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Calira EVS 30/18 DS - Ladestrom begrenzen?


ömmes am 07 Nov 2012 22:23:19

Hallo zusammen,

evtl. kann mir ja jemand helfen.

Ich habe eine Calira EVS 30/18 - DS.
Über diese lade ich manchmal mit einen Moppel - Honda EX 500 meine fast leere Versorgungsbatterie (90AH).
Der Honda hat zwei Leistungsstufen- 200/450 Watt.
Ein geniales kleines Gerät und sehr leise, zumindest in der kleinen Stufe.

Mein Problem:
Bei leerer Batterie muss ich zuerst für ca. 20 Minuten auf der großen Stufe 2 laden,
ansonsten sperrt das Gerät.
Danach kann ich auf Stufe 1 mit veminderter Drehzahl weiterladen.

Weiss jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, den Ladestrom der Calira zu begrenzen?
Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?


Helmut

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andwein am 08 Nov 2012 11:13:44

Wahrscheinlich stehe ich gedanklich auf dem Schlauch, ich verstehe die Frage nicht.
Den Ladestrom begrenzt die Batterie. Die maximale Ladespannung gibt das Caliera vor.
Der Honda gibt 230V ab und wird an den CEE-Eingang angeschlossen.
Wenn du am Honda auf die 450W Stufe gehen musst heißt das, dass die 200W Stufe zuwenig Leistung für das Calira erbringt. Also lädst du mit der 450W Stufe. Wo ist das Problem?? Wieso willst du den Ladestrom des Caliera (ca. 15A) begrenzen??
Fragend, Andreas

thomas56 am 08 Nov 2012 11:56:26

Vielleicht um den Generator geräuschreduziert laufen zu lassen? :nixweiss:

Hat der EX 500 keinen eigenen 12V-Ausgang?

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viking92 am 08 Nov 2012 13:56:30

Alternativ ein externes Ladegerät zusätzlich installieren, welches leistungsmässig die ~200W nicht überschreitet.


ömmes am 08 Nov 2012 15:10:53

Hallo,
und danke für eure Antworten.

@ Andreas
ich bin noch einer von denen, die Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen wollen.
Deshalb möchte ich den Moppel möglichst leise laufen lassen.
Ich könnte natürlich auch meinen EU10i nehmen. Aber immer das Riesenteil mitschleppen?
Den kleinen kann ich sogar auf die Seite legen und im hinteren Stauchfach nach Gebrauch geruchsfrei verstauen.


@ Thomas
Der Honda EX500 hat leider keinen 12V Ausgang.


@ viking92
Alternativ überlege ich ein kleineres externes Ladegerät zusätzlich parallel zur Calira einzubauen,
welches ich dann bei Moppelbetrieb anstatt der Calira betreibe.
Aber wo schließe ich es dann an, damit beide Batterien laden und mir die Bordelektronik nicht durcheinander kommt?


Leider bin ich nicht der Elektriker, aber von der Logik her:
So wie es aussieht, ist doch der Ladestrom wegen der leeren Batterien nur am Anfang zu hoch.
Wenn man nun die Ladespannung etwas reduzieren könnte, sollte doch auch der Ladestrom etwas abfallen.
- flachere Ladestromkurve!
Es gibt ja auch Ladegeräte im Elektronikshop, bei denen man an der Spannung drehen kann.
evtl. hat die Calira ja auch so ein Schräubchen.



Helmut

mv4 am 08 Nov 2012 15:28:11

ich würde schon mal gar nicht warten bis die Batterie so leer ist...das geht nicht lange gut.
Die Calira Leistungsmässig begrenzen wird nicht gehen...ich glaub der aufwand wäre echt zu groß...da ist ein extra Ladegerät kleinerer Leistung günstiger.

mv4 am 08 Nov 2012 15:32:33

doppelpost... :twisted:

Ruf doch mal bei Calira an...vielleicht wissen die ja wie/was wo

wohnwagen-otto am 08 Nov 2012 19:09:18

Hallo,
den Ladestrom kann man ganz einfach z.B. durch eine KFZ-Scheinwerferlampe in der Ladeleitung begrenzen.
Bei einer Lampe 12V 55W ergeben sich um die 4,5A.
Bei 2 Lampen 12V 55W ergeben sich etwa 9A.

An der Aufbaubatterie die Ringöse der Ladeleitung abnehmen (25A Sicherung),
an einen neuen z.B. Batterietrennschalter führen, mit einem neuen Kabelstück die Verbindung zu Batterie wieder herstellen.
Jetzt an beide Pole des Batterietrennschalters die Lampe/n anschließen.

-->Schalter offen: Begrenzung auf 4,5/ 9A (für deine kritischen ersten 20-30min)
-->Schalter geschlossen: Normale unbegrenzte Ladung/ Restladung der EVS

thomas56 am 08 Nov 2012 19:24:26

ömmes hat geschrieben:Der Honda EX500 hat leider keinen 12V Ausgang.

so viel grösser ist der 10i doch nicht......oder?
Ist der EX denn leiser als der 10i?

Aber rechtzeitiger laden würde ich auch, schont die Batterien.

Ostwestfale am 08 Nov 2012 22:42:03

wohnwagen-otto hat geschrieben:Hallo,
den Ladestrom kann man ganz einfach z.B. durch eine KFZ-Scheinwerferlampe in der Ladeleitung begrenzen.
Bei einer Lampe 12V 55W ergeben sich um die 4,5A.
Bei 2 Lampen 12V 55W ergeben sich etwa 9A.

An der Aufbaubatterie die Ringöse der Ladeleitung abnehmen (25A Sicherung),
an einen neuen z.B. Batterietrennschalter führen, mit einem neuen Kabelstück die Verbindung zu Batterie wieder herstellen.
Jetzt an beide Pole des Batterietrennschalters die Lampe/n anschließen.

-->Schalter offen: Begrenzung auf 4,5/ 9A (für deine kritischen ersten 20-30min)
-->Schalter geschlossen: Normale unbegrenzte Ladung/ Restladung der EVS


Ohä, meinst Du Deine Ausführungen ernst?
Doch wohl nicht wirklich, oder?

Dann gehste nämlich fälschlicherweise davon aus, dass die Spannung der Batterie 0 Volt beträgt -
und dat tut se nich.

Mit der Schaltung verhinderst Du zwar wirksam, dass mehr als 200 Watt aus dem Aggi genommen werden.
Aber der verbleibende Reststrom wird so gering sein, dass du Stunden laden musst bevor wieder so viel Saft
in der Batterie ist, dass die 200 W auch ohne Lampen nicht überschritten werden.

Bon Voyage

ömmes am 08 Nov 2012 23:01:04

Hallo,

@ wohnwagen-otto

interessante Idee.
ich begrenze den Ladestrom also, idem ich ihn durch eine Drossel (Birne) fließen lasse.
Aber dabei verbrate ich den Strom doch gleich wieder durch die Lampe,
oder steh ich jetzt auf dem gedanklich Schlauch?


@ Thomas

Der 500er ist was für die Handtasche. Etwas mehr als halb so groß wie der 1000er
und nur 8kg schwer.
Rechtzeitig laden ist leicht gesagt ohne Steckdose. Manchmal steht man auch einfach
länger als geplant.
Den AGM Batterien scheint das tiefentladen jedenfalls nicht sonderlich zu schaden.
Sind schon min. 5Jahre eingebaut.
Aus der AGM im Motorraum ziehe ich auch den Strom für das TV. Hier habe ich aber zur Sicherheit
einen Spannungswächter eingebaut.


Helmut

ömmes am 08 Nov 2012 23:05:49

Hallo Michael,

aber wenn man anstatt der Birne einen Widerstand nimmt?
Aber ist wahrscheinlich das gleiche - geht alles in Wärme auf.


Helmut

Ostwestfale am 09 Nov 2012 00:12:46

Ja, du kannst nen Widerstand nehmen...

Ich würde mal veranschlagen:
Restspannung der Batterie 11,0 Volt
Ladespannung des Ladegerätes: 13,5 Volt
Strom: 18 Ampere

13,5 - 11
----------- = ca. 150 mOhm, das dürfte dann reichen um unter 18 Ampere Ladestrom zu bleiben.
18

Und nun zur Leistung: I² * r = 45 Watt

Also zu Realisation:
Eine schlecht angezogene Lüsterklamme und die muss dann 45 Watt abkönnen.
So etwas kommt dann ungefähr da heraus.

Bei --> Link: 50W METALL 0,15 :: 50Watt Drahtwiderstand, Serie RH050 , 0,15 Ohm
Kostet 12 Euro irgendwas und du brauchst natürlich einen riesigen Kühlkörper mit 2 K/W um den Anschlußdraht nicht
verbrennen zu lassen - eher weniger wie 1,5 K/W oder 1 K/W.

Dazu parallel einen Schalter und das ganzs wäre dann eine "Einschaltstrombegrenzung"

Der Schalter muß aber auch die 18 Amperer Dauer abkönnen, Nato-Knochen ist wirklich ein guter Tipp.

Bon Voyage

wohnwagen-otto am 09 Nov 2012 01:45:22

Das mit der Lampe als Strombegrenzung meine ich völlig Ernst.
Es ist das gleiche Prinzip wie beim Eigenbau-Standby-Lader --> Link.
Nur die Diode fällt weg, weil sie hier nicht benötigt wird. Und eine größere Lampe sorgt für größeren Strom.

An der Lampe liegt nur die Spannungsdifferenz zwischen Ladegerät und Batterie an.
Zusätzlich hat die Lampe einen veränderlichen, temperaturabhängigen Widerstand: (Der Grund warum Lampen immer beim Einschalten kaputtgehen)
kalt/ dunkel = kleiner Widerstand, heiß/ hell = großer Widerstand
Der durch die Lampe begrenzte Strom fließt aber auch immer in/ durch die Batterie und lädt diese.

Bei großer Spannungsdifferenz zwischen Ladegerät und Batterie liegt eine hohe Spannung an der Lampe an, die Lampe leuchtet etwas heller.
Der Ladestrom wird durch den hohen Widerstand der heißen Lampe begrenzt.

Je voller die Batterie wird, um so geringer wird Die Spannungsdifferenz, die an der Lampe anliegt.
Die Lampe wird dunkler, ihr Widerstand nimmt ab, der Ladestrom wird weniger von der Lampe gebremst.
Der Ladestrom wird nun vorrangig vom verminderten Spannungsgefälle begrenzt.

Die Helligkeit der Lampe ist gleichzeitig eine Anzeige: sobald die Lampe dunkel wird, kann der Batterieschalter geschlossen werden.

Die Aufbaubatterie wird auch voll, wenn die Lampe ständig, ohne den Schalter eingebaut wäre. (Der Widerstand der kalten Lampe geht gegen 0) Es dauert nur länger.
Mit Schalter können sofort bei 230V Landanschluss die vollen 18A Ladestrom genutzt werden.

------
Das funktioniert. Habe gerade vor einigen Tagen damit eine ursprünglich verpolt geladene Batterie (eines Bekannten) nach dem Entladen langsam wieder richtigrum geladen.
Da im Umpolmoment keine Mindestbatteriespannung vorhanden war, musste ich mein ganz altes konventionelles Batterieladegerät rauskramen.
Das alte Ladegerät hatte keine eingebaute Strombegrenzung. Die Sicherung brannte sofort durch.
Da habe ich zwischen Ladegerät und entladene Batterie eine Lampe 12V/55W eingestetzt. Damit blieb die Sicherung im Ladegerät ganz.
Als die Glühlampe nach einiger Zeit fast ganz aus war, konnte ich das Ladegerät ohne Lampe normal/ direkt anklemmen.

andwein am 09 Nov 2012 12:13:01

ömmes hat geschrieben:Hallo,
und danke für eure Antworten.
@ Andreas
ich bin noch einer von denen, die Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen wollen.
Deshalb möchte ich den Moppel möglichst leise laufen lassen.
Ich könnte natürlich auch meinen EU10i nehmen. Aber immer das Riesenteil mitschleppen?
Den kleinen kann ich sogar auf die Seite legen und im hinteren Stauchfach nach Gebrauch geruchsfrei verstauen.
Leider bin ich nicht der Elektriker, aber von der Logik her:
So wie es aussieht, ist doch der Ladestrom wegen der leeren Batterien nur am Anfang zu hoch.
Wenn man nun die Ladespannung etwas reduzieren könnte, sollte doch auch der Ladestrom etwas abfallen.
- flachere Ladestromkurve!
Es gibt ja auch Ladegeräte im Elektronikshop, bei denen man an der Spannung drehen kann.
evtl. hat die Calira ja auch so ein Schräubchen.
Helmut

Ja, verständlich und rücksichtsvoll, aber es hilft ja nichts, die 200W reichen nicht!!!
Einen Tod muss man sterben, das Leben ist ein Kompromiss.
Und das Schräubchen am Calira gibt es bestimmt. ABER LASS DA BITTE DIE FINGER WEG! Damit greifts du in die interne IUo Regelung ein und das tut den Batterien bei unbeaufsichtigtem Laden meist nicht gut.
Andreas

e500_de am 10 Nov 2012 08:49:13

Ostwestfale hat geschrieben:Ohä, meinst Du Deine Ausführungen ernst?
Doch wohl nicht wirklich, oder?


versus

Ostwestfale hat geschrieben:Ja, du kannst nen Widerstand nehmen...


Erkennst Du den Fehler selbst?

Ostwestfale am 10 Nov 2012 12:25:32

e500_de hat geschrieben:
Ostwestfale hat geschrieben:Ohä, meinst Du Deine Ausführungen ernst?
Doch wohl nicht wirklich, oder?


versus

Ostwestfale hat geschrieben:Ja, du kannst nen Widerstand nehmen...


Erkennst Du den Fehler selbst?


Ich erkenn, dass ich Recht habe..
9 Ampere bei 12 Volt sind grob gerechnet 1,5 Ohm.
Damit ist die Ladezeit bis das Moppel es dann schafft deutlich höher als bei 150 mOhm.
Weil da gegen, auch wenn die Glühbirne im kalten Zustand vielleicht 0,5 Ohm hat, dann nur 6 Ampere in eine auf 11 Volt entladene Batterie fliessen und bei mir deutlich mehr vielleicht 12, 15 oder gar 18 Ampere.

Damit drittelt sich die Ladezeit um auf die Stufe "jetzt ohne Strombergenzung" umschalten zu können.
Und das ist die Laufzeit des Moppels in dem er Krach macht und ggf. die Nachbarn stört.

Die noch schönere Variante wäre den maximalen Ladestrom des Calira intern so zu begrenzen, dass man
das Moppel direkt ohne alles dranhängen kann. Dafür muss man aber mitten rein in die Elektronik und wissen was man macht.
Eine Änderung der Ladespannung halte ich nicht für ratsam, da diese zur Erreichung der Volladung ja dann irgendwann auf
die alten Werte eingestellt werden muss.

Die Variante mit den Glühlampen ist eine Bastelschaltung aus der Nachkriegs- und Röhrenzeit. Diese Schaltung mag für den Ausnahmefall der Rettung einer mit falscher Polung geladenen Batterie ja zum Ziel führen - aber in diesem speziellen Fall ist diese Schaltung eher suboptimal. Ich persönlich würde da eher den Strombegrenzer des Calira auf einen für das Moppel erträglichen Wert ändern. Dann passt alles zusammen, und das Laden dauert dann eben ein wenig länger aber bei richtiger Einstellung des maximalen Ladestromes genau passend viel länger wie es durch das Moppel bedingt ist. Aber es funktioniert eben automatisch und du kannst nichts vergessen oder einen anderen Fehler machen. Die manuellen Schaltungen haben den Nachtteil, dass du eben ausprobieren musst ob die Ladung schon so weit ist, dass man den Strombegrenzer heraus nehmen kann.

Und ausserdem gehen wir von einer entladenen Batterie aus (und die Bordversorgungen schalten vor Erreichen der schädlichen Tiefstentladungsgrenze die Verbraucher ab! Meines bei Erreichen der 11,0 Volt) und nicht von einer falsch gepolt geladenen Batterie die erst einmal wieder gerettet werden muß.

Und ich kann gut verstehen dass er kein grösseres Moppel kaufen will. Das hat mit Gewicht, Platz und Geld zu tun.
Ich habe auch ein 2,6 KVA Sinus-Moppel. Das nehme ich aber nur bei Aktivitäten wie z.B. Amateurfunk mit. Denn da brauche ich Leistung und die Batterie würde nur 2 oder 3 Stunden halten.

So, nun genug zur Lösung des Problemes und warten wir mal wer sonst noch kreative kontruktive Lösungen vorschlägt die auch bezahlbar sind. Ich gebe zu, für die Umsetzung meiner Lösung in der Calira benötigst Du ein gerüttelt Maß an Fachwissen für den eigenen Umbau - deswegen hatte ich die 150 mOhm vorgeschlagen und nicht eine Lösung die Kenntnisse eines qualifizierten Elektronikers voraussetzt.

Bon Voyage

e500_de am 11 Nov 2012 14:39:58

Ostwestfale hat geschrieben:Ich erkenn, dass ich Recht habe..


Ich erkenne, dass es Dir wichtig ist recht zu haben.
Mit Deiner einen Fehler suggerierenden Formulierung ("Pitsch patsch dummer Junge ..."):

Ostwestfale hat geschrieben:Ohä, meinst Du Deine Ausführungen ernst?
Doch wohl nicht wirklich, oder?


hast Du aber leider NICHT recht.

All Deine Ausführungen sind korrekt und nachvollziehbar.
Trotzdem ist der Vorschlag mit der H4-Birne jahrelang erprobt und der Praxistaugliche.
Sind wir doch mal ehrlich: Wer hat einen 150mOhm Widerstand in 50W-Ausführung auf einem Riesenkühlkörper dabei? Ich denke mal 0% der Forenteilnehmer (ausgenommen vielleicht von Dir).
Und wer hat eine (oder zwei) H4-Birnen dabei? Ich denke mal 99,9% aller Forenteilnehmer.

Siehst Du den Unterschied?
Man kann recht haben (was Du in Bezug auf Deine Ausführungen hast) und trotzdem kann die Formulierung ("Das meinst Du doch nicht wirklich ernst!?") sagen wir mal sehr sehr unglücklich sein. Nebenbei bemerkt ist eine "normale" Glühbirne nichts anderes als ein ohmscher Widerstand aber hier erzähle ich Dir nichts neues.

Praxistauglicher weil von hahezu jedem realisierbar OHNE irgend etwas aufzuschrauben und ohne zuerst Einkäufe erledigen zu müssen ist nun mal der mit der H4-Birne.

Wie immer kommt es im Leben also auf die Formulierung an, FALSCH ist an der Aussage mit der Birne NICHTS, lediglich ist Deine Lösung was die Ladezeit betrifft besser. Vom Rest (Riesenkühlkörperm, Einkaufstour etc.) schon wieder nicht so - meiner Meinung nach.

In diesem Sinne auch Dir "Bon Voyage"

Ostwestfale am 11 Nov 2012 14:46:03

Nunja, dann brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren - die fachliche Ebene hast Du verlassen.

Die emotionale bleibt Dir alleine vorbehalten - da steige ich nicht ein.

Bon Voyage

elektrotechnikzrenner am 11 Nov 2012 15:00:43

Hallo,

schön mal jemanden zu haben, der das Gerät hat :-)

Nun ist Lautstärke ja subjektiv (ja-ich weiß-man kann es auch messen) und ist natürlich auch sicher deinerseits blöd zu erklären, aber ich frag trotzdem: Wie laut ist das Ding? Bin nämlich auch am Überlegen ob ich mir den zulege...
Ist es leiser als der 10i?
Oder vielleicht fällt dir ein Vergleich ein?
z.B zu einer Standheizung? Oder zu einem PKW im Stand mit laufendem Motor? "Zimmerlautstärke".
Hörst du es im WoMo, wenn es draußen läuft.
Wie weit weg müsste man gehen, um es nicht mehr zu hören?

Also irgend eine Hausnummer...
Möchte es wenn dann fest einbauen bei mir...

Danke!

ömmes am 12 Nov 2012 20:11:38

Hallo zusammen,

dank für eure Vorschläge. Die muss ich aber erst noch gedanklich verarbeiten.
Es wiederstrebt mir immer noch Strom in Wärme zu verbraten, aber es wäre evtl. einen Test wert.

Aber mal was anderes.
Ich war am Wochenende an der See. Dort hatte ich noch eine Eingebung.
Wenn man an Klemme 19 der Calira EVS
(- Messung der Batteriespannung zur Steuerung des Ladevorganges -)
eine etwas höhere als die tatsächlich gemessene Spannung anlegt, würde das doch auch den Ladestrom senken.
Ich könnte z. B. die Messleitung kurzzeitig an der meist vollere Fahrzeugbatterie anschließen.
Das sollte doch die Ladekurve nach unten drücken und den Ladestrom senken.
Wenn diese Batterie natürlich auch leer ist.....
Wahrscheinlich gibts dafür auch eine elektronische Lösung, die Messspannung leicht zu verstärken.
Aber da fehlt mir leider das Wissen.

Ich werde mir jedenfalls erstmal einen Batteriecomputer bestellen und dann ein paar Tests machen.


Helmut

e500_de am 12 Nov 2012 20:19:21

Hallo Helmut,

Problem daran wäre, dass Deine Batterie nie voll werden würde.
Sonst bräuchtest Du eine ladestromabhängige (eigentlich leistungsabhängige) Spannungsverstärkung für Deine Idee.

Wenns Dir nicht auf die letzte Minute ankommt ist der Tip mit den H4-Birnen einer aus dem echten Leben der sich schon oft bewährt hat!

Bon Voyage

Michael

ömmes am 12 Nov 2012 20:49:43

Hallo Michael,

Es geht mir nur um die Batterieladung im Notfall.
Voll laden werde ich die Batterien mit dem Moppel bestimmt nicht.
Ich will die Messleitung auch nicht dauerhaft umklemmen, sodern nur kurzzeitig.
Evtl. mit einem Wippschalter oder so.
Im Urlaub brauche ich die Calira, bzw. die 230V Ladefunktion sowieso nicht,
da ich sehr selten an einer Steckdose hänge.


Helmut

ömmes am 12 Nov 2012 20:50:48

Hallo elektrotechnikzrenner,

du sagst es, alles ist subjektiv.
Der Kleine ist auf der 200 Watt Stufe sicherlich leiser als der 10i, aber lauter als eine Standheizung.
Wenn man sich anstrengt, kann man ihn auch im Womo hören.
Es kommt auch immer auf die Windrichtung an und wohin der Auspuff zeigt.
Es ist halt ein Zweitakter und hört sich an wie ein leiser 50er Motorroller im Leerlauf.

Zweitakter: Ich hatte auch erst bedenken
Vorteil: Kein auslaufendes Motoröl in der Seitenlage.
Nachteil: die 500er sind schwer zu bekommen und manche laufen stark unrund. Das nervt ungemein.

Wenn du dir so ein Teil zulegen willst, am besten genau nachfragen oder Rückgaberecht vereinbaren.
Der Vorgänger - EX350, den ich auch mal hatte lief mit Gemisch 1:50. Das ist ein Stinker.
Also drauf achten: Gemisch 1:100 ist sehr empfehlenswert.


Helmut

elektrotechnikzrenner am 14 Nov 2012 14:41:26

ömmes hat geschrieben:Hallo elektrotechnikzrenner,

du sagst es, alles ist subjektiv.
Der Kleine ist auf der 200 Watt Stufe sicherlich leiser als der 10i, aber lauter als eine Standheizung.
Wenn man sich anstrengt, kann man ihn auch im Womo hören.
Es kommt auch immer auf die Windrichtung an und wohin der Auspuff zeigt.
Es ist halt ein Zweitakter und hört sich an wie ein leiser 50er Motorroller im Leerlauf.

Zweitakter: Ich hatte auch erst bedenken
Vorteil: Kein auslaufendes Motoröl in der Seitenlage.
Nachteil: die 500er sind schwer zu bekommen und manche laufen stark unrund. Das nervt ungemein.

Wenn du dir so ein Teil zulegen willst, am besten genau nachfragen oder Rückgaberecht vereinbaren.
Der Vorgänger - EX350, den ich auch mal hatte lief mit Gemisch 1:50. Das ist ein Stinker.
Also drauf achten: Gemisch 1:100 ist sehr empfehlenswert.


Helmut


Super! Danke!
Ja-den EX350 hab ich mir auch schon angeschaut (also im www)
Naja-mit 2-takter hätte ich kein Problem (hatte mal ein Kreidler Flory Mofa. War auch ein 2-takter und hat 40000 km drauf gehabt ohne irgend ein Problem)-bis auf das, daß die ja lauter sein sollen als die 4-takter. Stimmt das?

Letztens hab ich dann noch irgendwo gelesen, da meinte einer, es wäre besser, ein größeres Aggregat zu kaufen, da die im Teillastbetrieb leiser wären, als die kleinen bei Volllast. Also bei z.B. 400 W: 2000 W-Gerät-Teillast=leise / 500 W-Gerät-Vollast=lauter

Ob das stimmt weist du auch nicht oder?
Klar-kommt natürlich auf das Agregat an, welche Grundlautstärke es hat. Bin halt am überlegen, mir eins fest einzubauen.
Schallschutzkästenbauvorschläge (schönes Wort :-) ) hab ich schon gefunden...
Aber halt bedenken, daß ich da nen mords Aufwand betreibe und dann wenn alles fertig ist und das erste Mal läuft, ich mein eigenes Wort im WoMo nicht mehr verstehe :-)

biauwe am 14 Nov 2012 14:52:59

ömmes hat geschrieben:Nachteil: die 500er sind schwer zu bekommen und manche laufen stark unrund. Das nervt ungemein.
t


Stimmt, aber unser braut in ca. 3 bis 4 Stunden Laufzeit nur 0,75 Liter Benzin.
Ist seid 16 Jahren in gebrauch (Winter).
Das Problem mit dem zu großen Ladegerät (20 A) haben wir auch, deshalb werden die Akkus auch nie zutief entladen.
Schont auch die Akkus :)

elektrotechnikzrenner am 14 Nov 2012 15:05:03

Was mich einfach stört an den 4-taktern ist der hohe Pflegeaufwand mit den kurzfristigen Ölwechseln (alle 20 oder 50 Stunden)
Das hätte ich halt bei nem 2-takter nicht...

felix52 am 14 Nov 2012 19:44:28

ömmes hat geschrieben:Hallo zusammen,

evtl. kann mir ja jemand helfen.

Ich habe eine Calira EVS 30/18 - DS.
Über diese lade ich manchmal mit einen Moppel - Honda EX 500 meine fast leere Versorgungsbatterie (90AH).
Der Honda hat zwei Leistungsstufen- 200/450 Watt.
Ein geniales kleines Gerät und sehr leise, zumindest in der kleinen Stufe.

Mein Problem:
Bei leerer Batterie muss ich zuerst für ca. 20 Minuten auf der großen Stufe 2 laden,
ansonsten sperrt das Gerät.
Danach kann ich auf Stufe 1 mit veminderter Drehzahl weiterladen.

Weiss jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, den Ladestrom der Calira zu begrenzen?


Helmut


Helmut
Deine Gedanken sind schon richtig. Habe mit meinem "Moppelchen" FME 700 W die gleiche Problematik vorgefunden. Nach etlichen Versuchen habe ich dann ein kleines, separates Ladegerät dirkt über die onehin vorhandene WR Leitung angeschlossen. Jetzt läuft der kleine Moppel problemlos leise auch im ECO-Modus mit ca. 10 A Ladeleistung. Wichtig
wäre in diesem Zusammenhang noch, ein konventionelles, magnetbestücktes Ladegerät zu verwenden.
Schau einfach in der Suche für mehr Infos auf "Mini Moppel FME".

Felix52

wohnwagen-otto am 14 Nov 2012 23:10:04

ömmes hat geschrieben:...Ich habe eine Calira EVS 30/18 - DS.
Über diese lade ich manchmal mit einen Moppel - Honda EX 500 (zwei Leistungsstufen- 200/450 Watt) meine fast leere Versorgungsbatterie (90AH)....

Ladestrombegrenzung per Lampe oder kleines zusätzliches Ladegerät stehen oben ja schon.

Wie sieht es mit Einsparungen beim Verbrauch aus? Hast Du die Ruheströme in Deinem Womo mal gemessen?
Was nicht verbraucht wird, muss auch nicht nachgeladen werden.

Die Calira EVS 30/18-DS gab es auch in der Version mit Hauptstromrelais. Bei Hauptschalter "Ein" zieht alleine das Hauptstromrelais in der EVS 150-200mA.
0,2A x 24h = 4,8Ah Verlust am Tag für Nix. Nach 3 Tagen sind schon ~15Ah der nutzbaren 45 Ah, nur durch Hauptschalter "Ein" verbraucht.
Da war noch kein Nutz-Verbraucher in Betrieb!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ausgangslage beim Womo meines Arbeitskollegen (auch EVS 30/18-DS, auch 90Ah Aufbaubatterie): 242mA Ruhestrom aus der Aufbaubatterie bei Hauptschalter "Ein"
0,242A x 24h = 5,808Ah Verlust am Tag für nix.
-Hauptschalter vor ALDE-Heizung gesetzt: -50mA
-Hauptstromrelais in der EVS mit Mosfet-Endstufe ersatzgebrückt (angesteuert vom Verbrauerausgang Solarladeregler): -190mA
Ruhestrom jetzt: 12mA
Nur noch 0,012A x24h = 0,288Ah Verbrauch am Tag. 5,52 Ah am Tag eingespart!
--
Ausgangslage Starterbatterie: Ruhestrom 204mA, 0,204A x24h = 4,896Ah Verlust am Tag
-Reste einer Näherungs-Warnanlage entfernt: -4 x 13mA(Radar-Näherungssensoren, das Haupt-Steuergerät hat schon gefehlt)
-Radio auf Zündungsplus + Hand-Einschalter umgeklemmt: -140mA
Ruhestrom jetzt: auch nur 12mA = nur noch 0,288Ah Verbrauch am Tag. 4,608Ah am Tag eingespart.
--
-->Ruhestromverlust um rund 10Ah am Tag verringert. Jetzt bleiben von dem 120Wp Solarpanel auch an diesigen Tagen ein paar Ah übrig, um die Batterien nachzuladen.

ömmes am 15 Nov 2012 21:22:10

Hallo wohnwagen-otto,

du bestätigst, was ich vermutet habe. Bisher war ich nur zu faul selbst nachzumessen.
Hauptverbraucher sind zwar bei mir TV und Truma.

Ein sparsameres TV werde ich mit noch besorgen (19 Watt)
An der Truma werde ich wohl nicht viel ändern können. Die ist leider bei kaltem Wetter
der größte Stromverbrater.
Ich sehne mich immer mehr nach meiner alten Trumatic SL 3002.
Sowas hätte ich gerne anstatt der 6002 im Womo. Die lief praktisch ohne Strom.

Die Lampen rüste ich gerade auf LEDs um.

Aber die vielen kleinen Verbraucher. Ich werde am Wochenende mal messen gehen!

Eine Frage, du schreibst:
Die Calira EVS 30/18-DS gab es auch in der Version mit Hauptstromrelais.
Meinst du das Trennrelais? Wahrscheinlich nicht.
Oder habe ich sowas nicht? Bei mir ist ein Natoknochen neben der Calira angebracht.


Helmut

wohnwagen-otto am 23 Nov 2012 20:48:07

Es geht um das Verbraucherrelais in der EVS 30/18 DS.
Das Klicken was man hört, wenn man den Hauptschalter am Bedienpanel ein- oder ausschaltet.

Hatte mir den Innenschaltplan direkt von Calira besorgt. Darin gibt zwei Varianten für das unterspannungsüberwachte Hauptverbraucherrelais
vermutlich die jüngere Version
a) Bistabiles Stromstoßrelais (zum Ein- und Ausschalten nur ein kleiner kurzer Stromimpuls)

oder vermutlich die ältere Version:
b) Dauernd ziehendes Relais! Solange der Hauptschalter eingeschaltet ist zieht das Relais 150-190mA.
Im Womo (BJ 1998/1999) meines Kollegen ist das dauerndziehende Relais verbaut. Da wurden am Tag 4,5Ah nur für das Relais vernichtet.
Dort habe ich das Relais mit einer Mosfet-Stufe umgangen.

Das was interessiert ist also der Ruhestrom bei Hauptschalter "Ein".

ömmes am 24 Nov 2012 20:40:05

Hallo wohnwagen-otto,

anscheinend habe ich Glück und meine 13 Jahre alte Calira EVS
hat ein bistabiles Stromstoßrelais.
Das Amperemeter geht kurz auf 0,3 Ampere hoch um dann bei 0,06 Ampere
stehenzubleiben.
Die 0,06 sind wohl von meinem "vergessenen" Analogreceiver.
Der steht immer noch auf Standby. Wird demnächst abgeklemmt.
Auf was man nicht alles achten muss!
Danke nochmal für deine Tipps.


Helmut

wohnwagen-otto am 25 Nov 2012 02:18:16

ömmes hat geschrieben:... "vergessenen" Analogreceiver. Der steht immer noch auf Standby. ...

Jawoll, der dürfte mehr als flüssig = überflüssig sein. :D
z.B. 0,06A x 24h x 3Tage = 4,32Ah in 3 Tagen ungenutzt vernichtet.
---
Meine Messungen habe ich mit einem Voltcraft VC170 -->--> Link gemacht.
Da geht die automatisch umschaltente Anzeige bis auf 3 Stellen hinter dem Komma (0,000 A), also bis runter zu 1mA.
Das Messgerät hat mir viel geholfen, so daß ich mir gerade noch ein zweites VC170 gekauft habe.

ömmes am 27 Mai 2013 22:52:33

Hallo zusammen,

für die , die es noch interessiert.
Ich habe ein zweites kleineres Ladegerät mit 12A zusätzlich eingebaut.
Bei Moppelbetrieb ziehe ich den 230V Stecker der 18A Calira raus und den Stecker des Billigladers rein.
Der Ladung erfolgt auf die Versorgungsbatterie und das Trennrelais der Calira schaltet den Ladestrom gleichzeitig auf die Starterbatterie.

Der Moppel muß nun ein paar Sekunden auf Vollast laufen, bis der Lader sich eingeregelt hat. Danach kann ich den Moppel auf Flüsterbetrieb stellen.
Das einzig störende ist der etwas laute Lüfter des Billig-Ladegerätes im Womo.

Nur so eine Idee:
Was würde eigentlich passieren, wenn ich beide Ladegeräte gleichzeitig laufen lasse?
Lade ich dann mit 18+12 = 30 Ampere?
Wohl eher nicht, da sich beide Geräte stören – oder?
Wäre interessant wenn ich mal an einer Eurorelais nachladen muss.
Bei 3 Euro/Std. überlegenswert. Außerdem müsste ich nicht so lange an der Säule stehen.

,
Helmut

ömmes am 27 Mai 2013 23:01:30

Hallo zusammen,

eh ich es vergesse, ich hab noch einen Stomfresser gefunden.

Das Autoradio!

- Läuft wie bei den meisten Womos nicht über das Zündschloss.
Ist so ein Modell mit Fernbedienung. Die habe ich noch nie gebraucht, liegt noch im Karton.
Aber dadurch ist das Gerät wohl ständig im Standby, wartet auf ein Funksignal und saugt ständig 0,17 Ampere.
Das sind 4 Ah am Tag für dumme Nüsse!
Also Zusatzschalter rein und gut iss.


,
Helmut

viking92 am 28 Mai 2013 09:35:26

ömmes hat geschrieben:Was würde eigentlich passieren, wenn ich beide Ladegeräte gleichzeitig laufen lasse?
Lade ich dann mit 18+12 = 30 Ampere?
Wohl eher nicht, da sich beide Geräte stören – oder?


Moin Helmut,

genau! So ist es.
Die Ladeströme addieren sich.

Lass laufen ....den Strom :wink:


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