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Veloman hat geschrieben:Paris würde ich nicht mit dem Wohnmobil anfahren.
Stimme ich dir zu. Überhaupt würde ich aus mehreren Gründen keine Großstadt direkt mit dem WoMo anfahren, sondern lieber 2-3 Bahnstationen davor parken und mit dem Zug/Bus in die Stadt fahren.
Die gewünschte Strecke kommt mir auch sehr groß vor, aber vielleicht will er ja mal einen grundsätzlichen Gesamtüberblick gewinnen. Das dürfte aber eine echte Fahrerei werden.
Walter, mein Tipp wäre etwas weniger Ziele anzusteuern und diese dafür intensiver zu genießen. Da ich jetzt aber nicht weiß, welche dir wichtiger sind, kann ich dir leider keine weiteren Tipps geben. Wobei Loire, Dordonge und Burgund jedes für sich schon eine Reise wert sind.
Vom CP Bois de Boulogne (im Mai 25.- € pro Übernachtung all incl.) brauchst Du immer noch 30 Min. mit dem Shuttlebus bis zum Triumphbogen.
Und der fährt direkt durch, ohne Zwischenhalt! ;-)
Wenn Du mehrere Bahnstationen vor Paris einsteigst, brauchst Du mindestens 1 Stunde in die Stadtmitte, und dann stehen vor allen Sehenswürdigkeiten schon 1000 Touris :wink:
Und den Genuss, in der morgendlichen Rush hour nach Paris hinein zu fahren,
kann ich niemand empfehlen.
Wir fahren, wo möglich, die CP (wo das WOMO erfahrungsgemäß sicher und gut aufgehoben ist, wenn wir Stadtbesichtigungen machen) in den Großstädten an !
Ob ein WOMO auf irgendeinem, unbewachten Parkplatz in irgendeiner Großstadt weit draußen immer gut aufgehoben ist, wage ich zu bezweifeln
:D
papageno46 hat geschrieben:wobei ein gescheites Doppelzimmer in der Innenstadt locker schon mal EUR 350,- kosten kann (nach oben gibt es wie immer keine Grenzen)
Paris ist zwar anerkannt teuer, aber das ist dann doch stark übertrieben. Ich war schon öfter in einem ordentlichen ***-Hotel in der Nähe des Odéon
--> Link - also mitten in St Germain -, wo das Doppelzimmer derzeit 141 € kostet. Gewiss kann man auch erheblich teurer wohnen.
A+
al am 15 Jul 2012 21:38:27
@walter
mach dir keinen kopf...
letztes WE wollten wir eigentlich nur ins pas de calais, also ne typische wochenendtour. da wir gut durch belgien (antwerpener ring) gekommen sind und der tag uns sagte, man könne noch weiter, sind wir schliesslich am nördlichsten punkt der normandie (le treport) gelandet.
was ich dir sagen will...
fahr los, ungefähre richtung, der rest passt schon.
ein paar grobe ziele vorher im netz ansehen, vielleicht nochmals nachfragen und alles wird gut.
und da wir vorhin schon die supermärkte erwähnt hatten, dort tankt man in der regel auch sehr günstig.
Anzeige vom Forum
tuga am 16 Jul 2012 01:22:28
@Walter, Frankreich ist wunderschön schau auf die Karte wo etwa Du hin willst und fahr los.
Vorher übst Du guten Tag, auf Wiedersehen und Danke auf Französisch und alles andere gibt sich.
Ich bin in den letzten 42 Jahren fast jedes Jahr in Frankreich (kann leider nicht französisch), seit sieben Jahren mit Womo und hatte noch nie Probleme mit den Franzosen. Ich hab auch schon vier Winter für 4-5 Monate in Südfrankreich überwintert.
Schau hier mal rein --> Link und freut euch auf das wunderschöne Land.
Ja und Fahrräder mitnehmen und für jeden Warnwesten!
km99 am 16 Jul 2012 08:15:56
paulinchen48 hat geschrieben:Ja und Fahrräder mitnehmen und für jeden Warnwesten!
...und vor Ort noch Alkotester kaufen. ;)
Klaus
Gast am 16 Jul 2012 09:27:44
km99 hat geschrieben:
paulinchen48 hat geschrieben:Ja und Fahrräder mitnehmen und für jeden Warnwesten!
...und vor Ort noch Alkotester kaufen. ;)
Klaus
macht ihn nicht verrückt, die Tester kann man 2012 vergessen, da Bußgeld erst ab November erhoben wird
Veloman am 16 Jul 2012 09:27:45
paulinchen48 hat geschrieben:Ich bin in den letzten 42 Jahren fast jedes Jahr in Frankreich (kann leider nicht französisch), seit sieben Jahren mit Womo und hatte noch nie Probleme mit den Franzosen. Ich hab auch schon vier Winter für 4-5 Monate in Südfrankreich überwintert.
Ça alors! Wieso sagst du "leider"? Das ist doch kein Schicksal. In so langer Zeit kann man mehrere Sprachen sehr ordentlich lernen, gerade wenn man mehrere Monate vor Ort ist.
Und Französisch gehört nun wirklich nicht zu den besonders schwierigen Sprachen. [Ich weiß: oft wird das Gegenteil behauptet. Aber da kenne ich andere, an denen man sich schier die Zähne ausbeißt, Polnisch z.B..]
Vor allem: Wie viele Gelegenheiten hast du verpasst, mit den Franzosen vergnügliche Gespräche zu führen. Ewig schade.
A+
tuga am 16 Jul 2012 09:59:55
Ob ich französisch spreche oder nicht, ist hier ja nicht das Thema.
Vielleicht hast Du auch noch ein paar Tipps für Walter?
Gast am 16 Jul 2012 10:11:50
Hallo Walter,
das Essen in Frankreich ist immer (noch) für uns ein Erlebnis, egal in welchem Landstrich. Dazu hat aber dieses Buch maßgeblich beigetragen, damit kamen wir in x-Francereisen perfekt zurecht in den Lokalen. Daher kann ich heute auch eher Speisekartenfranzösisch als Konversation :-)
wir haben diesen Gourmetsprachführer französ.
seit Jahren immer dabei und er ist unerschöpflich, man findet alle Regionalgerichte, er führt in Weinkunde, Fleischkunde usw usw hervorragend ein. Es kann also nicht passieren, dass man aus Versehen Kutteln ißt (was ich meist bedauern würde)
Leider nur noch im Antiquariat, halt mal ergoogeln .
Das Buch hat einen großen Sprachteil, wo man ganze Sätze auch in Lautschrift sich einprägen kann, perfekt (zB "bezahlen bitte").
Wäre ich nicht so sehr zufrieden damit, würde ich nicht so viel schreiben. Es hat mir Frankreich erschlossen... :-)
hier unser Stressvermeidungstipp die Menükarte fotografieren, dann stressfrei tagsüber mit dem oa oder anderem guten Sprachführer sich das gewünschte Menü (oder halt nur ein Gericht) aussuchen und im Restaurant dem Kellner ohne langes warten notfalls auf deuten in der Karte alles mitteilen. Die Kellner warten nicht gerne lange, bis die Touris mit Sprachführer hantieren. Schickt man ihn zum 2. mal weg, weil man noch Zeit braucht, kann es sein, man muss seeehr lange warten, bis er wieder kommt.
ilontour am 16 Jul 2012 17:25:02
paulinchen48 hat geschrieben: Schau hier mal rein --> Link und freut euch auf das wunderschöne Land
Das ist mal ein sinnvoller Tip👍! :dankeschoen:
Gast am 16 Jul 2012 18:02:47
Wenn ich in Ländern bin, mit deren Sprache ich überhaupt nicht klar komme, dann sehe ich auch mal gerne wie folgt vor:
1) ich bestelle mir einen Aperitif und lasse mir Zeit.
2) Ich spickle, was der Kellner so den anderen auf den Tisch trägt.
3) Sagt mir was zu, bestelle ich genau dies beim Kellner.
Gott sei Dank ist mein Englisch recht gut, sonst müsste ich in den USA nach der Methode fast immer Hamburger oder Steaks essen. :D
schulgarten1 am 11 Aug 2012 23:12:55
für die vielen guten Tips1
Leider wird´s aus unserem Frankreich Urlaub heuer nix. Zu viele Aufträge herein gekommen. Wir nehmen es aber von der heiteren Seite und freuen uns auf das nächste oder übernächste Jahr. Unser Urlaub heuer wird sich in 2-3 Tagesreisen innerhalb Österreichs und Ungarns abspielen, dazwischen zu Hause und roboten.
Nochmals vielen Dank!
freiheit2012 am 12 Aug 2012 15:09:16
Wir sind den ganzen Juni in Frankreich unterwegs gewesen. Wir sprechen kein Französisch, wir kannten das Land und die Leute überhaupt nicht. Wir hatten keinen richtigen Plan und haben uns treiben lassen, viel gesehen und es war herrlich.
Wir haben uns aber absolut in dieses Land verliebt und werden dort immer wieder Urlaub machen.
Einen kleinen Eindruck und ein paar Tipps kannst Du vielleicht aus unserem Reisebericht nutzen.
Viel Spaß und gute Fahrt.
--> Link
leo2505 am 21 Aug 2012 18:00:04
Hallo Leute,
ich möchte mich nicht an den Diskussionen bzgl. der Franzosen beteiligen. Meine Erfahrungen diesbezüglich waren ausnahmslos positiv.
Der Sprit, also Diesel, ist billiger als bei uns. Bin letzte Woche noch durch Frankreich gefahren. Habe zwischen 1,39 und 1,42€ pro Liter bezahlt.
Wichtig: Nicht auf der Autobahn tanken, das kostet dann über 1,53€/Ltr.
Schönen
Leo
km99 am 21 Aug 2012 21:29:50
leo2505 hat geschrieben:Wichtig: Nicht auf der Autobahn tanken, das kostet dann über 1,53€/Ltr.
Ich würde sagen: Gar nicht erst die Autobahn benutzen! :D
Klaus
Gast am 21 Aug 2012 22:23:14
km99 hat geschrieben:
leo2505 hat geschrieben:Wichtig: Nicht auf der Autobahn tanken, das kostet dann über 1,53€/Ltr.
Ich würde sagen: Gar nicht erst die Autobahn benutzen! :D
Klaus
Gibt ja auch mautfreie Strecken.
Und tanken sowiso nur am Supermarkt.
Kai
Gast am 22 Aug 2012 17:51:03
Diesel heute bei LeClerc in Challans: € 1,429/l
Etylotests sind momentan nur sehr schwer und selten zu bekommen, da die Hersteller mit der Produktion nicht nachkommen. Ich habe noch keinen kaufen können.
Eura 635VB am 23 Aug 2012 12:52:03
bei uns an der Markentankstelle (Raum Stuttgart) 1,579. Tankparadies Frankreich. Sind die Preise in Frankreich eigentlich schon subventioniert?
Die wollten doch die Spritsteuer einfrieren...
travelfan am 11 Sep 2012 19:50:58
Garlic hat geschrieben:In Frankreich hat man gefälligst französisch zu sprechen, so meine Erfahrung. Ich spreche fließend englisch (französisch leider nicht, werde es jetzt auch nicht mehr lernen wollen), aber Franzosen lassen sich nicht darauf ein, obwohl sie es auch in der Schule gelernt haben. Selbst in der Tourismusbranche ließ man mich auflaufen. Frankreich ade, seit über 10 Jahren urlaube ich nur noch in Italien. Für mein gutes Geld verstehen und sprechen die sogar gerne deutsch, erst recht in der Tourismusbranche.
Frankreich ist ein schönes Land, wenn die Franzosen nicht wären.
Hoffentlich sagen das nicht die vielen Holländer, die ihr Geld in Deutschland lassen nicht auch von uns. ( Oder sprechen die Leute an der Mosel neuerdings holländisch) Ich bin sprachlos über so eine Einstellung zu den " Einheimischen" deines Urlaubslandes. Wer dein Geld will soll deutsch sprechen, dann fahr' doch einfach an die Nord- oder Ostsee.
Frankreich ist schön, die Franzosen sind nett und mit Händen und Füßen und Lächeln kommt man überall durch. Ist echt angenehm, wenn man nicht an jeder Straßenecke einen Deutschen trifft, der meint, dass ihm wegen des Geldes das halbe Land gehört. Schlimm genug, wenn Italien und Spanien "eingedeutscht " wurden. Sind eben die ehemaligen " Gastarbeiter " die deutsch können. "Gastarbeit" hatten die Franzosen eben nicht nötig!
aus Südfrankreich
hotchili am 12 Sep 2012 19:21:54
Ich wage dann auch mal einen Tip für Walter:
In Frankreich unbedingt nach Entrecôtes Ausschau halten, vor allem wenn man gerne grillt. Dann unbedingt die mit viiiieeel Fett wählen, die sind dann butterzart und vom Geschmack her mit nichts was man in unseren Breitengraden (D und auch L) bekommt zu vergleichen. Ich weiss hier wird meist nur Fleisch ohne Fett gekauft, welches sich auf dem Grill in eine ungeniessbare Schuhsohle verwandelt. Ich kaufe die in Frankreich auch schon mal im Supermarkt.
Dazu Fleur de Sel (auch im Supermarkt, das Beste vom Salzabbau!) und etwas schwarzer Pfeffer und der Grillabend ist perfekt!
Wenn es in die Ardèche geht dann suche unbedingt nach Confiture de Marron (Kastanienmarmelade) ich liebe die ohne irgendwelche Zusätze wie Vanille oder so.
Das war das Kulinarische.
Als Gegend empfinde ich die Leute an der Côte d'Azur als etwas weniger entgegenkommend, irgendwie genervter als in den übrigen Gegenden.
Ich liebe die Landes, also den Landstrich hinter Bordeaux, die Leute sind super nett, die Gegend sehr schön, der Duft dort unbeschreiblich.
Ich habe nie Probleme in dem Land gehabt, spreche die Sprache allerdings akzentfrei....
Fahr hin und habe Spass! Du wirst es nicht bereuen!
Sei offen, lächle wenn Du nichts verstehst, und sage Bonjour wenn Du irgendwo hin kommst, die Leute wissen das zu schätzen.
Schreibe dir ein paar Redewendungen auf, die dir wichtig erscheinen und zeige sie notfalls vor.
Z.B wo gibt es einen Arzt: ou est-ce que je peux trouver un médecin?
oder wo gibt es eine Werkstatt/Tankstelle: ou puis-je trouver un garage/une pompe à essence?
So mache ich es oft wenn ich in ein Land fahre in dem ich die Sprache nicht spreche.
Ich bekomme dann oft einen Plan aufgemalt :-)
LG Martine
Chris_62 am 12 Sep 2012 19:45:33
hotchili hat geschrieben:So mache ich es oft wenn ich in ein Land fahre in dem ich die Sprache nicht spreche. Ich bekomme dann oft einen Plan aufgemalt :-) LG Martine
Genau ! So zum Beispiel :
:D
hotchili am 12 Sep 2012 20:26:15
GENAUUUU so :-)
Chris_62 am 12 Sep 2012 21:24:54
Und nicht wundern , wenn man z. Bsp. aus der Boulangerie mit einem Baquette unterm Arm rauskommt , kann es sein , dass ein Auto hält wenn du über die Strasse willst !
Und freundlich winkt !
So sind die Franzosen ! Ein nettes , charmantes , Kinderliebes , relaxtes und liebenswürdiges Volk !
:francais:
johanna15 am 06 Nov 2012 15:07:56
Also wir bereisen Frankreich sehr oft, fahren mit dem Womo quer durchs Land und gelangen so auch in die "Nicht-Touristen-Gegenden". Ich habe 2 Jahre Schulfranzösisch vor 35 Jahren und bin bis jetzt immer mit den Franzosen klargekommen. Entweder gehts mit Händen und Füßen und seit vielen Jahren zunehmend auch mit Englisch. Man sollte natürlich ein Geschäft oder Restaurant nicht mir Guten Tag oder Grüß Gott betreten. Aber wenn die Franzosen merken, dass man sich Mühe gibt, die einfachsten Grundbegriffe der Sprache anzuwenden, sind sie sehr hilfsbereit und freundlich.
Also ich freue mich schon wieder auf den nächsten Frankreich-Urlaub nächstes Jahr in der Bretagne!!!
Übrigens wird man in Frankreich überall und selbst auf dem einsamsten Wanderweg immer freundlich mit Bonjour gegrüßt!
wubro am 08 Nov 2012 08:19:52
Garlic hat geschrieben: Frankreich ade, seit über 10 Jahren urlaube ich nur noch in Italien.
... und das ist gut so!!! Auf jemanden wie Dich können Franzosen und wir sehr gut verzichten.
wubro
Gast am 08 Nov 2012 21:46:21
vorweg, ich spreche fast fließend F, meine erfahrung ist, dass man in F zwar nicht F sprechen muß, aber vieles leichter + besser funzt, wenn man die sprache beherrscht oder zumindest es versucht, viele F freuen sich wenns jemand versucht lg olly
morcenx am 20 Nov 2012 00:25:44
[quote="Garlic"]In Frankreich hat man gefälligst französisch zu sprechen, so meine Erfahrung. Ich spreche fließend englisch (französisch leider nicht, werde es jetzt auch nicht mehr lernen wollen), aber Franzosen lassen sich nicht darauf ein, obwohl sie es auch in der Schule gelernt haben. Selbst in der Tourismusbranche ließ man mich auflaufen. Frankreich ade, seit über 10 Jahren urlaube ich nur noch in Italien. Für mein gutes Geld verstehen und sprechen die sogar gerne deutsch, erst recht in der Tourismusbranche.
Frankreich ist ein schönes Land, wenn die Franzosen nicht wären.
In fast jedem Frankreichurlaub begegnen mir Deutsche, bei denen ich mich fremdschämen muss. Gut, dass Sie nicht mehr hinfahren.
al am 20 Nov 2012 14:18:17
morcenx hat geschrieben:....In fast jedem Frankreichurlaub begegnen mir Deutsche, bei denen ich mich fremdschämen muss. Gut, dass Sie nicht mehr hinfahren.
das unterschreib ich gerne.
wolf20 am 20 Nov 2012 19:57:06
Unterschreibe ich auch sofort!
Wolfgang
Christel am 21 Nov 2012 11:02:52
Wir waren in einem Speiselokal im Elsaß. Am Nachbartisch plärrte man auf deutsch nach dem Kellner. Der antwortete auf franzsösisch, dass er nix verstehe. Die Leute waren ziemlich ärgerlich. Dann kam der Kellner an unseren Tisch. Wir versuchten mit unserem Schulfranzösisch zu bestellen. Da kam die Reaktion: "Schwätzet se ruhig deitsch. Ich bin Elsäßer."
al am 21 Nov 2012 22:46:06
vor jahren..... ich hielt an, ging zu einem auto mit dem aufkleber "mir spreche elsässisch" (oder so ähnlich), und fragte höflich nach dem weg. auf französisch wurde mir klargemacht, das man mich nicht verstehe. dann kam ein franzose. ihm erging es wie mir, ihm wurde das gleiche gesagt, nur auf deutsch.
seitdem rede ich mit hände und füssen, einem gewinnbringenden lächeln etc. und ich unterhalte mich prima.
shoe1 am 22 Nov 2012 16:38:31
Hallo, wir sprechen außer den üblichen bonjour etc. keinen Brocken Französisch und sind trotzdem begeisterte Frankreichreisende. Wie in jedem Land, gilt auch für Frankreich: Wie man in den Wald hinein ruft - so kommt es zurück. Wir grüßen eben ganz freundlich in französicher Sprache und dann werken wir - genau wie al - mit Händen und Füßen und wir haben mit den Franzosen (und hoffentlich sie mit uns) bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Entgegen oft anderer Meinungen und vielleicht auch Vorurteilen haben wir die Franzosen, ohne Ausnahme, als nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Aus diesem Grund und natürlich wegen der vielfältigen und schönen Gegenden können wir Frankreich nur empfehlen ...
lg Rupert
berni1 am 22 Nov 2012 16:43:56
Wir waren letztes Jahr in Frankreich und u.a. auch in Paris. Ich fand schon sehr eigenartig, das am Eifelturm die Hinweisschilder in vielen Sprachen angebracht waren (Französich, Russisch, Spanisch, Englisch, Italienisch und auch chinesisch oder japanisch) - nur Deutsch fanden wir nicht ...
Gast am 22 Nov 2012 16:48:40
shoe1 hat geschrieben: Wie in jedem Land, gilt auch für Frankreich: Wie man in den Wald hinein ruft - so kommt es zurück. Wir grüßen eben ganz freundlich in französicher Sprache und dann werken wir - genau wie al - mit Händen und Füßen und wir haben mit den Franzosen (und hoffentlich sie mit uns) bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
Nee, also die Franzosen sind schon etwas sturer als andere Nationen :wink: Das muß ich selbst als bekennender Frankreichfan schon zugeben. Die rennen nicht jedem Touri hinterher wie es in anderen Ländern zum Teil gemacht wird. Richtig ist aber auch daß, sobald man sich etwas bemüht, die Franzosen sehr hilfsbereit und freundlich sind.
Kai
klauspeter29 am 22 Nov 2012 17:49:55
Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass man mit rudimentären Französischkenntnissen (also Bitte, Danke, Guten Tag und ähnlichem auf Französich) sich in Frankreich bestens bewegen kann. Freundlichkeit wird immer erwidert :-o
Passend zu Thema: Im Frühjahr waren wir u.a. an den Ockerfelsen Colorado de Rustrel. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten und ich einige Fotos machen wollte, sprach uns ein "Franzose" an und fragte auf französisch ob er meine Frau und mich fotografieren solle. Da mein Feanzösich sich wirklich auf ein ´paar Brocken beschränkt ist, habe ich ihn erst nicht verstanden, aber mit Händen und Füssen klappte es dann doch. Er machte ein paar Fotos und ich bedankte mich mit einem "Merci" worauf der "Franzose" " Bitteschön, gerne geschehen" sagte. Als ich sagte dass er aber gut Deutsch spreche stellte sich heraus daß das ein Deutscher war. Wir haben darüber sehr gelacht, weil das Gespräch davor von mir in holperigem Französich geführt wurde.
Ergebnis: Wenn man will, kann man sich überall verständigen (sogar mit Deutschen :lol: )
Gast am 22 Nov 2012 20:30:58
km99 hat geschrieben:
leo2505 hat geschrieben:Wichtig: Nicht auf der Autobahn tanken, das kostet dann über 1,53€/Ltr.
Ich würde sagen: Gar nicht erst die Autobahn benutzen! :D
... hab ich in meinem Navi ausgeschaltet :D
al am 22 Nov 2012 21:00:05
berni1 hat geschrieben:Wir waren letztes Jahr in Frankreich und u.a. auch in Paris. Ich fand schon sehr eigenartig, das am Eifelturm die Hinweisschilder in vielen Sprachen angebracht waren (Französich, Russisch, Spanisch, Englisch, Italienisch und auch chinesisch oder japanisch) - nur Deutsch fanden wir nicht ...
ist ja auch international gesehen keine wirklich wichtige sprache.....
selke am 01 Dez 2012 20:32:18
Wir reisen seit 4 Jahren nach Frankreich und sind immer wieder begeistert von Land und Leuten, wir können bisher nur positives berichten. Wir könen nur ein paar Brocken französisch. Allzeit Gute Fahrt wünscht Selke :razz:
travelfan am 01 Dez 2012 21:07:36
:top: :bindafür: :top:
Wir freuen uns schon auf den Januar. Dann geht's wieder in unsere zweite Heimat zum "Frühlingserwachen" bis nach Ostern.
Schönen Advent
Gast am 01 Dez 2012 22:00:55
Vor 12 Jahren wurden wir in Frankreich ausgeraubt. Wir können kein franz. und habe eine Polizeistation gesucht. Kein einziger Franzose wollte uns helfen. Wir haben 2h gesucht und nix gefunden. Ein Engländer hat uns dann geholfen.
Danach habe ich mir geschworen nieeee wieder nach Frankreich zu fahren.
6 Jahre später haben wir uns ein Wohnmobil geholt. Frankreich soll ein Paradies für Wohnmobilisten sein - nur was will ich da? Ein arrogantes Folk ohne Hilfsbereitschaft? Das ist nicht meins.
Egal, fahren wir mal hin haben wir uns gedacht. Am Beginn unserer Reise kommen wir an einen Zebra Streifen und ich zeige einer ca. 50 jährigen Frau, dass sie gehen kann. Ein bezauberndes Lächeln habe ich als Dank erhalten - danach war ich resetet und habe nur noch Tolles erfahren. Egal ob ich an einen Stellplatz (Ile de Oleron) ankomme und versuche das Schild zu entziffern,wie ich auf den Platz komme. Schuppdiwupp ist ein Franzose da und hilft, nicht nur, dass er seine Credit-Karte genommen hat um uns auf den Platz zu holen, Uns wurde auch noch davon abgeraten an einem Zaun zu stehen hinter dem ein Wald war, aus dem abends die Mücken kommen. Das alles ohne ein Wort zu verstehen. Alles wie hier schon x-fach beschrieben wurde, mit Händen und Füßen.
Ich habe aufgegeben es in englisch zu versuchen. Es klappt mit einem Lächeln, dem gleichen Lächeln, das ich bei meinem 2ten Versuch, das Land zu bereisen, von der Dame bekommen habe Das ist nämlich die einzige Sprache, die die Franzosen neben ihrer Muttersprache können, und das richtig gut.
Wenn der gemeine Deutsche das genauso beherrschen würde, würden solch dumme Sprüche sicherlich nicht kommen.
Garlic hat geschrieben:..... Frankreich ist ein schönes Land, wenn die Franzosen nicht wären.
Wärst du mein Sohn, ich würde dich übers Knie legen.
P.S: Ich plane gerade unsere dritte Frankreichreise - für dieses Jahr. Die anderen Jahre haben nicht anders ausgesehen
P.S.S: J'aime le français
shoe1 am 01 Dez 2012 22:18:53
kzac hat geschrieben:
shoe1 hat geschrieben: Wie in jedem Land, gilt auch für Frankreich: Wie man in den Wald hinein ruft - so kommt es zurück. Wir grüßen eben ganz freundlich in französicher Sprache und dann werken wir - genau wie al - mit Händen und Füßen und wir haben mit den Franzosen (und hoffentlich sie mit uns) bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
Nee, also die Franzosen sind schon etwas sturer als andere Nationen :wink: Das muß ich selbst als bekennender Frankreichfan schon zugeben. Die rennen nicht jedem Touri hinterher wie es in anderen Ländern zum Teil gemacht wird. Richtig ist aber auch daß, sobald man sich etwas bemüht, die Franzosen sehr hilfsbereit und freundlich sind.
Kai
Hallo Kai, ich darf dir darin absolut zustimmen, dass die Franzosen nicht jedem Touristen das Hintertei streicheln - würde mir auch nicht recht sein ... :oops: Wir kamen heuer während unserer diesjährigen Frankreichreise: "Durch das Loiretal nach Paris". --> Link auf einem wunderbaren Stellplatz in einem kleinen, verschlafenen Ort namens Le Guèdèniau. Dort wurden wir von einer "picknikenden" französischen Gesellschaft spontan auf eine Flasche Wein eingeladen - Ganz ohne französiche Kenntnisse und nur weil wir im Vorbeigehen nett lächenlnden und ebenso nett "bonsoir" wünschten ...
mfg Rupert
lg Rupert
kamann am 02 Dez 2012 01:33:33
hallo; ich komm aus einer ecke von deutschland (pfalz) in der lange zeit französische soldaten stationiert waren. die rekruten hatten sehr wenig sold kamen kaum aus den kasernen raus und wenn doch freuten sie sich immer über jeden spendierten schoppen! und so ist heute noch die freude groß wenn man auf einen trifft der hier bei uns seine wehrplicht geleistet hat. dann kommt: alo ich soldat spire (speyer) oder ich hombach (neustadt hambach). diese begegnungen enden dann oft etwas später bei einigen gläsern ruge (rotwein) ich hab in F mit den leuten und der sprache noch nie probleme gehabt. nach 15 jahren in F reicht mein wortschatz jetzt sogar jetzt bis interdit, was ich ernstfall natürlich nicht kenne. und da ich nur 50 kilometer bis nach F habe geht es 2013 wohin.... nach Fronkreich mfg KH
Ganzalleinunterhalter am 02 Dez 2012 18:41:30
Zu diesem Tread muss ich nun auch mal meinen Moutarde dazu geben;-) Seit 40 Jahren bereise ich meine heimliche Liebe und habe den folgenden Artikel kürzlich an anderer Stelle veröffentlicht:
Frankophil – Frankreichverrückt – eine verzögerte Liebe zu Frankreich und seinen Bewohnern. Wenn man wie ich in den 50er Jahren im Saarpfalzkreis aufwuchs und zur Schule ging war französisch natürlich als 1. Fremdsprache Pflicht – in der vierten Volksschulklasse noch freiwillig, ab der Realschule hasste ich das Unterrichtsfach einschließlich seiner Unterrichter. Dementsprechend nicht ausreichend war dann auch die Benotung der selbigen – als Klassenclown verbrachte ich daher die Französischstunde oft stehend in der Ecke, vor der Tür und im Klassenbuch. Französisch und die Franzosen konnten mich mal! Dann 1971 mit meinem 1. Auto die allererste größere Spritztour mit 2 Freunden geplant – zum Frühstücken nach Paris – na ja bis kurz vor Metz sind wir gekommen und haben immerhin noch französische Zigaretten als Souvenir mitgebracht. Als 1972 meine älteste Schwester einen in Speyer stationierten Franzosen ehelichte war auch für mich die Liebe zu dem Land und seinen Leuten entfacht – denn ich stellte fest, dass ich trotz der sehr schlechten Schulnoten in dem besagten Fach doch passable Konversationen mit den neuen Verwandten und Bekannten meiner Schwester führen konnte. Seit dieser Zeit habe ich bei meinen ungezählten Reisen in dieses Land und vor allem nach Paris auch immer wieder die Unterhaltung mit den dort lebenden Menschen gesucht. Ja meine Liebe zu Frankreich ging dann so weit, dass ich mir in meinem Garten einen eigenen Bouleplatz mit original Sand ( aus verschiedenen Regionen im Eimer mitgebracht) angelegt habe – eingefasst mit geografisch geordneten Steinen auch aus Frankreich. Ich kann nun behaupten man betritt bei mir französischen Boden. Im Mai 2009 besuchte ich bei der Rückreise aus der Picardie wiederum Paris. Im Restaurant des Campingplatzes lernte ich dann Paulette und Roger kennen, sie 1921 und er 1928 geboren. Nachdem sie sich für meine Kugelbildfotografie interessierten kamen wir ins Gespräch. Dass im dem Jahr sich die Maueröffung in Berlin sich zum 20. mal jährte war der Auslöser eines längen Gesprächs in die Vergangenheit. Ich merkte an, dass es für uns damals ein sehr bewegender Moment gewesen sei – wobei Paulette anmerkte – nicht nur für Euch sondern auch für uns. Dann berichtete sie aus der Zeit der Occupation, von Verhaftungen im Verwandten- und Bekanntenkeis durch die Gestapo in Paris. Sie selbst war zum damaligen Zeitpunkt als Volonter bei Charles de Gaule in London und bereitete mit die Invasion vor. Auch dass sie heute regelmäßig zusammen mit Roger an den Zeremonien der Veteranen am Arc de Triomphe teilnehmen. Nach fast einer Stunde, wo mir beide ihr Leben ausgebreitet hatten ( viele Zeitungsausschnitte und Fotos hatte sie aus ihrer Tasche hervorgeholt) war meine Frage: „ nach dem Sie soviel auch negatives damals mit Deutschen erlebt haben – haben Sie heute keine Ressentiments gegenüber mir als Deutschem?“ Die Antwort von Paulette: „ Junger Mann, das ist 3 Generationen her – und – die Franzosen haben auch nicht immer alles richtig gemacht“. Auf meine Frage, warum sie als Bewohner des nahen Neuilly hier den Campingplatz besuchen bekam ich zur Antwort – „ hier können wir Menschen aus aller Welt treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Nachdem wir uns gegenseitig versicherten in Kontakt zu bleiben, trafen wir uns im August wieder am selben Ort, diesmal war meine Frau mit dabei und wir wohnten in einem Hotel nahe den Arc de Triomphe. Roger bot uns an uns „sein Paris“ zu zeigen – und fuhr mit uns die verschiedenen Plätze in Paris an und wunderte sich immer wieder über meine eigene Ortskenntnis. Beim Aussteigen vor dem Hotel fragten sie uns ob wir sie am Samstag in die Botschaft begleiten würden – sie hätten eine Einladung und dürften noch jemanden mitbringen. Und dann waren wir am 15. August zur Feier der Indischen Unabhängigkeitstags im Garten der indischen Botschaft - incl. Gruppenbild mit dem Botschafter und exotischem Buffet vom feinsten. Mittags besuchten wir zusammen die polnische Gemeinschaft in deren Kirche in Paris. Bei dieser Gelegenheit hatte Paulette und Roger ihre Ordengeschmückten Veteranenuniformen angezogen und mit ihren Traditionsfahnen an einer Zeremonie teilgenommen. Nachmittags um 17 Uhr war dann noch eine Gedenkveranstaltung auf der Champs Elysee zusammen mit einer polnischen Delegation, wobei wir beide auch mitlaufen sollten – haben uns dann aber rausgemogelt und das ganze als Zuschauer wahrgenommen. Jedoch ins Goldene Buch am Grabmal des unbekannten Soldaten mussten wir uns eintragen.
Ein Jahr später ein weiteres Treffen – diesmal in einem Hotel in Ruel Malmaison. Paulette und Roger verblüfften uns wiederum – Das Hotel das wir uns ausgesucht hatten war früher das Freizeitzentrum mit Tennisplatz ihres Arbeitgebers der Shell AG bei dem beide nach dem Krieg arbeiteten. Bei dieser Begegnung besuchten wir das Ciel de Paris im Tour Montparnasse und verschiedene historische Stätten wie das Denkmal der Resistance auf dem Mont Valerien.
Zum Abschluss dieses Besuchs zeigten uns beide noch den Ort, wo wir sie immer besuchen können, wenn sie nicht mehr unter den Lebenden sind – ihr erst kürzlich erworbenes Grabmahl auf dem Friedhof von Neully. Paullette ist mittlerweile 91 Jahre und Roger 84 Jahre und wir sind weithin in brieflichen und persönlichen Kontakt – zwei weltoffene liebenswerte Freunde. (PS. vieleicht hat der eine oder andere von Euch sie auch schon dort am CP Bois de Boulogne kennengelernt)
Vor Jahren auf dem Capingplatz in Aix kam ich mit einem Ehepaar aus London ins Gespräch und ich sprach auch darüber, dass wir, meine Frau und ich, bei unseren Reisen, egal wohin auf der Welt noch niemals irgendwelche negativen Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht haben - worauf ich als Antwort bekam : Sie bekommen nur das zurück was sie auch den anderen anbieten.
Bon voyage Horst
shoe1 am 02 Dez 2012 19:26:39
Hallo Horst, eine schöne Geschichte und der letzte Satz gefällt mir besonders ...