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Freud und Leid der 1. Wohnmobiltour


gartendersinne am 07 Sep 2012 14:20:25

Start: Travemünde Ziel: Lido di Jesolo Zeit: 10 Tage

Als erstes möchte ich schnell dem Forum danken, hier wurden im Vorfeld viele meiner Fragen beantwortet und wir konnten einiges Planen. Besonders danke ich da Pipo, der uns den Stella Maris CP in Italien empfohlen hat und uns ebenfalls viele Fragen beantworten konnte!

Vorbereitung: Es ist Wochenende und ich packe unsere Sachen. Man braucht ja doch recht viel, für so ne Tour. Glaubt man zumindest. Essen, Kleidung, Bettsachen, Spielsachen und und und.
Doch was ist das? Mama im 5. Monat Schwanger geht es plötzlich nicht gut. Freunde kommen vorbei um das packen zu übernehmen, Mama muss sich hinlegen. Leider keine Besserung, starke Kopfschmerzen und Schwindel so daß mein Mann nach Feierabend uns nun auf den Samstag ins Krankenhaus bringt. Nach ewigem Warten und Bangen dort dann aber die Erleichterung, Baby geht es gut, man kann sonst nix machen, Urlaub sprich Erholung wird besser wirken als jede Medizin. Wir dürfen fahren! Das restliche packen wird auf Sonntag verschoben.
Doch oh Schreck, was ist das jetzt wieder? Sonntag morgen, 5.30h, das Kind hat 40° Fieber. Hmm, erstmal beobachten. Mann geht zur Arbeit, während der Schlafphasen des Kindes weiter packen. Es ist Mittag, es fehlen nur noch wenige Dinge, doch Kind geht es schlechter und behält nix bei sich, Mann kommt nach Hause und wir fahren wieder ins Krankenhaus.
Dasselbe Spiel wie am Vortag, warten und bangen, dann die Erleichterung: Es gibt fiebersenkende Zäpfchen und wenn die wirken, können wir am nächsten Tag fahren.
Nach einer unruhigen Nacht ist das Kind am nächsten morgen Fiberfrei, da wir uns die ersten Tage noch in D aufhalten werden, beschließen wir zu fahren!

Montag: Das Wohni wird geholt, es ist ein Weinsberg mit Alkoven. Man ist das groß! Toll! Um 16h sind wir fertig mit einladen, Mittagessen und abfahrbereit. Erstes Ziel unserer Reise: Achim, bei Bremen. Freunde besuchen und dort auch irgendwo nächtigen. Doch nach einem leckeren Abendessen und etlichen Mückenstichen (was ist denn los, wir sind doch noch in D?) entschleißen wir uns gegen 21.30h noch weiter zu fahren, immer Richtung Köln unserem nächsten Ziel auf der Reise. Und wir schaffen es bis Münster. Die erste Nacht im Wohni verbringen wir auf einer Autobahnraststätte, unter einer Laterne, direkt vor dem Rasthaus. Gewöhnungsbedürftig….

Dienstag: Kind ist wie immer um 6.00h wach. Wir also auch. Nach einem kleinen Frühstück und einer Spielplatzpause (Kind muss ja später wieder endlos sitzen) fahren wir weiter nach Köln. Den Vormittag verbingen wir dort in der Stadt, Kölner Dom und ein günstoges China-Restaurant locken uns. Am Nachmittag dann noch Besuch weiterer Freunde in Wesseling. Dort starten wir gut gestärkt gegen 17h. Unser Ziel für heute abend: Füssen, da soll doch ein Stellplatz sein.
Nach gefühlten 50 Stunden biegen wir gegen 23.30h auf die Raststätte Memmingen ein. Wir schlafen eingeklemmt zwischen 2 Lastern unmittelbar vor der Ausfahrt des Rastplatzes. Da war die Nacht davor dagegen ruhig…

Mittwoch: Nu aber. 6h Aufstehen, 6.30h Frühstück. Spielplatz und um 8h stehen wir auf dem Parkplatz des Füssener Rewe. Schnell noch die letzten Sachen einholen, nochmal Geld abheben und weiter. Heute abend wollen wir auf dem Stella Maris ankommen. Hahahahah. Vielleicht hätte es geklappt, wenn…
Wir haben uns für die Route über den Brennerpass entschieden. Dann allerdings nicht am Gardasee vorbei, sondern über Bressanone (Landstrasse) und Belluno (A27) nach Lido di Jesolo. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, mit vereinzelten Pausen (Kind findet Wohni fahren echt doof) und tollen Ausblicken sind wir um 13h kurz vor Brunico. Doch was ist das? Das Navi sagt: Straße gesperrt. Oh nein. Navi und ich (als Beifahrerin mit gutem Orientierungssinn und 3 verschiedenen Straßenkarten) sind uns bei der Ausweichstrecke einig. Es geht über Badia und Cortina dÀmpezzo. Das das voll durch die Dolomiten geht ist uns dabei erstmal egal. Das ändert sich, als wir kurz vor Piave di Cadore sind. Kind brüllt, Mama brüllt und plötzlich riecht es auch noch verbrannt im Wohni. Was ist das? Der Kühli? Die Toilette? Nein, es sind die Bremsen. Wir halten in einer Art Nothaltebucht, mitten in einer 12° Steigung und unser Weinsberg dampft vorne aus dem rechten Reifen. Scheiße. Was nun? Da es ein Leihauto ist und wir keinen Bock auf ärger haben, rufen wir beim Verleiher an und erklären die Lage. Der beruhigt uns jedoch und meint bei Serpentinen kann das schon mal vorkommen. Einfach ordentlich Pause machen.
Ordentlich Pause machen? Hier? Hier ist Berg und Straße. Das Kind will unbedingt mit seinem Spielzeuglaster (der fast größer ist als er selbst) spielen und Mama ist mit den Nerven runter. Es ist mittlerweile 15.30h und wir haben angst nicht mehr rechtzeitig auf dem CP anzukommen, die haben doch irgendwann Nachtruhe??? Gut, wir rufen an und fragen, bis wann wir anreisen können. Die Antwort ist: Es sind gar keine Stellplätze mehr frei. Ahhhhhh, gestrandet in den Dolomiten und ohne Aussicht auf Besserung. Schweigend und demotiviert fahren wir nach 45min weiter, sogar das Radio lassen wir aus. Nur das Kind brüllt. Als wir durch Piave di Cadore fahren reißt mir der Faden und als ich aus dem Augenwinkel einen großen Parkplatz umd einen Spielplatz sehe, zwinge ich meinen Mann zum anhalten.
Das war das beste was uns an diesem Tag passieren konnte. Der Platz ist ruhig, es sind schon 2 Wohnis da und das Kind beginnt augenblicklich glücklich mit seinem Laster auf dem spielplatz zu spielen. Nach einigem Hin und Her überlegen beschießen wir hier zu nächtigen. Es beginnt ja auch bald zu dämmern und dann wollen wir auf keinen Fall mehr auf dieser Höllenstraße sein. (Mann muss bedenken, wir sind absolute Flachländer, der Harz stellt für uns schon unüberwindbare Hürden dar…)
Wir lassen uns etwas häuslich nieder, es gibt das erste richtig gekochte Mahl und dann folgt unsere wohl ruhigste Nacht der ganzen Tour.

Donnerstag: 7h, wir fahren weiter. Der Plan ist, trotz der Aussage von gestern das Stella Maris anzufahren, sollte dort wirklich alles belegt sein, gab es da nicht noch andere unzählige CPs nebenan? Vielleicht sollte es ja alles so kommen, wir haben auf jeden Fall glück. In Jesolo gibt es einen Lidl, die Sonne scheint, es ist heiß und um 10h bekommen wir einen Super Platz auf dem Stella Maris. Direkt beim Pool und dem Waschhaus. Hmmmmm, der entspannte Teil des Urlaubs fängt an.
Gegen Mittag haben wir alles aufgebaut, Markise ausgefahren, Mittag gegessen und nun schlafen erstmal alle. Am Nachmittag wird der CP inspiziert. Toller Pool, toller Spielplatz, toller Strand und es ist richtig heiß! Super, nur mein Mann hat bedenken, dass er nachts vor Hitze nicht schlafen kann. Doch die Angst ist unbegründet, zum abend hin zieht es sich zu.
Wir haben sehr nette Nachbarn, ein älteres Pärchen mit Wohnwagen und sie weisen uns darauf hin, als wir grad mit unseren Fahrädern die nähere Umgebung erkunden wollen, doch besser die Fenster zu schließen. Wir sind erst irritiert, ein Blick in die Runde zeigt, alle haben ihre Fenster auf. Doch das Pärchen meint die Fenster im Führerhaus und das auch nicht wegen Diebstahl, sondern wegen Regen. Regen? Oh…

Freitag: 6h, Kind wir haben Urlaub! Nein, Kind hat auch Urlaub und das bedeutet er will morgens um 6h seinen Laster! Wir stehen also auf und oh, tatsächlich Regen. Hmm, sollte der Urlaub hier schon umschlagen? Es bleibt den ganzen Tag bedeckt, die Nachbarn haben sich die Süddeutsche Zeitung geholt und lesen uns den Wetterbericht vor. Es sieht nicht so gut aus. Sie überlegen, früher aufzubrechen als geplant.
Wir statten unser Kind erstmal mit Regensachen aus und machen das Beste aus der Situation. Am Nachmittag regnet es nicht mehr durchgehend, sondern in Schauern und wir wagen uns an den Strand. Warm genug ist es zum Glück und Kind darf mit den Beinen ins Wasser. Wir verbummeln den Tag mit Eis und gehen abends in einer der vielen Pizzerien essen.

Samstag: 6h, ach Kind! Heute wollen wir nach dem Mittagsschlaf nach Venedig rein. Uns wurde zwar von vielen Seiten die Nachttour empfohlen, aber mit 2jährigem ist das wohl eher nix. Das durchwachsene Wetter kommt uns da ganz gelegen. Wir starten gegen 13.30h Richtung Bushaltestelle. Am abend davor hatten wir uns an der Reze schon über Fahrzeiten informiert. Nun wollen wir noch schnell fragen, was das Ticket wohl kostet. Leider hat uns der ältere Herr der Reze am abend vergessen zu sagen, das man in Italien Bustickets nicht im Bus kaufen kann. Nun ist Mittagsruhe an der Vorverkaufsstelle und wir müssten bis 15h oder so warten. Das geht leider nicht, schließlich dauert es alles seine Zeit und wir wollen gerne spätestens um 19h abends zurück sein.
Wir beschließen zur Bushalte zu gehen und zu schauen, ob es nicht doch ein Ticket gibt. Gibt es nicht. Pech, zwei Örtchen weiter gibt es den nächsten Vorverkaufsstand. Wir latschen gute 40 Min und sitzen um 15h endlich mit Tickets auf der Fähre. Es gießt in Strömen. Trotzdem, unser Kind hat spaß!
Nach einem doch trockenen Spaziergang durch Venedig zur Rialtobrücke mit Eisessen sind wir aber wirklich geschafft (was an dem Marsch davor und natürlich dem Kinderwagentragen über die unzähligen Brücken lag) und sehr sehr froh, einen Platz in dem hoffnungslos überfüllten Bus zu bekommen. Den extrem verregneten Abend verbringen wir mit einer DVD im Wohni.

Sonntag: Es hat die ganze Nacht gegossen und erst jetzt, um 6h (so richtig hell ist es noch nicht) hört es auf. Kind wieder mit Regensachen ausgestattet und gut gefrühstückt überlegen wir, was wir nun heute machen können. So mit Dauerregen auf nem CP ist irgendwie auch nicht so ganz das wahre. Doch wir haben Glück, schon am Vormittag reißt der Himmel auf und es wird (wenn auch nicht brüllend) heiß. Wir verbringen den Tag am Strand und auf dem Spielplatz, am frühen abend beginnen wir bereits mit dem Packen, denn Montag geht es leider wieder gen Heimat.

Montag: Abreisetag, oh mann, kann das schon sein? Immerhin, heute schläft das Kind bis um 7h. Und dabei wollten wir um 8h losfahren. Hihihih, so ist es ja immer. Um 8.50h sind wir dann aber doch wieder vor Lidl (danke Gott das es dich gibt) und wollen noch ein paar Sachen für die Rückfahrt holen. Da die Hinfahrt schon nur mit sehr viel Schokolade und noch mehr Gummibärchen (für alle) geklappt hat, wird besonders dieser Vorrat aufgefüllt. Aber auch noch schnell ein wenig Obst und Brot –oder sowas in der Art…
Lidl öffnet übrigens erst um 9h und so mussten wir noch 10 Minuten warten und waren dann doch froh, nicht gleich um 8h losgekommen zu sein.
Unser Plan für heute ist bis Mittags bis Riva del Garda zu kommen und dort den restlichen Tag zu verbingen. Wir haben ja aus den Fehlern der Hinfahrt gelernt und nehmen nun doch den anderen Weg. (Wir hätten das von anfang an machen können, den auf die Dolomiten waren wir nicht so scharf, aber da es ein Leihmobil ist und wir einfach nur 3000km frei haben, mussten wir uns für eine Kilometerarme Strecke entscheiden und die geht nunmal ducrh die Dolomiten)
Um aber auch hier etwas an Kilometern zu sparen, biegen wir schon kurz vor Vicenza auf die A31 und dann noch etwas Landstraße bis Rovereto. Es ist 12h, wir liegen ganz gut in der Zeit, die Bremsen smoken zwar schon wieder etwas, aber kein vergleich zur Hinfahrt, da passiert das Unglück. In einer dieser Speziellen Kurven kommen wir dem Berg auf der rechten Seite zu nah und es fetzt uns den Spiegel weg. Oh nein, ist nun alles aus? Die Halterung hat sich an die Tür geklappt und die Spiegelscheibe baumelt an einem Kabel kurz da drunter. Wir halten, begutachten den Schaden, lesen die Haftungspapiere und – Entwarnung! Der Spiegel ist nur rausgeflogen und lässt sich schnell wieder befestigen, nix kaputt, nix abgebrochen, lediglich ein paar Kratzer von außen und natürlich der Schrecken. Jetzt wissen wir auch was Rocco Spongia oder so ähnlich bedeutet.
Wir pausieren dem Kind und der Bremse zuliebe und da es eh regnet und kühl ist, fahren wir nur bis Rovereto und canceln den Gardasee. In Rovereto ist es eher langweilig, aber wir finden einen Parkplatz, einen Bankautomat (Man, unser Budget ist schon ewig überzogen) und einen Spielplatz fürs Kind.
Gegen 16h fahren wir weiter.
Da das Kind das aber gar nicht akzeptieren will (Laster, Laster!) und in Innsbruck das Wetter gut ist, beschließen wir dort einfach mal halt zu machen. Blöde Idee. Innsbrucker Innenstadt hat leider nur Parkgaragen und keine Parplätze, auf denen man mit dem Wohni parken kann. Kind brüllt immer lauter, Straßenbahn kommt auf uns zu überall hupt es (sehen die denn nicht das wir Ortsfremd sind?) und wir sehen zu, das wir wieder raus kommen, aus dieser Wohniungünstigen Stadt. Kaum sind wir wieder auf der Autobahn, kommt auch schon ein Rastplatz und Kind und ich brüllen anhalten.
Sehr gute Idee. Es gibt einen tollen Spielplatz und wir treffen eine andere Familie mit Kind und Wohnwagen. Wir unterhalten uns so nett(und die Kinder sind so friedlich), dass wir beschließen, auf der Raststätte zu kochen und dann gemeinsam abend zu essen. Erst nach Einbruch der Dunkelheit trennen wir uns und fahren weiter. Beide mit demselben Ziel Füssen, nur das die andere Familie dort wohnt und wir lediglich übernachten. Wir beginnen die Bayern zu beneiden. Auf dem CP waren auch fast ausschließlich Bayern. Wenn die manchmal erzählen, die fahren nur 6 Stunden bis zur Adria –das wär ein Grund umzuziehen.
Wir geben Gas und erreichen gegen 22h eine Autobahnraststätte kurz hinter Kempten. Hier nächtigen wir, wir sind es ja nun schon gewöhnt.

Dienstag: Ihr dürft raten, es ist 6h und Kind will Laster! Da wir auch heute wieder viel Zeit im Wohni verbringen werden, geben wir nach und spielen noch ein wenig auf dem Parkplatz. Nach dem Frühstück geht es dann weiter. Der Plan heute ist ein Erlebnissbad auf dem Weg zu finden, wo wir gegen Mittag ankommen und dann bis frühen abend bleiben. In Würzburg werden wir fündig und sind positiv überrascht von den breiten Straßen, dem guten Wetter und der hübschen Burg.
Kind verausgabt sich beim Schwimmen und mault nur wenig, als wir abends unseren Weg fortsetzen, in den Harz auf einen CP in Osterode. Hier kommen wir um 20.30h an und laden erstmal Strom. Zum Abend noch ein kleines Mahl und dann mit DVD ins Bett.

Mittwoch: 6h, Kind ist wach und wir frühstücken. Wir haben zwar Tisch und Stühle ausgepackt, auch die Kaffemaschine ist wieder adjustiert, aber so ein Urlaubsfeeling wie an der Adria will sich nicht einstellen. Hmm, vielleicht liegt das am Nieselregen, den 10 Grad weniger und der Tatsache, das wir die einzigen auf dem CP zu sein scheinen. Eigentlich ist alles da, ein Spielplatz, man kann Wassertreten und wir haben geplant bis zum Mittag dort zu bleiben, da wir ja nun nur noch wenige Kilometer vor uns haben und erst am Abend in Travemünde sein wollen. Doch sogar Kind hat nicht so richtig lust auf Toben und so beschleißen wir, das Wohni schonmal zu reinigen. Toilette und Abwasser wird entleert –darf von nun an nicht mehr benutzt werden und nach dem Mittag wird auch die Küche ausgeräumt. Kleidung und sonstiges alles in Ikeatüten und Klappkisten verpackt, kommt unser Hausrat in die Garage. Das Wohni sieht kaum noch bewohnt aus.
13h, wir starten nach Hamburg. Dort wollen wir einen letzten Besuch machen und dann noch ein Hochbett für das Kind mitnehmen, was wir dank des Wohnis nun endlich transportieren können. Abends um 20h erreichen wir Travemünde. Das schalfende Kind kommt endlich ins heimische Bett und wir sind gegen 21h mit dem ausladen fertig. Am nächsten Morgen geht unser Sohn wieder wie gewohnt zur Tagesmutter und wir fahren das saubere und voll getanket Wohni zurück zur Verleihstation. Unser Urlaub ist zu Ende…

Fazit: Wir haben einige Fehler gemacht und im Großen und Ganzen war das Fahren (und ich war schon nur Beifahrer) eher anstrengend. Trotzdem hat uns der Teil an der Adria so gut gefallen, dass wir da auf jeden Fall wieder hin wollen. Vielleicht machen wir es nächstes Mal doch anders und fahren eine Nacht durch –im Wechsel. Dann haben wir vielleicht mehr vom Urlaub. Auch wenn der Weg beim Wohni ja das Ziel sein kann, bei uns passt das mit dem Kleinkind und der Schwangerschaft leider nicht ganz zusammen.
Aber fehlen tut mir das Mobil schon…

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kompakt am 07 Sep 2012 14:57:19

Lustig geschrieben! :razz:
Vielen Dank fürs Mitnehmen und gut, daß Eure "Pleiten, Pech und Pannen" so glimpflich ausgegangen sind!
Viel Glück fürs zweite Baby. :)

Tipsel am 07 Sep 2012 15:01:57

Schön geschrieben. Das Kind und sein Laster :D

Habt ihr deshalb bei den Lastern auf der Autobahnraststätte geschlafen, wo doch überall davor gewarnt wird :wink:

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FastFood44 am 07 Sep 2012 15:03:42

[quote="gartendersinne"]Die erste Nacht im Wohni verbringen wir auf einer Autobahnraststätte, unter einer Laterne, direkt vor dem Rasthaus. Gewöhnungsbedürftig….
........Nach gefühlten 50 Stunden biegen wir gegen 23.30h auf die Raststätte Memmingen ein. Wir schlafen eingeklemmt zwischen 2 Lastern unmittelbar vor der Ausfahrt des Rastplatzes. Da war die Nacht davor dagegen ruhig…
.......... Wir geben Gas und erreichen gegen 22h eine Autobahnraststätte kurz hinter Kempten. Hier nächtigen wir, wir sind es ja nun schon gewöhnt.
.......Fazit: Wir haben einige Fehler gemacht und im Großen und Ganzen war das Fahren (und ich war schon nur Beifahrer) eher anstrengend. .... Vielleicht machen wir es nächstes Mal doch anders und fahren eine Nacht durch –im Wechsel/quote]


Warum habt ihr euch Raststätten zur Übernachtung ausgesucht???
Meine jüngste Tochter (jetzt bald 10) wurde quasi mit dem Wohnmobil groß. Für mich als Mutter war klar: Ich sitze nicht auf dem Beifahrersitz sondern hinten neben dem Kind. So konnte ich anfangs immer nach dem Schnuller angeln....Fingerspiele machen......etc pp eben das Kind beschäftigen und damit war dann für ALLE die Stimmung an Board super!!
Nacht im Wechsel durchfahren? Und euer Kind?


GRUSS PETRA
die sich über den Bericht und die Bilder sehr gefreut hat

BOWO am 07 Sep 2012 15:09:31

@gartendersinne:
Als unsere Tochter noch "Kind" war sind wir immer mit WW gefahren. Für Kinder gibt es nichts besseres als CP, besonders wenn er groß ist und Pool / Strand und viele Kinder hat :D

Das mit dem WoMo kam erst später als wir alleine los sind.

Überlegt mal ob vielleicht nicht ein WW zur Zeit die bessere Altenative ist. :eek:

pipo am 07 Sep 2012 15:22:12

Tchja so schnell geht der Urlaub vorbei. Schön das es euch mit "Abstrichen" gefallen hat.

Mit Wehmut blicke ich auf das Bild mit Rutschenturm im Hintergrund oder an das Strandbild :D


peter

gartendersinne am 07 Sep 2012 16:07:59

Moin moin Ladies and Gents,

nee, das war nicht ganz freiwillig mit dem Schlafen auf den Raststätten. Ich hatte ein sehr unwohles Gefühl dabei. Und wir hatten auch einen Stellplatzführer dabei, in dem ich ständig geblättert habe. Aber -entweder wir waren echt so entkräftet, das wir froh waren, wenigstens noch eine Raststätte zu finden und nicht nur so eine Parkplatz, oder es hat sich einfach so ergeben, da um 23h angehalten mit dem Bewustsein, morgens um 6.30h weiter zu fahren. Aber wie gesagt, es war auch unsere erste Tour und ich glaube nicht, das ich das mit den Raststätten nochmal in erwägung ziehen würde, schon agr nicht, nachdem heute in den Mittagsnachrichten von einem schweren Lasterunfall auf einer Raststätte die Rede war.

Hinten sitzen beim Kind ist klar. Das habe ich auch gemacht, bin nur nach vorne, wenn Kind geschlafen hat oder mein Mann mich als zusätzliches Navi brauchte.

Wegen WW: Ich muss gestehen, ich war noch nie in einem drin, stell mir das aber so ähnlich vor wie mit Wohnmobil. Wo liegen denn da die Unterschiede?

Freut mich, das euch der Bericht so gut gefällt und Pipo -ja wehmütig bin ich sogar jetzt schon...

daffi2222 am 07 Sep 2012 16:17:35

Eins ist sicher, der nächste Urlaub wird leichter. Unsere ersten Fahrten waren auch etwas gewöhnungsbedürftig. Was will man machen. Nur eines war es immer: schön.

Wünsche Euch alles gute für Nr 2.

fetzi am 07 Sep 2012 16:20:22

Das war eine tolle Geschichte vielen Dank Du kannst sehr gut schreiben und das lesen hat Spaß gemacht. Ähnlich Chaotisch war unser erster Womi Urlaub. Und trotzdem sind wir dabei geblieben...weil es einfach schön ist!! Alles Gute aus Hessen.(Den Laster fand ich auch cool!)

CKgroupie am 07 Sep 2012 18:09:10

Oh je, euer Urlaub klingt aber eher nach Stress, ehrlich geagt.
Ihr habt leider die typischen Anfängerfehler gemacht (wie wir vermutlich alle) und seid vor allem für die kurze Zeit viel zu viel gefahren! Das ist dann doch einfach keine Erholung und schon gar nicht mit einem Kleinkind.

Klar, man möchte ja auch mal in den Süden, aber es ist doch verdammt stressig, wenn man so große Strecken überwinden muss.
Wir sind auch mit zwei Kindern unterwegs und haben als sie noch klein waren die Fahrzeiten fast nur auf Schlafzeiten unserer Kinder beschränkt. D.h. wir sind abends so um 18.00 Uhr los gefahren, die Kinder schon im Schlafanzug und dann in die Nacht rein, bis etwa 23.00 Uhr. Dann haben wir sie vom Sitz ins Bett gepackt (und uns auch) und sind dann morgens wieder um 4.30 Uhr aufgestanden, haben die Kinder "umgeladen" und sind wieder ein paar Stunden gefahren. Beim Fahren haben die dann meistens auch noch gut bis 8.30 Uhr morgens geschlafen. Da gab es dann die erste große Pause irgendwo wo es schön war oder man etwas angucken konnte und erst zum Mittagsschlaf wurde wieder gefahren. Aber nicht mehr als 2-3 Stunden und dann haben wir uns einen Platz gesucht zum Übernachten.
So haben wir am ersten Tag dann meistens eine große Strecke von ca 800km geschafft und vom zweiten Tag an gab es grundsätzlich nur noch Fahren während des Mittagschlafes. Auch die Heimreise wurde dann in maximal 300km Strecken bewältigt. Was natürlich zur Folge hatte, dass man dafür 4 Tage mindestens einplanen musste. Das hat eigentlich aber immer gut geklappt und es war dann recht entspanntes Urlauben.

Und nie auf Raststätten übernachten, das ist wirklich gefährlich. Wenn man mal von Einbrüchen etc liest, dann fast immer dort. Mal abgesehen davon, dass das ja nun wirklich kein erholsamer Schlaf ist. Dann doch lieber von der Autobahn runter in den nächsten Ort und sich dort irgendwo hinstellen. Es gibt fast in jedem Dorf irgendeinen Platz wo man keinen stört und die Kinder dann auch ein bisschen rumlaufen können.

gartendersinne am 07 Sep 2012 20:17:47

CKgroupie hat geschrieben:Oh je, euer Urlaub klingt aber eher nach Stress, ehrlich geagt.
Ihr habt leider die typischen Anfängerfehler gemacht (wie wir vermutlich alle) und seid vor allem für die kurze Zeit viel zu viel gefahren!


Ja, das ist der Grund, warum wir nun überlegen nach Füssen zu ziehen :D :D :D

Dänemark reizt uns nämlich einfach nicht :D

cambodunum am 07 Sep 2012 20:31:56

Sehr schöner und kurzweiliger Bericht von euch,,Danke und das Allgäu als Wohnort kann ich euch wärmstens empfehlen :)

maxe am 07 Sep 2012 21:15:55

Toll geschrieben, das war wirklich ein Erlebnisurlaub. Das nächste mal wird alles besser, ich drücke die Daumen.

Viel Glück für die Zukunft. :D

Gast am 07 Sep 2012 21:47:20

Ja , ich erkenne viele Passagen aus meiner Zeit mit den Kindern wieder :D .
Jetzt ist nur noch eine Lütte da ....

Vielleicht machen wir es nächstes Mal doch anders und fahren eine Nacht durch –im Wechsel. Dann haben wir vielleicht mehr vom Urlaub.


Kluge Entscheidung :!:
Ich fahre generell Nachts , da schlafen die Kinder ... und wenn sie aufwachen , kann die Frau (die auch schläft :wink: ) ja die kleine versorgen und ich mich aufs Ohr hauen und dann ist es auch egal ob man auf einem Rastplatz steht ....
Einer ist immer wach :!:
Nachts fahren wenig Laster und es ist auch weniger Verkehr ... nur wenn alle Schlafen (ja angeschnallt auf ihrem Sitz ) musst Du immer genug Kaffevorrat haben :lol: ..

Ich fahre gerne Nachts .

topolino666 am 07 Sep 2012 23:19:23

Hallo!

Tja, Du hast im Vorfeld eifrig gefragt, wir haben Dir eifrig geantwortet, und Ihr habt es halt doch anders gemacht! :?

Guckst Du:

topolino666 hat geschrieben:Ich persönlich halte Eure Tour für den ersten WoMo-Mietausflug mit so einem kleinen Kind für viel zu lange ...
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass unser Mädchen wenn sie wach ist maximal :!: 2 Stunden im Sitz "gefangen" bleibt, idR fahren wir nur wenn sie schläft (Mittags 2 h oder nachts), die Tour hat - ausser Ihr fahrt wirklich Nachts - einfach zu viele km!!

Ihr habt das Mobil 10 Tage, ( .... ) Stellplätze suchen, ... , spielen, fahren, packen, VE, ...... zuviel Plan für zu wenig Zeit!!


8)

Wir machen es auf langen Strecken genau so wie "meier923"!

Einer (ich) fährt im Gegenrhythmus wenn Kind (und Mama) schlafen, einer (die Mama) ist im Rhythmus des Kindes, schläft mit dem Kind und spielt mit ihm wenn es wach ist und ich schlafe! Auch ich fahre extrem gerne nachts!
... nur bei mir ist es Cola statt Kaffee!! :D

berny2 am 08 Sep 2012 00:07:33

gartendersinne hat geschrieben:Ja, das ist der Grund, warum wir nun überlegen nach Füssen zu ziehen :D :D :D Dänemark reizt uns nämlich einfach nicht :D

Hi,
danke für den teils amüsanten Bericht!
Weshalb reizt Euch denn DK nicht? Und S, FIN, N?

gartendersinne am 08 Sep 2012 07:50:24

Moinsen Ladies and Gents,

ja, es waren auf jeden Fall zuviele Kilometer -vor allem für die 1. Tour. Und eigentlich war Italien ja nur Plan B. Wir wollten ursprünglich eine Art Rundtour durch den Schwarzwald machen. Aber wir waren einfach so genervt von dem Wetter.
und jetzt im Nachhinein bin ich wirklich froh, das wir an die Adria gefahren sind. Die Zeit die wir dort verbracht haben war echt perfekt. Auch mit teils durchwachsenem Wetter. Die Fahrt an sich war anstrengend, ja, aber vielleicht gut das wir diesen Fehler trotzdem gemacht haben, so können wir das aus eigener Erfahrung nächstes mal besser machen.

Norwegen, Schweden, Finnland -alles gerne im Winter im Ferienhaus mit Kamin. Aber für den Sommer brauchen wir alle Sonne. Mein Mann ist Ägypter und auch ich habe lange in Ägypten gelebt und bin immer eher für zu heiß als zu kalt...

pipo am 08 Sep 2012 08:40:29

Ich erinnere mich an meine erste Tour zurück.
Immer auf der Suche nach einem Stellplatz und dabei ordentlich Kilometer
machen.
Letztendlich haben wir dann irgendwo neben der Autobahn gepennt. Wenn
es ins Ausland ging habe ich peniebel genau die Route und
Übernachtungsmöglichkeiten geplant und genau drauf geachtet, dass wir
unsere Ziele auch erreichen.

Spätestens nach dem ersten Jahr wird man ruhiger, viel ruhiger :D


peter

kitally am 08 Sep 2012 09:41:57

pipo hat geschrieben:Ich erinnere mich an meine erste Tour zurück.
Immer auf der Suche nach einem Stellplatz und dabei ordentlich Kilometer
machen.

Spätestens nach dem ersten Jahr wird man ruhiger, viel ruhiger :D


peter


gut zu wissen, wo ich doch auch erst noch anfangen muß :D

hast29 am 09 Sep 2012 11:27:18

Hi,

ich bin mit Camping groß geworden.

Schon meine Eltern fuhren mit uns nur TAgsüber.
Hintergrund ist der sau gefährliche Sekundenschlaf.
Gegen Abend wurde eine Pension gesucht ( da waren wir noch mit zelt unterwegs) später dann ein Campingplatz (mit Wowa) zum übernachten.

Fast genauso haben wir es auch gahandhabt. Mit 2 kindern im Kindersitz und Wowa unterwegs...oft nach Ungarn.
Etwas eher los am Morgen, übernachtet meist irgendwo in Österreich...
Alle 2 Stunden ne Pause von 20 Min. bis halbe Stunde...und wir sind angekommen!!!!!

Einmal sind wir nachts gefahren...nie nie wieder....

Besucht das nächste mal nicht jeden der "auf der Strecke" liegt und sucht euch vorher einige Stellplätze raus.

Wenn in den Süden dann Strecken die ihr gut bewältigen könnt.
z. B. in Göttingen gibt es einen Stellplatz am Schwimmbad, Abends noch ne Runde mit den kids ins Bad und ab...Sicher der Weg ist länger, Aber ihr habt um die 1500 km Richtig - oder....das ist in 3 Tagesetappen locker zu schaffen....

Nur Mut...mit 2 Kids wird das ganze noch interessanter :-)

Nur mut

womogirl am 09 Sep 2012 11:56:06

Klingt stressig :-( Kann es sein, dass Urlaub mit Womo vielleicht doch nicht ganz das Richtige für Euch ist?

Gast am 09 Sep 2012 12:45:42

pipo hat geschrieben:Ich erinnere mich an meine erste Tour zurück.
Immer auf der Suche nach einem Stellplatz und dabei ordentlich Kilometer
machen.

Spätestens nach dem ersten Jahr wird man ruhiger, viel ruhiger :D


Auch von mir zunächst einmal vielen Dank für den tollen Reisebericht :hearts:

Auch ich finde, dass viele Anfangfehler gemacht wurden, die wir aber alle gemacht haben.

Auch wir fahren eine geplante Tour, die uns auf möglichst guten Strassen ans Ziel führt es sei denn man muss den Punkt XX erreichen, dann natürlich auch schmale Strassen.

Der "Spiegelunfall" zeigt, dass man zuviel schwierige Strassen gefahren ist und die Aufmerksamkeit nachgelassen hat. Das die Aufmerksamkeit auf langen Fahrten nachläßt ist nomal, deshalb fahren wir Nachts nur im Notfall bzw. wenn wir absolut nicht schlafen können ( passiert schon mal )

Ansonsten kleine handliche Etappen mit Zwischenzielen die Spaß machen. :D

Auch Kindern gefällt so eine Wohnmobilreise besser als eine Stressige Flugreise mit anschließendem langen Bustransfer.

Wenn die Fahrstrecke es zuläßt kann ein Elternteil mit dem Kind / Kindern spielen. Wir haben zu dem Zweck ein Navi und einen Zettel mit Abbiege Infos und wenn wir uns mal ein bischen Verfahren gehört das auch dazu. :D

Navi wird`s richten :oops:

Nach der ersten Fahrt hat man erst einmal erste Erfahrungswerte die man beim nächsten Mal umsetzt oder sich für eine andere Urlaubsform entscheidet.

Aus meienr Sicht geht eine Übernachtung auf dem LKW Parkplatz gar nicht. Zu laut, schlechter Schlaf, Unfallgefahr, Einbruchgefahr ... :(

Mit unseren Kindern haben wir immer Rast gemacht wo es schön ist, dass war dann auch schon Legoland in Günzburg oder ähnliches nicht so grosses.

Ein Schwimmbad zum Toben, ein grosser Spielplatz oder ähnliches vorher aussuchen und sich wenn möglich an den Fahrplan halten. Wenn ein Stellplatz voll ist findet man meist etwas in der Nähe ( Parkplatz oder Wohngebiet wo man stehen kann )

So macht Reisen dann Spaß

PS: Wir fahren in ca. 2 Wochen nach Südfrankreich und besuchen zum Beispiel den "Erwachsenspielplatz" Guedelon ( Chantier Médieval de Guédelon ) wo wir dann auch in einem grossen Waldgebiet übernachten.

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