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hallo zusammen...
ich hatte bisher immer normale säurebatterien als versorgungsbatterie an meiner solaranlage...doch irgendwie werden diese sehr schnell schwach...( lade den ganzen tag ...zeigen dann bei sonnenuntergang voll an also noch gut 12,8 volt und nach 4-5 stunden fernsehen und kühlschrank sind sie leer..12,2 volt...das kann es doch nicht sein oder?? es ist eine 125 AH stunden batterie...kühlschrank läuft mit 2,5 ampere..aber ja nicht durchgehend....selbst wenn er durchgehend laufen würde nimmt er in 10 stunden 25 ampere...fernseher mit integriertem reciever hat laut hersteller 40watt...also ca. 3,5ampere x 5stunden wären das ca.18 amperstunden...theoretisch dürfte daher die 125 AH batterie nach verbruahc von kühli und fernseher um mitternacht nur ca. zu 25-30% entladen sein...licht vernachlässige ich da alles auf LED umgerüstet mit 3 watt leuchten.... was für batterien verwendte ihr und welche empfehlt ihr??säure aber spezielle solar??AGM?? oder gel???......mich würden eure erfahrungen interessieren..mit etwa selber AH stunden zahl......mehr geht leider nicht weil zu wenig platz und auch solaranlage nicht viel größer machbar als 230watt!!.....(wegen platz auf dem dach)... Schaust Du unter der hiesigen Suche nach "Batterie" und Du hast x-Ergebnisse..... :wink: Wie alt ist sie denn?
u.U. hat sie das zeitliche gesegnet. Kann, je nach Pflege, zwischen 5-8 Jahren liegen.
Du solltest deinen Stromverbrauch erst mal MESSEN!. Mir erscheint ein Kompressorkühlschrank mit 2,5A zu niedrig angesetzt (egal was im Prospekt steht) Erst wenn du deine Verbräuche wirklich kennst, kannst du anfangen zu planen. Andreas Hi Frühpensionist. Wie kommst Du auf: 12,8 Volt = voll und 12,2 Volt = leer? Die Spannungen sind doch unter Belastung gemessen, oder? Wenn Du den Ladezustand anhand von Spannungsmessungen bestimmen willst, geht das nur mit der sog. Ruhespannung. Und auch da stimmt das Ergebnis nur so ungefähr. Beste Helmut Hallo ? Unbekannt, wenn Du Deine Batterie (Blei/Säure) bis auf 12,2 V herunter fährst, dann macht die das nicht lange. Das bedeutet nämlich, das die Restkapazität 25 % beträgt. Eine solche Batterie sollte immer nur um 20 - max. 30 %, also auf 80 bzw. 70 % herunter gefahren werden. Das sind 12,7 bis max. 12,5 V. Es fragt sich jetzt auch noch, welche Bleilegierung die Batterie hat. Blei/Antimon oder Blei/Kalzium. Blei/Antimon verträgt noch die 30 %, Blei/Kalzium aber nur 20 %. Hättest Du genügend Platz, dann würde ich sagen. Kauf Dir 2 oder 3 Autobatterien im Baumarkt und paß auf, dass Du nicht unter 70 % kommst. Da Du aber nur 1 Batterie einbauen kannst, bleibt Dir wohl keine andere Wahl als GEL zu nehmen. die kannst Du dann bis auf 50 % herunter fahren. Nimm auf keinen Fall AGM, denn da kommst Du vom Regen in die Traufe. AGM hat den Vorteil, hohe Startströme zu erzeugen, ist sehr teuer und bietet als Versorgungsbatterie keinen Vorteil, denn die Startströme kannst ja gar nicht nutzen und nur das ist der Vorteil an der AGM. Jetzt entscheide selbst. Meilinger Für Anwendungen mit hoher zyklischer Belastung, bei optimalem Leistungsgewicht ist die Gelbatterie inzwischen eher der Dinosaurier als die einzige Option. Oder anders: Wenn es billig werden soll, dann tut es der Baumarkt-Akku, wenn es eine effiziente, leichte und leistungsfähige Lösung werden soll, dann heutzutage eher doch LiFeYPo4. Gel ist was für die Haare, nicht für's Batteriefach. :mrgreen: Hallo Pepto, alles was mit Lithium beginnt, ist für mich ein Horror. Es ist unerprobt, nicht so langlebig wie GEL und vor allem teuer. Warum wohl, so frage ich Dich, gibt es nach Meinung eines Forschungsinstituts in Europa einen Bedarf an 3, 5 Mio GEL-Batterien, aber Kapazitäten von nur 1,5 Mio Batterien ? Es forschen mehr Batteriehersteller heute an GEL- als an Lithium-basierten Batterien. Es spricht viel für GEL und viel gegen Lithium. GEL-Batterien werden zu 100 % recycelt, sind also ausgesprochen umweltfreundlich. GEL-Batterien sind diejenigen, die Fehler der Anwender am ehesten verzeihen. GEL-Batterien sind ausgesprochen wirtschaftlich, da sie eine statistische Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren haben. Im Zusammenhang mit Röhrchenplatten erreichen GEL-Batterien 2.000 Zyklen bei 100 %iger Entladung. Viele kennen den Königssee. Dort fahren Boote mit Elektromotor. Die dort verwendeten Batterien haben Röhrchenplatten und GEL. Die Batterien funktionieren noch nach 15 Jahren und werden - besonders in der Saison - arg strapaziert. Aber sie werden natürlich auch besonders gut gepflegt - sprich optimal geladen. Meilinger Hallo Frühpensionist. "was für batterien verwendte ihr und welche empfehlt ihr??säure aber spezielle solar??AGM?? oder gel???......mich würden eure erfahrungen interessieren..mit etwa selber AH stunden zahl......" Mit dieser Frage hast Du ja wieder den ewigen Batteriestreit losgetreten. Die Antworten werden Dir vermutlich nicht viel helfen. Ich meine, bevor Du an einen Neukauf denkst, solltest Du die Ursache des Problems rausfinden, sonst hast Du möglicherweise auch mit der neuen bald wieder dieselbe Situation. Vielleicht ist ja auch Deine jetzige Batterie noch ganz i.O. Wenn Du aber in dieser Richtung einen Rat willst, mußt Du schon mehr Angaben machen wie Genauer Batterietyp Batteriealter Bisherige Nutzungen (wie häufig Laden/Entladen? Entladetiefen? wie oft Volladungen?) Wie Volladung und Ladezustand festgestellt? (Spannungsmessung wie?, mit Controller?) Gemessene Entladeströme usw. Wünsch Dir viel Erfolg Helmut Ich hatte 2 banner AGM 90Ah, die allerdings beide nach 11 Monaten defekt waren. Jetzt habe ich exide GEL 85Ah und bin mit denen sehr glücklich. Die darf man auch mal etwas tiefer entladen, ohne dass sie gleich beleidigt sind. Da ich keine extremen Ströme brauche, sind sie für mich die optimalen Batterien, allen Unkenrufen zum Trotze. Zudem können das (fast) alle Ladegeräte, während für AGM kaum welche explizit ausgewiesen sind. Daher von mir die Empfehlung, wenn du keine extremen Ströme brauchst: GEL. Diese Antwort bildete sich durch Praxiserfahrung , aus den theoretischen Streitereien halte ich mich raus. ....nach 5 Monaten dürfte das Problem wohl schon erledigt sein :D
Das Gel gut fürs Haar ist, da gehe ich noch mit, alles andere ist Quatsch.
Klar, du brauchst keine Gel, das ist offensichtlich. Aber warum fährst du mit dem Porsche zum Lidl? :D :D :D :D :lach: Albert
Hallo meilinger, in einem anderen Thread bist Du schon mal um Kennlinien und Datenblätter gebeten worden. Das wäre vielleicht wirklich hilfreich, die von Dir produzierten Akkus besser einordnen zu können, die Wiederholung von Marketingaussagen eher weniger. Dass ein sachgerechter Umgang das Leben jedes Akkus verlängert, ist dabei eine banale Erkenntnis. Im Gegenzug könnte ich auf einen Test der Uni Prag verweisen, bei dem ein 90Ah LiFeYPo4-Akkus über 13.000 10%-Zylken mit einem Lade-/Entladestrom von 130A getestet wurde. Der Akku weist danach immer noch eine Speichereffizienz von 91,4% (Verhältnis Ladeleistung/Entnahmeleistung) auf. Sicherlich unter Laborbedingungen, aber nur da ist ein direkter Vergleich überhaupt sinnvoll möglich. Gibt es vergleichbare Tests für Dein Produkt? Belastbare Daten? Ich wäre ernsthaft interessiert! Gegen persönliche Befindlichkeiten und wirtschaftliche Interessenlagen, gibt es natürlich kein stichhaltiges Sachargument, warum nicht alles, was mit Lithium beginnt, Horror ist. Deshalb zu behaupten, GEL sei im mobilen Bereich die Akku-Technik überhaupt, halte ich -höflich formuliert- für eine Fehleinschätzung; alternativlos ist GEL gerade im mobilen Bereich nicht mehr. Akkus sind offenbar eine Glaubensfrage, auch wenn die Hersteller und Forscher ganz klare Empfehlungen geben. Verkäufer in den Märkten/Läden haben meist nicht viel Ahnung, kennen bestenfalls Starterbatterien, "je teurer je besser" wurde ich mal beraten. Hatte selber 4 Jahre lang GEL-Akkus (keine Starterakkus) im Wohnmobil die bis heute noch ok sind, habe diese jedoch vor 7 Monaten durch Lithium ersetzt. Dafür sprechen ganz handfeste Argumente und es funktioniert ganz hervorragend, würde mit nichts anderem mehr tauschen - egal was in den Foren geschrieben wird. Gegen Lithium sind ja nur jene, die sowas noch nie im Wohnmobil gesehen haben, geschweige denn, eigene Erfahrungen damit gemacht haben - außer vielleicht mit dem Handy- oder Laptop-Akku, was jedoch eine ganz andere Problematik beinhaltet.
Du hast 4 Jahre positive Erfahrung mit Gel - und Du hast 7 Monate positive Erfahrung mit Lithium. Wer weiss, was in 4 Jahren mit den Lithium Batterien ist? Ich denke schon, dass man Li gegenüber noch skeptisch eingestellt sein darf (unabhängig von Boeing ...). Wo sind die Langzeiterfahrungen? Es gibt ein paar Li-Gurus, die uns versuchen,diese Technologie als das Nonplusultra zu verkaufen. Ich komme aus einer Branche, in der es sich in den letzten Jahren bewährt hat, vorerst einmal etwas zurückhaltend gegenüber Neuem zu sein und sich eher etwas konservativ zu verhalten. Dies hat sich bewährt. Auf der anderen Seite sind viele Entwicklungen natürlich nur durch Risikobereitschaft und persönliche Investition Einzelner zum Erfolg geführt worden. Vielleicht bist Du einer von diesen! Zusammen mit Pepto, Sonnentau, etc. Aber seid bitte zurückhaltend mit missionarischem Vorpreschen in die Welt der durchschnittlichen Camper. Diese sind doch eher noch konservativ und vertrauen auf Bewährtes. Und Blei-Säure, Gel und vielleicht auch AGM wird von einigen schon über 5-10 Jahre (oder gar mehr) angewendet und gilt als bewährt. Wer hat Li schon über 5 Jahre angewendet? Darf man all den Resultaten aus gleicher Quelle, die hier herumgeboten werden, blind glauben?
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Ansonsten bin ich ein ganz einfacher und normaler Nutzer von Blei-Säure Batterien. Die reichen mir in unserem WOMO vollkommen aus. Sie tun das was sie sollen und das für kleines Geld. Und wenn sie dann mal nach vielen Jahren ihr Leben aushauchen, kaufe ich für kleines Geld eine Neue und gut is. Die aktuelle ist 7 Jahre alt und noch in allerbestem Zustand, allerdings auch bei bester Pflege :lol: Fairerweise gestehe ich, das ich nie länger als eine Nacht frei stehe und das sehr selten. In fast 40 Jahren habe ich erst ein einziges Mal eine neue Batterie bei einem fast 10 Jahre alten PKW gebraucht. :D Damals war das Thema "welche Batterie" noch keines, es wurde eine B S Starterbatterie eingebaut und gut wars. Fazit: Für was brauche ich eine Gel/ AGM / oder Li ? :gruebel: :nixweiss: Hi Acki, in welcher Welt lebst Du eigentlich. Li-Akkus sind seit mehr als 10 Jahren in jedem Mobiltelefon, jedem Laptop, MP3-Player....... Die Technik ist vollkommen ausgereift. Ich bin übrigens auch von GEL auf LiFeYPo4 umgestiegen. Für Freisteher die niemals externen Strom anschließen außer vielleicht im Winter gibt es gar keine Alternative. Es ist nur schwer möglich mit Solar den kompletten Ladezyklus für GEL/AGM zu durchlaufen, schon garnicht mit irgendwelchen 30EUR-Solarreglern. Außer mit programmierbaren MPPT z.B. von Mornigstar geht da nichts richtig. Ein Umbau auf 100AH LiFeYPo4 inkl. aller Überwachungs- und Ladetechnik kostet ca. 1300EUR. Dann hat man aber Ruhe. Uwe @Peter, das ist die Denkensweise einer "Schwäbischen Hausfrau" und schon deshalb bedenkenswert, was etwas anderes ist als bedenklich. Wo kostet Diesel wieviel, Stellplatzgebühren zu teuer, Mauth in Ösi ist Abzocke usw. Aber bei Batterien wird das Geld zum Fenster hinausgeworfen :ja: :ja:.Man will ja schliesslich zeigen was man auf der Kante hat. Einfache Technik-einfache Versorgung= niedrige Kosten= Geld für die wirklich schönen Dinge. :lach: :lach: Leider kann ich die Batterien unter meinen Sitzen im Versagensfall nicht auf Nass u. offen umrüsten. Müsste jedesmal die Sitze abbauen, wenn ich Wasser nachfüllen will. Ein wichtiger Grund für die Batteriewahl. Also müssen es Gel werden. Das mit dem "missionarischen vorpreschen" angesprochen von Acki, trifft den Nagel auf den Kopf, vor allem, wenn man sich die 20 Seiten Disput darüber mal angetan hat. Schönen Sonntag Albert
Siehst Du Uwe, genau dies meine ich: apodiktisch und missionarerisch, wie "Es gibt nur einen Gott". So kommst Du nun auch daher! Natürlich ist mir klar, was in Handy und MP3 drin ist - aber ein Handy ist kein Wohnmobil. Ich denke, dass man hier noch von ganz anderen Technologien sprechen muss. Und Du sprichst mit einem 95%-Freisteher - Seit unzähligen Jahren und Jahreszeiten nur mit Blei, Gel und AGM. Was denkst Du, wie haben alle anderen ähnlich funktionierenden Freisteher bisher "überlebt"? Aber wie ich schon einmal erwähnt habe: Es muss Leute wie Dich geben, damit die Technik weiterkommt. Man kann allerdings auch revolutionär und fortschrittlich und dennoch etwas demütig sein! P.S.: Wann bist Du umgestiegen? Wie lange läuft Dein System schon mit Li? Ich fahre Pferdekutsche. Pferdekutschen gab es schon vor 2000 Jahren. Und jetzt kommt ihr da plötzlich mit Verbrennungsmotoren? Pferdekutschen haben sich bewährt. Und Haargel auch! Mein Gott (gibt wirklich mehr als einen?), warum enden Batteriediskussionen eigentlich immer so? :? Der TE hat gefragt, wer welche Batterie nimmt und warum. Warum nur könnt ihr nicht einfach nur seine Frage beantworten und andere Meinungen so stehen lassen, wie sie geschrieben sind? Warum nur müsst ihr sofort über jemanden herziehen, wenn er die Batterie XYZ die beste findet?
Weil´s sonst keine "Diskussion" wird .. :)
--> Link
Warum hältst Du Dich nicht an Deine eigenen Grundsätze ? Es zieht doch niemand über jemanden her, nur weil er mit seinen alten Batterien zufrieden ist und dies hier kund tut. Du äußerst doch auch Deine Begeisterung über Gelbatterien und Deine schlechten Erfahrungen mit AGM, obwohl Andere damit gute Erfahrungen gemacht haben oder :wink: :D
Danke Wolfgang ! :ja: Lieber Peter, lieber Wolfgang, der Unterschied liegt aber darin, dass ich andere nicht angegriffen habe. Dies habe ich geschrieben: "Ich hatte 2 banner AGM 90Ah, die allerdings beide nach 11 Monaten defekt waren. Jetzt habe ich exide GEL 85Ah und bin mit denen sehr glücklich. Daher von mir die Empfehlung, wenn du keine extremen Ströme brauchst: GEL." Ich habe aber nicht geschrieben: "AGM ist schlecht, Lithium ist nichts,....." Natürlich kann man über alles diskutieren, aber unter Diskussion verstehe ich eben auch die Meinung des anderen zu achten und nur in der Sache zu diskutieren. Hier aber wird sehr wohl schon wieder in der Person diskutiert. @wolfgang: "Zu einem guten Diskussionsstil (siehe auch Streitkultur) gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich. Oftmals ist aber Gegenteiliges zu beobachten, zum Beispiel in der Politik " Gleiche Quelle wie bei dir. --> Link Und ich sage euch noch etwas: DIE beste Batterie gibt es gar nicht. Sie ist von Anwender abhängig. Meine Meinung: Jede Batterie hat ihre Vorteile und ihre Nachteile. (Immer richtige Ladetechnik und rechtzeitige Nachladung vorausgesetzt) Blei-Säure: Bei guter Pflege sehr wohl lange haltbar und günstig. Bei fehlender Pflege Ruck Zuck kaputt. Geeignet für Leute, die sie auch pflegen. Gel: Auch ohne Pflege lange haltbar, verträgt auch gelegentlich tiefere Entladungen aber eben auch nicht wirklich Hochstromfest und teuer. Geeignet für Leute, die nichts vom Thema Batterie wissen wollen und einfach nur WoMo-Fahrer sind. AGM: Fehlt mir die Erfahrung um ein endgültiges Urteil abzugeben. Warum sie wegen etwas "Faserflies" gleich so viel teurer ist wie Blei-Säure verstehe ich nicht. Rein praktisch hatte ich keine Freude damit. Der Einzelfall ist jedoch nicht zur Verallgemeinerung zu sehen. Hat jemand schon 10 Jahre Langzeiterfahrung mit AGM? Lithium: Geringstes Gewicht pro Leistungsdichte, hohe Ströme, schnellste Ladung. Noch fehlende Langzeiterfahrung im WoMo-Bereich, noch teuer in der Anschaffung. Stimmen aber die Herstellerwerte auch nur halbwegs, dann ist dies die Zukunft. Und so lange es keiner versucht, wird man nie den Langzeittest erfahren. Interessant, was da so losgetreten wird :) Sicherlich hat jeder für seine Entscheidung seine eigenen Gründe, ich nehme sie keinem weg. Noch interessanter, wie eifrig eigene Meinungen teilweise verteidigt werden, obwohl man sie überhaupt nicht in Frage gestellt hat. Vermutlich ist das die Angst davor, die eigenen Entscheidung irgendwann selbst in Zweifel zu ziehen. Aber genau so wie jeder andere habe auch ich eine ganze Reihe Gründe für meine Entscheidung, für meine Lithiums, denn ich habe in Verbindung mit meiner Nutzung noch keinen Grund für BS, Gel und schon gar nicht für AGM gefunden. Wie gesagt, aus meiner Sicht :!: Außerdem gebe ich zu, dass es momentan ohne viel Eigeninitiative nicht möglich ist, auf eine preisgünstige Lithium-Lösung umzusteigen, und die fertigen Lösungen diverser Hersteller liegen preislich jenseits von Gut und Böse. Beim Lesen der letzten Beiträge ist für mich noch ein weiterer Grund für meine Akku-Entscheidung klar geworden: Ich gehe auf die 65 zu, wenn ich warten will, bis andere 10 Jahre positive Erfahrung mit einer neuen Technologie gesammelt haben, brauche ich auf den Zug nicht mehr aufspringen. Aber vielleicht gibt es bis dahin im Altenheim ja elektrische Rollstühle mit Lithium-Cobalt-Dioxid-Akkus die mir richtig Feuer unterm Hintern machen :lach: :lach: :lach: ich bin dabei. [quote="raidy"] Natürlich kann man über alles diskutieren, aber unter Diskussion verstehe ich eben auch die Meinung des anderen zu achten und nur in der Sache zu diskutieren. Hier aber wird sehr wohl schon wieder in der Person diskutiert. Lieber Raidy, da bin ja vollkommen bei Dir, allerdings weißt Du ebenso wie auch ich, das es eben User geben soll, die sich gerne mal hinter dem Forum verstecken, wenn sie eine bestimmte Person meinen / treffen wollen. :wink: Das nennt man dann in Bayern: --> Link Nix für ungut. :)
Ich habe noch keines dieser Gräte in den Händen gehabt, wo nicht ab 2 bis spätestens 5 Jahren deutliche Akku-Kapazitäts-Abnahmen merkbar waren. Gerade Handys werden ja kaum 5 Jahre benutzt, sondern eher schon nach 2 Jahren mit Vertragsverlängerung ersetzt. Habe hier mehrere defekte Laptop-Akkus für Modellbauzwecke geschlachtet, immer waren die beiden mittleren Zellen von 6 Zellen defekt. Gewollter Defekt/ Geplante Obsoleszenz? --- Ich beobachte die Li-Akkuberichte sehr sehr interessiert um für zukünftige Entwicklungen up-to-date zu sein. Danke an die Autoren. :dankeschoen: Meine finanziellen Mittel reichen nicht für eigene LI-Investitionen. Habe zunächst in Solarpanele/-technik investiert. Im Moment arbeitet und funktioniert bei mir eine Lowest-Budget-Lösung, mit in gebraucht, günstig/ kostenlos verfügbarer Technik: (auch weil iches sehr wenig nutze) -gebrauchte Flüssigsäure-Batterie aus Schrottauto + Entlüftungsschlauch nach außen (seit 2007) -Votronik Ladegerät 15A, dem Elekroschrott entrissen und erfolgreich repariert -30€ Solarladeregler erfolgreich gepimpt von 5 auf 10A Solareingang + 2x 20A Verbraucherendstufe -4 A Ladewandler gebraucht von ebay -25€ Batterieaktivator neu (gekauft mit Lotterie-Los-Gefühl, bisher aber sehr gute Erfahrungen) Bei der LI-Technik habe ich noch keine brauchbare Gebrauchtware für mich gesehen. --- Bei den Batterie-Vergleichsauflistungen: Säure, Gel und AGM fehlen mir immer die neu entwickelten EFB(enhanced flooded battery) Flüssigsäurebatterie mit Kunststoffgewebe zwischen den Platten um das Blei zu fixieren. =>Flüssigsäure (mit den alten Ladespannungen 13,8/14,4V) kombiniert mit dem Vorteil der AGM (Isolierzwischenlagen zwischen den Platten halten das Blei fest) =>Ggf. sogar dest. Wasser nachfüllbar, uralt-Ladetechnik bleibt verwendbar (so mein derzeitiger Kenntnissstand) Selbst Ausgleichsladen max 1-4h bei 15,5V -um die unterschiedlichen Ladezustände der 6 Einzelzellen auszugleichen- ist dann wie bei den alten offenen Flüssigsäurebatterien wieder möglich. Ggf. Wasser nachfüllbar, sofern Schraubdeckel. Bei AGM und Gel geht das garnicht. Bei den LI-Zellen braucht man genau dafür die aufwändige Balancertechnik. Die Flüssigsäure/ EFB braucht nur die zeitweise erhöhte Spannung, den Rest machen die Zellen selbständig beim Gasen. Für mich ein bisher unbeachteter Vorteil. --- Nebenfundsache: "Autark durch E-Bike-Akkus" im eriba-touring-club.de --> Link Und was ist mit Panzerplattenbatterien, die z.B. gerne in den AGTAR-Anlagen verbaut werden? Oder scheiden die schon wegen dem Gewicht aus? Zu Panzerplattenbatterien habe ich keine Erfahrungen. wüsste auch nicht, wo ich die günstig herbekommen sollte. Wegen der geringen Nutzung scheidet bei mir ein hochpreisiger Neukauf aus. Habe hier etwas von zentraler Wasserversorgung für die Panzerplattenbatterien gelesen: --> --> Link ------------------------------- Eine Batterie standardmäßig um 80% zu entladen halte ich für den falschen Weg. Im Normalfall 20-30%, zu Spitzenabdeckungen auch mal 40-50%, sehr seltener Notbetrieb sagen wir mal bis ~60%, halte ich für erforderlich um eine Batterie möglichst lange nutzen zu können. Interessanterweise deckt sich das mit der Meinung vom meilinger --> Link, ich beziehe es ausdrücklich auf alle Batterietypen. Zyklenfestigkeit ist immer abhängig von der Entladetiefe, auch bei AGM: Selbst Gel- und Säurebatterien lassen sich mehrfach zu 80-100% entladen. 80-100% machen die bis zu ~150-200 Zyklen mit. Die bei den AGM beworbene höhere Zyklenfestigkeit ist zwar höher, 80-100% machen die AGM bis zu ~300-400+ mal mit. Bei mehr als 50% Entladung nimmt die Zyklenzahl derAGM aber genauso drastisch ab: --> Link --> Link --> Link --> Link Genau hinsehen. Da wo man hin will, ist ganz rechts in den Diagrammen: Möglichst viele Zyklen= langjährige Nutzung: >Nur mit max 30% Entladung kommt man auf mehr als 1000/ 1200 Zyklen.< ==> Beschränkung auf max 30% Entladung, statt 80%, bewirkt mindestens eine doppelte Batterie-Lebensdauer. Das gilt nicht nur für AGM. Das schaffen dann auch preisgünstige Säure-Batterien, deutlich groß dimensioniert, mit preisgünstigen Ladegeräten. Mit den Vorteilen: Wasser nachfüllen und Ausgleichsladen sind möglich. Den Punkt zeitnahe Aufladung kann man bei Freizeitmobilen mit Solarladung oder eben 230V-Ladung am Winter-Abstellplatz abdecken. Wenn man das sowieso hat, wird auch der Punkt höhere Selbstentladung der Säure-Batterien gleich mit ausgeglichen. ---- Als Vorteile der AGM bleibt noch: hohe Rüttelfestigkeit für Nutzung im stark benutzten Womo. Auch da könnte die EFB mit der Kunststoffgewebe-Zwischenlage eine Alternativlösung sein/ werden.
Ja, das stimmt. Ich hatte mal hier --> Link darauf hingewiesen, aber niemand hier hatte schon Erfahrungswerte. Was man liest klingt gut, aber was Hersteller schreiben klingt eben immer gut. Ich habe noch nie gelesen "Unser neues Produkt ist Sch....." :lach:
Mein Handyakkus sind nach einem Jahr im A... Wo bitte sind diese ausgereift? Ist nur so eine Frage am Rande. Sollte mir jemand eine 10 Jahresgarantie ohne Schmonzesausschlüssse geben, dann werde ich die Technik gerne einbauen. So wie es aussieht, haben sich meine Gel , oder eine davon, selbst ruiniert. Wie auch immer, ich messe jetzt und wenn dem so ist, dann gibt es eine BS LKW Batterie. Dann habe ich 240 Ah und mind. 3 Jahre Ruhe. Für 2 Jahre Gel Preis ist zu viel. Auch wenn man Garantie hat. Ich muss ja nicht zeigen das ich Knete habe. :razz: :razz: Holy sh.... was habe ich da nur mit meiner flapsigen Bemerkung losgetreten?!? Hier nochmal der ernsthafte Teil meiner Aussage:
Mich hat einfach gestört, dass Meilinger seine Gel-Akkus über den grünen Klee gelobt hat und mehr oder weniger als die ultimative Lösung darstellt. Wie auch superduty schon geschrieben hat, kommt es immer auf die Rahmenbedingungen an unter denen man einen Akku nutzt. Wer permanent 230V zur Verfügung hat, für den ist es relativ egal welchen Akkutyp er nutzt, da ist eher die wirtschaftlichste Lösung die bessere. Wer wenig fährt und nicht immer 230V zur Verfügung hat, muss mehr Wert auf die Zyklenfestigkeit legen und wenn er keine großen Verbraucher hat, ist er mit Gel brauchbar bedient. Wer aber dann auch noch 'nen 2 kW Wechselrichter verwenden will, braucht einen entsprechend hochstromfähigen Akku der viele Zyklen verkraftet und dann sind wir dann bei der LiFeYPo4 als die Lösung der Wahl, wenn die Zuladung eine Rolle spielt. Kurz: jeder Bedarf stellt besondere Anforderungen an das Akku-System und für jedes Nutzungsprofil gibt es die optimale Lösung und neben der natürlich auch verschiedene andere, die dann vielleicht kurzfristig wirtschaftlicher, oder unwirtschaftlich sein mögen. Die einzige Erfahrung die bei LiFeYPo4 tatsächlich noch aussteht, ist die Frage der Zellalterung (nur nochmal zur Erinnerung: Sicherheit, Zyklenfähigkeit, Hochstromfähigkeit, Temperaturverhalten, dies alles ist bekannt und wen es interessiert, der findet die entsprechenden Informationen im Netz). Aber um ihre Eigenschaften über die Lebenszeit zu beweisen, müssen die Teile eben erst noch in die Jahre kommen und erfreulicherweise gibt es Leute, die schon über die ersten Jahre Erfahrung mit solchen Akku-Systemen haben, denn wenn keiner sich auf neue Technik einlassen würde, dann wären hier heute noch die Planwagen-Community. Ich hoffe Ihr seht mir nach, dass ich da offensichtlich in ein Wespennest gestochen habe. Bin halt noch ein Frischling und mit den Befindlichkeiten nicht ganz so vertraut. Soll nicht mehr vorkommen.
Deine Handyakkus werden regelmäßig misshandelt: Leergelutscht und zum Ausgleich dafür überladen (Kein Handyhersteller würde wegen der <10,-€ Materialkosten auch noch ein Batterie-Management-System einbauen). Darüber hinaus haben sie auch noch eine andere Chemie: das sind in der Regel Lithium-Ionen-Zellen. @ biauwe: der Link klappt nicht. bis zu .zevparts.com --> Link konnte ich daraus rekonstruieren. Da finde ich nur kommerzielle? Kaufteilangebote ein Auto auf Elektronatrieb umzurüsten? In Frame-Öffnung geht auf zevparts.com,%20zie%20ook FiFo macht daraus-->zevparts.com, zie ook beides nicht zu öffnen. Nochmal das Ganze
Einen Aspekt, der hier noch nicht angesprochen wurde will ich nicht unerwähnt lassen, das Gewicht. Ich fahre aus hier nicht zu diskutierenden Gründen immer nur mit 3,5t Gesamtgewicht. Da passt dann nur ein GEL-Akku ins Konzept. Ich habe noch keinen zerstört, aber wenn beim 3. Toast die Heizung ausgeht weil der Akku auf 10,5V einbricht ist das ärgerlich. Li-Akkus kennen dieses Problem nicht, der Innenwiderstand ist wesentlich kleiner als bei GEL. Weiterhin sollte die Ladekennlinie disskutiert werden. AGM und GEL brauchen wesentlich mehr Zeit um Ladung aufzunehmen. Verbrauche ich über Nacht 30Ah sind bei LiFeYPo4 33Ah wieder reinzuladen, bei Blei mindestens 40Ah, praktisch noch mehr wegen des Wechselrichters(Peukert-Effekt). Blei lässt sich nur bis 80% schnelladen, habe ich einen 100Ah-Akku, dem ich 40Ah zuführen will ist nach 20Ah Schluss mit Schnelladen, dann beginnt die Nachladephase für mindestens 6 Stunden um wieder 100% zu erreichen. Was aber auch nur Theorie ist, weil kein Hersteller optimierte Ladetechnik baut, sondern lieber über die Zeit geht und in die Bedienungsanleitung einfach was von 24h-Laden schreibt. Meine Ladetechnik schafft 30A Ladestrom aus Lima, Solar oder Landstrom. Nach 1h und 6min Fahrzeit oder Solar oder Landstrom ist alles wieder drin. Zu den Kosten für LiFeYPo4 hatte ich schon geschrieben. Wenn aber Geiz Geil ist geht halt auch ein Li-Akku schnell kaputt. Uwe Hallo Freunde, ich muß mich doch noch einmal zu Wort melden, denn ich werde zitiert und das gefällt mir. Also ich bin kein Fanatiker, der nur in eine Richtung fährt. Ich habe mich in erster linie zum Unterschied zwischen AGM und GEL geäußert. Nichts gesagt habe ich über neuere Technologien. Ich bin aber der Meinung, dass noch einige Zeit vergehen wird, bevor wir realistische Ergebnisse dieser Lithium-Technologien bekommen. Ich bin froh und glücklich, dass ich nicht das Angebot eines chinesischen Herstellers angenommen habe, Lithium-Ionen-Batterie zu handeln. Inzwischen weiß man, dass die Vorteile durch erhebliche Nachteile überdeckt werden. Die Explosionen im Dream- Liner von Boing sind dafür ein gutes Beispiel Jetzt kommen die Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien und auch die sind ziemlich neu. Über Lebensdauer weiß man noch recht wenig und die Preise für Lithium steigen auf dem Weltmarkt dramatisch. Es ist immer gut, wenn es dann ein paar Pioniere gibt, die alles Neue ausprobieren und auch das nötige Kleingeld haben, um Lehrgeld zu zahlen. Es ist wie beim Elektroauto. Alle Menschen waren elektrisiert, als TESLA in den USA ein Fahrzeug vor- stellte, dass auf der Autobahn 230 km schnell war. Es hat eine ganze Menge an Bestellungen gegeben. Gut so, denn nun weiß man, dass dieser Geschwindigkeitsrausch nur von kurzer Dauer war. Er reichte nicht einmal, um die Oma im 150 km entfernten Ort zu erreichen, denn je schneller die Fahrt, um so höher der Stromverbrauch. Und wenn dann im Winter all die Verbraucher dazu kommen,die jeder heute in einem komfortablen Auto braucht, dann muß man aufpassen, dass man für die Fahrt zur Oma nicht ein paar Tage einkalkulieren muß. Meine Meinung ist: Wenn ein Elektroauto mehr als eins mit Verbrennungsmotor kostet, dann kann man das vergessen. Was wir brauchen ist ein Auto unter 10.000 € und zwar nur für den Weg zur Arbeit und zurück oder zum Einkaufen. Das ist nur mit Blei/Säure zu machen. Zurück zum WoMo. Ich freue mich, wenn Neues ausprobiert wird. Aber ich entscheide, nur für mich, ich werde es nicht tun. Ich grüße Euch Meilinger
Dann zitiere ich das mal. :D Ist das ernsthaft gemeint ? Ein "reines Elektroauto" mit Blei/Säure ? Wieviel soll das wiegen und wo sollen die Akkus hin ? Der preis ist sicherlich günstig was die Batterie anbelangt, relativiert sich aber wegen genau der vorteile die lithium, also die neueste Generation haben. Leicht, nach Herstellerangabe DRAMATISCH mehr Zyklen und sind viel schneller voll. Also ein Auto mit Blei/Säure antrieb wollte ich nicht unbedingt. Und wenn Toyota als Pionier in der Branche auch auf Lithium umsteigt gibt mir das auch zu denken. Das Thema Elektroauto gefällt mir. Ich hoffe, wir können noch stundenlang darüber diskutieren. Selbstverständlich schicke ich vorweg. Das, was ich hier sage, ist meine ureigendste Meinung und die unterscheidet sich ganz sicher von anderen deutlich. Trotzdem kann ich es nicht lassen. 1. Kein Mensch, der rechnen muß, kauft ein Auto mit Elektroantrieb, wenn es teurer ist als ein normales mit Verbrennungsmotor. Aber es gibt immer wieder Pioniere, die sich ihre Fehlentscheidungen etwas kosten lassen. Der zitierte Fahrzeughersteller subventioniert seinen Batterieantrieb, damit man ihn kauft. Wenn dann nach 5 Jahren das "Aus" für die Batterie kommt, dann muß man in ein 5 Jahre altes Auto wieder zwischen 10.000 und 15.000 € investieren. Ich frage wieder: Wer tut das? Wer es nicht tut, der fährt dann eben mit normalem Sprit weiter und dann schleppt er die Installation für den Batterieantrieb mit sich herum. Kostet also mehr Sprit. 2. Was macht man mit einem reinen Elektroauto. Würde jemand sein jetziges Auto stehen lassen und total auf Elektro umsteigen, wie es die Bundesregierung will ? Natürlich tut das keiner, denn er kann damit nicht in Urlaub fahren und auch nicht seine Verwandten besuchen, wenn die mehr als 250 km weit weg wohnen. Nehmen wir an, sie wohnen in Reichweite einer Batterieladung. Dann wird es Winter und furchtbar kalt. Er muß heizen, es wird Abend und er muß Licht anschalten, es regnet und er muß die Scheibenwischer anstellen, er hört Radio usw. usw. Alles das geht von seiner geplanten Fahrstrecke ab. Er bleibt liegen. Alle bis heute vorliegenden Reichweiten gelten für den reinen Verbrauch des Elektromotors, also ohne zusätzliche Verbraucher. Wenn man jetzt zu dem Ergebnis käme, dass sich ein Elektroauto nicht rechnet, dann stimmt das auch nicht, denn 3. Es darf nicht mehr als 10.000 € kosten, es muß als Zweitauto fahren und nicht das Erstauto ersetzen. Wir fahren täglich damit zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden in der weiteren Nachbarschaft. Das macht ein Elektroauto bequem. Damit sich das auch möglichst viele Menschen leisten können, muß es wenig "Schnickschnack" also wenig andere Verbraucher haben. Es darf nicht zusätzliche Steuern und Versicherung kosten, denn die zahlt man ja schon für das Erstauto und das bleibt ja dann in der Garage. Also Wechselkennzeichen. Es darf keine Batterien haben, die mehr kosten als das Fahrzeug. Die Reichweite darf unter 100 km liegen. Wenn dann jeden Morgen und jeden Abend tausende Menschen im Feierabendstau stehen und es qualmt nicht mehr, dann tuen wir viel für die Umwelt. Wir selbst sparen viel Geld. Arbeitgeber und Geschäfte müssen Stromanschluß haben. Das sind nur einige Gesichtspunkte. Man kann da beliebig weiter spinnen, denn wenn mit diesen Zweitautos begonnen wird, dann entwickeln sich andere Batterie- oder besser gesagt, Antriebssysteme ganz von selbst. Jeder der entwickelt, muß die Aussicht haben, auf Dauer das Geld, was er in die Enwicklung steckt, auch wieder rauszubekommen. Ich befürchte sehr, dass wir aber mit dem Elektroauto statt Verbrennungsmaschine in eine Sackgasse fahren und demnächst viele solche Hersteller insolvent werden. Meilinger
Woher kommen die zusätzlichen Parkmöglichkeiten, egal ob öffentlich oder privat? Hallo! In meinem HYMER - WOMO ,Bauj. 2010 , ist eine 95 Ah AGM -Batterie für den Aufbau montiert. Von mir wurde eine baugleiche Batterie dazu angeschafft.Das Womo wird nur von Monat 4-10 benutzt. Auf dem Dach befindet sich eine Solaranlage mit 170 Wp. Es gab nie eine Tiefentladung und trotzdem haben die Batterien nach 18 Monaten nur noch max 10 % der angegebenen Kapazität. Der Hersteller äußert sich nicht auf die Frage warum der Kapazitätsverlust entstanden sein kann. In meinem vorherigen Womo hatte ich zwei Blei/Säure Starterbatterien unterschiedlichem Alters und geringfügig abweichenden Kapazitäten als Bordbatterien.Diese haben bei mir 8 Jahre beste Dienste geleistet. Dann wurde das WOMO verkauft. Durch diese Erfahrung werde ich jetzt auf zyklonfeste und wartungsarme Blei / Säure Solarbatterien umrüsten. Chaussonfreund
Willkommen im Club! Lass mich raten, es waren banner Batterien :lach: Ich hatte exakt das gleiche Problem. --> Link Und deswegen sagte ich hier, dass ich aus schlechter Erfahrung heraus nun kein Freund von AGM mehr bin und mit meinen GEL glücklich bin. Das hat aber auch nicht jedem gepasst, dass ich so denke. :nein: Ich denke trotzdem so. :ja: Und wenn du mir entsprechender Pflege mit Blei-Säure glücklich bist, dann bleibe doch auch dabei.
Ich könnte mir vorstellen, das angesichts der Tatsache, dass Bahnfahren mit schöner Regelmässigkeit teurer wird,mittels eines einfachen Rechenmodelles,der Zeitpunkt ermittelbar wäre, ab dem das Autofahren mit dem zusätzlichen "Zweitwagen"(Elektro) nicht so teuer ist, wie mit der Bahn zu fahren. Dann könnte man doch die Bahnhöfe und die Gleisanlagen zurückbauen und Parkplätze im grossen Stil bauen. :D :D :ironie: :bahnhof: :versteck: :lach: Albert |
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