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Dachbeschichtungsprojekt bitte um Hilfestellung


jochen-muc am 18 Jun 2012 14:54:49

Nachdem ich in Kürze mit einem Beschichtungsprojekt meines Daches beginnen werde :)

, stellt sich die Frage wie bekomme ich eine möglichst neutrale Auswertung hin bezüglich des Kosten/Nutzen Faktors

Ein reines Messen der Oberflächen, Innenflächen- und Innentemperatur ist zwar möglich, aber das Problem dabei ist ja, dass durch die Weiterleitung der Temperatur die Aussage nicht eindeutig sein wird :?

Es sei denn die Leitfähigkeit ist nicht so extrem groß wie ich es befürchte

Jochen

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ak-competition am 18 Jun 2012 16:01:21

Nachts it es dunkler als draussen?

Verstehe nur Bahnhof... Worum gehts?

Oliver

viking92 am 18 Jun 2012 16:10:40

Ich denke, zu einer institutionalisierten Erfolgsverdoppelung wird es nicht kommen.


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jochen-muc am 18 Jun 2012 17:02:05

Sorry stimmt ja aber wenn man so dabei ist zu prüfen, dann vergisst man das ja viele Infos fehlen


Hintergrund
Es gibt auch Wohnmobile ohne Klimanalagen (gerade ältere Baujahre) wo die Nachrüstung oft teuer oder auch nicht machbar ist.

Zusätzlich besteht ja auch bei neuen Modellen die Aufwärmproblematik im Stand.

Jetzt gibt es Dachbschichtungsfarbe die eigentlich eher bei Häusern in sehr warmen Regionen erfolgreich eingesetzt wird.

Diese Farbe reflektiert angeblich bis zu 90 % der Sonnenenergie und reduziert dadurch doch erheblich die Erwärmung

Ergo dachte ich mir einfach mal das WOMO Dach beschichten :D
(wie es ein Hersteller auch als Beispiel anführt)

Da ich aber eher skeptisch bin wollte ich meine anstehende Sizilienreise nutzen um hier Vergleichsmessungen vorzunehmen.

Messen bzw dokumentieren wollte ich in verschiedenen Situationen

Oberflächentemperatur behandelt (Normaldach)
Oberflächentemperatur unbehandelt (Normaldach)
Oberflächentemperatur behandelt (Riffelblech)
Oberflächentemperatur unbehandelt (Riffelblech)
Oberflächentemperatur behandelter Bereich Innen
Oberflächentemperatur unbehandelter Bereich Innen

Als "Raumzone" dachte ich an den Badbereich :)

Problem ist halt bereits im Vorfeld

1) Wärmeübertragung durch die Leitfähigkeit des jeweiligen Materiales selber

Weil ich kann ja keine Nut reinfräsen :razz:

2) Wärmeübertragung durch die Luft im Innenraum

Wie gesagt wollte ich hier einfach Bad und Rest messen

zu Punkt 1 ist mir noch die Idee gekommen unten an Riffelbleche eine Dämmstoffplatte aufzukleben und das Ganze dann einmal behandelt einmal unbehandelt oben aufzukleben (so 50 x 50 cm Flächen) . Bzw. würde ich gerne wissen ob mir jemand sagen kann wie groß diese "Messverfälschung" den tatsächlich sein wird. Wohlgemerkt ja zu Ungunsten der Farbe


Ich will keine extreme wissenschaftliche Versuchsreihe starten aber es interessiert mich einfach ob man Unterschiede feststellt und wie groß diese sind. Einfach ein kleiner Praxistest

letztes Jahr ohne Klima in Sizilein war es BRUTAL HEISS in der Kiste :?

Das Ganze werd ich büldlich dokumentieren :)

Für Ideen wäre ich das sehr dankbar :)

Lancelot am 18 Jun 2012 17:08:08

:gruebel:

Ob das was wird ...

Den ersten Meßfehler hast Du ja schon dadurch, daß das Metall die Temperatur gut leitet ---> die "kleinen" beschichteten Flächen werden selbst bei weniger Sonneneinstrahlung (sofern das funzt :? ) durch die Temperatur-Leitung genauso warm/heiß wie die unbeschichteten ...

Du müßest imho das komplette Dach VORHER und NACHER (bei gleicher Sonneneinstrahlung) messen, um da überhaupt eine Aussage zu bekommen ...

Gast am 18 Jun 2012 17:19:03

Das würd' ich mal Googeln.
Da hat bestimmt schon mal Jemand mit promoviert. :D
Sorry!!

volker030 am 18 Jun 2012 17:36:00

Also, hat die Umgebungswärme erst mal 36 Grad, hast du die Wärme auch irgendwann im Auto. Dachbeschichtung hin oder her.
Einzig was mir zu Dach einfallen würde, ist das Bild eines Landrovers, der ein zweites Dach auf einem Gepäckträger montiert hat, um einen Kühleffekt zu produzieren, indem Wind dazwischen streichen kann. So ganz unsinnig kann es vielleicht nicht sein.

franz_99 am 18 Jun 2012 17:40:08

ich glaube das würde ich lassen, das kann nichts bringen und wenn doch ist es bestimmt egal ob es dann 36 oder nur 35,5Grad hat.

apollo am 18 Jun 2012 17:47:22

Intressanter Versuch

Wohnmobile haben ja einen Barackencharakter.
Nur das Dach zu schützen wird wohl nichts bringen
einfach mal die Außenhaut anfassen wenn die Sonne
draufscheint das wird auch verdammt warm.
Mein Dach ist 15 cm stark inkl. Isolierung und Klimakanäle
und oben drauf ein Beiseldach was Wärme schlecht leitet,
wenn ich ohne Klima stehe wird es auch nach einer bestimmten Zeit
drinnen sehr warm.
Mehr als jede Farbe wird wohl eine Beschattung unter Bäumen,Planen bringen
oder am besten gleich eine Leistungfähige Klimaanlage.

mfg apollo

urmel71 am 18 Jun 2012 17:57:03

Ich würde das Projekt einstampfen und einfach ein Hotel mit Klimaanlage buchen. :-)

jochen-muc am 18 Jun 2012 18:23:15

Lancelot hat geschrieben::gruebel:

Ob das was wird ...

Den ersten Meßfehler hast Du ja schon dadurch, daß das Metall die Temperatur gut leitet ---> die "kleinen" beschichteten Flächen werden selbst bei weniger Sonneneinstrahlung (sofern das funzt :? ) durch die Temperatur-Leitung genauso warm/heiß wie die unbeschichteten ...
...


Durch welche Temparaturleitung ?

Ich wollte ja zwei Riffelblechplatten getrennt draufkleben und auch da wird sich doch zeigen ob die Oberflächen sich unterschiedlich aufheizen

jochen-muc am 18 Jun 2012 18:23:42

urmel71 hat geschrieben:Ich würde das Projekt einstampfen und einfach ein Hotel mit Klimaanlage buchen. :-)


Ja und am besten gleich das Wohnmobil verkaufen gell :D

jochen-muc am 18 Jun 2012 18:29:08

apollo hat geschrieben:Intressanter Versuch

Wohnmobile haben ja einen Barackencharakter.
Nur das Dach zu schützen wird wohl nichts bringen
einfach mal die Außenhaut anfassen wenn die Sonne
draufscheint das wird auch verdammt warm.
Mein Dach ist 15 cm stark inkl. Isolierung und Klimakanäle
und oben drauf ein Beiseldach was Wärme schlecht leitet,
wenn ich ohne Klima stehe wird es auch nach einer bestimmten Zeit
drinnen sehr warm.
Mehr als jede Farbe wird wohl eine Beschattung unter Bäumen,Planen bringen
oder am besten gleich eine Leistungfähige Klimaanlage.

mfg apollo


Widersprichst Du Dir da nicht ?

Warum soll das Beschatten eine Wirkung zeigen, das mögliche Reflektieren aber nicht.

Ich denke Wärme entsteht nicht nur durch die Lufttemperatur (wie Volker anmerkt) sondern auch durch die Wärmeenergie welche die Sonneneinstrahlung selber in sich trägt und dann aufs Dach überträgt und damit dann auch auf den Innenraum

Und genau darauf diese Energie abzuweisen geht es doch.

Du "hältst" Blätter dazwischen ich versuche die Energie zu reflektieren.

@Franz

Tja wenn man es nicht probiert weis man nicht ob es was bringt :D
Die hersteller versprechen in den "heissen" Ländern Temperaturunterschiede von bis zu 40 ° Grad :eek:

Und wie gesagt gerade bei älteren Modellen ist es oft gar nicht möglich eine Klima nachzurüsten bzw. unrentabel im Verhältnis zum Wert

Gast am 18 Jun 2012 18:59:00

Mache es wie die Hersteller, fahr im August ohne die Beschichtung und messe die Innentemperatur, und dann beschichte das Dach und fahr noch mal im Dezember, der Erfolg liegt auf Deiner seite

propofol am 18 Jun 2012 19:01:11

Hallo Jochen,

denke, dass das mit dem Wohnmobil halb-halb lackieren wirklich fast unmöglich ist. Vorher-Nachher Vergleich hat natürlich den Nachteil, dass man dann auch die Umgebungsbedingungen reproduzierbar haben müsste.

Warum willst Du es überhaupt so genau wissen? Möchtest Du beim Hersteller die Farbe reklamieren mit Beweisen, falls die eine Seite nicht kühler ist? Also ich würde es einfach ausprobieren, aber komplett bestrichen.

Falls Du es wirklich vorher testen willst, bevor Du Dich in Unkosten stürzt: Warum legst Du nicht zwei Einzelbleche (bestrichen und nicht bestrichen) in den Garten und klebst einen Temperatursensor daran. Die Platten müssten sich dann nicht berühren und Du könntest eine Aussage bekommen, ob die Farbe überhaupt etwas bringt.... Wobei man fairerweise auch noch ein Blech haben müsste, was mit normaler weisser Farbe lackiert ist, vielleicht bringt das ja genausoviel...

Ich spiele auch schon mit einem ähnlichen Gedanken, habe da aber eine andere Lösungsidee: Für Taxis etc gibt es doch diese Car-Wrapping-Folien mit denen man ein ganzes Auto bekleben kann und es sieht aus als sei lackiert. Der neueste Schrei im Bereich Tuning etc scheint da ja die Chromoptik zu sein. Wenn das Auto damit eingepackt ist, sieht es aus wie ein fahrender Spiegel. Der müsste doch auch die meiste Wärmeenergie reflektieren. Wie wäre es damit? Vermute aber dass das nicht viel billiger kommt. Aber falls Du schon einen Feldversuch startest, bitte auch noch ein Blech mit Chrom-Car-Wrapping-Folie bekleben :-) !!!

Bin gespannt auf Deine Ergebnisse!

Ciao
UWE

thomas56 am 18 Jun 2012 19:24:44

Barackenklima wurde ja schon genannt, also schnell warm und schnell kalt.

Was bringt es denn, ob ein Wagen mit 35 oder 50mm isoliert ist, im Winter spart man ein bischen Gas, das war´s dann aber auch.

mersinet am 18 Jun 2012 19:46:16

Hallo Jochen-Muc,

ich würde auch die 2 Blechplatten oder Gfk nehmen. Die eine weiß und die andere mit deinem Beschichtungslack.
Und dann messen. entweder mit Fühler oder Infrarot. Du kannst auch eine billige Kiste darunter stellen und dann in dieser messen.
Ich würde mir nicht zu viel versprechen, wenn dein Autodach schon weiß ist.
mfg

Lancelot am 18 Jun 2012 19:49:01

jochen-muc hat geschrieben:Durch welche Temparaturleitung ?


Das "Dachblech" ... da wird´s 10 cm links und 10 cm rechts von der Beschichtung nach einiger Zeit die gleiche Temperatur haben, unabhängig davon was da drüber ist :(

jochen-muc am 18 Jun 2012 20:47:09

Lancelot hat geschrieben:
jochen-muc hat geschrieben:Durch welche Temparaturleitung ?


Das "Dachblech" ... da wird´s 10 cm links und 10 cm rechts von der Beschichtung nach einiger Zeit die gleiche Temperatur haben, unabhängig davon was da drüber ist :(


Deswegen wollte ich ja zwei Probestücke aufkleben wo drunter eine styrodurplatte ist und ohne Verbindung :D

Grundsätzlich stimmt es schon, dass ich das auch im Garten prüfen könnte, nur bekomme ich da nicht mit wie sich das Innenklima verändert.
Auch fällt (was mich auch interresiert) weg ob z.B. bei einer Fahrt sich das Material ebenso positiv auswirkt oder ob durch die Fahrtkühlung bei den gigantischen :D 90 km die ich so im Schnitt fahre das ganze komplett egalisiert wird

Die Frage ist ja was riskiere ich

2 Tage Arbeit und 3 - 5 mal am Tag Messergebnisse :D

und immerhin habe ich hinterher ein schönes weisses Dach :D

Übirgens sind in dieser Farbe beschichtete Glaskörperchen drin die angeblich diese enorme Refelktionsmöglichkeit haben

@thomas
ich will aber nicht schnell warm :P weder im Innenraum noch im Bier

Und genau wegen dieser evtl "Verschönerungen" durch die Hersteller möchte ich es einfach prüfen.

Weil eines kann ich sicherlich messen :)

Auch wenn nicht nachweisbar sein dürfte wie sich das Innenklima verändert weil es halt (mehr oder weniger begrenzt das ist halt die Frage wie gut leitet GFK in sich selber) kaum möglich ist Innen Zonen zu schaffen, so kann ich evtl einen Unterschied im Mittelpunkt der gestrichenen Farbe zum Vergelich des MIttelpunktes der ungestrichenen Fläche feststellen oder auch nicht

Wenn da ein Unterschied ist dann wird der Innenraum doch auch weniger nachwärmen, oder ?

Übirgens warum sind den die Thermomatten alle außen beschichtet ?

b0tti am 18 Jun 2012 21:29:54

Hallo jochen-muc.

So ein Wohnmobil ist, platt gesagt, einfachster Kutschenbau. Die Isoliermöglichkeiten und die Beeinflussung der Temperatur durch entsprechende Maßnahmen geht gegen Null. Beim Bohren unserer Solardachdurchführung kam der Aufbau des Daches mit 0,7-1mm GFK, ca. 4cm Styropor und 1,5-2mm Holz(Schrankrückwand?) zum Vorschein. Ich denke, die Möglichkeiten noch so aufwendig beschichteter Glaskörperchen hat dort ihre Grenzen. Und es gäbe da ja noch viel mehr Notwendigkeiten von Isolierung (Fenster,Türen,Seitenwände,Fahrerhaus). Du willst doch auch noch mal die Tür aufmachen, was nutzt es da, das Dach zu isolieren.
Die Vorredner sprechen hier alle aus wohnmobiler Lebenserfahrung, spar Dir die Zeit für solch eine "Meßreihe" und kühle lieber mit einem gepflegten Bier von Innen.

jochen-muc am 18 Jun 2012 21:47:53

Ich dachte deswegen ans Dach, weil diese Fläche doch am stärksten der Aufheizung unterliegt und damit wohl am meisten Würme ins Innere weitergibt

Türen und Fenster unterliegen weder den gleichen Einfallswinkel noch der "Unbeschattung"

:)

tober am 18 Jun 2012 22:17:53

Beim Dach hilft am besten - Keine Dachfenster/Luke/Heki,was auch immer, egal in welcher form. Denn da "brennt's" rein :loldev:

thomas56 am 18 Jun 2012 22:23:10

jochen-muc hat geschrieben:ich will aber nicht schnell warm :P weder im Innenraum noch im Bier


bei Bier triffst du mich, deswegen finde ich jeden Vesuch sinnvoll! :D
Jede Zusatzmassnahme, die geschaffen wird, bringt nur eine zeitliche Verzögerung, um eine Wärmeeindringung im Sonnenschein bis zur Abkühlungszeit in der Nacht in waage zu bringen, müsste der Wärmedurchgangskoeffzirnt der Materialien berechnet werden (früher K-Wert, heute U-Wert, Umrechnungsfaktor (fast 1:1).
Hierfür schätze ich eine Kabinenisolierung von 180mm. Wenn dass Fahrzeug in eine andere Region fährt, ist die Berechnung hinfällig und muss neu gemacht werden. :?
Ohne Zusatzmassnahmen, wie Absaugung der Wärme, lüften oder Klima, bleibt das Bier auf Dauer auch nicht mit 100cm-Isolierung kalt! :D

ak-competition am 18 Jun 2012 22:59:24

moin,

wenn wir mit dem WoMo mal so richtig schön in der prallen Sonne stehen habe ich deutlich gemerkt das die größte Hitzeentwickelung durch unsere große Frontscheibe entsteht.

Ob das Dach dann ein wenig Sonneneinstrahlung refektiert oder nicht dürfte im Rahmen einer Meßungenauigkeit liegen.
Wenn die Farbe nicht teuer ist und du sowieso einen Anstrich benögst.... aber ohne Not kann man sich den Aufwand vermutlich sparen.

Ausserdem sind die reinen Dachflächen doch gar nicht so groß: Solarzellen, Satschüsseln, Surfbretter, Transportboxen, Mini-Medi-Maxi-Hekis usw. spenden doch schon ne menge Schatten :razz:


Unter einem Baum parken bringt bestimmt 10x soviel wie die Farbe :wink:

Aber wir sind alle gespannt auf deine praktischen Erfahrungen, vieleicht ist es ja eine AntiHitzeWunderWaffe.

Oliver

spiti01 am 19 Jun 2012 06:24:45

Hier 'mal ein wenig aus dem hitzegewöhnten USA-Nähkästchen geplaudert:

Die Dachisolierung ist schon extrem wichtig bei sehr heißem Wetter und intensiver Sonneneinstrahlung.
Nicht ohne Grund haben US-Mobile statt der üblichen deutschen 35-50mm Isolierung dort 120 bis 150 mm. Und das mit sehr gutem Ergebnis, wie ich selbst aus Vergleichen mit unseren vorherigen Carthagos und Hymer weiß. Und die waren für deutsche Verhältnisse am Dach bestimmt nicht schlecht isoliert!

Allerdings: Mindestens genauso wichtig ist eine vernünftige Isolierung der Fenster, sowohl bei Seitenscheiben, als auch besonders bei Integrierten an der Frontscheibe.
Dafür sind viele höherwertige US-Mobile mit reflektierenden Fenster-Verdunklungen ausgestattet., was bei uns ebenfalls "fühlbar" sehr gut funktioniert. Wir können die Wirksamkeit sehr gut vergleichen, indem wir die nicht-reflektierenden Tagesverdunklungen schließen, oder die reflektierenden Nacht-Verdunklungen, oder einfach die Sonne durch die (getönten) Scheiben (Echtglas-Doppelverglasung) brennen lassen. Der Unterschied ist sehr leicht und deutlich schon mit der Hand feststellbar - dazu braucht man keine komplizierten Messungen.

Zur Isolierung der Frontscheibe hatten wir früher bei unseren deutschen Womos mehrlagige wirklich gute Iso-Matten verwendet, wie man sie überall kennt.
Bei unserer jetzigen USA-Tour wäre sowas z.B. in Arizona, New Mexico oder Texas bei wochenlang über 45 Grad C und unbarmherzig knallender Sonne allerdings bei weitem nicht ausreichend.
Wir haben uns daher selbst eine Frontscheiben-Isolierung gebastelt. Und zwar sehr simpel und preiswert aus beidseitig Alu-kaschierter Luftpolsterfolie aus dem Baumarkt. Die haben wir passgenau zugeschnitten, die Kante vom Autosattler mit 'nem Leder-Keder umnähen lassen und pro Seite zur Befestigung mit Gummistrapsen mit je zwei Ösen versehen. Kosten insgesamt keine 50 Dollar.

Der Trick ist ganz einfach: Die Folie bei Hitze von außen anzubringen, bei Kälte von innen. Das funktioniert hervorragend und isoliert unglaublich gut - besser als alles andere, was wir bisher kannten. Und zwar durch REFLEKTION.
Wodurch die theoretischen Überlegungen vom Thread-Ersteller Jochen eindeutig zu bestätigen sind.
Übrigens, die Amis verwenden sowas auch an den Seitenfenstern, wenn sie keine wirklich guten Verdunklungen in ihren Billig-RV's haben.

Wichtig ist auch, die Dachhauben entsprechend zu isolieren. dafür klemmt man am besten passgenau zugeschnittene Schaumstoff-Kissen von unten in den Luken-Ausschnitt.

Allerdings, Tatsache ist auch, dass selbst ein hoch- hitzeresistentes US-Motorhome mit entsprechender Frontscheiben-Isolierung bei solchen Temperaturen nicht ohne Klimaanlage auskommt. Bei 45 Grad Außentemperatur und brennender Sonne, alles geschlossen, Klimaanlage aus, erreicht man nach etwa 2 Stunden locker über 60 Grad im Innenraum. Wir haben das ausprobiert. :eek: :eek:

Dass man sich selbst an sowas gewöhnen kann, wenn man nur lange genug in heißen Gegenden unterwegs ist, wissen wir allerdings auch. Denn, sobald die Außentemperetaur ca. 30 Grad nicht überschreitet und eine leichte Luftbewegung stattfindet, haben wir die Frontscheibe abgedeckt, Markise ausgefahren, alle Fenster auf der Schattenseite voll geöffnet, auf der Sonnenseite natürlich die beschichteten Verdunklungen bei geöffnetem Fenster geschlossen und - die Klimaanlage ausgeschaltet. So haben wir "angenehme" 32-33 Grad im Fahrzeug. Damit können wir inzwischen gut umgehen :wink: :wink:

Dennoch mein Fazit für den "normal temperaturfühlenden Mitteleuropäer" ohne langes Hitzetraining:

OHNE KLIMAANLAGE GEHT BEI SOLCHEN TEMPERATUREN NIX!!


Howdy aus Jacksonville/Florida
spiti

(Heute waren hier tagsüber "nur" angenehme 31 Grad. Ich hatte während der Fahrt auf dem Interstate den Generator laufen, für die Klimaanlage. Aber nur, weil wir bis zur Verschiffung nach Deutschland noch knapp 40 Liter Gas verbrauchen müssen ..... :wink: :wink: )

Gast am 19 Jun 2012 06:36:59

Hallo

Was können alle Maßnahmen im max. Fall bewirken?
Das die Temperatur innen nicht höher ist als die Außentemperatur oder?
Und deswegen habe ich meine 40x40 Dachhaube gegen eine Ventilator-Haube getauscht. Ich stehe hier gerade ich Kroatien und der Ventilator läuft auf kleiner Stufe den ganzen tag mit. Was erreiche ich: Außen 32 Innen 32 Grad.Ansonsten 32/36.
Was soll denn so eine Beschichtung bringen ? Außen 32 Innen etwa 28 Grad?
Das möchte ich sehen bzw. fühlen....
Hier unten scheint die Sonne auch mal lich seitlich aus Wohnmobil, und dann?
die Seiten auch beschichten?

LongJohn

Die hier schon erwähnt Alternative gab es schon vor 40 Jahren.
Bringt aber auch nur Mittags um 12 Uhr was . Leider hat die Sonne
die Angewohnheit tagsüber zu wandern.
--> Link

chrystal am 19 Jun 2012 19:04:54

Hallo Jochen!

--> Link

Ich glaube, das Ganze ist kontraproduktiv.
Bei den prozentuell "gewaltigen" Unterschieden wird der Effekt aber ohnehin nicht nachweisbar sein.

Halt uns bitte trotzdem auf dem Laufenden!

jochen-muc am 19 Jun 2012 23:51:19

chrystal hat geschrieben:Hallo Jochen!

--> Link

Ich glaube, das Ganze ist kontraproduktiv.
Bei den prozentuell "gewaltigen" Unterschieden wird der Effekt aber ohnehin nicht nachweisbar sein.

Halt uns bitte trotzdem auf dem Laufenden!


Der Link geht bei mir nicht :(

Übirgens kann man es doch auch so sehen,

sollte diese Lösung doch etwas bringen würde man auch sein Strommanagement entlasten.

Würde eine Klima oder auch Ventilatoren oder was weis ich deswegen weniger laufen müssen wäre es meines Erachtens auch ein Gewinn.

Gegenfrage:

Was verliert man den ?

Die Arbeitszeit ein Wohnmobildach zu säubern (das sollte man eh ab und zu :D ) und zweimal zu streichen :roll:

Dafür ist es auf alle Fälle hinterher schön weiss und da die Farbe elastisch sein soll hat man sogar noch einen zusätzlichen Dichtschutz :P

netzroht am 29 Aug 2012 23:06:18

weiss auch nicht so genau, was deas geunke soll....

wenn eine grosse fläche sich nicht mehr so stark aufheizt (warum auch immer) nimmt sie also weniger wärmeenergie auf. dadurch kann sie ja auch nur weniger wärmeenergie abgeben --> der innenraum wird im sommer weniger vom dach geheizt und im winter bleibt die wärme länger drinn ... logisch.
das es dann noch die grossen seitenflächen gibt, der boden nicht isoliert sind und und und ist zwar richtig aber hier doch nicht die frage... am thema vorbei.

OB es tatsächlich was bringt muss eben ein versuch klären. und WENN es dann möglich ist die persönliche wohlfühltemperatur einfacher zu erreichen/ erhalten, dann hat sich das ganze doch gelohnt.

ICH würde sehr gern was über die erfahrungen eines womo-kolegen lesen !

freiheit2013 am 02 Sep 2012 21:02:15

Hallo, im Flugzeugbau (einsitzige Maschinen) wird schon seit sehr langer Zeit Klarlack mit Aluminiumpartikeln verwendet.
Kann mir einen guten Erfolg vorstellen. Auch die Kosten sind nicht allzu hoch, da man das Material in jedem Fachhandel für KFZ-Lackierungen erhalten kann.

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