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Moin, moin,
bevor hier einmal mehr virtuell die gesellschaftliche Strandung unseres schönes Landes besungen wird, sei ein Blick hier rein empfohlen: --> Link Mit fröhlichen n Wolf Ein toller Artikel .. :dankeschoen:
:daumen2: Das sind wirklich sehr interessante Zeilen, die zum Nachdenken anregen. Danke dafür.
C.
Ich bezweifle das er quantitativ massiver ist wie zu unseren Zeiten, nach meiner Einschätzung eher weniger. Aber der angestaute Frust und die Aggression die dabei bei einigen freigesetzt wird scheint zu steigen, verwundert mich aber auch nicht wirklich. Die teilweise Verrohung die dabei zu Tage tritt, gibt mir allerdings auch zu Denken. Die Zeiten ändern sich halt, wurde hier ja schon mehrfach ausgeführt. Autorität gegenüber Eltern, Gesellschaft und auch Staat (insbesondere gerade auch Polizei) nimmt deutlich ab. Woran "die Jugend" meiner Meinung nach selber die geringste Schuld trägt. Da sind halt Werte/Normen die vermittelt und vor gelebt werden müssen. Und genau da hapert es doch bei vielen, und hat auch nicht nur was mit der sozialen Herkunft zu tun. Mir fallen da auch so Stichwörter wie Jugendschutz und Strafmündigkeit ein, da laufen meiner Meinung nach einige Sachen völlig verkehrt. Teilweise führen die beiden Begriffe in der Umsetzung, sich gegenseitig ad absurdum. Lösungen für diese Probleme zu finden, tja das wird nicht einfacher werden, erst recht nicht wenn man an den meisten Ursachen nicht mal mehr was ändern kann rückwirkend.
Und genau das ist einer der sprichwörtlichen springenden Punkte im vorliegenden Zusammenhang. Kehren wir doch einmal zu den Ausführungen des TO zurück: Harmlos aussehende Jugendliche werden nach Verzehr von Alkohol zu Rowdies ohne Hemmungen und Respekt vor fremdem Eigentum. Diese Ausführungen werden dann nach und nach ergänzt durch Berichte auch über Gewalt gegen Personen, in denen deutlich die Angst vor Übergriffen gegen die eigene Person zum Ausdruck gebracht wird. Schließlich wird Manne noch genötigt zu erklären, wieso heute viele junge Menschen perspektivlos und darob frustriert sind. Und zum unguten Ende wird dann ein kulturkritischer Diskurs angezettelt, in dem Harald Martenstein die Schlagzahl vorgeben soll. Und nun stellen wir die ganze Sache mal wieder vom Kopf auf die Füße: Gerade die, die mit Fingern auf alkoholisierte - gar marodierenden - Jugendliche deuten, sollten sich einmal in einer stillen Stunde fragen, was sie denn selbst bereit sind zu tun, um die von OttoWalke eingeforderten Tugenden zu vermitteln, gleichsam als Vorbild tätig zu sein. Wer opfert seine ach so wertvolle Freizeit z.B. in der konkreten Jugendarbeit vor Ort, um z.B. Mängel, die durch ein leider nicht in gewünschter Weise funktionierendes Elternhaus entstanden, auszugleichen? Der Möglichkeiten sind gar viele: Jugendhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Vereine mannigfaltiger Art etc. All diese Einrichtungen bieten uns, die wir hier im Stile des alten Plato über die heutige Jugend lamentieren, die Chance, unser Scherflein dazu beizutragen, der beklagten Entwicklung entgegen zu wirken. Selbstständige können Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten, Angestellte können versuchen, entsprechend auf ihre Arbeitgeber einzuwirken. Fast schon traurig ist, wenn hier über sich einschließende Wohnwagenburgbewohner berichtet wird, wenn es eigentlich darum ginge, Ruhestörern entgegen zu treten. Meinen Respekt möchte ich hier Paulinchen zollen! Habt Phantasie, Zivilcourage und tut etwas! Mit freundlichen n, Ottomar
Wenn ich jetzt alles richtig verfolgt habe ist dies aber eine unbewiesene Vermutung :eek: Es ist zwar unwarscheinlich,aber theoretisch kann doch auch einer der beiden Campingnachbarn der Täter sein :roll:
Ja, da hast Du recht. Wahrscheinlich bist Du Rechtsanwalt, denn es gibt keinen Beweis für die Schuld der Jugendlichen. Ich habe auch sehr den ca. 70 jährigen Womo-Nachbarn im Verdacht gehabt, daß der nachdem die Jugendlichen in der Nacht abgezogen sind, den Kindergarten verwüstet hat und die ganzen Schnapsflaschen dort hingeworden hat. :D Aber natürlich kann ich auch das nicht beweisen. 8) C.
In dem Fall sicher, spielt doch aber an der Gesamtsituation keine Rolle. Wir halten hier ja kein Gericht, sondern hier wurden/werden Erlebnisse geschildert, die nun mal vorkommen und für viele recht unangenehm und recht schwer zu händeln sind.
...leider ist das so :D ich mache nicht nur die Tür auf, ich gehe raus ! letztes Jahr in Fulda, neben dem Stellplatz ist ein Jugendzentrum und alle laufen über den SP, ICH habe nur russisch und türkisch gehört, zwei Türken machten sich an einem Fahrradträger zu schaffen, obwohl der Besitzer daneben stand, er traute sich aber nix zu sagen, aus Angst. Ich bin dann hin, an meinem Gesicht und meine Aüßerungen merkten die wohl daß es besser ist zu gehen, war auch besser so :D beim gehen, nahmen sie den Womobesitzer die Zigarette aus dem Mund und rauchten sie weiter. Es waren ca. 30 Wohnmobile dort, ich war der einzige der dem älteren Mann beigestanden hat... es ist beschämend wie wir " Deutschen " zusammenhalten...
...so denken leider in diesem, unserem angeblichen Rechtsstaat auch die meisten Richter... mein ja nur ma so.
hallo hennes, du meinst, aber Juristerei ist offenbar etwas komplizierter als du denkst. Ich bin froh, dass wir die Zeiten hinter uns haben, wo eine krumme Nase genügte....... Deine Seitenhiebe auf unsere Demokratie vernehmen bestimmt viele, aber zu antworten lohnt nicht. Bevor wir aber wegen solch hochqulifizierten Postings wieder mal einen politischen Thread geschlossen bekommen, meinte ich halt auch mal :wink:
...das weiß ich.
Oder ganz einfach wie feige wir anscheinend sind. Erinnert mich an eine Geschichte aus meiner Jugend, vorm Schulhof. Wir standen da zu etwa 7Leute im Alter von 13Jahren, Kam ein schon bekannter 3Jahre älterer Jugendlicher vorbei und wollte (wie nennt man das doch gleich heutzutage?) uns etwas um unser Taschengeld erleichtern. Handys und so was alles gab es Damals ja noch nicht Wir waren alles Jungs und für unser Alter bestimmt auch nicht schwächlich, hätten gemeinsam mit dem garantiert kein Problem gehabt in abzuwehren. Er griff mich an weil er wohl den meisten Widerstand erwartete, womit er nicht ganz falsch lag, hatte es nicht so dicke mit Taschengeld. Anstatt das mir meine "Freunde" beigestanden hätten, was wie gesagt absolut kein Problem gewesen wäre, nutzten die lieber geschlossen die Zeit zur Flucht. Das war in den 70ern, ist Heute scheinbar auch noch nicht viel anders unter meinen Landsleuten, würde Beistand/Zusammenhalt auch nicht gerade ne deutsche Tugend nennen :oops: :? Ps. mein Geld bekam der übrigens nicht, was mir aber einige Blessuren kostete, habe schon Damals gerne Prioritäten gesetzt :D
Ich bewundere aufrichtig Deinen Mut und finde so ein Verhalten bemerkenswert. Genauso aber muß man verstehen, daß viele von den anderen Mobilbesatzungen in solchen Situationen die Bilder und Videoaufzeichnungen der letzten Jahre im Kopf haben von dem alten Mann in München, der die zwei Jugendlichen auf das Rauchverbot hingewiesen hat und dann zusammengeprügelt wurde. Oder von den mutigen Mann, der die Kinder in der U-Bahn beschützen wollte und dann am Bahngleis getötet wurde. Oder dem jungen Mann am Bahngleis, der ohne Vorwarnung mit der Bierflasche zusammengeprügelt wurde. Genau diese Risiko geht jeder ein, der sich solchen besoffenen Jugendlichen in der Gruppe nähert. Du Hennes traust Dir das, andere nicht. Ich glaube nicht, daß man da drüber urteilen sollte. Ich möchte hier betonen, daß ich nur von Situationen rede, bei denen es ungewiß ist, ob sich eine Bedrohung entwickelt (ich hätte mich in dieser Nacht vor einigen Tagen nicht alleine im Dunkeln einer Gruppe von betrunkenen Jugendlichen genähert). Etwas ganz anderes ist es und da ist jeder von uns Staatsbürgern angehalten, wenn jemand anderen in Not ist oder bedroht wird. Da muß man eingreifen und wenn es nur durch Schreien und Polizei holen ist. C.
Der Meinung sind ja anscheinend die Überzahl, aber kollektives Wegschauen kommt in der Wirklichkeit doch deutlich häufiger vor in meinem Umfeld. :oops: Ich mag auch nicht glauben das das immer nur Angst ist. Da hab ich doch auch im Ohr, dass die Polizei oft anrät, WENN man eingreift, sich erst mal um Verstärkung zu bemühen. Leute direkt und klar ansprechen: "Hallo Sie im blauen Mantel - helfen Sie mit?" etc.
Klingt vernünftig - und je mehr Leute in dieser Form zusammenhelfen, desto besser. Nach der Landsmannschaft frag ich in dem Moment nicht - nur nach der Hilfsbereitschaft.
Da es hier um Situationen auf SP geht… Auf SP ist so was nicht möglich weil ja alle hinter der verschlossenen Tür den Atem anhalten… :D :D
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Na weiß nich - nachts um 12 ok, aber tagsüber könnte man doch einfach mal klopfen? Oder auch rufen - "Hallo Hamburger / Dresdner / Sachsen / Rheinländer (was halt passt) - könnt ihr mal helfen?"
Is das soooo ne schräge Idee?? Die Idee ist ja gut, aber kaum jemand wird sich freiwillig mit randalierenden Jugendlichen anlegen.
Ich tät die Polizei rufen, aber niemals den Typen gegenübertreten wollen und wegen einem Autospiegel oder sonstigen Sachschäden meine Gesundheit bzw. mein Leben aufs Spiel setzen. Es macht vielleicht auch einen Unterschied, ob Sachen oder Menschen in Gefahr sind.
Ganz und gar nicht! Es kann von niemanden erwartet werden, dass er alleine gegen mehrere alkoholisierte Randalierer antritt, aber der schon seit Jahren von der Polizei erteilte Verhaltensratschlag muss doch einfach jeden überzeugen. Aber nochmals: Ich bestehe darauf, dass wir so lediglich Symptomen entgegenwirken, nicht den Ursachen. Und auch da ist jeder in der Pflicht. Komisch, dass sich dazu niemand äußert... Mit freundlichen n, Ottomar Hi,
ich finde dieses Thema von carthagocliff gut und auch mutig hier, weil es die volle Realität der Mobilisten im In- wie im Ausland wiedergibt. Es ist überall und stets so wie eingangs geschrieben eine oft und überall anzutreffende Gegebenheit. Ist nun mal so und da gibt es nichts dran zu beschönigen und dass muss die Mobilfreuden aber nicht unbedingt schmälern. Das Womowesen hat viele schöne Seiten und viele wollen nur die hören -ansosten Kopf in den Sand. Aber das nutzt nichts, denn wir sind alle auch mit den wenigen nicht so schönen Seiten konfrontiert. und das Thema hier ist genau eine davon. Infosfern finde ich gut, offen mal darüber zu reden/zu diskutieren nun schon über 8 Seiten wie hier geschehen. Ich finde auch nicht, dass es ein Grund ist, über die heutige und die Jugend allgemein zu reden. Keineswegs - die ist ganz ok und Heilige waren wir sicher auch nicht. Sprich es sind halt nur die wenigen Aussreissser unter denen, die es lokal aber fast an jedem Ort hat - die Louser und zu Lousern/chancenlosen gemachten ca 5 % von ihnen. Bei der Jugend isgesamt also eher voll grünes Licht. Aber es gibt in ganz Deutschland an so gut wie tatsächlich jedem und wenn auch sonst noch so schönen Ortschaft irgendwelche Plätze (meist sind es naturnahe und schöne, wie geschaffen für Wohnmobile) die etwas abseits gelegen sidn und die nicht der vollen sozialen Kontrolle eines größeren sozialen Umfgeldes unterliegen. Dort sammeln sich stets diese wenigen lokalen Problem-Jugendlichen. Und das was wir diskutieren ist die Kardinalfrage. wie verhält man sich dann, wenn man so ab 18 Uhr merkt, hier wo ich gerade stehe ist so ein Treffpunkt und es immer bunter wird - und es dann in die Dämmerung und dann in die Nacht hinein geht . Ich bin klar dafür, dann den Platz zu wechseln - bedingungslos und so früh wie möglich. Begründung: Wir Mobilisten sitzen generell am kürzeren Hebel. Letztlich entscheidet bei verärgerten Jugendliochen, deren Mütchen man mit Androhungen oder Gut-Zureden kühlen wollte, geschwiege denn gar Polizei-Ruf, sich spätenstens dann die Fronten, wenn aus dem Dunkeln als Rache dann Steinwürfe gegen das Mobil kommen - die große Schäden anrichten. Zumal oft Alkohol und nun auch andere Drogen im Spiel sind -sprich von rationalem einsichgtien Handlen generell nicht ausgegangen werden kann. Wir sind gegen Steinwürfe absolut machtlos, denn wütende Tritte oder Faustschläge gegen das Mobil nächtens sind ja manchmal nur das Vorspiel, wenn sich was hochschaukelt- warum auch immer. diese Jugendlichen kennen bestens die Örtlichkeiten, wissen genau, von wo aus sie werfen und wo und wie sie sich dann ungesehen aus dem Staub machen können, wenn laute Kracher einen Volltreffer am Mobil melden. Diesbezüglich kann Heldentum im persönliches Auftreten, gar unter direkter/indirekter Hundebedrohung, gar böse Blicke oder extra offensichtliches fotografieren (mache ich auch aber versteckt !) oder zurechtweisende Ansprachen oder gar vorausgegangener, aber aus Sicht der Jugentlichen völlig harmlos ausgegangener Polizeiruf die Voraussetzungen, nächtens im Dunkeln ungeschoren da von zu kommen, nur verschlimmern. Aber ich habe auch sonst keinerlei Interesse, den Helden zu spielen und meine Brille oder gar auch nur irgend etwas an meiner Gesundheit zu riskieren - denn im Grunde habe ich ja zwar böse, aber nur MATERIELLE e Schäden zu erwarten, sprich keinseswegs gesundheitliche. Warum soll ich also von mir aus letztere auch noch freiwillig ein gehen. Nie und nimmer. . Ausserdem : Wir sind doch auf Erholung aus und ein körperlicher Angriff auf unsere alten Knochen zu riskieren dürfte da doch gar nicht im angestrebten Zielgebiet liegen. Denn bis wir Alten mal ein Zipperlein swieder weg haben -das kann dauern Es gibt daran meineserachsens, aber wir diskutieren ja darüber, gar nichts zu rütteln, wenn es einen so erwischt mit einer Ansammlung von Problem-Jugend am Übernachtungsplöatz, - dann überläst man ihnen besser IHR Spielfeld - und die Nachruhe und merh ist nach kurzer Fahrt gesichert. (Man MUSS ja immer eine SP-Alternative(Not-Ausweichplatz) im Hinterkopf haben aus vielerlei Gründen und sollte deshalb und aus vielerlei anderen 'Gründen auch u.a. auch nie zu spät ankommen auf einem SP). Ich lese mit Interesse die verschiedenen Ansichten. Ich bin auch nicht gerade eine Bangbüchse, aber wenn´s mulmig wird, dann haue ich ab. Bin schon im Schlafanzug durch Kaiserslautern gefahren, weil wir von Jugendlichen bedroht wurden. Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn ich ausgestiegen wäre??? Wen 10-12 Jungs angetrunken nachts dein Auto schaukeln und du hörst sie flüstern und weißt nicht was passiert - trotz Warnrufe - siehst sie um dein Auto huschen (wir standen alleine auf einem Stp, soll ich warten bis die mir einen angezündeten Grillanzünder auf einen Reifen legen? ist ja schon passiert), dann drehst du nur den Sitz und den Zündschlüssel, oder?
Habe aber auch positive Seiten erlebt, über Pfingsten in Berleburg, ich stand auch alleine auf dem Stp. Daran vorbei geht der Weg zu einem Bolzplatz und weiter zu MCDonalds. Abends kamen auch 6 Jungs mit ein paar Mädes und Sixpacks mit Bier unter dem Arm, laut grölend an uns vorbei. Einem fiel eine Flasche runter. Jetzt kommt´s - er entschuldigte sich bei mir und forderte die anderen auf "die Fresse zu halten, die Ollen wollen ihre Ruhe haben"! Wir haben gemeinsam mit Kehrbesen und Kehrschaufel die Scherben weggeräumt und ich hab ihm eine "Ersatzflasche" aus meinem Bierkeller gegeben und noch einen schönen Abend gewünscht. Quintessenz: Wir wurden in den 3 Tagen von mehreren Jugendgruppen frequentiert - äusserst ruhige und freundliche Kerle. Die machten vorher Krach, gingen ruhig an uns vorüber und machten danach wieder Party. Schein sich rumgesprochen zu haben, dass der "alte Sack in seiner Blechdose ganz in Ordnung zu sein scheint". Nichts desto Trotz und ganz ehrlich und nicht den Macho raushängen lassen. Ich hab Schiss in so einer Situation. Was machen die mit meiner Frau, wenn die mit mir fertig sind, das geht ganz schnell. Und mal ehrlich, wer verschenkt schon gerne das, wofür er jahrelang gespart hat? Hier sind einige unterwegs, die müssen sich über 50 oder 100.000 Euro für ein tolles Womo nicht die Gedanken machen - ich schon. In diesem Sinne - es gibt halt Neider und aus Frustration entstehende Agressivität und in deren schwachsinnigen Gedankengängen kann ich mich nicht wiederfinden. Und weil ich nicht weiß wie die ticken, dann lass ich meine Lebensuhr an einer anderen Stelle weiterticken bis sie gottgewollt abläuft und nicht unter Gewalteinfluss irgendwelcher Hinterweltler, die nicht wissen wo Grenzen sind. Ich habe fertig! Jürgen genau !
- allein das schon ein Grund für sich allein genug. Man würde sich ja nieeee verzeihen, druch irgendein Machogehabe/unkluges Verhalten , das garantiert voll nach hinten los geht , auch noch die eigene Frau in irgendetwas mit reingeritten zu haben Nur - man muss ""rechtzeitig"" weg , sprich lieber zu früh wie zu spät. Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Unterbewusstsein warnt mich immer rechtzeitig - IMMER - aber manchmal hatte ich nicht darauf gehört und dann war es plötzlich zu spät für einen gefahrlosen, geordneten Rückzug. Plötzlich steckte man mittendrin und alles musste dann die fast ganze Nacht lang abgeritten werden - sprich die klassische Opferrolle. Ich bin vor einiger Zeit durch die Duisburger Innenstadt gegangen und aus einiger Entfernung sah ich wie 2 junge Männer ausländischer Abstammung laut schreiend aufeinander los gingen.
Da geh ich nicht dazwischen. Meine ehrliche Meinung. Sollen die das doch unter sich klären. Genau solch eine Story hat bei einem Kumpel schon mit einem Messer in der Hand und Krankenhaus geendet. Das tolle an Diskussionen ist ja, daß auch immer die Grenzen eines Themas besprochen werden und so nähern wir uns nach all den Beiträgen, in denen mutige Leute mit Hilfswaffen bewaffnet sich Jugendlichen in den Weg stellen würden, sowie den Berichten über wirklich in Not befindlichen Menschen, wieder den Ausgangspunkt des Threads.
Was wäre gewesen, wenn schon im Hellen die ersten Flaschen zu Bruch gegangen wären? Das Gegröhle laut gewesen wäre? Jugendliche um unser Auto gelaufen wären?? Wäre ich dann gemeinsam mit meinen Kollegen im Schlafanzug ausgestiegen, hinter die Bauwagen des Kindergarten gegangen und hätte versucht, nett die Jugendlichen zu bitten, leise zu sein und weniger Alkohol zu trinken ??? Ich denke nicht !! Wenn ich aber in der Situation die Polizei gerufen hätte, hätte ich trotzdem dann fahren müssen, denn das Risiko, daß einer von den Jugendlichen dir dann einen Stein durch die Windschutzscheibe schmeißt, ist dann noch größer. Ist es nicht menschlich, daß man immer als erstes denkt: Da wird schon nichts passieren. Das geht gleich vorbei. ???? Das jeder mal abwartet ?? Viele C. Hallo,
natürlich sollte man bei der Auswahl des SP auf sein Bauchgefühl hören und lieber weiter fahren, wenn man ein ungutes Gefühl hat. Auch sollte man abhauen, wenn sich ein Platz plötzlich als unsicher herausstellt. Und wenn irgendwo Musik wummert, muss man auch nicht für Ruhe sorgen. Wenn man aber irgendwo steht und nicht mehr weg kann und dann plötzlich die Post abgeht, verhalte ich mich nicht passiv in der Hoffnung, die tun nix. Dann rufe ich die 110 und gehe auch im Zweifelsfall vor das Womo. Nur damit die auch sehen, da sind Menschen. Und wenn dann noch einige kollegen aus ihren Büchsen kommen, fände ich das sehr beruhigend. Man muss ja nicht den wilden Max machen, aber Präsenz zeigen. Wie gesagt, schon angewandt und hat funktioniert. Kann aber auch schiefgehen. Aber bevor sich da was aufschaukelt und ich warte in Demut...nee. Da versuche ich zu deeskalieren. Aber jeder macht es so, wie er es in der Situation für sich und seine Familie verantworten kann. In dem Sinne ...ein gefahrenloses Reisen mit dem Womo wünsche ich allen....
Der Witz an der Sache ist, dass es ja auch meistens so ist. Ich stand mal auf einem Stellplatz in Bocholt. Außer mir war kein anderes Womo dort. Nachts kamen ein, zwei oder drei "BumBum" Autos. Es war für eine knappe halbe Stunde ein wenig lauter und dann waren sie wieder weg. Einer von den Wagen parkte nah an meinem Wohnmobil (ca. 4-5m Abstand), obwohl der ganze Parkplatz leer war. Ich habe mich auch gefragt, was das soll und insgeheim (man möchte die restliche Besatzung nicht beunruhigen) die schlimmste Situation gedanklich durchlaufen. Nun lese ich in einem Bericht hier im Forum, dass genau dieser Stellplatz ein Problem mit Jugendlichen hat (laut Polizei) und bereits die ein oder andere Womo-Scheibe zertrümmert wurde. Hab ich nur Glück gehabt?
Mir haben in Oberkirch besoffene Erntehelfer (Polen, Russen?) richtig fest ans Womo geschlagen, hatte sie schon von weitem auf dem Damm grölen gehört, ich war schon im Bett. So schnell es ging zog ich den Mantel über und riss die Tür auf, die waren aber schon auf der Flucht… Am nächsten Morgen gestand mir die Nachbarin dass sie es gehört hätte, ihren Mann aber bat nicht raus zu gehen. Es ist also egal ob Du alleine stehst oder mit anderen, geholfen wird Dir selten. Das war bis jetzt in 7 Jahren aber mein einziger Angriff aufs Womo.
Na also, hättest Du die ganz böse angeschaut oder evtl. noch geschimpft, hättest Du keine 3 geruhsamen Tage dort verbracht.
Was wäre wenn… Natürlich würde dann jeder Vernünftige wegfahren, ich auch, bin schließlich auch vernünftig. War bei mir allerdings noch nie nötig, hab wohl Glück gehabt.
...also das macht mir schon langsam Spaß, hatte immer Erfolg und sah im Geiste die mutigen Männer hinter den Vorhängen :D :D :D
Und es kann einem auch einfach eine Ziegel auf den Kopf fallen… Genau, Paulinchen. Und deswegen lebe ich im hier und jetzt. :D Der Ziegel wäre dann Schicksal.
Es ist Ironie und sagt nur, dass wir uns mit aufgebauschten Peanuts beschäftigen obwohl wir doch wirklich ernste Probleme haben. Ich dachte die Ironie würde deutlich weil, es denkt doch wohl niemand dass ich morgens mit Angst vor dem Stalinismus auffwache ... Naja, wers in den falschen Hals bekommen hat: Das ist nicht meine Umgangssprache. Hi,
ottomar hat geschrieben: .....Aber nochmals: Ich bestehe darauf, dass wir so lediglich Symptomen entgegenwirken, nicht den Ursachen. Und auch da ist jeder in der Pflicht. Komisch, dass sich dazu niemand äußert....... Tschuldigung - da hast Du recht. Deshalb will ich auch mal eine Antwort versuchen. Denn ich habe auf meinen europäischen Reisen auf ganz bescheidene Art und Weise zu den gesellschaftlichen Hintergründen für diese Dinge Unterschiede festgestellt. Es ist aus meiner Sicht ganz klar erkennbar, dass Deutschland im letzten Jahrhundert in zwei Weltkriegen einbezogen war und daddrucch aus sozial merhfach völlig "umgepflügt" wurde, was solziale Werte anbelangt. Woran ich das festgestellt habe. An einem meienr Lieblingsländer in unmittelbarer Nachbarschaft, der Schweiz, einer Gesellschaft, die nicht druch diese gigantischen Kosten beladen war- denn alles ist für die Öffentlichkeit/aallgemeinheit serh gepflegt und serh schön hergerichtet -im ganzen Land - . Man merkt es schon auf der Autobahn Richtung Basel. Ist es nicht beschämend, dass auf D-Rastplätzen und Parkplatzen keine kostenlosen Toiletten gibt und Männlein wie Weiblein sich irgendwo in die Rander der Vegetation drücken müssen - und so sehen die auch aus. Aber dafür hat Deutschland kein Geld. In der Schweiz jedoch gibt es in jedem kleineren ort an jedem Spazierweg öffentliche Toiletten - und die Schüssel ist nicht zerstört und das Papier ist vorhanden und nicht aufgerollt in der Landschaft verstreut.. Da merkt man, sie haben keien 2 Kriege geführt und verloren. Aber das ist eigentlich ein anderes thema. Aber auffallend ist auch, dort gibt es auch überall an jedem Spazierweg Bänke - und sie sind alle unbeschädigt. Dort giebt es auch bis auf einige Innenstädte, für die weltweit ja aber eigene 'Gesetze (des Horrors) gelten - so gut wie kaum Grafitti - Bei uns jedoch ist jede Bank beschädigt oder deswegen mitlerweile entfern worden. Alles was öffentlich ist, dem Volk kgehört, Laternen, Mülleimeer, kinderspielplöätze, alles wird von randalisierenden Jugendlichen irgendwann und immer wiederkehrend zerstört. was aber bedeutet dies. Das bedeutet aus meienr Sicht, bis auf den kleinen, bösen Problemanteil an Jugendlichen geben auch teils normale Jugendliche, die daran beteiligt werden, durch diese zerstörungen nur den Druck weiter -hier nun an totes Material, den sie von der Gesellschaft auch erfahren - in den Familien, in den Schulen und Arbeitstätten -also den jeweils unterschiedlichen landestypischen gesellschaftlichen Allgemeindruck. Nichts kommt einfach so und von ungefähr. Das also hat einen Grund, warum das heute so ist wie es ist. Dann das ganze totale politische Versagen bei der ganzen daddruch völlig ungeordneten Immigration. Wer nach Australien will oder nach Kanada, also in wohlgeordnete und keineswegs radikale oder rassistsiche sondern offen volldemokratische Gesellschaften, der muss als Einwanderer über sich und jedes Familienmitglied Untzerlagen einreichen über seine berufliche Qualifikation sowie seine wirtschaftlichen Verhältnisse, ein gewissens Grundvermögen für die Überbrückung der ersten schweren jahre AUS EIGENER TASCHE zu bezahlden und merh haben und penibel nachweisen. BNei uns ist das alles nicht. Folglich sieht es auf diesem Feld auch so aus wie es aussieht. Sprich wir sind ja längt auch bei den Werte vorstellungen fast Fremde im eigenen Land - wie können wir es dann bei den Werten so vorfinden, wie wir es gerne hätten. Sicher, die 'gründe sind nocgh viel vielfältiger wie hier überhaupt darstellbar. Aber es hat alles einen Grund, wenn imöffentlichen Raum es so wie anfangs bekalgt aussieht. Man muß sich ja nur das eingans schon erwähnte Verhalten der Polizei ansehen, die gleich lustlos wieder weg vgefareen sind und einige zeigen dafür auch noch Verständnis ?? . Dabei wissen alle Fachleute auf dem Gebiet,: nur der Weg über NULL TOLERANZ hilft da. Das ist wie bei den willden Müllkippen. Wennn eine Gemeidne duldet, dass irgendwo über Wochen eiene Schubkarre Müll an einam Waldrand liegen bleibt und das nicht wegmacht7dagegen was unternommt, liegt bald ein ganzefr Berg da. Städte/Bürgermeiste4r z.B. New- York haben das bewiesen - ebenso die NL-Gesellschaft gegen verschiedene Auswüchse - also wohlgemerkt alles ganz offene freiheitliche Gesellschaften habe sich für den einzig hierr Erfolg vversprechende Weg von Null Toleranz entschieden und es hat absolut geholfen. Nur Null Toleranz, sprich beim kleinsten Vorfall hart dagegen anschreiten kann eine Gesellschaft hier vor dem Schlimmsten bewahren. Sprich schon beim Wegwerfen einer Zigarettenkippe muss reagiert werden, sonst grenzt sich das aus. Alles schleifenlassen ist weltweit längst gescheitert. Und dazu muss man sich nun das Anfangs geschilderte Verhalten der Polizei bei den russlanddeutschen glaube ich waren es ansehen. Sicher, ist ja klar. die Polizei ist voll überlastet, man baut Stellen ab ohn e Ende - - obwohl sie als Fachleute genau wissen, das sind Kleinigkeiten und doch wieder nicht - denn so fängt alles an. Wenn man so ein Randalieren druchgehen lasst, kommt bald die nächste Stufe. Dann werden sie zu ganz anderen Einsetzen gerufen. Und - wer zeigt nun unseren gefährdeten Jugendlichen Grenzen auf? Denn das braucht eine Jugend zum funktionieren und zur Orientierung, welche WEerte angesagt sind von der Gemeinschaft. Man muss ihnen helfen, indem man ihnen frühzeitig Grenzen für verhalten im öffentlichen Raum aufzeigt, sonst entgleist eine Gesellschaft. aucgh an diesem Punkt sehe ich viel politisches Versagen - man hat ja kaum Zeit wie es aussieht, während man dabei ist, sich die eigenen Taschen zu füllen. Ansosnte ist ja kein Geld da, heisst es - das wird ja nun woanders verpulfert und die Polizei-Dienstposten werden auch immer merh abgebaut. ist ja auch kein Gedl merh für da. Die Gründe sind also da und serh vielfältig dafür, dass es so ist wie es ist. Es ist nicht nur zufällig so! :D Ich stimme dir da groesstenteils zu :D
Ein ganz wichtigen Punkt hast du aber vergessen, den Gesetzgeber. Der ist m.E. nach daran schuld, dass viele Staatsbedienstete (nicht nur die Polizei) heute wegguckt oder wegfaehrt oder nix unternimmt. Wie wuerdest du handeln, wenn du zum 10 Mal einen auf frischer Tat ertappten Kriminellen der Staatsanwaltschaft vorfuehrst und dieser laeuft 10 Minuten spaeter wieder auf freiem Fuss herum und zeigt dir noch den Stinkefinger. Oder du wirst von einem aus dem Ausland angespuckt und musst dich dafuer noch bei dem entschuldigen. Und sag nicht, das kann nicht sein. Das kann sehr wohl sein, bin seleber in diesem Bereich taetig. von der schoenen Mittelmosel Achim
Jetzt driften wir aber total ab. Wenn du in diesem Bereich tätig bist, dann hast du jetzt etlichen deiner Kollegen in die Ei.. getreten, die ordentlich arbeiten. PS: Für was musst du dich entschuldigen, wenn dich jemand anspuckt? Kleine Übertreibung deinerseits? paulinchen48 hat folgendes geschrieben
"Mir haben in Oberkirch besoffene Erntehelfer (Polen, Russen?) richtig fest ans Womo geschlagen, hatte sie schon von weitem auf dem Damm grölen gehört. " genau das ist mir vor einigen Jahren in Oberkirch auch passiert !!! ( flairsmart )
Da ist schon was dran, ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass man als Staatsbediensteter in nennen wir es mal "in diesem Bereich" tätig ist, man zu 98% mit dem abschaum der Bevölkerung zu tun hat und auch dünnhäutig wird. Also solcher bist du oftmals einfach nur der Depp, es reicht in D schon aus eine Uniform zu tragen und du wirst in sehr vielen Fällen absolut ohne respekt behandelt, eigentlich sollte das Gegenteil der Fall sein, da du aber zu 98% nur mit Abschaum zu tun hast, kannen die es nicht anders, da gibt es kein respektvolles miteinander. Ich kann die Aussage von klink_bks zu 100% nachvollziehen, leider. :D Tach Wolfgang ! :D
Das ist einem Kollegen von mir passiert, der wollte einen Auslaneder ganz normal kontrollieren, dieser hat ihn dann angespuckt, mein Kollege hat diesen dann zu seinem Vorgestzten gebracht, um weitere Massnahmen wegen dem Spucken zu ergreifen (Anzeige oder so), und musste sich dann bei dem entschuldigen, dafuer, dass der Beteiligte belaestigt wurde. Mein Kollege war noch in der Probezeit, musste diese Entschuldigung daher aus nachvollziehbarem Grund aussprechen. passiert auf dem Flughafen Duesseldorf. Glaub mit, so ist das heute von der schoenen Mittelmosel Achim Un jetzt stellt Euch mal vor, wie es mit meinem Zweitwohnland SPANIEN weitergeht:
25 % der Bevölkerung hat keinen Job - jeder 4-te über 50 % der Jugendlichen unter 26 finden keinen Job, d.h. jeder zweite lungert auf der Straße rum den ganzen Tag und hat keine Geld, denn Hartz 4 gibt es in Spanien nicht. Sehr explosiv :( :( C.
Nach der Theorie von svenhedin1 und seinen Gefolgsleuten bist aber DU das Problem in Spanien - es sind die Ausländer und die ungesiebten Immigranten, die nach seinem Weltbild für die Misere verantwortlich sind ... Tja, wenn die Welt so schlecht ist, hat man nur eine Möglichkeit: Das Womo bleibt in der Einfahrt stehen und man verbringt seinen Urlaub dort.
Geht natürlich nur, wenn man in einer "sicheren" Gegend wohnt. Hallo C.,
vielen Dank, dass Du diesen Aspekt hinzufügst. Vielleicht sollte der eine oder andere, der sehr schnell Ursachen für jugendliche Delinquenz vorzuweisen hat (Spätaussiedler, zwei Weltkriege hätten unseren Normenkatalog zerstört etc.) nochmals bedenken, dass es die einfach gestrickten Erklärungsmuster nicht geben kann. Es sei daran erinnert, dass Spanien über Jahrzehnte hinweg von einer klerikal-faschistischen Diktatur regiert wurde. Zu behaupten, dass in dieser Zeit keine Normen in die Köpfe der Menschen geprügelt wurden, wäre barer Nonsens. Und was wurde aus dem Nachwuchs der Spanier, die in dieser Zeit aufwuchsen? Arbeitslose! Wo also sind hier die Ursachen zu finden? Und nochmals: Wer beteiligt sich am aktiven Umbau des bröckelnden Wertekanons bei uns? Hört auf zu jammern, tut etwas. Und wem partout nichts einfällt und mit meinen weiter oben geäußerten Vorschlägen nichts anzufangen weiß, der gehe in die nächste Hauptschule und melde sich dort für die ehrenamtliche Tätigkeit der Hausaufgabenbetreuung. Das wäre nach meinem Dafürhalten allemal die beste Prävention. Gebt bitte denjenigen, die es hier und heute am schwersten haben, eine Chance. Mit freundlichen n, Ottomar
Hallo Acki Ich glaube nicht, daß dies so gemeint ist, denn SvenHedin schreibt aber auch:
Es ist wohl Fakt, daß viele Länder so wie oben genannt, verfahren, also Grundvermögen verlangen. Ich bringe Geld nach Spanien mit, versuche mich dort zu integrieren und spreche auch relativ gut die Sprache. Welches System nun besser ist, das deutsche in dem niemand durch das soziale Netz fallen kann und ernährt wird mit einem Dach über dem Kopf, egal ob er arbeiten will oder nicht, egal von wo er immigriert ob legal oder illegal ODER das spanische, in dem nach wenigen Monaten eines Übergangsgeldes es nichts mehr vom Staat gibt, dafür aber die Gefahr besteht, daß jemand aus purer Not sich das Geld anders besorgt, sei dahin gestellt und wir könnten ewig darüber diskutieren. Fakt aber ist, daß ich persönlich nun innerhalb von zwei Monaten die Erlebnisse mit verblödeten Jugendlichen in Spanien und Deutschland hatte. Was Ottomar schreibt:
kann ich nur unterstreichen. Die Geschichte Spaniens ist komplett unterschiedlich von unserer. Franco der Diktator ist -glaube ich- 1973 gestorben. C. Sollten wir hier so einfach die Lösung für all diese Probleme finden könnten wir uns wohl baldigst zur Ruhe setzen :-) Doch was helfen mir all diese Lösungsansätze usw wenn der Typ mit dem Baseballschläger gerade vor mir steht oder mein Womo demoliert?
...so ist es ! wenn ich an den blöden Spruch von Helmut Kohl denke, " wir sind Ausländer überall... " ja, sind wir aber ich liege dem anderen Staat nicht auf der " Tasche " Wir standen in Verbania auf dem Stellplatz, als 3 Autos mit ca 10 - 12 Jugendlichen sich zwischen uns und einen Italiener stellten, obwohl der Platz fast leer war. Als Lehrlingsausbildner habe ich eigentlich einen guten Draht zu jungen Leuten. Also haben wir uns am Anfang eigentlich nichts gedacht, aber als der Technolärm immer lauter wurde und die ersten Flaschen in brüche gingen wurde es auch mir mulmig. Als ehemaliger Judoka, 190 cm gross und 115 Kg schwer mit einem Schäferhund wollte ich das Problem beheben, aber meine Frau war dagegen. Das schlimmste ist die Machtlosigkeit, was passiert wenn der Hund zubeisst, wenn du Judo gemacht hast bist du ja kein Schläger und hast Hemmungen mit zuschlagen. Also habe ich mich ans Steuer gesetzt und abgewartet. Der Italiener sass auch am Steuer und hat das Geschehen beobachtet, plötzlich ist er ausgestiegen hat mit den Jugendlichen gesprochen, die haben zusammengeräumt die Scherben aufgewischt und haben den Platz fluchtartig verlassen. Noch heute möchte ich gerne wissen was er Ihnen gesagt hat, das wird wegen mangelhaften Italienischkenntnissen von mir immer ein Geheimnis sein. |
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