage: wieso schützt ein Hersteller von Bremsen schon seine Ersatzteile ab Werk bis zum Kunden, wenn der Einsatz von Korrosionsschutzmittel "draußen" schon sowas von überflüssig sein soll?

Vergammelte Bremsanlagen gibt es nun mal. Auch durch "nur lang Rumstehen". Ich kann da mal den Corsa B meiner Tochter als Demoobjekt anbieten. Zwei Wochen stehen, und es knirscht hinten gewaltig, trotz "ohne Bremse mit Gang" geparkt.

Andreas

Also diese Logik verstehe ich nicht
Wieso werden andere Neuteile, wie Aluschienen, Kühlschränke etc mit Folie überzogen, komplette Karosserien eingewachst??
Wer lässt diese Schutzfolien/Schutzwachse drauf?? Natürlich kann man diese drauflassen, mit dem Gebrauch geht es dann schon irgendwann mal ab. Aber in meinem Bekanntenkreis fährt keiner mit einem verwachsten Auto rum.
Andreas

Gast am 01 Aug 2011 14:42:06

andwein hat geschrieben:fährt keiner mit einem verwachsten Auto rum.


guck bei Gelegenheit mal unten drunter :D
alles Teile, die Spritzwasser, Salz und Co. ausgesetzt sind. Und nicht - wie oben die Karosserie - mit mehreren Lackschichten geschützt und durch wöchentliche Wäsche entsalzt werden ...

Es ging mir auch nicht darum, ob die Scheiben im Betrieb nun dauernd eingewachst werden müssen oder nicht - Fakt ist, daß solche Dinge nun mal rosten, wenn man es nicht verhindert oder - wie eine Bremsanlage in einem normalen PKW - regelmäßig "blankbremst".

Laß ein Auto genügend lange stehen - dann ist Rost auf der Fläche, der gehört da nun mal nicht hin. Und dagegen könnte man schon vorbeugen!

Andreas

kintzi am 01 Aug 2011 15:02:34

Hallo, dann sprüh sie doch mit Caramba o.ä. ein. :D Richi

hoffi am 01 Aug 2011 21:05:46

hallo erstmal
rostschutz für bremsscheiben gibt es schon lange,
gebrauchtwagenhändler benutzen laut meiner werkstatt
meist SONAX Nr 446 300/39908
m f g Hoffi

andwein am 02 Aug 2011 10:29:31

Ich glaube es steht ausser Frage, dass man Metallscheiben (in diesem Fall Bremsscheiben) vorbeugend gegen Rost behandeln kann.
Die Frage ist doch nur: Muss dieses Zeug vor der Benutzung (Fahrt) wieder entfernt werden??? und wie geht das??
Die dritte Frage, die sich mir stellt: wie verhalten sich die angebotenen Mitteln mit den Bremsbelägen??
Als Fazit für mich, bei all den Fragen: Es erscheint mir extrem aufwendig, die Bremsscheiben, Trommeln, gegen Rost zu schützen ohne die Bremsbeläge versehentlich auch einzusprühen.
Der Hinweis auf Gebrauchtwagenhändler erscheint mir im Hinblick auf die spätere Bremswirkung nicht arg vertrauenswürdig, da werden auch alte Reifen optisch gefärbt um einen guten Eindruck zu erwecken.
Nur meine Meinung, meine Scheiben/Trommeln sind unbehandelt und ich fahre auch im Winter.
Andreas

grautvornix am 02 Aug 2011 12:35:40

Hallo zusammen,

also das einige Gebrauchtwagenhändler so etwas benutzen, kann ich mir vorstellen. Sieht halt toll aus.
Das Ersatzteile gegen Rost geschützt werden ist auch nachvollziehbar. Die liegen ja auch unter Umständen jahrelang auf Lager.

Aber das mann eine eigebaute Bremsscheibe vor Korrosion schützen muß halte ich doch für einen leichten Scherz, bzw. eine geniale Geschäftidee. :D

Mal ehrlich. So eine Bremsscheibe besteht aus Stahlguß. Diese rostet zwar, aber ob die schneller duchrosten als durch normalen Bremsbetrieb abnutzen, halte ich für unwarscheinlich.
Zur Info, es gibt da eine Verschleißgrenze, die nicht unterschritten werden darf, und diese wird durch die Dicke der Scheibe bestimmt. Und dabei ist es der Scheibe völlig egal, ob sie nun rostig ist oder nicht.

Hinzu kommt, das die Korrosion bei Fahrten im Winter duch Streusalz und Nässe sicher noch gefördert wird. Dies sieht man jedoch nicht, da der Rost sofort wieder abgeschliffen wird.



Frank

Oldfellow am 02 Aug 2011 13:35:39

Hallo an Alle

ich habe im Frühjahr des Jahres einen Toyota RAV 4 gebraucht gekauft (1. Hand mit 24.000 km aus 2007).

Die Laufleistung war nicht nur am korrekt ausgefüllten Serviceheft sondern auch durch Mitgabe aller Originalrechnungen und dem exzellenten Pflegezustand nachvollziehbar.

Da das Fahrzeug wohl einige Zeit stand und der ältere Vorbesitzer die Bremse kaum benutze, waren die Scheiben (vor allem innen) ebenfalls verrostet und der Wagen rumpelte beim Bremsen. Der Händler meinte, das gäbe sich wenn der Rost erst abgebremst ist. Tat es aber nicht und der Wagen bekam neue Scheiben und Beläge.

Es ist schon klar, dass ein regelmäßiges bewegtes Fahrzeug keine Bremsscheiben Konservierung benötigt. Aber bei einem WoMo, das im Winter lange steht, würde ich aufgrund meiner obigen Erfahrungen so was schon in Betracht ziehen.

Der Hersteller schreibt, „Sxxx Bremsscheiben KorrosionsSchutz muss nicht zeitaufwändig wieder entfernt werden wie übliche Korrosionsschutzwachse und beeinträchtigt nicht die Bremswirkung bei Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs“.

Also so ganz abwegig wie einige finde ich das nicht!

brainless am 02 Aug 2011 15:18:58

Hallo Oldfellow,

Deine gemachten Erfahrungen glaube ich Dir rundherum.
Allerdings nicht die von Dir geschilderten Symptome mit den von Dir genannten Ursachen.
Stahlgußbremsscheiben rosten buchstäblich "über Nacht". Meine Moto Guzzi hatte noch abends nach einer Tour wunderschön glänzende Scheiben. Am nächsten Morgen war wieder alles rostbraun.
Absolut normal und kein Indiz für irgendwelchen Verschleiß.
Die Bremse "rumpelt" auch nicht wegen des bisschen Rost, sondern wahrscheinlich weil sie irgendwann in der Vergangenheit einmal plötzlich sehr stark - aus heissem Zustand - abgekühlt wurde. Das geschieht oft nach längerer Passfahrt bei Sonnenschein und anschliessendem Regen im Tal. Dadurch "verziehen" sich die ursprünglich planebenen Scheiben und rumpeln beim Bremsen.
Das "rumpeln" deutet immer auf einen unrunden Lauf der Scheibe hin: WIE soll dann , "nachdem der Rost abgebremst wurde" plötzlich wieder ein einwandfreier Rundlauf erreicht werden? Rost breitet sich gleichmäßig auf einer Fläche aus - nicht in "Hügeln" und "Tälern".
Zusätzlicher Korrosionsschutz für montierte Bremsscheiben ist bestenfalls Geldverschwendung, schlimmstenfalls (Gebrauchtwagenhändler) Augenwischerei.


brainless :wink:

Paule2 am 02 Aug 2011 15:47:04

Hallooo,

hier ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie etwas kaputt geredet werden kann.

Keiner kann bis jetzt sagen: 'Ich habe das Wundermittel ausprobiert und finde es toll oder ...'!

Alle wissen aber, dass es so etwas nicht gibt, oder geben kann!

Fakt ist doch, dass besonders im Wohnmobilbereich die Bremsscheiben durch Rost angegriffen werden.

Wenn es nun tatsächlich ein Wundermittel gegen diesen Rostbefall gibt, das auch die Bremswirkung nicht nachteilig beeinflusst, warum sollte man es dann nicht benutzen?

Ja, es gibt keine Edelstahl-Bremsscheiben für PKW oder LKW, weil diese die Belastungen nicht aushalten würden und erheblich geringere Verzögerungswerte erreichen würden.

Ja, es gibt auch Keramik-Bremsscheiben die nicht rosten und auch die Belastungen halten würden. Wer allerdings hört was die Kosten (würden) verzichtet ganz freiwillig darauf.

Ach so, Rost ist auch nicht gleich Rost, weil man den über Nacht entstandenen Rost leicht abbremsen kann. Rost der über einen längeren Zeitraum entsteht, den kann man manchmal nur durch eine Erneuerung der Bremsscheiben weg bekommen.

Wenn man sich noch die Mühe macht und mal die Scheiben an der Stelle betrachtet, wo sich während der Standzeit die Bremsklötze befanden, stellt man oft fest, dass die Scheiben dort rostfrei sind. Dies kann dann durchaus zu einer 'unsauberen' Bremswirkung führen.

Rostfreie ,
Paule2

fantom am 02 Aug 2011 16:02:43

Ich danke dem Waldtroll an dieser Stelle für die Weitergabe des Tipps, denn viel mehr sollte dieser Tread ja nicht sein.
Es ist gut zu wissen, dass es Mittel gibt, mit denen man sein Fahrzeug über längere Zeit hin konservieren kann.
Früher haben wir unsere Motorräder und Fahrräder mit Graphitöl und der "Flittspritze", einer Art Luftpumpe mit Zerstäuber, im Herbst eingenebelt, um sie im Frühjahr wieder blitzblank zu putzen. Kein Fünkchen Rost gab es, aber unheimlich viel zum Putzen.
Heute gibt es wohl bessere Mittel, die auch besser wieder runter gehen, warum dann nicht nutzen?
Ob es sinnvoll für den Einzelnen ist oder nicht, entscheidet jeder für sich selbst und kann es nicht als Maßstab für Andere ansetzen.
Ich persönlich nutze mein Fahrzeug zu oft, um es erst zu "einzumotten", aber viele der Womotreiber halten Winterschlaf. Für sie ist es vielleicht nützlich.
Ich befürchte, dass sich die Anzahl der Ratschläge, ob gut oder nicht, reduzieren wird, weil der Tippgeber befürchten muss, hier blöd angemacht zu werden. Schade eigentlich.
Die meisten Tipps aus dem Forum habe ich nicht umgesetzt, wohl aber überdacht und einige übernommen, weil ich sie für sinnvoll hielt. So würde ich es gern weiterhalten.
Frank

Oldfellow am 02 Aug 2011 17:51:43

fantom hat geschrieben:Ich danke dem Waldtroll an dieser Stelle für die Weitergabe des Tipps, denn viel mehr sollte dieser Tread ja nicht sein.

Ich befürchte, dass sich die Anzahl der Ratschläge, ob gut oder nicht, reduzieren wird, weil der Tippgeber befürchten muss, hier blöd angemacht zu werden. Schade eigentlich.
Die meisten Tipps aus dem Forum habe ich nicht umgesetzt, wohl aber überdacht und einige übernommen, weil ich sie für sinnvoll hielt. So würde ich es gern weiterhalten.
Frank


wie wahr!


@ Brainless

Noch ein Nachtrag:

Das Fahrzeug wurde bei einem Händler im Harz gekauft, da hier nichts Vergleichbares zu kriegen war.

Die Scheiben hat der Toyota-Händler hier vor Ort (Inhaber geführter Meisterbetrieb) begutachtet. Er sagte: „Die Scheiben haben einfach irreparable tiefe Rostpocken, wir können die Scheiben abdrehen oder besser tauschen“ und hat den Fall mit dem Verkäufer über Gewährleistung geregelt.

Deine übrigen Ausführungen sind alle korrekt und für mich als Dipl.-Ing. nicht nur nachvollziehbar sondern seit Langem bekannt.

svenhedin1 am 02 Aug 2011 17:53:21

Ich sehe es auch so wie Paule 2 und fantom. Das Thema wird mal wieder kaputt geredet.
Ich habe so eine Spray-Dose Bremsscheiben Protekt von würth und setzte sie mit viel Erfolg seit einem jahr ein - an meinem PKW, wenn ich viele Wochen mit dem Woni weg bin.

Hatte ich früher nach Rückkehr mit dem PKW bei 1. Fahrt ein enormes Schaben und Rauschen und Quiecken an den Scheiben, ist dies nun alles nicht merh. Darüber bin ich serh froh. und ich trage das Zeug einfach druch die Felgen hindruch auf per Sprühstrahl auf und so lgut ves geht noch von innen unten Ränder usw. Und bei dem würth-Zeug steht auf der Dose, dass man nach Auftrag nichts bei /vor 1. neuer Fahrt machen/entfernen musss. Gar nix.

Paule2 am 02 Aug 2011 19:19:28

Hallo svenhedin1,

Du weisst hoffentlich, was Du mit so eine positiv Meldung anrichten kannst!? ;)

Ich bringe es glattweg fertig und prüfe selbst, wie das Zeug wirkt!

Wenn die Fa. Würth ein ähnliches Produkt in ihrem Programm hat, dann gehe ich davon aus, dass die Funktionalität gewährleistet ist, weil mir bisher von Würth keine 'Schrottprodukte' untergekommen sind.

Naja, die Unker hier, können in den Stillstandszeiten, ihre Bremsscheiben weiter rosten lassen, weil das schon immer so war. ;)

MfG Paule2

Randyandy01 am 02 Aug 2011 19:54:09

Ah, hm, ja also, räusper,

selbst die Firma Würth, greift ab und zu ins Klo, mit Ihren Produkten, soviel mal dazu....

Zu den Gebrauchtwagenhändlern, sage ich nur soviel, das die Ihre Standuhren, damit gehörig kaschieren.......

Was denkt ihr den wohl wieviel Rost sich auf einen trockenen, plangebremsten Scheibe, bis zur nächsten Ausfahrt, mit dem Fahrzeug bildet ?

Na nur wem es Spaß macht, immer einsprühen, der Hersteller von dem Zeug lacht sich kaputt...........

Aber mal anzumerken wäre, Waffenöl wie Ballistol oder WD 40 geht auch für den Zweck !!

Nicht zu vergessen ist aber die Bremsprobe aus mittlerer Geschwindigkeit ohne Gefährdung des nachfolgendes Verkehrs, die sowieso normalerweise obligatorisch ist nach länger Standzeit des Fahrzeuges auch um den Belag auf der Bremsscheibe zu Verdampfen.......

und was machen wir mit den Leuten mit Trommelbremsen dummfrag ???

[mod="Nasenbär"]bitte den "Tipp"mit dem Balistol nicht nach machen :eek: [/mod]

Bergbewohner1 am 02 Aug 2011 20:28:00

Wenn es so weiter geht, dann sollte man wirklich überlegen, ob man noch einen Tipp reinschreibt. Es macht sich mancher "Stänkerer" nicht einmal die Mühe, die Gebrauchsanweisung durch zu lesen, wo steht: nach dem ersten bremsen ist der Belag abgebremst, aber rumspeckern und schlecht reden :poke:
.

grautvornix am 02 Aug 2011 22:24:09

Also falls sich jemand auf den Schlips getreten gefühlt hat möchte ich mich natürlich in aller Form entschuldigen. :D

Aber ich denke auch, das in einem Forum immer verschiedene Meinungen zu einem Thema geäußert werden und auch sollten.
Manchmal sind diese Meinungen halt kontrovers.

@ Randyandy01

Du braucht das Balistol gar nicht bei Betriebstemperatur verdampfen.
Bis dahin ist das Zeug schon in die Beläge eingezogen. Und du kannst glauben, da verdampft dann nix mehr. Balistol ist ein sehr dünnes Kriechöl. Das kommt mit Sicherheit überall hin.

Ich wäre ja gespannt, was das Forum sagt, wenn mal jemand von einem schweren Unfall durch geölte Bremsscheiben berichtet.


Frank

Nasenbär am 02 Aug 2011 22:35:46

[mod]Hab ein paar Beiträge abgetrennt.

Bitte um einen respektvolleren Ton.[/mod]

Randyandy01 am 02 Aug 2011 22:40:42

grautvornix hat geschrieben:
Ich wäre ja gespannt, was das Forum sagt, wenn mal jemand von einem schweren Unfall durch geölte Bremsscheiben berichtet.


Frank


Das wird nie nicht passieren, weil die Herrschaften Ihre Bremsprobe, nach langer Standzeit, wie allgemein vorgeschrieben, ja alle selbstverständlich durchführen :D

Und @ Frank nur zur Info ich beschäftige mich teilweise mit Fahrzeugen und Verladungen, wo der Großteil der hier anwesenden sagt boah..........

wenn gewünscht, lade ich Bilder hoch, von der letzten Flugzeugverladung von Hamburg nach Kundus, Afghanistan " Flugfeldtankwagen "
Wer dann schon mal in so einer Antonow gestanden hat wo 4 Flugfeldtankwagen drinstehen soll sich melden.........

heiko2233 am 02 Aug 2011 22:43:34

Hallo,

gerade wollte ich schreiben, dass mal ein Moderator nach dem rechten schauen könnte.

Leute Leute

Das hier Mittelchen als Tipp vorgestellt werden ist ok. Jeder einzelne kann dann selbst entscheiden und sachliche Argumente schreiben.

Für mich käme so ein Mittel nicht in Frage. Leichter Flugrost über ein paar Tage sind unbedenklich. Wenn ein Womo aber über Monate steht, könnte sich vielleicht der Rost zu stark einfressen, könnte ein Problem werden.

Ein bessere Lösung wären evt. diese Reifenschutzhüllen, dann kommt der Regen nicht DIREKT dran. Luftfeuchtigkeit bleibt natürlich :)

Randyandy01 am 02 Aug 2011 22:44:34

äh Heinz, Danke Ich versuche schon den Forumston zu Treffen.

Gast am 02 Aug 2011 22:45:47

grautvornix hat geschrieben:geölte Bremsscheiben berichtet.

Hallo Frank, praktisch überall wird davor gewarnt, Öle auf die Bremsanlage zu lassen. Beispiele kann man genügend finden, z.B. die Sicherheitshinweise der Firma SAF (Ausrüster für Nutzfahrzeuge, also nicht so weit von unseren Schachteln weg :D ):

Verschleißgrenzen der Bremsbeläge und der Bremsscheibe beobachten! Bei abgenutzten Bremsbelägen und verschlissenen Bremsscheiben, reduzierte Bremswirkung bzw. Ausfall der Bremse! Unfallgefahr! Verbrannte, verglaste oder verölte Bremsbeläge müssen sofort gewechselt werden.


(unter: Sicherheitshinweise für Reparaturarbeiten, hier: --> Link (Repair Manual SAF)).

und

Bei jedem Bremsscheibenwechsel Kontrolle auf Verschleißerscheinungen
(z.B. Fettaustritt). (...) Achsstummel von Fettresten reinigen und neu befetten. (...) Achtung! Bei Nichtbeachtung dieser Vorschrift besteht Unfallgefahr.


Wenn ein Hersteller aber ein Korrosionsschutzmittel auf den Markt bringt, das ausdrücklich für das Einnebeln dieser Teile, d.h. der gesamten Bremsanlage zugelassen ist, hat das garantiert nicht die Eigenschaften von x-beliebigen Schmierölen ... das ist dann so entwickelt, daß es tatsächlich beim Abbremsen verdampft - da saugt sich eben nicht der Belag vor (und es wird nicht ständig das Kriechöl wieder aus allen Ritzen zurücklaufen ...).

Alles andere würde unter das Stichwort "Produkthaftung" fallen ... da wär das schon lang wieder vom Markt. Denn das ist gerade für Nicht-Kfz.-Mechaniker gedacht, die in Eigenregie ihr Fahrzeug pflegen möchten. Da muß schon deswegen eine gehörige Portion Fehlertoleranz im Mittel vorhanden sein. (Ist ja auch, wenn der Schlenker gestattet ist, der Grund, warum manche Reinigungsmittel nicht an Privat abgegeben werden).

Andreas

Paule2 am 03 Aug 2011 10:20:04

andreas24106 hat geschrieben: Wenn ein Hersteller aber ein Korrosionsschutzmittel ...


Hallo Andreas,

genau das ist der Punkt und das wird offensichtlich nicht erkannt und daher zerredet!

@Waldtroll, danke für diesen Tipp!

Vorgestern habe ich einen Fachverkäufer dieser Produkte angesprochen, der kannte dies Zeugs ebenfalls nicht! :)

MfG Paule2

kamann am 03 Aug 2011 13:28:02

hallo;
ich werd mir dann solche gebläse wie die forme 1 zum kühlen hat zulegen.
damit kann ich bremsscheiben trocknen; damit sie keinen rost ansetzen.
gruß KH :lol:

grautvornix am 03 Aug 2011 16:27:17

Randyandy01 hat geschrieben:
grautvornix hat geschrieben:
Ich wäre ja gespannt, was das Forum sagt, wenn mal jemand von einem schweren Unfall durch geölte Bremsscheiben berichtet.


Frank


Das wird nie nicht passieren, weil die Herrschaften Ihre Bremsprobe, nach langer Standzeit, wie allgemein vorgeschrieben, ja alle selbstverständlich durchführen :D


Das versteht sich ja von selber. :D

@ andreas24106

"Wenn ein Hersteller aber ein Korrosionsschutzmittel auf den Markt bringt...."

Das stelle ich ja gar nicht in Abrede. Ich habe mich ausschließlich zu dem Balistol geäußert.

Güsse

Frank

kintzi am 03 Aug 2011 18:45:50

Hallo, dank waldtroll u. hoffi sind wir jetzt um den Sonax- Spray klüger,
wusste u. kannte ich auch nicht. Richi

Gast am 07 Aug 2011 23:54:00

Angeregt hierdurch, habe ich mal meinen V70 zehn Tage stehenlassen, es hat fast jeden Tag geregnet. So sahen die Bremsscheiben dann aus! Auf dem oberen Bild kann man sehr schön sehen, wie der Rost Unebenheiten hervorruft. Die haben nun auf Bremsscheiben nichts zu suchen. Deswegen sind die im Auslieferungszustand so schön plan geschliffen.
Beim Losfahren hat es ein bißchen gekratzt, die ersten Bremsungen gaben Geräusche von sich. Jetzt sind die wieder blank bis zum nächsten Mal.
Das sind übrigens keine "Billigscheiben".

Und nun denke ich mal drüber nach, was einer Bremse bei einer vierteljährigen Standzeit so widerfahren kann.

Andreas

spiti01 am 08 Aug 2011 03:46:52

Mich wundert nur, dass kein Fahrzeughersteller in seinen Betriebsanleitungen unter "Pflege und Wartung" das Konservieren von Bremsscheiben bei längeren Standzeiten erwähnt. Er könnte doch selbst so ein Produkt in sein Zubehör-Sortiment aufnehmen und dadurch den Umsatz steigern. Falls doch, bitte wer?
Ein Grund dafür könnte sein, dass es kein Produkt gibt, das tatsächlich auch sicher funktioniert (Spekulation).

Selbst in internen Werkstatt- Infos zum längeren Stillegen von Fahrzeugen habe ich sowas noch nie gelesen. Dort steht bei einigen wenigen Herstellern zum Thema Bremsen lediglich, dass die Bremsklötze durch Zurückdrücken von der Scheibe abgehoben werden sollten. Und zwar aus zwei Gründen:
1. Damit die Beläge nicht festbacken.
2. Damit die Kolben der Bremssättel soweit wie möglich zurückgeschoben werden und nicht korrodieren können.

Howdy.....spiti

alzu am 08 Aug 2011 06:39:28

Hallo,
nur ein Beispiel: Mein Firmenwagen, VW Caddy, 3 Jahre alt, war kürzlich bei der ersten Inspektion. Fazit: kein Pickerl, Bremsen verrostet. Reparaturkosten knapp € 850,- War kurz vor der Überprüfung für 2 Wochen im Urlaub, da ist das Auto im Freien gestanden. Fazit: An einem Korrosionsschutz ist vielleicht doch was dran!
aus Oberöstereich
Alfred

haballes am 08 Aug 2011 09:08:49

Ich geb mal sinngemäss (kein Zitat) den Text eines Bremsscheibenlieferanten für Knieschleifermotorräder wieder:

"Im Winter sollten die Bremsbacken ausgebaut werden, um Kontaktkorrosion zu verhindern.

Die Bremsscheiben können mit einem Korrossionsschutzmittel behandelt werden, müssen vor Gebrauch aber unbedingt gründlich mit Bremsenreiniger behandelt werden."

Die Firma Meyle, Hamburg liefert für viele Fahrzeuge zinkbeschichtete Bremsscheiben, die rostfrei bleiben sollen. Ob es die für alle Basistransporter gibt, habe ich nicht nachgeschaut. Sie haben aber eine grosse Angebotspalette.

Gast am 08 Aug 2011 20:01:51

spiti01 hat geschrieben:Mich wundert nur, dass kein Fahrzeughersteller in seinen Betriebsanleitungen unter "Pflege und Wartung" das Konservieren von Bremsscheiben bei längeren Standzeiten erwähnt. Er könnte doch selbst so ein Produkt in sein Zubehör-Sortiment aufnehmen und dadurch den Umsatz steigern.

Vermutlich legt nur eine Minderheit - im PKW-Bereich - die Fahrzeuge still, ein anderer Grund könnte natürlich sein, daß sich mit neuen Scheiben und Klötzen auch Umsätze generieren lassen :wink:
Da mein Volvo eher selten so rumstand, ist das nie aufgefallen. Betroffen werden dann Langsteher sein, da hilft vielleicht trockener Stellplatz oder eben regelmäßige Bewegung.

Andreas

spiti01 am 09 Aug 2011 02:51:19

andreas24106 hat geschrieben:
spiti01 hat geschrieben:Mich wundert nur, dass kein Fahrzeughersteller in seinen Betriebsanleitungen unter "Pflege und Wartung" das Konservieren von Bremsscheiben bei längeren Standzeiten erwähnt. Er könnte doch selbst so ein Produkt in sein Zubehör-Sortiment aufnehmen und dadurch den Umsatz steigern.

Vermutlich legt nur eine Minderheit - im PKW-Bereich - die Fahrzeuge still, ein anderer Grund könnte natürlich sein, daß sich mit neuen Scheiben und Klötzen auch Umsätze generieren lassen :wink:
Da mein Volvo eher selten so rumstand, ist das nie aufgefallen. Betroffen werden dann Langsteher sein, da hilft vielleicht trockener Stellplatz oder eben regelmäßige Bewegung.

Andreas


Hallo Andreas,

leider ist Deine Vermutung und auch Deine Unterstellung falsch. Ich wollte es ja nicht sagen, sondern mit meiner Frageform zum Nachdenken anregen. Aber ich habe selbst über 15 Jahre pofessionell technische Informationen geschrieben und weiß sehr gut, wie gründlich dort gearbeitet wird.

Tatsache ist, dass bei Untersuchungen dieser Konservierungsmittel im Zentrallabor eines kleinen Fahrzeugeherstellers am Südrand der Lüneburger Heide :D :D eindeutig festgestellt wurde, dass die beim Freibremsen dieser Substanzen das Belagmaterial dermaßen beinträchtigt wird, dass es im Hochtemperaturbereich zu schwerwiegenden Folgen kommen kann.

Howdy...spiti

kintzi am 09 Aug 2011 06:37:28

Hallo, wie wäre es denn mit Silicagel-Trockner-Beutelchen auf die Bremsen legen, Knoblauch auf die Felgen und die Bremsen mit ins Nachtgebet einschliessen (z.B. "und bewahre uns vor Korrosion"?) :D :D
Richi PS: Alles , was den Reibungsfaktor nur irgendwie mindert ist des Teufels !

andwein am 09 Aug 2011 09:42:59

kintzi hat geschrieben:Hallo, wie wäre es denn mit Silicagel-Trockner-Beutelchen auf die Bremsen legen, Knoblauch auf die Felgen und die Bremsen mit ins Nachtgebet einschliessen (z.B. "und bewahre uns vor Korrosion"?) :D :D
Richi PS: Alles , was den Reibungsfaktor nur irgendwie mindert ist des Teufels !

Hallo @kintzi, du hast noch einen Zusatz vergessen:
"und auch vor Eingriffen von Fachleuten, die Ihr Wissen nur aus Publikationen haben".
Es ist ja ein Nachtgebet, ich möchte also keine der hier vertretenen "Meinungen" verurteilen, aber man sollte sie aber mit absoluter Vorsicht geniesen.
Andreas

Gast am 09 Aug 2011 11:17:02

spiti01 hat geschrieben:dass die beim Freibremsen dieser Substanzen das Belagmaterial dermaßen beinträchtigt wird, dass es im Hochtemperaturbereich zu schwerwiegenden Folgen kommen kann.


... dann stellt sich die Frage, wieso S.... so etwas auf den Markt bringt und dann die Fahrzeughersteller nicht davor warnen? "Schwerwiegende Folgen" klingt für mich wie "Warnung - Unfallgefahr". Ist der Hersteller wirklich so "verantwortungslos"? Was wäre denn schlimmer - eine korrosionsgeschütze Bremse mit anfangs reduzierter Bremswirkung oder eine verrostete Bremse mit anfangs reduzierter Bremswirkung? :D

Selbst für den Uralt-Ducato beispielsweise wird für eine längere Stillstandszeit empfohlen, alle Metallteile mit Korrosionsschutz zu behandeln: da könnte man natürlich auch durchaus die Bremsscheiben, die Radbremszylinder usw. drunter verstehen.

(Noch besser wäre eine trockene Garage ...)

Wahrscheinlich eben wieder: kommt ganz drauf an, muß jeder selber wissen .... :D

Andreas

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