|
Hallo,
vor der Gasprüfung (im Juli) war die Anlage dicht, d.h. nach zugedrehten Gasflaschen war selbst nach ca. 4 Wochen am Manometer nur ein geringer Druckabfall zu sehen. Für die Prüfung wurde das T-Stück zu den beiden Flaschen abgeschraubt, an die nun freie Leitung wurde die Druckpumpe angeschlossen. Während der Prüfung trat plötzlich ein Druckabfall auf, von 150 mbar auf 10 mbar in einer halben Minute. Nach mehrmaligem neuen Druckaufbau war dieser Effekt wieder verschwunden. Weitere Überprüfungen mit einem Lecksuchspray zeigten keine Undichtigkeiten. Also habe ich die Plakette bekommen, die Gasflaschen wieder angeschlossen, eine davon auch wieder aufgedreht. Dann ging es erstmal auf eine 1-wöchige Reise. Anfang August ging es wieder los, in den Sommerurlaub. In Österreich will ich den Kühlschrank auf Gas umstellen. Ging nicht: Die Hauptflasche war leer! Hätte aber noch zu zwei Dritteln voll sein müssen. Also die Reserveflasche aufgedreht, da roch es leicht nach Gas. Also die Reserve Flasche wieder zu gemacht und das Manometer beobachtet: innerhalb von 3 Minuten ein Druckabfall von 30mb auf 20 mb. Mit Spüliwasser habe ich die Undichtigkeit gefunden: Die Verschraubung des T-Stücks. Also erst mal Weiterfahrt (es war Samstag Nachmittag), mit der Hoffung, dass ich in Rumänien eine Klempner auftreiben kann. Und da hatte ich wenigstens Glück. Der Eigentümer (ein Deutscher) des Campingplatzes Hercules beim Kurbadeort Baile Herculane in der Nähe des eisernen Tors war Gasfachmann und konnte die Undichtigkeit diagnostizieren: Schneidring dichtet nicht mehr, da wohl schon zu oft gelöst und wieder verschraubt. Den passenden Schneidring hatte er zwar leider nicht da, aber durch sehr starkes Anziehen der Verschraubung konnte man das Ding wieder dicht bekommen. Apropos: der Campingplatz und das Restaurant sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Auf der Weiterreise (Bulgarien, Nordgriechenland) habe ich mit einigen WoMo-Fahreren mein Gasproblem diskutiert, so ca. jeder dritte hat von Undichtigkeiten nach der Gasprüfung berichtet. Nun mal die Frage an die große Gemeinde hier: Wer hatte auch schon mal solche Probleme? Hi
Es ist unzählig oft erwiesen das technische Prüfungen eine klare Verschlechterung des vorherigen Zustandes bringen. Warum man gerade in DE auf diese übertriebenen Prüfungen besteht liegt wohl am schlechten Selbstwert des Deutschen. Ein gesunder Selbstwert kann Dinge verantworten und mit Gebrechen oder Kritik sachlich und lernend ein Besseres erwirken. Will jemand Beispiele von Prüfungsschäden lesen? lg rup Heisst dass, am besten bei jeder Dichtigkeitsprüfung gerade die entsprechenden Dichtungen erneuern ?
Jörg Hallo Jörg,
wenn es nur Dichtungen wären. Die Dichtigkeit bei den betreffenden Verschraubungen wird vor allen Dingen durch 'Einschneiden' in das Metall hergestellt. Ein Womo Fahrer erzählte mir, dass er die Dichtigkeitsprüfung beim TÜV machen ließ (TÜV prüft nur, repariert nicht). Danach war die Anlage undicht und der TÜV wollte ihm die Prüfplaktte nicht geben. Der Womobilist hat sich dann aber auf die Hinterbeine gestellt und gesagt, er fährt nicht wieder weg, bevor der TÜV das Ganze repariert hätte: "Vorher war es dicht, jetzt nicht mehr, also stellt den Zustand wieder her". Der TÜV Mensch ist/mußte dann tatsächlich zum nächsten Camping-Händler (ge)fahren, hat die Ersatzteile besorgt und alles repariert.
Hallo, Undichtigkeiten an der Gasleitung sind i. d. R. das Endprodukt mangelhafter Montagen. Ursache sind da in erster Linie vergurkte Schneidringe oder durch rohe Gewalt überdrehte und gerissene Verschraubungen. Die Gasprüfung zeigt die Undichtigkeiten nur auf, veranwortlich dafür ist sie nicht. Jedenfalls reicht der Prüfdruck nicht aus, um eine Beschädigung der Leitungen oder Verschraubungen hervorzurufen.
Das muss schon ein sehr freundlicher Mensch sein oder vielleich selbst nicht ganz dicht sein! Wer riskiert schon eine fristlose Kündigung und fährt auf eigenes Risiko zum Campinghändler, beschafft sich die Ersatzteile und repariert die Gasleitung. Wer die AGB der Prüfgesellschaften kennt, weiß, dass dir da jemand möglicherweise ein Märchen erzählt hat. Kurt Hallo Kurt,
das ist ja das Problem: Wie mir der vom Campingplatz in Rumänien sagte, ist der Schneidring 'vergurkt', zum Ansetzen der Druckpumpe schraubt der TÜV ja an dieser Stelle auf. Und beliebig oft darf man das nicht tun, denn beim Erneuten festschrauben muß man ja wieder ein bischen mehr 'Schneiden'. Ideal wäre es, wenn der TÜV andere Pumpen-Endstücke hätte, die an einen der Gasschläuche angeschlossen würden. Entschuldigung! Habe etwas korrigiert, dadurch diese Überschneidung.
Nachtrag: Wenn der Prüfer z. B. an der Achse zieht und die runterfällt, weil sie nur noch an einem Rostlappen gehangen hat, dann haben alle Umstehenden etwas zum Lachen und der Geprüfte ein Problem. Der Prüfer haftet jedenfalls nicht dafür - auch nicht für vermurkste Schneidringe. Kurt Hallo Kurt,
als bei mir war es definitiv so, daß die Anlage (mit dem 30 mbar Druck) vor der Prüfung dicht war, nach der Prüfung (und 30 mbar Druck) nicht mehr und genau an der Stelle der geöffneten Verschraubung (Spüliwasser-Test) das Gas austrat. Nach Anziehen der Verschraubung an dieser Stelle war dann noch ein Druckabfall von 30 mbar auf 20 mbar innerhalb von ca. 24 Stunden. zu Naviger:
Genau das ist das Problem! Eine Prüfung, bei der man Leitungen öffnen muß ist NICHT FACHGERECHT! Verschraubungen mit Schneidringen sind Einmal-Verschraubungen und nicht für mehrmaliges Öffnen gedacht. An der Bremsanlage gibt es dazu seit Jahrzehnten Prüfanschlüsse. also wenn schon prüfen - dann auch mit der richtigen Technik. Weiter: Ich sah zu, wie ein Kontrolleur (ich nenne ihn so, weil ich nicht Tüv, Dekra usw. sagen will) eine Probefahrt mit einem alten VW-Womo machte. Nachdem er am Prüfstand festgestellt hatte, dass die Bremse nicht ganz gleiche Wirkung hatte, fuhr er auf die Prüfstrecke. Dabei kam er ins schleudern und rammte einen Zaun. Ergebnis: Der Fahrzeughalter bekam keinen Cent, weil ja sein Fahrzeug nicht ordentlich funktionierte. Weiter musste seine Versicherung den Schaden am Zaun bezahlen. Also kein Regress an den Kontrolleur möglich. Ich sehe Prüfungen immer als Enteigung meiner Sache, für die ich in jeden Fall alles verantworten muß. Noch mehr Geschichten? lg rup
Was hast du für einen Gasanschluss? An die Propanflasche wird der Regler geschraubt (große Überwurfmutter). An der anderen Seite des Reglers befindet sich ein Außengewinde, dort wird der Schlauch angeschraubt, als Verbindungsglied zwischen Festleitung und Regler. Wenn die Gasleitung geprüft wird, wird der Schlauch vom Regler getrennt, das war´s. Eine Trennung einer Schneidringverschraubung ist somit nicht erforderlich. Kurt Hallo Kurt,
ich habe die Triomatic drin, also das ganze doppelt. Die beiden Gummischläuche sind an einem T-Stück angeschraubt. Der Prüfer hat das T-Stück auf der Gas-abgehenden Seite abgeschraubt und dort seine Druckpumpe angeschlossen. Und genau an dieser Verschraubung war die Anlage nach dem Zusammenbau undicht.
Hallo.... Halt mal....... die Triomatic ist doch so ähnlich wie die Duomatic, oder? bei mir wurde gesagt, das man zum Prüfen die Duomatic abschrauben muss. Denn mit Duomatic kann (darf) eine Prüfung nicht vorgenommen werden...... hat man mir etwa ein Märchen erzählt?
Die Triomatic wird m. W. seit ca. 2 Jahren nicht mehr gebaut. Das Nachfolgemodell ist die Duomatic, sie arbeitet mit 2 Reglern. Bei der Triomatic war zusätzlich ein Anlageregler installiert. Zur Prüfung musste dort das System getrennt werden. Triomatic s.: --> Link Duomatic s.: --> Link Kurt Hallo Kurt,
vielen Dank für den Hinweis. Bei Gelegenheit fahre ich mal bei Truma direkt vorbei, die können das wohl auch gleich reparieren. Hi,
..............und dann war da noch die Forderung des DVFG für eine(n) einheitliche Prüföffnung /-stutzen in der Gasanlage. Diese sollte nach dem(n) Regler(n) sein und die Regler sollten auf der Minderdruckseite absperrbar sein um die Prüfung mit 150 mbar ausführen zu können. Vorteil: Die Anlage wird zur Prüfung nicht auseinander geschraubt.............
Hallo Zegu, wenn ich richtig informiert bin, müssen alle Teile und Geräte von Propangasanlagen die Vorgaben des "Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches" (DVGW) und der zugehörigen DIN-Normen erfüllen. M. W. legen die auch die Norm für die Gasprüfung fest. Ob der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) hierzu eine einheitliche Prüföffnung gefordert und auch durchgesetzt hat, ist mir nicht bekannt.
Durch Rundschreiben des DVFG ist es bekannt gegeben worden. Der DVGW ist auch daran interessiert und empfiehlt eine zusätzliche Prüföffnung für die wiederkehrende Prüfung also wenn ich das Ganze hier richtig verstanden habe, dann wäre es doch im Falle der Triomatic sinnvoll, nach dem beschriebenen T-Stück ein weiteres T-Stück anzubringen, an dessen Abgang die wiederverschließbare Prüföffnung angebracht wird.
Wie sieht denn die wiederverschließbare Prüföffnung aus ? Gibt's die schon zu kaufen ? Seekater
In vielen Fällen wird wohl für die Installation der Platz nicht ausreichen, es wird vermutlich eine Spezialarmartur benötigt. Frage: Hat die CS-Messe in D´dorf etwas vorzuweisen? Kurt Seite 5
Edit: Benutzer Attachment 0% Geht nicht hochladen...1,25MB ? geht halt nicht?!? Hallo Stahlhans1, was ist das für ein Problem? @alle,
Truma ist Prima! Ich habe vor ca. einer Stunde eine e-mail an Truma geschickt, nach einer 3/4 Stunde kam schon ein Rückruf, um sich das Problem noch einmal eingehender erklären zu lassen. Am 7.10. habe ich einen Werkstatt-Termin bei Truma. Ein Werkstattwagen wäre ja auch vorbeigekommen, allerdings halt kostenpflichtig. Laut Truma Mitarbeiter ist es tatsächlich so, dass bei der Triomatic 'aufgeschraubt' werden muß. Allerdings sollte das mehr als drei mal möglich sein. Einen extra dafür konstruierten Prüfzugang gibt es nicht, allerdings kann man aus zwei Standardteilen einen herstellen. Das hätte auch noch den Vorteil, dass man dort auch einen Grill usw. anschließen kann. Ich werde weiter berichten. Dank und an alle Gerhard
Von Zolling nach Putzbrunn ist es ja nicht so weit. Wenn du das Teil hast einbauen lassen, wie wär´s mit ein paar Bildchen - Prüfstutzen, die Lösung interessiert mich sehr. Kurt
absolut super..... das käme für meinen nächsten Termin genau noch rechtzeitig, bitte berichten. Danke Seekater @alle,
gestern war ich also bei Truma. In einer Viertelstunde war alles erledigt! Kosten: 11,26 €. Da hat mich der Sprit dahin (im Mega-Stau um München herum) mehr gekostet. Der Truma Mitarbeiter hat die Ursache der Undichtigkeit gefunden: In der Verschraubung war ein Messingspan drin (Undichtigkeit.jpg). Edit: Laut Truma ist die einzige Stelle, an der geprüft werden darf, nach dem großen blauen Druckminderer. Da ist ebenfalls noch eine (hier nicht sichtbare) Verschraubung. Weiteres zum Technischen, laut Auskunft des Truma Mitarbeiters: Die Verschraubungen kann man ohne weiteres einige hundert Male auf- und zu-schrauben. In meinem Fall hat wohl jemand von irgendwoher einen Messingspan mit 'eingebracht'. Auch sollte das Gewinde vor dem Zusammenschrauben mit einer Gleitpaste leicht eingefettet werden, dann sind nicht so starke Kräfte erforderlich.
Und hier ein Beispiel zum Einbau einer Gas Steckdose, die dann auch als Prüfstutzen verwendet werden kann. Das dazu noch nötige T-Stück habe ich dazugemalt.
Benötigtes Material
Montage Im Reimo Katolog habe ich eine Gas-Prüfeinrichtung gefunden:
--> Link dann auf "SHOP" gehen und hier unter "Suchen": Prüfeinrichtung eintragen. Kurt @alle,
Truma hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es so heißen muß: Die einzige Stelle, an der geprüft werden darf, ist nach dem großen blauen Druckminderer. Ich habe deshalb mein obiges Posting editiert und extra nochmal dieses Posting losgelassen, damit es auch jeder wieder liest. Und positiv ist zu vermelden: Auch nach 55 Stunden ist am Manometer keinerlei Druckabfall zu sehen. :zustimm: |
Anzeige
|