Zur Vorbereitung und zur groben Planung unserer Reise hatten wir uns den WOMO-Reiseführer besorgt und Reiseberichte aus dem Forum gelesen. Dafür sagen wir allen Danke. So gerüstet starteten wir am 05.06 um 8.00 Uhr in Brandenburg a.d.Havel mit dem gemietetem WOMO Richtung Südfrankreich.
Die ersten beiden Tage waren für die Anfahrt eingeplant.
Unser erster Schlafplatz ist ein Tipp vom Forumsmitglied chris_62 (Danke dafür)
Chalampe, Rue du Bac.
Hier trafen wir gegen 18:00 Uhr ein.
Tag 2
Navi programmiert (Autobahn JA – Mautstraßen NEIN )
Ziel : Vallon-Pont-d'Arc – Ardeche
Hinter Besancon im Ort Quingey legten wir die erste Rast ein. Da wir direkt am Campingplatz – Les Promenades standen, erkundigten wir uns gleich mal nach den Preisen und schauten uns den Platz mal an.
Stellplätze direkt am Wasser, Sanitär OK, ab 15 € mit Strom. Betreiber spricht sehr gut deutsch. Nach einer kleinen Ortsbesichtigung ging es dann weiter.
Nur über Landstraßen ging es schleppend voran und unser geplantes Ziel erreichten wir nicht. Also machten wir um 20:30 auf einen vom ADAC empfohlenen Platz in Meyras halt und verbrachten die Nacht dort.
GPS 44°40'46'' N; 04°16'46'' O , V&E.
Wir hatten vergessen ein Bild vom Stellplatz zu machen, aber über Google-Earth konnte ich eines finden.
Tag 3.
Heute stand Vallon-Pont-d'Arc und La Roque-sur-Cèze auf dem Programm.
Bei leichtem Regen, der gegen Mittag aufhörte, führte unsere Strecke immer an der Ardeche entlang und wir erreichten Pont-d'Arc gegen 13:00 Uhr. Manchmal wurde es schon etwas eng.
Wir parkten direkt vor dem Campingplatz Camping du Pont-d'Arc (Teppichstange wurde entfernt) und unternahmen eine kleine Wanderung zum Restaurant Auberge de Vallon Pont d'Arc.
Hier schauten wir den Kajakfahrern zu.
Nun ging die Reise nach La Roque-sur-Cèze weiter.
Eigentlich wollten wir hier auf einen der beiden Campingplätze übernachten. Da wir uns aber nicht über die Brücke trauten (gesperrt für 3.5 t und breiter 2,10 m )
stellten wir uns auf den Stellplatz am Ortseingang. Nach einer kleinen Ortsbesichtigung schnell die Badesachen eingepackt und ab zu den Wasserfällen.
Tag 4
Für heute hatten wir Avignon und die Pont de Gard auf dem Programm und wollten dann am Abend in Les Baux sein.
Es ging früh - ohne Frühstück - los, und besorgten uns im nächsten Örtchen frische Croissant. Tanken und Entsorgung war noch angesagt und dann waren wir auch schon in Avignon.
Wir parkten auf dem WOMO-Stellplatz - Ile de Piot (tagsüber bewacht) und gingen die paar Schritte zum Papstpalast zu Fuß. Es fährt aber auch ein Bus. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Gassen der Altstadt und und aßen etwas auf der Place de I'Horologe.
Nun ging es zum Pont de Gard. Einen Parkplatz hatten wir uns schon im Vorfeld im Internet ausgesucht. Doch plötzlich standen wir vor einer Schranke und wir sollten 18 € löhnen.
Scheinbar hatte ich falsch recherchiert. Also zurück nach Remoulins und gleich den ersten freien Parkplatz hinter der Brücke genommen. Die zwei Km bis zur Pont de Gard entlang der Platanenallee waren ja noch machbar. An der Brücke war reges Treiben. Es wurden Buden aufgebaut, mehrere open-Air Discos und ein Feuerwerk wurde durch Fassadenkletterer installiert. Am Samstagabend sollte hier ein großes Fest stattfinden. Wir überlegten ob wir bleiben sollten um das Spektakel zu erleben entschlossen uns dann doch zur Weiterfahrt.
Also Stellplatzdaten aus dem WOMO-Reiseführer gesucht (N:43°44'08'' O: 04°48'03'') und los. Der Platz erwies sich aber als zu einsam. Man hat zwar einen super Blick auf Les Baux und über Weinfelder und Olivenhaine. Als Kurzaufenthalt in der Natur OK! - Aber für die Nacht? Also steuerten wir den den Campingplatz in Maussane Les Alpilles an. Mal wieder richtig duschen und alle Akkus aufladen. Schöner Platz, Sanitär OK, Preis 21,10 € mit Strom und Taxe de sejour.
Tag 5
Am nächsten morgen machten wir noch eine kleine Ortsbesichtigung des beschaulichen Dorfes und versorgen uns noch mit frischen Baguette und machen uns auf den Weg nach Les Baux zur Felsenstadt.
Einen freien Parkplatz haben wir leider nicht ergattert aber für 4€ standen wir wenige Meter vom Eingang zur Stadt entfernt. Wir zahlten nochmals 9€ p.P und besichtigen die Ruinenstadt. Deutschsprachiger Reisebegleiter vom Band inklusive. Nach ca.3 Std. hatten wir, glaube ich, alles gesehen und nun zog es uns ans Meer und in die Camargue.
Unser Ziel Saintes Maries de la Mer - Plage Est. Gegen 16:30 trafen wir dort ein. Wir zahlten 9,50 € für eine Nacht und fanden in hinteren Teil noch einen freien Platz.
Später lasen wir, dass ab 17:30 - bis 8:30 keine Parkgebühr fällig ist. Ehrlich gesagt, so richtig prickelnd fanden wir den Stellplatz nicht. Überall Pferdeäpfel, auch am Strand und ein unangenehmer Geruch vom Kanal her und viele Mücken. Länger als eine Nacht wollten wir ja sowieso nicht bleiben. Da es zum Baden zu kalt war (Wassertemperatur und kalter Mistral) machten wir noch eine kleine Wanderung, beobachteten Flamingos und besuchten den, schon in der Vorsaison quirligen Ort. In den vielen Gaststätten und Snackbars, angereiht wie an einer Perlenkette, ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. An der Stierkampfarena mussten wir feststellen das wir den unblutigen Stierkampf leider um 3 Std. verpasst hatten. Schade!
Tag 6
Um 9:00 Uhr verließen wir unseren Stellplatz und stellten uns auf den freien Stellplatz im Ort (frei stehen von 9:00 - 23:00 Uhr). Die Sonne brannte und lud zum Baden ein. Also ab ans Meer.
Gegen Mittag zog es sich etwas zu und wir setzten unsere Fahrt fort. Unsere Camargue-Tour führt uns um den Etag de Vaccares herum zum angestrebten Ziel Strand von Beauduc. GPS: N:43°24'18'' , O: 04°35'38''. Entweder hatten wir eine falsche Zufahrt gewählt oder die Zufahrt ist nicht mehr erlaubt. Wir standen jedenfalls vor einem Schild - Durchfahrt verboten. Aber der Weg bis hier war ein Erlebnis. Wir sahen einige ungesattelte Camargue-Pferde in freier Natur, Herden schwarzer Stiere und viele Flamingos.
Mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns nun auf den Weg zum Übernachtungsplatz - Plage de Piemanson. Nach Missachtung eines Verbotsschildes, standen wir neben weiteren WOMOS in der ersten Reihe mit Blick auf das Meer. Einfach super. Mehr Freiheit geht nicht.
Tag 7
Nach einer ruhigen Nacht mit sanften Meeresrauschen hieß unser Ziel heute Cassis. In Salin nahmen wir die Fähre (5,00EUR) über die Rhöne zum nächsten Zwischenhalt in Carro. Hier standen wir mit Genehmigung eines sehr freundlichen Beamten auf einen Parkplatz direkt am Hafen, welcher für WOMOS eigentlich gesperrt ist.
Leider musste der geplante Einkauf von fangfrischem Fisch ausfallen, da der Fischmarkt seit 10 min geschlossen hatte. Es war bereits 12:10 Uhr. So gingen wir noch ein paar Schritte durch den Ort und besichtigten noch den offiziellen Stellplatz. Wenn man hier noch einen Platz in der Reihe am Wasser bekommt, dann es er ein Traum.
Die Route führte uns weiter an der Küste entlang und dann waren wir in Marseille. Ich hatte etwas Angst vor dem Getümmel auf den Straßen (ein Halt war nicht geplant), aber es war gar nicht so schlimm und unser Navi führte uns sicher durch.
Irgendwie hatten wir aber dann doch eine Ausfahrt verpasst und landeten dann in La Ciotat über ein Stück Autobahn (page) 1,20 EUR. Über die Route des Cretes fuhren wir dann nach Cassis.
Eine super Strecke mit vielen herrlichen Ausblicken ( z.B. Semaphore, Cap Caninaille, die höchste Klippe Frankreichs ). Wer die Route von Cassis aus angeht, der muss erst einmal eine 2km lange Steigung von 30% bewältigen.
Cassies ist natürlich für WOMOs gesperrt. Aber wir fanden sofort einen Parkplatz am Straßenrand, genau vor einer Renault Werkstatt. In 20min Fußmarsch erreichten wir dann den Hafen.
Hier kam dann richtiges Mittelmeerfeeling auf. Schöner Stand, schöner Hafen und schöne Gaststätten. Da wir (meine Frau) keine Lust hatten im WOMO zu kochen genehmigten wir uns hier auch eine Pizza.
Wir wollten heute noch ein Stück fahren, damit unser nächstes Ziel Saint Croix du Verdun am nächsten Tag gut zu erreichen ist. WOMO-Führer zur Hand und einen Stellplatz auf dem Weg gesucht. Wir entschieden uns für den Campingplatz in St.Maximin. Wir mussten sowieso entsorgen, wollten wieder richtig ausgiebig duschen und die Akkus brauchten Strom. In der Vorsaison ist hier nicht viel los und der Platz machte auch einen etwas verwahrlosten Eindruck. Die Sanitäranlagen waren zur Hälfte gesperrt, das Restaurant geschlossen und das Schwimmbad ohne Wasser. Ich glaube auch das wir das einzige WOMO hier waren. Preis 17,80 EUR ohne Strom. Strom 4.80 EUR extra. Am Abend hatte es dann ein wenig gewittert. Ein Foto vom Platz haben wir vergessen, aber als Frühaufsteher sieht so meine Routenplanung für den Tag aus.
Tag 8
Unser heutiges Ziel ist Saint Croix. Wir fuhren über Brignoles nach Carceres - hier deckten uns mit frischen Obst und Gemüse ein und fuhren dann weiter zum Lac de Carces.
Diesen haben wir, auf der Suche nach einer Bademöglichkeit, fast umrundet und fanden einen herrlichen Picknickplatz - wie er schöner nicht sein kann - an der westlichen Seite. GPS: N: 43°26'49'' O:06°11'43''.
Nach der Mittagspause ging es weiter nach Sillans-la-Cascada. Hier wollten wir eigentlich im Wasserbecken unterhalb des Wasserfalls baden gehen. Aber alle Wege dorthin sind gesperrt und zur verbotenen Zone erklärt. Schade!! Also unternahmen wir eine einstündige Wanderung und genossen das Panorama des Wasserfalls. So heißt auch der ausgeschilderte Wanderweg.
Nach nach einem Kaffee mit frischem Kuchen aus der Pâtisserie erreichten wir dann unser angestrebtes Endziel Saint Croix um 17:30 Uhr. Und was soll ich sagen, wir bekamen noch einen Platz in der ersten Reihe. Es ging zwar etwas eng zu aber die herrliche Aussicht entschädigte. Stellplatz 6 EUR, V+E.
Tag 9
Heute hatten wir uns viel vorgenommen, Wir wollen die berühmte Wanderung - Sentier Martel - durch die Verdonschlucht unternehmen. Wir nahmen die nördliche Route mit schönen Einblicken in die Schlucht und parkten am Point Sublime. Wanderschuhe an, Rucksäcke gesattelt und los ging es. Nach 6 anstrengenden Stunden auf teils abenteuerlichen Wegen, steilen Eisentreppen und zwei Tunnels (einer 800m lang - ohne Taschenlampe nicht machbar) erreichten wir ziemlich ausgepumt die La Maline-Hütte. Während der Wanderung stellten wir fest, dass uns viele Wanderer entgegen kamen aber kaum welche in unsere Richtung liefen. Irgendwann auf halber Strecke sagte uns jemand, dass wir uns die schwierige Route ausgewählt hätten, denn die letzte Stunde geht es nur noch bergauf und das auch noch ziemlich steil. Und so war es auch!
Für den Rückweg zum WOMO nahmen wir uns ein Taxi (29 EUR). Er fuhr die Route de Cretes in einem Tempo das einem schlecht werden konnte. Zeit ist Geld, Er muss scheinbar jede Kurve kennen, denn er fährt nur diese Tour.
Nach dieser Anstrengung hatten wir uns ein kühles Bad verdient. Einen Badeplatz im Lac de Ste. Croix hatten wir uns schon auf der Hinfahrt ausgesucht. Direkt am Einlauf des Verdon an der hohen Galetas Brücke. Da hier das übernachten verboten war fuhren wir noch nach Riez.
Auf dem offiziellen Stellplatz, einem Großparkplatz mit gekennzeichneten Stellflächen für WOMOs fanden wir dann unser Nachtquartier. Leider vergessen ein Bild zu machen aber Google machts möglich.
Tag 10.
Der Tag des Lavendels und des Ockers. Entlang der Lavendelstraße und auf dem Plateau von Valensole sehen wir Lavendelfelder die fast bis zum Horizont reichen. Leider steht er Mitte Juni noch nicht in voller Blütenpracht.
In Cereste sehen wir einen kleinen Markt und kaufen Fisch, Obst und Oliven und fahren dann über Viens nach Oppudette einem wunderschönen Miniaturdorf. Von hier kann man auch eine Wanderung durch den Canyon d'Oppudette machen. Aber wir hatten noch genug vom Vortag. Auf dem schönen Picknickplatz gab es den gerade gekauften Fisch zum Mittagessen. So gestärkt unternahmen wir dann noch einen Rundgang durch das Miniaturdorf. Geschätzte 15 Einwohner.
Nun führt unsere Tour weiter nach Rustrel zum Colordo Provencal. Wir zahlen 6 EUR für den Standplatz (mit Übernachtung 10 EUR) Eintritt ist hier inbegriffen. Aus dem uns ausgehändigten Prospekt wählen wir die schwarze Besichtigungsroute (2 Std.). Der Weg führt nur durch Wald und von den Ockerfelsen sieht man nichts. An den eingezeichneten Aussichtspunkten, hier hat man einen herrlichen Blick auf die Ockerfelsen, kehrten wir auf Empfehlung anderer Wanderer um und nahmen nun die blaue Route. Nach wenigen Minuten stehen wir dann mitten in der Sahara. Das Farbspiel ist schon beeindruckend. Wir laufen die gesamte Sahara ab und sind nach 1,5 Stunden wieder am WOMO.
Über Abt geht unsere Tour weiter nach Gordes. Einem Bilderbuch Ort und laut Reiseführer eines der schönsten Dörfer Frankreichs, wo wir übernachten wollen. Der Stellplatz an der Gendarmerie war uns zu schräg. Hier haben wir das WOMO nur entleert und Frischwasser getankt (2 EUR). Wir nahmen denn einen Stellplatz an der D2 ca. 2 km unterhalb von Gordes unter Olivenbäumen. (GPS: N: 43°54'03'', O: 05°11'35'').
Tag 11.
Dies sollte der schwärzeste Tag unserer Frankreich-Tour werden. Dazu aber gleich mehr.
Bevor wir den Mont Ventoux erklimmen und danach die Gebirgszüge Dentelles de Montmirall mit seinen schönen Gebirgsdörfern in Augenschein nehmen, besuchen wir Carpentras.
Es ist Freitag und es findet einer der größten Märkte in der Provence statt. Die aufgebauten Stände ziehen sich durch mehrere Straßenzüge. Hier findet man ALLES. Ob Klamotten, Kitsch, Bio-Produkte, Backwaren, Olivenöl, Wein ...... Den besten Parkplatz Porte d'Orange fanden wir erst, nachdem und das Navi in eine enge Sackgasse geschickt hatte und ein Wenden nicht möglich war. Also 200m rückwärts. Zum Glück kam niemand.
Der Berg ruft. Wir nehmen die südliche Route über Bedoin und haben den Mont Ventoux mit seiner weißen Kuppe immer in Sicht.
Aber dann geschah es. Ich glaube es war die erste oder zweite Kurve. So ein Volltrottel kam den Berg in einem Affenzahn runter, schaffte natürlich die Kurve nicht, verpasste uns eine volle Breitseite und kam ca. 50m hinter uns zum Stehen.Zum Glück blieben beide Parteien unverletzt. Was nun? Unsere französischen Sprachkenntnisse = Null. Seine Englischkenntnisse = Null. Also Polizei anrufen! Aber wie? Welche Tel.Nr?. Nach etlichen Versuchen stellte sich heraus, dass die Polizei nur kommt wenn ein Personenschaden vorliegt. Jetzt erst einmal viele Beweisfotos schießen und den Unfallbericht ausfüllen. Nun stellte sich heraus das der Typ keine Papiere bei sich hatte. Und jetzt? Erneut Polizei anrufen? Wie Ihr das erklären? Da sich nun schon ein kleiner Stau gebildet hat, hatten wir Glück im Unglück. Eine sehr nette Familie aus dem Elsass - sprach sehr gut deutsch - übernahm nun den Part des Dolmetschers. Führte nochmals Rücksprache mit der Polizei und füllte den Unfallbericht aus. Vielen, vielen lieben Dank dafür.
Nach leichter Säuberung des Unfallortes und kurzen Check auf die Verkehrssicherheit und Fahrtauglichkeit des WOMOs (schien noch OK zu sein) suchten wir die nächste Gendarmerie in Beaumes de Venise auf. Also alles noch einmal mit Händen und Füßen und etwas Englisch erklärt. Wir dachten wir bekommen für die Versicherung ein Stück Papier von der Gendarmerie. Aber Fehlanzeige. Sie rief aber für uns eine Werkstatt an, welche das Fahrzeug richtig checken sollte. Doch das war ein Lacher. Der kam startete den Motor schaute sich das Loch im Aufbau an, sagte das eine Reparatur in Deutschland teuer wird und fragte uns wo sei das Problem und verschwand wieder. Das war uns dann doch zu heikel und wir nahmen erneut Kontakt zum WOMO-Vermieter. Seine Schutzbriefversicherung sicherte uns dann zur Begutachtung eine Fachwerkstatt zu. Und wer kam, der gleiche Typ wie vor einer Stunde. Da es nun schon 18:00 Uhr war,hielt sich seine Reparaturlust in Grenzen. Etwas Klebeband über das Loch, nochmals Motor gestartet und schon war er wieder verschwunden.
Jetzt hatten wir echt genug. Wir fuhren den nächsten Campingplatz in Beaumes de Venise an. Ab 19:00 Uhr werden hier die Tore geschlossen und man kommt nicht mehr rauf. Wir waren zum Glück um 18:55 dort. Schöner ruhiger Platz und sehr günstig - nur 13,65 mit Strom.
Wir entschlossen nun unsere Frankreich-Tour zu beenden und nach Hause zu fahren. Am nächsten morgen starteten wir um 9:00 Uhr machten wieder in Chalampe, Rue du Bac am Rhein halt und waren dann am Sonntag um 16:00 zu Hause.
Fazit: Sehr schöner Urlaub (bis auf den Tag 11)
Wir wollten viel sehen und erleben. Was uns unserer Meinung auch gelungen ist.
Gefahrene Km : ca. 3500
Verbrauch 9,5 l. Knaus Van TI 550.
Kosten: Stellplatz, Campingplatz, Parken ca. 70.00 EUR
PS: Rechtschreibfehler sind dazu da um diese zu machen!

