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Randalierende Jugendliche auf Stellplatz 1, 2, 3, 4, 5, 6


BOWO am 18 Jun 2012 15:24:56

Schade eigentlich.....die Spinner nehmen immer mehr zu, FREMDE mit LUXUSAUTOS und LUXUS-WOHNMOBILEN sind da ein gern genommens Ziel der Pöbeleien und mehr. :twisted:

Der SP in Hamburg am Grünen Deich hat jetzt auch schon einige Zeit Nachts einen Wachmann mit Hund eingestellt obwohl der Platz komplett umzäunt und mit Tor gesichert ist. :eek:
Es war offensichtlich notwendig.
:(
Andere bekannte "kritische" Plätze versuchen es billiger mit Videoüberwachung.

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Gast am 18 Jun 2012 15:26:38

wolfherm hat geschrieben:
inpraxi hat geschrieben:......Respekt vor anderen und deren Körper wird wohl immer weniger, auf Wehrlose noch am Boden einzuprügeln war früher unvorstellbar.

.......


Na ja, die Geschichte, die ich oben geschildert habe, wo 5 Männer auf einen am Boden liegenden Mann einprügelten und traten, ist schon 25 Jahre her. Also früher war auch nicht alles besser.

In den letzten Jahren habe ich persönlich auf Stellplätzen auch nur dieses eine Erlebnis gehabt, dass wir durch Präsenz vor dem Womo gelöst haben.

Daraus jetzt eine generelle Verrohung abzuleiten, halte ich für gewagt.


hallo wolfgang,
nee, daraus sicherlich nicht, schrob ja, kaum eigene Erfahrungen. Aber aufgrund von Berichten (und ich gucke kein PrivatTV :wink: ) zB in unserem Tagesblättle wo mE viel zu häufig zu Tätlichkeiten zu Polizisten wegen Nichtigkeiten kommt, habe ich mir vorgenommen, sehr genau zu schauen und zu überlegen, wie ich mich verhalte.

Wäre es so klar, es wird gleich zugeschlagen und totgeschlagen, wäre die Situation ja auch klar. Nee, es dieses nicht kalkulierbare Verhalten... das heute halt eher vorhanden ist als früher, das ist das schwierige.

Ich kenne niemanden aus meiner alten "Jugendgang" der es auch nur gewagt hätte, einen Polizisten verbal anzumachen, geschweige denn körperlich...

Ich lese auch die Polizeistatistiken, dass unser BaWü zB sicherer wurde, Rückgang von dies und jenem (glaube das sogar), aber dafür kann ich mir im Zweifel auch nix kaufen...

Nur mal so ein Gedanke: wenn wir alle aus Resignation immer weniger "anzeigen" sinken die Delikte schon allein deshalb :wink:


ps: ich kann die (Dauer-)Anzeiger eigentlich auch nicht leiden, sind oftmals merkwürdige Leutchen

wolfherm am 18 Jun 2012 15:32:44

inpraxi hat geschrieben:[



ps: ich kann die (Dauer-)Anzeiger eigentlich auch nicht leiden, sind oftmals merkwürdige Leutchen


Ist aber ein Unterschied, ob ich jemanden anzeige, weil das Vorderrad auf dem Bürgersteig ist oder weil er eine Sachbeschädigung begeht. Natürlich muss man das zur Anzeige bringen.

Wenn sich in einer Ecke etwas häuft, wird die auch mehr kontrolliert. Seit in unserer Gegend die Einbrüche wieder zugenommen haben, kommt ständig ein Streifenwagen durchs Gebiet. Und nur deswegen, weil es immer zu Anzeigen kam.

Und ähnlich wird es auch bei SP sein: Wenn dort ständig die Polizei gerufen wird, weil da was abgeht, kommen die regelmäßig vorbei.

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carthagocliff am 18 Jun 2012 15:34:45

So , ein Erlebnis habe ich noch. Vielleicht auch, weil ich 6 Monate im Jahr im Womo unterwegs bin, häufen sich die Erlebnisse bei mir etwas mehr.

Vor einigen Wochen auf der Rückreise durch Spanien haben wir auf einen Parkplatz in einer kleinen Stadt übernachtet. Direkt neben unseren Womo war der Zaun eines noch nicht eröffneten Kindererlebnisspielplatzes (so ein Ding mit Rutschen und Kletterwänden, etc. )

In der Nacht wache ich auf und höre Lärm und Schlagen hinten dem Mobil und sehe auf einem Turm in dem Kinderpark einige Gestalten. Ich hole alle verfügbaren Waffen :D und beobachte durch den Fensterschlitz weiter, daß die Typen nach kurzer Zeit wieder über den Zaun flüchten, nur einen Meter von uns entfernt, dabei Mülltonnen und Einkaufswagen umschmeissen. Mit unwahrscheinlicher Aggresivität und Brutalität. Nach 30 m drehen sie sich um, un schmeissen Steine in unsere Richtung, die uns aber nicht treffen, Dann laufen sie weg.

Ich habe zwar überlegt, die Polizei zu rufen, dann aber vermutet, daß dies dauern werde bis die kommen und ich mitten in der Nacht ein Protokoll ausfüllen muß und so weiter. Ich habe dann weitergeschlafen :D Am Morgen erkannte ich dann, daß die Täter tw. Plexiglas der neuen Spieltürme zerschlagen hatten und mit Filstiften alles verziert.

C.

Gast am 18 Jun 2012 15:35:29

wolfherm hat geschrieben:Und ähnlich wird es auch bei SP sein: Wenn dort ständig die Polizei gerufen wird, weil da was abgeht , kommen die regelmäßig vorbei.



DAS war ja unsere Problemausgangsfrage, WANN geht was ab, was man melden könnte/sollte/müsste.
Am nächsten Tag sind alle schlauer.

haballes am 18 Jun 2012 15:41:28

spiti01 hat geschrieben:Es ist schon traurig, wie weit es in Deutschland bzw. Europa gekommen ist.


... das hört sich zwar so an, so wie unsere Großeltern geredet haben und wir es besser machen wollten, aber nachdem ich in meiner Samstagszeitung lesen musste, daß sämtliche O-Busse Solingens nun so aufgerüstet werden, daß die Fahrer hinter Schutzscheiben sitzen, da werde ich still und nachdenklich.

Der kleine Haballes kennt die O-Busse noch mit Schaffner und Fahrer, die einen großen Geldbeutel vorm Bauch hatten. Die Schwarzfahrer hat der Kontrolleur damals echt am Ohr gefasst und rausgezogen und niemand schlug ihm die Schädeldecke dafür ein.
Ist schon komisch und vor allem nicht gut.

carthagocliff am 18 Jun 2012 15:46:43

wolfherm hat geschrieben:Und ähnlich wird es auch bei SP sein: Wenn dort ständig die Polizei gerufen wird, weil da was abgeht, kommen die regelmäßig vorbei.


Haste recht, am nächsten Tag fuhr wirklich die Polizei am Abend vorbei :wink: Wie lange die geballte Präsenz aber anhalten wird, wage ich zu bezweifeln :(

C.

felix52 am 18 Jun 2012 15:53:11

Sven,
dennoch: "So war das, so ist das und so wird es immer sein" gilt längst nicht mehr.
Auch dank einer anders orientierten, bürgernahen Polizei gilt es längst nicht mehr als aufdringlich oder störend, wenn ein Bürger die nächste Dienststelle kontaktiert.. Gib Namen und Adresse (SP) an und sie kommen und sind, wie schon vorab gesagt, einfach da. So macht man auch der Polizei den Job angenehmer....

Felix52 :)

Gast am 18 Jun 2012 15:56:33

carthagocliff hat geschrieben:So , ein Erlebnis habe ich noch. Vielleicht auch, weil ich 6 Monate im Jahr im Womo unterwegs bin, häufen sich die Erlebnisse bei mir etwas mehr.

Vor einigen Wochen auf der Rückreise durch Spanien haben wir auf einen Parkplatz in einer kleinen Stadt übernachtet. Direkt neben unseren Womo war der Zaun eines noch nicht eröffneten Kindererlebnisspielplatzes (so ein Ding mit Rutschen und Kletterwänden, etc. )

In der Nacht wache ich auf und höre Lärm und Schlagen hinten dem Mobil und sehe auf einem Turm in dem Kinderpark einige Gestalten. Ich hole alle verfügbaren Waffen :D und beobachte durch den Fensterschlitz weiter, daß die Typen nach kurzer Zeit wieder über den Zaun flüchten, nur einen Meter von uns entfernt, dabei Mülltonnen und Einkaufswagen umschmeissen. Mit unwahrscheinlicher Aggresivität und Brutalität. Nach 30 m drehen sie sich um, un schmeissen Steine in unsere Richtung, die uns aber nicht treffen, Dann laufen sie weg.

Ich habe zwar überlegt, die Polizei zu rufen, dann aber vermutet, daß dies dauern werde bis die kommen und ich mitten in der Nacht ein Protokoll ausfüllen muß und so weiter. Ich habe dann weitergeschlafen :D Am Morgen erkannte ich dann, daß die Täter tw. Plexiglas der neuen Spieltürme zerschlagen hatten und mit Filstiften alles verziert.

C.


Du scheinst aber die wilden Geister auch magisch anzuziehen :D

Hast Du irgendwas politisches am Mobil stehn?? 8)

Ich werde jetzt mal besser deine Route verfolgen, dann kann ich noch rechtzeitig den Platz wechseln :D :D

felix52 am 18 Jun 2012 15:56:52

carthagocliff hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:Und ähnlich wird es auch bei SP sein: Wenn dort ständig die Polizei gerufen wird, weil da was abgeht, kommen die regelmäßig vorbei.


Haste recht, am nächsten Tag fuhr wirklich die Polizei am Abend vorbei :wink: Wie lange die geballte Präsenz aber anhalten wird, wage ich zu bezweifeln :(

C.


Bis alles wieder im Lack ist und nötigenfalls der Nächste bei der Polizei anruft...
Wenn Ihr nicht aktiv helft, wird da allerdings nix von.... :(


Felix52 :)

Gast am 18 Jun 2012 16:01:15

Bei uns ist die nächste zuständige Polizeidienststelle 25 Km entfernt.
Bis die kommen, wenn sie denn gerufen würden, ist alles schon passiert
und die Täter über alle Berge, denn die wissen auch, wie lange es dauert,
bis eine Streife kommt.
So haben irgendwelche unterbelichteten Kreaturen im Ort das Einkaufswagenhäusel unseres Supermarktes angezündet bzw. heute nennt man sowas ja abgefackelt. Einfach so, kein Mensch weiss, warum.
Alle niegelnagel neuen Einkaufswägen zerstört, es waren solche, wo man keine Münze mehr reinstecken muß, um sie von dem nä. Wagen zu lösen.
Die Zeitungen sind voll von solchen Geschichten und die Polizeibeamten
ödet sowas (die ganze Arbeit damit) nur noch an, weil die ganzen Nachforschungen, selbst wenn sie erfolgreich sind, den Tätern
keinerlei nennenswerte Probleme bereiten.
Es stimmt, sowas gabs auch schon früher, vielleicht schon immer, aber früher gab es dann auch drastische Strafen und keine Erlebnisurlaube auf Staatskosten.
So, und nun dürft Ihr auf mich drauf hauen, weil ich für solche Straftäter
keinerlei Verständnis habe, egal wie schwer deren Jugend war oder ist.
Es ist manchmal nur noch traurig, in diesem unseren Lande.

carthagocliff am 18 Jun 2012 16:09:33

Freetec 598 hat geschrieben:.....................und die Polizeibeamten ödet sowas (die ganze Arbeit damit) nur noch an, weil die ganzen Nachforschungen, selbst wenn sie erfolgreich sind, den Tätern keinerlei nennenswerte Probleme bereiten.


So, jetzt bin ich mal ganz ketzerisch und überlege laut, wie man sich Polizeiarbeit vorstellen kann in meinen geschilderten Fall.

Die Polizei läßt sich von mir die genaue Personenbeschreibung geben, incl. der Motorroller. Der am Tatort hinterlassene Müll incl. Flaschen wird auf Fingerabdrücke untersucht und auf DNA, um einen Treffer in der Datenbank zu finden. Wenn erfolgreich, wird dieser Betroffene als Zeuge vorgeladen und nach den Namen der Saufkumpanen befragt. Dann werden auch die vorgeladen und befragt, bis einer zugibt, wer die Scheiben eingeschlagen hatte.

Wo ist eigentlich in Deutschland die Schadensgrenze, ab der ordentlich ermittelt wird :versteck:

C.

felix52 am 18 Jun 2012 16:13:24

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier Niemand auf Verbesserungsvorschläge aus ist... :(
Alle wollen nur von "Ihren" negativen Erfahrungen berichten.

Da schreibt man, dass einem selbst "so etwas" nicht passieren könne, da man NUR auf CPs und gesicherten SPs übernachtet, um dann doch gleich zu erzählen, dass irgendwelche Einkaufswägen angezündet werden zu Hause... :roll:

Bringt uns das weiter :roll:
Was allerdings von mir auch so gesehen wird, dass die Polizeipräsens oft
unzureichend ist.


Felix52
:)

felix52 am 18 Jun 2012 16:15:38

carthagocliff hat geschrieben:Wo ist eigentlich in Deutschland die Schadensgrenze, ab der ordentlich ermittelt wird :versteck:
C.


Moin C.,
sie deckt sich, wie immer, mit Deiner (unserer) Bereitschaft, noch mehr Steuern zu zahlen als bisher.... :D

Gast am 18 Jun 2012 16:24:27

felix52 hat geschrieben:Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier Niemand auf Verbesserungsvorschläge aus ist... :(
Alle wollen nur von "Ihren" negativen Erfahrungen berichten.

Da schreibt man, dass einem selbst "so etwas" nicht passieren könne, da man NUR auf CPs und gesicherten SPs übernachtet, um dann doch gleich zu erzählen, dass irgendwelche Einkaufswägen angezündet werden zu Hause... :roll:

Bringt uns das weiter :roll:
Was allerdings von mir auch so gesehen wird, dass die Polizeipräsens oft
unzureichend ist.

Felix52
:)


Ist das wirklich ein Verbesserungsvorschlag? :roll: :D
Bringt uns diese Erkenntis wirklich weiter ? :roll: :D
Fakt ist, so was nimmt zu und Fakt ist, das es gefährlich
ist, sich gegen Betrunkene und oder Randalierer zu wehren, mit was auch immer.
Wer einmal verprügelt worden ist, weil er versucht hat, sich und andere zu schützen, wird es sich in Zukunft 3 x überlegen, ob er sich wieder verprügeln lassen will, nur weil er Hilfe leistet, geleistet hat.

Gast am 18 Jun 2012 16:28:25

carthagocliff hat geschrieben:
Freetec 598 hat geschrieben:.....................und die Polizeibeamten ödet sowas (die ganze Arbeit damit) nur noch an, weil die ganzen Nachforschungen, selbst wenn sie erfolgreich sind, den Tätern keinerlei nennenswerte Probleme bereiten.


So, jetzt bin ich mal ganz ketzerisch und überlege laut, wie man sich Polizeiarbeit vorstellen kann in meinen geschilderten Fall.

Die Polizei läßt sich von mir die genaue Personenbeschreibung geben, incl. der Motorroller. Der am Tatort hinterlassene Müll incl. Flaschen wird auf Fingerabdrücke untersucht und auf DNA, um einen Treffer in der Datenbank zu finden. Wenn erfolgreich, wird dieser Betroffene als Zeuge vorgeladen und nach den Namen der Saufkumpanen befragt. Dann werden auch die vorgeladen und befragt, bis einer zugibt, wer die Scheiben eingeschlagen hatte.

Wo ist eigentlich in Deutschland die Schadensgrenze, ab der ordentlich ermittelt wird :versteck:

C.


Hallo C.

ich denke da z.B. nur an die Berichte, die von den Beamten geschrieben werden müssen, obwohl sie genau wissen, das es keine Ergebnisse geben wird und keine Strafen, weil die Randalierer einen festen Wohnsitz haben, eine schwere Jugend hatten oder haben und was weiß ich nicht alles, um ungeschoren davon zu kommen.

carthagocliff am 18 Jun 2012 16:34:45

Stephan1 hat geschrieben: .............
Hast Du irgendwas politisches am Mobil stehn?? 8)

Ich werde jetzt mal besser deine Route verfolgen, dann kann ich noch rechtzeitig den Platz wechseln :D :D


Ne, keinerlei Aufschriften wie "zum Leben zu alt, zum Reisen zu jung..." :D die jemanden provozieren können. Ich überlege aber mir was aufzukleben wie z.B. : "Member of Hells Devil Norddeutschland" oder "Pitbull Verein Hannover " :D

Aber ernsthaft: in 25 Jahren sehr intensiven Reisens durch Europa war dies letztes Wochenende das massivste Erlebnis. Nach dem Gesetz der Häufigkeit habe ich nun die nächsten 20 Jahre wieder Ruhe.
C.

haballes am 18 Jun 2012 16:35:11

felix52 hat geschrieben:Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier Niemand auf Verbesserungsvorschläge aus ist... :(
Alle wollen nur von "Ihren" negativen Erfahrungen berichten....



Oh doch! Und nicht nur ich wäre für eine bessere Welt. Aber ich denke, es ist schwer umzuprogrammieren, wenn du wie in meiner karitativen Bude zum Beispiel drei Generationen Harzer unterbringst. Oma, Mutter und Sohn. :?

Wie soll man denen erklären, daß Besitz zu achten ist? Das, das was sie in der Glotze sehen, oder am PC spielen, Fantasie ist und das sie eine Chance haben in dieser Welt doch was zu werden und ihre Umgebung kein gutes Beispiel ist.

Mein Kollege ist junger Vater von zwei Zwergen. Er ist Halbsizilianer und trotzdem hat er meinen Rat befolgt, schon den Kindergarten so auszusuchen, das ein geringer Migrantenanteil ist, das Wert auf Gemeinschaftsarbeit mit den Eltern gelegt wird. Und ich räum ihm hier im Job alle Steine aus dem Weg, das er sich genügend und auch mal zur Tageszeit um seine Kinder kümmern kann.

Ich bin davon überzeugt, daß einfach eine neue Generation wieder aufwachsen muss, die sich geborgen fühlt und deren Struktur von klein auf geregelt ist. Kreativität muss gefördert werden und Langeweile darf nicht sein. Und Familie muss als solche wieder erkennbar sein.
Dann hätten wir eine Chance.

Gast am 18 Jun 2012 17:08:29

@Sven: :daumen2: :daumen2: :daumen2:

carthagocliff hat geschrieben:
Carbonunit hat geschrieben:Stimmt, ich geh sowieso nie ohne mein zusammengeschobenes Einbein-Fotostativ vor die WoMo-Tür...
Das liegt oben neben dem Bett. Falls da mal ein Kopf auftaucht, den ich nicht kenne...
Aber wahrscheinlich komme ich dann wegen Notwehrexzess dran.


oh, oh Kunststoff, da tut aber weh :D

Nix Kunststoff, das sind drei ineinandergeschobene Metallrohre, noch ein Erbstück von meinem Vater. Aber wahrscheinlich hätte ich mehr Angst vor den Folgen, wenn ich damit zuschlag, als vor dem, der gerade vor mir steht.
Hatte aber auch noch nie das Gefühl, das Ding gebrauchen zu müssen.

Thema: Patentrezepte gibts da nicht, darum wurden auch hier keine geliefert. Der eine schwört auf Campingplätze, der andere auf einsame Wanderparkplätze im Wald und beide haben nachvollziehbare Gründe, warum es dort sicher(er) sein soll.
Ich mache gerne abends, nachdem ich angekommen bin, nochmal eine kleine Runde um den Stellplatz. Einmal zum Beine vertreten, Luft schnappen, aber auch, um mir die Umgebung anzusehen. Würde mir dabei etwas verdächtiges auffallen, wäre ja noch Zeit, sich wieder zu verziehen.
Am Heimweg von der Disco zu parken, kann schon ungemütlich sein, aber das sieht man bei der Runde auch nicht unbedingt. Wäre auch an einem Wochentag weniger ein Problem, denke ich.

peschgr am 18 Jun 2012 17:31:17

Hallo C.

Gute Frage, was macht man in einem solchen Fall.
Dazu ein kleiner Teil meiner letzten Erlebnisse der Fahrten. Leben....life:

Bei einem nächtlichen Stadtrundgang in Miltenberg sah ich, wie ein Jugendlicher aus einer Einfahrt kam und einen Papierkorb umtrat. Blitzschnell wurden aus dem einen Jugendlichen vierzehn Jugendliche, die munter randalierten.
Nix hab ich gemacht, waren zu viele, unauffällig verdrückt haben "wir Älteren" uns.

In Antalya auf einer einsamen Landstrasse wollten 3 junge Männer auf unserem vollbesetzten Auto mitfahren und einer kletterte hinten drauf.
Ich habe den Abstand zum Auto und meiner Familie mittels "böse werden" wiederhergestellt. Hätte auch schief gehen können.

In Barcelona frühstückte eine 6-köpfige angetrunkene Busgruppe auf meinem Auto und säbelten auf dem Lack Brot auseinander, wie auf einem Frühstücksbrett. Meine Beschwerde wurde mit einem unfreundlichen "Stell Dich bloss nicht so an, ist das überhaupt dein Auto" beantwortet.
Ich habe die Frühstücksbrotschneideparty auf meinem Auto mittels "böse werden" beendet, hätte auch schief gehen können

In Aurich verstellte mir eine junge Frau den Weg und forderte Geld von mir. Wenn ich nicht zahle, hole sie ihre acht Freunde, die 10 m weiter saßen. Die würden mir dann "auf die Fresse hauen".
Ich habe sie zur Seite geschoben und bin schnell weiter gegangen. Hätte auch schief gehen können.

In meinem Heimatstädtchen ging ich nach einem Unfall mit bandagierten Händen über die Strasse. 2 Männer machten sich einen Spass daraus und schubsten, pöbelten und schlugen mich. Ich lief weg, aber wurde eingeholt.
Mein Sohn wollte sie daran hindern und wurde ebenfalls bedroht. Da hat er beide umgehauen, Pech gehabt, Kampfsportler. Die Polizei kam und wollte zuerst uns verhaften. Allerdings haben mein zerschnittenes Auge, die angebrochene blutende Nase und das Blut auf meinem Hemd sie dann eines Besseren belehrt und sie haben dann die Täter verhaftet.
Das ist schief gegangen, hier konnte ich nicht mehr "böse werden", weil ich selbst unfallverletzt war, und selbst die Flucht hat nix genützt.

Hier war der Punkt erreicht, wo ich die "Schnauze voll hatte" von diesen ungewollten, unangenehmen Erlebnissen und habe mir einen großen Hund angeschafft und nehme die Nachteile in Kauf. Seitdem habe ich Ruhe und lebe wie unter einer "Käseglocke".

Nun, was kann man tun?
Eigentlich nichts. Wenn es einen erwischen soll, dann erwischt es einen, selbst wenn man abhaut.

Wenn es nicht mehr anders geht und ich der Situation nicht mehr ausweichen kann, dann verlasse ich mich nicht auf die Nachbarn, nicht auf Passanten und nicht auf die Polizei, die kommen alle zu spät. Ich verlasse mich nur meinen Hund.
Nun, Hunde mag auch nicht grundsätzlicher jeder, das kann ich verstehen.
Aber ich lasse mich lieber von Weitem wegen des Hundes beschimpfen, als mich nochmal von Nahem blutig und krankenhausreif schlagen.
Nun, die einen haben Dusel und nie passiert was und die anderen ziehen das Übel an, so wie ich wohl.
Ich habe den Hund jetzt 2 Jahre und bin mehrere Monate im Jahr unterwegs, nichts ist mehr passiert, garnichts. Es wirkt wohl, traurig, aber wahr....leider.
Und die "Stellplatzkuschler" können gerne kuscheln kommen, unter der "Käseglocke" ist noch Platz, mich stört`s nicht und den Hund auch nicht.

Nix für ungut
Bernd

Gast am 18 Jun 2012 18:40:31

peschgr hat geschrieben:
Nix für ungut
Bernd


Au Backe, da kann ich mich ja wirklich glücklich schätzen, dass mir sooo wenig passiert ist bisher.

Wenn mich einer nötigt etwas zu ertragen, etwas zu tun, dann kann ich auch ausrasten, hatte da schon ein paar mal grenzwertige Situationen, die letzte vor ca 10 Jahren. Konnte allein durch harte Rhetorik das durchziehen, würde ich mich heutzutage nicht mehr trauen.

Heute sind ja viele Delikte vom übermäßigen Alkohol"genuss" abhängig, wie man in Statistiken lesen muss, auf deutsch die sind besoffen, agressiv und unzurechnungsfähig. Da kannste nicht mehr normal mit umgehen durch reden, taktieren usw. Und wie ich so beobachte zB auf Festen, die sind Alkohol gewöhnt, das merkste gar nicht von vornherein, dass die nicht mehr rational denken.

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, soweit es möglich ist, der Situation aus dem Weg zu gehen, unter Umständen durch wegfahren

Gast am 18 Jun 2012 19:01:51

Freetec 598 hat geschrieben:Es ist manchmal nur noch traurig, in diesem unseren Lande.


...sind " wir " zum teil selbst schuld...

was " wir " uns alles reinholen und durchfüttern.

groovy am 18 Jun 2012 19:05:30

hennes hat geschrieben:
Freetec 598 hat geschrieben:Es ist manchmal nur noch traurig, in diesem unseren Lande.


...sind " wir " zum teil selbst schuld...

was " wir " uns alles reinholen und durchfüttern.


Und die waren das bei carthagocliff :?: :D
Oder sind wir jetzt mal wieder bei rassistischen Stammtischparolen :?:

rainer2 am 18 Jun 2012 19:18:03

bin mir nicht sicher ob das immer was mit Stammtischparolen zu tun hat. Im Fernsehen war neulich die Rede von 3x so vielen Straftaten von Rußlanddeutschen im Vergleich zum Durchschnitt. Ich will hier keine Völkergruppe an den Pranger stellen aber die Zahlen sprechen für sich. Ich werde mir eine Dose Tränengas oder was ähnliches fürs Womo zulegen und mit Sicherheit nicht zuschauen wenn was passiert. Auf die Polizei die lieber Strafzettel schreibt als bei sowas einzuschritten werde ich mich nicht verlassen.

rolf51 am 18 Jun 2012 19:18:28

Hallo,

die Frage ist wie kann das Risiko vermindert werden.
Nicht übernachten an,
Spielplätzen, Jugendtreffs (Bauwagen), Lagerfeuerstellen, Kirmesplätze, große Plätze mit Schotter, Ansammlung von Jugendlichen.

Gast am 18 Jun 2012 19:24:19

groovy hat geschrieben:
hennes hat geschrieben:
Freetec 598 hat geschrieben:Es ist manchmal nur noch traurig, in diesem unseren Lande.


...sind " wir " zum teil selbst schuld...

was " wir " uns alles reinholen und durchfüttern.


Und die waren das bei carthagocliff :?: :D
Oder sind wir jetzt mal wieder bei rassistischen Stammtischparolen :?:


Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte korrekt!
Von rassistischen Stammtischparolen habe ich nichts geschrieben!
Welche Leute bei Carthagocliff randaliert haben und ob und wie betrunken sie waren weißt Du nicht und auch ich nicht !

nuvamic am 18 Jun 2012 19:47:40

inpraxi hat geschrieben:Heute sind ja viele Delikte vom übermäßigen Alkohol"genuss" abhängig, wie man in Statistiken lesen muss, auf deutsch die sind besoffen, agressiv und unzurechnungsfähig. Da kannste nicht mehr normal mit umgehen durch reden, taktieren usw. Und wie ich so beobachte zB auf Festen, die sind Alkohol gewöhnt, das merkste gar nicht von vornherein, dass die nicht mehr rational denken.

Hatte letztens (im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit) die Möglichkeit, mich mit Suchtberatung und Suchthilfe zu beschäftigen. Wenn man das Thema Alkoholabhängigkeit mal näher betrachtet, wird einem schon Angst und Bange. Das ist keine Randerscheinung und schon gar nicht beschränkt auf eine bestimmte Herkunft. Der laxe Umgang mit dieser Droge in unserer Gesellschaft ist mir mehr und mehr ein Dorn im Auge...

Bergbewohner1 am 18 Jun 2012 19:50:36

rainer2 hat geschrieben:bin mir nicht sicher ob das immer was mit Stammtischparolen zu tun hat. Im Fernsehen war neulich die Rede von 3x so vielen Straftaten von Rußlanddeutschen im Vergleich zum Durchschnitt. Ich will hier keine Völkergruppe an den Pranger stellen aber die Zahlen sprechen für sich. Ich werde mir eine Dose Tränengas oder was ähnliches fürs Womo zulegen und mit Sicherheit nicht zuschauen wenn was passiert. Auf die Polizei die lieber Strafzettel schreibt als bei sowas einzuschritten werde ich mich nicht verlassen.

Manchmal bist du ganz schnell Täter und deine Notwehr wird zum Angriff.
Ein paar falsche Zeugen und dann kannst sehen wie du da rauskommst. Da gibts sog.nannte krumme Hunde, die warten nur darauf und sind vorbereitet.

carthagocliff am 18 Jun 2012 19:58:32

Freetec 598 hat geschrieben:
Welche Leute bei Carthagocliff randaliert haben und ob und wie betrunken sie waren weißt Du nicht und auch ich nicht !


Aber ich !! Es waren normale nett aussehende deutsche Jugendliche, Typ Schüler. Nach der Art der Ernährung :D an Hand des übriggebliebenen Mülls waren sie besoffen.

Rolf51 schrieb:
die Frage ist wie kann das Risiko vermindert werden.
Nicht übernachten an Spielplätzen, Jugendtreffs (Bauwagen), Lagerfeuerstellen, Kirmesplätze, große Plätze mit Schotter, Ansammlung von Jugendlichen


Das Problem ist ja, daß das nicht auf den Parkplätzen draufsteht nach dem Motto : "Parkplatz ist Treffpunkt des Bmw Breiter Tiefer Lauter Clubs"
Wie oft schon haben wir uns auf ruhige Plätze gestellt, die dann plötzlich um 24 Uhr sich als F..k-Treffpunkte, After-Disco-Treffpunkte, Dorfjugendimponierplätze dargestellt haben. Als Tourist weißt Du ja auch nicht, wo sich die Jugend volllaufen läßt.

PS: Auf den Platz in Halle war eine Nacht vorher und nachher absolute Ruhe. Ein Traumplatz dank der Stadt Halle.
Es waren ja auch nicht die lederjackigen, kurzgeschorenen, arabisch aussehenden Männer , sondern einfache jugendliche Schülertypen, die möglicherweise von anderen (eben so arabisch aussehenden Typen) dann besucht worden sind. Genau das wollte ich ja zum Ausdruck bringen und dies machte es für mich so schwer. Das da eben keinerlei Gefahr zu sehen war und nur ein paar Milchbubis, die in ihren ehemaligen Kindergarten ein paar Pils zischen wollten :D

C.

bluestar11 am 18 Jun 2012 22:18:30

Am besten ihr bleibt alle zu Hause und schließt euch ein. Dann habens die bösen Randalemacher schon schwerer in euer Haus einzudringen. Mich freut es immer wieder zu lesen, das scheinbar nur geistliche unterwegs sind und in der Jugend die heiligen vorm Herrn waren. Top, wäre alle so wie diese Generation gäb es sicher auch keine Kriege. :roll:

Der Fred Ersteller trifft es dann noch auf den Kopf. Da waren am Abend Jugendliche, er hat im Tiefschlaf noch nen knallen gehört und zack, sind die Täter ertappt. Saubere Arbeit Holmes. Sollte mehr wie dich geben, dann wäre die Welt sich besser. 8) :D Jaja, die Welt ist nen Stammtisch und jeder brauch was zum erzählen...

Schönen Abend zusammen, hoffentlich heute mal ohne Gewalt!

tuga am 18 Jun 2012 22:42:27

carthagocliff hat geschrieben:Wie macht Ihr das in einem solchen Fall??? Ruft Ihr da schon mal vorsorglich die Polizei ??? Oder kann man sich da gar nicht schützen ?

So eine Situation hatten wohl die wenigsten von uns…, ist wohl ein schlechtes Beispiel.
Nein ich hätte die Polizei auch nicht gerufen.

felix52 hat geschrieben:Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier Niemand auf Verbesserungsvorschläge aus ist... :(
Alle wollen nur von "Ihren" negativen Erfahrungen berichten.
:)

Klar, man kann nur von erlebtem berichten. Verbesserungsvorschläge? Für was?

Ich könnte Dir von vielen Erfolgen bei lauter bumbum Musik berichten, ich geh da nämlich immer hin, und mein letztes Erlebnis in Reichelsheim hat mir mal wieder gezeigt wie falsch man (Mann) sich benehmen kann.

Gegen 22h kamen auf den großen PP, ich glaube es waren fünf, Jugendliche mit Radio und Lautsprecher (in einer Kiste) auf den Platz und tobten laut hinter meinem Womo rum. Nach ’ner Zeit ging ich hin und sagte freundlich lächelnd zu einem: könntet ihr nicht ein bisschen an den Rand des Platzes gehen, ihr seid sehr laut, das nervt.
Der junge Mann sagte sofort: ja natürlich wir gehen dort rüber. In dem Moment kam aus dem anderen Womo (wir standen nur zu zweit da) ein Mann raus, stürzte gleich hinzu und fing an zu schimpfen und mit der Polizei zu drohen (vorher hatte er wohl nicht den Mut raus zu gehen).
Daraufhin mischten sich die anderen Jugendlichen ein und griffen ihn verbal an, es kam zu ner hitzigen Diskussion mit dem Mann und es gelang mir schließlich zu schlichten und sie zogen dann ab.

Ich bin der Meinung unsere Jugend ist überwiegend ok, sie tun mir leid weil viele keinerlei Perspektiven haben, und ich denke auch an den Spruch: wie man in den Wald schreit, so….

Was die Womos angeht, ich wundere mich immer wieder wie alle Türen zu bleiben wenn draußen irgendwas zu hören ist. Warum denn nur? Würden alle die Tür öffnen und raus kommen…
Ich jedenfalls mach die Tür auf.

Gast am 18 Jun 2012 22:46:41

carthagocliff hat geschrieben:[

Das Problem ist ja, daß das nicht auf den Parkplätzen draufsteht nach dem Motto : "Parkplatz ist Treffpunkt des Bmw Breiter Tiefer Lauter Clubs"
Wie oft schon haben wir uns auf ruhige Plätze gestellt, die dann plötzlich um 24 Uhr sich als F..k-Treffpunkte, After-Disco-Treffpunkte, Dorfjugendimponierplätze dargestellt haben. Als Tourist weißt Du ja auch nicht, wo sich die Jugend volllaufen läßt.


Das ist dann das tolle an unserem Forum, dass man ab und zu solche Erfahrungen zu Stplätzen lesen kann, dann ist man vorgewarnt. Muss dann nicht so eintreffen, aber könnte, man hat ein Auge drauf (vor allem am WoEnde)

Dafür bin ich sehr dankbar, hatte schon 1-2 mal solche Hinweise gelesen und meine Schlüsse gezogen.

Und sowas steht in keinem Stpl-führer (den ich kenne).

roomer am 18 Jun 2012 23:02:31

Moin,

lese schon die ganze Zeit mit.

Bin betroffen von den erlebten Situationen.

Wir hatten auch mal etwas auf den ersten Blick doch "gefährliches"

Waren zur DM im Karate letztes Jahr in Lübeck....wie ich dann feststellte ist der Parkplatz wo wir standen direkt neben dem Fussballstadion.
Tagsüber schon Hundertschaften der Pol.....und der ankommende Bus der Gegner von dem Heimfans mit allem beworfen was man werfen kann.
Haben uns noch nix dabei gedacht...waren ja keine Fussies;-)

Dann Abends gegen 22 Uhr...erwachte der Parkplatz....20 oder mehr Jugendliche tranken und sangen......und kamen am WOMO vorbei.
Ich hatte auch schon nen Drink intus....und habe mich dann mit Cowboyhut und dunkler Jacke (selbstverständlich nen Drin in der Hand) den Hooligans mal entgegengestellt und nett gefragt was abgeht....lernte so vom 16 jährigen Azubi bis zum 19 jährigen Koch die ganze "GANG" kennen......muss sagen die waren zwar alle megaangedüüselt...und auf Mackerverhalten...aber als ich sie mal ausfragte....wie kleine Kinder...
Die sahen echt erst gefährlich aus...und so mancher hätte wohl auch die Pol geholt.....die waren aber nur nett.....haben mich dann noch ins Manschaftsheim(keine 40 Meter entfernt....ich hatte das nicht vorher gesehen) eingeladen...wo ich dann noch um halb eins (alleine weil Frauchen das nicht so mochte) hingegangen war.
Die waren am Feiern halb nackt...habe nen Bier geschlürft und mich dabei nett unterhalten.....und zurück zum WOMO. Die mussten alle am WOMO nachts vorbei..aber keiner hat uns die Nacht durch geschrei oder klopfen etc versaut...ich gehörte praktisch dazu.....

Wollte damit nur sagen das man immer offen mit den Menschen umgehen sollte..klar nicht mit "Kranken" Typen....aber oft sieht es schlimmer aus wie es ist..und man sollte immer versuchen die Gegenüber zu verstehen und das Gespräch suchen.

P.S. ne Basballkeule und nen Schäferhund habe ich allerdings immer neuerdings im WOMO...aber nicht deswegen....
:jawoll:

roomer am 18 Jun 2012 23:07:32

@Paulinchen

Ich bin der Meinung unsere Jugend ist überwiegend ok, sie tun mir leid weil viele keinerlei Perspektiven haben, und ich denke auch an den Spruch: wie man in den Wald schreit, so….

:respekt: :bindafür: :daumen2:

achimHH am 18 Jun 2012 23:42:47

Ja, auch ich bin der Ansicht, das die, unsere Jugend überwiegend ok ist,
da ich in den meisten Fällen nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Aber wie, soll ich bitte verstehen, das viele keine Perspektiven haben.
Das kann ich so nicht verstehen.

Erkläre mir das doch mal bitte.

tuga am 18 Jun 2012 23:50:00

roomer hat geschrieben:Moin,
Wollte damit nur sagen das man immer offen mit den Menschen umgehen sollte..klar nicht mit "Kranken" Typen....aber oft sieht es schlimmer aus wie es ist..und man sollte immer versuchen die Gegenüber zu verstehen und das Gespräch suchen.

Genau so ist es! Mir wurde schon stolz die ganze Musikanlage im Kofferraum gezeigt, andere haben sich beschwert dass sie nirgends hin können, auf mein Argument sie könnten doch irgendwo in einen Feldweg fahren um laut auf zu drehen, sagten sie dann kommt die Polizei und schickt sie weg, usw.
Anderen ist gar nicht bewusst dass laute Musik stören kann.

Von den vielen mal wo ich zu den Jugendlichen bin hatte ich nur einmal keinen Erfolg, die waren so besoffen, hatten gar nicht richtig begriffen was ich will, aber einer erzählte mir seinen ganzen Werdegang.
Ich wurde noch nie dumm angemacht oder gar beschimpft, meistens hab ich mich noch nett mit ihnen unterhalten.

Da werden Jugendhäuser geschlossen weil man die Gebäude besser vermarkten kann, usw. und die Jugend bleibt außen vor.

Rumbuddel am 19 Jun 2012 00:12:48

bluestar11 hat geschrieben:Am besten ihr bleibt alle zu Hause und schließt euch ein. Dann habens die bösen Randalemacher schon schwerer in euer Haus einzudringen. Mich freut es immer wieder zu lesen, das scheinbar nur geistliche unterwegs sind und in der Jugend die heiligen vorm Herrn waren. Top, wäre alle so wie diese Generation gäb es sicher auch keine Kriege. :roll:

Der Fred Ersteller trifft es dann noch auf den Kopf. Da waren am Abend Jugendliche, er hat im Tiefschlaf noch nen knallen gehört und zack, sind die Täter ertappt. Saubere Arbeit Holmes. Sollte mehr wie dich geben, dann wäre die Welt sich besser. 8) :D Jaja, die Welt ist nen Stammtisch und jeder brauch was zum erzählen...

Schönen Abend zusammen, hoffentlich heute mal ohne Gewalt!




Was soll denn das bitte?
Es geht nicht darum, dass wir in der Jugend Heilige waren, es geht um die Qualität heutiger Randale.
Klar habe ich in meiner Jugend Scheiße gebaut. Aber ich/wir hatten durchweg Respekt vor privatem Eigentum. Klar gab es auch handgreifliche Auseinandersetzungen, aber wenn dann einer klein beigegeben hat war Schluß. Nix Nachtreten oder noch ein paar mal den Kopf aufs Pflaster knallen.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass damals alles vollgesprayt werden musste. Die Letzte Reihe im Bus war allerdings auch damals immer schon "zerstört".
Es ist relativ offensichtlich dass soetwas wie eine Enthemmung stattfindet, und das hat sehr viele, vielschichtige Gründe.

Rumbuddel am 19 Jun 2012 00:20:26

haballes hat geschrieben:

[...]

Wie soll man denen erklären, daß Besitz zu achten ist? Das, das was sie in der Glotze sehen, oder am PC spielen, Fantasie ist und das sie eine Chance haben in dieser Welt doch was zu werden und ihre Umgebung kein gutes Beispiel ist.

[...]

Ich bin davon überzeugt, daß einfach eine neue Generation wieder aufwachsen muss, die sich geborgen fühlt und deren Struktur von klein auf geregelt ist. Kreativität muss gefördert werden und Langeweile darf nicht sein. Und Familie muss als solche wieder erkennbar sein.
Dann hätten wir eine Chance.


Sehr gut und richtig erkannt. Und gerade das ist ja das Dilemma. Man könnte ja denken, dass so Harz 4 Eltern ausreichend Zeit haben, ihren Nachwuchs bestens zu fördern und zu unterstützen ... warum ist das wohl nur in den seltensten Fällen so?!?
Mangelnde Solidarität, Desinteresse derer, denen es gut geht ... gewollte geringe Durchlässigkeit unseres Systems nach oben?
Hoffnungslosigkeit und mangelnde Perspektive auf der anderen Seite?
Unsere Gesellschaft schaufelt sich gerade munter ihre eigene Grube!
Mal gut, dass der Drecksguttenberg weg ist. Wenn ich nur nicht jeden Morgen mit der Angst vor dem Stalinismus aufwachen würde ....

Gast am 19 Jun 2012 00:35:35

Paulinchen48 hat geschrieben:...irgendwo in einen Feldweg fahren um laut auf zu drehen, sagten sie dann kommt die Polizei und schickt sie weg...

Dann stimmt aber mit den Prioritäten bei der Polizei was nicht.

Vielleicht klappt das bei dir auch leichter, weil du eine Frau bist. Da ist schon mal weniger "Bedrohungspotential" oder wie ich das jetzt nennen soll. Es stimmt natürlich, dass der Ton auch da die Musik macht.
Wer mit hochrotem Kopf angerannt kommt und gleich rumschreit, na dann schreien sie halt zurück und erreicht ist gar nichts, vielleicht gibts noch blutige Nasen. Angeschrieen wegen irgendwas, das sie machen oder auch nicht machen, werden die sowieso den ganzen Tag, damit kommen sie klar. Freundliche Ansprache sind sie vielleicht gar nicht mehr gewöhnt und gehen darauf auch ein. So könnte es funktionieren.

In Norwegen hatte ich mal laute Bumsmusik nachts neben dem Womo, aber die waren nach 20 Minuten wieder weg, Ich vermute mal, ich hab in deren Kuschelplatz im Wald geschlafen.
Eine ordentliche Musikanlage ist schon was Feines, vielleicht nehme ich eine meiner CDs mit, damit sie mal ordentliche Rockmusik hören (Kashmir von Led Zeppelin geht nur laut) und nicht immer nur dieses Techno-Geratter. Vielleicht bin ich danach ein "total cooler Knacker" und sie ziehen an die andere Ecke vom Parkplatz, damit bei mir im WoMo nicht mehr die Teller dauernd hoch springen.
Wenn ich das erleben sollte, denke ich an deine Worte.

@AchimHH:
Keine Perspektiven - Denk nur mal dran, wieviele Lehrlinge tatsächlich übernommen werden. Von denen, die keine Lehrstelle finden, reden wir jetzt noch gar nicht.
Bei den Studierten ist es auch nicht besser, ich war letztes Jahr in einer Maßnahme vom Arbeitsamt. Da waren Leute in meinem Alter (um die 50) und Leute um die 30 frisch von der Uni. Die Jüngeren hatten ausser Praktika noch NICHTS anderes gearbeitet.
Dann dieser ach so tolle Boom der befristeten Stellen. Wer soll sich mit sowas eine Existenz aufbauen?


CarbonUnit

Tipsel am 19 Jun 2012 01:10:53

carbonunit hat geschrieben:
@AchimHH:
Keine Perspektiven - Denk nur mal dran, wieviele Lehrlinge tatsächlich übernommen werden. Von denen, die keine Lehrstelle finden, reden wir jetzt noch gar nicht.
Bei den Studierten ist es auch nicht besser, ich war letztes Jahr in einer Maßnahme vom Arbeitsamt. Da waren Leute in meinem Alter (um die 50) und Leute um die 30 frisch von der Uni. Die Jüngeren hatten ausser Praktika noch NICHTS anderes gearbeitet.
Dann dieser ach so tolle Boom der befristeten Stellen. Wer soll sich mit sowas eine Existenz aufbauen?


CarbonUnit


Genau so schauts aus. Auch unsre Ableger haben jetzt jahrelang gekämpft, um einigermaßen (relativ) beruhigt in die Zukunft schauen zu können. Und wenn da vom Elternhaus kein Rückhalt da ist, siehts mau aus.

Wir wohnen im Einzugsgebiet von Frankfurt, und wir würden niemals - auch wenn es hier Stellplätze geben würde - dort übernachten.

Wir sind auch im Westerwald mal spätabends abwechselnd wach geblieben, mit Zündschlüssel und Handy greifbar daneben, und haben die Jungs beobachtet. Wir hatten leider schon unser Feierabendbierchen hinter uns und mussten bleiben.

Es waren aber nur Moped-Jugendliche ausm Ort, die dort am Sportplatz mal einfach nur frei sein wollten. Das haben wir früher auch gemacht.
Und wir waren ihnen (gottseidank) egal.

Schön wars nicht, und wenn wir merken, dass sich die Jugend aufm Platz versammelt, fahren wir weiter, bevor wir das Feierabendbier aufmachen, weil wir keinen Stress brauchen.

Gast am 19 Jun 2012 06:51:32

Rumbuddel hat geschrieben:

Was soll denn das bitte?
Es geht nicht darum, dass wir in der Jugend Heilige waren, es geht um die Qualität heutiger Randale.
Klar habe ich in meiner Jugend Scheiße gebaut. Aber ich/wir hatten durchweg Respekt vor privatem Eigentum. Klar gab es auch handgreifliche Auseinandersetzungen, aber wenn dann einer klein beigegeben hat war Schluß. Nix Nachtreten oder noch ein paar mal den Kopf aufs Pflaster knallen.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass damals alles vollgesprayt werden musste. Die Letzte Reihe im Bus war allerdings auch damals immer schon "zerstört".
Es ist relativ offensichtlich dass soetwas wie eine Enthemmung stattfindet, und das hat sehr viele, vielschichtige Gründe.


:daumen2: :daumen2: :daumen2:

riobode am 19 Jun 2012 08:34:59

Rumbuddel hat geschrieben:
Mal gut, dass der Drecksguttenberg weg ist. Wenn ich nur nicht jeden Morgen mit der Angst vor dem Stalinismus aufwachen würde ....


Was für eine Sprache!

Wo ist da der Unterschied zu den pöbelnden Randalierern?

spiti01 am 19 Jun 2012 08:36:09

inpraxi hat geschrieben:
spiti01 hat geschrieben:Es hat also auch Vorteile, dass jeder Ami 'ne Knarre im RV hat :D :D
i




nicht nur hierzu fürchte ich mich vor amerikanischen Verhältnissen


Amerikanische Verhältnisse? Hier 'mal ein paar amerikanische Verhältnisse:
Es gibt nirgends auf der Welt auch nur annähernd so viele Blitzerkästen und Geschwindigkeitskontrollen je Straßenkilometer wie in Deutschland.
In den USA ist per Gesetz z.B. eine "allgemeine Verkehrskontrolle" wie in Deutschland nicht zulässig.
Fest installierte Geschwindigkeitskontrollen müssen per Beschilderung deutlich und rechtzeitig angezeigt werden.
Radarwarner sind in den USA per Gesetz nicht verboten und für ein paar Dollar an jeder Ecke zu bekommen.
Jeder!! PKW-Führerscheinbesitzer ab 18 bzw. 21 kann jede! Größe und Gewicht an Motorhomes fahren. Selbst wenn sie 15 m lang sind, 3 Achsen haben, weit über 20 Tonnen wiegen und hinten hängt noch 'n Hummer im Schlepptau. Oder auch ein 18 Meter langes Fiffthwheeler-Gespann, wo hinten noch ein 8 1/2 Meter langes Boot dranhängt! Und: Es passieren mit solchen Monster-Gespannen keinesfalls mehr Unfälle als mit Womos in Deutschland. Und da ist man ja inzwischen auf kleingeistige 3,5 Tonnen limitiert.
Jetzt komme man bitte nicht mit den breiteren und geraderen Straßen und den USA - durch die Rockys oder die North Cascades ist es mindestens ebenso eng wie in den Alpen. Und es gibt vieeeele seeeehr enge und kurvige Country Roads, wo diese Geschosse auch langfahren. Über Verkehrsdichte will ich mich erst gar nicht auslassen.

Du solltest nicht alles glauben, was so im Fernsehen gezeigt oder in der Zeitung geschrieben wird. Damit wird ja auch nur gesteuert versucht zu zeigen, wie ach so viel schlechter es woanders ist.
Mach Dir besser erstmal selbst ein Bild von den Tatsachen, bevor Du solche Stammtischweisheiten zitiertst.

Bis auf einige wenige kritische Gegenden in bestimmten US-Großstadt-Brennpunkten läuft es in den USA definitiv wesentlich ziviler als in Deutschland ab. Alkoholexzesse und deren Auswirkungen haben wir in zwei Jahren intensivster USA-Erfahrungen in 48 Bundesstaaten nicht ein einziges Mal erlebt. Und glaub's nur, wir waren auch in seeehhhr dunklen Ecken unterwegs..... man muß ja nicht gerade nachts durch die Bronx schländern. Genauso wenig wie durch bestimmte deutsche Großstadtviertel. Beides dürfte recht gesundheitsschädlich sein :D

Die Jugendlichen hier trinken sich auch gern 'mal einen, aber sie werden dann (Ausnahmen siehe oben) eher noch lustiger, aber nicht agressiv. Außerdem sorgt allein die Polizei durch deutliche Präsenz und entsprechendes Auftreten (dunkle Sonnenbrille, klimpernde Handschellen, die schwere Waffe offen am Gürtel, daneben Schlagstock und Taser) für Respekt und damit für Zurückhaltung der Agressivität. Sie nimmt ihre Schutzaufgabe sehr deutlich erkennbar wahr - und in Deutschland?

Das Waffenthema kann man so oder so sehen. Ich bin inzwischen zu der Überzeugung gekommen, dass eine "Waffengleichheit" zwischen den Guten und den Bösen, wie eben in den USA praktiziert, weitestgehend solche Brutalitäten gegenüber Unterlegenen verhindert. Nach dem Motto: "Wenn ich dem was böses will, könnte der ja schneller ziehen als ich". Da kommt erst gar kein Problem auf!

Eines ist meiner Beobachtung nach in den USA allerdings ähnlich wie in Deutschland: Die Brutalität und Kriminalitätist ist bei bestimmten Bevölkerungsgruppen wesentlich stärker ausgeprägt als bei anderen. Nur dass sie hier eine wesentlich dunklere Hautfarbe haben.

Mir hat 'mal ein Stellplatznachbar, übrigens pensionierter Sheriff, gesagt, wir sind wohl die einzigen RVer in den USA, die keine Waffe an Bord haben. Und an seinem Tisch lehnte die Winchester. Sowas kauft man hier übrigens frei im WalMart oder auf'm Flohmarkt - kein Witz!
Dafür haben wir ja vorn rechts in der Scheibe ein Schild "This Rig ist protcted by Smith & Wesson" 8) 8)

Und: Viele Amis sind ernsthaft überzeugt dass, wenn alle Flugpassagiere beim Einsteigen eine Waffe bekommen würden, 9/11 und andere Flugzeugentführungen niemals passiert wären.
Ich find, sie haben damit nicht 'mal unrecht.....

Zugegeben, vieles was ich hier geschrieben habe klingt reichlich provokant- das habe ich auch genau so beabsichtigt.
Aber: Ich kann nur dazu raten, wirklich 'mal neutral und intensiv darüber nachzudenken, was in Deutschland in den letzten Jahren so abgeht und wohin sich das entwickelt!

Howdy aus Jacksonville/Florida
spiti

Gast am 19 Jun 2012 08:48:30

achimHH hat geschrieben:Ja, auch ich bin der Ansicht, das die, unsere Jugend überwiegend ok ist,
da ich in den meisten Fällen nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Aber wie, soll ich bitte verstehen, das viele keine Perspektiven haben.
Das kann ich so nicht verstehen.

Erkläre mir das doch mal bitte.


hallo,
bin zwar nicht gefragt, aber in meiner Verwandtschaft wird dies oft diskutiert. Nach dem Krieg war die Perspektive nur aufwärts, weiter runter gings ja nicht. In den 60-70er-Jahren ins Arbeitsleben zu starten, das war eine sehr positive Perspektive, man konnte sich Lehrstellen aussuchen, bekam man beim Daimler, bei Bosch uä einen Job (Stuttgarter Raum), war das wie Beamtenstatus.

Die letzten 10 Jahre und wohl auch noch weiter waren unsere heutigen 25+28jährigen Verwandten Männer in Zeitaurbeitsroutinen, wo sie ums verrecken nicht rauskamen, selbst in unserer Region hier. Die Unternehmen (Region der Weltmarktführer!) nahmen die Möglichkeit gerne mit, ohne Festverträge sehr flexibel die Arb.nehmer zu verwenden. Der älteste ist Meister in Logistik, kam endlich beim Schrauben-Würth unter und wird evtl. (es wird nichts versprochen, keine sicheren Perspektiven) nach 2maligem Zeitvertrag endlich einen Festvertrag erhalten. Obwohl Würth Leute ohne Ende braucht, er baut für 33 Mio eine neue Lagerhalle, aber es wird nichts fest gemacht.

So.

Mit 28 kaufte ich damals mein Häuschen, war schon verheiratet, hätte Möbel, Auto, usw auf Pump kaufen können, war nicht notwendig, weil gutes Geld verdient und gespart. Fürs Haus konnte ich Kredit aufnehmen ohne schlaflose Nächte, was in 3-5-8-15 Jahren ist, der Job war sicher. Und bei anderen auch. Kinder? Kein Problem, der Job ist sicher, da kannst die größere Wohnung auf Dauer bezahlen.

Und Heute? Die Jungen bezahlen unsere (meist stattliche) Rente UND zahlen für ihre, von der sie todsicher wissen, dass diese weitaus nicht das heutige Niveau erreichen wird, sie müssen riestern und ähnliches für 2. Standbein. Sie haben keinen sicheren Job, wie wir früher, siehe Nokia, Siemens, Opel usw usw usw

Unsere Gesellschaft wundert sich, warum so wenig Nachwuchs...
Wir machen es jungen Familien nicht gerade leicht mit einer positiven Perspektive.....

Die Schuldnerberater (meine Frau ist dort ehrenamtlich tätig) erkennen diese brutale Situation am ehesten: kleine Umstrukturierung im Betrieb und eine Familie ist draußen in jeder Beziehung.

Wenn die Jungen da nur von der Hand in den Mund leben will/kann, das *jetzt*(egoistisch) genießen will, also ich kann das streckenweise gut verstehen. Vielleicht hat dieser massive Alkoholgenuss auch damit zu tun?

Ich sags den Jungen ganz ehrlich: so eine gute Situation wie meine Generation erleben durfte, das kommt wahrscheinlich nie wieder, auch dank der internationalen Spekulanten, denen nur der Aktienkurs eine Verpflichtung darstellt, nix menschliches

Gast am 19 Jun 2012 08:59:52

spiti01 hat geschrieben:Mach Dir besser erstmal selbst ein Bild von den Tatsachen, bevor Du solche Stammtischweisheiten zitiertst.



wie weit ich mich eingearbeitet habe, das weißt du doch gar nicht, also lass das. Oder mach weiter, wenn du damit die Couch ersparst und die Dollars beim Doc, mir egal.

Mir genügt diese wahnsinnige Dauerverknüpfung von Gott mit der Politik auch jetzt in den Vorwahlen. So was hörten wir in Europa zu letzt in den Weltkriegen (Gott mit uns). Die Doppelmoral: man tötet Abtreibungsbefürworter, weil man gegen das töten ist. Der Dauerversuch in den Schulen die Evolutionslehr zu verbieten mit Gerichtsurteilen usw usw

Lieber bin ich ein Kleingeist, ein Alteuropäer usw, als Angehöriger von dieser .... Gesellschaft, vor der ich mal so viel Achtung als Befreier hatte.

Ich höre auf....

Soll genügen, wir dürfen ja nicht mehr politisch diskutieren.....

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