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Blei-Säure, Gel, AGM - die Wahrheit über Bleiakkus (rdt ) 1, 2


Gast am 11 Jan 2012 02:37:38

chrystal hat geschrieben:
raidy hat geschrieben:Im Übrigen halte ich das ganze Thema für stark überbewertet.

Als Elektromeister bewundere ich deinen Langmut und Enthusiasmus!
Ich auch !

Aber über das Thema kann man gut über den Winter kommen ..... :D

Blei Säure sollten im Wohnmobil ausscheiden, ob Gel oder AGM so groß ist der Unterschied nicht. Alles hat Vor- und Nachteile, jeder hat einen anderen Einsatzzweck bzw. ein anderes Verhalten. Wir haben uns für AGM entschieden.

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viking92 am 11 Jan 2012 09:53:37

viking92 hat geschrieben:Moin,

kannst Du mir bitte mal den Typ durchgeben. thx


Evtl. untergegangen

thx

a.miertsch am 11 Jan 2012 12:13:55

Hallo raidy,
Ausführliche Erklärung, danke. wenngleich Klaus dir zuvorkam und mit wenigen Worten meine Anfrage zufriedenstellend beantwortete. Auch Danke
Dafür konntest Du damit punkten:
"Als Parabel würde ich es so erklären:
Wenn man eine Maische langsam und nach genauer Vorgabe brennt erhält man einen guten Schnaps. Wenn man auf Teufel kommt raus brennt, erhält man Fusel. "
Ich hoffe es verständlich genug ausgedrückt zu haben.
Hättest nur noch schreiben müssen, daß das Teufelszeug blind macht, aber ein Auge kann man ja riskieren :D :D
Albert

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marmarq am 11 Jan 2012 12:23:53

viking92 hat geschrieben:Nichtsdestotrotz: Respekt......Diskussion auf höchstem sachlichen Nievau...hoffe es bleibt so :bia:


Sehe ich auch so, Volltreffer!

gr mani

viking92 am 13 Jan 2012 14:32:41

Wer kent ihn nicht....den Hans Kroeger.
--> Link hatte er mal was in Kurzform zu Papier gebracht.


reihenga am 14 Jan 2012 21:20:33

Hallo Raidy
Danke für Deine vereinfachten Darlegungen der Elektrotechnik.
Ich habe mir ein gewisses Grundwissen angeeignet, indem ich gedanklich Elektrik in Hydraulik umgesetzt habe, da man viele Bauteile u. Komponenten miteinander vergleichen kann. Ein paar einfache Beispiele sind:
Druck - Spannung
Fördermenge - Strom
Druckleitung - Plus
Rücklaufleitung - Minus
Öl - Elektronen
Pumpe - Generator
Druckspeicher - Batterie
Rückschlagventil - Diode
Steuerventil - Schalter
Düse, Druckbegrenzungsventil - Widerstand (in welcher Form auch immer)
Druckminderer, Druckregelventil - Trafo, Wandler
Abnehmer - Abnehmer
usw, usw
Auch div. Resultate sind gleich, z. B.:
Zuviel Strom = Kabel heiß, Kontaktzerstörung.
Zuviel Fördermenge = Leitung heiß, Kravitation.
So klappt es auch mit einfachen Schaltungen.
Da diese Umsetzung nicht immer klappt (z B wenn Batteriechemie ins Spiel kommt), hierzu eine Frage, auch an andere E- Spezie`s:
Du hast in einem vorherigen Beitrag anschaulich dargestellt, wie die "Plussies" einer Batterie über eine Schaltung zu den "Minussies" marschieren. Batterie leer wenn alle Plus bei Minus.
Frage: Was passiert beim Aufladen? Werden die "Plussies" wieder auf die andere Seite gebracht? Oder werden sie erneuert? Wenn ja, was passiert mit den alten?
Kann man das überhaupt so einfach beantworten, oder sollte man die Chemie zu Rate ziehen?
Ist nicht lebenswichtig, hilft nur zum besseren Verständnis der Materie.

Viele Reinhold

Gast am 14 Jan 2012 22:00:51

Gute Frage:

Ich würde es mit einem Wasserspeicher vergleichen, der in der Mitte eine Membran hat. Auf der Minus-Seite herrscht ein gewaltiger Überdruck auf der Plus-Seite ein Unterdruck. Beim Entladen wandern die Elektronen von Minus nach Plus und stopfen dort die Vakkumlöcher in den Plusiesgittern.
Die Batterie ist leer, wenn alle Plus-Löcher von Minusies gestopft wurden. Die Membran steht in der Mitte und deshalb ist keine Spannung mehr an den Polen (Wasseranschlüssen).
Beim Laden werden die Minusis gewaltsam von den Plusies entrissen und wieder nach links zum Minus gepumpt. Und schon ist die Membran wieder unter Druck.
BEKANNTER WIDERSPRUCH:
Dies entspricht übrigens der Wirklichkeit. In Wirklichkeit läuft er Strom von Minus nach Plus (Elektronenstromrichtung). Früher dachte man es sei anders herum und man hatte alle Schaltzeichen schon so gemalt. Deshalb sagt man heute zu der (falschen) Richtung "technische Stromrichtung. Und die ist von Plus nach Minus angegeben. In allen Schaltbildern wird die technische Stromrichtung von Plus nach Minus angegeben.


reihenga am 15 Jan 2012 02:28:41

Hallo Raidy
Danke, also werden, simpel ausgedrückt, die "Plusies" (ich bleibe mal bei techn. Stromrichtung) durch das Durchfließen des Ladestromes an die alte Stelle zurückbeordert und nicht neu "eingelagert". Die bildliche Grundfunktion einer Batterie hatte ich mir auch ungefähr so vorgestellt, nur das Laden war mir nicht ganz klar.
Von der gegenläufigen Stromrichtung hab`ich schon mal gehört.

Viele Reinhold

maximus am 15 Jun 2012 20:42:30

Nach dieser Fülle an Informationen und Meinungen noch eine Detailfrage meinerseits. Auf manchen Internetseiten von Herstellern findet man folgende Vergleichsangabe AGM - GEL:

Ich zitiere frei: "AGM sei wesentlich empfindlicher gegen Vollentladung".

In einem Fall wird gar behauptet, dass AGM nur um 40% entladen werden darf/soll während GEL sogar gegen Vollentladung ziemlich unempfindlich sei, wenn dieser Zustand kurzfristig wieder korrigiert, die Batterie also wieder geladen wird.

Wenn dem so wäre, dann wäre dies ein Totschlagkriterium für GEL!

Was ist Eure Meinung dazu?

HG, Albert

oberstdorfer am 15 Jun 2012 22:34:07

Albert du meinst Totkriterium für AGM oder?

oberstdorfer am 15 Jun 2012 22:48:01

Albert da ich eure Batterienutzungsgewohnheiten kenne würde ich bei euch zu AGM Batterien tendieren, obwohl der Unterschied nur gering ist. Die größten Unterschiede ist die Selbstenladung ist bei Gel ein bischen niedriger dafür hat die AGM bessere Hochstromeigenschaften, will heißen das bei kurzfristiger hoher Stromentnahme eine GEL eher kaputt geht wie eine AGM. Gel ist für Wenigfahrer die keinen Wechselrichter haben die bessere Alternative.

maximus am 15 Jun 2012 23:13:31

Hallo Jürgen,
präziser ausgedrückt meinte ich oben:
ein Totschlagkriterium zu Gunsten von GEL! (Also gegen AGM).

Dies deshalb, weil bei einer AGM - so die Internetaussage eines Herstellers von GEL Batterien - angeblich nur 40% der verfügbaren Kapazität ausgeschöpft werden sollte. GEL hingegen sei deutlich unempfindlicher gegen "Tiefentladung".

Unser Wohnmobilhersteller bietet AGM an. Wir betreiben Kompressorkühlschrank und nutzen auch den WR (wie du sagtest). Nach einigem Studium zur Technologie und vielen Kommentaren (die z. T. sehr widersprüchlich sind), bin ich mit meiner Entscheidung noch unsicher.

Parallelschaltung ist übrigens auch noch ein Thema, wie wir ja kürzlich besprochen hatten.

Ich verstehe die Gründe für deine Empfehlung zur AGM. Vielleicht aber ist die Frage AGM oder GEL weniger entscheidend als die Frage nach dem Hersteller und dessen Qualitätsstandards.

Danke und
Albert

kintzi am 15 Jun 2012 23:33:11

Mit AGMs gibt es, zumindest bei einem Hersteller, Schwierigkeiten, was die Lebensdauer/Zyklenfestigkeit betrifft.
Seitens des Herstellers wird die Ladetechnik angeschuldigt, u. zwar die Ladeschlussspannung. Obwohl diese Fa. zunächst bei Normtemp. 14,4V angab, sind es nun 14,7-14,8V. Werden diese nicht erreicht, so die letzte Erklärung, entsteht infolge der dauernden Teilladung verstärkten Sulfatierung, welche am vorzeitigen Tod schuld sein soll .
Ich kann das nicht recht glauben, da andere Fabrikate ebenso von konservativen 14,4V-Lade-Geräten mit Nass/Gel-Stellung geladen werden u. nicht mit den modernen 3 Typen-Lader (weitere Stellung mit 14,7/14,8V Ladeschluss, aber diesselbe U1 Ladedauer/Absorption wie Gel=12-14h).
Da ich auch gelegentliche Hochstromentnahme habe, ist Gel nicht so geeignet, ausser ich würde anstatt mit 200Ah mit 600Ah Gel klotzen.
Deshalb u. wegen der installierten Entlüftungsmöglichkeit bin ich wieder zu hundsvulgären nassen Semi-Traktionsbatt. zurückgekehrt, im Preis die Hälfte der verschlossenen Batts..Natürlich geht das bei den Fehlkonstruktionen mit Batt. unter Fahrer/Beifahrer-Sitz nicht, ganz schlimm, wenn nur ein Batt-Platz u. der andere v. EVS/EBL eingenommen.

kintzi am 16 Jun 2012 00:11:39

Habe Erfahrung mit Exide Gel, Moll AGM u. Banner AGM, alle die Standardgrösse mit 35,. cm Länge, 19cm Höhe, 80-95Ah.

Betrieben wurde damit eine Waeco Kompressor Truhe mit Entnahmeströmen zw. meist 4 u. max. 7A mit thermostat-gest. Intervallen.

Geladen wurde bei 12,1 V Endspannung, was zuerst 50Ah Entnahme, später10-30Ah entsprach. LG 25A Ctek, überwacht mit Votronik BC.
Betrieb d. Womos ca. 10-12Wo/Jahr, ansonsten DauerNetz(Erhaltung temp.-korr.). Unterwegs über Sterling B2B oder Gen. aufgeladen, meist 80-90%

Die 1. Exide hatte nach 9 Mon. Zellenausfall, Garantie v. Exide anerkannt. Die Ersatzbatt. lief ca. 4 Jahre, entladen auf 12,1V, was anfänglich eine Kapazität von 50Ah ergab, im 4. Jahr 20Ah.

Die Moll AGM war 2,5 Jahre mit ähnlichen Daten im Gebrauch, die Banner sackte nach 1,5J weg.

Z. Zt. läuft eine 95Ah Deta nass, die schon 2,5J. auf dem Buckel im Hauptnetz hat. Bis 12,1V kann ich augenblicklich 35Ah entnehmen.

Müsste ich eine verschlossene B. betreiben, würde nach meiner Erfahrung bei der moderaten Belastung eine Gel (G80 völlig ausreichend) kaufen.

marvin42 am 16 Jun 2012 09:04:24

Habe mir aus Preis-(136€) Ladegerät-(nur Nass o. Gel) Gründen 2 Varta Professionell Deep Cycle (90Ah) wartungsfrei gekauft, was meint der erfahrene User ?

Gast am 16 Jul 2012 20:10:59

Ob nun letztlich AGM oder GEL die bessere Lösung ist, kann ich nicht faktisch beurteilen. Einen faktenfesten Vergleich habe ich bis heute noch nicht gefunden, wohl aber vielerlei gegensätzliche Hersteller-Lobeshymnen.

Wobei man auch immer sehr beachten muss, welche AGM von welchem Hersteller man mit welcher GEL von welchem Hersteller vergleicht.
Und wie die Stromeigenschaften der jeweiligen Benutzer sind.

Der eine will hauptsächlich Fernsehen, heizen ....
Der andere zieht mehrfach am Tag und für mehrere Minuten 100A und mehr mittels seines 230V Sinuswandlers aus den Batterien.
Angeblich sei die AGM für Hochstromanwendungen eher geeignet.
Hier streiten sich die Geister bei den Herstellern und hier im Forum. Und da halte ich mich lieber raus.

Meine ganz persönliche Erfahrung:
Meine Banner Running Bull AGM 2*95Ah waren nach einem Jahr total defekt und ich fand sie eher lasch. Und das nach nicht einmal 100 Teilladezyklen und ohne Sinuswandler.
Meine jetzigen Exide 2*85Ah GEL erscheinen mir mindestens die gleiche Menge an Ah zu liefern. Sie fallen unter Last (ab 20W) Ruck-Zuck auf 12,8V und bleiben dann dort sehr lange stabil.

Aus jetziger Sicht tendiere ich eher für mich zu GEL, andere mögen anders darüber denken. Von Banner bin ich enttäuscht und die Marke ist für mich daher unten durch.

Aber wie ich schon sagte, da toben Glaubenskriege. :D

lisunenergy am 16 Jul 2012 20:36:52

Desshalb gehe ich jetzt zu LiFePo4.Ich bin es leid ein Haufen Geld zu bezahlen und am Ende doch feststellen zu müssen,das die ganzen Konsumerakkus eh nur noch aus Fernost sind.

cambodunum am 16 Jul 2012 20:38:17

ich wusste nicht , dass man als WOMO Fahrer Elektromeister oder Physiker sein muss :oops:

Gast am 16 Jul 2012 20:38:32

sonnentau3 hat geschrieben:Desshalb gehe ich jetzt zu LiFePo4.Ich bin es leid ein Haufen Geld zu bezahlen und am Ende doch feststellen zu müssen,das die ganzen Konsumerakkus eh nur noch aus Fernost sind.

In 4 Jahren sagst du uns dann mal, ob die Entscheidung die richtige war. Ich kann es mir gut vorstellen das es so ist. Sicher bin ich aber nicht.

biauwe am 16 Jul 2012 21:02:23

sonnentau3 hat geschrieben:Desshalb gehe ich jetzt zu LiFePo4.Ich bin es leid ein Haufen Geld zu bezahlen und am Ende doch feststellen zu müssen,das die ganzen Konsumerakkus eh nur noch aus Fernost sind.


LiFePo4: Die Firma Winston Battery Ltd (ehem. Thunder Sky Ltd) aus China :D

Toller Wechsel....

Gast am 16 Jul 2012 21:05:47

cambodunum hat geschrieben:ich wusste nicht , dass man als WOMO Fahrer Elektromeister oder Physiker sein muss :oops:

Du hast Flaschner, Gasfachmann, Lademeister, Wasserwart und KFZ-Sachverständiger vergessen. Sagt bloß, du fährst ohne diese Ausbildung rum - unverantwortlich. :D

lisunenergy am 16 Jul 2012 21:08:49

biauwe hat geschrieben:
sonnentau3 hat geschrieben:Desshalb gehe ich jetzt zu LiFePo4.Ich bin es leid ein Haufen Geld zu bezahlen und am Ende doch feststellen zu müssen,das die ganzen Konsumerakkus eh nur noch aus Fernost sind.


LiFePo4: Die Firma Winston Battery Ltd (ehem. Thunder Sky Ltd) aus China[ :D

Toller Wechsel....
Die ersten Akkus sind von 2006.Diese laufen bei dem User Rossifumi noch heute ohne Probleme.Test an der Uni in Prag haben über 13000 Teil Zyklen ergeben.Habe gestern aus dem 160 Ah Akku 180 Ah gezogen.Der Entladestrom betrug 100 A über 1 Stunde.Versuche dies erst mal mit einer Bleibatterie.

biauwe am 16 Jul 2012 21:32:04

sonnentau3 hat geschrieben:über 13000 Teil Zyklen ergeben.Habe gestern aus dem 160 Ah Akku 180 Ah gezogen.Der Entladestrom betrug 100 A über 1 Stunde.Versuche dies erst mal mit einer Bleibatterie.


160 Ah Akku 180 Ah gezogen???, aus eimen Eimer Wasser von 10 l kommen auch keine 12 l raus...

Das kommt doch bei allen Akkus auf den chemischen Prozess an, der da abläuft.
Gel-Akkus sind sehr träge und im Winter fast nicht zu gebrauchen.
Säure gehen fast immer, wie oft???, da ist der nachteil chemischer Reaktionen die zur Alterung führen.

Hier muß man Aufwand und Nutzen genau abwägen.

Gast am 16 Jul 2012 21:59:11

Streitet euch nicht. Die Zeit wird es zeigen. :)

rolfblock am 16 Jul 2012 23:24:32

cambodunum hat geschrieben:ich wusste nicht , dass man als WOMO Fahrer Elektromeister oder Physiker sein muss :oops:


Als Wohnmobilfahrer musst du fahren können!

Aber wenn du einen elektrischen Kraftwerkbetrieb mit diversen Energielieferanten (Lima, Solar, Brennstoffzelle, Landstrom; Moppel, Ladegerät, Windgenerator) und ebenso vielen Verbrauchern, (Fernsehen, Laptop, Fön Kaffeemaschine, Fahrradladegerät, Beleuchtung, Navi, GSM, Schlauchbootpumpe) betreibst, sind gewisse Gedanken über dein Tun sicherlich nicht verschwendet.
Da du keine Pumpspeicherkraftwerke betreust, kannst du dir sogar die Überlegungen zur Kavitation ersparen.

Meister musst du nicht sein, aber selber denken wäre die erste Wahl.
Oder glaubst du lieber?

lisunenergy am 17 Jul 2012 05:46:08

biauwe hat geschrieben:
sonnentau3 hat geschrieben:über 13000 Teil Zyklen ergeben.Habe gestern aus dem 160 Ah Akku 180 Ah gezogen.Der Entladestrom betrug 100 A über 1 Stunde.Versuche dies erst mal mit einer Bleibatterie.


160 Ah Akku 180 Ah gezogen???, aus eimen Eimer Wasser von 10 l kommen auch keine 12 l raus...

Das kommt doch bei allen Akkus auf den chemischen Prozess an, der da abläuft.
Gel-Akkus sind sehr träge und im Winter fast nicht zu gebrauchen.
Säure gehen fast immer, wie oft???, da ist der nachteil chemischer Reaktionen die zur Alterung führen.

Hier muß man Aufwand und Nutzen genau abwägen.
Doch es kommt so viel raus! Es liegt nämlich daran,das die Angabe bei 3,2 Volt pro Zelle gemacht wird.Ich habe sogar sehr gestaunt der Victron BMV 600 den SOC Wert sehr genau angegeben hat.Bei Vollladung 14,2 Volt bis soc 0 waren es genau 160 AH.Wenn Du s nicht glaubst,mache ich gern eine Vorführung für Dich.

andwein am 17 Jul 2012 10:19:59

rolfblock hat geschrieben:
cambodunum hat geschrieben:ich wusste nicht , dass man als WOMO Fahrer Elektromeister oder Physiker sein muss :oops:

Als Wohnmobilfahrer musst du fahren können!
Aber wenn du einen elektrischen Kraftwerkbetrieb mit diversen Energielieferanten (Lima, Solar, Brennstoffzelle, Landstrom; Moppel, Ladegerät, Windgenerator) und ebenso vielen Verbrauchern, (Fernsehen, Laptop, Fön Kaffeemaschine, Fahrradladegerät, Beleuchtung, Navi, GSM, Schlauchbootpumpe) betreibst, sind gewisse Gedanken über dein Tun sicherlich nicht verschwendet.
Da du keine Pumpspeicherkraftwerke betreust, kannst du dir sogar die Überlegungen zur Kavitation ersparen.
Meister musst du nicht sein, aber selber denken wäre die erste Wahl.
Oder glaubst du lieber?

Und wenn du ein wenig nachlesen willst, dann hilft vielleicht diese Seite:
--> Link
Viel Spass dabei, Andreas

franz_99 am 17 Jul 2012 18:07:03

das ist doch nur Werbung

Gast am 17 Jul 2012 19:38:35

franz_99 hat geschrieben:das ist doch nur Werbung


wird aber toleriert ... den Link hab ich schon 1000mal gesehen :D :D :D

spiti01 am 19 Jul 2012 00:24:41

Schön, endlich 'mal wieder das unendliche Batterie-Thema 8) .

Wir haben knapp 150 kg AGM im Motorhome, damit kann ich notfalls sogar schweißen.... :D :D

Howdy
spiti

berny2 am 19 Jul 2012 01:20:17

sonnentau3 hat geschrieben:Habe gestern aus dem 160 Ah Akku 180 Ah gezogen.
Doch es kommt so viel raus! Es liegt nämlich daran,das die Angabe bei 3,2 Volt pro Zelle gemacht wird.

Aha... dann leuchtet das schon ein... *gaga*

schnatterente am 25 Aug 2012 13:24:25

Mal was anderes: Ich steh auch gerade davor ein paar neue GEL´s dem WOMO zu spendieren und wollte eigentlich nur die Batterien austauschen, leider sind die Größen nicht identisch, somit müssen die Halterungen teilweise versetzt werden und es entstehen wieder neue Löcher. :x Wie habt ihr das gehandhabt oder gibt es bei anderen Größen keine Veränderung?
Zur Zeit sind Gelbatterien der Marke Funline 220Ah (20h) 245AH (100h) verbaut. In den Maßen 473x264mm (LxB) find ich da keine vergleichbaren, das ist echt blöd.


Bergfexchiemgau am 06 Dez 2013 20:30:18

[quote="raidy"]Blei-Säure, Gel, AGM - die Wahrheit über Bleiakkus (rdt )

Vorwort:


Das komplette Referat ist in 9 Kapitel unterteilt, welche hier abrufbar sind:

Er ist leicht USV-lastig, aber handelt auch die anderen Einsatzgebiete gut ab.

Teil 1 Batterien, daran führt kein Weg vorbei Teil1 --> Link
Teil 2 Auf Nummer sicher --> Link
Teil 3 Wartungsfrei (?) --> Link
Teil 4 Wartungsfrei mit Gel: --> Link
Teil 5 technische Angaben: --> Link
Teil 6 Temperatureinfluss: --> Link
Teil 7 Zyklenfestigkeit: --> Link
Teil 8 Betriebsarten und Ladetechniken --> Link
Teil 9 Lade- Entladebetrieb samt Ladetechnik
--> Link

Hallo Raidy,
Deine oben genannten Links sind nicht mehr abzurufen. :cry:

Kannst Du das mal checken und neu Linken?

Will ja auch nicht dumm sterben, da das ja ein umfangreiches Thema ist.

Peter

Vom Chiemsee

Gast am 06 Dez 2013 20:44:43

Raidy spielt hier seit 5 Wochen nicht mehr mit.

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