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Reisebericht Frankreich-Tour Mai/Juni 2011


Gerd-R am 20 Aug 2011 07:12:20

Auch in diesem Jahr zog es uns wieder nach Frankreich. Über diese Reise möchte ich nun berichten.

Dienstag 10.05.2011 - von Hamburg nach Bergkamen-Rünthe
Gegen 11.00 fahren wir von zu Hause ab. Zunächst geht es zur A 24, dann zur A 1 und schließlich zur A 7, auf der wir Richtung Süden fahren. Bei Hannover wechseln wir auf die A 2 in Richtung Dortmund. Unser heutiges Ziel ist der Stellplatz in Bergkamen-Rünthe, den wir von einer früheren Wohnmobil-Tour schon kennen. Wir erreichen den Stellplatz gegen 17.00 Uhr und machen mit Max einen Spaziergang entlang dem Hamm-Datteln-Kanal. Max nutzt die Gelegenheit zum Baden.
Wetter: sonnig

Mittwoch 11.05.2011 - von Bergkamen-Rünthe nach Wetter/Ruhr
Der Tag beginnt programmgemäß: Nach dem Frühstück machen wir einen schönen Spaziergang mit Dackel Max durch den schattigen Wald des Naturschutzgebietes Beversee. Dann sollte es gegen 10.30 Uhr weiter gehen über die A 1 in Richtung Trier. Als wir von dem Spaziergang zum Wohnmobil zurückkehren, entdecke ich, dass Wasser aus dem hinteren Radlauf tropft. Als wir den Stellplatz verlassen, bemerken wir, dass Wasser aus der Heckgarage heraus läuft. Wir forschen nach, können aber nicht sehen, woher das Wasser stammt. Regen scheidet aus. Es ist seit Wochen trocken. Irgendeine Leitung innerhalb des nicht zugänglichen Teil des Doppelbodens muss undicht sein. Wir beschließen die nächste Dethleffs-Werkstatt in Unna-Massen anzulaufen. Klar ist, wenn man uns dort nicht helfen kann, müssen wir die Tour abbrechen und nach Hause zurück. Der Wasseraustritt ist zu stark. Gott sei Dank ist man in der Dethleffs-Werkstatt sehr hilfsbereit. Ein Monteur kümmert sich sofort um unser Wohnmobil. Aber auch dieser kann trotz mühevoller Suche und Demontage einiger Verkleidungen im Doppelboden zunächst nicht ausmachen, wo das Wasser herkommt. Wir sehen uns schon fast auf der Rückreise - dann wird man doch noch fündig: Der vom Abwassertank zum Ablasshahn führende Schlauch hat sich vom Tank gelöst. Nun wurde der Schaden behoben: Insgesamt verbringen wir etwa 4 Stunden in der Werkstatt und es ist schon 15.00 Uhr als wir die Werkstatt verlassen. Weil wir auch noch etwas Einkaufen müssen, beschließen nicht weiterzufahren, sondern den nächst passenden Stellplatz anzulaufen. Wir fahren auf den gebührenfreien Stellplatz nach Wetter/Ruhr und können wenigstens noch einen schönen Spaziergang entlang der Ruhr machen. Wir sind froh, dass unser Wohnmobil wieder o.K. ist, trotzdem ist dieser Tag eigentlich verloren, wir verlängern unsere Tour dann eben um einen Tag.
Wetter: sonnig, sehr warm

Donnerstag 12.05.2011 - von Wetter/Ruhr nach Perl/Mosel
Zuerst absolvieren wir einen Spaziergang mit Dackel Max. Dann geht es aber unsere Tour wieder weiter: Über die A 1 geht es an Köln vorbei in die Eifel. Dann über die B 51 über Bittburg in Richtung Trier. Kurz vor Trier biegen wir auf die A 60 ab, fahren ein paar Kilometer durch Luxemburg (in dem Ort Grevenmacher tanken wir für sagenhafte 1,14 Euro pro Liter Diesel), dann überqueren wir die Mosel, kommen auf die B 419 und fahren bis Perl (unmittelbar vor der französischen Grenze), wo sich ein sehr schön angelegter Stellplatz befindet. Es ist etwa 15.30 Uhr und so haben wir Zeit mit Dackel Max eine kleinere Wanderung den Weinhang hinunter zur Mosel zu machen. Hier fröhnt Max wieder seiner Leidenschaft: Baden !!
Wetter: anfangs etwas bewölkt - ab Mittag wieder sonnig

Freitag 13.05.2011 - von Perl/Mosel nach Charmes
Nach dem obligaten Spaziergang mit Dackel Max (wieder entlang der Weinhänge) geht es auf Strecke. Wir fahren über die französische Grenze, an Thionville vorbei nach Metz. In Metz können wir das WoMo in der Nähe der Innenstadt neben einem an der Mosel gelegenen Campingplatz kostenlos parken. So können wir in Ruhe die recht schöne Altstadt und insbesondere die imposante Kathedrale besichtigen.


Weiter geht es auf der A 31 an Nancy vorbei nach Charmes. Diese kleine Stadt besitzt einen sehr schönen Stellplatz, der direkt an der Mosel liegt.
Es ist noch Zeit genug für einen 1 ½ -stündigen Spaziergang mit Dackel Max, der wieder toll baden kann.
Wetter: sonnig

Samstag 14.05.2011 - in Charmes
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Im Vordergrund steht eine kleine Wanderung dem Wasser (Mosel) und dem Wald entlang. Danach verbringen wir vor dem WoMo, lesen etwas und nutzen den Sonnenschein noch etwas.


Nachmittags ziehen Wolken auf und es regnet etwas. Trotzdem machen wir uns nach einem kleinen Mittagsschlaf auf den Weg in die Ortsmitte von Charmes. Wir haben uns jedoch etwas mehr versprochen. Der Ort ist nichts besonderes (die Landschaft ist es).
Wetter: anfangs noch sonnig - ab Mittag bedeckt und zwei kleine Regenschauer - abends wieder sonnig

Sonntag 15.05.2011 - von Charmes nach Seurre
Dackel Max ist heute nicht gut drauf. Offensichtlich hat er sich den Magen durch das viele Baden erkältet. Er mag nicht fressen und er mag nicht so recht laufen. Etwas humpelt er auch. So unterbleibt heute der sonst übliche Morgenspaziergang. Natürlich - eine kleine Runde gehen wir, damit er seine Geschäfte erledigen kann.
Unsere Fahrt geht über die N 57 von Charmes zunächst nach Epinal, dann weiter nach Vesoul, von dort auf der D 474 nach Dole und schließlich nach Seurre einem kleinen an der Saone gelegenen Ort. Etwas außerhalb am Jachthafen befindet sich ein kleiner gebührenfreier Stellplatz.

Diesen erreichen wir nach rund 240 km Fahrt etwa gegen 15.00 Uhr. Das Wetter ist sehr gemischt und so kommt Max nur auf zwei kleinere Spaziergänge. Vor dem Wohnmobil können wir auch nicht sitzen, dafür ist es zu kühl und zu unbeständig.


Wetter: Stärker bewölkt mit einigen heftigen Regenschauern. Dazwischen auch einmal heiter bis wolkige Abschnitte.

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Gerd-R am 21 Aug 2011 06:15:39

Montag 16.05.2011 - von Seurre nach Virieu le Grand
Wir haben heute früh doch tatsächlich verpennt - aber das darf Urlaub schon einmal sein. Erst kurz vor 9.00 Uhr erheben wir uns. Trotzdem machen wir nach dem Frühstück wieder einen kleinen Spaziergang. Dackel Max hat seine Magenprobleme auskuriert. Laufen kann er auch wieder ganz gut (Schon zu Hause hatte er manchmal Probleme mit der linken Vorderpfote. Die Tierärztin konnte aber trotz zweimaliger Untersuchung plus Röntgen nichts finden). Nach Tanken und Einkaufen, es ist immerhin schon 11.30 Uhr, geht es endlich los. Über Lons le Saunier und Bourg en Bresse erreichen wir bei Virieu le Grand einen schön gelegenen Campingplatz direkt an einem See von Bergen umgeben (Camping du Lac).
Wetter: Anfangs bewölkt, dann zunehmend heiter. Ab Mittag sonnig.

Dienstag 17.05.2011 - von Virieu le Grand nach Treffort
Nach dem Frühstück und dem obligatem Spaziergang mit Dackel Max geht die Fahrt gegen 10.15 Uhr weiter. Weil es auf dem Weg liegt wollen wir die Klosteranlage der Mönche in Chartreuse als Zwischenziel ansteuern. Aber als wir in St. Laurent du Pont nur noch wenige Kilometer entfernt sind, kündet ein großes Schild, dass die dorthin führende Landstrasse gesperrt ist und die Klosteranlage über Voiron und wie auch immer anzusteuern ist. Auf jeden Fall ein Riesenumweg für uns, den wir nicht auf uns nehmen wollen. So sehen wir von der Besichtigung des Klosters ab. Und fahren an Grenoble vorbei zu dem von uns ausgesuchten Stellplatz in Treffort, den wir gegen 14.30 Uhr erreichen. Der Stellplatz Treffort liegt sehr schön direkt am Lac de Monteynard in einer herrlichen Berglandschaft.


Unser Tagesziel ist auch wie geschaffen für Dackel Max der wieder einmal ausgiebig schwimmen gehen kann. Natürlich ist auch eine kleine Wanderung am Wasser entlang dabei.
Wetter: sonnig.

Mittwoch 18.05.2011 - von Treffort nach Malaucene
Heute geht es über Monestier de Clemont zunächst nach Laragne-Monteglin, dann weiter nach Sault und von dort auf den Mont Ventoux, den mit 1912 m höchsten Berg der Provence. So eine Höhe haben wir bisher noch nicht mit dem Wohnmobil erreicht. Die Aussicht ist einfach toll. Leider war es aber etwas diesig, so dass wir die Alpen ein wenig, das Mittelmeer aber gar nicht ausmachen konnten.


Als wir den Mont Ventoux wieder verlassen, ist es 15.30 Uhr. Wir suchen uns den Stellplatz in Fontaine-de-Vaucluse aus unserem Stellpatzführer aus. Auf dem Weg dahin entdecken wir im Ort Malaucene einen großen Wohnmobilstellplatz, auf dem sich schon einige Wohnmobile eingefunden haben. Spontan entschließen wir uns, diesen Platz anzufahren. So machen wir noch einigermaßen zeitig Schluß und können noch etwas die Sonne außerhalb des Wohnmobils genießen.

Wetter: Heiter bis wolkig, später sonnig.

Donnerstag 19.05.2011 - von Malaucène in die Nähe von Forcalquier
Nach dem Frühstück machen wir zunächst einen Spaziergang durch das Städtchen Malaucène. Dackel Max kommt mit. Wir entdecken malerische enge Gassen, die uns auf einen kleinen, inmitten des Ortes liegenden Berg führen. Von diesem haben wir eine sehr schöne Aussicht auf den Ort und die umliegende Gegend.
Nach Rückkehr zum Wohnmobil starten wir zu unserem ersten Tagesziel, Fontaine de Vaucluse (Quelle der Sorgue). Wir parken unser Wohnmobil am Ortsanfang und haben noch etwa 700 Meter bis zur Ortsmitte zurückzulegen. Von dort führt ein Fußweg zur Quelle. Auf der einen Seite sieht man einen Fluß, der schon kurz nach der Quelle recht breit und tief ist. Auf der anderen Seite stehen Verkaufstände, an den wir Touristen etwas Geld lassen sollen. Nicht weit sind wir an der Quelle. Wir haben geglaubt, hier würde eine unmenge Wasser an die Oberfläche sprudeln, aber nichts dergleichen ist zu sehen. Wir sehen in eine mit Quellwasser gefüllte Höhle, in der nichts sprudelt oder plätschert. Wir fragen uns, wo das Wasser herkommt, welches den recht starken Fluß speist. Es kann eigentlich nur unterirdisch herauskommen.



Weiter geht die Fahrt nach Rustrel . Hier sind Ockerfelsen zu sehen. Vor Rustrel folgen wir der Beschilderung „Colorado Provencal” und kommen zu einem Parkplatz, auf dem wir für 6 Euro unser Wohnmobil abstellen. Wir erhalten einen kleinen Plan, auf dem drei Rundwanderwege eingezeichnet sind. Wir wählen den mittleren, für den 2 Stunden angegeben sind. Zunächst geht es bergauf, was uns angesichts der Wärme sehr schwer fällt (zwischenzeitlich ist es sehr schwül). Dann hört die Steigung endlich auf und wir kommen an zwei Aussichtspunkte, von denen wir stattliche Ockerfelsen sehen können. Dann gehts wieder bergab und kommen an eine Stelle, an der wir von den Ockerfelsen förmlich umgeben sind. Ein tolle Landschaft!! Auch der Untergrund besteht aus ockerfarbenen Staub. Unserer Schuhe sind kaum wiederzuerkennen. Dackel Max bedarf einer Totalwäsche bevor er das Wohnmobil betreten darf. Wir führen für solche Gelegenheiten eine Babybadewanne und Kannister mit Wasser mit. Nach knapp zwei Stunden sind wir dann - ziemlich erschossen - wieder am Wohnmobil.



Für die nächsten beiden Übernachtungen steuern wir den Campingplatz „Moulin de Ventre” an, der in der Nähe von Forcalquier liegt.
Wetter: erst sonnig, dann zunehmend wolkiger, schwül


Freitag 20.05.2011 - in der Nähe von Forcalquier
Der heutige Tag soll ein Ruhetag sein. Es ist auch einmal schön, einen Tag nur die Sonne zu genießen, Dackel Max baden zu lassen, etwas spazieren gehen und vor dem Wohnmobil zu lesen. Vor allen Dingen wollen wir einmal „Wäsche machen”. Aus diesen Gründen bleiben wir heute auf dem mit einem kleinen See ausgestatteten Campingplatz „Moulin de Ventre”.

Wetter: erst sonnig, dann heiter bis wolkig, sehr warm

Gerd-R am 21 Aug 2011 07:15:10

Samstag 21.05.2011 - aus der Nähe von Forcalquier nach Mourstiers-Saint-Marie
Die heutige Etappe soll uns in die Montagne de Lure führen. Wir wollen jedoch dieses Gebirge nicht erwandern, sondern es mit dem Wohnmobil „erfahren”. Wir machen eine kleine Rundfahrt über Forcalquier - Peyruis - Saint Auban - St. Etienne les Orgues - Forcalquier. Was wir sehen ist eine durchaus schöne Landschaft. Allerdings keineswegs ein Highlight, dass man gesehen haben muss.


Dann nehmen wir Kurs auf den Grand Canyon du Verdon. Wir durchfahren die Hochebene von Valensole und sehen rechts und links Lavendelfelder, die aber leider noch nicht blühen. Dann erreichen wir den Ort Moustiers-Saint-Marie. Der Ort verfügt über einen sehr guten Stellplatz. Von diesem kann man den Ort sehen, der dicht an einem imposanten Felsmassiv zu kleben scheint.


Wir machen uns auf den Weg in das Ortszentrum. Dieser Weg ist zwar nur etwa 300 bis 400 Meter lang, geht aber stark bergauf und hat kaum Schatten. Moustiers-Saint-Marie selbst ist unbedingt sehenswert. Enge kleine Gassen, Geschäfte und Restaurants. Hoch auf den Felsen eine Kirche. Dann sind wir zurück am Wohnmobil und freuen uns im Schatten sitzen und die Beine hochlegen zu können.


Wetter: sonnig, ein paar Quellwolken, sehr warm

Sonntag 22.05.2011 - von Mourstiers-Saint-Marie nach Comps s-Artuby
Der heutige Tag ist der Durchfahrt durch den Grand Canyon du Verdon gewidmet. Die Tour ist fast ein wenig abenteuerlich. Die Landschaft ist grandios. Steile Felsen, tiefe Schluchten. Eine sehr schöne Fahrt, die ihre Zeit dauert.


Am frühen Nachmittag sind wir dann in Comps s-Artuby, wo wir einen akzeptablen Stellplatz entdecken. Wir haben keine Lust mehr weiterzufahren und nehmen diesen Stellplatz. Zwei Stunden können wir dann noch außerhalb des WoMos die Sonne genießen. Dann fängt es an zu gewittern und zu regnen.
Wetter: sonnig, dann ein paar Quellwolken, dann Gewitter

Montag 23.05.2011 - von Comps s-Artuby nach La Tour Fondue
Der gestrige Regen war vergessen. Am Morgen scheint die Sonne wieder mit aller Kraft vom Himmel. Als heutiges Ziel haben wir uns einen Campingplatz in Cavalaire sur Mer ausgesucht. Zunächst geht es in flotter Fahrt an Draguignan vorbei durch eine recht schöne Mittelgebirgslandschaft. Schließlich erreichen wir in St. Maxime die Mittelmeerküste. Nun war es mit der flotten Fahrt vorbei. Wir hatten mehrere Kilometer Stau und kamen kaum voran. Außerdem war es sehr heiß. Schließlich geht jeder Stau einmal zu Ende und wir sind in Cavalaire sur Mer, einem richtiger Urlaubsort mit vielen Hotels, Appartmenthäusern, Restaurants und einem ausgedehntem Jachthafen. Eigentlich nicht so unser Fall. Dann fanden wir auch den Campingplatz. Er liegt wider Erwarten mitten im Ort zwischen den Hotels und Appartmenthäusern. Zum Strand hätten sonst wohin laufen müssen. Keine Möglichkeit für Dackel Max zum Baden. Hier bleiben wir nicht. Nachdem wir noch einmal im ACSI-Führer geblättert haben, ist unser neues Ziel ein Campingplatz in La Tour Fondue auf einer Halbinsel in der Nähe von Hyéres. Wir fahren also noch einmal ein ganzes Stück weiter. Am Nachmittag sind wir dann dort. Der Campingplatz ist eigentlich recht gut, für größere Wohnmobile jedoch nicht recht geeignet (nur wenige ausreichend große Stellflächen; viele Bäume mit niedrigen Ästen). Immerhin haben wir einen Platz gefunden und checken für zwei Nächte ein. Der restliche Tag vergeht mit Baden und ausruhen.


Wetter: sonnig und sehr warm.

Dienstag 24.05.2011 - in La Tour Fondue
Den Tag nutzen wir für kurze Spaziergänge mit Dackel Max, der viel lieber im Meer badet. Zum Glück geht es dort auch. Einen richtigen Strand gibt dort nicht, dafür viele Felsen mit kleinen Badebuchten. Wir nutzen ebenfalls die Möglichkeit zum Schwimmen. Ansonsten passiert nicht viel - wir ruhen eben aus.


Doch dann passiert am frühen Abend doch etwas: Max will sich im Gras trocknen. Dabei gelangt ihm ein Grashalm (ähnlich einer kleinen Kornähre) in sein linkes Ohr. Er hat dabei anfangs Schmerzen, aber wir können ihm nicht helfen. Immer wieder versucht er, sich den Fremdkörper aus dem Ohr zu schütteln - vergeblich. Wir nehmen uns vor gleich am nächsten Morgen mit ihm zum Tierarzt zu fahren. Wetter: sonnig und sehr warm.

Mittwoch 25.05.2011 - von La Tour Fondue nach Cuges-les-pins
Gleich, nachdem wir den Campingplatz mit unserem Wohnmobil verlassen haben, geht es zu einer Tierarztklinik in Hyéres. Um 10.30 Uhr sind wir dort. Es stellt sich heraus, dass es nicht so einfach ist, den trocknen Grashalm aus dem Ohr herauszubekommen. Damit für Dackel Max Schmerzen vermieden werden, muss er eine Vollnarkose bekommen. Danach wird er er etwas Zeit zum Aufwachen benötigen. So wird mit der Tierklinik vereinbart, dass wir Max etwa um 17.30 Uhr wieder abholen können. Ein kleiner Schock, denn eigentlich wollten wir heute nach Saintes Maries de la Mer. Das liegt nun für heute aber nicht mehr drin. Um die 7 Stunden einigermaßes sinnvoll zu verbringen, fahren wir erst einmal zu einem Supermarkt einkaufen und tanken. Dann beschließen wir uns einen Strand in der Nähe zu suchen. Tatsächlich klappt es.

Wir sitzen angenehm im Schatten, gehen auch mal in die Sonne. Allerdings sind unsere Gedanken immer wieder bei Max. Wie es ihm wohl geht? Pünktlich um 17.30 Uhr sind wir in der Tierklinik, wir müssen noch etwas warten, aber so gegen 18.00 Uhr verlassen wir mit einem völlig wiederhergestellten Max die Tierklinik.

Ein kleines Stück wollen wir auch noch fahren: In dem kleinen Ort Cuges-les-pins soll ein schöner Stellplatz sein. Dort fahren wir hin. In der Tat ist der Platz am Ortsrand am Waldrand sehr schön angelegt. Für ganze 3 Euro konnten wir dort stehen, entsorgen und Frischwasser aufnehmen.
Wetter: sonnig und sehr warm.

Donnerstag 26.05.2011 - von Cuges-les-pins nach Saintes Maries de la Mer
Nach einem kleinen Ortsbummel, der gleichzeitig Spaziergang für Dackel Max war, machten wir uns auf den Weg nach Saintes Maries de la Mer. Über Aix en Provence und an Arles vorbei erreichten wir Nachmittags unser Ziel. An Arles sind wir vorbeigefahren, haben uns aber vorgenommen, uns die dortige Altstadt noch anzusehen, wenn wir die Carmague wieder verlassen. In Saintes Maries de la Mer steuern wir diesesmal nicht den Stellplatz, sondern weil wir drei Nächte bleiben wollten den Campingplatz an. Dank unserer ACSI-Karte zahlen wir aber auch nicht allzuviel. Dafür können wir Tisch und Stühle rausstellen, die Markise herausfahren und im Pool baden.

Wetter: sonnig und sehr warm.

Freitag 27.05.2011 - in Saintes Maries de la Mer
Wir machen einen Spaziergang in den Ort. Bummeln dort etwas. Kaufen auf dem Markt 1 Kilo Kirschen und 2 Kilo Spargel.

Dann suchen wir ein Restaurant um uns ein leckeres Fischessen zu gönnen. Dabei haben wir aber keine glückliche Hand. Meine Frau wählt Boulabaisse und erhält eine nur lauwarme und fade schmeckende Suppe. Ich wähle einen Fischteller und werde ebenso enttäuscht. Auf dem Teller finde ich drei kleine Fische, an denen kaum etwas dran ist, ein Stück Tintenfisch sowie 3 Muscheln mit wenig Muschelfleisch, die mehr Garnierung sind. Und das ganze ist auch nicht recht warm. Wir sind recht enttäuscht.
Nach Rückkehr am verbringen wir der Rest des Tages faul am Wohnmobil.
Wetter: anfangs bedeckt bzw. bewölkt, später heiter und nicht ganz so warm.

Samstag 28.05.2011 - in Saintes Maries de la Mer
Zuerst einen ausgiebigen Rundgang mit Dackel Max, wobei er - wie immer - sehr viel im Wasser ist. Dann schwingen wir uns auf unsere Klappräder und machen eine kleine Radtour. In Saintes Maries de la Mer werden wir aber durch einen bäuerlichen Festumzug aufgehalten, den wir uns aber gerne ansehen.


Nach Rückkehr am verbringen wir der Rest des Tages wieder faul am Wohnmobil.
Wetter: sonnig, aber durch frischen Wind nicht so warm.

Sonntag 29.05.2011 - von Saintes Maries de la Mer nach Sete
Natürlich, erst einmal ein Weg mit Max. Dann aber geht’s los. Wir fahren nach Arles und bummeln dort durch die Altstadt. Vor allem das römische Amphiteater ist eindrucksvoll. Aber es wird sehr warm und so wollen wir den Altstadtbummel mit Rücksicht auf Max nicht allzusehr ausdehnen. Aber wir nehmen doch einen Eindruck von Arles mit.



Dann geht es erst einmal in Richtung Montpellier, dann weiter nach Seté. Da wir uns schon im letzten Herbsturlaub Seté angesehen haben, fahren wir diesesmal nur durch. Es geht in Richtung Agde.Zwischen Seté und Agde liegt der von uns ausgesuchte Campingplatz "Village Center Le Castellas". Dort wollen wir einen vollen Tag bleiben und checken für 2 Nächte ein. Wir müssen die Gebühr im Voraus bezahlen und kaufen so prompt „die Katzes im Sack”. Der Campingplatz ist noch o.k., obwohl das ganze Ferienzentrum fast nur aus Mobilheimen besteht und der Campingbereich nur recht klein ist. Auch der unmittelbare Strand ist nicht einmal schlecht - es gibt allerdings bessere. Aber was zwischen Campingplatz und Strand liegt ist fast eine Katastrophe. Es sieht aus wie eine Mischung aus Baustelle, Kiesgrube und Müllkippe. Aber den einen Tag kriegen wir wohl schon herum. Wir wollen nur relaxen. Wetter: sonnig und sehr warm.

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Gerd-R am 23 Aug 2011 07:24:23

Montag 30.05.2011 - bei Sete (Village Center Le Castellas)
Angesagt war heute nur relaxen ! Natürlich auch mit dem Hund laufen. Leider war das Wetter nicht so doll. Hätten wir nicht schon bezahlt wären wir wohl weitergefahren. Und die Umgebung lohnt auch kein Foto.
Wetter: bedeckt, manchmal etwas Sonne. Nicht so warm.

Dienstag 31.05.2011 - von Sete (Village Center Le Castellas) nach Lez Cammazes
Eigentlich sollte es heute nach Narbonne-Plage gehen. Aber wir haben bedecktes und sehr windiges Wetter. So haben wir auf nochmaligen Mittelmeer-Strand nicht mehr so viel Lust und entschließen uns spontan ins Landesinnere abzubiegen. Fahren über Carcasonne (Le Cité kennen wir schon vom letzten Herbst) und Revel zu einem Campingplatz in dem Ort Sorèze. Dieser ist leider voll. So weichen wir auf den ruhig gelegenen Campingplatz Camping de la Rigole in Lez Cammazes aus.
Wetter: bedeckt, sehr windig. Insbesondere gegen Abend recht kühl (nachts nur 7 Grad).

Mittwoch 01.06.2011 - Lez Cammazes nach Cordes sur Ciel
Unser erstes Tagesziel ist heute die Stadt Castres, in der es neben einer barocken Kathedrale auch ein Rathaus in einem früheren Bischofspalais zu sehen gibt. Beides ist recht schön und lohnt sich anzusehen. Aber nur, wenn man ohnehin durch die kleine Stadt fährt.



Weiter geht es nach Albi. Hier sollen rötlich schimmernde Backsteinbauten, darunter die Kathedrale, das größte Ziegelgebäude der Welt, zu bewundern sein. Diese Gebäude wollen wir uns gerne ansehen. Dazu muss man aber aussteigen. Das Aussteigen wiederum erfordert einen Platz zum Parken. Der Wohnmobilstellplatz ist hoffnungslos voll. Das gilt auch für die umliegenden Parkplätze. Für unser 8 Meter-Wohnmobil ist einfach kein Platz. Weil wir es einfach leid sind, längere Zeit durch enge Stadtstraßen zu kurven und nach nicht vorhandenen Parkplätzen zu suchen, lassen wir die Besichtigung von Albi sausen und fahren nach Cordes sur Ciel weiter.


Hier finden wir einen recht schönen Stellplatz vor, auf dem wir uns für eine Übernachtung einrichten.
Wetter: zunächst sonnig, dann mehr und mehr bewölkt und bedeckt, aber nicht mehr so kalt.


Donnerstag 02.06.2011 - Cordes sur Ciel nach Luzech
Nach dem obligaten Spaziergang mit Dackel Max steht die Besichtigung der Cité von Cordes sur Ciel auf dem Programm. Dazu müssen wir von dem Stellplatz ziemlich steil bergan laufen. Wir sind eigentlich noch gut zu Fuß, aber dieser Weg verlangt uns doch einiges ab. Immerhin gehören wir schon zum Club der „60 plus” . Aber wir lassen uns Zeit und der Aufstieg lohnt. Das mittelalterliche Stadtbild ist unbedingt sehenswert. Es macht richtig Freunde, sich den Ort anzusehen. Nebenbei haben wir auch eine herrliche Aussicht über das Land.




Gegen 13.00 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil und nun geht die Fahrt in Richtung der Stadt Cahors los, unserem nächsten Besichtigungsziel.
Tankprobleme:
Die Tankuhr steht immerhin noch auf ¼ voll (vielleicht minimal drunter), aber ich habe es mir angewöhnt, bei dieser Anzeige stets sehr bald aufzutanken (ich hatte so bisher nie Probleme). So nehme ich mir vor, bei der sich nächst bietenden Gelegenheit den Tank aufzufüllen. Die erste Tankstelle, noch in Cordes sur Ciel , war leider geschlossen. Bis St. Antonin Noble Val (27 Kilometer) keine Tankstelle. Wir blieben auf der Hauptstrasse und durchfuhren eine enge und ungemein sehenswerte Schlucht. Nur bis Bruniquel (weitere 23 Kilometer) keine Tankstelle. Die Anzeige „Reserve” leuchtet auf. Weiter geht´s nach Caussade, ein etwas größerer Ort. Bis dahin (weitere 20 Kilometer) weiter keine Tankstelle. Wir fahren kreuz und quer durch den Ort. Irgendwo muss doch eine Tankstelle sein. Aber Fehlanzeige. Langsam ist die Tankanzeige am unteren Ende angekommen. Keine Ahnung wie lange das Wohnmobil noch fährt. Wir fragen Passanten nach einer Tankstelle und werden auf Super-U verwiesen. Wir suchen Super-U und finden tatsächlich diese Tankstelle. Aber Super-U hat geschlossen und die Tankstelle funktioniert nur mit Automaten, die aber unsere Kreditkarten erfahrungsgemäß nicht mögen. Wir probieren es erfolglos mit unserer EC- und mit unserer Mastercard. Wieso hat Super-U überhaupt dicht an einem Donnerstag ? Ach ja, Christi Himmelfahrt - auch Frankreich hat Feiertag - das haben wir verpennt !! Gott sei dank finden wir ein hilfsbereites französisches Ehepaar, das ebenfalls mit einem Wohnmobil unterwegs ist. Wir geben ihm 50 Euro in bar und es betankt dafür unser Wohnmobil mit ihrer Kreditkarte. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Wir werden dem Ehepaar für ewig dankbar sein. Andernfalls hätten wir bis nächsten Morgen auf dem Super-U Parkplatz stehen bleiben müssen. Nun können wir jedoch weiterfahren.
Die Tour geht weiter:
Nun konnten wir unsere Fahrt nach Cahors fortsetzen, hatten aber durch das Tankproblem viel Zeit verloren, So haben wir uns entschlossen, die Besichtigung von Cahors auf den nächsten Tag zu verschieben. Aus dem Stellplatzführer sehen wir, das in dem 14 Kilometer entfernten Luzech ein Stellplatz ist. Er ist auch recht schön an dem Fluß Lot gelegen.
Wetter: Heiter bis wolkig, warm.

Gerd-R am 23 Aug 2011 07:27:35

Freitag 03.06.2011 - Luzech nach Rocamadour
So richtig schön laufen kann man nicht von dem Stellplatz in Luzech mit Dackel Max. So gehen wir nur ganz kurz mit ihm und fahren dann gleich nach Cahors zurück. Hier holen wir den Spaziergang mit Max nach. Wir können ein ganzes Stück den Fluß Lot entlang gehen.


Dann folgt die Besichtigung von Cahors (Max bleibt im WoMo). Die Stadt soll rund um die Kathedrale über Gassen und Bürgerhäuser mit mittelalterlichen Charme verfügen. Uns erschließt sich dieser Charme aber nicht so recht. So dauert unser Rundgang nicht allzu lange und wir sind wieder am Wohnmobil.


Weiter geht die Fahrt nach Rocamadour, wo wir einen Stellplatz bzw. Natur-Campingplatz ansteuern, den wir aus dem Reisemobil- Stellplatzführer herausgesucht haben. Dieser liegt zwar 1 Kilometer außerhalb von Rocamadour, dafür aber sehr ruhig und ist mit 9,80 Euro incl. Strom und Ver- und Entsorgung auch nicht teuer.
--> Link

Es ist früher Nachmittag, so entschließen wir uns nach einem nochmaligen Spaziergang mit Max, uns Rocamadour anzusehen. Der Weg dorthin ist ein recht schöner Wanderweg und so fallen die 1000 Meter Fußmarsch nicht ins Gewicht. Rocamadour erweist sich als eines der Highlights unserer Reise. Die Cité von Rocamadour mit Stadttore, alten Häusern, Kirchen und einer Burg, liegt in einer Schlucht und wird einzigartig von einer ca. 200 Meter hohen Felswand überragt. Fantastisch anzusehen.





Am Wohnmobil nach etwa 3 Stunden zurück, sind wir richtig kaputt. Immerhin mußten wir die Schlucht hinab laufen, am Ende aber wieder nach oben laufen.
Wetter: Heiter bis wolkig, sehr warm. Abends ein kurzer Gewitterschauer, dann wieder schön.

Samstag 04.06.2011 - in Rocamadour
Wir fühlen uns auf dem Stellplatz bzw. Natur-Campingplatz sehr wohl. Allein schon die Aussicht in die Natur, wenn wir vor dem Wohnmobil sitzen ist toll. Also bleiben wir noch einen Tag in Rocamadour. Der Tag vergeht mit etwas Wäschemachen, mit Relaxen und mit einigen Spaziergängen mit Dackel Max. Nachmittag gehen wir noch einmal in den Ort und genießen noch einmal die schöne Aussicht in die Schlucht und auf den Ort, sowie den Bummel durch die Cité.


Wetter: Heiter bis wolkig, sehr warm.

Sonntag 05.06.2011 - von Rocamadour nach Rauzan
Von Rocamadour geht es über Souillac, Sarlat la Caneda nach Bergerac. Wir durchfahren dabei eine sehr reizvoll Landschaft (Dordogne), die eigentlich etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.


Immerhin machen wir aber in Beynac et Cazenac Halt und sehen uns das dortige stattliche Chateau an (ebenfalls mit mittelalterliche Cité).



Von Bergerac geht es durch das Weinbaugebiet zwischen Dordogne und Geronne und wir gelangen in das Städtchen Rauzan, wo wir einen recht ruhig gelegenen Campingplatz vorfinden.
Wetter: Heiter bis wolkig, sehr warm. Abends ein ausgiebiges Gewitter mit Hagel.

Montag 06.06.2011 - von Rauzan nach Biscarosse-Plage
Von Rauzan geht es nach St.Macaire. Dieser Ort liegt an der Geronne und verfügt über mittelalterliche Gassen, die wir uns ansehen.



Von St. Macaire geht es über Langon, St. Symphorien, Parentis-en-Born nach Biscarosse-Plage. Die ganze Strecke führt durch schier endlose Kiefernwälder. In Biscarosse-Plage finden wir einen recht großen, aber sehr schön angelegten Stellplatz. Die Wohnmobile stehen großzügig verteilt in einem Kiefernwald, etwa 400 Meter vom Atlantik entfernt und dorthin führt auch unser Weg.


Durch die Dünenlandschaft kommen wir uns vor wie in Dänemark. Der Strand ist endlos. Das Wetter ist wieder sehr schön und Dackel Max badet und badet und badet..... Man sieht es ihm an, dass es ihm riesigen Spaß bringt.




Wer mag, kann sich Max seinen Badespaß in einem Video-Clip ansehen. Siehe --> Link
Wetter: zunächst bedeckt, dann mehr und mehr aufgelockert, am Nachmittag sonnig. Abends wieder zunehmend bewölkt, nachts regnet es.

Dienstag 07.06.2011 - in Biscarosse-Plage
Aufgrund der gestrigen Sonne haben wir eigentlich gehofft den Tag am Strand zu verbringen und selbst einmal zu baden. Aber leider ist es bedeckt und windig. So machen wir, bekleidet mit unseren Anoraks eine Strandwanderung. Wir sind zwei Stunden unterwegs. Nachmittags scheint aber wieder die Sonne. Wir relaxen vor unserem Wohnmobil und gehen noch einmal auf an den Strand.
Wetter: zunächst bedeckt, dann mehr und mehr aufgelockert, am Nachmittag sonnig. Abends wieder zunehmend bewölkt, nachts regnet es.

Gerd-R am 23 Aug 2011 07:29:34

Mittwoch 08.06.2011 - von Biscarosse-Plage nach Andernos les Bains
Nachdem es in der Nacht regnete, macht uns die Morgensonne Hoffnung auf einen schönen Tag. Aber wir fahren ab und schon ziehen die ersten Wolken auf. Unser erstes Ziel ist die Düne von Pyla. Es soll die höchste Düne Europas sein. Tatsächlich ist sie sehr eindrucksvoll anzusehen. Gäbe es keine Treppe, wäre es auch sehr anstrengend die Düne zu besteigen. Aber so geht es. Die Aussicht zum Atlantik und zum Bassin d’Arcachon ist sehr schön. Etwa 10 Minuten können wir uns unbehelligt auf der Düne aufhalten. Wir wären gerne noch einen Moment länger geblieben und auf ihr ein Stück entlang gegangen, aber es setzt plötzlich heftiger Regen ein und vertreibt auch uns von der Düne. Aber gesehen haben wir letztlich doch alles.




Weiter geht es nach Arcachon um von dort dem Bassin d’Arcachon entlangzufahren. Wir denken, dass wir auch während der Fahrt den See sehen können. Aber nichts da - wir zockeln durch einige Ortschaften, ohne dass wir Seeblick haben. Wir fahren daher nicht weiter, sondern steuern Andernos les Bains an. Dort bleiben wir auf dem dortigen Stellplatz, der direkt am Bassin d’Arcachon liegt, stehen. Die Sonne scheint wieder und so machen wir eine kleine Wanderung den Bassin d’Arcachon entlang. Landschaftlich ist es hier sehr schön.



Wir könnten hier sehr günstig frische Austern essen oder kaufen, aber alles was glubschig ist mögen wir nicht - also lassen wir das.
Wetter: nach nächtlichem Regen anfangs Sonne, dann bewölkt mit einem Regenschauer am Nachmittag sonnig. Abends wieder zunehmend bewölkt.

Donnerstag 09.06.2011 - von Andernos les Bains nach Le Verdon sur Mer
Am Morgen bummeln wir durch Andernos les Bains. Sogar die Sonne läßt sich manchmal blicken. Wir sehen den kleinen Hafen der Austernfischer und auch der Centre Ville machen wir einen Besuch. Ganz schön, aber eigentlich nicht mehr als ein typischer Badeort.



Dann machen wir uns auf den Weg nach Le Verdon sur Mehr, dem nördlichsten Zipfel der Region Aquitaine. Die Beschreibung des Stellplatzes im Reisemobil-Bordbuch liest sich ganz gut. Und so entschließen wir uns schon um 14.30 Uhr im dem Fahren Schluß zu machen und die Überfahrt mit der Fähre über die Gironde auf den nächsten Tag zu verschieben. Wir machen mit Dackel Max einen ausgiebigen Spaziergang zum Yachthafen. Allmählich verschwindet die Sonne. Wir sind nicht lange wieder am Wohnmobil, fängt es an zu regnen. Zu fotografieren gibt es allerdings nicht so recht was.
Wetter: Heiter bis wolkig. Am späten Nachmittag wieder zunehmend bewölkt. und dann Regen.


Freitag 10.06.2011 - von Le Verdon sur Mer nach La Rochelle
In der Nacht hat es kräftig geregnet, aber am Morgen zeigt sich der Himmel wieder aufgeräumt. Gegen 9.15 Uhr verlassen wir den Stellplatz. Nur ein paar Minuten und wir sind am Fähr-Terminal. Die nächste Fähre soll erst um 10.25 Uhr ablegen. Aber die Wartezeit geht eigentlich schnell vorbei und schon geht es auf die Fähre. Sie bringt uns über die Gironde nach Royan.


Von hier geht es in zügiger Fahrt über Rochefort nach La Rochelle. Wir steuern aber nicht das Zentrum an, sondern den Vorort L'Houmeau an. Dort checken wir für zwei Nächt auf dem Campingplatz Camping Au Petit Port de l'Houmeau ein. Es schließt sich ein Spaziergang zum Meer an. Zum Leid von Max herrscht aber gerade Ebbe. Zu sehen ist die Brücke zu Ile de Rè
Wetter: Sonnig bis bewölkt. Gegen Abend etwas stärker bewölkt.

Samstag 11.06.2011 - in La Rochelle
Zuerst der obligate Spaziergang mit Dackel Max, der unbedingt Baden will (ist nicht mehr normal) und prompt einen matschigen Bach findet, in den er hineinspringt. Zum Glück gibt es aber auch noch ein Gewässer, wo wir ihn wieder „klarspülen” können. Am Wohnmobil zurück wird Max abgetrocknet und ins Wohnmobil gesetzt.

Wir hingegen machen uns auf nach La Rochelle. Es klappt ganz gut. Die Buslinie 13 bringt uns von L'Houmeau direkt ins Zentrum von La Rochelle (Place de Verdun). Wir bummeln an der Markthalle vorbei, durch die Altstadt, gehen durch die Porte de la Grosse Horloge, gelangen zum Hafen und besichtigen die 3 Türme (Tour St. Nicolas, Tour de la Chaine, Tour de la Lanterne). Dann geht es zurück durch die Altstadt zum Place de Verdun. Das alles ist schnell erzählt, aber die Stadtbesichtigung dauert doch einige Stunden.






Etwa gegen 16.30 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil und werden von Dackel Max schon dringend erwartet. Ich habe zwar schon lahme Beine von der Stadtbesichtigung, mache aber trotzdem einen ausgiebigen Spaziergang mit Max.
Wetter: Sonnig bis bewölkt. Gegen Abend wieder etwas stärker bewölkt und etwas Regen.

Gerd-R am 23 Aug 2011 07:32:59

Pfingstsonntag 12.06.2011 - von La Rochelle nach Loche
Wir haben zwar noch 1 ½ Wochen Urlaub vor uns, aber trotzdem müssen wir daran denken, dass wir uns langsam wieder nach Norden orientieren müssen, damit wir am Ende nicht zu große Tagesetappen bewältigen müssen. Daher geht es heute etwas zügiger voran. Über Niort geht es zunächst nach Poitiers. Aus unserem ACSI-Führer suchen wir uns den Campingplatz in der kleinen Stadt Loche (liegt in der Nähe von Tours). Loche erweist für uns als unverhofftes Highlight. Die Stadt verfügt über eine hübsche und sehenswerte Altstadt und darüberhinaus über eine Schlossanlage, die aus einer Königsresidenz( Logis Royal) einer Burg (Donjon) und der Stiftskirche Saint-Ours besteht. Es gibt also einiges anzusehen. Wir machen einen Bummel durch die sehenswerte Altstadt und beschließen, den nächsten Tag noch in Loche zu bleiben.




Wetter: Bedeckt, aber Trocken

Pfingstmontag 13.06.2011 - in Loche
Erst einmal ein ausgiebiger Spaziergang mit Dackel Max, dann relaxen vor dem Wohnmobil. Dann nach dem Mittagessen machen wir uns auf, die schmucke Altstadt und die Schlossanlage anzusehen. Die Besichtigung von Königsresidenz, Burg und Stiftskirche dauert länger als gedacht, so sind wir erst am späten Nachmittag wieder am Wohnmobil.





Wetter: Bedeckt, zwischendurch auch mal länger die Sonne. Trocken und warm

Dienstag 14.06.2011 - von Loche nach Gien
Heute gehts weiter. Das erste Tagesziel ist die Stadt Sully sur Loire. Vor Ort wird uns aber klar, dass wir uns das dortige Chateau schon 2008 angesehen haben, als wir die Schlösser der Loire besucht hatten. Dann geht es nach Benoit sur Loire. Hier steht eine imposante Kathedrale, die wir uns ansehen wollen.


Von Benoit geht es dann nach Gien. Der Campingplatz liegt direkt an der Loire. Es ist schon 16.30 Uhr und so beschränkt sich unsere Aktivität auf einen Spaziergang mit Max der Loire entlang. Die Stadt Gien wollen wir uns morgen ansehen.
Wetter: Bedeckt, aber trocken und warm

Mittwoch 15.06.2011 - in Gien
Nach dem Frühstück ein 1 ½ -stündiger Spaziergang der Loire entlang mit Dackel Max. Dann Relaxen und Lesen. Dazwischen Mittagessen. Gegen 14.30 Uhr geht es dann endlich in die kleine Stadt Gien. Zu Fuß etwa 900 Meter. Von weitem sieht das etwas oberhalb der Stadt liegende Chateau mit der Kathedrale am schönsten aus. Auch die an der Loire entlang gebauten Häuser lassen aus der Ferne auf eine schmucke Altstadt schließen.


Nach dem wir die Brücke über die Loire überquert haben, sehen wir, dass die Häuser so sehr alt noch nicht sind und es eine Altstadt nicht gibt. Das Chateau ist teilweise eingerüstet und daher auch nicht unbedingt fotogen. Nur die Backstein-Kathedrale ist sehenswert. Ein wenig enttäuscht sind wir schon und daher schon nach 1 ½ Stunden wieder am Wohnmobil.


Wetter: Heiter bis wolkig, trocken und warm

Donnerstag 16.06.2011 - von Gien nach Radonvilliers
Heute wollen wir wieder ein Stück vorankommen. Bis Neuvy sur Loire folgen wir noch der Loire. Dann biegen wir ab und fahren über St. Armand, Auxerre, Chablis, Tonnerre, Bar sur Seine nach Brienne le Chateau. Die Fahrt führt uns durch sehr schöne Landschaften. Zuerst Wald, Wiesen und Kornfelder. Dann die Weinberge bei Chablis. Dann wieder endlose Kornfelder. In Brienne le Chateau entdecken wir dann ein Wohnmobil-Stellplatzsymbol und fanden den Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsstation an dem stillgelegten Bahnhof. Nach einem Spaziergang mit Dackel Max machen wir einen kleinen Stadtrundgang. Es gibt aber nichts besonderes zu sehen. Auch das Chateau kann man nur von weitem betrachten.


Dann machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich. Bis gegen 20.00 Uhr gehen wir davon aus, dass wir in Brienne übernachten. Das zunächst ein älterer Bus zwei Plätze neben uns parkt, haben wir noch hingenommen. Als dann aber ein kompletter Lastzug auf den Platz fährt, sich etwa 1 ½ Meter neben uns hinstellt und für „Speditionshof-Anmutung“ sorgt, ist es uns zu ungemütlich.
Auf gut Glück fahren wir dann 9 Kilometer in Richtung Port Dienville (ein See) und entdecken kurz hinter dem Ort Radonvilliers einen Parkplatz, den wir für eine Nacht in einen Wohnmobil-Stellplatz verwandeln. Übrigens in schöner Lage, mit einem herrlichen Ausblick auf den See.


Wetter: Bedeckt und Regen, gegen Spätnachmittag kam die Sonne. Kühl.

Freitag 17.06.2011 - von Radonvilliers nach Verdun
Der Morgen ist wirklich herrlich. Die Sonne scheint vielversprechend vom Himmel. So machen zunächst eine kleine Wanderung mit Max. Dann geht es weiter. Zunächst zurück nach Brienne le Chateau, dann über St. Dizier nach Bar le Duc. In Bar le Duc wollen wir eigentlich Station machen und uns diese Stadt ansehen. Aber die Stellflächen des örtlichen Stellplatzes, auf dem sogar noch zwei oder drei Flächen frei sind, sind - abgesehen von dem sehr knappen Rangierraum - für unser Wohnmobil einfach zu klein. Wir haben aber auch keine Lust, weiter endlos nach einem anderen Parkplatz zu suchen (den es vielleicht gegeben hätte) und entschließen uns sofort nach Verdun weiterzufahren.
Es ist früher Nachmittag, als wir Verdun erreichen und so fahren wir zu den Schlachtfeldern, wo während des ersten Weltkrieges fürchterliche Kämpfe stattgefunden haben. Wir halten dort, wo einmal das Dorf Fleury war. Besuchen die Verdun-Gedenkstätte und fahren auch zum Fort Douaumont. Alles ist sehr bedrückend.




Für die Übernachtung steuern wir den Campingplatz in Verdun an.
Wetter: Anfangs sonnig, am späten Nachmittag bedeckt und abends Regen. Kühl.


Samstag 18.06.2011 - von Verdun nach Niederwürzbach (Saarland)
Es ist bedeckt, aber wenigstens trocken. Bevor wir weiterfahren wollen wir noch einmal das damalige Schlachtfeld besuchen. U.a. besichtigen wir das Fort Douaumont.



Gegen Mittag verlassen wir die Gegend von Verdun. Es beginnt zu regnen. Wir fahren über Metz, Saint Avold und Sarreguemines nach Deutschland. In Niederwürzbach (in der Nähe von Blieskastel) finden wir einen ruhigen Stellplatz, der zwar auf einer Wiese liegt, aber befestigte Fahrspuren hat, so dass man sich nicht festfährt.
Wetter: bedeckt und immer wieder Regen. Nachmittags auch mal etwas Sonne, aber weiter heftige Schauer.

Sonntag 19.06.2011 – Mittwoch 23.06.2011
Von Niederwürzbach geht es dann allmählich in Richtung Hamburg. Wir fahren lieber über Bundesstraßen oder Landstraßen, weil man mehr von dem Landschaften sieht. Die weiteren Übernachtungsstationen sind Bad Sobernheim, Bad Laasphe und Bad Pyrmont. Am Mittwoch vormittag kommen wir schließlich wieder zu Hause an.
Wetter: sehr unbeständig, viel Regen, aber auch etwas Sonne.


Fazit:
Jetzt ist der Reisebericht zu Ende. Ich hoffe, dass er euch ein wenig Freude gemacht hat. Fazit: Wir haben wieder einmal sehr viel gesehen. Aber vieles noch nicht gesehen. Frankreich ist ein sehr schönes und vielfältiges Land. Frankreich sieht uns wieder.

Gerd

leoline am 23 Aug 2011 08:15:15

Hallo Gerd, ich habe euren Reisebericht richtig genossen! Wunderschöne Bilder und tolle Eindrücke, die man so gewinnen konnte. Vielen Dank für das Einstellen! Besonders hat mir natürlich das Bade-Video von Max gefallen. Er war im vorigen Leben wohl ein Seehund? :D
Für Hundeleute natürlich immer toll, solche Erfahrungsberichte!
Nur Frankreich - also ich glaube nicht, dass ich meinen Mann dahinkriege :roll: . Vielleicht später mal, wenn wir Deutschland "durch" haben und nicht mehr so sehr Womo-Neulinge sind. Wenn man der französischen Sprache nicht mächtig ist - meine Französisch-Kenntnisse sind inzwischen ca. 40 Jahre alt :oops: - hat man da sicher doch etwas Sorge, besonders auch mit einem älteren Wohnmobil, wo ja immer mal was kaputt gehen kann. Aber Frankreich steht trotzdem auf meiner Wunschliste :wink: .

Anne42 am 23 Aug 2011 09:14:08

Was für eine interessante, tolle Reise, vielen Dank für diesen informativen Bericht, wir werden ihn ganz bestimmt teilweise nachfahren. Frankreich ist einfach ein wunderschönes Land.

fmman am 23 Aug 2011 11:18:18

hallo gerd, auch von mir vielen dank für die informativen und schönen zeilen. wie anne schon schrieb werden auch wir sicher teilstücke nachfahren, denn auch wir sind mit einer dackelin unterwegs und lieben frankreich - ob sommer oder winter - egal. nochmals danke und grüße
friedel

zeus am 23 Aug 2011 13:16:46

Da ja einmal rund gefahren - jedenfalls den gesamten Süden.
Eine tolle, sehr beeindruckende Reise und ein wunderschöner Bericht :)

Gast am 23 Aug 2011 13:39:35

Toller Bericht mit noch tolleren Bildern :D

Liebe vom Fischmarkt!!

anguilla am 23 Aug 2011 14:59:16

Hallo lieber Gerd,

wirklich schöner Bericht über Frankreich.
Vielen Dank.


Wolfgang

mk9 am 23 Aug 2011 15:17:36

Hallo Gerd,

Dein / Euer Reisebericht ist einfach: Spitzenklasse :daumen2:

:dankeschoen:


vom linken Niederrhein

Manfred ( mk9 )

Säcker am 24 Aug 2011 19:32:17

Toller Bericht Gerd Super :daumen2: Auch Du hast uns aufgezeigt, was wir alles noch nicht gesehen haben. Und die bilder waren das Sahnehäubchen.

Gast am 24 Aug 2011 19:42:53

Hab deinen Bericht auch sehr genossen, Gerd :francais:

Jetzt freu ich mich noch mehr auf Oktober.

LG Bettina

Gerd-R am 27 Aug 2011 07:40:21

Über die freundlichen und anerkennenden Kommentare freue ich mich sehr und möchte mich ganz herzlich dafür Bedanken.

Gerd

Gerd-R am 27 Aug 2011 07:50:45

leoline hat geschrieben: Besonders hat mir natürlich das Bade-Video von Max gefallen. Er war im vorigen Leben wohl ein Seehund?


@Maja (Leoline):
Man könnte es fast glauben, auch uns ist schon manchmal die Idee gekommen, er müßte mit einem Fischotter verwandt sein. :)
Aber eigentlich ist er doch ein typischer Dackel.

Gerd

Gerd-R am 27 Aug 2011 07:58:23

Säcker hat geschrieben: ...... Auch Du hast uns aufgezeigt, was wir alles noch nicht gesehen haben........


@Säcker:
Das ging mir bei Deinem Reisebericht ebenso. Aber das ist wohl "normal". Frankreich ist so vielfältig und reich an Sehenswerterm, dass man nicht alles auf einer Tour ansehen kann. Man muß dann eben wieder hin.

Gerd

dschaps am 27 Aug 2011 09:55:11

Hallo Gerd!
Ein wunderschöner Reisebericht über Frankreichs südliche Hälfte.
Dieser Bericht hat mich doch sehr stark an unsere vielen Frankreich-Urlaube erinnert.Fast alle von Euch besuchten Orte kennen wir auch.Nur- wir mussten diese Orte über mehrere Urlaubs-Jahre verteilen .
Sehr schön

dschaps

Chris_62 am 29 Aug 2011 17:12:45

Eine sehr vielfältige Reise , mit allen Ecken Frankreichs :daumen2: !


Toll beschrieben und bebildert ! Dankeschön !

uschi-s am 29 Aug 2011 18:01:02

Was für eine tolle Reise und schöne Bilder, da haben wir im nächsten Jahr schon etwas zum Nachfahren, wenn es an den Atlantik gehen sollte.
Schade, dass es zwischen Agde und Sete nicht so schön war, diesen Küstenabschnitt kenne ich gut, wir waren früher, noch ohne WoMo, sehr häufig in Agde.
Aber alles in allem eine tolle Tour.

Maxima am 01 Sep 2011 15:32:45

Hallo Gerd,

was für ein wunderschöner Reisebericht! Da kommen Erinnerungen auf an unsere Provence-Reise im letzten Jahr.
Es würde mich interessieren, ob Euch auch so viele Straßenhunde begegnet sind.

Euer Max ist eine richtig wilde Hummel und zudem eine Wasserratte. Ganz köstlich das Video vom "Bad im Meer", habe ich mir mehr wie einmal angesehen.

Wie kommt es, dass die Bilder Deines Berichtes nun größer geworden sind? Als ich ihn zum ersten Mal las waren sie ganz klein.Bild

al am 01 Sep 2011 17:30:45

langsam wird es langweilig...
immer wieder tolle bilder, gutgemachte texte, gebiete, die man noch nicht kennt..
und was bleibt?
die lust selber dorthin zu wollen.

ihr seid fast wie drogenbosse... ja macht uns nur süchtig, damit wir in der zwischenzeit dahindämmern im traumzustand auf den nächsten urlaub.


jau, und wieder... richtig gutgemacht das ganze hier.

merci.

obwohl manche ecken mich bestimmt nicht sehen werden (liegt aber nicht an euch) andere stehen dagegen bei mir ganz oben auf der liste, zb. verdun. ist schon ein paar jahre her, aber der ort hat mich erkennen lassen, wie klein der mensch ist, zu was einer bestie er werden kann und was nie mehr geschehen darf. so ein ort sollte auf jedem schulreiseprogramm stehen.

FamilieWeber am 01 Sep 2011 23:01:12

Vielen Dank für den wunderschönen und informativen Bericht. Bei uns ist Frankreich nächstes Jahr wieder dran und dank Deiner Bilder freuen uns wir noch mehr darauf und können es kaum mehr erwarten.

Viele aus Bayern!

Gerd-R am 02 Sep 2011 22:26:46

Ich möchte mich noch einmal für die anerkennenden Beiträge zu meinem Reisebericht ganz herzlich Bedanken. Ich freue mich, wenn der Reisebericht Gefallen findet. Das ist dann eine Ermutigung auch nach der nächsten WoMo-Reise wieder einen Bericht zu verfassen.

Gerd

Gerd-R am 02 Sep 2011 22:51:42

Maxima hat geschrieben:Hallo Gerd,

was für ein wunderschöner Reisebericht! Da kommen Erinnerungen auf an unsere Provence-Reise im letzten Jahr.
Es würde mich interessieren, ob Euch auch so viele Straßenhunde begegnet sind.

Euer Max ist eine richtig wilde Hummel und zudem eine Wasserratte. Ganz köstlich das Video vom "Bad im Meer", habe ich mir mehr wie einmal angesehen.

Wie kommt es, dass die Bilder Deines Berichtes nun größer geworden sind? Als ich ihn zum ersten Mal las waren sie ganz klein.Bild


Hallo Maxima,

es freut mich, dass Dir der Reisebericht und das Video gefallen hat. Max ist wirklich eine Wasserratte. Auf Wanderungen und Spaziergängen läßt er meistens kaum einen Bach oder Fluss aus. Das ist nicht immer so toll, weil er sich danach - um trocken zu werden - im Sand und zur Not auch auf der Erde herumwälzt. Hinterher sieht er entsprechend aus.

Straßenhunde sind uns in der Provence nicht so aufgefallen. Wir haben aber nicht so darauf geachtet.

Zu der Bildgröße: Ich habe den neuen Bilderdienst genutzt. Eine tolle Sache. Es läßt sich gut damit arbeiten. Große Bilder (mit einer hohen Auflösung) werden beim Hochladen etwas komprimiert und haben dann eine Größe, wie sie jetzt im Reisebericht zu sehen ist. Auf meinem PC wurden die Bilder aber von Anfang an in dieser Größe angezeigt.

Gerd

Gerd-R am 02 Sep 2011 23:01:50

uschi-s hat geschrieben:Was für eine tolle Reise und schöne Bilder, da haben wir im nächsten Jahr schon etwas zum Nachfahren, wenn es an den Atlantik gehen sollte.
Schade, dass es zwischen Agde und Sete nicht so schön war, diesen Küstenabschnitt kenne ich gut, wir waren früher, noch ohne WoMo, sehr häufig in Agde.
Aber alles in allem eine tolle Tour.


Hallo Uschi-S,

ich habe nicht behaupten wollen, das der gesamte Küstenabschnitt zwischen Agde und Sete nicht so schön ist. Ich kann nur zu dem Bereich des Ferienzentrums (Village Center Le Castellas), auf dem sich CP befindet, etwas sagen. Strand o.k. , Ferienzentrum auch o.K. Dazwischen war aber einmal die Landstraße, die jetzt nicht mehr existiert. Teilweise ist die Asphaltdecke noch vorhanden, teilsweise nicht. Teilweise liegen auch Kies und Sandhalden herum. Zwischen Strand und Ferienzentrum sieht es daher nicht so schön aus.

Gerd

carlosvk am 17 Sep 2011 14:53:51

Hallo, das ist aber wirklich ein guter Reisebericht von einer gelungenen Frankreich-Reise. Kannte einiges davon, fahre seit 30 Jahren auch dort rum, aber alle Achtung, gute Streckenwahl, sehr gute Beschreibung, prima Fotos, müsste Neulingen doch Lust machen.

KHW

al am 17 Sep 2011 20:37:51

carlosvk hat geschrieben:....müsste Neulingen doch Lust machen.

KHW


nicht nur neulingen... :wink:

bernierapido am 17 Sep 2011 20:51:01

Hallo,

Ein super Rundreise durch Frankreich habt ihr da gemacht und einen tollen Reisebericht mit noch besseren Fotos.

Viele der besuchten Orte kenne ich schon, andere machen Lust, dort hinzufahren oder zu einer anderen Jahreszeit dort zu sein.
Wir waren diesen Sommer in der Provence und der Reisebericht ist auf unserer Homepage abgelichtet.

Vielen Dank, dass du uns hast teilhaben lassen.

skwomo am 08 Okt 2011 13:43:21

Hallo, Gerd!
Danke für den Reisebericht mit den schönen Bildern. Dackel Max macht mir Spaß!
Frankreich ist ein tolles Reiseland, wir waren jetzt 2 1/2 Wochen dort (nördliche Atlantikküste/Bretagne) bei super Sommerwetter (fast 30 ° in der Betagne), die ersten Wolken haben wir erst wieder kurz vor Köln, also direkt vor der Haustür , gesehen. Aber auch bei gemischter Wetterlage werden wir sicher wieder nach Frankreich fahren. In der Nachsaison ist zum Glück auch alles viel entspannter als in der Sommerferienzeit, das können wir nun nutzen.

23tari am 29 Okt 2011 17:58:45

Hallo, toller Reisebericht. Nachdem wir noch nicht wissen, wohin wir nächstes Jahr fahren, werde ich diesen Reisebericht einfach mal vorschlagen. Mal schauen, was der Familienrat dazu sagt.

Danke und viele

popey46 am 29 Okt 2011 19:28:00

Hallo, ich finde auch das ist ein toller Reisebericht, vielen Dank, ich war ja im Februar und wieder im September/Oktober in der Gegend und die Bilder habe ich teilweise auch so gesehen.
Bilder auf meiner HP --> Link
aus der Schweiz
popey46

Gerd-R am 30 Okt 2011 08:24:52

Hallo Popey46,

ich würde mir deine Bilder auf deiner HP sehr gern ansehen, aber ich erhalte wenn ich den Link anklicke stets den "Error 404".

Gerd

mk9 am 30 Okt 2011 11:41:20

Hallo Gerd,


die Bilder von popey46 findest Du bei ihm unter www

Der LINK funktioniert nicht, wie Du geschrieben hast
Aber bei der Homepage von popey46 findust Du seine Reiseberichte bzw. die Bilder .

von linken Niederrhein
Manfred

mk9 am 07 Apr 2013 14:33:44

Auch dieser Reisebericht mit den wunderbaren Fotos von Gerd ist es wert, dass er wieder einmal erscheint.
Leider ist es so, dass in der letzten Zeit wenig Reiseberichte erschienen sind, schade eigentlich. Aber es sind doch viele auf Reisen gewesen und könnten doch davon mal berichten. Natürlich ist es mit Arbeit verbunden, von der Zeit ganz zu schweigen.

Nun bleibt es für mich einfach so: zurückblättern und interessante Berichte aus der Versenkung holen damit sie nicht vergessen werden. Es wäre sonst zu schade. Und so schaue ich mal wieder nach, was in den vergangenen Jahren so geschrieben wurde. Für mich persönlich sind es dann Glücksmomente, vor allen Dingen dann, wenn wieder von Orten berichtet wird, die ich aus den 80iger und 90iger Jahren kenne.

Schönen Sonntag und vom linken Niederrhein ( bei Sonnenschein :) )
Manfred

amethyst am 10 Jul 2014 15:18:22

Toller Reisebericht und gute Inspirationsquelle für unsere eigene Reise. Auf den Abschnitt Rocamadour - Atlantik wäre ich von allein nicht gekommen, dein Bericht macht richtig Lust darauf!

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