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Hallo, wir waren im Fruhjahr in Griechenland. Land und Leute haben uns sehr gut gefallen, aber zwei Dinge sind uns sehr negativ aufgefallen.
Flüchtlinge in Patras: Bei der Ankunft beim Wegfahren aus Patras sahen wir, wie ein Auflieger eines LKW an einer Kreuzung von Flüchtlingen mit einem Brecheisen aufgebrochen wurde. Bei der Rückreise von Patras aus sollte man zuerst in das Hafengelände fahren und dann einchecken. Wir hatten den Fehler gemacht, auf den Parkplatz beim Check-In außerhalb des Hafengeländes zu fahren. Ich war kaum am Checkin-Schalter, als 15-20 Flüchtlinge unser Wohnmobil umringten und bei allen Türen und Klappen versuchten, sie zu öffnen. Sie ließen sich dabei weder von meiner Frau im Fahrzeug noch von einem Bediensteten der Fährlinien stören. Meine Frau war danach völlig verängstigt. Erst als ich zurück kam und den Motor startete, zogen sie sich zurück. Auch im Hafengelände selbst gab es viele Flüchtlinge, die ständig prüften, ob unter unserem Wohnmobil der Platz ausreichen würde, sich dort zu verstecken, obwohl wir ein sehr kleines Wohnmobil haben. Erst etwa 1 Stunde vor Abfahrt der Fähre kam dann Polizei - danach zogen sich die meisten Flüchtlinge durch die Löcher im Zaun zurück. Soweit wir dies von der Fähre aus sehen konnten, scheint die Polizei die Lage in Igoumenitsa besser im Griff zu haben. Tiere: Überall, vor allem an Orten, wo Touristen hinkommen (z.B. der Brücke über den Kanal von Korinth) und vor allem auch auf Campingplätzen sah man halb verhungerte und kranke Hunde und Katzen. Da wir selbst unsere Katze dabei hatten, ging uns dieses permanente Leid der Tiere sehr nah. Wir trafen Holländer, die ihren Griechenlandurlaub verkürzten, weil sie die vielen kranken Tiere nicht mehr ertragen konnten. Und für uns ist dies auch ein Grund, in den nächsten Jahren nicht mehr nach Griechenland zu fahren. Dieser Zustand könnte durch konsequentes Sterilisieren der Tiere behoben werden, aber dafür fehlen anscheinend sowohl die Mittel als auch der Wille. Auch scheint die Mentalität der Griechen mit verantwortlich zu sein: Toleranz bis hin zur Gleichgültigkeit. Diese Ignoranz den Tieren gegenüber hat man leider in vielen Ländern. :cry:
Ich kann das auch nicht sehen. Als wir in Polen waren, haben wir dort kein Elend gesehen, aber die Hunde liefen dort auch oft frei rum. Einmal konnten wir gerade noch bremsen, bevor der Schäferhund mitten in der Stadt die Straße alleine überquerte. Das war der Moment wo ich das erste Mal sagte, wir fahren zurück. Danach haben wir keine freilaufenden Hunde mehr gesehen, sonst wären wir zurück gefahren. Zurück zum Süden. Die Tierschützer reissen sich teilweise die Beine aus und leben nur für die Tiere und trotzdem ist es immer nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Letzendlich müssten die Regierungen dort was tun, aber die interessiert das weniger. Als wir 2003 zum ersten Mal in Griechenland waren und abends uns den Vororten von Tessaloniki näherten, sprang ein Hund beim Halt an einer Ampel an unserem Womo hoch.
Ich war ganz erschrocken und meinte: Können die Leute nicht besser auf ihren Hund aufpassen? Später habe ich kapiert, dass dieser Hund natürlich niemandem gehörte - so naiv war ich. Am Ende des Urlaubs fuhren wir mit einem Straßenhund zurück, das war der arme Zeusi, der vor 2 Jahren an Niereninsuffizienz starb. Später habe ich auch in anderen Mittelmeerländern das Problem kapiert. Einfach traurig. Unser erster Hund kam aus Lanzarote. Den haben wir 1989 dort als Straßenhund aufgegabelt und im Flieger (Womo haben wir erst seit 2008) mitgenommen. Halsband und Leine hat uns damals ein Fussballprofi von Bayer Leverksen geliehen, der mit seinen 2 Hunden dort Urlaub gemacht hat. In den 3 Wochen dort haben wir eine Unmenge freilebender Hund eund Katzen gesehen. Die Hunde wurden von den Kellnern in den Lokalen mit Fusstritten verscheucht, in der Annahme sie würden die Touris fernhalten. Wir haben auch aus dem Auto beobachten könne, wie Kinder und Jugendliche mit Steinen nach Hunden geworfen haben. Das Bodenpersonal am Flughafen und die Bordcrew haben sich damals sprichwörtlich3 Beine ausgerissen damit wir den Hund mitnehmen konnten ( hat dann einen Platz in der Kabine bekommen).
Am Flughafen in Köln haben wir dann zusammen mit der Crew (nachdem alle anderen schon ausgestiegen waren) den Hund getauft. Donna ist am Ende stolze 17 Jahre alt geworden. Uups, habe gerade mal bei Google nachgesehen. Lanzarote liegt ja garnicht in Griechenland. Aber ich denke das Verhältnis zu Tieren ist im Süden und Osten generell etwas anders als bei uns. Insofern kann mein Posting wohl bleiben. Hallo,
freilaufende und verWILDErte (Nutz-)Tiere sind in anderen Ländern üblich. So gibt es: Schweine, Rinder, Esel, Ziegen, Schafe, Hunde und Katzen. Bei einigen von ihnen regt sich kein Mensch auf, wenn sie frei herumlaufen, so etwa die Schweine von Korsika oder die Schaf- und Ziegenherden in Griechenland. Bei anderen aber wird Alarm geschlagen. Im gleichem Atemzug wird aber auch noch gesagt, dass der eigene Waldi auf dem SP keine Leine braucht oder im Wald mal richtig frei rumtoben kann. So, wie das Rumtoben hier sein sollte, ist es woanders eben normal, dass Tiere frei rumlaufen, weil es als Nutzvieh gehalten wird. Die Besitzer verhätscheln die Tiere nicht, sehen sie nicht als Kindersatz und stricken sicher keine Pulli's für sie. Was ist also normal? Sicher verwildern auch einige davon, was dann zum Problem wird, denn Eins haben alle gemeinsam: sie gehen dahin, wo es Futter gibt. Logisch. Und wenn es bei den lieben Campern immer was Leckeres gab, gehn sie auch nicht mehr weit weg vom (Futter-)Platz. Einige von ihnen suchen im Müll nach (reichlich) vorhandenen Speiseresten. Und wenn Torro so lieb bettelt, wer kann da widerstehen. Sein Bruder wurde ja auch schon nach D mitgenommen, kastriert und ins Heim abgeschoben, weil sich die Nachbarn beschwert haben. Und so tummeln sich gerade dort, wo die "reichen" und gnädigen Touris umherwandeln die meisten Tiere. Erschreckend!!! Für mich kein Grund, ein Urlaubsland zu meiden. Lieber meide die Leute, die extra Hundefutter mit in den Urlaub nehmen, damit die Kleinen es auch mal gut haben. Das hat mit Tierliebe nicht zu tun. Ich hab hier extra übertrieben, damit die Absurdität deutlicher wird. Auch ist es nur meine Ansicht und ich lasse auch gern den Anderen die ihrige. Nur mal so zum Nachdenken. Frank Wir denken, es ist schon ein Unterschied, ob Wildtiere frei herumlaufen oder ob verwilderte Haustiere krank, verletzt und halb verhungert nur durch Touristen überleben. Und das hängt auch mit der Einstellung der Bevölkerung zum Tier zusammen. Wenn ein Tier schon krank ist und Hunger hat, muß es ja nicht auch noch von einheimischen Kindern geschlagen werden. Wir waren von der Einstellung der Bevölkerung Lebewesen gegenüber sehr entsetzt.
Wenn Touristen dann das Leben dieser armen Tiere etwas verlängern, dann hat das nichts, aber auch gar nichts mit verhätscheln zu tun. Natürlich haben wir auch positive Beispiele gesehen, aber das war eine sehr kleine Minderheit. Ja, es gibt arme Tiere, siehe Massentierhaltung, Erstickung bei Ausfall der Belüftungsanlagen der Ställe. Fürchterlich!!!
Doch die Tiere, von denen ich sprach, sind alles Nutztiere, besser Nutzvieh. Es war kein Wild gemeint. Irgendwann fängt der Bauer seine Kuh wieder ein, um sie zu schlachten, wenn sie nicht bereits überfahren wurde. Und wenn der Hund sein "Rudel" verlässt, ist er auf sich allein angewiesen. Wenn es ihm dann schlecht geht, wird dann durch die Fütterung neben seinem Leben nicht auch sein Leiden verlängert? Manchmal ist Tierschutz auch mit Tötung verbunden. Sicher, das Quälen der Tiere ist nicht in Ordnung. Doch der Stellenwert eines Tieres ist eben in anderen Ländern ein gänzlich anderer als bei uns. Es ist Vieh, kein Familienmitglied. Meiner Meinung nach liegt der richtige Umgang mit Haustieren irgendwo in der Mitte. Sein Platz im Rudel "Familie" ist ganz unten. Es gibt ein Alpha-Tier oder -Paar, dann Kinder, Besuch und erst dann kommt der Hund. Sicher gibt es jetzt wieder einen Aufschrei der Hundebesitzer, aber genau das ist artgerechte Haltung. Der Hund als Rudeltier braucht seinen Platz im Rudel, auf den er mit aller konsequenz zurechtgewiesen wird. Er wird auch immer versuchen, die Rangleiter eine Stufe höher zu kommen, das liegt in seinem Wesen. Doch er gehört nicht in Strickpulli's gestopft und darf nicht ins Bett oder auf den Tisch. Frank
Mit vielem, was du schreibst geh ich d'accord, aber mit dem Besuch, also wenn meine Schwiegertochter oder die Freundin meiner Scheffin kommt, öhm könnte mein Hund da kurzfristig zum Alpharüden aufsteigen? :twisted: Zur Belohnung lass ich ihn dann ins Bett. Lieber Frank,
wer sein "Nutztier" "frei" rumlaufen lässt, nicht für ausreichende Futter, Wasser und Pflege sorgt ist ein Tierquäler!!! Wer seine "Nutztiere" so unkontrolliert vermehren lässt, dass sie keinen Nutzen mehr für den Halter haben, ist ein Tierquäler!!! "Frei" in Anführungsstrichen, weil ich nicht die Tierhaltung damit meine, wo Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen auf einer Fläche, die genug Nahrung und Auslauf bietet, frei gehalten werden. Jeder verantwortungsvoller, professionelle Nutztierhalter wird dir dies bestätigen! Wir Menschen haben Katzen und vor allem Hunde über Jahrtausende derart domestiziert, dass sie auf das Zusammenleben mit dem Menschen angewiesen sind. (Hunde sind keine Wölfe). Wer sie daran hindert, ist ein Tierquäler! Ich selber habe in Griechenland Hunde gesehen, die nie!! von der Kette kamen, Esel gesehen, die mind. 72 Std. angebunden an einem Bäumchen unter der Sonne standen und Wasser für höchsten ein paar Std. zur Verfügung haben... Mein guter Rat lieber Frank, "einfach mal die Schnautze halten, wenn man keine Ahnung hat". Eigentlich fehlen jetzt nur noch ein paar Paragraphen und noch viel mehr Ausrufezeichen, ach ja und die Kopie der Diplomarbeit in Agrarwirtschaft oder mindestens Tierheilpraktiker. Dann hätten wir das Niveau des CEE-Tröts erreicht.
Es mag für Dich nicht in Ordnung sein, aber es ist dort unten normal. Fahr nicht hin, dann brauchst Du Dich auch nicht mit 3 Ausrufezeichen drüber aufregen, wenn Du 72 Stunden lang Esel ohne Wasser beobachtest. Wenn Du schon Unrecht bemerkst, dann schreite doch auch ein. Hast Du das Tier mit Wasser versorgt? :ironie: Die Griechen wissen doch auch nicht, wie man mit Geld umgeht, wie kann man von den zurückgebliebenen Hinterwäldlern denn dann irgend eine Art Tierschutz erwarten? Aber schöne Strände gibts dort. Was glauben die teutonischen Besserwisser zu sein, dass sie das Ihrige als allein richtig geltend getrachten und es der Welt aufzwängen? Das hat mit den Nazi's nicht geklappt und die Ami's beissen sich auch damit die Zähne aus. Haben sich jetzt die Camper auf die Fahne geschrieben, die Welt zu verbessern? Fahrt lieber zu Tante Heidi ans Steinuder Meer mit ihrer fetten, domestizierten, diabeteskranken Perserkatze, die nie was anderes als die Fensterbank gesehen hat und freut Euch, keinen Tierquäler um Euch zu haben. In Bayern könnte dann doch ein gewalttätiger Inzestvater im Nachbardorf wohnen. "Eigentlich war er immer sehr nett und hat auch nie seinen Hund geschlagen". Also fast ein Gutmensch. Solange es vor der eigenen Tür stinkt, sollt man sich nicht über andere aufregen. Frank Hier noch ein paar !!!!!! !!!!!! !!!!!! teilts Euch ein :roll: Hallo zusammen.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da sind die Griechen auf den Strassen mit dem Auto auf die freilaufenden Hunde losgefahren. Am Strassenrand zuhauf aufgedunsene Tierkadaver. Die Zeiten sind Gottseidank vorbei, jetzt werden die armen Viecher erschossen oder vergiftet nach der Saison. Wir nehmen immer genügend Futter mit um so nem armen Kerl auch für kurz eine schöne Zeit zu gönnen. Unser Strandhund aus Griechenland ist jetzt bald 16 Jahre und ihm ist bestimmt vieles erspart geblieben. Jürgen :wink: Also ich denke, fantom hat ja beschrieben in seiner ersten Stellungnahme, dass er es bewusst übertrieben darstellte. Wenn man dann aber auch eine recht, sagen wir mal, böse Antwort bekommt, kommt meist eine Steigerung hinterher.
Ich versuchs mal. Für mich sind Tiere sehr wichtig. Ich habe Hund und Papageien, mein Perser wurde 23 und alle "Draußen"Katzen vor meinem Haus hatten und haben regelmässig ihr Futter stehen. Wenn Nachbarn wegfahren, fütter ich ihre Biester und wenn ich weg bin, egal wie weit, ruf ich täglich an. Trotzdem weiss ich, das wir Deutschen es schon mit der Tierliebe übertreiben und vieles falsch machen. Ich persönlich werde dadurch gestraft, das mein kleiner Mops im Bett pennen darf, er dort aber des nächtens groß wie ein Pferd wird und genauso austritt ab und an. Ich weiss aber auch, das Südländer Tiere teilweise überhaupt nicht achten und bei ihrem Verhalten gegenüber diesen keinen Respekt vor Leben haben. Und mein Gewissen sagt mir, das ich, wenn ich in der Nähe eines Tieres bin, mit ihm respektvoll umgehe. Ich geb ihm Nahrung wenn es Hunger und Durst hat und ich fass es an, wenn es angefasst werden will. Ist es krank, sorge ich für Versorgung. Und ich zahle das auch, mein Gewissen ist es mir wert. Auf meinen Tierreisen nach Afrika allerdings habe ich Berührung vermieden, musste Tiere verenden sehen, die aber dann andere Tiere genährt haben. Dort stimmt der Kreislauf noch. Hier in Europa sind Tiere immer mehr von Menschen abhängig, weil sie entweder vom Menschen dazu gemacht wurden oder ihr Lebensraum verändert wurde. Vielen Menschen werden sie aber auch lästig. Es ist halt störend, wenn ein einäugiger verflohter Hund über eine Ferienanlage streunt. Die kleinen Katzenwelpen jedoch machen sich erstmal gut. Fazit. Einfach Leben respektieren. Der Tröt hiess glaub ich Flüchtlinge und Tiere. Beides sind Lebewesen. Beide Arten erregen bei manchen Mitleid und bei anderen Missmut. moin.
mal zum anfang zurück.. flüchtlinge.. ich bin im dezember ab igouminetsa nach ancona gefahren.. da war es so ähnlich.. klopfen am wohnmobil usw. gefürchtet habe ich mich nicht. das "problem" steht ja seit jahren in der presse.. und lkw fahrer sind da wesentlich "gefährdeter" zum ungewollten menschenschmuggel als womos.
das verstehe ich nicht! warum reist ihr? geht es nicht auch darum, anderes zu sehen? muss ja nicht immer schön sein.. und wenn ihr nicht mehr nach griechenland fahrt.. geht es dadurch EINEM hund, einem ESEL besser? wer die augen verschliessen will, bleibt besser zu hause. da kann er das im übrigen auch tun. 100.000 tiere sitzen lebenslänglich auch in deutschen zwingern und in tierheimen. wer helfen will, etwas zu ändern, hat alle möglichkeiten..(im rahmen seiner eigenen finanziellen möglichkeiten) -eine patenschaft im deutschen tierheim - sich als flugpate anzugeben bei jedem pauschalurlaub, wohin auch immer - spenden an tiersammelstationen, die sterilisieren in allen ländern aber einfach sagen: nee, das will ich nicht sehen.. sorry, das ist mir zu dumm. jemand hier im forum hat die subzeile: "die welt ist wie ein buch. wer nicht reist, hat nur eine seite davon gelesen" (oder so ähnlich..) und das stimmt. aber nicht jedes buch ist gut und die welt ist es auch nicht. wegschauen ändert nix. aber "lesen" und hinschauen und etwas tun schon. magda @rrgraf
das hab ich ja gerade erst gesehen.. in eurer subzeile verprasst ihr das erbe eurer verwandten.. naja, falls davon noch was übrig ist, schicke ich euch gern hunderte von links zu tierhilfsstationen in portugal, spanien, griechenland, rumänien, bulgarien, marokko, tunesien, der ukraine und polen. (in mehr ländern war ich leider noch nicht..) aber helfen könntet ihr überall dort schon mit dem "erbe", wenn ihr euch im vorfeld sinnvoll informiert! gutes gelingen magda Ich hab für einen Tierschutzverein einige Jahre Hunde aus Spanien bzw. den Inseln hier aufgenommen und bis zur Vermittlung aufgepäppelt. Ca. 20-30 pro Jahr. Durchweg warens Prachtkerle und die neuen Besitzer waren und sind noch glücklich mit ihnen.
Auch unser Bruno ist so einer, der sonst irgendwo auf Lanzarote am Strand verendet wäre. Klar, kann man nicht alle retten, aber alle müssten kastriert werden, damit das Elend dort ein Ende hat. Und es gibt schon Bestrebungen in diese Richtung. Deutsche Tierärzte tun dies vor Ort in ihrem Urlaub, um ein Zeichen zu setzen und zu helfen. Dies hat schon den Beginn eines Umdenkens bewirkt. Es wird dauern, aber es tut sich was. Und warum sollte man geschundene Kreaturen nicht füttern und ihnen so das Überleben sichern. Vielleicht werden sie auch mitgenommen und haben noch eine Chance. Jedenfalls sind die Tierärzte vor Ort inzwischen bereit, bei der Ausreise zu helfen und Impfungen dafür durchzufüren. Umdenken geht nicht von heut auf morgen, und solange jeder nur wegschaut, wird sich nichts ändern. Bin ich grad vom Thema weg? Sorry. Ich habe auf sarkastische bzw. unsachliche Antworten bewußt nicht geantwortet. Geplant war eigentlich nur eine Schilderung der derzeitigen Situation. Aber da der Thread in eine Richtung läuft, die so nicht beabsichtigt war, versuche ich ihn jetzt zu sperren. Ich sehe überwiegend ernst gemeinte Antworten.
Dass beim Thema Tierschutz und Haustiere die Meinungen auseinandergehen, ist ja inzwischen bekannt und ich sehe keinen Grund, den Thread zu schließen.
:daumen2: Vorher Gedanken machen wie sich ein ein ""brisantes Thema "" entwickeln könnte :!: Mich interessiert es überhaupt nicht -> fahrt mal auf `s Land ,dort siehts oft ähnlich aus ,wenn "Städter" ihre Lieblinge entsorgen :x Irgendwie interessant finde ich aber, dass hier (fast) alle sich nur Sorgen um die Tiere machen. Der Thread heisst doch "Flüchtlinge und Tiere". :? Vielleicht liegts daran, dass viele von der Thematik Flüchtling keine Ahnung haben und deshalb aufs zweite genannte Problem eingestiegen sind. Vom Thema Flüchtlinge in Gr. habe ich auch wenig Ahnung. Habe dieses Jahr in patras nur feststellen müssen, dass sich die Situation extrem zugespitzt hat. Hallo, was mag so ein Flüchtling denken, wenn er sieht, wie diese Tiere von Touristen gefüttert und bemitleidet werden. Auch in den Ländern wo die Flüchtlinge herkommen gibt es Fernsehen, und da sieht man dann auch, dass Tiere wie im Sternehotel bedient werden. Welch ein Überfluss! Da braucht man sich nicht nicht zu wundern, wenn die Ärmsten auf dem Weg dahin sind, wo das Tierfutter besser ist, als das was sie haben. Mir dreht es den Magen um, wenn ich sehe, wie diese verlausten und verdreckten,- und von Kindern der Touris gestreichelten- Mistvieher gefüttert werden, und die bettelnden Kinder nicht beachtet werden.
:eek: Du traust Dich was!
Ich schenke Dir ein "c", damit Mistviecher richtig steht. Diese allerdings können genauso wenig wie die Flüchtlinge, das sie in diesem Teil der Erde auf die Welt gekommen sind. Ich hoffe für dich, das nicht irgendwann einmal eine höhere Macht beschliesst, das wir Menschen Mistviecher sind...... Ich finde solches Geschreibsel immer sehr bedenklich. Wer so schreibt, sollte auch das Hobby, die Welt zu erkunden nochmal überdenken. Hallo, die Wahrheit wird nicht gern gesehen, besonders, wenn es einen selbst reflektiert.
Danke Sven! Ich finde solche Vergleiche sehr bedenklich, mein Mitgefühl gehört den Menschen und den Tieren.
Danke für die Belehrung. Für "Vieh" gibt es keinen Plural. Mein Fehler. "Viecher" ist der Plural von "Viech". Bitte bleibt sachlich und klärt Rechtschreib- und ähnliche Probleme per KN. Das mit den Tipp- und Rechtschreibfehler sehe ich genauso. Ich habe auch etliche Tippfehler. Finde es nur lustig sich über das "c" zu brüskieren, was eindeutig ja ein Tippfehler ist, selber jedoch 3 Rechtschreibfehler in 3 Zeilen hat.
an alle Dadurch wirds aber auch nicht sachlicher.
Hat noch jemand zum Thema was zu schreiben, oder soll ich jetzt zumachen? Ich hatte gehofft, dass mein Hinweis verstanden wird. Hallo,
ich bekenne mich als Tierfütterer im Urlaub :oops: wir sind Spanienfahrer und sagen immer: In Spanien haben fast alle Tiere Hunger :!: Natürlich können wir die Tiere nicht mit nach Hause nehmen, aber in Spanien herrscht durchgehend Saison. Wenn jeder nur etwas Kleingeld locker macht, dann könnten viele Tiere durchgefüttert werden. Wir kaufen das Futter vor ORT :) .... und man glaubt es kaum, dort werden noch die Reste vom Abendessen verputzt, unsere zu Hause nahm nur Sheba :D Ja, füttert nur Hunde und Katzen, während Kinder daneben stehen und in der Nase bohren vor Hunger. Als Forumsneuling verfolge ich sehr oft mit Interesse die Einträge und habe schon viel aus den Erfahrungen der Forumsmitglieder profitieren können.
So bin ich auch höchst interessiert an Erfahrungen über Griechenland, nicht nur, weil ich in wenigen Tagen dorthin reisen möchte, sondern auch, weil ich vor 7 Jahren dort gelebt und gearbeitet habe und so mich die Veränderungen sehr interessieren. rrgraf hat im Ausgangsthread 2 Probleme angesprochen, vor denen kein Reisender die Augen verschliessen sollte. Und dies hat er sachlich und freundlich gemacht, ohne jemandem zu nahe getreten zu sein. Das erste Problem ist das Problem der freilebenden "Streuner" und des Umgangs mit ihnen. Dies ist mir von damals bekannt und ich als Hundebesitzer, aufgewachsen unter einer "bundesdeutschen Glaskuppel", war zutiefst geschockt, als ich das erste Mal einen toten Hund an einem Baum hängen sah. Und dann habe im Lande gelernt, dass es viele Griechen gibt, denen ein Streunerleben nichts wert ist. Ich habe viele andere Griechen kennengelernt, die versucht haben, das Leid der Streuner zu lindern. Dann habe ich Griechen kennengelernt, die mochten ihren Hund ebenso gerne, wie ich meinen Hund mag. Und ich habe Leute kennengelernt, die haben sich einen Hund gehalten, weil sie ihn "nur" als Nutztier haben wollten. Egal, wie man dazu steht, wenn man nach Griechenland fährt, wird man damit konfrontiert werden und es ist gut, durch Erfahrungen anderer vorgewarnt zu sein. Wer das vertragen kann, der wird sich zu arrangieren wissen. Wer das nicht ertragen kann, dem empfehle ich Griechenland, Türkei, Italien, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Marokko usw. einfach meiden und nördlich der Alpen bleiben. Nun zur "Flüchtlingsproblematik". Für Urlauber, die ja nicht gerade zu den Ärmsten gehören, kann aus der Flüchtlingsproblematik schnell eine Sicherheitsproblematik werden. Ich habe es selbst erlebt, wie im Hafen von Igoumenitsa um mich herum die Lage eskaliert ist und ich mein Heil in der Flucht gesucht habe. Ich habe mit dem Womo in Igou am Stadtrand nähe Hafeneinfahrt geparkt, um mir ein Fährticket zu besorgen. Dabei beobachtete ich, wie 3 junge Männer, ich möchte sie einfach "Flüchtlinge" nennen, sich an meinen Fahrrädern zu schaffen machten, unter das Auto krochen und an allen Abdeckungen und Türen rüttelten. Ich ging raus, da meine Frau alleine im Womo war und Höllenangst hatte, und verbot diesen dreien überraschend und sehr laut an meinem Womo rumzureissen. Daraufhin tauchten aus den Nischen und Büschen innerhalb von 15-30 Sekunden ungefähr 20-30 weitere junge Männer auf, die einen Kreis um das Womo bildeten und laut und wütend immer näher kamen. Da habe ich mich entschlossen, im Diesel-Alarmstart die Szenerie zu verlassen. Im abgesperrten Hafen habe ich dies einem Polizisten erzählt, der mit vier Streifenwagen den Hafeneingang absperrte. Dieser sagte mir wörtlich: "Nur 30 Illegale? Drüben im Olivenhain liegen tausend, und wir sind hier nur mit 4 Wagen. Was sollen wir machen?" Nun lese ich durch rrgraf, dass ich mit dem Erlebten wohl kein Einzelfall bin. Wer übrigends freundlich einem Flüchtling einen Tee anbietet, ihn mit nach Italien nimmt und erwischt wird, der geht gnadenlos als Schleuser ins Gefängnis. So sind die Gesetze. Und wer unwissend einen Flüchtling mitbringt, weil der sich unter den Wagen geklemmt hat, geht ebenso sofort ins Gefängnis, so sind die Gesetze. Ich denke, es ist gut, dass man als Griechenlandreisender darum weiss. Wer damit umgehen kann, der wird einen Weg finden, dieses schöne und freundliche Land weiter zu bereisen. Der kann z.B. in Hafenstädten direkt in den gesicherten Hafenbereiche fahren und grosse Städte und Touristenansammlungen meiden. Wer eine solche Situation aber fürchtet, der sollte nicht nach Griechenland fahren. Auf jeden Fall weiss ich durch meine Erfahrungen und rrgrafs Schilderung, dass ich vor Ort die geschilderten Probleme erwarten kann und kann mich drauf vorbereiten. mfG Bernd @ Womowitsch
interessant,in Spanien haben die Kinder eher ein anderes Problem,viele sind adipös,wenn wir die füttern würden wäre das ja beinahe sträflich. @ Fantom Dieses Halbwissen über aktiven organisierten Tierschutz erschreckt mich. Das ist ja wie vor 50 Jahren in Spanien..... OHNE AUSRUFEZEICHEN und OHNE TIERHEILPRAKTIKER DIPLOM
Ich denke, das viele so wie ich auch Vielen helfen, denen es nicht gut geht. Ob Mensch oder Tier. Ich achte das Leben, es ist für mich Priorität. Wollte dich auch nicht verärgern, jedoch fand ich die abwertende Bezeichnung "Mistvieh" nicht gut. Die Tiere werden genauso unschuldig und ungeplant wie die Menschen geboren und müssen in den Verhältnissen leben. Der Mensch fühlt sich in der Rangfolge über dem Tier, jedoch würden nur manche Tiere einen vom Menschen ausgelösten Atomkrieg zum Beispiel überleben. Und man kann mir glauben, das ich auf meinen Fernreisen schon viel Armut und Mißstand gesehen habe. Und ich denke, das du kein Tier hast. Du würdest sonst wissen, das sie sogar feinfühliger als Menschen empfinden.
Aha, während wir die "Mist-Viecher" füttern, kümmerst du dich dann liebevoll um die Flüchtlinge? Dann ist doch an alle gedacht. PS: Ich hatte dich schon einmal in einem anderen Thread darum gebeten, deinen Sprachstil im Zusammenhang mit Haustieren etwas zu kultivieren. Scheints wohl beratungsresistent zu sein. Hoffe, du oder einer deiner Angehörigen ist niemals auf die lebensrettende Hilfe eines der "Mist-Viecher" angewiesen. Ohne liebe in deinem Fall.... Ich finde den Beitrag von peschgr sehr interessant. Er ist sachlich, analysierend und ausführlich. Leider wird hier oft an unwichtigen Kleinigkeiten der Beitrag ins Lächerliche gezogen. Sehr schade.
Ich jetzt auch nicht so ausführlich. Ich liebe das Land und die Leute da. Ich habe Freunde und respektiere nach bestem Wissen die ländlichen Gepflogenheiten. Ich fühle mich fast überall sicher! Aber das penetrante Auftreten der Flüchtlinge macht mich gerade in Patras und Igoumenitsa nervös. Man sollte sie nicht verurteilen und ich verstehe Menschen, die ein besseres Leben suchen. Wir werden hier bestimmt nicht die Lösung für solche Probleme finden. Das Problem ist die Politik die finanziellen Interessen usw. Aber wenn es gegen mein Eigentum und meine Familie geht, egal in welcher Form, verliere ich jegliche Verständinis und trete mit der notwendigen Aggression auf.
Ich habe da auch keine Ahnung von, fand die Schilderung des Threaderöffners aber schon schockierend. Wir waren noch nie in Griechenland. Mich hat nur gewundert, dass so viele auf das Leid der Tiere eingestiegen sind und offensichtlich auch aktiv oder mit Geld helfen, um diese Tiere zu retten. Genausogut könnte man sicher auch etwas für hungernde Menschen tun denke ich. Mir zumindest läge das näher, gebe aber zu, dass wir keine Haustiere haben. Die Wortwahl von Wohnmowitsch wäre allerdings auch nicht meine. Mir tun auch hungernde Tiere leid, aber irgendwie sind mir Menschen näher. :? LG Rainer Ich war schon öfter in Griechenland, aber halt in der Zeit vor dem Flüchtlingsproblem. Und hungernde Menschen hab ich dort nie gesehen.
Aber den Flüchtlingen tät ich auch nix geben, und würde auch keinem helfen, denn das wäre mir zu gefährlich. Dafür bin ich nicht geschaffen. Jeder wo und wie ers am besten kann. Außerdem kenne ich tatsächlich die Hintergründe nicht. Ich weiß nicht, welche Leute das sind. Es sind ja wohl keine Griechen. Mir ging es nicht darum, den Flüchtlingen vor Ort meine Essensreste vor die Füße zu werfen. Nur wenn ich lese, wie man Tierschutzorganisationen unterstützen kann....da gibt es doch auch Organisationen, die Menschen helfen.
LG Rainer
@ Wolftherm unser Dobi gehört auch zu den " Rettungsmistviechern", es wird aber noch besser,sie ist aus einer griechischen Auffangstation auf Zakynthos von uns "bösen kinderhassenden fanatischen Hundefanatikern" gerettet worden. Sie wird zur MAN - TRAILERIN ausgebildet,d.h. sie sucht vermisste Personen. GUT das sie nicht lesen kann,sonst würden gewisse Individuen vermutlich nie gefunden.... :ideadev: :ideadev: :ideadev:
Ich würde auch niemandem Essensreste vor die Füße werfen :eek: :eek: Da interpretierst du aber ganz schön emotional was in meine Antwort rein, was da nicht drin steht. Das tu ich nicht mal bei einem Hund. Warum muss bei solchen Themen immer so ein harter Ton angeschlagen werden? Kann es nicht sein, dass Tierschützer auch andere Hilfsorganisationen unterstützen? Du scheinst dies auszuschließen. Hat irgendjemand hier gesagt, dass er es nicht tut, oder wie kommst du da jetzt drauf? @ Tipsel
Hallo, Genauso geht es mir auch gerade,warum sollten sich Humanitäre Hilfe - Tierschutz Jogger,Biker - Hundehalter ausschließen? @ Womowtsch Aber anscheinend hat manch einer ein massives Problem mit der "Selbstreflexion" Mein Hund hat auch Angst vor gewissen Menschen,die Idee mit dem Pfefferspray werde ich nochmal überdenken.... :lol: :lol: :lol: Also, ich breite hier nicht aus, welchen Hilfsorganisationen für Menschen oder Tiere ich meine Unterstützung zukommen lasse. Ich finde es nur immer wieder befremdlich, wie von einigen Hassern aus dem Füttern von Tieren geschlossen wird, dass man nicht auch Menschen hilft. Den Tieren muss ich das Futter direkt zukommen lassen. Wenn ich den Hilfsorganisationen Mittel gebe, sehen so intolerante Typen wie W. das natürlich nicht und geifern hier rum.
Ich finde das..... |
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