rump
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Der Trend geht zu mehr Design


canyon59 am 31 Jul 2012 13:17:24

laut Spiegel Online zum Caravan Salon

--> Link

Fotostrecke

--> Link

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

cambodunum am 31 Jul 2012 13:27:31

mehr Design, weil es an Innovationen fehlt..
und Queensbetten ? und einen KAWA find ich eigentlich nicht günstiger als Einstieg

wolfherm am 31 Jul 2012 13:32:06

cambodunum hat geschrieben:mehr Design, weil es an Innovationen fehlt..
und Queensbetten ? und einen KAWA find ich eigentlich nicht günstiger als Einstieg


Auf welche Innovationen warten wir denn so verzweifelt? Ich kann mir im Moment nichts vorstellen, was uns wesentlich nach vorne bringt.

Die Innovationen spielen sich m. E. eher im Zubehör ab: Brennstoffzelle, bessere Batterien usw.

Das Womo bekommt mal einen etwas anderen Grundriss, die Farben werden gewechselt.

Dethleffs baut jetzt einige Modelle mit GfK-Boden. Aber ist das schon Innovation? Eher Stand der Technik bei anderen Herstellern.

Anzeige vom Forum


cambodunum am 31 Jul 2012 13:36:24

ich meinte eher das Innenraumkonzept..technisch wird immer was verändert werden, gerade im Energiesektor..wo sicher noch Ausbaupotential ist , ist meiner Meinung nach die Entsorgung..

wolfherm am 31 Jul 2012 13:37:41

cambodunum hat geschrieben:ich meinte eher das Innenraumkonzept..technisch wird immer was verändert werden, gerade im Energiesektor..wo sicher noch Ausbaupotential ist , ist meiner Meinung nach die Entsorgung..


Los, komm, dann lass uns doch mal "spinnen": Was kann an der Entsorgung verbessert werden? Was fehlt uns zum Glück?

Christel am 31 Jul 2012 13:38:35

In der Rheinzeitung stand,

daß zunehmend auf eigene Sauna und Solarium wert gelegt wird.

Christel

wolfherm am 31 Jul 2012 13:44:47

Christel hat geschrieben:In der Rheinzeitung stand,

daß zunehmend auf eigene Sauna und Solarium wert gelegt wird.

Christel


Ja, ja.... Das schreiben wieder Journalisten, die nicht vom Fach sind, gegenseitig ab. Es gab mal ein Wellness-Mobil mit so einem Schnick-Schnack. Da hatte man noch nicht mal ein gequältes Lächeln für übrig. Ich glaube, da gab es auch keine Nachahmer. Wenn, dann geht das auch gewichtsmäßig nur in der LKW-Klasse. :D

rabi am 31 Jul 2012 13:46:39

wolfherm hat geschrieben:Los, komm, dann lass uns doch mal "spinnen": Was kann an der Entsorgung verbessert werden? Was fehlt uns zum Glück?


zum Beispiel der separate Nudelwassertank :razz:

cambodunum am 31 Jul 2012 13:47:27

@ Wolfgang

ok...spinn ich mal...genormte Anschlüsse am Fäkaltank mit Pumpe, ausziehbarer Entsorgungsschlauch

haballes am 31 Jul 2012 13:56:38

wolfherm hat geschrieben:
cambodunum hat geschrieben:.... Was kann an der Entsorgung verbessert werden? Was fehlt uns zum Glück?



Da gibt es eine einfache Antwort. 17 Liter Abfalltank und 100 Liter Abwassertank stehen in keinem Verhältnis.
Mein Kackstuhl ist manchmal am zweiten Abend zum bersten voll, während ich trotz täglichem Duschen noch niemals 4 von 4 Punkten an meiner Abwasseranzeige selbst an einem verlängerten Wochenende erreicht habe.


Dann Innovationen. Gewicht und Sicherheit. Da könnte viel passieren.
Auch die Konstruktionsweise könnte noch verändert werden, wenn die Hersteller auf "Baukastenweise" umstellen würden, statt auf Handfertigung.

Viele Teile gleichen sich, können in der ganzen Baureihe verwendet werden. Wird ein Mobil länger, wird zusammengesteckt.
Markisen zum Beispiel. Die werden seit Anno Tuck angeschraubt. Könnte oben ein Formteil verbaut sein, wo entweder die Markise oder ein GFK Verblendteil drauf steckt. Wär optisch schöner, man könnte die Markise abnehmen und auch am nächsten Mobil eventuell wieder verwenden.

Nutzbare Beleuchtung im Fahrerhausbereich der Halbdinetten.
Die steilen ungemütlichen Dinettensitze.

Mir fällt da viel ein.

Lancelot am 31 Jul 2012 14:06:59

haballes hat geschrieben:
cambodunum hat geschrieben:.... Was kann an der Entsorgung verbessert werden? Was fehlt uns zum Glück?



Da gibt es eine einfache Antwort.



Ja .. eine Festtank-Toi : wesentlich hygienischer, leichter zu reinigen, so groß wie eine Haushalts-Toi .. UND .. den Tank so groß wie Du willst bzw. so groß wie das Fahrzeug tragen kann :)

haballes am 31 Jul 2012 14:10:16

:( Ob Festtank da eine gute Idee ist, ich weiß nicht.

Wenn ich seh, wie zielgenau über den Entsorgungsöffnungen parkiert wird.
Ich schließ mich da auch gar nicht aus. :oops:

wilma57 am 31 Jul 2012 14:12:23

Eine gescheite Isolierung auch im Fahrerhaus.

Lancelot am 31 Jul 2012 14:12:54

haballes hat geschrieben:Wenn ich seh, wie zielgenau über den Entsorgungsöffnungen parkiert wird.
Ich schließ mich da auch gar nicht aus. :oops:


Ferkelchen :!:

:D

Es sollte Pflicht werden, einen Ablaßschlauch zu verwenden (egal ob "grau" oder "schwarz") .. damit rangierst Du so hin wie´s am bequemsten geht .. DANN legt Du den Schlauch GENAU dahin, wo er hin muß ..

Problem :?:

haballes am 31 Jul 2012 14:15:17

:wink: ....Bild

kurt2 am 31 Jul 2012 14:37:36

wolfherm hat geschrieben:
cambodunum hat geschrieben:mehr Design, weil es an Innovationen fehlt..
und Queensbetten ? und einen KAWA find ich eigentlich nicht günstiger als Einstieg


Auf welche Innovationen warten wir denn so verzweifelt? Ich kann mir im Moment nichts vorstellen, was uns wesentlich nach vorne bringt.

Die Innovationen spielen sich m. E. eher im Zubehör ab: Brennstoffzelle, bessere Batterien usw.

Das Womo bekommt mal einen etwas anderen Grundriss, die Farben werden gewechselt.

Dethleffs baut jetzt einige Modelle mit GfK-Boden. Aber ist das schon Innovation? Eher Stand der Technik bei anderen Herstellern.


Hallo,
ich denke, dass die Hinwendung zu "mehr" Design seine Wurzeln im Kostenmanagement hat. Der "werten" Kundschaft eine glänzende Klappenoberfläche als neues Highlight zu präsentieren kostet halt nur eine Bruchteil eines ausgeklügeltes Konzeptes zur neuen Montage der Markise (sh. haballes). Offenbar sind die Budgets inzwischen gedeckelt und man möchte mal nach den Verlustjahren auch wieder Kasse machen.
Eine Anregung einer in meinen Augen längst überfälligen Innovation wäre eine Dachkonstruktion zu verbauen, die nicht an den Enden in irgendwelche Seitenwand-Dachverbindern steckt, sondern eine Rundung mit ca 10cm Überlappung beinhaltet in die die Seitenwände innen liegend geschoben und verklebt werden. Quasi als Deckel mit seitlicher Überlappung. Wäre dann das Ganze noch aus einem Teil (ohne Naht zur GfK Hutze) und das Dach bei den Oberlichten auch noch ca 2-3cm hochgezogen, müsste eigentlich das Problem des von oben eindringenden Wassers ein für alle Mal der Vergangenheit angehören.

cambodunum am 31 Jul 2012 14:41:50

@ kurt2

:daumen2:

wolfherm am 31 Jul 2012 14:41:56

Kurt,

das gibt es schon. Nur nicht bei jedem Hersteller.

Schau mal: --> Link

cambodunum am 31 Jul 2012 14:53:07

@ Wolfgang

in Markdorf hab ich Verwandte..leider nicht die Wochners :D

andwein am 31 Jul 2012 15:23:59

haballes hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:
cambodunum hat geschrieben:.... Was kann an der Entsorgung verbessert werden? Was fehlt uns zum Glück?

Da gibt es eine einfache Antwort. 17 Liter Abfalltank und 100 Liter Abwassertank stehen in keinem Verhältnis.
Mein Kackstuhl ist manchmal am zweiten Abend zum bersten voll, während ich trotz täglichem Duschen noch niemals 4 von 4 Punkten an meiner Abwasseranzeige selbst an einem verlängerten Wochenende erreicht habe.
Mir fällt da viel ein.

Das mit den 17l finde ich auch nicht prickelnd wenn mir meine Frau sagt, das Ding ist voll.
Aber wenn ich die Kassette dann raushole und zum Häuschen schleife, wünsche ich mir es wären nur 8Kg drin.
Ich glaube, Perry Rhodan hatte da früher eine Lösung namens "Antigravlift" oder so. Ist aber halt noch nicht erfunden.
Also entweder "schleifen" oder "ziehlen"
Andreas

haballes am 31 Jul 2012 15:31:28

Naja, mein DESEOactive Wohnwagen vorher, der hatte 19 Liter, einen Ausziehgriff und Rollen. Es hört sich nicht viel an, aber die 2 Liter haben uns für ein Wochenende komplett gereicht.

kurt2 am 31 Jul 2012 15:35:31

wolfherm hat geschrieben:Kurt,

das gibt es schon. Nur nicht bei jedem Hersteller.

Schau mal: --> Link


Hallo,
ja, genau so meine ich das. Hatte ich nicht gewusst, dass es das in (Klein-)Serie gibt.
Es stellt sich doch aber die Frage, warum das nicht alle Hersteller so machen?? Dann gäbe es schlagartig keine Probleme mehr mit Dach-Wandverbindungen.
Ich glaube ich hatte das auch mal an einem uralten Hymer gesehen; sah aus als ob der einen richtigen Deckel als Dach aufgesetzt hatte. :). Aber war dicht! :razz:

dieter2 am 31 Jul 2012 16:03:40

Wie wärs mit einer Duschtasse aus stabilen GFK.

Kostet nicht viel,würde sogar einen Aufpreis bezahlen.

Dieter

wolfherm am 31 Jul 2012 16:14:56

dieter2 hat geschrieben:Wie wärs mit einer Duschtasse aus stabilen GFK.

Kostet nicht viel,würde sogar einen Aufpreis bezahlen.

Dieter


Ich könnte ja jetzt wieder den Link von meinem Wagen setzen: Da ist die Dusche und das Waschbecken aus GfK.

wolfherm am 31 Jul 2012 16:18:10

kurt2 hat geschrieben:Hallo,
ja, genau so meine ich das. Hatte ich nicht gewusst, dass es das in (Klein-)Serie gibt.
Es stellt sich doch aber die Frage, warum das nicht alle Hersteller so machen?? Dann gäbe es schlagartig keine Probleme mehr mit Dach-Wandverbindungen.
Ich glaube ich hatte das auch mal an einem uralten Hymer gesehen; sah aus als ob der einen richtigen Deckel als Dach aufgesetzt hatte. :). Aber war dicht! :razz:


Na ja, das ist ziemlich einfach: Das ist aufwändig und kostet entsprechend viel Geld. Das will aber der Käufer nicht investieren. Hier wird ja auch ständig diskutiert, warum der eine Wagen so viel mehr kostet als der andere. Das sind diese Details, die ins Geld gehen.

kurt2 am 31 Jul 2012 16:48:25

wolfherm hat geschrieben:
kurt2 hat geschrieben:Hallo,
ja, genau so meine ich das. Hatte ich nicht gewusst, dass es das in (Klein-)Serie gibt.
Es stellt sich doch aber die Frage, warum das nicht alle Hersteller so machen?? Dann gäbe es schlagartig keine Probleme mehr mit Dach-Wandverbindungen.
Ich glaube ich hatte das auch mal an einem uralten Hymer gesehen; sah aus als ob der einen richtigen Deckel als Dach aufgesetzt hatte. :). Aber war dicht! :razz:


Na ja, das ist ziemlich einfach: Das ist aufwändig und kostet entsprechend viel Geld. Das will aber der Käufer nicht investieren. Hier wird ja auch ständig diskutiert, warum der eine Wagen so viel mehr kostet als der andere. Das sind diese Details, die ins Geld gehen.


Hallo,
da bin ich mir gar nicht so sicher. Diese Investition würde sich ja für die Hersteller x-mal auszahlen. Man bedenke nur den erheblichen Rückgang an Garantieleistungen bzgl. Mängelbeseitigung von Wasserschäden, die die Hersteller ja an ihre Vertragshändler bezahlen müssen. Ich denke schon, dass sich das rechnen würde. Im Übrigen kann ich mir auch gar nicht vorstellen, dass es sooooo viel mehr kostet, würde man noch eine Glasfasermatte am Dach drauflegen und ums Eck ziehen (dafür könnte man sicher innen so manchen Blödsinn weglassen).

Vielleicht ist es aber doch einfach so, dass man WoMO`s, die innen schön glitzern, mit Ambiente licht, Glasvitrinen, Hochglanzlacken und sonstigem Unsinn einfach besser verkaufen kann, weil die Käufer momentan von der vermeintlichen Schönheit geblendet sind. Welcher der Käufer (oft Neueinsteiger) interessiert sich schon für die inneren Werte eines Mobils?

Wie wir ja im Forum wiederholt lesen und mein Namensvetter (turbokurtla) immer sagt: "Das Wasser kommt immer von oben"!

wolfherm am 31 Jul 2012 17:01:38

Kurt,

ein anständiger GfK-Aufbau kostet schon einiges mehr. Die Hersteller der normal gebauten Womos haben doch keinen höheren Aufwand für die Dichtigkeitsgarantie: Die meisten Wagen überstehen die 5 oder 6 Jahre ohne Wasserschaden. Der Händler verdient noch an der Dichtigkeitsprüfung und gut ist es...

Die Wasserschäden tauchen doch erst viel später auf.

Und das ist keine Glasfasermatte, die darauf gelegt wird. Damit das stabil ist, muss das schon vernünftig gemacht werden. Die Wände und Dachteile werden jeweils in einem Stück hergestellt, der Alkoven ist auch aus einem Stück bzw. aus zweien. Dafür brauchst du anständige Produktionsanlagen und vor allem viel Erfahrung im GfK-Bau.

mueckenstuermer am 31 Jul 2012 17:17:08

kurt2 hat geschrieben:Eine Anregung einer in meinen Augen längst überfälligen Innovation wäre eine Dachkonstruktion zu verbauen, die nicht an den Enden in irgendwelche Seitenwand-Dachverbindern steckt, sondern eine Rundung mit ca 10cm Überlappung beinhaltet in die die Seitenwände innen liegend geschoben und verklebt werden. Quasi als Deckel mit seitlicher Überlappung. Wäre dann das Ganze noch aus einem Teil (ohne Naht zur GfK Hutze) und das Dach bei den Oberlichten auch noch ca 2-3cm hochgezogen, müsste eigentlich das Problem des von oben eindringenden Wassers ein für alle Mal der Vergangenheit angehören.


Das konnte Hymer früher richtig gut. Karmänner auch. Das Dach hätte man im Prinzip umdrehen und als Boot verwenden können; naja, ohne Dachluken jedenfalls. Problem: Teuer in der Konstruktion.

svenhedin1 am 31 Jul 2012 18:51:34

Hi,
das ist natürlich auch eine der für manche noch gar nicht abschliessend geklärten Qualitätsfrage, ob Womos mit viel GFK an der Kabine überhaupt diesbezüglich als gut anzusehen sind (und Concord verwendet ja keines oder aktuell doch ?? und Carthago auch nicht oder aktuell doch ?? und andere ja bekannt grundsätzlich nicht - das wrid wohl seien diesbezüglichen detulichen Grund haben) .

Nachdenklich werden kann man bezüglich GFK erneut mal wieder, wenn man z.B. folgendes in einem Ratgeber von einem bekannt guten Anbieter für Yacht-Bootskörper-Pflegemittel sowie Anstriche, Antifouling usw diesbezüglich liest, z.B. von HEMPEL (--> Link od. --> Link)

(--> Link) Denn GFK ist ja bekanntlich nicht ganz dicht (semi-permeable). Und dadruch entsteht früher oder später Osmose. Das ist das Kardinalproblem bei GFK -neben der neigung zu schwer zu ortenden Haarrissen. .

Zu Osmose steht z.B. in einem der Ratgeber obiger Firma unter dem Abschnitt: Was ist Osmose und wie entsteht sie" folgendes zitiert (persönl. Anmerkungen in Klammern) :

Wenn zwei unterschiedlich konzentrierte Flüssigkeiten, (z.B. Regenwasser auf der Haut/Membran einer reifen Kirsche/mit innen drin viel Fruchtsäureflüssigkeit -das Gefälle der Flüssigkeitskonzentrationen aussen pures Regenwasser und innen je reifer je höher konzetrierte Fruchtsäure bringt die Membran = hier die Haut der Kirsche unweigerlich zum platzen) druch eine semi-permeable (permeable = Druchlässigkeiten von Materiealien für Atome/Moleküle anderer Stoffe) Membran getrennt werden, so wird die niedring konzentrierte Flüssigkeit die Membran durchdringen (das Wasser von aussen will in die konzentrierte Fruchtsäure in der Kirsche rein, um sich dcort konzentraltionsmäßig auszugleichen und sprengt deshalb die Harte Schale/haut der Kirsche und sie platzt).

Was bedeutet das für ihr Boot? In unserem Fall wirkt das Gelcoat (die äußere, per Spachtel oder Aufspritzung aufgetragene dicke Kunststoffbeschichtung der in Polyesterharz getränkten Glasfasermatten) der Glasfaser als Membran, und die Flüsssigkeit ist Wasser. Mit der Zeit kann Wasser/Feuchtigkeit in das GFK (siehe oben semi-permeable) eindringen. Ein Teil der Feuchtigkeit kann mit der Zeit dann einige Materialien im Laminat (= in Kunstharz getränkte Glasfasermattenschicht unter dem Gelcoat) zersetzten. Dadruch entstehen im Laminat osmotische Flüssigkeiten, die Essigsäure und Glykol enthalten und ein höheres Molekulargewicht als Wasser enthalten. Deshalb können diese Flüssigkeiten das Gelcot nicht mehr zur Wasserseite hin durchdringen - es besteht dadruch zur Wasserseite aussen ein merh und merh erhebliches Konzentralionsgefälle innerer und äußerer Flüssigkeiten und damit eine hydrolytische Wirkung, die letztendlich zu einer Blasenbildung zwischen dem Gelcot und der ersten Laminatschicht führt. Die MEISTEN GFK-Boote ohne besonderen Schutzazuftrag werden irgendwann merh oder weniger ausgeprägt Osmoseschäden davon tragen. Wann die Schäden eintreten, hängt von verschiedenen Faktroren ab wie Temperatur und Wasserart, Liege- und Fahrzeiten, und nicht zuletzt der Qualität des verwendeten Laminats. Wenn Sie eine Osmoseblase öffnen/anstechen, riecht die Flüssigkeit darin sauer, etwa wie Essig. Usw usw ................

Das verstehen manche vereinfacht so, dass quasi alle GFK-Bootsrümpfge früher oder später diese Osmoseblasen bekommen und sichanfangen, als rumpf selbt zu zerstören (mit GFK-Wonis wirds nicht anders sein) -wenn man keine Massnahmen ergreift alles abschleifen, auch Gelcoat, versiegeln und und alles wieder neu drauf

Manche sagen deshalb, erst die Haarrisse und dann Osmose -ne , ein GFK-Mobil, die sind ja gar nicht dicht/semi-permeable) , solche Probleme kann ich nicht gebrauchen

wolfherm am 31 Jul 2012 19:23:04

Ich kann dich beruhigen: wenn GFK ordentlich hergestellt und verarbeitet wird, hält das mindestens so lange, wie Alu korrodiert. :D

Habe letztens noch 20 Jahre alte GFK-Womos gesehen, die kennen Osmose nicht.

cambodunum am 31 Jul 2012 19:29:11

an dem alten BAWEMO blüht auch rein gar nichts...

Kann es denn auch sein, dass es gar nicht gewollt ist, dass WOMOS lange halten....???

kurt2 am 31 Jul 2012 19:33:44

wolfherm hat geschrieben:Kurt,

ein anständiger GfK-Aufbau kostet schon einiges mehr. Die Hersteller der normal gebauten Womos haben doch keinen höheren Aufwand für die Dichtigkeitsgarantie: Die meisten Wagen überstehen die 5 oder 6 Jahre ohne Wasserschaden. Der Händler verdient noch an der Dichtigkeitsprüfung und gut ist es...

Die Wasserschäden tauchen doch erst viel später auf.

Und das ist keine Glasfasermatte, die darauf gelegt wird. Damit das stabil ist, muss das schon vernünftig gemacht werden. Die Wände und Dachteile werden jeweils in einem Stück hergestellt, der Alkoven ist auch aus einem Stück bzw. aus zweien. Dafür brauchst du anständige Produktionsanlagen und vor allem viel Erfahrung im GfK-Bau.
,

Hallo,
ja, da hast Du auch wieder recht. Die Schäden kommen meist erst später.

kurt2 am 31 Jul 2012 19:34:40

cambodunum hat geschrieben:an dem alten BAWEMO blüht auch rein gar nichts...

Kann es denn auch sein, dass es gar nicht gewollt ist, dass WOMOS lange halten....???


Hallo,
hochinteressanter Gedanke :!:

tobi02 am 31 Jul 2012 21:55:36

Ich kann mir da jede Menge Innovationen vorstellen.

- Teilintegrierte in denen es nicht zwangsläufig zieht wie Hechtsuppe und mit halbwegs isoliertem Fahrerhaus
- konsequenter Einsatz von LED-Technik (man muss sich mal vorstellen das immern noch welche mit Halogenlampen ausgeliefert werden)
- Mehrschichtsolarzellen fürs Dach. Die Dinger kommen jetzt in die Produktion und haben bei 3-4 Schichten um die 40% Wirkungsgrad. Bis 90% wäre technisch möglich!!! So weit ist man aber noch nicht.
- Brauchbare Gastank/Flaschen-Füllstandsanzeigen (Glücklich wer noch ne Sonatic in der Bucht erstehen konnte)
- Kleinkram wie Flüsterlüfter
- Aufbaubatterien die 10 Jahre halten, halb so gross sind und dabei mehr Kapazität haben (Gibts alles schon)
- Konsequente Leichtbauweise durch ultraleichte Materialien. Karbon, Metallschäume etc.
- gammelfreier Aufbau
- vorziehen von Kabelkanälen
- durchdachte Dusch/Toilettenkombis die man wirklich für beides beutzen kann (OK da haben die Hersteller inzwischen was auf die Beine gestellt. Vom Optimum sind die aber immer noch weit weg)
- Füllstandsanzeiger für den Frisch- und Abwassertank der auf 5 Liter genau arbeitet (auch das gibts schon 100 Jahre)
- wenigstens ein paar 12V Dosen verteilt im Mobil. Und zwar nicht die Normdosen die eh nie einer braucht sondern die richtigen12V KfZ Dosen. Die kosten ja auch ein Vermögen die Teile. Ganze 3,5 Euro die Einbaudose. Das könnte den Hersteller in den Ruin treiben!
- wenigstens eine 230V Dose in Kabellänge der Naszelle um die Haare zu föhnen oder für den Rasierer
- Brauchbares Batteriemanagement


Keine Ahnung was noch. Je länger ich drüber nachdenke desto länger wird die Liste.

Statt dessen wird hauptsächlich Schicki Micki und was fürs Auge eingebaut wie Glasvirienen und "Sternenhimmel"

Klar gibt es das alles nicht umsonst. Aber in der Autoindustrie kommen die Neuerungen ja auch erst in der Oberklasse und werden dann Jahr für Jahr weiter bis zum Kleinwagen durchgereicht. Aber an wirklich neuem kommt ja fast nix. Dabei brauchte man die meisten Sachen davo nicht mal selbst erfinden.

lockenhaupt am 31 Jul 2012 22:11:37

kurt2 hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:Kurt,

das gibt es schon. Nur nicht bei jedem Hersteller.

Schau mal: --> Link


Hallo,
ja, genau so meine ich das. Hatte ich nicht gewusst, dass es das in (Klein-)Serie gibt.
Es stellt sich doch aber die Frage, warum das nicht alle Hersteller so machen?? Dann gäbe es schlagartig keine Probleme mehr mit Dach-Wandverbindungen.
Ich glaube ich hatte das auch mal an einem uralten Hymer gesehen; sah aus als ob der einen richtigen Deckel als Dach aufgesetzt hatte. :). Aber war dicht! :razz:


Nabend

Gibt es bei Bavaria auch, das war auch der Grund warum ich mir einen gekauft habe.
Wie auch andere Dinge, die in meinem Eingebaut sind (Aussenschublade, für Kleinteile, Keile, Kabeltrommel) verstellbares Bett, damit die Garage vergrössert wird (Hubbett, über der Garage), vernünftiger Grundriss, Kabel für Sat und Kamera sowie für Boxen von Werk aus schon eingebaut usw. usw.


Locke

frankiafred am 31 Jul 2012 22:51:48

Moin,
mein Wunsch:Einfachmobile weitestgehend vom Kunden konfigurierbar (z.B. finde ich Boiler und Dusche total überflüssig) die dann wirklich preisgünstig sind.
Der Kunde müßte wählen können zwischen verschiedenen Möbelqualitäten,der verbauten Technik innen (was soll ein CP-Steher mit dem ganzen Solar firlefanz?) , jeder eben nach seinem Geschmack.

Ihr habt Recht kann man ja schon - Sichwort Leerkabine.Für den technisch unbedarften jedoch immer noch ein teurer Spaß.Außerdem komme ich als "privater" einzelabnehmer nicht so günstig an das Basisfahrzeug.

Toilettenmäßig habe ich für mich die (fast) optimale Lösung an meinem Mobil.Das "Plumpsklo" mit sehr günstigen Komponenten (wesentlich billiger als die Standardtoiletten),und falls ich mal nicht so genau zielen möchte (haballas :) ) -,einem im Aufbau versenkbaren Schlauch in praxisgerechter Dimension.

Fred

svenhedin1 am 01 Aug 2012 18:38:13

Hi,
Wolftherm schreibt: ............."Ich kann dich beruhigen: wenn GFK ordentlich hergestellt und verarbeitet wird, hält das mindestens so lange, wie Alu korrodiert........


Nein, und - Alu korrodiert so gut wie nicht, davor schützt es sich selbst

Wiki (Auszug):
.............Das reine Leichtmetall Aluminium hat aufgrund einer sich sehr schnell an der Luft bildenden dünnen Oxidschicht ein stumpfes, silbergraues Aussehen. Diese passivierende Oxidschicht macht reines Aluminium bei pH-Werten von 4 bis 9 sehr korrosionsbeständig, sie erreicht eine Dicke von etwa 0,05 µm.[19]

Diese Oxidschicht schützt auch vor weiterer Oxidation, ist aber bei der elektrischen Kontaktierung und beim Schweißen hinderlich. Sie kann durch elektrische Oxidation (Eloxieren) oder auf chemischem Weg verstärkt werden..............."

a.miertsch am 01 Aug 2012 19:26:11

Lancelot hat geschrieben:
haballes hat geschrieben:Wenn ich seh, wie zielgenau über den Entsorgungsöffnungen parkiert wird.
Ich schließ mich da auch gar nicht aus. :oops:




:D

Es sollte Pflicht werden, einen Ablaßschlauch zu verwenden (egal ob "grau" oder "schwarz") .. damit rangierst Du so hin wie´s am bequemsten geht .. DANN legt Du den Schlauch GENAU dahin, wo er hin muß ..

Problem :?:

Keine Innovation, da mein Hymer das schon seit 1999 serienmäßig hat. Nur verwendet den kaum jemand, weil man zur Benutzung eine Gasflasche ausbauen muß, oder sich die Finger verbiegt. Aber es zur Pflicht machen ist natürlich innovativ.Was kommt dann als nächste Pflicht?
Albert

Lancelot am 01 Aug 2012 19:58:51

Oooooch Albert ...

denke da schon an "selbstauferlegte Pflicht" ... :)

... ganz einfach um zu vermeiden, daß Dein Nachfolger an der V&E erstmal durchs Abwasser tapsen muß :? .. hab ich jetzt auch nicht sooo gern :!:

Wenn Du jetzt noch "schwarz" entsorgst/entsorgen mußt, wird´s echt unangenehm :(

Mit dem Abwasserschlauch (das ist doch wirklich keine Mühe) vermeidest Du das alles ...

"Pflichten" (die gesetzlichen) hab ich auch nicht so gern .. die gibt´s schon reichlich.

reisekatze am 13 Sep 2012 14:31:41

svenhedin1 hat geschrieben: ... Nachdenklich werden kann man bezüglich GFK erneut mal wieder, wenn man z.B. folgendes in einem Ratgeber von einem bekannt guten Anbieter für Yacht-Bootskörper-Pflegemittel sowie Anstriche, Antifouling usw diesbezüglich liest, z.B. von HEMPEL (--> Link od. --> Link)

Denn GFK ist ja bekanntlich nicht ganz dicht (semi-permeable). Und dadruch entsteht früher oder später Osmose. Das ist das Kardinalproblem bei GFK -neben der neigung zu schwer zu ortenden Haarrissen. .

Zu Osmose steht z.B. in einem der Ratgeber obiger Firma unter dem Abschnitt: Was ist Osmose und wie entsteht sie" folgendes zitiert (persönl. Anmerkungen in Klammern) :

Wenn zwei unterschiedlich konzentrierte Flüssigkeiten, (z.B. Regenwasser auf der Haut/Membran einer reifen Kirsche/mit innen drin viel Fruchtsäureflüssigkeit -das Gefälle der Flüssigkeitskonzentrationen aussen pures Regenwasser und innen je reifer je höher konzetrierte Fruchtsäure bringt die Membran = hier die Haut der Kirsche unweigerlich zum platzen) druch eine semi-permeable (permeable = Druchlässigkeiten von Materiealien für Atome/Moleküle anderer Stoffe) Membran getrennt werden, so wird die niedring konzentrierte Flüssigkeit die Membran durchdringen (das Wasser von aussen will in die konzentrierte Fruchtsäure in der Kirsche rein, um sich dcort konzentraltionsmäßig auszugleichen und sprengt deshalb die Harte Schale/haut der Kirsche und sie platzt).

Was bedeutet das für ihr Boot? In unserem Fall wirkt das Gelcoat (die äußere, per Spachtel oder Aufspritzung aufgetragene dicke Kunststoffbeschichtung der in Polyesterharz getränkten Glasfasermatten) der Glasfaser als Membran, und die Flüsssigkeit ist Wasser. Mit der Zeit kann Wasser/Feuchtigkeit in das GFK (siehe oben semi-permeable) eindringen. Ein Teil der Feuchtigkeit kann mit der Zeit dann einige Materialien im Laminat (= in Kunstharz getränkte Glasfasermattenschicht unter dem Gelcoat) zersetzten. Dadruch entstehen im Laminat osmotische Flüssigkeiten, die Essigsäure und Glykol enthalten und ein höheres Molekulargewicht als Wasser enthalten. Deshalb können diese Flüssigkeiten das Gelcot nicht mehr zur Wasserseite hin durchdringen - es besteht dadruch zur Wasserseite aussen ein merh und merh erhebliches Konzentralionsgefälle innerer und äußerer Flüssigkeiten und damit eine hydrolytische Wirkung, die letztendlich zu einer Blasenbildung zwischen dem Gelcot und der ersten Laminatschicht führt. Die MEISTEN GFK-Boote ohne besonderen Schutzazuftrag werden irgendwann merh oder weniger ausgeprägt Osmoseschäden davon tragen. Wann die Schäden eintreten, hängt von verschiedenen Faktroren ab wie Temperatur und Wasserart, Liege- und Fahrzeiten, und nicht zuletzt der Qualität des verwendeten Laminats. Wenn Sie eine Osmoseblase öffnen/anstechen, riecht die Flüssigkeit darin sauer, etwa wie Essig. Usw usw ................

Das verstehen manche vereinfacht so, dass quasi alle GFK-Bootsrümpfge früher oder später diese Osmoseblasen bekommen und sichanfangen, als rumpf selbt zu zerstören (mit GFK-Wonis wirds nicht anders sein) -wenn man keine Massnahmen ergreift alles abschleifen, auch Gelcoat, versiegeln und und alles wieder neu drauf

Manche sagen deshalb, erst die Haarrisse und dann Osmose -ne , ein GFK-Mobil, die sind ja gar nicht dicht/semi-permeable) , solche Probleme kann ich nicht gebrauchen ...



Hier ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Werkstoff GFK:

Osmose (besser: Blasenbildung an der Oberfläche durch osmotischen Druck) ist ein typisches Problem älterer GFK-Boote, die ständig im (Salz-)Wasser liegen. Heute weiß jeder namhafte Bootsbauer, wie solche Probleme vermieden werden (dünne aber gleichmäßig dicke, vollständig entlüftete Gelcoat-Schichten, auf denen weiterlaminiert wird, bevor die Gelcoat-Schicht ganz ausgehärtet ist).

Bei GFK-Wohnmobilen kann zu solchen Problemen nur kommen, wenn die GFK-Platten schlecht entlüftet und/oder unvollständig ausgehärtet sind und ständig mit Salzwasser berieselt werden.

Haarrisse können nicht im GFK, sondern nur im unverstärkten Harz entstehen (also im Bereich der ersten 50 Mikrometer der Oberfläche) Sobald ein Haarriss auf eine Glasfaser trifft, wird der Riss gestoppt und kann sich nicht weiter ausbreiten. Durchgehende Risse können nur in GFK-Platten entstehen, die weniger als 5% Glas enthalten. Abschreckendes Beispiel sind die billigen Wellplatten aus dem Baumarkt (2-4% Glas).

GFK ist von seinen Eigenschaften her (Gewicht, Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Designfreiheit) der beste Werkstoff für Wohnmobil-Aufbauten.

Beim neuen AIRBUS A350 sind Flügel und Rumpf vollständig aus GFK (wobei Glas durch Kohlefaser ersetzt ist).

Das sollte den Zweiflern zu denken geben.

.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Katalog von altem Wohnmobil, FFB MC2
ab wann Hagelschaden melden?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt