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3 Inboardbatterien - trotzdem hält der Strom nicht lange 1, 2


alter-camper am 30 Jul 2011 20:38:17

Ich habe neben der Fahrzeugbatterie meines Ducato Typ 250 aus 2007 noch drei Inboardbatterien mit folgenden Leistungen:

2x VARTA 956002000 mit 12V 60 Ah (5h) 80 Ah (20h)
1x VARTA 959002000 mit 12V 90 Ah (5h) 110 Ah (20h)

Wenn ich bei vollgeladenen Batterien Abends fern schaue und tags mal Radio höre, geht bereits am 2. Tage der Strom zur Neige, wenn keine Sonne scheint.

Ich habe 2x Solarmodule mit zusammen 100 Wp auf dem Dach. Eine Auto-Sat Antenne BAS 60 und ein kleiner Flachbilschirm.

Wo liegt der Fehler? Wie lange müssten denn die drei Batterien halten, wenn ich nicht nachlade, bzw. die Sonne nicht scheint?

Kann man die Ströme messen? Wo an welchen Punkten und bei welchen Funktionen (Sonne ja/nein // Verbraucher an/aus // usw).

Reicht da ein normales Messgerät?
Wer hat ähnliche Erfahrungen oder kann mir Tipps geben?

mfg Alter Camper

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tigercat am 30 Jul 2011 21:15:52

eine der 3 Batterien wird wohl kaputt sein, mal einzeln durchmessen lassen.

mueckenstuermer am 30 Jul 2011 21:24:29

tigercat hat geschrieben:eine der 3 Batterien wird wohl kaputt sein, mal einzeln durchmessen lassen.


Oder beim Laden mal testen, welche heiß wird....

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allerleirauh am 30 Jul 2011 23:39:51

moin.

imho kann man batterien unterschiedlicher kapazität und alter nicht unbedingt erfolgreich zusammengeschaltet nutzen..

welche gemessene leistung bringt denn dein laderegler?
welche kabelquerschnitte hast du benutzt?

lg magda

helle am 31 Jul 2011 00:04:12

ich würde mal hinten auf den Geräten schauen - normalerweise steht dort die Leistung/Verbrauch in Watt.
Mein Flachbildschirm braucht bei 12 V max. 3 Amp. und der Sat-Receiver 1 Amp.
Dann noch Beleuchtung, Radio, Toilettenspülung und Wasserpumpe dazu..... ich habe 2x 88 AH und 1x 70 AH Aufbaubatterien. Damit stehen wir (ohne Solarzelle) locker 3-4 Tage ohne Nachladen. Die unterschiedlichen Kapazitäten sind nicht das größte Problem. Alter ist da schon wichtiger und natürlich sollten die Batterien durch Kabel mit möglichst großem Querschnitt verbunden werden. Ich benutze mind. 16 qmm - das sind die preiswerten Überbrückungskabel-Stärken. Damit sind die Spannungsverluste recht klein.

Aber zu Deinem eigentlichen Problem:
Lade alle Batterien mal 24 Stunden auf, dann trenne alle Kontakte und miss die 3 Spannungen - dazu reicht ein kleines Universalmessgerät. Dann nach ca. 24 Stunden nochmal die einzelnen Spannungen messen. Dabei sollte sich dann zeigen, ob eine oder mehrere Batterien die Spannung nicht mehr halten können.

Viel Erfolg
Helmut

kintzi am 31 Jul 2011 01:32:31

Hallo, ohne Messwerte ist alles ein Rumgestochere. Die serienmässigen
Boards taugen meist nicht viel, die mit Leuchtdioden kann man gleich vergessen.
Die analogen u. digitalen Boards gaukeln meist eine Pseudogenauigkeit vor.
Am Besten sind pro Batt.-Satz ein Batt.-Computer
mit recht präziser Volt +Amp. Anzeige, wobei zum Interpretieren mässiges physikalisches Verständnis, etwas Arrithmetik u. etwas Verstand gehört. Damit sind Fehler relativ rasch auffällig u. zu diagnostizieren.
Die Ah-Tankanzeige ist nicht ganz so verlässlich, je nach Gerät immer etwas verschieden zu beurteilen. Aber für einigermassen Abschätzung reicht`s.
Meine BCs waren bei Defekten bis jetzt immer sehr hilfreich. Richi

bushlover am 31 Jul 2011 08:22:06

Ich tippe auch auf eine defekte Batterie in dem 3er-Verband, (zu) unterschiedliches Alter der Batterien und/oder ev. auch noch Leitungsverluste durch zu kleine Querschnitte. Wenn Du mit wenig Aufwand die 110 Ah von dem 2er-Satz 80 Ah trennen kannst, dann würde ich einmal ausprobieren, wie lange Du mit den 2 x 80 Ah = 160 Ah auskommst und dann wielange nur die eine 110 Ah reicht. Wenn beide Batterien noch einigermaßen gleich gut sind, dann sollte der "Doppelpack" ungefär 160/110 = 1,5 mal länger reichen als die Einzelbatterie mit 110Ah. Hierbei ist natürlich unterstellt, dass die beiden 80 Ah gleich alt (Seriennummern vergleichen) und auch richtig parallelgeschaltet sind.

Wenn Du den verbrauchten Strom messen möchtest, empfehle ich ein Zangenamperemeter und dann direkt In der "Hauptschlagader" am Plus- oder Minuspol des Batterieblocks messen.

Beim Rechnen dran denken, dass nur maximal die halbe Kapazität der Batterien zur Verfügung steht, also bei dem 2er-Block 80 Ah und bei der Einzelbatterie 55 Ah. Beispiel: Fernseher + Receiver mit insgesamt 60 Watt Leistung ziehen bei 12 V pro Stunde 60W/12V = 5 Ampere. Somit kann die Einzelbatterie - nur durchs Fernsehschauen - nach 10-11 Stunden "leer" sein.



bushlover

reinoldus am 31 Jul 2011 12:01:05

Hallo,
die Batterien sollten unbedingt die gleichen Ah Werte haben.
Zweimal 60Ah geht aber zusammen mit 90Ah nicht.
Also 60Ah und 90Ah geht nicht da sie sich selber entladen.
Das Alter sollte ungefähr gleich sein ein Paar Monate spielen keine große Rolle, Jahre schon.
Und möglichst große Kabelquerschnitt nehmen.
Darauf achten das der Solarregler auch für die erhöhten AH der Batterien ausgelegt ist.
Mit 100W dauert es schon lange bis 3 Batterien voll sind.
Meine 150W laden meine Säurebatterie 100Ah in ca 3 Stunden auf bei guter Sonnenauslastung bei bedecktem Himmel in ca 6-7Stunden.
Bei 5-6 Stunden Fernsehen etwas Licht Heizung,Kühlschrank Wasserpumpe kommen wir bei Sonne ohne 220V aus, bei bedecktem Himmel ca 3 Tage.
Lg Reinhold

franz_99 am 31 Jul 2011 12:56:50

reinoldus hat geschrieben:Hallo,
die Batterien sollten unbedingt die gleichen Ah Werte haben.
Zweimal 60Ah geht aber zusammen mit 90Ah nicht.
Also 60Ah und 90Ah geht nicht da sie sich selber entladen.
Das Alter sollte ungefähr gleich sein ein Paar Monate spielen keine große
Lg Reinhold


das ist falsch, das geht sehr wohl zusammen, nur gut müssen sie noch sein und richtig geladen werden

singlefreiheit am 31 Jul 2011 13:15:06

reinoldus hat geschrieben:Hallo,
die Batterien sollten unbedingt die gleichen Ah Werte haben.
Zweimal 60Ah geht aber zusammen mit 90Ah nicht.

Das stimmt nicht.

reinoldus hat geschrieben:Darauf achten das der Solarregler auch für die erhöhten AH der Batterien ausgelegt ist.

Dem Solarregler ist es völlig egal, welche Kapazität die Batterie hat, er muss nur die Maximalleistung des Solarpanels abkönnen.

reinoldus hat geschrieben:Meine 150W laden meine Säurebatterie 100Ah in ca 3 Stunden auf bei guter Sonnenauslastung

150W-Panel bringen maximal 11A bei 14V.
Das macht in 3 Stunden maximal 33Ah.

OttoWalke am 31 Jul 2011 13:30:54

singlefreiheit hat geschrieben:
reinoldus hat geschrieben:Hallo,
die Batterien sollten unbedingt die gleichen Ah Werte haben.
Zweimal 60Ah geht aber zusammen mit 90Ah nicht.

Das stimmt nicht.

reinoldus hat geschrieben:Darauf achten das der Solarregler auch für die erhöhten AH der Batterien ausgelegt ist.

Dem Solarregler ist es völlig egal, welche Kapazität die Batterie hat, er muss nur die Maximalleistung des Solarpanels abkönnen.

reinoldus hat geschrieben:Meine 150W laden meine Säurebatterie 100Ah in ca 3 Stunden auf bei guter Sonnenauslastung

150W-Panel bringen maximal 11A bei 14V.
Das macht in 3 Stunden maximal 33Ah.



Hallo Thomas

Sag mal, wie lange hast du überlegt, ob Du überhaupt auf so einen "qualitativ hochwertigen" Erguss antwortest? :kuller:

Ist schon machmal schwer hier nichts zu schreiben. :D

singlefreiheit am 31 Jul 2011 13:49:10

OttoWalke hat geschrieben:Sag mal, wie lange hast du überlegt, ob Du überhaupt auf so einen "qualitativ hochwertigen" Erguss antwortest? :kuller:

Ist schon machmal schwer hier nichts zu schreiben. :D


Stimmt!
Wenn ich Admin wäre, hätte ich es einfach gelöscht!

alter-camper am 31 Jul 2011 14:19:17

Allen vielen Dank. Ich geh dann mal auf die Ursachenforschung und melde mich dann wieder!

Für weitere Tipps bin ich dankbar.

Frdl
alter-camper

kintzi am 31 Jul 2011 19:25:09

Hallo Thomas, gebe zu bedenken, dass bei Batts ungleicher Kapazität sich Unterschiede bezüglich innerer Widerstand ergibt. Das wirkt sich infolge Asymmetrie nach den bekannten Regeln auf U u. I aus. Richi

felix52 am 31 Jul 2011 19:46:15

Zunächst einmal ist dem, was Thomas sagt, nichts hinzu zu fügen. Und Richi liegt ja wohl auch richtig.
Aber was erfahren wir denn von dem Thread-Eröffner? Gleich drei Batterien verschiedener Ah-Stärke. Absolut nichts über deren Alter, die Stärke der
Ladeleitungen.
Sind sie 10 Jahre alt, die evtl. 4 qmm Leitungen nach und nach aneinandergepfrimmelt und stimmt alles Andere?

Also los, "ALTER"-Camper. Auch die anderen Kollegen hier wollen Dir nen Tipp geben.
Und das passt, wenn du mehr Infos lieferst.
:) Also trau Dich.

Felix52

singlefreiheit am 31 Jul 2011 21:27:46

kintzi hat geschrieben:Hallo Thomas, gebe zu bedenken, dass bei Batts ungleicher Kapazität sich Unterschiede bezüglich innerer Widerstand ergibt. Das wirkt sich infolge Asymmetrie nach den bekannten Regeln auf U u. I aus. Richi


Der Ladezustand eines Bleiakkus ist über seine Spannung messbar:

10.x Volt ist leer und 13.y Volt ist voll

Parallelgeschaltete Akkus haben bei jedem Ladezustand exakt die gleiche Spannung, also auch den gleichen Ladezustand.
Der grössere Akku hat einen kleineren Innenwiderstand und liefert damit tendenziell auch den grösseren Stromanteil wie der kleinere Akku.
Selbst wenn relativ kurzzeitige Energiemengen, welche die Akkus zu bestimmten Zeiten abgeben, über den gesamten Entladezeitraum gemessen geringfügig schwanken können (beispielsweise bei unterschiedlichen Innenwiderständen durch unterschiedliches Alter der verschiedenen parallelgeschalteten Akkus), so werden bei Erreichen der Entladeschlussspannung doch alle Akkus des parallelgeschalteten Verbundes wieder den gleichen Ladezustand aufweisen, nämlich gleichmäßig entladen sein.
Beim Laden funktioniert das genauso, nur umgekehrt.
In diversen Foren liest man auch andere "Meinungen" und "Ansichten".
Es ist aber nicht alles richtig, was im Internet steht oder gedruckt wurde.
Mir ist meine Begründung schlüssig.
Manche Batteriehersteller raten auch vom Parallelschalten von Akkus unterschiedlicher Kapazitäten ab.
Eine physikalisch-technische Begründung dafür habe ich noch nirgends gefunden.
Ich vermute, dass deren Vertriebsabteilungen diese Aussagen so wünschen. :roll:

OttoWalke am 31 Jul 2011 21:37:04

@Thomas

Ich kann nicht anders.

:daumen2: :daumen2: :daumen2:

Genau so sieht das aus, es kommt aber garantiert wieder einer der das Gegenteil behaupten wird. :D

Deshalb bewundere ich Dein Fleiß/Durchhalten hier.

Viele gute Leute haben hier und anderswo,
ja leider schon seit längere Zeit das Handtuch geworfen. :(

Gast am 31 Jul 2011 21:57:49

Hallo,
mein tipp geh zum bosch dienst und lass die batterien prüfen mit spezialgerät, das hat 5E gekostet, herauskam, dass die batterien im a... waren, habe mir jetzt für 200E zus. 2 neue 100 ah batterien gekauft und hoffe das problem ist gelöst.
@all blöde frage, ihr schreibt von irgentwelchen regler- und kabelstärken usw die womos werden aber vom werk doch konfektioniert mit regler, lader usw und dort werden sie doch wissen welche kabel usw man braucht oder muß man alles am Womo überprüfen?
LG
olly

Gast am 31 Jul 2011 23:23:43

OttoWalke hat geschrieben:es kommt aber garantiert wieder einer der das Gegenteil behaupten wird.
:daumen2:

singlefreiheit hat geschrieben:
kintzi hat geschrieben:Hallo Thomas, gebe zu bedenken, dass bei Batts ungleicher Kapazität sich Unterschiede bezüglich innerer Widerstand ergibt. Das wirkt sich infolge Asymmetrie nach den bekannten Regeln auf U u. I aus. Richi
Eine physikalisch-technische Begründung dafür habe ich noch nirgends gefunden.
Ich vermute, dass deren Vertriebsabteilungen diese Aussagen so wünschen. :roll:
Das glaube ich eher nicht, denn die Erklärung ist technischer Natur.

Nehmen wir zwei gleiche Akkus verschiedenen Alters, diese werden wahrscheinlich unterschiedliche Innenwiederstände aufweisen. Der Akku mit dem niedrigsten Innenwiederstand ( der neuere ) wird nun wesentlich stärker entladen bei einer Belastung und einen Ausgleichsstrom vom älteren Akku zum neueren Akku auslösen.

Beim älteren Akku wird also chemische Energie in elektrische umgewandelt, diese zum neueren Akku transportiert und dort von el. Energie in chemischer Energie umgewandelt bis wieder die Spannungen ausgeglichen sind.

Leider ist der Umwandlungsprozess nicht verlustfrei, so das leider eine negative Bilanz herauskommt die dazu führt das in der Regel bei ungleichen Akkus die zusammengeschaltet werden wesentliche Verluste auftreten werden.

Der Betreiber ist dann unzufrieden, so wie in diesem Fall der TE.

Daher wird kein Fachmann eine Parallelschaltung von unterschiedlichen Akkus positiv gegenüberstehen bzw. diese sogar als fachgerecht ansehen.

e500_de am 01 Aug 2011 03:23:10

UlrichS hat geschrieben:Nehmen wir zwei gleiche Akkus verschiedenen Alters, diese werden wahrscheinlich unterschiedliche Innenwiederstände aufweisen. Der Akku mit dem niedrigsten Innenwiederstand ( der neuere ) wird nun wesentlich stärker entladen bei einer Belastung und einen Ausgleichsstrom vom älteren Akku zum neueren Akku auslösen.


Genau so ist es und nicht anderst!

Im schlimmsten Fall stelle man sich einen der "n" Akkus als defekt vor (Zellenschluss zum Beispiel). Er erreicht dann überhaupt nicht mehr die Ladeschlussspannung und für die anderen "n-1" Akkus gilt dann "mitgefangen, mitgehangen" und sie werden niemals mehr voll, solange der defekte Akku verbaut ist.

kintzi am 01 Aug 2011 04:17:01

Hallo, googelt mal "basytec.de/literatur" u. wählt dort "parallel geschaltete Zellen". Richi

e500_de am 01 Aug 2011 07:52:13

kintzi hat geschrieben:Hallo, googelt mal "basytec.de/literatur" u. wählt dort "parallel geschaltete Zellen". Richi


Um es kurz zu machen die Zusammenfassung:

(C) BaSyTec GmbH hat geschrieben:Zusammenfassend kann gesagt werden, daß eine Parallelschaltung von Batterien zu einer unterschiedlichen Belastung der Batterien führt. Unterschiedliche Ladezustände werden während einer Konstantspannungsladung in relativ kurzer Zeit aufgehoben. Andererseits ergeben sich bei allen anderen Betriebsarten inhomogene Stromaufteilungen, die unter Umständen zu einem Auseinanderlaufen der Ladezustände
führen können. Nach Möglichkeit sollte daher das Parallelschalten von Batterien bei photovoltaischen Inselsystemen vermieden werden.


Der Fall, den ich angesprochen hatte - nämlich, dass z.B. eine Zelle defekt ist - wird nicht betrachtet. Dann stimmt nämlich der Satz mit "... in relativ kurzer Zeit aufgehoben." auch nicht mehr!

kintzi am 01 Aug 2011 10:15:36

Hallo, bei Schluss einer Zelle wird die Ladeschlussspannung schon erreicht,
aber die einzelnen Zellen werden überladen, f. Gel u. AGM tödlich!
Einfache Rechnung: 14,4: 6 =2,4V/Zelle
14,4: 5 = 2,88V/Zelle , würde bei 6 Zellen 17,28 V
bedeuten, u. das hält ein 12V- Flüssig-Akku auch nicht lange aus.
Richi

singlefreiheit am 01 Aug 2011 11:28:00

Richi, das ist völlig richtig.
Bei einem Zellenschluss werden die restlichen 5 Zellen überladen und gehen dadurch auch kaputt.
Das passiert auch dann, wenn diesem Akku kein weiterer parallel geschaltet ist.
Das ist aber wurscht, weil ein Akku mit einem Zellenschluss sowieso zum Recyceln muss.
Dem Recyclinghof ist es egal, ob die übrigen 5 Zellen kaputt sind oder nicht.

singlefreiheit am 01 Aug 2011 11:35:10

UlrichS hat geschrieben:Nehmen wir zwei gleiche Akkus verschiedenen Alters, diese werden wahrscheinlich unterschiedliche Innenwiederstände aufweisen. Der Akku mit dem niedrigsten Innenwiederstand ( der neuere ) wird nun wesentlich stärker entladen bei einer Belastung und einen Ausgleichsstrom vom älteren Akku zum neueren Akku auslösen.

Beim älteren Akku wird also chemische Energie in elektrische umgewandelt, diese zum neueren Akku transportiert und dort von el. Energie in chemischer Energie umgewandelt bis wieder die Spannungen ausgeglichen sind.

Leider ist der Umwandlungsprozess nicht verlustfrei, so das leider eine negative Bilanz herauskommt die dazu führt das in der Regel bei ungleichen Akkus die zusammengeschaltet werden wesentliche Verluste auftreten werden.

Der Betreiber ist dann unzufrieden, so wie in diesem Fall der TE.

Daher wird kein Fachmann eine Parallelschaltung von unterschiedlichen Akkus positiv gegenüberstehen bzw. diese sogar als fachgerecht ansehen.


Nehmen wir zwei Akkus gleicher Technologie und gleichen Alters, aber unterschiedlicher Kapazität. Deren Innenwiderstände sind umgekehrt proportional zu ihrer Kapazität.
Dadurch verteilen sich die Ströme proportional zur jeweiligen Akkukapazität.
Ein Ausgleich der Ladungen zwischen den Akkus findet nicht statt.
Manchmal ist es aus Platzgründen erforderlich, Akkus unterschiedlicher Kapazität parallel zu schalten. Wenn die von gleicher Technologie und Alter sind, geht das problemlos.
Sind sie von unterschiedlichem Alter/Technologie, dann funktioniert das auch, aber mit vermindertem Wirkungsgrad und verringerter Gesamtkapazität.

Gast am 01 Aug 2011 11:55:29

Lieber "singlefreiheit" grundsätzlich möchte ich Dir nicht widersprechen, in den meisten Fällen ist das so wie Du schreibst. Aber eine andere Serie von Akkus kann sich anders verhalten, muss nicht aber kann.

Leider haben wir schon öfters sowohl bei der Reihenschaltung ( Beispiel mein Kewet Elektrofahrzeug) als auch Parallelschaltung von Akkus erleben müssen, dass es eben nicht klappt. Der Kunde macht das Stress - zu Recht.

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass die vom TE zusammengewürfelten Akkus nicht harmonisieren und mit Ausgleichsströmen untereinander kämpfen. Man kann auch nicht Akkus nur im Leerlauf betrachten, weil eine ständige Ladung und Entladung der Praxis entspricht und über den Zeitraum von einigen JAhren sicher funktionieren muss.

Deshalb obwohl ich Dein Fachwissen erkenne und schätze "Singelfreiheit" hast Du hier Unrecht und wirst solange Du darauf beharrst das so ein Zusammenschluss funktioniert weiter im Unrecht verbleiben.

Fachgerecht ist nur der Zusammenschluss gleicher Akkus ( gleiche Größe, gleichen Alters, gleicher Serie )

Alles andere kann muss aber nicht funktionieren. Die können - müssen aber nicht sich gegenseitig kaputt machen.
singlefreiheit hat geschrieben:Manchmal ist es aus Platzgründen erforderlich, Akkus unterschiedlicher Kapazität parallel zu schalten. Wenn die von gleicher Technologie und Alter sind, geht das problemlos.
Machen kannst Du das - kann funktionieren muss aber nicht.

Wenn es schief geht, wird dir jeder Gutachter sagen das ist Murks und nicht Fachgerecht. - Bitte glaube mir.

kintzi am 01 Aug 2011 14:56:19

Hallo sf, war nur eine mögliche Antwort auf e500, der bemängelte, dass der Artikel kaputte Zelle nicht berücksichtigt.
Natürlich interessiert es kein Schwein, wenn nur 1/6 der Batt im Eimer ist, he isch he. Richi

singlefreiheit am 01 Aug 2011 15:23:31

e500_de hat geschrieben:Im schlimmsten Fall stelle man sich einen der "n" Akkus als defekt vor (Zellenschluss zum Beispiel). Er erreicht dann überhaupt nicht mehr die Ladeschlussspannung und für die anderen "n-1" Akkus gilt dann "mitgefangen, mitgehangen" und sie werden niemals mehr voll, solange der defekte Akku verbaut ist.

Einen Akku mit Zellenschluss würde ich schleunigst ausbauen und entsorgen, dann ist das geschilderte Problem gelöst.
Warum willst du einen Akku mit Zellenschluss weiterhin betreiben?

Gast am 01 Aug 2011 15:33:50

Ich finde das Zellenschluss Beispiel auch doof :D

Dann muss der defekte Akku raus - na und.

macagi am 01 Aug 2011 15:41:33

singlefreiheit hat geschrieben:Manche Batteriehersteller raten auch vom Parallelschalten von Akkus unterschiedlicher Kapazitäten ab.
Eine physikalisch-technische Begründung dafür habe ich noch nirgends gefunden.
Ich vermute, dass deren Vertriebsabteilungen diese Aussagen so wünschen. :roll:


Könnte ich mir auch vorstellen.....

Vielleicht sollte diejenigen die über technische Dinge schreiben ihre Qualifikation angeben. Dinge irgendwo rauskopieren und Meinungen wiederholen kann jeder.....

Gast am 01 Aug 2011 16:05:43

Vieleicht solltest Du mal unter "Profile" nachsehen, aber auch einige ihr Profil ergänzen. Dipl Ing. von was ?

e500_de am 01 Aug 2011 17:15:36

UlrichS hat geschrieben:Ich finde das Zellenschluss Beispiel auch doof :D

Dann muss der defekte Akku raus - na und.


Vielleicht, weil man es zunächst gar nicht unbedingt merken muss und dann eben solche Probleme hat wie sie der TE beschreibt?

helle am 01 Aug 2011 19:34:25

macagi hat geschrieben:Könnte ich mir auch vorstellen.....

Vielleicht sollten diejenigen die über technische Dinge schreiben ihre Qualifikation angeben. Dinge irgendwo rauskopieren und Meinungen wiederholen kann jeder.....


Dazu fällt mir ein Zitat ein, dessen Ursprung ich leider vergessen habe:
"Die Titanic wurde von Fachleuten gebaut - die Arche von einem Amateur :) "

Ich finde es absolut unnötig, zu wissen, was Jemand irgendwann mal gelernt hat. Ich kenne viele "Laien", die in bestimmten Bereichen viel mehr Wissen haben als manche Fachleute. Und viele Fachleute haben sehr viel Wissen, aber das wird genausowenig geglaubt, wenn der Leser es nicht glauben will. Viele glauben doch sowieso nur das, was vorher auch schon Ihre Meinung war. Wenn dann Jemand mal eine außergewöhnliche Ansicht hat, wird das oft nicht ernst genommen. :) :) Viele Jahre hab ich glauben müssen, Spinat würde viel Eisen enthalten. tausende Kinder wurden damit gefüttert........Inwischen lutsche ich lieber an einem Nagel, da kriegt ich mehr Eisen ab als beim Spinatessen. Plötzlich hatte mal einer nachgerechnet und neu ermittelt........Vor gar nicht allzu langer Zeit waren unsere Atomkraftwerke absolut sicher..............und wenn wir die alten abgeschaltet hätten, wäre das gesamte Stromnetz zusammengebrochen.......und jetzt? - 8 AKW weniger am Netz und das Licht brennt noch........... Was sagt mir das über die Aussagen sogenannter Fachleute?????(OK- Politiker sind keine Fachleute, die müssen überhaupt keine Ausbildung haben......aber die fragen doch ihre Fachleute, hoffe ich mal.) Und vor gar nicht langer Zeit wussten alle, die Erde ist eine Scheibe..........

Nur mal als Beispiel: Ich als Laie habe vor Jahren einen einfachen Fahrraddynamo ohne Umbau als Motor verwendet, obwohl das theoretisch gar nicht gehen kann, wie mir ein Fachmann (Elektriker) sagte. Gut dass ich das vorher nicht wusste, sonst hätte ich es wahrscheinlich gar nicht erst versucht und wüsste heute nicht, dass er sich geirrt hat.
Ganz viele Erfindungen der letzten 200 Jahre wurden von Tüftlern und Bastlern gemacht, nicht von Ingenieuren.

Zurück zum Thema: ich schließe meine Batterien weiterhin parallell. Wenn dadurch, wegen der unterschiedlichen inneren Widerstände, die Lebensdauer von 5 Jahren auf 4 Jahre und 8 Monate sinkt, werde ich das akzeptieren müssen. Sobald die Gesamtspannung sinkt, ist das ein Indiz für mindestens eine kaputte Batterie. Dann wird nachgemessen und die defekte Batterie aus dem System genommen und ersetzt. Solange alles funktioniert und ich 3-4 Tage ohne Nachladen auskomme, ist alles ok. "Never change a running system "

In diesem Sinne, Jedem das Seine und immer her mit allen Tipps zu allen Themen, auch und ganz besonders, wenn es was Außergewöhnliches ist.


Helmut
:) :) :) :)

macagi am 01 Aug 2011 19:48:54

helle hat geschrieben:und jetzt? - 8 AKW weniger am Netz und das Licht brennt noch........... Was sagt mir das über die Aussagen sogenannter Fachleute?????


Wir hatten in den letzten 2 Monaten nun 3 mal Stromaussetzer, so viel wie in den Jahren davor nicht. Zuletzt letzten Freitag, wir waren beim Baden in der Therme.....muss über eine Stunde gedauert haben, abends - also dunkel! Bei uns waren alle elektrischen Uhren tot, und der Videorekorder hatte auch keine Uhrzeit mehr.....

Ob's wirklich von den fehlenden AKWs kommt, wer weiss....

Gast am 01 Aug 2011 19:49:39

helle hat geschrieben:... ich schließe meine Batterien weiterhin parallell. Wenn dadurch, wegen der unterschiedlichen inneren Widerstände, die Lebensdauer von 5 Jahren auf 4 Jahre und 8 Monate sinkt, werde ich das akzeptieren müssen. ....

nicht unbedingt. Du könntest auch einen batterie-equalizer dazwischenschalten, der für einen ladungsausgleich sorgt und beide batterien für das ladegerät in einen gleichwertigen zustand bringt.

helle am 01 Aug 2011 20:08:49

Variofahrer hat geschrieben:
helle hat geschrieben:... ich schließe meine Batterien weiterhin parallell. Wenn dadurch, wegen der unterschiedlichen inneren Widerstände, die Lebensdauer von 5 Jahren auf 4 Jahre und 8 Monate sinkt, werde ich das akzeptieren müssen. ....

nicht unbedingt. Du könntest auch einen batterie-equalizer dazwischenschalten, der für einen ladungsausgleich sorgt und beide batterien für das ladegerät in einen gleichwertigen zustand bringt.


DAS ist ein toller Tipp, davon habe ich noch nie gehört. Danke dafür. Gibt es tatsächlich so was? Wenn ja, Wo ?


Helmut

Gast am 01 Aug 2011 20:12:12

Variofahrer hat geschrieben:... Du könntest auch einen batterie-equalizer dazwischenschalten, der für einen ladungsausgleich sorgt und beide batterien für das ladegerät in einen gleichwertigen zustand bringt.


Ich weiß nicht, welche Hintergrundinformationen du besitzt, aber unter Equalizer im Zusammenhang mit der Bord-Stromversorgung habe ich bislang etwas anders verstanden ( z.B. nachzulesen hier: --> Link)

Vielleicht meintest du aber auch einen B2B-Lader, aber das würde hier m.E. auch nicht passen.

Gast am 01 Aug 2011 20:20:04

nee, ich meine sowas hier: --> Link

kintzi am 01 Aug 2011 21:00:52

Hallo, und warum brennt das Licht noch? Weil wir nun vom Stromexporteur
zum Stromimporteur geworden sind. Die Franzosen lachen sich schief, dass wir nun die eigenen 8 "PKWs" im Lande stehen lassen u. teuere "franz. Taxis" fahren, wovon ich eines(AKW) an der Normandieküste gebaut ähnlich Japan gesehen habe. Gott sei Dank/hoffentlich gibt`s im Ärmelkanal keine Tsunamis. Ebenso importieren wir dreckigsten Kohlestrom aus Polen u. CZ.
ZUm Thema: Wozu brauche ich solch einen Equalizer? Machen doch ungleichwertige Batts von selber.
M.E. gibt`s nur einen Weg: Immer pärchenweise/eineige Zwillinge
je nach Bedarf min. 2x80Ah bis 2x 240Ah. Wenn`s mehr als 480Ah sein muss, zweites Pärchen bis 960Ah mit hochwertigem Schalter umschaltbar(Diodenverteilung auch möglich, liebe ich aber wegen Spannungsverluste nicht sehr).
Natürlich die entsprechende Umgebung/Equipment dazu. Schaut mal bei Yachttechnik.
Richi

Gast am 01 Aug 2011 21:03:19

oder auch sowas: --> Link

oder auch das hier auf S.6: --> Link

macagi am 01 Aug 2011 21:22:50

beide genannten Geräte sind für die Serienschaltung von Batterien gedacht, also ein 24V System. Beim 2ten Link ist wenigstens eine Zeichnung dabei, die Links beim ersten führen ins Nirvana.....
Bei einem 24V System kann so en Balancer ja auch Sinn machen, bei mehrzelligen Lithium Akkus ist ein Balancer ein MUSS.

Da sieht man mal wieder was für einen Mist (sorry variofahrer) hiier manchmal verzapft wird. Hier geht es um Parallelschaltung.

singlefreiheit am 01 Aug 2011 21:33:35

Diese Balancer sind doch nur für Fahrzeuge mit 24V-Bordnetz, welche 2 in Reihe geschaltete 12V-Batterien haben.
Nur in so einem Fall macht so ein Balancer Sinn.
Dein Fahrzeug ist so eins, aber 99% aller Wohnmobile haben ein 12V-Bordnetz.
Das hättest du dazu schreiben sollen, sonst kauft sich Helle noch sowas:
helle hat geschrieben:DAS ist ein toller Tipp, davon habe ich noch nie gehört. Danke dafür. Gibt es tatsächlich so was? Wenn ja, Wo ?

Der Einbau eines solchen Balancers in ein 12V-Fahrzeug ist dann für ihn wahrscheinlich eine Erfindung:
helle hat geschrieben:Ganz viele Erfindungen der letzten 200 Jahre wurden von Tüftlern und Bastlern gemacht, nicht von Ingenieuren.


...sehe gerade, dass Macagi schneller war...

Gast am 01 Aug 2011 21:34:46

Du hast recht - ich hatte die dinger im fokus wegen meiner beiden in reihe geschalteten 12-V-starterbatterien. verbraucherbatts sind parallel geschaltet - das ist was anderes. sorry für die irritation!

oft isses so, dass nur von einer der beiden 12V-batterein, die zusammen den 24V starterbatterieblock bilden, spannung abgegriffen wird für 12V-verbraucher wie radio u.a. dadurch kann es zu ungleichen entladezuständen kommen, die mit einem equalizer ausgeglichen werden können (die gibt es mit unterschiedlichen ladeströmen).

singlefreiheit am 01 Aug 2011 21:36:07

macagi hat geschrieben:Da sieht man mal wieder was für einen Mist (sorry variofahrer) hiier manchmal verzapft wird. Hier geht es um Parallelschaltung.


Macagi, da gebe ich dir vollumfassend recht! :daumen2: :daumen2: :daumen2:

Gast am 01 Aug 2011 21:39:55

uups, jetzt warst Du schneller :)

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