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Sagavegen - ein Reisebericht 1, 2


walter7149 am 18 Jan 2013 18:59:44

So spiegelglatt war es aber nur noch auf dem parkplatz.
Die E 6 wurde schon geräumt oder der nasse schneematsch hat sich durch die lkw´s schon runtergefahren.



links ist nochmal der rastplatz von Brekkvasselv zu sehen.

Die straße wird immer mehr schneematsch- und eisfrei, natürlich auch dreckiger und nicht mehr so schön winterlich wie in Lappland.
Jetzt passieren wir nochmal die großen eiszapfen, welche sich an der felswand rechts der straße gebildet haben.









Nördlich von Stjørdal wird es komischerweise wieder etwas kälter und ab und an ist auch mal bodennebel.



Aber je näher wir Selbu kommen um so blauer wird der himmel.



In Selbu angekommen ist zwar die noch vereiste straße in unserer siedlung gut abgestreut, aber um gefahrlos auf unser grundstück zu fahren muß ich erst die einfahrt und den womostellplatz mit splitt abstreuen, sonst geht´s die böschung runter auf´s nachbargrundstück.



Als dann ohne rutschpartie das Womo wieder in parkposition neben unserer terrasse steht wird noch das notwendige ausgeräumt, die wasser- und abwasseranlage frostsicher gemacht und landstrom angeschlossen.

Leider ist damit unsere womo-silvester-neujahrsreise zu ende.

Damit kann ich persönlich wieder einen langen wunsch auf meiner wunschliste streichen, nähmlich einen jahreswechsel im winterlichen Lappland mit viel schnee, leider nicht genug frost in aller ruhe und entspannt zu erleben.
Auf jeden fall werden wir wieder mal eine wintertour nach Lappland machen, aber im zeitraum ende febr.-anfang märz, da sind die tage schon wieder etwas länger, oft kälter und sonniger und dann wollen wir auch mal eine tour mit dem schneescooter und mit einem hundeschlitten durch den winterlichen wald machen.

Als besonderheit in Schweden, speziell abseits der E 45 ist uns aufgefallen, das alle leute in siedlungen oder spaziergänger immer bauklötzer gestaunt haben als sie uns mit wohnmobil gesehen haben. Also ist es doch noch recht selten, das um diese jahreszeit dort womo´s fahren.

Nun wie immer zum schluß noch ein paar zahlen zur womotour.

In 7 tagen sind wir 1355 km gefahren.
Die gesamtreisekosten betragen 371,- €.

Eigentlich habe ich noch viel mehr fotos mit meiner "fahrkamera" gemacht, welche aber zum größten teil sehr verwackelt sind wegen der oft waschbrettartig-winterlichen straßenverhältnisse und einer neuen kamerahalterung, welche die vibrationen des amaturenbrettes mehr überträgt als die alte, leider kaputte kamerahalterung. Ich hab die besten davon noch für diesen bericht herausgesucht.

Bedanken möchte ich mich wie immer bei allen aktiven und stillen mitlesern und wer noch mehr auskünfte haben will hat jetzt die möglichkeit zum fragen.

Wir würden uns auf jeden fall freuen auf unserer nächsten Lappland-winter-womotour mehr womos zu begegnen und zu treffen.

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zeus am 18 Jan 2013 19:47:30

Wunderschön, jetzt sind wir mit Dir wieder mitgereist. Ist eine interessante Gegend. Ich finde sowieso, dass Nordnorwegen/Schweden/Lappland so etwas "sagenhaftes/Märchenhaftes" an sich hat.
Habt Ihr eigentlich auch Spikes auf Euren Reifen? Ich weiß von meiner Tochter, dass die Schweden im Winter mit Spikes fahren.
Danke für Deinen tollen Bericht.

walter7149 am 18 Jan 2013 20:03:29

Hallo Hildegunde,
nein, auf dem womo und auf einem pkw fahren wir ohne spikes, lediglich der pkw meiner partnerin, mit dem sie täglich auf arbeit fährt hat im winter bei eis und schnee spikesreifen, in der übergangszeit normale winterreifen und im sommer eben sommerreifen.
Allerdings muß ich dazuschreiben sind das nur in N gekaufte winterreifen, welche doch bedeutend besser für skandinavische verhältnisse sind und die man teilweise in D gar nicht bekommt.
Mit guten winterreifen ohne spikes ist es vollkommen ausreichend und für die ganz extremen fälle haben wir im womo weil >3,5 to zgg immer 2 paar schneeketten dabei.
Komischerweise haben wir die schneeketten immer nur in D benutzen müssen :D .

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Gast am 18 Jan 2013 23:33:50

Du hast geschrieben, das ihr in Schweden als "Winterwohnmobilisten" aufgefallen seid... :eek:
War eigentlich auch meine Frage, die ich stellen wollte.
Wie sieht es allgemein im Winter mit Wohnmobilen aus? Wahrscheinlich sind nur norwegische (oder eben skandinavische) unterwegs. Bei der Naturverbundenheit und Lust zum Wintersport sicherlich auch zu dieser Jahreszeit ein beliebte Art zu reisen, oder?
Ausländische, sprich mitteleuropäische Womos, wird man wohl sehr selten treffen (uns wahrscheinlich auch erst in einigen Jahren...).

Überrascht war ich, das ihr ohne Spikes unterwegs seid. Ich dachte, das ist fast "normal"! Das wäre bei unseren Überlegungen, mal im Winter hochzufahren, nämlich auch so ein Punkt!
Auf Schnee fahren macht mit passender Bereifung und etwas Erfahrung eigentlich richtig Spaß (wenn man es kann..). Ich jedenfalls mag es und die Bilder haben mich richtig angemacht!!
Danke!

Gast am 18 Jan 2013 23:59:34

Ach noch was...
Habt ihr eigentlich immer noch so wenig Schnee in Selbu?
Bei uns jetzt immerhin leichter Dauerfrost mit kärglichen 10cm Schnee, reicht natürlich nicht für Langlauf (aber es sieht immerhin nach Winter aus). In großen Teilen des Flachlandes spricht man dann bei diesen "Mengen" vom Schneechaos :D

walter7149 am 19 Jan 2013 01:32:20

Ja Klaus, es herrscht immer noch schneearmut und wintersportveranstaltungen müssen abgesagt, oder verschoben werden oder es wird mit viel freiwilligem einsatz hunderte vom m³ schnee von alten noch vorhandenen zusammengeschobenen schneehaufen von parkplätzen usw. zusammengefahren um eine langlaufloype zu preparieren.

Es waren um diese zeit wenig womo´s unterwegs, aber das wird wohl mehr mit den feiertagen und der tageslänge zusammenhängen. Wenn dann im februar/märz/april die sonne wieder höher steht und die tage wieder länger sind, dann sind bestimmt auch wieder mehr womo´s und wowa unterwegs.
Dann sind viele cp im winter geschlossen und plätze zum freistehen sind auch nicht so einfach zu finden. Auch zum ver- und entsorgen muß man genug kapazität haben oder sich zu helfen wissen.

Aber man findet auch deutsche wohnmobilisten, die jedes jahr unterwegs sind in Nordskandinavien.
Wir kennen ein Concordepäärchen aus Niedersachsen die fahren jedes jahr soweit nördlich. Vor zwei jahren war das ziel zu silvester am Nordkap zu stehen, was verständlicherweise nicht geklappt hat. Im vorigen jahr waren sie in Alta und in Finnland und in diesem jahr waren sie in Hammerfest.
Im vorigen jahr konnten wir uns treffen, sie auf dem weg nordwärts und wir auf dem weg nach D.
In diesem jahr hat das leider nicht geklappt, weil sie wegen einem wintersturm 3 tage in Hammerfest nicht wieder über die gesperrte brücke von der insel runter konnten, sonst hätten wir uns wahrscheinlich in Rovaniemi im weihnachtmanndorf in Finnland getroffen.

Nochmal zu den fahren mit spikesreifen etwas.
Weil dort die meisten mit spikes fahren ist die festgefahrene schnee- oder eisdecke immer rau aufgefahren und selten spiegelglatt und dann fährt man bei temperaturen <-5°C und kälter wie auf trockenem asphalt und kann je nach straßenverhältnissen sogar 80-90 km/h fahren, man darf nur drei dinge nicht tun, erstens nicht bremsen, zweitens nicht plötzlich und ruckartig lenken und nicht vergessen, das es doch kein trockener asphalt ist. Auch sollte man zum vorgänger, der höchstwahrscheinlich spikesreifen hat immer einen gößeren sicherheitsabstand halten, denn der kommt mit den spikes eher zum stehen wie einer ohne :eek: .
Am schlechtesten und am vorsichtigsten sollte man bei temperaturen um den gefrierpunkt fahren, bei naßem schnee, schneematsch und auf den gesalzenen straßen die oft wie schmierseife sind.

fjordrocker am 19 Jan 2013 23:51:05

Moin Walter
lese deine Reiseberichte sehr gern,besonders wenn ihr eure Wintertouren unter die Räder nehmt!
Wir würden auch gern mal im Winter nach Norge,haben keine Angst vor Kälte ,der Gas.-und
Wasserversorgung jedoch die Entsorgung der WC-Kassette macht uns echt Sorgen und hat uns
leider dieses Jahr davon abgehalten nach Norge (sind dann doch wieder in die Bretagne gefahren)
zu fahren.
Habt ihr Tips für mich wie ihr das macht!!?
Waren vor Jahren mal mit Flieger und Leihauto in Arvidsjaur zum Skidoo fahren,über vereiste Seen-
und verschneite Wälder ging es bei gutem Wetter zum Eisangeln und Rentierfleisch essen in einer
traumhaften Gegend.Einfach unvergessen schön....
Heinz


berny2 am 20 Jan 2013 00:03:51

walter7149 hat geschrieben:Wir erreichen Hattfjelldal
und finden einen übernachtungsplatz mitten im ortszentrum gegenüber der kirche.


Danke für den Bericht, Walter. Hier übernachteten wir übrigens am 30.05.2009. :) Und 2km nördlich, bei Grolia, sichteten wir einen Elch.

berny2 am 20 Jan 2013 00:44:35

walter7149 hat geschrieben:In Malgovik, ca. 10 km östlich von Vilhelmina kommen wir an einem schild vorbei.
Darauf steht: " - 53°C kältester ort Schwedens " - heute ist mit schlappen - 6°C davon nichts zu merken :D .

Danke, Walter, für den bisherigen Bericht. In Stensele hättet Ihr auch auf dem Parkplatz links vor der Kirche übernachten können... aber mit der Nowendigleit des Stromanschlusses wäre es wohl fraglich gewesen?
Die in Malgavik gemessene Temperatur war übrigens am 13.12.1941.

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