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Eindrücke aus dem Frankreichurlaub 2005 …


Rudi Roehrich am 12 Aug 2005 12:17:10

Nach über 5100 km und 5 Wochen Reisezeit sind wir aus unserem diesjährigen
Frankreichurlaub zurück .
Es war ein Urlaub mit sehr schönen , aber auch negativen Erlebnissen
bzw. Eindrücken .
Unsere Reiseroute ging von von Dünkirchen immer an der Küste entlang
von der Picardie , Normandie, Bretagne und anschließend weiter bis nach
Bordeaux .
Auf der Rückreise hatten wir noch einen Abstecher für 2 Tage nach Paris
gemacht .

Zuerst möchte ich in Kurzform die positiven Eindrücke unserer Reise schildern :

Das schönste an unserer Reise war die sehr schöne und sehr abwechslungsreiche
Landschaft . Wir hatten gewaltige Steilküsten in der Normandie gesehen und ebenso
tolle Sandstrände . Die Bretagne gefiel uns mit ihrer recht wilden und zerklüfteten
Küste auch sehr gut . Die Stellplatzmöglichkeiten für Wohnmobile waren toll .
Fast immer hatten wir einen Stellplatz (Übernachtungsplatz) in erster Reihe mit direktem
Blick auf das Meer gefunden . Einige dieser Stellplätze werde ich noch ins Forum
stellen , sobald ich etwas mehr Zeit habe . Die Menschen in Frankreich hatten mich,
bis auf eine bestimmte Gattung von Mensch , wieder sehr positiv überrascht .
Sie waren immer sehr freundlich und aufgeschlossen . Für die Wohnmobilisten wurde
in Frankreich sehr viel getan . Das betrifft sowohl das Thema Stellplätze , sowie die
Entsorgungs- und Versorgungsmöglichkeiten für Wohnmobile .
Wie gesagt : Das Land ist einfach toll und eine Reise wert .

Jetzt aber leider zu den negativen Eindrücken :

Wir mußten leider 3x einen Campingplatz ansteuern , aber die Preise waren für meinen
Geschmack weit überteuert und Ausstattung ließ sehr zu Wünschen übrig .
Aber das ist wohl so in Frankreich .
Des weiteren sind mir manchmal die sehr hohen Kosten für Frischwasser aufgestoßen .
In Südfrankreich gab es eine Versorgungsstation , wo ich für schlappe 70 Liter ganze
6 Euro bezahlen mußte . Ich hatte das Wasser probiert , aber es enthielt keinen Whisky ,
der einen solchen deftigen Preis rechtfertigte .
Am negativsten sind mir aber in Frankreich die französischen Wohnmobilfahrer aufgefallen ,
die ein Wohnmobil gemietet hatten . Und das waren sehr, sehr viele ! Jetzt ein paar Gründe ,
warum mir gerade diese Wohnmobilisten negativ aufgefallen sind :

2. Nacht in Frankreich :
Neben uns stand in 3m Entferung ein solches französisches Mobil . Morgens um 7.30 Uhr
wurde die Aufbautür und das große Fenster geöffnet und der Fernseher lief bei voller
Lautstärke . Vorbei war es mit der Nachtruhe .

3. Nacht in Frankreich :
Wir hatten auf einem schönen Platz an der Küste gestanden und neben uns wieder ein
französisches Mobi . Wieder wurde abends über 12Volt das französische Fernsehen
eingeschaltet . Diesmal aber leise . Aber leider war wohl die Batterie vom Aufbau defekt
oder leer . Deshalb wurde bis Mitternacht alle 15 Minuten der Motor vom Ducato gestartet ,
damit der gute Mann fernsehen konnte. Wir sind anschließend geflüchtet ….

4. Nacht in Frankreich :
Wieder standen wieder auf einem sehr schönen Stellplatz . In der Nacht ist ein französisches
Wohnmobil dazugekommen . Am nächsten Morgen kam ich kaum aus der Aufbautür vom
Mobi , weil der gute Mann nur 35cm Seitenabstand eingehalten hatte . Zur anderen Seite
hatte er aber eine schöne freie Fläche .

Eine weitere Nacht in Frankreich :
Wir hatten auf einem schönen Stellplatz gestanden . Abends kam ein französisches Mobi
dazu . Ihr glaubt es nicht , aber es wurde von dem Herren und seine Kinder bis nach 24 Uhr
mit Knallkörpern geknallt . Der Mann freute sich nen Loch in den Mors , soviel Spaß hatte er ,
wir aber nicht .

Noch eine weitere Nacht in Frankreich :
Diesmal mit einem französischen Mobil , wo die ganze Nacht der Generator lief . Es war für
uns wieder Zeit , unsere Ohrstöpsel anzulegen ….

Und noch eine Nacht in Frankreich :
Neben uns stand ein , na was wohl ? Ja richtig , ein gemietetes französisches Mobil .
Am nächsten morgen war das Mobi weg und an der Stelle wo es stand , eine großes Pfütze
stinkender Brühe . Was für ein Ferkel !

Noch eine Nacht in Frankreich :
Morgens um 6 Uhr wurde von einem französischen Mobifahrer der Ducato-Diesel gestartet .
Der gute Mann fuhr nicht weg , nein , er ließ erstmal den Motor warmlaufen . Und das eine
ganze Weile . Aber er war nicht der Einzige französische Mietmobilfahrer . Andere hatten
die gleichen Eigenschaften an den Tag gelehnt .

Eine Nacht auf dem Campingplatz :
Wir standen mit unserem Mobi auf einem Campingplatz auf einer großen freien Wiese .
Es dauerte nicht lange und schon stellte sich in 3m Entfernung seitlich ein französisches
Mietmobil daneben . So standen wir nun : Aufbautür zur Aufbautür . Der gute Mann holte
den Stuhl für sich und seine Frau raus und beide setzten sich genau vor unsere Aufbautür .
Ich war völlig gepletted . Seinen Pfiffi (Hund) hatte er so angeleint , daß er trotz Schnur
in unser Wohnmobil kam . Man , war der Mann abgewichst …

Erlebnis an der Entsorgungsstation :
Eine Besatzung eines französischen Mobis entleerte in dem Gulli Ihr Abwasser und
2 volle Chemie-Toiletten . Danach war der dünne Abfluß verstopft und alles schwamm
über den Platz . Was für eine Sauerei das war ….

Noch schnell ein Erlebnis mit einer französischen Autofahrerin :
Das glaubt uns wohl keiner …. Wir standen mit unserem Mobi wieder an der Küste auf
einem tollen einsamen Stellplatz , die Markise hatten wir aufgrund der Sonnen ausgefahren .
Auf einmal kam eine ältere Dame mit Ihrem Auto angefahren . Nun ratet mal , wo sie das
Auto abstellen wollte ? Ihr ahnt es nicht . Sie fuhr unter die Markise und wollte die Karre
dort abstellen . Ich bin richtig ausgerastet …..

Nunja , wir hatten nach diesen Erlebnissen von den französischen Mietmobilfahrern die
Nase gestrichen voll . Ich könnte noch mehr Erlebnisse aufzählen , aber das sprengt wohl
den Rahmen .
Für uns steht nun fest :
- Das Land ist einmalig schön !
- Die Menschen (außer Mietmobilfahrer aus Frankreich) unheimlich nett !
- Das Wetter dort war klasse !
- Nie wieder in den Sommerferien nach Frankreich !
- Immer flüchten vor den französischen Mietmobilfahrern !
- Im nächsten Jahr geht es wieder nach N O R W E G E N !!


:tanz::tanz::tanz:

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Tipsel am 12 Aug 2005 12:35:07

Hallo Rudi,

willkommenn zurück und danke für den Bericht.

Schön bunt geschildert und ich musste grinsen, denn einiges davon haben wir auch in F erlebt. Einer stellte sich so dicht, dass wir unser leicht ausgestelltes Fenster nicht mehr zumachen konnten, denn dazu hätten wir es noch etwas weiter rausdrücken müssen, was nicht möglich war.

Aber ein schattiger Markisenplatz fürs Auto hat doch was :wink:

Und die Entsorgungsferkel gibts hier auch. In Klüsserath ist ein Liner nicht nah genug an die Station rangekommen und dann einfach mit offenem Schieber losgefahren, obwohl wir alle drumrum standen.

mauimeyer am 12 Aug 2005 12:39:12

Na das ist ja nicht so schön,
wir haben (leider) keine Kinder und sind in der Vorsaison gefahren. Wir hatten keinerlei solcher Probleme.
Was die Autofahrerin angeht, ich hätte glatt 50 € Garagenmietgebühr verlangt :D
So, und nun der richtigee Reisebericht und die Bilder nicht vergessen. :)

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Gast am 12 Aug 2005 12:42:48

Wie sind denn eure Tarife, wenn ihr schon schattige Parkplätze zur Verfügung stellt ? :D

Ja, (Miet)Mobilfahrer - und nicht nur französiche - sind schon ein eigenes Völkchen.

Aber deinem Bericht ist ja zu entnehmen das es insgesamt ein schöner Urlaub war und das versöhnt dann sicherlich auch ein wenig mit der besonderen Spzies Mensch.

Gast am 12 Aug 2005 13:04:48

Hallo Rudi Roehrich,
schön hast Du das geschrieben, hab mich grad köstlich amüsiert!!
Ja, ja, wer den Schaden hat ...
Nein im Ernst, hätte mich auch geärgert. Wir haben's in F, aber auch in I auch schon öfter erlebt, daß so nah rangeparkt wird, daß man schier die Aufbautüre nicht mehr aufbringt. Und als Ihr einen Schattenparkplatz produziert hattet, wart Ihr eindeutig zu langsam. Merke: Erst die Stühle raus, dann die Markise!!
Schönes Eingewöhnen in der Heimat und schönes Wochenende
(auf die Bildchen darf man noch gespannt sein?!)

eva b. am 12 Aug 2005 13:35:33

Hallo Rudi,
das sind so Geschichten, die können Dir eigentlich überall passieren. In Frankreich ist Ferienzeit, und da sind dann halt mehr französische Tölpel als ausländische unterwegs. Und viele Mietmobilfahrer wissen's einfach nicht besser, ist meist keine böse Absicht oder schlichtweg unüberlegt. Aber sonst scheint es ja ein schöner Urlaub gewesen zu sein. Gibt's auch noch einen Bericht und ein paar Bilder? Wäre nett :wink: :D

Ingrid11 am 12 Aug 2005 13:50:00

Hallo Rudi,

Schade um solche Erlebnisse, denn Frankreich ist ein wunderschönes Land.
Das Problem ist wirklich die Hauptsaison, wo alles unterwegs ist.

Ja, solche Ferkel haben wir auch in der Omaha-Beach gesehen aber das war ein Italiener der ungeniert neben der Hauptstrasse den Abflusshahn öffnete.Dabei hatte er wirklich nur vielleich 30l drinnen :eek:
Das wäre nicht notwendig gewesen.

Eines ist sicher, so genau nehmen es die Franzosen nicht wie wir, das ist nun mal so.

Dafür haben wir, besonders in den kleinen Geschäften, wirklich nette Verkäufer gefunden, die so richtig bemüht waren, uns über die Sprachbarrieren zu helfen :) :) :) :)

Ich freu mich auch auf Deine Bilder.

Imperator am 12 Aug 2005 19:18:17

:D halelulia Rudi R.,
ich habe mich eben erst eingeloggert und dann so ein Bericht.
Hab mir fast die Hose naß gemacht. :wink:
Wir sind auch gestern erst verfrüht wieder zu hause aufgeschlagen. Wir hatten in Deiner Nähe (Südsee Camp) unseren Sommerurlaub fest gebucht. Sind aber wegen dem schlechten Wetter etwas früher abgezogen. (haben auch ein paar unliebsame Überraschungen erlebt,...in Deutschland) Mal sehen, vieleicht fahren wir noch ein paar Tage nach Frankreich,....hat doch was :razz:
Frank

Günni56 am 12 Aug 2005 19:27:09

Naja, andere Länder andere Sitten !! :roll:

dieterrudi am 13 Aug 2005 10:01:02

Servus Rudi Roehrich,
wir haben Deinen Reisebericht und die "Erlebnisse" in Frankreich mit Schmunzeln und Kopfnicken gelese.
Ich find es prima, daß du zuerst die schöenen Seiten Eurer Reise geschildert hast. Ich bekomme schon wieder Reisesehnsucht nach"Frankreisch"! :razz:

Zu Wasserkosten fällt mir unsere Erfahrung im heißen Sommer 1986 in der Nähe von Contis Plage/Cote d'Argent-Atlantik ein: das Wasser war in diesen Sommer knapp in Frankreich und wir mußten für 50l Trinkwasser damals schon 15FF, entsprechend ca. 5DM an den Tankstelle zahlen.
Die meisten Duschen an den Düneparkplätzen und die Wasserhähne auf den Marktplätzen waren geschlossen.

Zu den weniger erfreulichen Erlebnissen mit franz. WOMOs haben wir auch eineige Erfahrungen: im Frühjahr 2000 in der Freisteher-Doppelbucht La Carolina/Murcia/Andalusien standen links neben uns 3 WOMOs mit älteren Franzosen. Als sie nach 3 Tagen wegfuhren, haben sie ihre Toiletten-Kassetten im Gebüsch neben den WOMOs entsorgt. Wir mußten einige Kanister Meerwasser (Süßwasser war knapp) zur "Neutralisierung und Spülung" holen! :x
Ein anderer franz. WOMO-Nachbar, der das sah', rief ihnen zwar eine Warnung zu, aber das kümmerte die Senioren nicht. Unser franz. Nachbar zuckte dann die Schulter und sagte "Ce la Vie", rückte seine Stühle etwas weiter weg von den verunreinigten Gebüschen und trank einen Schluck Rotwein!

Ich glaube, die Franzosen sind etwas "lockerer" bei solchen Dingen! :roll:

Leider haben wir das auch schon in unserem Lieblingsreiseland Schweden mit anderen Europäern erlebt - So isses Leben!

Aretousa am 21 Aug 2005 16:50:07

Hallo Rudi R. wir sind erst heute zurückgekommen und haben eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht- aber ich kann dich trösten die italienischen Wohnmobilbesatzungen in Frankeich waren um ein vielfaches schlimmer als die französischen- deshalb meinte mein Sohn in den letzten Tagen- "Nächstes Jahr fahren wir in die Toscana- da trifft man dann wenigstens keine italienischen Wohnmobile- die sind nämlich alle in Frankreich.
Aretousa

Gast am 21 Aug 2005 17:42:25

die italienischen Wohnmobilbesatzungen in Frankeich waren um ein vielfaches schlimmer


...wie viele besatzungen hast du denn gesehen? ALLE? ne, halt dich bitte mal etwas zurück mit solchen verallgemeinerungen... :?

wienix am 21 Aug 2005 18:55:54

tach Rudi,

kann einerseits deine erfahrungen nur bestätigen, vor allem was unerwünschte annäherungen angeht, die meinigen sind aber vll etwas älter :wink:, und so haben wir uns in den sommerferien schon lange angewöhnt, unsere "stellung" vorausschauend im hinblick auf später eintreffende "nachbarschaft" zu gestalten, egal wo; es passt dann halt keiner mehr dazwischen: zwischen uns und die riesenpfütze zwei meter daneben, oder zwischen uns und die hecke, zwischen uns und den abgrund, die felsen etc.

kann für uns übrigens nicht ganz bestätigen, dass zumutungen durch andere womos der schwere oder menge nach bestimmten nationalitäten zuzuordnen sind, mangelnder rücksicht/anpassung/einsicht begegnen wir jedenfalls immer wieder mal ... lasst es euch nicht verdrießen !

die nummer mit dem markisenparkplatz ist allerdings neu im showgeschäft :D

Gast am 21 Aug 2005 19:15:22

siehe meinen Beitrag über Quersteher --- und das waren immer nur deutsche Wohnmobilisten.......... aber eben es waren einzelne, deshalb alle in den selben Topf werfen ????????

flup am 21 Aug 2005 19:34:01

Hallo Rudi

Man hört und liest ja Verschiedenes über das schöne Frankreich. Die Palette reicht über Traumreise im Norden und Westen bis zum Horrortrip im Süden dieses interessanten Landes. Beide Seiten enthalten wohl etwas Wahres.

Obwohl Du die positive Seite Eurer Frankreichreise in den Vordergrund gestellt hast, gibt uns Dein Bericht ziemlich zu denken. Wie es scheint, waren dies ja keine Einzelfälle. Wir wollten in den nächsten Jahren unsere Reiseziele auch in diese Richtung lenken. Da wir mit unserem Womo bisher noch nie in dieser Gegend auf Entdeckungsreise waren, hat uns Dein Reisebericht besonders angesprochen.

Wenn wir nicht nur auf der Durchreise sind und ein paar Tage am gleichen Ort verweilen, pflegen wir eher auf Campingplätzen zu stehen und weniger auf Stellplätzen. Deine Erfahrungen zum Preis-/Leistungverhältnis haben uns auch da ein wenig unsicher gemacht, ob Frankreich wirklich eine Reise Wert ist. Allerdings liegt unser Urlaub meist ausserhalb der Hauptreisezeit. Wie sehen die Preise dann aus? Sollten diese massiv niedriger sein, könnte das Preis-/Leistungverhältnis ja wieder einigermassen stimmen :wink:
Könnte es sein, dass die vielen Unstimmigkeiten vor allem mit der Hauptferienzeit zusammenhängen?

Wir werden unseren Reisetermin für Frankreich jedenfalls entsprechend planen müssen, denn wir lieben solche Begegnungen ebenso wenig, wie Ihr.

Viel Spass auf Eurer nächsten Reise wünschen Euch
Heinz und Anita

Gast am 21 Aug 2005 19:39:25

Wer in Frankreich auf CP -Plätze will und nicht allzu viel Geld dafür bezahlen möchte dem empfehle ich die Camping Municipal s .
Die kosten höchstens 10 Euro und sind in der Regel sauber und gut geführt.

agu am 21 Aug 2005 19:43:27

Hallo Heinz, Hallo Anita

Wir fahren seit Jahren nach Frankreich und kann nichts negatives berichten. In den Monaten Mai und Juni sind die Campingplatzpreise niedriger und viele Stellplätze leer.
Auch in Deutschland sind im Juli/August viele Plätze völlig überteuert und auch voll.
Wir haben es uns angewöhnt im Juli/August unser WoMo kaum noch zu nutzen.

wienix am 21 Aug 2005 19:44:53

so isses, ein beispiel:

cp municipal lampaul ploudalmezeau kostete laut aushang für für womo, platz, zwei personen inkl. strom, duschen usw.: 9,50 € pro tag ... in der hauptsaison 2005 !

Gast am 21 Aug 2005 19:52:12

Wir haben für den CP Platz in Vitre für 2 Personen mit freiem Duschen sowie Ent.- und Versorgen 7 Euro bezahlt. Die Camping-Box war ca 100 Quadratmeter gross.

Aretousa am 22 Aug 2005 00:10:26

Ich habe keinesfalls verallgemeinert sondern Erfahrungen am eigenen Leib erwähnt- so wie du auch. Mein Sohn bediente sich der Ironie- dachte das merkt man. Aber ich muss zugeben auch deutsche Rentner und Dauercamper auf Stellplätzen können nerven.
Wir haben immer Stellplätze gefunden- zwei waren Campingplätzen angeschlossen- auf der Ile de Re zahlten wir 8,40 € für 3 Personen in Port de Barques vor der Ile Madame 7,67 €- beide Male einschließlich der Benutzung aller Campingplatzeinrichtungen (supertolles, fast unendlich lange, heißes Duschen!!!)
A.

camper24 am 22 Aug 2005 18:39:31

Camper sind scheinbar recht kontaktfreudige Menschen. Kaum zeigt sich irgendwo ein Wohnmobil an einem einsamen Parkplatz oder einem abgelegenen Stellplatz, darf man erwarten, dass sich demnächst ein zweites oder drittes Fahrzeug gleicher Gattung dazu gesellt. Was in feindlicher Natur in Gegenwart von wilden Bären und Hyänen verständlich und ratsam ist, scheint jedoch im zivilisierten Mitteleuropa doch etwas übertrieben.

Wieso kommt es eigentlich zu einem derartigen Rudelverhalten ansonsten individualistisch geprägter Zeitgenossen? Ist es die Angst allein in der Fremde schutzlos und Einsam (anderen) bösen Menschen ausgeliefert zu sein? Oder ist es der Wunsch nach Kommunikation, welcher sofort nach erreichen des Stellplatzes von jenem autistischem Gefühl überlagert wird, das jegliche Kontaktaufnahme verhindert? Ist es vielleicht nur der im frühen Kindesalter erlernte Ordnungssinn Gleiches zu Gleichem zu fügen? Oder ist nur die profane Tatsche entscheidend, dass just jener Stellplatz in unserem stark besiedelten Umland doch nicht so einsam oder abgelegen ist und deshalb in irgendeiner Publikation in 10-tausenfacher Auflage veröffentlicht wird.

Jedes für sich genommnen also ein ausreichender Grund für die Ansammlung der weithin gut sichtbaren Freizeitfahrzeuge, die auf Grund auffälliger Lackierungen geradezu dazu einladen weitere Spezies gleicher Art anzulocken. Wären unsere Wohnmobile nicht Wohnmobile sondern Insekten, würde man sicher von Paarungsverhalten sprechen. Letzteres scheint zumindest bei ein paar wenigen wortwörtlich genommen zu werden, denn die lieben den direkten Kontakt so sehr, dass sie – wäre da nicht die teure Blechverkleidung – wohl gerne aufeinander parken würden. Oder steckt da etwa System dahinter?

Die räumliche Nähe hat nämlich viele Vorteile. So ist schon bei Karl May die Aufstellung der Siedlertrecks in Wagenburgen beschrieben um sich gegen feindliche Indianer zu verteidigen. Zwar gibt es hierzulande keine Indianer, schon gar keine feindlichen, aber der Sinn der Wagenburgen hat was. So haben z.B. Einbrecher kaum eine Chance, wenn die Wagen im Abstand von weniger als 30 cm geparkt werden. Sollte es dennoch einem Dieb gelingen einzudringen, reicht leises Rufen und der Nachbar kann Hilfe leisten. Weiterhin ist der Nutzungsgrad der Stellflächen entschieden höher und bei Sturm und Kälte ist eine gewisse Schutzwirkung nicht abzusprechen. Problematisch ist nur, dass bei wenigen Teilnehmern einer Wagenburg immer ein äußeres Fahrzeug übrig bliebe, welches stets auf einer Seite schutzlos wäre. Empfehlenswert ist daher, im Stundentakt die Aufstellung der Fahrzeuge zu ändern. Ein riesiger Vorteil ist auch die Schallübertragung zwischen den Wagen. So ist es sehr beruhigend, die regelmäßigen Atemgeräusche aus dem Nachbarwohnmobil zu hören und gleichzeitig auch ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt bei krankhaften Atemstillstand. Hier kann sofort erste Hilfe veranlasst werden – ein Aspekt der oft vernachlässigt wird. Dass bei kreisförmiger und geringabständiger Aufstellung der Fahrzeuge eine nicht unerhebliche Energieeinsparung erreicht wird sollte vor allem unter den grünen Politikern verbreitetes Basiswissen werden und dann wohl auch im Bundestag zu einer Grundsatzdiskussion führen, mit dem Ziel, diese Art der Platzierung grundsätzlich vorzuschreiben,

Offensichtlich scheinen die Kenntnisse dieser geringabständigen Platzierungsform, kurz „GAP“ schon weit verbreitet. So kann nicht nur im Inland eine gewisse Zunahme der GAP beobachtet werden sondern auch – wie inn Deinem Erfahrungsbericht eindrucksvoll dokumentiert, im gallischen Sprachraum. Auch bei den Niederländern ist die GAP bereits durch Flächenverknappung auf freiwilliger Basis eingeführt und wird auf Campingplätzen bereits erfolgreich praktiziert, was der Autor dieser Zeilen persönlich erleben durfte. Die Zubehörindustrie steht mit einer neuen Generation von Abstandsensoren bereits in den Startlöchern. Diese sind nach mehrjährigem Test vorne und hinten ausreichend erprobt um sie nun auch seitlich an den Fahrzeugen einsetzen zu können. Diese geniale Erfindung ist für Fahrzeugabstände bis zu 5 cm geeignet – also ausreichend Toleranz für die neue Platz sparende Parkweise.

Zusammen mit der geplanten Wohnmobilsteuer wäre damit ein echter Durchbruch gelungen. :D

Solltet Ihr also auf Euren Reisen diesem neuen Typus von Engparkern begegnen, so lobt den Reisemobilisten für seine vorbildliche und moderne GAP. Fragt ihn, wo man diese GAP lernen kann, ob es Kurse dafür gibt oder ob er Euch diese Parkform nicht gleich hier auf dem Gelände nochmals vorführen kann. Helft ihm bei der Auswahl eines geeigneten anderen Fahrzeugs und gebt ihm durch Euer aufmerksamkeitsstarkes Zusehen das Gefühl der Anerkennung. Sollten alle diese Maßnahmen nicht helfen, so lasst ihm des Nachts die Luft aus den Reifen oder pinkelt in seinen Wassertank. :razz:

alsace am 22 Aug 2005 19:55:31

Wir machen zu 99% in Frankreich Urlaub und haben sowas noch nie erlebt, egal ob Nord-, Mittel- oder Südfrankreich. Wir waren auch schon zu jeder Jahreszeit unterwegs, auch in der Hauptsaison. Aber vielleicht liegt es daran, dass wir überzeugte Freisteher sind und Campingplätze und offizielle Stellplätze meiden.
Auf der anderen Seite fuhr ich in meiner Heimatstadt Weil am Rhein vor ein paar Wochen hinter einem deutschen WOMO her, das während der Fahrt entsorgte, das Dreckwasser floss in vollem Schwall raus.

Lasst euch den Urlaub in Frankreich nicht vermiesen, Frankreich ist immer eine Reise wert!

Karin

Aretousa am 22 Aug 2005 22:22:35

So isses
Aretousa

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