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Mal eine Frage an die Physiker im Forum.
Wenn mein Wohnmobil stark schief abgestellt steht, kann das die Luftdruckmessung an den beiden Rädern der abschüssigen Seite beeinflussen ? da schließe ich mich an:
macht es einen Unterschied ob beim Luftdruckmessen das Ventil oben oder unten ist? grüße klaus Macht es einen Unterschied, ob die Radlast 500 kg oder 1000 kg beträgt?? Da muss ich kein Physiker sein. Kein Unterschied.
Du kannst Dir auch einen Reifenkomplettsatz schicken lassen und montieren. Hat immer noch den gleichen Druck, obwohl dann ein Womo draufsteht. Christian ... mmmh
Wenn ich in einem Ballon den Druck messe und fest auf den Ballon draufdrücke, wird sich doch der Innendruck erhöhen. Wenn nein ... wo liegt mein Deckfehler? Belastung und Temperatur ändern den Luftdruck.
schrägstellen des Womos allerdings nur sehr wenig, es sei du kommst über 20° Schräglage Hallo zusammen
Wo etwas komprimiert wird (Gewicht) entsteht Druck. Dieser ist in einem geschlossenen Behälter an allen Stellen gleich (Ventil oben/unten). Viele Reinhold Stimmt.
Und wenn das Fahrzeug schief steht erhöht sich das Gewicht auf der abschüssigen Seite. Und der Druck steigt. Oder ??? Der Reifenhändler befüllt den Reifen mit dem erforderlichen Druck und dann erst werden die Reifen am Fahrzeug montiert. :roll: Der Druck p in einem gasgefüllten Behälter (Reifen) ist abhängig von der eingefüllten Gasmenge M, der (absoluten) Temperatur T, und dem Volumen V des Gasbehälters.
Es gilt: p = M*T/V Ein stramm aufgepumpter Reifen hat eine feste Gasmenge M drinnen, die Temperatur T ist auch konstant beim Beladen des Fahrzeugs, und das Volumen des Reifens ändert sich nur sehr wenig im Auflagebereich, wo der runde Querschnitt etwas zu einem Oval gedrückt wird. Deshalb ist im "Normalbetrieb" der Druckanstieg durch Beladung nur minimal. Die Temperatur beim warmgelaufenen Reifen hat da einen viel größeren Einfluß auf den Druck. Der Druck bleibt gleich.
Der Reifen gibt nach und ändert seine Form, darum ändert sich der Druck nicht. Würde der Reifen aus einem festen Material bestehen, würde sich der Druck erhöhen, wenn man den Inhalt komprimieren kann Flüssigkeiten lassen sich nicht verdichten, Gase aber schon. Ralf
Bei mir waren es Plus 1,05 bar, aber soll ja noch ok sein. :nixweiss: .@Thomas
Hab ich gerade gefunden: Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor für den Reifendruck ist natürlich auch die Temperatur im Reifen, oder in erster Näherung die Reifentemperatur. Dieser Zusammenhang wird ausgedrückt durch das sogenannte Gasgesetz: erhöht sich die (absolute) Temperatur um 10%, so erhöht sich der (Absolut-)Druck ebenfalls um 10%, wenn das Volumen sich nicht ändert – dies kann man beim geschlossenen Reifen annehme. Als Richtwert kann man bei einem Kaltfülldruck von 2 Bar annehmen, dass eine Temperaturerhöhung von 30 Grad (ca. 10%) den Reifendruck um 0,3 Bar erhöht. Ralf
Weshalb gibt der Reifenhersteller dann je nach Beladung verschiedene Drücke an? Wenn du nach deiner Idee beladen würdest, würde ja der Druck automatisch steigen.
Tut er aber nicht, er drückt das Gummi außer Form. Deshalb mehr Druck. Aber warten wir mal auf andere Vorschläge. Ralf
Das hängt mit dem Fahrkomfort zusammen. Je niedriger der Reifendruck, desto weicher das Abfedern. Ein Teil der Stoßdämpfung übernimmt dann der Reifen. Auf der Reifenflanke ist ein Wert eingetragen, z.B. PSI. Dieser Wert ist meist höher, als der vom Hersteller angegebene. Wenn jetzt der Reifen aus Komfortgründen wenig Luft hat und dann voll zugeladen wird, fängt er an zu walken und wird zu heiß. Dies ist dann die wirklich gefährliche Kombination. Nur am Rande. Stell mal Dein Fahrzeug auf die Hubstützen, (Räder nahezu frei) und messe den Luftdruck. Nachdem das Fahrzeug dann auf den Rädern steht ändert sich so gut wie nichts. Meine Stützen schaffen das bestimmt nicht :D
Selbst wenn ich draußen bin :twisted: Ralf Der Druck bleibt prakt. gleich, wenn die Elastizitätsgrenze des Reifens noch nicht durch zu pralles Aufpumpen erreicht ist.
Die durch das Gewicht des Fhrzgs. im Bereich der Aufstandsfläche des Reifens verdrängte Luft (kl. Volumen im Reifenbauchbereich) wird durch Dehnung des gesamten übrigen Reifens(grosses Volumen) aufgefangen, d.h. die Flanken werden auf Zug belastet, was auch das Federn bewirkt. Die Belastungsfähigkeit des Reifens wird nur durch nur durch höheren Luftdruck gesteigert. Drucksteigerung durch Erwärmung ist klar, d. Tiremoni leicht nachzuprüfen. 5,5 bar bei 20°C ergibt bei 45°C ca. 6,2 bar. Richi
Den Druckanstieg bei Temp-Anstieg habe ich auch schon durch Messen festgestellt. Nun stellt sich mir die Frage, wann messe ich :?: Eigentlich doch vor Vorantritt (kalt) :!: In diesem Zustand hinten beispielsweise 4,7 bar rein. Alles o.k.! Reifenhersteller Conti lässt 5,0 bar zu. Nun steigt im Laufe eines schönen Sommertages die Lufttemperatur und die Reifentemperatur natürlich auch. Plötzlich ist man schnell im Bereich von 6 bar. Platzt der Reifen gleich :gruebel: Im allgemeinen werden Reifen im kalten Zustand geprüft (Luftdruck der Reifen)
Und nein, er platzt nicht..... Aber warum soll man dann z.b. beim PKW den Luftdruck bei Urlaubsfahrten leer und voll beladen kontrollieren? Beladen meist höherer Druck empfohlen nach Anzahl der "Strichmännchen".
Richi Ganz einfach. Wenn das Auto leer ist, sind die Reifen doch hart, wenn du zuladen musst, dann siehst du, dass der Reifen sich verformt. An der Aufstandsfläche. Also mehr Luft rein. Das bringt den Reifen wieder in Form. Durch den höheren Druck verhindert man das walken des Reifens und somit einen Reifenschaden.
Ralf
Ja, und nur deshalb. @ Ralf, durch Zugabe von Luft(Druckerhöhung) veränderst du die Bedingungen im bestehenden System. Ich meine, entscheident sind nur die Faktoren Luftmeng und Volumen. Das sich bei Temperaturänderungen Differenzen ergeben, liegt an den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe Luft und Gummi in Verbindung mit Stahl (Felge). Da sich das Volumen des walkenden Reifens trotz veränderter Querschnittsform,- nicht verwechseln mit größerer oder kleinerer Fläche, die bleibt gleich- nicht verändert, wird auch der Innendruck konstant bleiben. Albert .@Albert
Das sag ich doch :D Mal zum nachdenken: was macht ein LKW? Da steht nichts von leer? Da aber viele Mobile LKW- Ähnlich sind haben die also eine Nachteil, oder nicht? Ralf
bleiben wir zur Abwechslung mal ernsthaft: es gilt: Druck = Kraft / Fläche -> leicht vereinfacht: Druck = Anzahl Gasmoleküle x Molekülgeschwindigkeit / Fläche (wers genauer wissen will: in Wikipedia nach "Gasgesetze" schauen, gibt Stoff für ein langes Wochenende) der Reifen steht stark schief: - Anzahl Gasmoleküle bleibt gleich - Geschwindigkeit der Moleküle (entspricht Temperatur) bleibt gleich - innere Oberfläche des Reifens bleibt gleich damit bleibt der Druck gleich, unabhängig ob der Reifen verformt ist, das Womo leer oder beladen ist...... grüße klaus Hallo Klaus,
das ist doch nun mal verständlich erklärt. Jetzt sollte es aber jeder kapiert haben, sogar ich. :D
Ich nicht, aber ich glaubs ihm trotzdem, weils einfach fachmaennisch klingt :) Aufstandssegment wird im Flankenbereich assymetr. belastet, Aussenflanke gezogen (wie in Kurvenaussenseite), Innenflanke wird gedrückt. Minderbar durch Druckerhöhung.
In Klausens Beziehung geht sehr schön die mittlere Molekülgeschw. ein(Braunsche Molekularbewegung), die sich bei Erhitzung deutlich erhöht u. damit der Druck. Die (dynamische) Federung (senkrechte/vertikale Kraft auf die Lauffläche) wird zunächst durch eine Druckwelle in der Luft aufgenommen, dann aber in waagrechte/horizontale "Ausbauchung" der gesamte Flanke umgewandelt, bei den Bandscheiben umgekehrt: vertikaler Stoss axial v. Gallertkern aufgenommen u. in radialen(horizontalen) Fasergürtel weitergegeben. Und wenn diese Fasern reissen--> der berühmte Bandscheibenvorfall. Richi Ich habe jetzt über Ostern erstmals unser Weihnachtsgeschenk, ein Reifendruckkontrollsystem ausprobiert.
Ausgangslage 5 BAR bei kalten Reifen (Michelin Agilis Camper 225/70R15). Nach kurzer Fahrt auf der Autobahn zeigte die Kontrollanzeige Vorne 5,5 Bar und Hinten 5,8 Bar an. Dabei blieb es dann auch. :? Es war ja auch noch kein Hochsommer. 8) Früher habe ich mir nie Gedanken über den Luftdruck während der Fahrt gemacht, ändern kann man eh nichts dran. Ich gehe aber davon aus, dass im Sommer die Reifen locker mit 6 Bar gefahren werden. Nachdem das mit dem Luftdruck einigermassen klar geworden ist, eine Frage an die Experten:
Warum gibt es (noch) keine Vollgummi-Reifen? Gerade einige Weltumrunder würden dies doch besonders schätzen, oder zumindest doch auch Radfahrer, für die es anscheinend bereits eine Füllmasse gibt, die einer Vollgummierung schon sehr nahe kommt.
Ich schätze mal das vor allem die 3,5t Fraktion "begeistert" wäre vom zusatzgewicht :D Verschiedene "Härtegrade" je nach belastung des Reifen geht dann auch nur bei der produktion. Wenn du 2t Achslast hast muss ein anderer Vollgummireifen drauf als bei 3t. Wird wohl irgendwie "nicht praktikabel" sein :wink: Ein Reifen ist ein Kunswerk. Er muss Kräfte in alle Richtungen aufnehmen. Unterschiedliche Witterungen aushalten, Temperaturen und auch mechanische Beschädigungen aushalten.
Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Federung. Versuch das mal herzustellen. Ich sag ja ein Kunstwerk Ralf
Da hätte ich da meine leisen Zweifel.......
Na dann setz dich mal auf einen Vollgummibereiften Gabelstapler und fahre mit dem über Unebenheiten,,,, dann merkst du warum keine Vollgummireifen
nicht leise zweifeln, sondern her mit den Fakten, ich bin lernfähig grüße klaus Dürfte davon abhängen wie gross die Verformung ist unten an der Auflagefläche.
Das Volumen im Reifeninneren wird kleiner weil sich der Reifen vom Durchmesser her eindellt. Dafür wird er in der Wulst unten etwas breiter. Ich denke mal dass sich da in Summa Summarum doch ein etwas höherer Druck bei höherer Beladung einstellen wird. Starke Diskussion. Irgendwie finde ich jedes Argument nachvollziehbar.
Aber ich habe keine Ahnung wer jetzt recht hat. Als Praktiker tendiere ich zu einer Messreihe, als fauler Sack lasse ich es aber und pumpe auf den Druck, den mir mein Reifenhändler aufgrund der Reifenmarke und der zulässigen Achslast rausgesucht hat. Andreas
Druck = Kraft / Fläche, d.h unabhängig vom Volumen grüße klaus
Der äussere Druck (Kraft/Fläche) wäre nur dann genau so gross wie der Innendruck, wenn der Reifen keine Kräfte aufnehmen würde. Das wäre nur dann der Fall, wenn der Reifen dünn wie ein Kondom wäre. .@ singelfreiheit
Da wird aber die gesetzliche Förderung von 1,5 mm Restprofil schon ein kleines Problem. :P Ralf Hallo Thomas,
geh mal einen Tag zurück, da habe ich versucht das herzuleiten. mich interessiert ja selber ob ich die Gasgesetze richtig auslegen kann grüße klaus PS: die Radler habens mehr mit den Berechnungen als wir, woran das wohl liegt? Hallo!
Bei der Druckbetrachtung handelt es sich nicht um mechanische Druck, Kraft durch Fläche. Hier drückt nämlich keine Masse auf eine Unterlage. Hier befindet sich Gas in einem geschlossenen Raum. Da gelten die Gasgesetze. Druck * Volumen = konstant. Die Temperatur ist dabei konstant. Nur wenn sich das Gasvolumen ändert, ändert sich auch der Druck. Um die Ausgangsfrage zu klären, muss man feststellen ob sich bei Schräglage das Luftvolumen im Reifen ändert. Da sind jetzt wieder die Fachmänner gefragt. Scout
nö! p*V = konstant Bei Belastung verformt sich der Reifen und das Volumen nimmt ab. Da diese Verformung aber nur minimal ist, ist auch der Druckanstieg minimal. |
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