spondon am 02 Jan 2012 16:36:04 Hallo
Ich habe einen Carthago T4.9 Bj 2011 und würde gerne etwas dagen machen das sich der Wagen in Spurrillen aufschaukelt.
Habe gehört das man vorne eine 60mm Spuverbreiterung drauf machen sollte dann würde es wohl besser..
Hat schon mal jemand sowas gemacht und wenn ja hat sich eine verbesserung eingestellt ?
Über Antworten würde ich mich Freuen,
Danke schon mal ...
W.G
Jagstcamp-Widdern am 02 Jan 2012 16:48:34 ich kenne den carthago nicht, hab deshalb auch keine ahnung, ob der hinten zwillinge drauf hat...
spurrillen haben eigentlich immer lkw-masze, wenn du da raus willst, müsste die spur eigentlich schmaler werden, denn breiter als lkw geht nicht...
ökonomisch fährt ein fahrzeug, wenn vr + hr in einer spur laufen, bei zwillingen gäbs für die vorderräder natürlich 2 optionen, nämlich innerer oder äusserer zwilling.
aber: jede spurverbreiterung führt zu einer höheren belastung der radaufhängung und somit zu mehr verschleiss.
grusz hartmut
dieter2 am 02 Jan 2012 18:05:26 Spurverbreiteungen dienen nur der Optik und den Hersteller.
Dieter
Advantage am 02 Jan 2012 18:06:12 Hallo,
wir haben an unserem chic s-plus eine Spurverbreiterung an der Vorderachse. Einen wesentlichen Unterschied konnte ich so nicht feststellen (außer Optik)
Das Aufschaukeln kann man am Besten mit einer Luftfeder eindämmen, welche die Originalfedern unterstützt, auch Stabilisatoren sind sehr hilfreich.
Gib´s alles bei Goldschmitt usw.
fovisch am 02 Jan 2012 18:10:23 Hallo Spondon,
ich habe bei meinem Eura 635 auf Fiat/Alkorahmen hinten UND vorne die 60mm spurverbreiterung drauf und muss aus meiner Sicht feststellen, dass das eine wesentliche Verbesserung in den Spurrillen brachte.
Auch wenn ich auf der Autobahn einen LKW überhole, kam es früher manchmal dazu, dass sich das WoMo, wenn ich etwa mit den Führerhäusern gleich auf war, dass es ordentlich geschaukelt hat. Heute fahre ich da locker mit einer Hand am Lenkrad vorbei.
Wie gesagt, es ist nur meine perönliche Erfahrung. Das Fahrzeug ist jetzt über 10 Jahre alt und es gab noch keine Probleme mit der Aufhängung.
milleralaska am 02 Jan 2012 18:11:48 Dieses Problem werden wohl alle mit den Spurrillen haben.
Bergbewohner1 am 02 Jan 2012 18:25:09 milleralaska hat geschrieben:Dieses Problem werden wohl alle mit den Spurrillen haben.
stimmt nicht, mit Spurverbreiterung hat man dieses Problem nicht mehr, steht wenigstens so geschrieben.
Mal mit am Rande bemerkt, hat natürlich nichts mit WoMos zu tun. Seit ich Spurverbreiterung auf meiner Enduro habe, fährt diese viel besser, kann mir das aber nicht so richtig erklären :D :roll:
rorei am 02 Jan 2012 18:44:16 Waldtroll hat geschrieben: Seit ich Spurverbreiterung auf meiner Enduro habe, fährt diese viel besser, kann mir das aber nicht so richtig erklären :D :roll:
Wie geht das denn? Eine Enduro ist doch einspurig oder hast du einen Beiwagen ?
Roland
rs270550 am 02 Jan 2012 19:41:05 fovisch hat geschrieben:Hallo Spondon,
ich habe bei meinem Eura 635 auf Fiat/Alkorahmen hinten UND vorne die 60mm spurverbreiterung drauf und muss aus meiner Sicht feststellen, dass das eine wesentliche Verbesserung in den Spurrillen brachte.
Auch wenn ich auf der Autobahn einen LKW überhole, kam es früher manchmal dazu, dass sich das WoMo, wenn ich etwa mit den Führerhäusern gleich auf war, dass es ordentlich geschaukelt hat. Heute fahre ich da locker mit einer Hand am Lenkrad vorbei.
Wie gesagt, es ist nur meine perönliche Erfahrung. Das Fahrzeug ist jetzt über 10 Jahre alt und es gab noch keine Probleme mit der Aufhängung.
Auch ich hatte Probs. mit Rillen u. LKWs überholen. Fahre jetzt seit 2 Jahren die Verbreiterung, hinten auch Luftbalge zusätzlich und vorne progressive Federn. Das Womo war nach dieser Maßnahme nicht wieder zu erkennen! Das ist jetzt PKW fahren! Mein Schwager fuhr mal mit, 1 Woche später ließ er die selben Arbieten an seinem Womo durchfühen! Ach ja, Goldschmidt war mir zu teuer! Ich bin jedenfalls begeistert und kann das Jedem nur empfehlen.
Rolf
Gast am 02 Jan 2012 22:12:03 eine spurverbreiterung bringt nicht zwingend das gewünschte ergebnis. entscheidend ist der --> Link bzw. der --> Link.
guzzidriver am 02 Jan 2012 23:46:53 Spurverbreiterung ist so eine Sache..kommt darauf an wie sie gemacht ist.
Grundsätzlich wird die Hebelwirkung (VA) des Radträger verlängert, was ein weicheres aber dafür tieferes Einfedern einbringt.
Hinten mit Starrachse bleibt fast alles beim alten.
Jedoch grundsätzlich steigt vorne und hinten die Radlagerbelastung!
Als nächstes wäre bei Verwendung einer Distantscheibe das das Rad sich vom Bremssattel entfernt und diesen realtiv frei legt, was evtl. Problem mit Kühlluft bei Passfahrten geben könnte oder auch bei Regenfahrten erhöhter Wasserspray auf die Zangen und die Wirkung erheblich beeinflussen könnte.
Freiraum im Radkasten setzte ich mal voraus!
Jegliches "ausser Spur fahren" alse nebeneinander bringt im Regen erhöhtes Aquaplaning mit sich, da die Wasserverdrängung der Vorderreifen die Hinterachse nicht mehr unterstützt.
Ja, jede breitere Spur führt zu mehr Stabilität, aber auch die Lenkgeometrie und der Wendekreis geht verloren..
Ob es das wert ist?
Die meisten Spurrillenprobleme bekommt man mit dem richtigen Reifen weg, aber welcher, das ist ein anderes Thema....
Gast am 02 Jan 2012 23:56:11 guzzidriver hat geschrieben:.... Ja, jede breitere Spur führt zu mehr Stabilität, ...
das stimmt nicht immer. wird der lenkrollradius positiv (zuviel spurverbreiterung), dann steigt die empfindlichkeit gegenüber spurrillen. im wikipedia-artikel (lenkrollradius) wird das anschaulich dargestellt. dort heißt es u.a.:
"Ein Fahrzeug mit positivem Lenkrollradius hat auf ebener Fahrbahn einen guten Geradeauslauf, reagiert aber empfindlich auf Spurrillen und neigt beim Bremsen mit unterschiedlicher Reibhaftung auf den einzelnen Spurseiten dazu, zur Seite mit der besseren Haftung zu ziehen, so dass der Fahrer gegenlenken muss."
guzzidriver am 03 Jan 2012 00:04:54 Ja stimmt!
Die Stabiltät war auch auf den Geradeauslauf und nicht auf Spurrillenverhalten gedacht.
Zusätzlich werden auch die Gummiaufhängungen der Achsschenkel vorne ganz schön strapaziert...und die sind ja meist als erstes austauschwürdig wenn die Lenkung flattert oder beim Bremsen rattert.
Die Fahrzeuge mit werksseitger, verbreiteter Hinterachse haben übrigens keine Distanzscheibe drin sondern eine breitere Achse.
rs270550 am 03 Jan 2012 18:08:21 Also, ich bin kein Theoretiker! Ud wer gerne mal in ein "vernünftig" fahrendes Womo einteigen möchte kann gerne zu einer Probefahrt vorbei kommen. Gummi-Manschetten: Belastet mal die Vorderachse mit Eurem "Fahrgewicht" und legt Euch dann mal unter den Wagen! In den meisten Fällen stehen die Antriebswellen schräg nach oben. Das schadet nicht? Worüber reden wir? Bei mir sind etwas längere Federn eingebaut. Ich dachte, ich könnte einen Beitrag aus der Praxis liefern und warte eigentlich darauf, daß Andere das auch machen. Ich fahre auch keine Distanzscheiben, sondern verbreiternde Felgen.
Rolf
P.S. Würde mich freuen, wenn Leute, die sowas wirklich auch ausprobiert haben, ihre Erfahrungen hier schreiben.
magicklaus am 03 Jan 2012 21:06:42 Also ich habe vorne eine Spurverbreiterun von je Seite ca. 60mm, bei meinem Iveco 50C18, und das ist fantastisch, das Fahrzeug schaukelt nicht mehr so in den Spurrillen.
Eine Spuverbreiterung soll auch nur dann etwas bringen bei Fahrzeugen mit Zwillingsbereifung.
Klaus
Bergbewohner1 am 04 Jan 2012 22:12:08 magicklaus hat geschrieben:Eine Spuverbreiterung soll auch nur dann etwas bringen bei Fahrzeugen mit Zwillingsbereifung. Klaus
Man lernt hier nie aus.
travelrebell am 04 Jan 2012 22:19:54 vorne und hinten die gleiche Spurbreite, dann fährst du ruhiger. Nur hinten die Verbreiterung: ist unangenehm bei Spurrillenwechsel
kintzi am 05 Jan 2012 01:15:20 02 01 2012 23:56:11
guzzidriver hat folgendes geschrieben::
.... Ja, jede breitere Spur führt zu mehr Stabilität, ...
Variofahrer :
das stimmt nicht immer. wird der lenkrollradius positiv (zuviel spurverbreiterung), dann steigt die empfindlichkeit gegenüber spurrillen. im wikipedia-artikel (lenkrollradius) wird das anschaulich dargestellt. dort heißt es u.a.:
"Ein Fahrzeug mit positivem Lenkrollradius hat auf ebener Fahrbahn einen guten Geradeauslauf, reagiert aber empfindlich auf Spurrillen und neigt beim Bremsen mit unterschiedlicher Reibhaftung auf den einzelnen Spurseiten dazu, zur Seite mit der besseren Haftung zu ziehen, so dass der Fahrer gegenlenken muss."
Deshalb soll der Lenkrollradius negativ sein, VW war beim Käfer der 70er ganz stolz darauf, als sie`s endlich bei der Heckschleuder geschafft hatten.
Richi
proudbadener am 05 Jan 2012 11:32:00 In meiner Firma wurden, als wir noch den Sprinter im Fuhrpark hatten alle an der Vorderachse mit Spurverbreiterungen um gerüstet, denn danach war die Strassenlage erheblich besser und vorallem bei Spurrillen und Bodenwellen.
Aber warum das besser wurde ???? Ich kann nur aus eigener Ehrfahrung sagen das es ein unterschied machte wie Tag und Nacht.
Da wir nun fast nur noch Fiat Transporter haben, haben wir sollche Probleme nicht mehr und brauchen auch keine Spur verbreiterungen mehr.
rs270550 am 05 Jan 2012 19:15:22 proudbadener hat geschrieben:In meiner Firma wurden, als wir noch den Sprinter im Fuhrpark hatten alle an der Vorderachse mit Spurverbreiterungen um gerüstet, denn danach war die Strassenlage erheblich besser und vorallem bei Spurrillen und Bodenwellen.
Aber warum das besser wurde ???? Ich kann nur aus eigener Ehrfahrung sagen das es ein unterschied machte wie Tag und Nacht.
Danke für den 2. Erfahrungbericht.
:!: Rolf
rs270550 am 05 Jan 2012 19:35:54 kintzi hat geschrieben:02 01 2012 23:56:11 guzzidriver hat folgendes geschrieben:: .... Ja, jede breitere Spur führt zu mehr Stabilität, ...
Variofahrer : das stimmt nicht immer. wird der lenkrollradius positiv (zuviel spurverbreiterung), dann steigt die empfindlichkeit gegenüber spurrillen. im wikipedia-artikel (lenkrollradius) wird das anschaulich dargestellt. dort heißt es u.a.:
"Ein Fahrzeug mit positivem Lenkrollradius hat auf ebener Fahrbahn einen guten Geradeauslauf, reagiert aber empfindlich auf Spurrillen und neigt beim Bremsen mit unterschiedlicher Reibhaftung auf den einzelnen Spurseiten dazu, zur Seite mit der besseren Haftung zu ziehen, so dass der Fahrer gegenlenken muss."
Deshalb soll der Lenkrollradius negativ sein, VW war beim Käfer der 70er ganz stolz darauf, als sie`s endlich bei der Heckschleuder geschafft hatten. Richi
Na ja, über wikipedia möchte ich mich eigentlich garnicht äußern, aber da es ansprichst: Diese Sammlung besteht zu über 90% von Halbwissen-Verbreitenden.
Und daß eine "positive Eintellung"zur Gutmütigkeit führt weiß jedes Kind, das ein Modellauto besitzt. Nein, nicht diese 20 km/h Dinger, sondern kleine E-oder Verbrenner mit Spitzen von 120 km/h! Aber nach einer "Eigewöhnungsphase" wird dann eben negativer gestellt, ohne die Spurbreite zu verändern. Das Auto reagiert direkter auf Lenkbewegungen. Beim Heckantrieb hat sich durchgesetzt: vorne leicht negativ, hinten leicht positiv, dadurch erwärmen sich die "Renn"-Antriebsreifen sehr schnell, sind aber auch schneller hinüber, eben Rennsport! 4 Reifen = 180 €, 3 verschiedenene Mischungen hat man immer mit. Aber das ist ein anderes Thema! Aber diese Wagen sind nichts anderes als das, was Ihr fahrt! Nur teurer und schneller.
Rolf
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