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Gute Fahrt und eine gute Zeit. Jou,
wir wünschen Gogoline und Dir ne ruhige Überfahrt und ne schöne Zeit. Bleibt gesund und zum Abschluß ein Bild von einer Super Idee von Euch. Die Aufstiegssperre zum Bett. Bei uns dient dieses Brett zusätzlich als KüchenAblage. Wir bauen das gerade ein, allerdings nicht klappbar, sondern als Einschub in den Kleiderschrank. Sollten wir uns noch einmal treffen, wird das gefeiert. :wink: Ich baue das Brett gerade ein. Lieb von Felix und Felicitas :) ![]() Hallo Gogoline und Gogolo,
ich wünsche Euch einen wunderschönen Islandaufenthalt und viele neu Eindrücke und natürlich freue ich mich schon auf Deine Berichte und Fotos. Gute Fahrt :lenker: Also, ich bin nun auch schon gespannt wie ein Flitzebogen.
Die Vorbemerkungen haben mir schon so richtig den Mund wässrig gemacht und ich kann die Reiseberichte kaum erwarten. Was für ein aufregendes Leben ihr beiden ( oder soll ich sagen: ihr drei) führt. Ich bewundere Menschen sehr, die Dinge "einfach machen" Natürlich muss man die Möglichkeit haben, aber man muss Chancen eben auch nutzen...Huch, nu geht es aber gerade mit mir durch... :eek: Also, ich wünsche Euch ne tolle und unfallfreie Reise, bleibt gesund und erlebt viele Abenteuer! Hallo ihr beiden,
eine tolle Fahrt mit ganz vielen, tollen Eindrücken, das alles pannenfrei und bei bester Gesundheit wünsche ich euch! :) ich wünsche euch eine wunderbare zeit!
vor 20 jahren war ich auf island und habe es immer noch in toller erinnerung. gute reise!
Was ich mit großer Entschiedenheit bestreite. :D Gute Reise! Anreise mit dem Gogolobil:
Die Anreise erfolgte von Rosenheim am 11. Juni 2012 ganz gemütlich über Hochstahl in Franken und Hammelburg an den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) und standen bei Brauers Aalkate in der Nähe von Rendsburg. Dort verbrachten wir einen Tag unmittelbar am NOK um ein wenig „Schiffe ansehen“. Es fuhren einige tolle Pötte an uns vorbei und über --> Link ist es möglich, schon im voraus zu sehen, welches Schiff mit welcher Tonnage, Ladung, Zielhafen usw. so an uns vorbeiziehen wird. Wir waren ja schon öfters bei Brauer an der Aalkate. Er kennt uns mittlerweile schon und begrüßte uns auch gleich mit den Worten: „Die Weltenbummler sind wieder da“. Klar, dass wir dort übernachten konnten und wir haben auch in der Aalkate sehr gut zu Abend gegessen. Es gab Gebackene Schwarzmundgrundeln mit Senf- und Knoblauchsoße. Schwarzmundgrundeln sind sehr kleine Fischchen, die werden nur geköpft, ausgenommen, gebacken und dann in einem Stück mit den kleinen Gräten gegessen.
Langweilig wird es uns nicht, und es ist ein schöner Beginn für die Reise. Die nächste Station ist nicht weit. Rømø, eine kleine Insel in der Nordsee vor dem südlichen Dänemark. Dort auf Rømø ist auch ein Autostrand, man kann mit seinem Pkw oder Wohnmobil bis ganz ans Meer fahren. Aber Vorsicht ist insbesondere für die „normal“ angetriebenen Fahrzeuge angebracht: wenn man im Sand auf die hellen Sandstellen fährt, dann wird es wahrscheinlich recht tiefsandig und man gräbt sich mit dem Fahrzeug erbarmungslos ein. Dänische „Retter“ mit Allradfahrzeugen sind schnell zur Stelle und ziehen gegen kräftiges Entgelt das havarierte Fahrzeug wieder aus dem Sand. Auch ein Deutscher mit einem alten Feuerwehrfahrzeug möchte sich durch diverse Rettungsaktionen ein Zubrot verdienen. Ich verkneife es mir, mit dem Gogolobil andere Fahrzeuge herauszuziehen und genieße viel lieber die schöne Aussicht auf den Strand. Zwei schöne Standtage vergehen sehr schnell. Das Wetter ist gemischt, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab und auch einmal ein kräftiger Wolkenbruch brachte große Wasserpfützen. Der Wind ist ideal für die Kitesurfer und Drachenflieger. Auch ich habe mir einen schönen großen Lenkdrachen gekauft und den lasse ich natürlich gerne steigen. Es machte auch unheimlichen Spaß auf Rømø ohne Vorschriften mit dem Gogolobil kreuz und quer durch den Sand (auch durch die hellen, tiefen Stellen) und die Wasserpfützen zu kurven ohne Angst haben zu müssen darin stecken zu bleiben – Allrad und Differentialsperren sei Dank. Leider ist es nicht möglich, mit dem Fahrzeug auf dem Autostrand zu übernachten – in der Zeit von 21 – 7 Uhr ist der Strand für Fahrzeuge gesperrt. Also blieb uns nichts anderes übrig, auf dem unmittelbar davor liegenden Campingplatz (sehr sauber, große Standplätze) relativ teuer zu übernachten.
Weiter ging es nach Hirtshals, fast am nordlichsten Ende von Dänemark, von dort nimmt uns am Dienstag „unser“ Schiff, die Norrøna (Smyril-Lines) mit um uns zu den Färöern und nach Island zu befördern. Wir sind sicherheitshalber bereits einen Tag vor der Fährabfahrt dort und lassen es gemütlich angehen. Wahrscheinlich werden wir so ziemlich als letzte an Bord fahren dürfen weil wir auf den Färöer-Inseln einen Zwischenstopp machen (und logischerweise dort von Bord müssen ohne dass die anderen Fahrzeuge umrangieren müssen) und erst eine Woche später wieder mit der Norrøna weiter nach Island fahren.
In Hirtshals gibt es eine riesige Bunkeranlage mit Bunkermuseum aus dem 2. Weltkrieg zu besichtigen und es ist auch möglich, den Leuchtturm „Hirtshals Fyr“ aus dem Jahre 1863 zu besichtigen. Der Leuchtturm, 35m hoch, ist immer noch in Betrieb. Von dort aus hat man bei guter Sicht einen herrlichen Ausblick über den Skagerrak, Hirtshals und den ganzen nordwestlichen Teil des Gebietes von Vendsyssel. Das Schiff: Die Norrøna zählt zu den neuesten Schiffen im Nordatlantik. Vom offenen Deck aus hat man einen unvergleichlichen Blick bis zum Horizont - Wellen, Meer und der Himmel - und stets bietet sich die Gelegenheit, Seevögel zu beobachten oder mit etwas Glück vielleicht auch einen Wal zu sehen.
Die neue Norröna ist als kombinierte Passagier- und Frachtfähre auf der Flender Werft in Lübeck gebaut worden. Das Schiff hat etwa die dreifache Kapazität für Fahrzeuge aller Art, verglichen mit der Vorgängerin "Norröna 1". An Bord stehen 318 Kabinen und über 300 Liegen für maximal 1428 Passagiere zur Verfügung, auf den Wagendecks finden bis zu 800 PKW Platz. Die Frachtkapazität liegt bei 3250 Tonnen. Baujahr: 2003 / Flender Werft AG, Lübeck Baupreis: € 93,4 Mill. Gesamtlänge: 165,74m Breite: 30,00m Tiefgang: 6,30 m Gewicht: 6.350 Kabinen: 318 (1012 Betten) Passagierkapazität: 1428 PKW: 800 oder Trailer: 130 Spurmeter: 1830 Frachtkapazität: 3.250 Tonnen Reisegeschwindigkeit: 21 Knoten Hauptmaschinen: 30.000 BHP Kosten der Überfahrt: wir bezahlten für Anreise und Abreise jeweils in der Zwischensaison und eine Zwei-Bett-Außenkabine sowie dem Gogolobil (6,5m Länge, 3,45m Höhe und 2,20m Breite) insgesamt 2.906€.
Leider hat die neue Norrönna nicht mehr den Charme und die Servicequalität der „alten Norröna“. Die Kabinen sind besser geworden und auch die Kapazität des Schiffes. Aber insbesondere das Essen und Trinken ist sauteuer und die Auswahl der Abend- und Frühstücksbuffets ist sauschlecht. Das Essen war lauwarm und die Auswahl zwischen den Speisen sehr beschränkt. War früher u.a. noch gebratener Lachs oder gefüllte Lundis, Lammbraten und andere Spezialitäten auf der Theke – so ist jetzt „Fehlanzeige“. Dafür gibt es fetten Walspeck. Beim Frühstücksbuffet ist die Wurst- und Käseauswahl sehr mager, das „Rührei“ ist künstlich. Spiegeleier und Fisch = Fehlanzeige. Dafür kostet an der Bar und im Restaurant ein halber Liter Bier 6 Euro. Das Abendbuffet schläft mit rd. 30 Euro und das Frühstücksbuffet mit rd. 16 Euro zu Buche – auch nicht gerade ein Schnäppchen für die schlechte Qualität. Mittlerweile sind wir wohlbehalten auf den Färöer-Inseln im Nordatlantik angekommen. Der Bericht über diese Inseln folgt in Kürze.
Habe die Ehre Gogolo Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Gute Reise weiterhin Ulli Moin Gogolo, schön dass Du Dich gemeldet hast. Wünsche Euch viel Spaß auf den Faröern und freue mich schon auf weitere Worte und Bilder.
Das heißt, man muss heute keine Zwangspause von zwei oder drei Tagen mehr auf den Faröer machen, wenn man nach Island will? Wobei mir das auf den Faröer gar nicht schlecht gefallen hat. Für alle, die nicht genau wissen, wovon ich rede: Die alte Norröna ist von Hirtshals nach Thorshavn auf den Faröer gefahren, da mussten alle Islandfahrer von Bord. Dann sind sie nach Bergen (Norwegen) und wieder zurück nach Thorshaven gefahren und erst dann gings weiter nach Island. Auf dem Rückweg haben sie in Thorshavn die Norwegenfahrer ausgeladen und bei der nächsten Runde auf der Hinfahrt nach Bergen gebracht. Aber laut der Smyril-Line Webseite spart man sich jetzt den Schlenker nach Bergen. Viel Spaß auf den Inseln und erschreckt nicht die Schafe. CarbonUnit
Ja, die Norrøna hat einen neuen Fahrplan. Samstags fährt sie von Hirtshals nur zu den Färöern und dann gleich wieder zurück nach Dänemark, wo man dann am Dienstag direkt nach Island einchecken kann. Natürlich kann man beim Zwischenstopp (wie wir es gemacht haben) auch runter vom Schiff und eine Woche auf den Färöern bleiben. Wenn man keine ganze Woche dort sein möchte, sondern nur drei Tage, dann kann man auch am Samstag anreisen und ist dann ab Sonntag abends bis zum Mittwosch auf den Färöern. Die Inseln lohnen sich wirklich anzusehen. Wir haben - für färöerische Verhältnisse - bestes Wetter, d.h. es regnet nicht(!!!), ist aber windig und Wolken und Sonne wechseln sich ab. Und auf die Schafe, die manchmal unvermutet vor das Fahrzeug laufen, passen wir schon auf. Frisches Lammfleisch gibt es in den Supermärkten... Habe die Ehre Gogolo Menno,
das wird ja schon wieder informativ und vor allen Dingen spannend. Aber Gogolo: Bei Dir laufen die Schafe doch eher unters Womo durch als vor Euer Gogolobil? Viel Spaß Gogoline und Dir. Felix52 ![]() Die Färöer-Inseln – Zwischenstation mitten im Atlantik:
Auf diesen Inseln machen wir einen einwöchigen Zwischenstopp. Von unseren früheren Islandreisen sind uns die Färöer bekannt und sie haben uns schon immer gut gefallen. Die Tage werden hier schon wesentlich länger und die Natur ist hier noch größtenteils im Urzustand. Die Färöer liegen nordwestlich von Schottland auf halben Weg zwischen Dänemark und Island auf 62°N inmitten des nordatlantischen Golfstroms. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln. Kein Punkt ist mehr als 5km vom Meer entfernt. Das Seeklima bedingt sehr wechselhaftes Wetter: strahlender Sonnenschein, Nebelbänke und Regenschauer lösen sich in schnellem Wechsel ab. Regen gibt es normalerweise fast an jedem Tage (wir hatten großes Glück und eine Trockenperiode erwischt), durchschnittlich regnet es an rd. 300 Tagen im Jahr irgendwo auf den Inseln. Die Einwohnerzahl beträgt insgesamt rd. 49.000. Davon wohnen 19.900 in der Hauptstadt Tórshavn. Die Färöer haben sein 1948 eine eigene Regierung und sind selbständiges Mitglied des dänischen Reichsverbandes mit eigener Flagge, Währung und Sprache. Von den Schafen haben die Färöer ihren Namen her, denn Føroya (= Färöer) heißt übersetzt Schafsinseln. Thorshavn und Regierungsviertel:
Blick vom Übernachtungsplatz Torshavn:
Die erste, breitere Bevölkerungsschicht im mittleren Europa, die etwas von der Existenz des europäischen Zwergstaates im Nordatlantik erfuhr, war die der Fußballfans. Denn im Qualifikationsspiel zur EM 1992 schlugen am 12. September 1990 im schwedischen Landskrona die kleinen Färöer-Inseln die hohen Herren aus Österreich mit 1:0 (60. Minute durch Nielsen). Die Fußballsensation war perfekt, und der damalige österreichische Bundestrainer Hickersberger - den Düsseldorfern ja kein Unbekannter - wurde entlassen. Trotz dieses spektakulären Sieges blieb es den färingischen Fußballern unter Trainer Paly Guglaugsson dennoch versagt, nach der höchsten europäischen Fußballkrone zu greifen. Die aber holte das dänische Mutterland, ebenfalls sensationell... Aber das ist eine andere Geschichte. In Hirtshals in Dänemark fahren wir als eines der ersten Fahrzeuge an Bord des Schiffes der Smyril-Line und wir steuern Tórshavn, die Hauptstadt auf den Färöer-Inseln an. Die Färöer sind ein Zwischenstopp der Norrøna auf dem Weg nach Seydisfjöður in einem Fjord an der Ostküste Islands, dem Endpunkt der Fährpassage. Die rund 30stündige Überfahrt von Dänemark zu den Färöern war ruhig, das Wetter war gut. Kein nennenswerter Seegang. Also sehr „magenfreundlich“. Wir nutzen die Gelegenheit, um die Inselwelt der Färöer ein wenig intensiver anzusehen und haben daher schon vorn vorneherein geplant, einen Zwischenstopp zu machen, dort eine Woche zu verbringen und mit der Norrøna erst in der darauffolgenden Woche weiter zu fahren. Insle Nolsoy:
Holzkirche:
Tal von Saksun:
Prächtiges Wetter empfängt uns auf den Färöer. Die Sonne scheint warm vom Himmel. Wer weiß, wie lange das anhält und darum machen wir gleich in der Hauptstadt Tórshavn nach der Ausschiffung und der Zollkontrolle (problemlos) eine kleine Fotosession insbesondere im Parlamentsviertel Tinganes (siehe obige Bilder) mit den schönen alten grasbedeckten Häusern. Das färöische Parlament, das Løgting, wurde gegründet auf Tinganes in Tórshavn um das Jahr 850 und ist somit eine der ältesten basisdemokratischen Volksvertretungen der Welt. Klare, saubere Luft ohne schmutzige Umweltpartikel lassen uns aufatmen. Und schnell bekommen wir hier auf den geruhsamen Inseln einen anderen Rhythmus. Die hektische Bewegung der Gedanken nimmt ab. Die Stille – nur unterbrochen durch Vogelgezwitscher – übernimmt die Unruhe und das hektische Treiben des Tages. Die Uhr scheint langsamer zu gehen. Das Herz schlägt langsamer. Das Altern der Seele lässt nach. Die Leichtigkeit des Daseins wird als unermesslicher Luxus verspürt. Die Stille senkt sich über das Land und die Menschen, und die Tage gehen ihren eigenen langsamen Gang. Man merkt den ruhigen Puls eines Daseins, bei dem Verspätung und die Ruhe als Qualität und als ein ersehnter Teil des Lebens gelten. Das Einzige, was terminlich für uns noch wichtig ist, ist der Abfahrtstermin der Fähre. Tjörnuvik:
Selatrad:
Austernfischer, das Nationaltier der Färöer:
Sumpfdotterblumen wachsen überall:
Steile Berge umgeben die Dörfer und Städte. Von Klüften gespaltene grüne Hänge und Wiesen. Dazwischen Wasserfälle und Schafe. Eine grandiose, unberührte Landschaft liegt zu unseren Füssen. Tausende Vögel (260 Gattungen) fliegen durcheinander in einem unergründlichen Muster und stoßen doch nicht zusammen. Und schreien und singen ein „Lied“ das man nie mehr vergisst. Unsere Übernachtungsplätze sind meist in unmittelbarer Nähe zum Meer, so können wir die Brandung des Meeres an den Felsen und den Vogelgesang gut hören. Wenn über dem Meer Nebel ist, dann haben die vielen Leuchttürme am Ufer nicht nur ein optisches Signal, sondern tuten auch mit einem tieftönigen Nebelhorn. Der kleine Ort Elduvik mit 24 Einwohner:
Bunte, grasbedeckte Häuser der kleinen Dörfer (mit stellenweise nur 20-50 Einwohner) geben ein farbenprächtiges, idyllisches Bild ab. Kleine Kirchen, ebenfalls grasbedeckt mit schlichten Innenräumen runden das Bild ab. Das alles in einer derart sauberen Luft, was man von uns in Deutschland gar nicht mehr gewohnt ist. Wir fühlen uns sauwohl! Mehr möchte ich darüber nicht schreiben denn die Ortsnamen der kleinen Dörfer und Orte, die wir besucht haben, sagen euch sicher nicht viel… Sollen die eingefügten Bilder für sich sprechen!
Die Straßen sind bis in den hintersten Winkel der Inseln geteert – manchmal aber sehr schmal (mit Ausweichstellen). Die Straßenbreite bei den schmalen Straßen beträgt nur 3,50m! (unser Gogolobil hat 2,25m). Freies Stehen mit dem Wohnmobil ist auf den Färöern normalerweise nicht gestattet, aber es gibt durchaus einsame, wunderschöne Plätze mit toller Aussicht, die in den offiziellen Verzeichnissen der erlaubten Übernachtungsplätze nicht aufgelistet sind. Frischwasser gibt es überall und das Abwasser kann an den Campingplätzen oder an einer zentralen Stelle bei der Müllverbrennung in Torshavn entsorgt werden. Wir fahren eine Woche lang die verschiedenen Inseln ab, soweit sie durch Brücken miteinander verbunden sind. Zu zwei Inseln gibt es auch Unterwassertunnels, aber die Benutzung ist sauteuer – eine Fahrt würde für ein Fahrzeug von der Größe des Gogolobils 350 DKK, also rd. 47 € kosten; Hin- und Zurück damit knapp 100€. Das haben wir uns dann doch verkniffen. Aber auch so ist sehr viel auf den Inseln zu entdecken und die eine Woche Aufenthalt vergeht wie im Fluge. Für viel Diskussion sorgt der Walfang auf den Färöer, lese ich in den Reisebüchern. Dabei werden gesichtete Grindwalherden unter den Augen des Grindeformænde, des Walfangleiters, in seichte Buchten getrieben. Das Harpunieren ist verboten. Die zwei bis sechs Meter langen Tiere werden im seichten Wasser mit einem speziellen Messer, dem Grindaknivur, getötet. Eine sehr blutige Angelegenheit. Das Verteilen überwacht der Sysselmand, der Verwaltungsbeamte, der auch entscheidet, wann genug gefangen ist. Der Grind (das Walfleisch) deckt ein Viertel des gesamten Fleischkonsums auf den Inseln – und schmeckt übrigens recht gut. Weil wir gerade vom Essen reden: der gekochte Schafskopf zählt hier wie auch auf Island zur besonderen Delikatesse. Die färingische Begeisterung für diese Delikatesse wird nicht unbedingt von den europäischen Festlandbewohnern geteilt, wenn das weiche gekochte Schafshirn aus dem Schädel gelöffelt werden soll und auch die Schafsaugen mitgegessen werden. Die Geschmäcker können verschieden sein… Einer der besten Filme über die Färöer-Inseln – hier der Link: --> Link Es dauert 6:10 Min. Zeitaufwand um diese herrlichen Bilder und die tolle Musik zu genießen. Anschließend ist sicher klar, warum wir einen längeren Zwischenstopp auf dieser wunderschönen Insel machen. Morgen geht es mit der Fähre weiter nach Island. Bleibt bitte dran... Habe die Ehre Gogolo
Darauf kannst Du getrost "Haus und Hof" verwetten ... :) Einfach TOLL ... :daumen2: :) Was ist die Welt schön!
Danke für die Bilder. Lasst es euch gut gehen. @Gogolo ....DANKE Vielen Dank für Deine Beschreibungen, die teilweise wie eine Entspannungstherapie auf die zu Haus gebliebenen wirkt. Mit den besten Wünschen aus der Heimat....!!!
Das hast du aber sehr schön geschrieben. Ich konnte praktisch fühlen, wie die Ruhe alle Aktivitäten dämpft. Aber spätestens beim Schafskopf war ich wieder hellwach. Hier würde endlich mal das K...smiley passen. Ich verkneifs mir mal, denn schließlich essen wir in D auch Sachen, die in anderen Ländern Ekelgefühle hervorrufen. Wieder ein wunderschöner Reisebericht. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung :) habe gerade von der Arbeit abgeschaltet. Gelesen, geguckt, gelesen, geguckt... total abgeschaltet und frag mich jetzt gerade: warum geh ich eigentlich noch jeden Tag brav ins Büro :evil: aber nicht mehr lange :D Herzlichen Dank für die schönen Seiten! Hab ich das mit dem Regierungsviertel richtig verstanden - das sind die roten Holzhäuser??? So ein Regierungsviertel würd mir auch behagen ;) Zum Niederknieen schön.
Danke :daumen2:
Ich freue ich immer riesig wenn ihr euer Haus für längere Zeit verlasst :D Das ist immer total spannend!! Allzeit gute Fahrt und eine gute Internetverbindung!! Hallo Gogolo,
Genau, mir sind damals (Sommer 2001) jede Menge Bolzplätze aufgefallen, auf denen auch viel gekickt wurde. Fußball muss bei knapp 50.000 Einwohnern schon ein echter Volkssport sein, um mit einer Mannschaft so weit zu kommen.
:kuller: :daumen2:
Klar doch, bei den Bildern und der Beschreibung. Euch viel Spaß noch und immer eine Handbreit Luft unter den Differentialen. CarbonUnit Wir werden wegen unserer Hundis wohl nie nach Island kommen...soifz.
Danke, dass Du uns virtuell mitreisen lässt..mit schönen Bildern und schöner Sprache. Zeit ist bei Euch nun relativ. Ich bin ein bisschen neidisch. Weiterhin gute Fahrt und viele Abenteuer! Wunderschön, Gogolo. Danke Dir! Und ganz sicher werde ich weiter dran bleiben. Ich freue mich schon auf die ersten Bilder von Island.
so geht es mir auch. Habe immer Hemmungen, mit meinen postings deinen wunderschönen Reisebericht zu zerpflücken, abe einmal muss es denn doch sein :D (sollst ja wissen, dass du das nicht für dich alleine schreibst :D )
Genau, die grasbedeckten roten Holzhaeuser bilden das Regierungsviertel - wunderschoen und idyllisch. @ All Vielen Dank fuer euere netten Rueckmeldungen, da macht das Berichteschreiben dann gleich noch viel mehr Spass. Habe die Ehre Gogolo, wartet gerade in der Touristinfo auf das einchecken auf die Faehre Hallo Gogolo
Wünsche dir auch weiterhin so eine herrliche Reise. Danke für die wunderbare Berichterstattung. Grüßle Waldi Hallo Gogolo,
tolle Fotos, bei den Färöer werden Erinnerungen wach...wenn die Fähre nur nicht so teuer wär. Weiterhin gute Reise. Michael Hallo gogolo,
sehr schöner Bericht. Danke. Auf dem NOK geht`s ja zu wie auf dem Stachus. :D Du schreibst: "Es gab Gebackene Schwarzmundgrundeln mit Senf- und Knoblauchsoße. Schwarzmundgrundeln sind sehr kleine Fischchen, die werden nur geköpft, ausgenommen, gebacken und dann in einem Stück mit den kleinen Gräten gegessen". Solltet Ihr noch mal in ein Restaurant kommen, in dem diese Viecher angeboten werden, eine Bitte: Esst so viel ihr könnt, vielleicht wird diese Plage in der Donau dann endlich etwas weniger! :D :D :D Viel Spaß noch auf Eurer Reise und lasst uns weiter daran teilhaben. Lieber Gogolo! BO EY dein Bericht ist klasse ,so bekommen wir einen kleinen vorgeschmack für nächstes Jahr Das essen ist für unseren geschmack etwas merkwürdig wir sind so schweinsbraten esser aber in norwegen haben wir immer sehr guten Fisch gegrillt ich hoffe auch auf Island gibt es diese Möglichkeit Wir sind gespannt auf eure Berichte,eine tolle Zeit normales Wetter und kommt gesund wieder Paulchen Hallo Günther,
sollten Euch die Ziele in Island ausgehen, :D hier wäre noch eines: --> Link Wir wünschen Euch weiterhin eine gute Reise und kommt heil und gesund wieder heim ! Danke für die vielen schönen Bilder und Berichte !# C & P Wir sind mittlerweile gut in Island angekommen. Wetter ist kalt, aber prächtig!
Soll ich euch "die Zähne lang machen" bis zum nächsten Bericht? Vielleicht mit einem schönen Bild eines Papageientauchers - gestern frisch aufgenommen:
Freut euch darauf... Habe die Ehre Gogolo Was glaubste, was hier hier tun........... ;)
(mal abgesehen vom Träumen) ... ich freue mich und freue mich und freue mich ... bitte schreib ganz schnell weiter und mache viele, viele Fotos :)
Ich dachte "gefüllter Lundi" sei die lokale Spezialität ... :oops: :wink:
Nach dem Foto kam der Lundi gleich in den Bratentopf - Spaß beiseite, die Tiere sind viel zu putzig. Aber im Supermarkt habe ich schon gebeizte Lundis in den Kühltruhen gesehen - auch die berühmten Schafsköpfe. Soeben haben wir Lamm gegessen. Isländisches natürlich. Kein Vergleich mit dem Lammfleisch, das wir in Deutschland bekommen. Zart, saftig und von Natur aus wohlschmeckend durch die vielen Kräuter, welche die Lämmer auf der Weide fressen. Wenn wir nach Hause fahren werde ich mein Gefrierfach davon voll machen. Habe die Ehre Gogolo Der Bericht ist ja ganz nett, ich würde es aber gut finden, wenn Zitate entsprechend gekennzeichnet werden.
Zu einem Gutteil sind die Beiträge per Guttenberg-Technik einfach von diversen Seiten übernommen, wogegen ja auch nichts spricht, aber man gewinnt so schnell einen falschen Eindruck... In wie weit das so OK ist mögen andere entscheiden, es fällt aber auf.
Das ist doch keine Doktorarbeit und keine Abschlussklausur, bei denen Zitate gekennzeichnet werden müssen :roll:
:blah: :blah: :blah: :blah:
':daumen2:' Mir gefallen Gogolos Berichte stets sehr gut. Live, informativ und authentisch. Bitte weiter so. ':daumen2:' vg gerald
Aber sonst hast du keine Schmerzen???? Es ist doch völlig egal, ob das, was uns Daheimgebliebene informiert, original von Gogolo stammt oder zitiert ist. Wenn es dich als Herr Oberlehrer stört, dass eventuell irgendetwas abgeschrieben ist, egal ob es das denn überhaupt ist, dann bleib doch in deinem Kischtle und schmoll, aber lass uns die Geschichten von umd über Island genießen.
Sonst hast du keine Arbeit als nach solchen Kleinigkeiten zu suchen? Mein Bericht ist weder eine Doktorarbeit noch bekomme ich Geld dafür. Brauchst ja hier in meinen Thread nicht hereinschauen, wenn dir was nicht passt. Fahre lieber mal mit deinem Womo weg und mache dann auch einen Reisebericht! An alle anderen: Klar nehme ich manchmal ein paar Zeilen aus einem Reiseprospekt o.ä. - ich sehe nichts verwerfliches dabei. Danke für euere Unterstützung. Nur für euch gibt es jetzt ein paar Bilder unserer Übernachtungsplätze. Wir standen an beiden Plätzen/Nächten mutterselenalleine in einer traumhaft schönen Lage: Die Zufahrt zu diesem Platz war nur über ein F-Straße möglich
Das war von gestern auf heute unser TOP-Platz. Trotz dass wir ca. 50km über rauhem Schotter und Geröll dorthin fahren musste war Internet mit GPRS möglich
Habe die Ehre Gogolo Erstaunlich wie hier Leute gleich komisch werden, um es mal milde auszudrücken, nur weil man die Wahrheit sagt.
Das Forum schließt in seinen AGB ausdrücklich aus, dass Inhalte aus selbigem kopiert werden, wenn das von anderen Seiten geschieht um das Forum zu füllen, ist es scheinbar in Ordnung. Ebenso wird öffentlich dargestellt, wie man den Zoll am besten betrügt ud Einfuhrverbote mißachtet, scheint auch vollkommen OK, immer so wie es paßt. Merkwürdige Doppelmoral die hier an den Tag gelegt wird. Und jetzt dürft ihr wieder loslegen, aber gerne sachlich, soweit ich das einschätzen kann, war ich das auch. |
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